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Boppard - BOMAG erweitert sein Asphaltwalzen-Portfolio erstmals um eine Gummiradwalze der 18-Tonnen-Klasse. Die neue BOMAG Gummiradwalze BW 18 RH lässt sich auf die speziellen Anforderungen unterschiedlichster Baustellen anpassen und bis zu einem Einsatzgewicht von 18 Tonnen flexibel ballastieren. Angetrieben wird die Maschine von einem drehmomentstarken 55-kW-Motor. Dieser kommt ohne SCR-Katalysator aus. Er macht die Maschine besonders wirtschaftlich. Bauforum24 Artikel (25.09.2025): BOMAG Emergency Brake Assist Die BOMAG Gummiradwalze BW 18 RH lässt sich bis zu einem Einsatzgewicht von 18 Tonnen flexibel ballastieren. Vielseitig einsetzbar Die Gummiradwalze BW 18 RH zeichnet sich durch ihre vielseitigen Einsatzmöglichkeiten im Straßenbau aus. Das Verdichten von Asphalttrag, Asphaltbinder- und Asphaltdeckschichten stand bei der Entwicklung im Vordergrund, da hierbei das Betriebsgewicht in der Regel unterhalb von 18 t liegt. Die Ballastierung der BOMAG Walze kann mittels Beton- oder Stahlplatten sowie durch das Befüllen des Ballastraums mit Sand, Wasser oder auch Stahlgranulat erfolgen. Die wechselbaren Beton- oder Stahlplatten verringern das Volumen des drei Kubikmeter großen Ballastraums jedoch nicht. Das maximale Einsatzgewicht der Gummiradwalze liegt bei 18.000 kg. Eine dreifach pendelnde Vorderachse sorgt für die gleichmäßige Gewichtsverteilung auf allen Reifen. Um in unterschiedlichen Baustellensituation immer die optimale Verdichtungswirkung erzielen zu können, ist der Reifendruck – abhängig von der Radlast – anpassbar. Bei der BOMAG Gummiradwalze BW 18 RH ist die Einstellung des Reifendrucks für alle acht Reifen mittels automatischer Reifenfüllanlage optional auch vom Fahrerplatz aus möglich. Der Einstellungsbereich des Reifendrucks liegt zwischen 2,0 und 8,0 bar. Intelligente Motorentechnik Die BOMAG Gummiradwalze wird von einem drehmomentstarken 55-kW-Reihenmotor mit vier Zylindern und gekühlter Abgasrückführung angetrieben. Auf die Zugabe einer Harnstofflösung kann verzichtet werden. Die in der BW 18 RH genutzte ECOMODE-Technologie sorgt für eine intelligente Drehzahlregelung. Mit ECOMODE lassen sich der Kraftstoffverbrauch um bis zu 30 % reduzieren, die Geräuschemissionen im Betrieb deutlich senken und gleichzeitig der Verschleiß minimieren. Die optimale Sicht auf die äußeren Reifenkanten erleichtert das Verdichten direkt an der Spurkante. Die Motorentechnik trägt dazu bei, die Betriebskosten zu senken und die Umweltbelastung zu reduzieren, ohne dass dabei die Maschinenleistung beeinträchtigt wird. Darüber hinaus sorgt eine Grenzlastregelung dafür, dass sich der Motor der BOMAG Gummiradwalze auch in anspruchsvollen Steigungen nicht abwürgen lässt. Komfort für den Fahrer Der Bedienstand der BOMAG Gummiradwalze BW 18 RH ist für anspruchsvolle Einsätze konzipiert und großzügig dimensioniert. Dank des modernen und durchdachten Rahmendesigns und der optimierten Kabinen- und ROPS-Konstruktion profitiert der Walzenfahrer von einer hervorragenden Rundumsicht. Die Kabine der BOMAG Gummiradwalze BW 18 RH ist serienmäßig mit einem leicht dreh- und schiebbaren Fahrersitz ausgestattet. Das Bremspedal, welches sich über die komplette Fahrerstandbreite erstreckt, ist so von jeder Sitzposition aus direkt und sicher erreichbar. Die optional erhältlichen Wärmeschutzschilde sorgen für eine ausreichend hohe und gleichmäßige Reifentemperatur. Die optimale Sicht auf die äußeren Reifenkanten erleichtert das Verdichten direkt an der Spurkante. Für beste Oberflächenqualität Durch den Knet- und Roll-Effekt der Räder lässt sich mit einer BOMAG Gummiradwalze eine hohe Verdichtungsqualität und eine besonders ebene und geschlossene Oberfläche erreichen. Die Maschine sorgt für eine homogene Verteilung des Mischguts und einen sehr guten Porenschluss an der Oberfläche. Optional sind für die BW 18 RH zusätzliche thermische Schürzen erhältlich. Die Wärmeschutzschilde heizen die Reifen schneller auf und sorgen für eine ausreichend hohe und gleichmäßige Reifentemperatur. Weitere Informationen: Bomag | © Fotos: Bomag
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Boppard - BOMAG erweitert sein Asphaltwalzen-Portfolio erstmals um eine Gummiradwalze der 18-Tonnen-Klasse. Die neue BOMAG Gummiradwalze BW 18 RH lässt sich auf die speziellen Anforderungen unterschiedlichster Baustellen anpassen und bis zu einem Einsatzgewicht von 18 Tonnen flexibel ballastieren. Angetrieben wird die Maschine von einem drehmomentstarken 55-kW-Motor. Dieser kommt ohne SCR-Katalysator aus. Er macht die Maschine besonders wirtschaftlich. Bauforum24 Artikel (25.09.2025): BOMAG Emergency Brake Assist Die BOMAG Gummiradwalze BW 18 RH lässt sich bis zu einem Einsatzgewicht von 18 Tonnen flexibel ballastieren. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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Restrukturierung der ATLAS GmbH
ein Thema erstellte Bauforum24 in News aus der Baumaschinen Industrie
Delmenhorst | Ganderkesee - Die ATLAS GmbH mit Sitz in Ganderkesee bei Delmenhorst hat beim Amtsgericht Delmenhorst einen Antrag auf Sanierung in Eigenverwaltung gestellt. Das Insolvenzgericht hat mit Beschluss vom 6. Februar 2026 die vorläufige Eigenverwaltung angeordnet. Der Geschäftsbetrieb der ATLAS GmbH wird fortgeführt. Produktion, Ersatzteilservice und Kundendienst laufen planmäßig weiter. Für weitere Gesellschaften der ATLAS-Gruppe – ATLAS Spare Parts GmbH, ATLAS FF GmbH & Co. KG, ATLAS Group Services GmbH und ATLAS Kompakt GmbH – wurden ebenfalls Anträge auf Eigenverwaltung gestellt. Bauforum24 Artikel (11.12.2025): ATLAS 260 LC Raupenbagger ATLAS GmbH setzt die laufende Restrukturierung im Eigenverwaltungsverfahren fort Hier geht's zum vollständigen Beitrag-
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Quedlinburg - Ein Qualitätskriterium ist sein hoher Reinheitsgrad. Quarzsand für die Industrie muss mindestens 95 Prozent aus reinem Siliziumdioxid (SiO2) bestehen. Mit seinem SiO2-Gehalt von 99,8 Prozent übertrifft der gewonnene Rohstoff am Standort Quedlinburg der Wolff & Müller Quarzsande GmbH die industriellen Anforderungen. Ein weiterer Vorzug ist ein niedriger Schlämmstoffgehalt. Das erfordert gezielte Aufbereitungsschritte von Rohsand, die im Nass- und Trockenabbau gewonnen werden, wenn das Material anschließend im Zuge der Klassierung gewaschen, getrocknet und die Grundkörnung abgesiebt wird. Bauforum24 Artikel (09.02.2026): CAT Radlader und Umschlagbagger Ein neuer Cat Radlader 980 XE nimmt den Rohsand im Load-and-Carry-Betrieb auf. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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Quedlinburg - Ein Qualitätskriterium ist sein hoher Reinheitsgrad. Quarzsand für die Industrie muss mindestens 95 Prozent aus reinem Siliziumdioxid (SiO2) bestehen. Mit seinem SiO2-Gehalt von 99,8 Prozent übertrifft der gewonnene Rohstoff am Standort Quedlinburg der Wolff & Müller Quarzsande GmbH die industriellen Anforderungen. Ein weiterer Vorzug ist ein niedriger Schlämmstoffgehalt. Das erfordert gezielte Aufbereitungsschritte von Rohsand, die im Nass- und Trockenabbau gewonnen werden, wenn das Material anschließend im Zuge der Klassierung gewaschen, getrocknet und die Grundkörnung abgesiebt wird. Bauforum24 Artikel (09.02.2026): CAT Radlader und Umschlagbagger Ein neuer Cat Radlader 980 XE nimmt den Rohsand im Load-and-Carry-Betrieb auf. Seit 2001 gehört das Werk Quedlinburg zur Wolff & Müller Holding. „Die Produktion wurde stetig erweitert und verfeinert“, so Holger Gille, verantwortlicher Werkleiter. Dafür sorgt eine Sandveredelungsanlage. Hinzu kam eine Wasch- und Klassieranlage und es folgte die Investition in ein zweites Trocknungswerk. Auch die für die Gewinnung mineralischer Rohstoffe nötige Baumaschinentechnik wurde kontinuierlich an die Anforderungen angepasst – das zeigt ein neuer Cat Radlader 980 XE, der zum grünen Fußabdruck beiträgt. Was den Gewinnungsprozess betrifft, so erfolgt der Nassabbau mithilfe eines Schneidkopfsaugbaggers. Den Vorschnitt im Wasser übernimmt ein Cat Kettenbagger 374 FL. In erster Linie ist er jedoch im Trockenabbau gefordert, um den Sandstein, der mitunter stark verfestigt und aufgrund seines hohen Quarzanteils auch abrasiv ist, zu lösen. „Das Material hat mit 300 N/mm2 eine hohe Packungsdichte und enorme Festigkeit“, so Holger Gille. Daher braucht die Baumaschine hohe Reißkräfte. Deswegen gehört zur Ausstattung ein kurzer Ausleger. Für ihre Standsicherheit sorgt ein Kontergewicht. Der Radlader musste sich einem Vergleichstest stellen. Dabei ging es in erster Linie darum, den Kraftstoffverbrauch im Regelbetrieb zu ermitteln. Weitere Cat Baumaschinen unterstützen die Förderung der Quarzsande auf der 47 Hektar großen Lagerstätte. Ein neuer Cat Radlader 980 XE nimmt den Rohsand im Load-and-CarryBetrieb auf und beschickt damit einen Aufgabebunker zur weiteren Aufbereitung. „Bei unserem Einsatz zählt die Kraftübertragung bei der Materialaufnahme, wenn die Schaufel in das Haufwerk eindringt“, so Holger Gille. In der Verladung sind vom Lader nur kurze Strecken zurückzulegen – ein 600 Meter langes Förderband übernimmt die Förderung in der Abbaustätte. Doch dafür sind dem Radlader wiederum Nebenarbeiten wie der Abtransport von Material aus einem Bandabwurf inklusive Transport auf die Halden vorbehalten. Ein weiterer Cat Radlader 950K unterstützt bei der Beschickung der Trocknungsanlagen. Hinzu kommt ein Cat Dumper 725C2, der verschiedene Transportaufgaben im Werk erledigt. Damit die anstehenden Aufgaben nachhaltig bewältigt werden können, steht die eingesetzte Maschinentechnik immer wieder auf dem Prüfstand. Der Nachhaltigkeitsgedanke geht auf Firmengründer Gottlob Müller zurück – sein Prinzip, wirtschaftliche Unternehmensführung sowie verantwortungsvolles Handeln in Einklang zu bringen, ist mittlerweile über 80 Jahre in der Unternehmensgruppe fest verankert. 2010 war Wolff & Müller das erste CO2-neutrale Bauunternehmen Deutschlands durch Maßnahmen wie eigene Klimaschutzprojekte, Ökostrom sowie umweltfreundliche Fahrzeuge inklusive Elektroantrieb. Basis für die jährliche CO2-Neutralisierung ist der CO2-Fußabdruck der Unternehmensgruppe. Um eine höhere Verbindlichkeit herzustellen, hat sich Wolff & Müller im Jahr 2022 ein festes Ziel zur jährlichen Emissionsreduktion gesetzt. Als Indikator dient die CO2-Intensität. Das bedeutet, dass die absoluten CO2Emissionen ins Verhältnis zum Umsatz gesetzt werden. Anvisiert wird eine jährliche Reduktion der CO2-Intensität um fünf Prozent. Holger Gille, verantwortlicher Werkleiter der Wolff & Müller Quarzsande am Standort Quedlinburg. Daher stand zuletzt ein neuer Radlader zur Disposition. Gefordert war Baumaschinenlieferant Thomas Krüger, leitender Verkaufsrepräsentant der Zeppelin Niederlassung Magdeburg. Er sollte darlegen, wie spritsparend ein Cat 980 XE mit seinem stufenlosen, leistungsverzweigten Getriebe eingesetzt werden kann. Dafür holte er seine Kollegen Matthias Sowada, Zeppelin Projekt- und Einsatzberater, und Frank Kranich, Zeppelin Projekt- und Einsatztechniker, mit ins Boot, um einen Cat Radlader 980 XE der neuen Generation antreten zu lassen und Leistungsdaten im praktischen Betrieb unter Beweis zu stellen. Es ging in erster Linie darum, Kraftstoffverbräuche zu Vergleichszwecken im Regelbetrieb zu ermitteln. Dazu wurde das durchschnittliche Schüttgewicht von 1,70 t/m³ im Trockenabbau und von 1,80 bis 2,00 t/m³ im Nassabbau erfasst. Denn auch hier unterstützt der Radlader beim Verladen. Das Ergebnis war dann eindeutig: Mit einem durchschnittlichen Spritverbrauch von 22 Litern in der Stunde ließ die 31 Tonnen schwere Baumaschine mit einer 5,7 Kubikmeter großen Schaufel und MichelinL3-Bereifung das bislang eingesetzte Gerät mit knapp 27 Litern Diesel hinter sich. „Da der Motor stets im effizienten Drehzahlbereich arbeitet, ist der Cat Radlader besonders sparsam im Kraftstoffverbrauch“, so Thomas Krüger. Das führte dann zur Anschaffung des neuen Arbeitsgerätes über die für den Gerätepark verantwortliche Logistiksparte von Wolff & Müller mit einer 6,5 Kubikmeter großen Schaufel. „Wir tauschen uns immer wieder über unsere Anforderungen am Standort aus. Wir brauchen hier eine massive Ausführung, damit sich der Verschleiß durch das stark abrasive Material in Grenzen hält. Der Rohstoffabbau hat viele Herausforderungen zu bewältigen. Wir müssen technisch auf neuestem Stand sein, um die hohen Qualitätsanforderungen unserer Kunden erfüllen zu können. Mit der XE-Technologie sind wir gut aufgestellt“, ist Holger Gille überzeugt. Ein Cat Kettenbagger 374 FL ist im Trockenabbau beschäftigt, den stark verfestigten Sandstein zu lösen und zu verladen. Auch ein Thema war für den Betrieb in Quedlinburg die Maschinenwartung. Verlängerte Wechselintervalle für die Betriebsflüssigkeiten und Filter reduzieren die Wartungskosten. Die Wartungsintervalle wurden bei dem Radladermodell auf tausend Betriebsstunden ausgedehnt, die Wartung alle 500 Betriebsstunden entfällt. „Ob Filter- oder Ölwechsel: Das wurde bei der neuen Generation angepasst und verlängert“, so Thomas Krüger. Auch das ist ein kleiner Beitrag zur Nachhaltigkeit. Durch die Fehlersuche per Remote Service wird die Baumaschine über Funk mit der Serviceabteilung von Zeppelin verbunden, sodass Fehler rasch diagnostiziert werden können, ohne dass ein Servicetechniker die Baumaschine extra an seinen Laptop anschließen muss. Somit ist der Prozess deutlich effizienter. Denn damit ist die Anfahrt eines Servicetechnikers an den Einsatzort hinfällig, um das Schadensbild zu ermitteln. Stattdessen wird das nötige Ersatzteil direkt bestellt und der Außendienst bringt es dann gleich mit, wenn er das Problem löst. Auch das ist effizient und ganz im Sinne von Nachhaltigkeit gedacht. Rohstoffgewinnung ist nicht gleich Rohstoffgewinnung. Das unterstreicht Holger Gille. Die Beschaffenheit der gewonnenen Rohstoffe – wie eine monokristalline Struktur, dank der gerundeten Kanten des Quarzkorns, Gasdurchlässigkeit im Guss sowie gleichmäßiger Oberflächen – bietet Voraussetzungen, die in dieser Form deutschlandweit kaum woanders zu finden sind. Aufgrund solcher Eigenschaften ist der Quarzsand aus Quedlinburg bei industriellen Anwendungen gefragt, was ihn zu einem begehrten Rohstoff macht. Das gilt für Gießereien, die aus ihm verschiedene Gussformen fertigen und ihn inzwischen auch für den 3D-Druck verwenden. „Unser Quarzkorn erfüllt die erforderlichen Anforderungen für diesen Einsatz in hohem Maße“, so Holger Gille. In Gießereien werden Quarzsande bei Temperaturen eingesetzt, die bis zum Sinterbeginn bei 1 600 Grad liegen. Die Bandbreite der Anwendungen ist vielseitig: Durch die Weiterverarbeitung der einzelnen Kornfraktionen lassen sich kundenspezifische Quarzsande auch für Sport- und Freizeitanlagen sowie Terrarien und Aquarien, Filtersande für Wasseraufbereitungsanlagen, Bremssande für Lokomotiven sowie Bau- und Zuschlagstoffe für den Hoch-, Tief- und Straßenbau herstellen. „Kundennähe ist für unsere Performance und die Entwicklung unserer Produkte wichtig“, unterstreicht der Werkleiter. Abnehmer befinden sich nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich und Italien. Außerdem betreibt Wolff & Müller unter quarzsand-shop.de einen Online-Shop für verschiedene Sandprodukte – das digitale Angebot richtet sich an private und gewerbliche Kunden, die per Mausklick direkt den Sand vom Hersteller bestellen können. Dieser kommt nicht nur aus Quedlinburg – zur Wolff & Müller Quarzsande GmbH gehören auch die Standorte Haida, Hagenbach und Saalhausen. Interessenten können zwischen unterschiedlichen Produkten und Kornabstufungen wählen oder individuelle Mischungen beauftragen. Säcke werden versandkostenfrei zum Kunden geliefert, Big Bags per Spedition innerhalb von sechs Werktagen. Was den Sand auszeichnet, der online geliefert wird: die hohe Reinheit und eine präzise Aufbereitung, die für Qualität stehen. Weitere Informationen: Zeppelin Baumaschinen | © Fotos: Zeppelin
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Neues Logo bei HKL BAUMASCHINEN
ein Thema erstellte Bauforum24 in News aus der Baumaschinen Industrie
Hamburg - Ab sofort nutzt HKL BAUMASCHINEN (HKL) ein neues Logo, das sich klar, modern und zeitgemäß präsentiert. Dabei spiegelt das neue Markenzeichen die Weiterentwicklung des Unternehmens wider, das sich in den über 55 Jahren seines Bestehens zum führenden Anbieter der Branche in den Bereichen Vermietung, Verkauf und Service (in Deutschland, Österreich und Polen) entwickelt hat. Bauforum24 Artikel (01.12.2025): HKL: Partner des HSV HKL nutzt ab Januar 2026 ein neues Logo und setzt damit ein starkes Zeichen für die Zukunft. Hier geht's zum vollständigen Beitrag-
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Hamburg - Ab sofort nutzt HKL BAUMASCHINEN (HKL) ein neues Logo, das sich klar, modern und zeitgemäß präsentiert. Dabei spiegelt das neue Markenzeichen die Weiterentwicklung des Unternehmens wider, das sich in den über 55 Jahren seines Bestehens zum führenden Anbieter der Branche in den Bereichen Vermietung, Verkauf und Service (in Deutschland, Österreich und Polen) entwickelt hat. Bauforum24 Artikel (01.12.2025): HKL: Partner des HSV HKL nutzt ab Januar 2026 ein neues Logo und setzt damit ein starkes Zeichen für die Zukunft. „HKL hat sich in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich weiterentwickelt und entsprechend auch unser Logo. Wir schärfen unseren Markenauftritt und sorgen für einen modernen, frischen Look, mit dem wir unseren Weg weitergehen“, sagt Alena Adam-Fehlberg, Ressortleiterin Marketing bei HKL BAUMASCHINEN. Seit der Gründung von HKL im Jahr 1970 stehen die Buchstaben „HKL“ für die geografischen Wurzeln des Unternehmens in Hamburg, Kiel, Lübeck. Dieses zentrale Markenelement bleibt ebenso erhalten wie die bekannten Farben. Die überarbeitete Gestaltung verbindet Tradition mit einem modernen Erscheinungsbild und signalisiert, dass HKL für die Zukunft gut aufgestellt ist. Weitere Informationen: HKL | © Fotos: HKL
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Delmenhorst | Ganderkesee - Die ATLAS GmbH mit Sitz in Ganderkesee bei Delmenhorst hat beim Amtsgericht Delmenhorst einen Antrag auf Sanierung in Eigenverwaltung gestellt. Das Insolvenzgericht hat mit Beschluss vom 6. Februar 2026 die vorläufige Eigenverwaltung angeordnet. Der Geschäftsbetrieb der ATLAS GmbH wird fortgeführt. Produktion, Ersatzteilservice und Kundendienst laufen planmäßig weiter. Für weitere Gesellschaften der ATLAS-Gruppe – ATLAS Spare Parts GmbH, ATLAS FF GmbH & Co. KG, ATLAS Group Services GmbH und ATLAS Kompakt GmbH – wurden ebenfalls Anträge auf Eigenverwaltung gestellt. Bauforum24 Artikel (11.12.2025): ATLAS 260 LC Raupenbagger ATLAS GmbH setzt die laufende Restrukturierung im Eigenverwaltungsverfahren fort Ein Eigenverwaltungsverfahren wird vom Insolvenzgericht nur angeordnet, wenn nach einer besonders sorgfältigen Prüfung belastbare Sanierungsaussichten bestehen und die Fortführung des Unternehmens für die Dauer des Verfahrens finanziell abgesichert ist. Die Geschäftsführung bleibt im Amt und steuert die Restrukturierung weiterhin selbst. Das Verfahren wird durch einen gerichtlich bestellten Sachwalter überwacht. Zur Unterstützung der Geschäftsführung wurden die Sanierungsexperten Dr. Malte Köster und Dr. Hans-Joachim Berner (Kanzlei KÖSTERBERNER Sanierungsrecht) als Generalbevollmächtigte eingesetzt. Der Rechtsanwalt Hendrik Gittermann (Kanzlei REIMER) wurde vom Amtsgericht zum vorläufigen Sachwalter bestellt. ATLAS ist ein seit 1919 bestehendes Traditionsunternehmen und zählt zu den bekannten deutschen Herstellern von Baumaschinen. Das Unternehmen ist insbesondere für Mobil- und Raupenbagger sowie Ladekrane bekannt. Die betroffenen ATLAS-Gesellschaften beschäftigen rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Umsatz lag zuletzt bei rund 150 Mio. Euro. Hintergrund des Verfahrens ist eine seit längerem andauernde, branchenweite Marktschwäche in der Baumaschinen- und Bauwirtschaft, die zu deutlich rückläufigen Auftragseingängen und einer niedrigeren Auslastung geführt hat. Hinzu treten strukturelle Belastungen, die eine nachhaltige Stabilisierung außerhalb eines Eigenverwaltungsverfahrens erheblich erschweren. ATLAS hatte bereits vor Antragstellung umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen eingeleitet und wurde hierbei auch durch Liquiditätsbeiträge der Gesellschafterseite unterstützt. Trotz dieser Anstrengungen konnten Liquiditätsengpässe letztlich nicht vollständig vermieden werden. Das Eigenverwaltungsverfahren bietet nun den erforderlichen rechtlichen Rahmen, um die bereits begonnene Restrukturierung konsequent umzusetzen und das Unternehmen nachhaltig zu stabilisieren. Die Beschäftigten wurden über die nächsten Schritte informiert. Die Löhne und Gehälter sind über das Insolvenzgeld bis einschließlich April 2026 gesichert. Dr. Malte Köster, Generalbevollmächtigter, erklärte: „ATLAS ist operativ leistungsfähig und verfügt über eine starke Marke. Das Eigenverwaltungsverfahren schafft jetzt den rechtlichen Rahmen, um die Restrukturierung konsequent umzusetzen und das Unternehmen nachhaltig zu stabilisieren. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit allen Beteiligten tragfähige Perspektiven zu entwickeln.“ Dr. Hans-Joachim Berner, Generalbevollmächtigter, ergänzte: „Wichtig ist: Der Geschäftsbetrieb läuft weiter. ATLAS verfügt über hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie eine in der Branche anerkannte Produktqualität. Im Verfahren werden wir die Möglichkeiten des Sanierungsrechts nutzen, um zukunftsfähige Strukturen zu schaffen.“ Parallel zur Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen wird in den kommenden Tagen ein strukturierter internationaler Investorenprozess eingeleitet, um zusätzliche Optionen für eine nachhaltige Fortführung zu eröffnen. Weitere Informationen: ATLAS | © Fotos: Atlas
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Bernburg - Jede Tonne Steinsalz, die in Bernburg unter Tage gefördert wird, hinterlässt Hohlräume. Werden sie nicht gesichert, drohen Verformungen, Senkungen im Bergwerk und somit an der Tagesoberfläche. Um solche Gebirgsschäden zu verringern, soll der Versatz unter Tage für Stabilität sorgen, Hohlräume auffüllen, die Standsicherheit von Grubenfeldern erhöhen und Setzungen vermeiden. Dieser basiert auf mineralischen Abfallstoffen, die sich unter anderem aus Rückständen von Müllverbrennungsanlagen, aus Abfall- und Abwasserbehandlungsanlagen sowie Schlämmen aus der Industrie zusammensetzen. Bauforum24 Artikel (18.12.2025): Radlader CAT 906 Cat Radlader wurden mit einer Seka-Schutzbelüftung ausgestattet. Sie soll die Schadstoffe herausfiltern und für saubere Atemluft in der Kabine sorgen. Bevor der Versatz für die Ewigkeit unter Tage eingebaut wird, kommt das Unternehmen, die Aurec Gesellschaft für Abfallverwertung und Recycling mbH, aus Bernburg ins Spiel. „Wir stellen Versatz her, indem wir mineralischen Abfall über Tage unter behördlicher Aufsicht und nach geprüften Standards vermengen, vermischen und verladen“, erklärt Dr. Robert Wermuth, Geschäftsführer von Aurec. Einen wesentlichen Part übernehmen dabei Cat Baumaschinen. Ihr Einsatz hat es aufgrund auftretender Feinpartikel in sich. Mit der Aufgabe, eine passende Baumaschinentechnik für die Aufbereitung anzubieten, waren Thomas Krüger, leitender Verkaufsrepräsentant, und Robert Gellert, Serviceleiter, von der Zeppelin Niederlassung Magdeburg konfrontiert. Sie mussten eine Lösung finden, je zwei Cat Radlader vom Typ 938, 938M und 908 sowie einen Cat Umschlagbagger MH3026 an die vorherrschenden Einsatzbedingungen bestmöglich anzupassen. Sprich, die Arbeitsgeräte vor den feinen Partikeln zu schützen. „Wir haben damit in der Werkstatt gut zu tun. Die Maschinen haben bezüglich Ausrüstung einen Sonderstatus, der sich von Maschine zu Maschine seit 2021 entwickelt hat“, erklärt Robert Gellert. Wurde zunächst der gelb-schwarze Lack der Cat Radlader 908 noch mit Polyurethan beschichtet, erhalten inzwischen alle metallischen Oberflächen der Neumaschinen eine zweifache Schicht aus Unterbodenwachs, um Korrosion vorzubeugen und die Oberflächen zu konservieren. Jede Schraube braucht diesen Schutzfilm – sonst rächt sich das später, weil der Lack abblättert und sich Korrosion ausbreitet, so die Erfahrung aus der Praxis. „Vor der Lackierung muss die Kabine abgebaut werden. Das ist aufwendig. Mit der Zeit zeigte sich, dass die Polyurethan-Schicht doch nicht so langlebig war. Mit dem Wachs haben wir eine nachhaltige Lösung gefunden. Einzige Anforderung: Die Mitarbeiter von Aurec dürfen die Geräte nur kalt waschen. Wenn wir die Geräte nach drei Jahren zurücknehmen und für den Wiederverkauf als Gebrauchtmaschinen vorbereiten, können die Anhaftungen einfacher mit heißem Wasser entfernt werden“, so Robert Gellert. Die Anschlüsse der Hydraulikschläuche erhielten ebenfalls eine Beschichtung mit Wachs. So viel zu den äußeren Maßnahmen. Einer der neuen Cat Radlader 938 beim Umschlag. Was den Schutz der Fahrer betrifft, wurden die Cat Radlader mit einer Seka-Schutzbelüftung ausgestattet. Sie soll die Schadstoffe herausfiltern und für saubere Atemluft in der Kabine sorgen. „Außerdem haben wir bei den neuen Radladern das Auspuffrohr um 90 Grad gedreht, damit keine Abgase angesaugt, sondern von der Kabine weggeblasen werden“, schildert der Zeppelin Serviceleiter die Maßnahmen. Damit Fahrer nach dem Einsteigen animiert werden, die Türe zur Kabine zügig zu schließen, wenn die Zündung des Motors an ist, wurde die Fahrzeughupe so programmiert, dass sie nach einigen Sekunden zu hupen beginnt. Die Einsatzbedingungen dürfen auch nicht den Motoransaugluft- und Partikelfilter/SCR Katalysator zusetzen – diese müssen darum regelmäßig kontrolliert werden. „Anfangs gingen die winzigen Feinpartikel durch Primär- und Sekundärluftfilter. So waren die Komponenten der Abgasanlage schnell dicht und mussten öfter getauscht werden“, erinnert sich Robert Gellert. Das bestätigten auch Ölproben, die das Zeppelin Öllabor durchführte. Die Lösung: den Ansaugluftfilter zu tauschen. „Caterpillar hat einen Silikatfilter zur Verfügung gestellt“, so Robert Gellert. Aber auch das war der Weisheit noch nicht letzter Schluss. Erst der Einbau eines zusätzlichen Ölbad-Luftfilters brachte das gewünschte Ergebnis, um die vom Dieselmotor angesaugte Luft zu filtern. Damit dieser seine Wirkung entfalten konnte, wurden statt zwei vier Filter auf die Radlader-Motorhaube gesetzt: Vor den Ölbad-Luftfilter wurde erst ein Zyklon- und dann ein Primärluftfilter installiert. Den Abschluss bildet der ursprünglich verbaute Luftfilterkasten. Der Cat Umschlagbagger MH3026 erhielt ein besonderes Anbaugerät, das einem Schaber ähnelt und das Material aus den Lkw-Mulden auskratzen soll. Es funktioniert aber auch wie eine Maurerkelle, um mit dem Umschlagbagger das Material in der Halle 2A aufzuhalden. Es sind nicht nur Feinpartikel, welche den Maschinen zusetzen, sondern auch sonst gilt der Einsatz als rau. Umgebaut hat der Zeppelin Service darum die Kotflügel an den beiden neuen Cat 938. Die Radkastenverkleidungen aus Kunststoff wurden abmontiert und stattdessen Gummilappen angebracht. „Gummi ist elastisch – das bedeutet, der Kotflügel kann sich bei Kontakt mit Hindernissen leicht verformen und bricht dann nicht“, erklärt Robert Gellert. Der Arbeitseinsatz der Radlader erfolgt im Drei-Schicht-Betrieb: Angesichts der geleisteten Betriebsstunden wird von den Maschinen viel abverlangt. Nichtsdestotrotz müssen sie stets betriebsbereit sein. Hierfür sorgt Zeppelin über einen Full-Service. Mit den Anforderungen vor Ort vertraut ist Servicetechniker Paul Koch, einer von 13 Außendienstmonteuren der Niederlassung Magdeburg, der sich um Wartungen und Instandsetzungen kümmert. Seit 1992 befasst sich Aurec mit der Aufbereitung von Abfällen zu Versatzbaustoffen. Das erfolgte bislang in zwei Hallen – 2024 kam eine dritte dazu und somit konnte das Produktionswerk erweitert werden. 16 Millionen Euro investierte die Gesellschaft für Abfallverwertung und Recycling in den Hallenbau samt Absaug- und Entstaubungsanlage zur Annahme und Lagerung von Schüttgutmaterial. Drei weitere Standsilos bieten seitdem erweiterte Kapazitäten für die Annahme von pneumatisch förderbaren Materialien, wie Rauchgasreinigungsrückstände aus Müllverbrennungsanlagen. Bauschutt, Schlacken und Aschen, Schlämme und Sande bilden die Ausgangsbasis für die Herstellung von Versatz. Bis zu 350 000 Tonnen jährlich betragen die Kapazitäten von Aurec, die genehmigungsrechtlich aufbereitet werden dürfen. „Jede Tonne, die angeliefert wird, wird mehrfach – sprichwörtlich gesehen – angefasst. Das bedeutet, wir haben im letzten Jahr 1,8 Millionen Tonnen bearbeitet und bewegt“, erklärt der Geschäftsführer. 60 Prozent davon waren sofort schüttfähig und konnten von den Cat Radladern 938 und 938M direkt umgeschlagen werden. Sie müssen das angelieferte Material in Boxen zusammenschieben. Von den Boxen wird es von ihnen weiterbefördert: Beschickt werden Klassier- und Misch-anlagen. Dann bringen sie es auf ein Zwischenlager, bis der Versatz schließlich unmittelbar an das direkt angrenzende Salzbergwerk Bernburg der K+S Minerals and Agriculture GmbH übergeben wird. Weitere Aufgaben im Umschlag übernehmen Cat Radlader 908. Sie transportieren mithilfe von Gabelzinken Bigbags, die mineralische Abfälle enthalten, und übernehmen in der Produktion anfallende Transporte. Eine Sonderrolle hat bei Aurec in Bernburg ein Cat Umschlagbagger MH3026. Er wurde aufgrund seiner hochfahrbaren Kabine gewählt, denn so hat der Fahrer einen guten Überblick in die Lkw-Mulden, welche die mineralischen Baustoffe anliefern. Weil sich die Mulden beim Abkippen nicht immer komplett leeren, erhielt der Bagger ein besonderes Anbaugerät. Es funktioniert wie ein Schaber und soll das Material auskratzen. „Das ist ein Service, den wir unseren Kunden bieten“, meint Dr. Robert Wermuth. Die Idee für das Werkzeug an der Cat Maschine hatte Thomas Krüger, ausgeführt wurde sie von Resch-Ka-Tec. Anforderung war, das anhaftende Material aus den Mulden zu entfernen, ohne den Fahrer dabei zu gefährden oder den Muldenkörper zu beschädigen. Inzwischen haben die Mitarbeiter von Aurec einen weiteren Verwendungszweck entdeckt: Sie nutzen den langen Ausleger in Verbindung mit dem Werkzeug, das quasi wie eine Maurerkelle funktioniert, um mit dem Umschlagbagger das Material in der Halle 2A aufzuhalden und damit nach oben zu schieben. So können Mieten mit mehr Volumen für den späteren Versatz angelegt werden. Weitere Informationen: Zeppelin Baumaschinen | © Fotos: Zeppelin
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CAT Radlader und Umschlagbagger
ein Thema erstellte Bauforum24 in News aus der Baumaschinen Industrie
Bernburg - Jede Tonne Steinsalz, die in Bernburg unter Tage gefördert wird, hinterlässt Hohlräume. Werden sie nicht gesichert, drohen Verformungen, Senkungen im Bergwerk und somit an der Tagesoberfläche. Um solche Gebirgsschäden zu verringern, soll der Versatz unter Tage für Stabilität sorgen, Hohlräume auffüllen, die Standsicherheit von Grubenfeldern erhöhen und Setzungen vermeiden. Dieser basiert auf mineralischen Abfallstoffen, die sich unter anderem aus Rückständen von Müllverbrennungsanlagen, aus Abfall- und Abwasserbehandlungsanlagen sowie Schlämmen aus der Industrie zusammensetzen. Bauforum24 Artikel (18.12.2025): Radlader CAT 906 Cat Radlader wurden mit einer Seka-Schutzbelüftung ausgestattet. Sie soll die Schadstoffe herausfiltern und für saubere Atemluft in der Kabine sorgen. Hier geht's zum vollständigen Beitrag-
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Ismaning - Volvo Construction Equipment (Volvo CE) hat nach der kartellrechtlichen Genehmigung durch die Europäische Kommission die Übernahme von Swecon von Lantmännen abgeschlossen. Die Transaktion wurde am 31. Januar 2026 vollzogen. Bauforum24 Artikel (03.12.2025): Volvo ECR355 Kurzheckbagger Volvo Construction Equipment schließt Übernahme von Swecon ab Wie bereits im Juni 2025 angekündigt, hatte Volvo CE mit Lantmännen eine Vereinbarung über den Erwerb von Swecon geschlossen. Swecon ist in Schweden, Teilen Deutschlands, Estland, Lettland und Litauen tätig – ebenso wie das Entrackgeschäft. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Übernahme gehört Swecon nun vollständig zu Volvo CE. Die Transaktion umfasst den gesamten Geschäftsbereich von Swecon: den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen, das Vermietungsgeschäft, Nachrüst- und Serviceleistungen, Büro- und Werkstattstandorte sowie rund 1.400 Mitarbeitende. Volvo CE betrachtet diesen Schritt als strategische Investition in den Ausbau und die Stärkung der eigenen Handelsaktivitäten in Schlüsselmärkten. Der Retail-Bereich wird damit zu einem zentralen Bestandteil des Europa-Geschäfts von Volvo CE. Melker Jernberg, Präsident von Volvo CE „Wir freuen uns, alle Mitarbeitenden von Swecon bei Volvo willkommen zu heißen und sind überzeugt, dass wir gemeinsam stärker und besser aufgestellt sein werden, um unsere Kunden beim Übergang zu nachhaltigeren und produktiveren Lösungen noch besser zu unterstützen“, sagt Melker Jernberg, Präsident von Volvo CE. Tomas Börjesson, CEO der Swecon-Gruppe „Durch die Integration bündelt Swecon seine Marktexpertise mit der Innovationskraft von Volvo CE. Unsere Kunden erhalten weiterhin den vertrauten und verlässlichen Service, dieselben Dienstleistungen und ihre bekannten Ansprechpersonen – jetzt mit noch mehr Stärke, um ihren Erfolg heute und in Zukunft zu sichern“, sagt Tomas Börjesson, CEO der Swecon-Gruppe. Neuer CEO der Swecon-Gruppe: Tomas Kuta Tomas Kuta wurde zum neuen CEO der Swecon-Gruppe ernannt und folgt damit auf Tomas Börjesson, der in den Ruhestand geht. Kuta verfügt über langjährige Erfahrung innerhalb von Volvo CE, zuletzt als Leiter der Verkaufsregion Asien von Volvo CE. Er wird seine neue Funktion am 1. März 2026 übernehmen. Weitere Informationen: Volvo CE | © Fotos: Volvo CE
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Ismaning - Volvo Construction Equipment (Volvo CE) hat nach der kartellrechtlichen Genehmigung durch die Europäische Kommission die Übernahme von Swecon von Lantmännen abgeschlossen. Die Transaktion wurde am 31. Januar 2026 vollzogen. Bauforum24 Artikel (03.12.2025): Volvo ECR355 Kurzheckbagger Volvo Construction Equipment schließt Übernahme von Swecon ab Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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Las Vegas - Bobcat, ein weltweit führender Hersteller von kompakten Baumaschinen, präsentiert auf der CES 2026 eine Reihe wegweisender Technologien, die den Arbeitsalltag auf der Baustelle spürbar vereinfachen. Die Innovationen stellen Benutzerfreundlichkeit und Produktivität in den Mittelpunkt. Sie machen die Bedienung intuitiver und geben Anwendern die Sicherheit, mehr zu leisten. Die neuen Lösungen bündeln künstliche Intelligenz, Elektrifizierung, Autonomie und Konnektivität in einem skalierbaren System. Davon profitieren Bediener ebenso wie Servicetechniker und Flottenbetreiber. Bauforum24 Artikel (07.11.2025): Bobcat im Einsatz bei VOX Der vollelektrische RogueX3 verfügt über einen elektrischen Antriebsstrang und kann ferngesteuert oder autonom ohne Kabine arbeiten. „Seit fast 70 Jahren ist Bobcat führend in der Kompaktmaschinenbranche, indem wir echte Probleme für echte Menschen lösen“, erklärt Scott Park, CEO und Vice Chairman von Doosan Bobcat. „Die Anforderungen an die Arbeitskräfte verändern sich, Baustellen werden komplexer. Darauf antworten wir mit intelligenten Systemen, die Kunden schneller und effizienter arbeiten lassen. Das sind keine Zukunftsvisionen – diese Technologien verändern die Arbeit schon heute.“ Bobcat Jobsite Companion: KI-Assistenz erstmals für Kompaktmaschinen Im Mittelpunkt des Messeauftritts von Bobcat auf der CES 2026 steht der digitale Baustellenbegleiter Bobcat Jobsite Companion, die branchenweit erste KI-gestützte Assistenzfunktion für kompakte Baumaschinen. Der Technologie-Prototyp unterstützt Bediener in Echtzeit bei alltäglichen Aufgaben. Anwender stellen Fragen oder geben Sprachbefehle, das System reagiert über Sprache und Display. Es passt Anbaugeräte an die jeweilige Umgebung an, gibt konkrete Betriebsempfehlungen und automatisiert mehr als 50 Funktionen – ohne dass der Anwender die Hände von den Bedienelementen nehmen muss. Jobsite Companion basiert auf dem proprietären KI-Sprachmodell von Bobcat und läuft vollständig auf der Maschine. Dadurch kann das System in Echtzeit reagieren, ohne auf eine Cloud-Verbindung angewiesen zu sein. Auf diese Weise ist die volle Funktionalität auch auf abgelegenen Baustellen oder bei eingeschränkter Konnektivität gewährleistet – eine wichtige Voraussetzung für den Einsatz auf dem Bau. Diese Technologie definiert das Zusammenspiel von Mensch und Maschine neu. Sie markiert den größten Entwicklungsschritt bei Bedienoberflächen seit fast 20 Jahren. „Jobsite Companion senkt die Einstiegshürde für neue Bediener und hilft gleichzeitig erfahrenen Profis, schneller und präziser zu arbeiten“, erläutert Joel Honeyman, Vice President of Global Innovation bei Doosan Bobcat. „Es handelt sich nicht nur um eine intelligentere Technologie, sondern auch um eine intelligentere Erfahrung, die eine fachkundige Anleitung direkt in die Kabine bringt.“ Service.AI: KI-gestützter Support für schnellere Reparaturen und mehr Betriebszeit Mit Service.AI stellt Bobcat darüber hinaus eine KI-basierte Service- und Supportplattform vor, die Ausfallzeiten reduziert und Reparaturen beschleunigt. Händler und Techniker greifen damit sofort auf Reparaturhandbücher, Garantieinformationen und Diagnoseanleitungen zu. Zusätzlich nutzt Service.AI das umfangreiche Archiv historischer Servicefälle von Bobcat, um Fehler schneller einzugrenzen. Mit Service.AI stellt Bobcat darüber hinaus eine KI-basierte Service- und Supportplattform vor, die Ausfallzeiten reduziert und Reparaturen beschleunigt. Händler und Techniker greifen damit sofort auf Reparaturhandbücher, Garantieinformationen und Diagnoseanleitungen zu. Der Prototyp stellt das Know-how eines Meistertechnikers digital bereit und führt Schritt für Schritt durch den Serviceprozess. Das vereinfacht komplexe Diagnosen, verkürzt Reparaturzeiten und hilft, den Fachkräftemangel im Servicebereich abzufedern. Kollisionswarnung und -vermeidung: Mehr Sicherheit, weniger Risiko auf der Baustelle Als weitere Neuheit zeigt Bobcat außerdem den Prototyp eines Kollisionswarn- und -vermeidungssystems. Es ist das erste System in der Entwicklung für Kompaktmaschinen, das eine Maschine aktiv abbremst oder stoppt, bevor es zur Kollision kommt. Ein fortschrittliches Bildradar erfasst Position, Richtung und Geschwindigkeit von Objekten in Echtzeit. Erkennt das System eine Gefahr, warnt es den Fahrer und reduziert automatisch die Geschwindigkeit – bis hin zum vollständigen Stillstand. Das System erhöht die Aufmerksamkeit des Fahrers, ohne die Bedienung zu verkomplizieren. In Kundentests gilt es bereits als entscheidendes Argument für die Wahl einer Bobcat-Maschine. Fortschrittliche Display-Technologie: Ein intelligenter Blick auf die Baustelle Bobcat stellt auch seine fortschrittliche Display-Technologie vor, ein transparentes, automatisch abdunkelndes, berührungsempfindliches MicroLED-Display, das sich nahtlos in die Kabinentür oder das Maschinenfenster integrieren lässt. Das System blendet wichtige Betriebsdaten direkt in das Sichtfeld des Fahrers ein, sodass er sowohl die Baustelle als auch die Maschine gleichzeitig im Blick hat. Zu den integrierten Funktionen gehören: 360-Grad-Kameraansichten Kollisionswarnungen und Vermeidungshinweise Anzeige der Baustellenmerkmale Leistungsdaten der Maschine in Echtzeit Visuelle Maschinenverfolgung und -überwachung in Echtzeit „Das ist mehr als ein Bildschirm“, sagt Honeyman. „Es ist ein intelligentes Fenster zur Arbeit – für mehr Überblick, Kontrolle und Sicherheit.“ RogueX3: Die Evolution autonomer, elektrischer und modularer Ausrüstung Bobcat verschiebt die Grenzen der Innovation mit RogueX3, seiner bisher fortschrittlichsten Konzeptmaschine. Der vollelektrische und autonome RogueX3 hebt die Modularität auf die nächste Stufe und passt sich nahtlos an eine Vielzahl von Baustellenanforderungen an. Die auf der CES vorgestellte Ausführung verfügt über einen elektrischen Antriebsstrang und kann ferngesteuert oder autonom ohne Kabine arbeiten. RogueX3 wurde jedoch für ultimative Flexibilität entwickelt. Seine modulare Bauweise ermöglicht austauschbare Komponenten – Kabine oder keine Kabine, Räder oder Raupen, konfigurierbare Hubarme und vieles mehr –, sodass der Benutzer die Maschine an spezifische Aufgaben anpassen kann. In Zukunft könnte die Maschine auf verschiedene Arten gebaut und betrieben werden, z. B. mit Elektro-, Diesel-, Hybrid- oder sogar Wasserstoffantrieb. Aufbauend auf den Erkenntnissen des RogueX und des RogueX2 hat das innovative Design des RogueX3 bereits zu mehreren Patentanmeldungen geführt, die die Zukunft der Produktpalette von Bobcat prägen werden. Bobcat Standard Unit Pack (BSUP): Modularer Strom für eine elektrische Zukunft Die Grundlage für die elektrische Zukunft von Bobcat bildet das Bobcat Standard Unit Pack (BSUP), ein schnell aufladbares, modulares Batteriesystem, das für den rauen Baustelleneinsatz entwickelt wurde. BSUP-Einheiten sind: Stapelbar und so konzipiert, dass sie in Kompaktmaschinen wie Ladern, Baggern und Gabelstaplern passen Für staubige, schmutzige und stark beanspruchte Umgebungen entwickelt Für alle Bobcat-Maschinen skalierbar und für andere OEMs verfügbar BSUP ermöglicht einen flexiblen, leisen und emissionsfreien Betrieb und wird zum zentralen Baustein kommender elektrischer Baumaschinen. Gemeinsam bilden Bobcat Jobsite Companion, Service.AI, Kollisionswarnung und -vermeidung, die fortschrittliche Display-Technologie, RogueX3 und BSUP ein integriertes Lösungssystem, das die Möglichkeiten auf der modernen Baustelle neu definiert. „Wir stellen uns die Zukunft nicht nur vor – wir entwickeln sie“, betont Scott Park. „Mit der Kombination aus KI, Autonomie, Elektrifizierung und Konnektivität schafft Bobcat Technologien, die Menschen befähigen, Arbeit vereinfachen und neue Maßstäbe setzen.“ Die auf der CES vorgestellten Produkte und Technologien werden als Prototypen oder Konzeptmodelle präsentiert und zeigen die Innovationen, die die Zukunft prägen. Auch wenn sie derzeit noch nicht im Handel erhältlich sind, stehen mehrere von ihnen kurz vor der Markteinführung. Weitere Informationen: Bobcat | © Fotos: Bobcat
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Las Vegas - Bobcat, ein weltweit führender Hersteller von kompakten Baumaschinen, präsentiert auf der CES 2026 eine Reihe wegweisender Technologien, die den Arbeitsalltag auf der Baustelle spürbar vereinfachen. Die Innovationen stellen Benutzerfreundlichkeit und Produktivität in den Mittelpunkt. Sie machen die Bedienung intuitiver und geben Anwendern die Sicherheit, mehr zu leisten. Die neuen Lösungen bündeln künstliche Intelligenz, Elektrifizierung, Autonomie und Konnektivität in einem skalierbaren System. Davon profitieren Bediener ebenso wie Servicetechniker und Flottenbetreiber. Bauforum24 Artikel (07.11.2025): Bobcat im Einsatz bei VOX Der vollelektrische RogueX3 verfügt über einen elektrischen Antriebsstrang und kann ferngesteuert oder autonom ohne Kabine arbeiten. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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Bergheim - Wer mit einem schwarzen Graffitistift auf Baumaschinen Konturen nachzieht, schafft damit einen absoluten Blickfang. Comic-Stil heißt diese besondere Form der Lackierung. Bei Autos hat der Trend längst voll eingeschlagen: Autolackierer Alexander Bloch von Stilbruch Lack aus dem nordrhein-westfälischen Bergheim hat bereits einen Porsche GT3, einen Mercedes-Benz C 43 T AMG und viele weitere Modelle in Artcars verwandelt. Bauforum24 Artikel (09.12.2025): Cat beim Projekt FAIR in Darmstadt Ein Cat Radlader 906 mit Cartoon-Optik. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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Bergheim - Wer mit einem schwarzen Graffitistift auf Baumaschinen Konturen nachzieht, schafft damit einen absoluten Blickfang. Comic-Stil heißt diese besondere Form der Lackierung. Bei Autos hat der Trend längst voll eingeschlagen: Autolackierer Alexander Bloch von Stilbruch Lack aus dem nordrhein-westfälischen Bergheim hat bereits einen Porsche GT3, einen Mercedes-Benz C 43 T AMG und viele weitere Modelle in Artcars verwandelt. Bauforum24 Artikel (09.12.2025): Cat beim Projekt FAIR in Darmstadt Ein Cat Radlader 906 mit Cartoon-Optik. Doch es sind nicht nur Luxuskarossen, denen er einen neuen Look gibt. E-Bikes, Skateboards, Motorradhelme oder Schuhe hat er schon im ComicStil gestaltet. Inzwischen hat er sich auch Baumaschinen vorgeknöpft. Einen Cat Radlader 906 und einen Zeppelin Elektro-Telehandler ZT 6.26e machte er zu besonderen Kunstwerken. Auf der Messe RATL in Karlsruhe waren sie eine Attraktion. Mit einem Graffitistift hat Alexander Bloch die Konturen am Cat Radlader nachgezogen. Wesentliche Bauteile der Baumaschine bleiben während der Lackierung montiert. „Wir können nicht alles demontieren. Es ist eine Menge Arbeit, weil wir alles abkleben müssen“, erklärt Alexander Bloch. Das betrifft beispielsweise beim Cat 906 das Fahrerhaus, Original-Logos und Scheinwerfer, während verschiedene Gelbtöne per Spraydose – so wie sie für Graffitis verwendet werden – aufgetragen werden. Wie viel das sind, lässt sich nicht exakt beziffern. „Mal sind es 20 bis 30 Dosen von einem Farbton. Von manchen Farbtönen braucht man dagegen nur ein paar Sprühstöße“, so Alexander Bloch. Dabei werden die Farben in der Richtung dunkel bis hell und hell bis dunkel aufgesprüht. Für den Comic-Stil wird mit mehreren Farbebenen gearbeitet, um einen Tiefeneffekt zu erzeugen. Weiße Highlights bilden einen besonderen Kontrast. Anschließend werden mit schwarzem Graffitistift die Kanten und Linien, die sogenannten Outlines, nachgezogen. So heißen im Graffiti-Jargon die Umrandungen. Auf dem YouTube-Kanal von Stilbruch Lack gibt es Filme, die zeigen, mit welch fließenden Bewegungen ein Artcar seine schwarzen Konturen bekommt. Typisch für den Comic-Stil: Die Striche sind unterschiedlich dick und nicht zu gradlinig. Mit viel Schwung haben auch der Cat Radlader und der Zeppelin Telehandler ihre Konturen erhalten, die für die besondere Cartoon-Optik sorgen. Angefangen hat Alexander Bloch mit Graffitis. Seine Ausbildung hat er als klassischer Autolackierer gemacht. Doch das Prozedere – Reinigen, Abkleben, Schleifen, Entfetten, Grundieren, bevor ein Basislack und dann später ein Klarlack als Schutz und Versiegelung aufgetragen wird – war irgendwann für ihn zu monoton. Er machte sich vor acht Jahren mit Stilbruch Lack selbstständig und fing an, Bauteile von Autos mit Konturen zu umranden. Daraus wurde immer mehr, und er perfektionierte den Comic-Stil. Seine erste Baumaschine war ein Cat Kettendozer D6 XE. „Caterpillar war mir natürlich ein Begriff. Ich habe mir ein Foto von der Raupe schicken lassen und habe erst eine Skizze gemacht, bevor ich dann in der Niederlassung von Zeppelin loslegte. Doch das ist ungewöhnlich. Normalerweise entwickle ich alle Ideen im Kopf und setze sie dann direkt um“, beschreibt er den Entstehungsprozess. Einen ganz besonderen Effekt erzielt er inzwischen mit Lumilor, einer Oberfläche, die leuchtet, indem er das Prinzip der Elektrolumineszenz nutzt. Der Lack, den er aufträgt, besteht aus mehreren Schichten, darunter eine leitfähige Kupferschicht als Grundlage und eine abschließende Schicht mit leuchtenden Pigmenten. Durch elektrischen Strom wird sie zum Leuchten angeregt. „So ein Effekt wirkt nur in der Dunkelheit. Das wäre auch etwas für eine Maschine, die im Bergbau unter Tage im Einsatz ist“, meint er. War ein Blickfang auf der Messe RATL: der Zeppelin Elektro-Telehandler ZT 6.26e im Comic-Stil. Die RATL ist nicht die einzige Messe, für die Alexander Bloch bereits zwei Baumaschinen im neuen Design geschaffen hat: Auf der SEMA Show in Las Vegas lackierte er live vor den Augen der Besucher einen Porsche GT3. „Ich operiere quasi am offenen Herzen. Da muss jeder Strich sitzen. Zum Glück bin ich noch nie verrutscht, aber falls das doch passiert, dann muss ich die Stelle wieder abschleifen und von vorn anfangen“, räumt er ein. Seine Mission wäre es, 2028 Maschinen für die bauma zu gestalten. „Monster-Baumaschinen wären mein Traum“, erklärt er. Alexander Bloch hat noch einiges vor. „Ich habe viele Ideen, die ich nicht alle auf einmal in einem Objekt verwirklichen will, sondern ich zeige mit jedem Stück ein neues Detail.“ Wichtig ist für ihn, dass alles Unikate bleiben. „Ich kann nicht zwei Mal das Gleiche machen. Jedes Werk ist einzigartig und etwas Besonderes.“ Auf Instagram präsentiert er in Kurzvideos seine Arbeitsergebnisse. Inzwischen erreicht er darüber eine Community von über 400 000 Followern. „Zu schön für die Baustelle“, „Später tut jeder Kratzer weh“ oder „Kann man sich da bewerben, um seinen Radlader als Übungsobjekt zur Verfügung zu stellen?“ sind die Kommentare zum Cat Radlader 906 aus den Reels der wachsenden Fangemeinde. Weitere Informationen: Zeppelin Baumaschinen | © Fotos: Zeppelin
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Tessenderlo-Ham (Belgien) - Hyundai Construction Equipment feiert drei Jahrzehnte Markterfolg in ganz Europa. Mit einem wachsenden Maschinenangebot, einem engagierten Netzwerk von Händlerpartnern und einem klaren Fokus auf Innovation und technische Exzellenz baut Hyundai die Maschinen von morgen. Bauforum24 Artikel (30.10.2025): Hyundai Hydraulikbagger HX300A HYUNDAI CE feiert 30 Jahre Erfolg und Wachstum in Europa Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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Tessenderlo-Ham (Belgien) - Hyundai Construction Equipment feiert drei Jahrzehnte Markterfolg in ganz Europa. Mit einem wachsenden Maschinenangebot, einem engagierten Netzwerk von Händlerpartnern und einem klaren Fokus auf Innovation und technische Exzellenz baut Hyundai die Maschinen von morgen. Bauforum24 Artikel (30.10.2025): Hyundai Hydraulikbagger HX300A HYUNDAI CE feiert 30 Jahre Erfolg und Wachstum in Europa Von seinem Hauptsitz im Herzen Europas, im belgischen Tessenderlo-Ham, ist Hyundai auf dem besten Weg, zu einem der fünf führenden Baumaschinenhersteller zu werden. Das Unternehmen hat in diesem Jahr eine Planierraupe, einen Materialumschlagbagger, einen Kompaktlader und einen Kompakt-Raupenlader auf den Markt gebracht und damit seine etablierten Produktreihen von Radladern, Minibaggern, Raupenbaggern und Mobilbaggern erweitert. Hyundai hat außerdem die nächste Generation von Kettenbaggern vorgestellt, die die Baggertechnologie, Produktivität, Leistung und Bedienbarkeit auf ein neues Niveau heben. Das Unternehmen hat 2017 seinen energieneutralen Hauptsitz in der Nähe von Brüssel eröffnet. Der Standort umfasst eine hochmoderne Ausbildungsakademie, ein Ersatzteillager, Vorführbereich und Einrichtungen, die Kunden und Händlern ein VIP-Besuchererlebnis bieten. „In den letzten 30 Jahren hat sich Hyundai zu einem führenden Anbieter im europäischen Baumaschinensektor entwickelt“, sagte Maurizio Chiarotti, Sales Director Europa Hyundai Construction Equipment Europe. „Unser Ziel ist es, zu den fünf größten Akteuren auf dem Markt zu gehören, und wir nähern uns diesem Ziel stetig. Mit einem erweiterten Gerätesortiment, einem starken Netzwerk von Händlerpartnern, engagiertem Support für nationale Kunden und einer treuen Kundengemeinschaft schaffen wir eine solide Grundlage für unseren Erfolg. Dank unserer wachsenden Produktpalette, innovativen und umweltfreundlichen Lösungen und unserem unermüdlichen Engagement für den besten Aftermarket-Support sind wir für weiteres Wachstum in ganz Europa bestens aufgestellt.“ Neben dem Baumaschinengeschäft ist auch Hyundai Material Handling am Standort Tessenderlo ansässig. Der Geschäftsbereich Materialtransport bietet eine breite Palette an diesel-, gas- und elektrisch betriebenen Industriegabelstaplern mit einer Tragkraft von 1,5 bis 30 Tonnen für den europäischen Markt an. Im Jahr 2025 hat der Geschäftsbereich eine Reihe neuer Maschinen eingeführt und damit seine Attraktivität deutlich gesteigert. Weitere Informationen: Hyundai CE | © Fotos: Hyundai
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Emsbüren - Der Platzmangel auf innerstädtischen Baustellen sowie steigender Zeitdruck prägen zunehmend die Arbeitsbedingungen im Kabel -und Rohrleitungsbau, Straßen- und Wegebau aber auch bei den Einsätzen im Garten und Landschaftsbausowie im Rohr- und Leitungsbau. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Effizienz, Sicherheitsstandards und Personalentlastung. Vor diesem Hintergrund gewinnt der Schwenklader immer mehr an Bedeutung. Bauforum24 Artikel (04.11.2024): Paus Schwenklader SL 9088 Paus Schwenklader SL 9088 Pro Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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Emsbüren - Der Platzmangel auf innerstädtischen Baustellen sowie steigender Zeitdruck prägen zunehmend die Arbeitsbedingungen im Kabel -und Rohrleitungsbau, Straßen- und Wegebau aber auch bei den Einsätzen im Garten und Landschaftsbausowie im Rohr- und Leitungsbau. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Effizienz, Sicherheitsstandards und Personalentlastung. Vor diesem Hintergrund gewinnt der Schwenklader immer mehr an Bedeutung. Bauforum24 Artikel (04.11.2024): Paus Schwenklader SL 9088 Paus Schwenklader SL 9088 Pro Schwenklader kommen dort zum Einsatz, wo herkömmliche Radlader an Grenzen stoßen. Paus setzt mit seinem Schwenklader SL 9088 Pro auf Wendigkeit, Vielseitigkeit und höchste Leistungsfähigkeit. Präzisionsarbeit auf einer Spur Das um 180 Grad schwenkbare Hubwerk ermöglicht Arbeiten auf engstem Raum. Der SL 9088 Pro kann geradeaus fahren, während das Hubwerk seitlich arbeitet. Hier gilt das Motto: „Schwenken statt Lenken“! Das reduziert Fahrwege und spart Zeit. Der Schwenkarm ermöglicht das Anfahren längs an das Arbeitsfeld und damit Arbeiten entlang von Gräben, Mauern oder Randbereichen. Dies ist besonders relevant, wenn Verkehrswege nur eingeschränkt befahrbar sind oder wenig Platz zum Rangieren zur Verfügung steht. In der Praxis kommt der Paus Schwenklader unter anderem beim Verfüllen von Gräben, beim präzisen Setzen von Bordsteinen, beim Arbeiten um Hindernisse sowie beim Reinigen von Flächen entlang von Verkehrswegen zum Einsatz. Effizienz durch intuitive Bedienung und Assistenzsysteme Moderne Bedienkonzepte der Paus Pro-Serie wirken dem steigenden Fachkräftemangel entgegen, indem sie Abläufe vereinfachen und neue Nutzer sich schneller einarbeiten können. Die modernisierte Kabine, smarte Assistenzsysteme und die bedienerfreundliche Steuerung entlasten das Personal und erhöhen die Effizienz auf den Baustellen. Kombiniert mit einer leistungsstarken Zusatzhydraulik die bis zu 140 l/min liefert und einem breiten Spektrum an Anbaugeräten entstehen flexible Maschinenkonzepte, die effizienteres bewerkstelligen der Aufgaben der Baustellen ermöglichen. Der Schwenkarm des SL 9088 Pro wird durch Schwenkzylinder über eine Drehbewegung des Joysticks proportional präzise gesteuert. Die Ölbad-Lamellenbremsen wirken auf alle vier Räder. Bei Motorstillstand oder wenn der Fahrer den Sitz verlässt, aktiviert sich automatisch die elektrohydraulische Federspeicherbremse. Der Paus SL 9088 Pro erreicht mit der Standardschaufel eine maximale Auskipphöhe von 2.755 mm und eine Stapelhöhe von 3.320 mm. Die solide Verarbeitung hochwertiger Materialien, von Stahlkomponenten über Verschraubungen bis hin zu den Maschinenhauben, sowie das durchdachte Kabinendesign sorgen für Stabilität, Langlebigkeit und eine ausgezeichnete Sicht auf das Arbeitsfeld. Die wartungsfreundliche Konstruktion der Maschine ermöglicht einen einfachen Zugang zum Motorraum sowie eine gute Erreichbarkeit des Sicherungskastens in der Kabine. Dadurch lässt sich der Schwenklader schnell und unkompliziert warten. Weitere Informationen: Hermann Paus Maschinenfabrik | © Fotos: Paus
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Cat beim Projekt FAIR in Darmstadt
ein Thema erstellte Bauforum24 in News aus der Baumaschinen Industrie
Darmstadt - Was vor den Toren Darmstadts im Stadtteil Wixhausen entsteht, ist mehr als ein Mega-Bauprojekt aus Beton, Stahl und kilometerlangen Kabeltrassen. Bei Fair, einem internationalen Forschungsvorhaben der Superlative, geht es darum, das Universum im Labor nachzubilden. Bauforum24 TV Video (13.12.2021): Zeppelin Rental ON THE JOB | FAIR Darmstadt An manchen Tagen mussten schon mal 4 000 Kubikmeter Massen bewegt und verladen werden. Hier geht's zum vollständigen Beitrag-
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Cat beim Projekt FAIR in Darmstadt
eine Bauforum24 News erstellte Bauforum24 in Caterpillar, Zeppelin
Darmstadt - Was vor den Toren Darmstadts im Stadtteil Wixhausen entsteht, ist mehr als ein Mega-Bauprojekt aus Beton, Stahl und kilometerlangen Kabeltrassen. Bei Fair, einem internationalen Forschungsvorhaben der Superlative, geht es darum, das Universum im Labor nachzubilden. Bauforum24 TV Video (13.12.2021): Zeppelin Rental ON THE JOB | FAIR Darmstadt An manchen Tagen mussten schon mal 4 000 Kubikmeter Massen bewegt und verladen werden. Bis zu 3 000 Forscher aus rund 50 Ländern wollen durch die Beschleunigung von Elementarteilchen auf nahezu Lichtgeschwindigkeit neue Erkenntnisse über die Struktur von Materie und die Entwicklung des Universums vom Urknall bis heute gewinnen, um Informationstechnologie, Supraleitungstechnik oder die Krebsforschung und -therapie weiterzuentwickeln. Die Anlage zur Forschung von Antiprotonen und Ionen wird zusammen mit 20 Beschleuniger- und Experimentierbauwerken, Laboren, Betriebs- sowie Versorgungsbauwerken am bestehenden GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung auf einer Fläche von 150 000 Quadratmetern errichtet. Eine Baustellenbegehung mit Tilman Prast, Strabag Projektleiter vom Unternehmensbereich Verkehrswegebau Deutschland, Direktion Mitte-West, der die XXL-Baustelle auf dem 20 Hektar großen Baufeld vorstellt. Eine Cat Raupe D6N unterstützt beim Anlegen eines Versickerungsbeckens mit einer Fläche von 70 000 Quadratmetern. Herzstück von Fair ist der zentrale Ringbeschleuniger SIS100. Für ihn wurde ein unterirdischer Ringtunnel mit 1,1 Kilometern Länge in bis zu 24 Metern Tiefe und mit 40 Metern Breite gebaut. Die Baugrube dafür hatte fast eine Million Kubikmeter an Aushub. Durch ihre bereits erfolgte Wiederverfüllung ist mittlerweile vom Ringtunnel nichts mehr zu sehen. Der Rohbau ist längst fertig. Ringschluss der Tunnelanlage und Betonnage der letzten Tunneldecke sind erfolgt. Seit 2024 geht es an den Einbau der Hightech-Komponenten wie tonnenschwerer Dipol-Magnete, die bei den späteren Experimenten die Teilchen auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigen und auf Bahn halten. Seit 2017 übernehmen die Strabag und der Bereich Rhein-Main-Neckar den Erd- und Leitungsbau für Fair unter anderem mit einem Cat Kettenbagger 326FLN. Doch der SIS100 ist nur ein Teil eines weitverzweigten Anlagenkomplexes, der deutlich über den eigentlichen Beschleunigertunnel hinausgeht. So mussten mehrere Versorgungstunnel gebaut werden, in denen Leitungen für Strom und Daten, Platz für Netzgeräte sowie Möglichkeiten zur Kontrolle der Ionenstrahlqualität untergebracht sind. Hinzu kamen ein Transfergebäude, ein zentraler Knotenpunkt der Strahlführung sowie technische Infrastruktur. Betriebs- und Versorgungsgebäude sowie Experimentierstationen ergänzen den Anlagenkomplex, der teils 17 Meter unter der Erde und bis 20 Meter über dem Boden errichtet wurde und sich noch im Ausbau befindet. Ein Cat Kettenbagger 323 mit einem 18 Meter langen Longreach-Ausleger bringt das Material ein. Die bauliche Dimension, was Massen- und Materialbewegungen von Sand, Kies und Boden betrifft, erreicht bis heute ein Niveau, das selbst für Großprojekte als außergewöhnlich gilt. Immerhin müssen für Fair zwei Millionen Kubikmeter Erde bewegt werden – so viel wie für rund 5 000 Einfamilienhäuser einer Kleinstadt zusammen. Verbaut wurden bis zu 600 000 Kubikmeter Beton, was achtmal dem Fußballstadion von Eintracht Frankfurt entspricht. Und nicht weniger als 65 000 Tonnen Stahl wurden eingebaut – neunmal könnte der Pariser Eiffelturm davon nachgebaut werden. In Spitzenzeiten arbeiteten mehr als tausend Menschen täglich auf der Baustelle. Umfang und Komplexität der Arbeiten erforderten eine enge Abstimmung und Zusammenarbeit der Teams und unterschiedlichster Gewerke aus Hoch-, Tief- und Ingenieurbau sowie Wissenschaft und Forschung. Auch die Baustellenlogistik – pro Tag verkehrten Lkw im dreistelligen Bereich – setzte eine gezielte Koordination voraus. Ein Cat Mobilbagger M318F bearbeitet das Zwischenlager. Für die Tiefbauarbeiten technisch federführend in einer Arge war Züblin Spezialtiefbau. Zum Leistungsumfang gehörte die komplette Herstellung von Baugruben inklusive Verbauarbeiten, Wasserhaltung und Gründungspfählen im nördlichen Baufeld. „Diese Arbeiten sind inzwischen abgeschlossen. Trotzdem gibt es noch genug zu tun“, so Tilman Prast zum Stand. Seit 2017 koordiniert er mit einem Team den Erd- und Leitungsbau, der wiederum von der Strabag AG und dem Bereich Rhein-Main-Neckar im Rahmen des Projekts Fair verantwortet wird. Von 2017 bis 2020 im Baufeld Nord und daran anschließend im Baufeld Süd. Während der Hochphase der Bauaktivitäten waren rund 20 Bauleiter, Terminplaner, Arbeitsvorbereiter und Kalkulatoren vor Ort – aber auch das ist nachvollziehbar angesichts der Größenordnung und Komplexität. „Das Projekt verlangt nicht nur technisches Know-how, sondern auch Ausdauer, Präzision und Weitblick über Jahre hinweg. Acht Jahre Bauzeit bedeuten, in der Ausführung flexibel genug zu sein, um auf technische Entwicklungen, neue Anforderungen, Wünsche des Auftraggebers und externe Einflüsse reagieren zu können“, meint Tilman Prast, der in dieser Zeit sein Ziel nie aus den Augen verlieren durfte. Luftbild GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung und Fair vom Oktober 2025. Foto: D. Fehrenz, GSI/Fair Denn der Baukonzern Strabag verantwortet zusammen mit Züblin zudem rund zwölf Gebäude samt verschiedener unterirdischer Anlagen zur Strahlführung, Gebäude für Experimente und darauf aufbauende Hallen, die im Zuge des erweiterten Rohbaus rund um den Anlagebereich Süd errichtet wurden. Die dafür vollbrachte Leistung umfasste außerdem bislang 200 000 Kubikmeter Aushub für Baugruben und Leitungstrassen. Das Vorhaben forderte nicht nur die Mitarbeiter im Hinblick auf die Bewältigung der großen Erdmassen heraus, sondern machte auch den Rohrleitungsbau anspruchsvoll angesichts der Menge an Kabelleerrohren und an Rohren für die Ver- und Entsorgung. Die Dimensionen, die zu verlegen waren, sprechen für sich: 2 000 Meter erdverlegte Lüftungsleitungen von DN 800 bis DN 2000, 44 000 Meter erdverlegte Kabellehrrohre mit Kabelzugschächten und 2 000 Meter Ver- und Entsorgungsleitungen mit dazugehörigen Schachtbauwerken. „Die Menge an Rohren, die wir hier verlegen mussten, war enorm. Ohne ein präzises 3D-Modell wäre das kaum umsetzbar gewesen“, so Tilman Prast. Für die Rückverfüllung werden von dem Bauunternehmen 65 000 Kubikmeter Material wieder eingebracht. Die Geländemodellierung allein beansprucht 120 000 Kubikmeter Material – auch hierbei hilft eine 3D-Steuerung. So bearbeitet eine Cat Raupe D6N das Geländeprofil und unterstützt beim Anlegen eines Versickerungsbeckens mit einer Fläche von 70 000 Quadratmetern. Im Materiallager Süd mit einem Volumen von 280 000 Kubikmetern ist ein Cat Kettenbagger 336 der neuesten Generation zugange, das Material zu lösen und auf Traktoren mit Anhängern zu verladen. Um die Arbeiten stemmen zu können, braucht es eine Heerschar an Baumaschinen. An manchen Tagen mussten im Schnitt schon mal 4 000 Kubikmeter Massen bewegt und verladen werden, berichtet Tilman Prast. Weit über 15 Cat Baumaschinen zwischen fünf und 50 Tonnen waren in der Spitze vor Ort. Heute ist ein Kernteam an Baumaschinen immer noch damit betraut, die Arbeiten zu vollenden. Den Maschineneinsatz disponiert der Service- und Dienstleistungsbetrieb BMTI für die operativen Einheiten auf der Strabag Baustelle und sorgt in Abstimmung mit dem Zeppelin Konzernkundenbereich zusammen mit dem Service der Zeppelin Niederlassung Hanau dafür, dass die erforderliche Maschinentechnik die anstehenden Aufgaben fachgerecht bewältigen kann. Schließlich erfordern die Massenbewegungen über einen langen Einsatzzeitraum Planbarkeit und setzen die Verfügbarkeit der Maschinentechnik voraus. Ein Teil der Leistungen waren 200 000 Kubikmeter Aushub für Baugruben und Leitungstrassen. Dabei wird auf der Baustelle großer Wert auf bodenschonendes Arbeiten mit den Baumaschinen gelegt. Weil der Erdaushub aus schluffigen, meist enggestuften Fein- und Mittelsanden bestand, die vereinzelt durch Nester aus Fein- bis Mittelkies und Ton durchzogen waren, musste alles vorab fein säuberlich getrennt auf Zwischenlager aufgehaldet werden. Noch heute wird das Material wieder eingebaut, das insgesamt auf einer der fünf Bodenmieten bis zu 20 Meter in die Höhe ragte. Deren Lagerkapazität insgesamt: 1,2 Millionen Kubikmeter. Im Materiallager Süd mit einem Volumen von 280 000 Kubikmetern ist darum ein Cat Kettenbagger 336 der neuesten Generation zugange, das Material zu lösen und auf Traktoren mit Anhängern zu verladen. Was den Umgang mit dem Boden betrifft, gibt es genaue Vorgaben. „Man darf den Oberboden nicht einfach mit einer Raupe einplanieren und andrücken“, erklärt der Strabag Projektleiter. Ein Cat Kettenbagger 323 mit einem 18 Meter langen Longreach-Ausleger trägt darum Material auf und bringt es wieder ein. Schicht für Schicht. Auch an anderer Stelle ist ein Cat Longfrontbagger 323 damit beschäftigt, Boden aufzutragen, damit später die Vegetation entlang der Gebäudefassade wachsen kann. Ziel ist: Möglichst viel vom Aushub wieder einzubringen. Denn es soll von ihm nichts mehr übrig bleiben, wenn Elementarteilchen auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden und erste Experimente 2027 starten. Baustelleninterne Transporte übernimmt ein kompakter Cat Radlader. Boden wird entlang der Gebäudefassade aufgefüllt. Eine Cat Raupe modelliert das Geländeprofil. Weitere Informationen: Zeppelin Baumaschinen | © Fotos: Zeppelin | D. Fehrenz | GSI/Fair-
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Marl, A43 - Montagmorgen. Während auf der Autobahn der Verkehr rauscht, herrscht unten in der Baugrube ungewöhnliche Ruhe. Keine Abgase, kein Dröhnen, kein typischer Dieselgeruch. Stattdessen ein leises Surren. H&W Tiefbau aus Marl arbeitet hier im Auftrag der Gelsenwasser AG und setzt dabei auf eine Maschine, die genau für solche Einsätze gebaut wurde: den vollelektrischen Minibagger SANY SY19E, gemietet über VIPA-Rent in Düsseldorf. Bauforum24 Artikel (02.09.2025): SANY Raupenbagger SY215E Dominic Ebber (1.v.l.) und sein Team von H&W Tiefbau in der Zielgrube mit dem SANY Elektrobagger SY19E, gemietet über VIPA-Rent in Düsseldorf. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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Marl, A43 - Montagmorgen. Während auf der Autobahn der Verkehr rauscht, herrscht unten in der Baugrube ungewöhnliche Ruhe. Keine Abgase, kein Dröhnen, kein typischer Dieselgeruch. Stattdessen ein leises Surren. H&W Tiefbau aus Marl arbeitet hier im Auftrag der Gelsenwasser AG und setzt dabei auf eine Maschine, die genau für solche Einsätze gebaut wurde: den vollelektrischen Minibagger SANY SY19E, gemietet über VIPA-Rent in Düsseldorf. Bauforum24 Artikel (02.09.2025): SANY Raupenbagger SY215E Dominic Ebber (1.v.l.) und sein Team von H&W Tiefbau in der Zielgrube mit dem SANY Elektrobagger SY19E, gemietet über VIPA-Rent in Düsseldorf. Eine Mission unter der Autobahn Die Baustelle in Marl gehört zu den anspruchsvolleren Projekten im kommunalen Tiefbau: Unter der A43 muss ein großes Stahlbetonrohr hindurchgepresst werden, durch das später eine Wasserleitung verlaufen wird. Dafür entstehen zwei Baugruben: eine Press- und eine Zielbaugrube. Beide sind tief, eng und nur unter strengen Auflagen zu bearbeiten. „Wir standen vor dem Problem, dass wir in dieser Tiefe nicht einfach mit einem Dieselbagger arbeiten können. Abgase und Lärm wären ein echtes Sicherheitsrisiko gewesen“, erklärt Dominic Ebber, Bauleiter und Teamleiter Kanalbau bei H&W Tiefbau. Ein klassisches Belüftungskonzept hätte viel Zeit gekostet und ein unnötiges Risiko für die Mitarbeitenden dargestellt. Die Lösung: ein emissionsfreier, leiser Elektrobagger. „Da fiel die Entscheidung klar auf eine elektrische Maschine.“ Weil H&W bisher ausschließlich mit Dieselmaschinen gearbeitet hatte, musste für dieses Projekt schnell eine alternative Lösung her. „Uns war klar: Mit Abgasen in einer tiefen Baugrube können wir nicht arbeiten“, sagt Dominic Ebber. Also wurde kurzfristig nach einem passenden E-Bagger gesucht. „Wir haben einfach geschaut, wer so etwas verfügbar hat. Der SANY-Händler VIPA-Rent war sofort erreichbar und direkt mit einer Lösung zur Stelle.“ Der vollelektrische SANY SY19E im Einsatz in der Zielbaugrube: präzises Freischachten der Spundwand-Täler, absolut emissionsfrei und flüsterleise. Genau dort, wo herkömmliche Dieselbagger an ihre Grenzen stoßen. Der SY19E passte auf Anhieb zu den Anforderungen: Er arbeitet komplett emissionsfrei, läuft so leise, dass man selbst in der Grube noch normal miteinander sprechen kann, ist kompakt genug für die beengten Platzverhältnisse und ließ sich mit den vorhandenen Ladeoptionen sofort in den Baustellenablauf integrieren. Genau diese Kombination machte ihn zur idealen Wahl für die Arbeiten unter der Autobahn. „Die Kraft der Maschine steht dem Diesel in nichts nach“ Als der SY19E das erste Mal in die Baugrube hinab gelassen wurde, war die Neugier groß und die Skepsis ebenfalls. Doch die wich schnell der Überraschung. „Die Kraft der Elektromaschine steht dem Diesel in nichts nach“, sagt Dominic Ebber. „Man merkt sofort, dass sie ordentlich Dampf hat, aber gleichzeitig viel feinfühliger reagiert als viele Dieselgeräte.“ Was sonst oft mit lauten Motorgeräuschen einhergeht, läuft hier fast geräuschlos ab. Ebber lacht: „Wir stehen in einer 5,5 Meter tiefen Grube und können uns unterhalten, während der Bagger direkt hinter uns arbeitet. Das ist schon beeindruckend. Kein Geschrei, kein Lärm, kein Gestank.“ Auch das Handling überzeugte das Team schnell. Die Joysticksteuerung reagiert präzise, der kleine Bagger lässt sich kontrolliert in der schmalen Spundwandbaugrube bewegen. „Er ist einfach solide. Kein Schnickschnack, aber alles, was man braucht, ist dran. Und das funktioniert richtig gut“, so Ebber. Der elektrische Minibagger SY19E wird kontrolliert in die Baugrube abgelassen. Geladen über den externen Stromgenerator am Grubenrand. Der kompakte Elektrobagger sorgt dafür, dass die sogenannten Täler entlang der Spundwände freigeschachtet werden, damit beim Vortrieb kein Material nachrutscht. Außerdem stellt er die Baugrubensohle her. Das sind Arbeitsschritte, bei denen es auf Präzision, kontrollierte Bewegungen und absolute Sicherheit ankommt. „Der Bagger eignet sich perfekt für solche Tätigkeiten: feinfühlig, leise und ohne Abgase“, erklärt Dominic Ebber. Laden? Überraschend einfach. Die größte Frage im Vorfeld war: Reicht der Akku tatsächlich für einen vollen Arbeitstag und bekommen wir den Bagger zuverlässig geladen? „Wir haben hier bei der Baugrube neben der Autobahn keinen Starkstrom. Also haben wir einen Generator außerhalb der Grube genutzt“, erzählt Ebber. „Und am Ende war es völlig unkompliziert: Stecker rein und gut.“ Der SY19E kam mit allen nötigen Adaptern: 16 Ampere, 32 Ampere, Campingstecker. Alles, was man auf wechselnden Baustellen braucht. „Im Prinzip hätten wir nur eine normale Steckdose gebraucht“, fasst Ebber zusammen. Genau diese Alltagstauglichkeit war für das Team rund um Dominic Ebbers eine der größten Überraschungen. „Wenn man den Bagger nicht hört und trotzdem merkt, wie kraftvoll er arbeitet, dann vergisst man schnell, dass er elektrisch ist.“ Fazit: „Elektro ist nicht die Zukunft. Das ist schon heute absolut praxistauglich.“ Der Einsatz in Marl zeigt klar: Wo Abgase und Lärm verboten sind, aber volle Leistung gefragt ist, hat der SY19E seine Stärke bewiesen. „Wir haben hier zwei Baugruben unter der Autobahn hergestellt und auf beiden Seiten hat der Elektrobagger zuverlässig abgeliefert“, so Ebber. „Wir sind wirklich zufrieden.“ Stille Kraft, präzise Steuerung, keine Emissionen. Für H&W war der SY19E die perfekte Lösung. Oder wie Ebber es zusammenfasst: „Wenn man einmal damit gearbeitet hat, merkt man schnell: Elektro ist nicht die Zukunft. Das ist schon heute absolut praxistauglich.“ Weitere Informationen: SANY | © Fotos: SANY
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München - Vor dem Hintergrund aktueller Presseberichterstattung bestätigt die Wacker Neuson SE („Wacker Neuson“), dass sich der Vorstand in fortgeschrittenen Gesprächen mit Doosan Bobcat Inc. („Doosan Bobcat“) über den möglichen Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an Wacker Neuson sowie eine öffentliche Übernahme von Wacker Neuson durch Doosan Bobcat befindet. Wacker Neuson SE bestätigt Gespräche zu Mehrheitserwerb und Übernahme durch Doosan Bobcat Inc. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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