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Koblenz - „Auf diese Maschine haben wir gewartet“, bringt Michael Gasteier von der Trapo GmbH die Stimmung der Testfahrer auf den Punkt. Die Gelegenheit ließen sich Kunden der Zeppelin Niederlassung Koblenz nicht entgehen, den Kurzheckbagger, den die Messebesucher auf der bauma im April 2025 schon einmal in Augenschein nehmen konnten, endlich live in Aktion zu erleben. Bauforum24 Artikel (22.04.2026): Cat Radlader 980G Der Cat 319 ist eine kompakte, leistungsfähige Maschine, die speziell für anspruchsvolle Arbeitsbereiche entwickelt wurde. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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Koblenz - „Auf diese Maschine haben wir gewartet“, bringt Michael Gasteier von der Trapo GmbH die Stimmung der Testfahrer auf den Punkt. Die Gelegenheit ließen sich Kunden der Zeppelin Niederlassung Koblenz nicht entgehen, den Kurzheckbagger, den die Messebesucher auf der bauma im April 2025 schon einmal in Augenschein nehmen konnten, endlich live in Aktion zu erleben. Bauforum24 Artikel (22.04.2026): Cat Radlader 980G Der Cat 319 ist eine kompakte, leistungsfähige Maschine, die speziell für anspruchsvolle Arbeitsbereiche entwickelt wurde. Ihre Einschätzung lautete unisono: „Der hat noch gefehlt und schließt endlich die Lücke zwischen den Cat Modellen 315 und 325.“ Punkten kann der Cat 319 als kompakte, leistungsfähige Maschine, die für anspruchsvolle Arbeitsbereiche entwickelt wurde. Mit einem Kontergewicht von 4,65 Tonnen bietet sie Stabilität und Sicherheit. Obendrein lässt sie sich dank der Breite von 2,80 Metern bei 600 Millimeter breiten Bodenplatten einfach und ohne zusätzliche Genehmigung von Einsatzort zu Einsatzort auf einem Tieflader transportieren. „Es ist einfach großartig, wenn man interessierten Kunden eine neue Maschine in einer passenden Arbeitsumgebung präsentieren kann“, freut sich Dominik Mohr, leitender Verkaufsrepräsentant der Zeppelin Niederlassung Koblenz, darüber, dass Unternehmer mit ihren Maschinisten der Einladung in die Kiesgrube Kaspar Leimig & Sohn in St. Sebastian gefolgt sind. Nach einer kurzen Einweisung und mit Unterstützung von Sascha Heinz von der Zeppelin Produkt- und Einsatztechnik konnte die Maschine vor Ort bewegt und unter realen Bedingungen umfassend getestet werden. „Die steht wie angenagelt“, urteilt Björn Schürmann von der Bauunternehmung Martin Meurer. Darüber hinaus gilt für ihn: „Da die Baustellen immer kleiner werden, gehört dem Kurzheck die Zukunft.“ Mit den Worten: „Wenn man klein kann, bekommt man den Auftrag“, bringt er seine Einschätzung auf den Punkt. Mühelos lässt sich der Ölfüllstand vom Boden aus kontrollieren, wie Zeppelin Serviceberater Matthias Hilger demonstriert. Mit einem ausrüstungsabhängigen Einsatzgewicht zwischen 19,7 und 22,1 Tonnen, einem Schwenkradius von 1 750 Millimetern und einem Motor mit 98,9 kW (136 PS) bringt der Bagger zudem ordentlich Leistung mit. Der Kurzheckbagger wurde speziell für den Einsatz in beengten Arbeitsbereichen wie innerstädtische Baustellen, den Wegebau im Wald, Kanal- und Grubenbau sowie Einfamilienhaus- und Tiefbauprojekte entwickelt. Der Testbagger hatte 600 Millimeter breite Bodenplatten, ist aber auch mit 700 und 900 Millimeter breiten Bodenplatten zu haben. Denkt man bei Arbeiten unter beengten Platzverhältnissen zunächst an Einsätze in der Innenstadt oder geschlossenen Räumen, gelten ähnliche Rahmenbedingungen tatsächlich auch im Waldwegebau. Dichtes Wurzelwerk und engbepflanzte Bäume sowie ausladende Baumkronen schränken die Arbeitsbereiche deutlich ein und stellen besondere Anforderungen an Sicherheit und Leistung. Inhaber Peter Junker von der Junker GmbH aus Niederweiler, spezialisiert auf Wegebau und Baggerarbeiten, schätzt auch die Assistenzsysteme, die der Cat 319 serienmäßig mitbringt. So leistet die Hub-Schwenkbegrenzung E-Fence bei Arbeiten in der Nähe von Brücken wertvolle Unterstützung. Die ab Werk verbaute 2D-Steuerung, die Planierautomatik, die Heavy-Lift-Funktion sowie die Kontrollwaage erleichtern die Arbeit erheblich und sorgen für präzise Arbeitsergebnisse und ein deutliches Plus an Effizienz. „Die vollintegrierte 2D-Steuerung ist für uns ein sehr gutes Feature, da wir im Wald geländeangepasst arbeiten und dann eben nicht einmessen müssen. Zudem sind die bei nachträglich verbauten Steuerungssystemen üblichen Töpfe auf den Baumaschinen im Wald bei den vielen Bäumen und Ästen sehr hinderlich, je nachdem, wo man im Wald arbeitet, hat man auch gar keinen Empfang“, führt Peter Junker weiter aus. Grundsätzlich kann der Cat 319 ab Werk um eine vollintegrierte 3D-Lösung erweitert werden. Gute Noten gab es für den neuen Kurzheckbagger auch von Michael Gasteier, Geschäftsführer der Trapo GmbH. Wie viele andere Kunden folgte er der Einladung der Zeppelin Niederlassung Koblenz, die Maschine unter realen Bedingungen zu testen. Gute Noten gab es von den Testfahrern auch für die ergonomisch gestaltete Kabine mit intuitiver Bedienlogik. Das hochauflösende Display überzeugt mit klarer und sicherer Bilddarstellung und eine optionale 360-Grad-Kamera bietet eine gute Rundumsicht. Dank der starken Beleuchtung kann auch unter widrigen Lichtverhältnissen sicher gearbeitet werden. „Das Fahrerhaus ist schön aufgeteilt – man findet alles auf einen Blick. Die Kabine ist angenehm, der Sitz hervorragend“, beschreiben die Testfahrer ihre Eindrücke. Mit der Betankungspumpe lässt sich der neue Kurzheckbagger einfach auftanken. Der Cat Kurzheckbagger eignet sich für eine Vielzahl von Anbaugeräten und wird damit seinem Ruf als Allrounder einmal mehr gerecht. Ausgestattet war die Testmaschine mit einem vollhydraulischen Oilquick OQ 70/55-Schnellwechsler, mit dem sich das gewünschte Anbauwerkzeug wie Hydraulikhammer, Felsfräse, Anbauverdichter oder Trapezlöffel schnell und unkompliziert anbringen lässt. Damit avanciert der Cat 319 auf den Baustellen zum universellen Trägergerät. Angeboten wird der Bagger mit unterschiedlichen Stiellängen – mit 2,25 Metern und 2,60 Metern mit Verstellausleger, mit einer Stiellänge von 3,10 Metern ist er dagegen mit Monoausleger zu haben. Punkten konnte der Cat 319 bei den Testern auch mit seinen gut erreichbaren Wartungspunkten. Mühelos lassen sich vom Boden aus nicht nur der Motorölfüllstand, sondern sämtliche Betriebsflüssigkeiten kontrollieren. Die Betankungspumpe hat eine automatische Abschaltung bei Erreichen des maximalen Füllstandes. Längst zum Standard gehört bei Cat Baumaschinen, dass alle Wartungsklappen mit leistungsstarken Arbeitsleuchten ausgestattet sind. Anwenderfreundlich erlöschen diese per Zeitschaltuhr gesteuert automatisch. Spot an – die Arbeitsleuchten sorgen für beste Lichtverhältnisse in den Wartungsklappen. Serviceberater Matthias Hilger betont, dass sich diese, gesteuert durch eine Zeitschaltuhr, automatisch abschalten. „Wir freuen uns, dass wir unseren Kunden diesen neuen kompakten Allrounder bieten können“, so Dominik Mohr. Er bestätigt, dass der Kurzheckbagger ab dem zweiten Halbjahr, spätestens im vierten Quartal dieses Jahres ausgeliefert werden kann. „Unsere Kunden warten tatsächlich auf den 319“, erläutert er weiter, und dabei geben ihm das durchweg positive Kundenfeedback und die ersten Bestellungen recht. Weitere Informationen: Zeppelin | © Fotos: Zeppelin
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Bosch bringt mit seinem neuen Expert Bohrhammer ein 18V Gerät dass sogar den 22V Hilti Bohrhammer schlagen soll. Praxistest mit dem EXPERT EXBH18V-32F im Bohrhammer Duell. ► Bauforum24 TV Youtube Kanal Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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Endlich staubfreie Baustelle? Warum der Luftreiniger Starmix Aeroxx 750 im Praxistest überzeugt. ► Bauforum24 TV Youtube Kanal Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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FAKE MAKITA schlägt Original?!? 60€ TEMU Kettensäge im Praxis Test ► Bauforum24 TV Youtube Kanal Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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Waakirchen - Wenn Andreas Habermann, Chef des gleichnamigen Bauunternehmens aus Waakirchen im bayerischen Landkreis Miesbach, hinter dem Steuer eines neuen Cat Kurzheckbaggers 319 CR Platz nimmt und die Vorserienmaschine testet, darf man auf sein Feedback gespannt sein. Bauforum24 Artikel (10.10.2025): Cat Radlader 938 Unternehmer Andreas Habermann (rechts) mit seiner Tochter und Bauingenieurin Sophia Habermann (links), Dominik Wiesboeck (Zweiter von links), leitender Verkaufsrepräsentant der Zeppelin Niederlassung München, und Theresia Brändle (Zweite von rechts), verantwortliche Produktmanagerin für mittelgroße Kettenbagger bei Zeppelin. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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Waakirchen - Wenn Andreas Habermann, Chef des gleichnamigen Bauunternehmens aus Waakirchen im bayerischen Landkreis Miesbach, hinter dem Steuer eines neuen Cat Kurzheckbaggers 319 CR Platz nimmt und die Vorserienmaschine testet, darf man auf sein Feedback gespannt sein. Bauforum24 Artikel (10.10.2025): Cat Radlader 938 Unternehmer Andreas Habermann (rechts) mit seiner Tochter und Bauingenieurin Sophia Habermann (links), Dominik Wiesboeck (Zweiter von links), leitender Verkaufsrepräsentant der Zeppelin Niederlassung München, und Theresia Brändle (Zweite von rechts), verantwortliche Produktmanagerin für mittelgroße Kettenbagger bei Zeppelin. Der Unternehmer sitzt normalerweise in einem Cat 323, kann aber alle anderen Baumaschinen des Familienbetriebs genauso bedienen. Das sind weitere Kettenbagger wie ein Cat 325, 325D und 323E, Minibagger wie ein Cat 301.8, 306 und 309, Radlader wie zwei Cat 950, ein Cat 930 und 926 sowie Raupen wie eine Cat D6 und D5. Weil der für die Testmaschine vorgesehene Fahrer Urlaub hatte, tauschte Andreas Habermann seine reguläre Fahrerkabine und wurde selbst zum Testfahrer des Cat 319 CR. „Den besten Bagger, den wir je hatten, war ein Cat 320ELRR. Er war der Vorgänger für unser Testgerät und hat auf ganzer Linie wegen der Abmessungen überzeugt. Der Bagger war leistungsstark, hatte Kraft und war völlig unkompliziert im Handling“, berichtet Andreas Habermann. Die Messlatte war darum hoch, die er an den Nachfolger der Kurzheck-Baumaschine stellte. Sein erstes Fazit über den Cat 319 CR: „Der Bagger ist genau das, was wir brauchen. Er lässt sich gut fahren.“ Wir wollten wissen, was der neue Cat Kurzheckbagger 319 CR auf dem Kasten hat und konfrontierten den Unternehmer mit den Fakten. Einsatzgewicht Andreas Habermann: „Das Gewicht mit 21,6 Tonnen passt perfekt: Der Bagger bringt die Kraft auf, die wir auf Baustellen, etwa beim Aushub für Einfamilienhäuser, brauchen. Er kann es locker mit einem 25-Tonnen-Bagger aufnehmen. Nur ein solcher ist aber oftmals zu groß für unsere Zwecke, und mit einem Cat 315 stoßen wir an Grenzen. Daher liegt der Cat 319 CR in der goldenen Mitte.“ Leistung Andreas Habermann: „Der Bagger ist leistungsstark. Der Motor mit 98,9 kW (135 PS) arbeitet leise. Nach den ersten 40 Betriebsstunden im schweren Einsatz ist der Tank halb voll.“ Reichweite und Grabtiefe Andreas Habermann: „Die Reichweite passt. Selbst beim Aushub von Baugruben kommen wir mit dem Verstellausleger von 2,60 Metern Länge gut zurecht. Normale Baugruben sind an die 3,3 Meter tief. Der Bagger erreicht eine Grabtiefe von 5,46 Metern. Das passt locker. Geht es tiefer, müssen wir sowieso von unten graben.“ Transporte Andreas Habermann: „Müssen wir den Bagger per Tieflader auf Baustellen transportieren, wird die Transportbreite nicht zum Hindernis. Mit 2,90 Metern haben wir keine Probleme mit einer Durchfahrtsbeschränkung. Die kompakte Bauweise bringt nicht nur bei der Beförderung Vorteile, sondern auch bei engen Platzverhältnissen. Allerdings gibt es Baustellen im Tiefbau, die wir mit dem Tieflader nicht direkt anfahren können. Dann muss der Bagger selbst auch ein Stück auf der Straße zurücklegen. Daher würden wir die Baumaschine mit Gummi-Pads ausrüsten, sollten wir den Bagger übernehmen.“ Kurzheck-Bauweise Andreas Habermann: „Der Testbagger hat 700 Millimeter breite Bodenplatten. Er steht trotz Kurzheck dank Schildabstützung stabil. Da wackelt nichts, selbst wenn ich schweres Material mit dem Löffel hebe. Gerade für unsere Einsätze im Forstwegebau kommt es darauf an, dass der Oberwagen nicht über das Laufwerk hinausragt. Wenn wir einen Rückeweg bauen, sollte beim Schwenken kein Baumstamm im Weg sein, an dem wir anecken. Auch für Baustellen wird das immer wichtiger, dass Maschinen kompakt sind. Müssen wir Grundstücke verfüllen, müssen wir mit einem Bagger nah an einem Gebäude arbeiten können, was mit dem Cat 319 CR dank seines Heckschwenkradius von 1 750 Millimetern in jedem Fall möglich ist.“ Komfort und Sicht Andreas Habermann: „Die Kabine hat viel Platz. Die Steuerung mit den Joysticks für den Tiltrotator ist gut zu bedienen. Es gibt keine Einschränkung bei der Sicht. Die Kameras übertragen ein gutes Bild. Es gibt keine Lichtstreuung.“ Assistenzsysteme Andreas Habermann: „Wenn wir Baugruben ausheben, nutzen wir GPS. Die Geländedaten spielen wir auf einem USB-Stick ein und wissen, wo wir wie viel graben müssen.“ Fazit Der Cat 319 CR hat die Erwartungen von Andreas Habermann erfüllt. Für ihn ist klar: Die Baumaschine kann einen festen Platz in seinem Maschinenpark bekommen – der neue Kurzheckbagger ist mehr als ein Vorseriengerät zum Testen. Weitere Informationen: Zeppelin Baumaschinen | © Fotos: Zeppelin
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Geldvernichtung oder Spartipp? Wie sinnvoll ist ein Balkonkraftwerk mit 8kWh XXL Speicher? Das modulare Balkonkraftwerk von Solakon mit Smartmeter Integration & Nulleinspeisung im Test. ► Bauforum24 TV Youtube Kanal Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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MYTHEN & FAKTEN - Dinge die Du garantiert noch nicht über Bohrhämmer, Abbruchhämmer & Staubabsaugung wusstest! ► Bauforum24 TV Youtube Kanal Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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Kein Reichweitenwunder aber der E-Sprinter soll die Zukunft der Paketbranche bzw. der Logistik in den Städten sein. Erste Fahrt im Elektro Sprinter! Ich mache den Praxis Test in der Stadt. ► Bauforum24 TV Youtube Kanal Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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Boppard, 02.12.2019 - Bis zum geplanten Bauende 2021 werden am Autobahnkreuz Fürth/Erlangen insgesamt 300.000 m² asphaltiert. Davon 2,4 km offenporiger Asphalt auf der A 3 und auf der A 73 2,3 km lärmarmer Splittmastixasphalt. Auch bei diesem Bauprojekt, einem der größten Verkehrsprojekte in Deutschland, nutzt Max Bögl modernste Verdichtungstechnik von Bomag. Bauforum24 Artikel (24.07.2019): Bomag auf der NordBau 2019 Bomag BW 174 AP Hybrid im Praxistest Optimierte Verkehrsführung mit Overfly und Underfly Das Bauprojekt, Autobahnkreuz Fürth/Erlangen, ist Teil des sechsstreifigen Ausbaus der A 3 zwischen dem Kreuz Biebelried bei Würzburg und Fürth/Erlangen. Zur Optimierung des Verkehrsflusses werden die Überleitungen von der A 3 auf die A 73 ─ sowohl aus Richtung Würzburg als auch Nürnberg ─ um je zwei Fahrstreifen verbreitert, um insbesondere in den Stoßzeiten für einen deutlich besseren Verkehrsfluss zu sorgen. Dafür werden zwei neue Konstruktionen, der Overfly und der Underfly, das klassische Kleeblatt ersetzen. Nach der Fertigstellung wird der Verkehr von Erlangen Richtung Regensburg ohne Einfädeln und ohne Verkehrskreisel fließend mit dem Overfly geleitet. Bereits in Höhe Bruck beginnt dann rechts die zweispurige Überleitung, die auf einer Brücke in einem eleganten Linksbogen die A 3 überfliegt, um sogleich in eine Unterführung geleitet zu werden, die dann die A 73 in einem sogenannten Underfly unterquert, bevor beide Fahrstreifen fließend in das Band der vielen Spuren nach Tennenlohe münden. Praxistest im laufenden Baubetrieb Um den eigenen Qualitätsanspruch und die Effizienz weiter zu steigern und gleichzeitig Ressourcen zu schonen, testet Max Bögl bei diesem Bauprojekt zwei Innovationen, die Bomag auf der diesjährigen bauma präsentierte. Max Bögl, langjähriger Stammkunde von Bomag, setzt schon jetzt zu 80 % auf das Equipment des Marktführers und testet zum einen die BW 174 AP Hybrid mit Asphalt Manager und die BOMAP. Die schemelgelenkte Tandemwalze BW 174 AP AM Hybrid ist eine der Antworten von Bomag auf Anforderungen, den Energieeinsatz wie auch die Emissionen einerseits zu senken und andererseits die Leistung und Effizienz zu steigern. So setzt Max Bögl schon seit geraumer Zeit auf die Präzisionsmaschinen von Bomag, unter anderem auf die schemelgelenkten Tandemwalzen in Kombination mit dem Asphalt Manager. Die älteste Tandemwalze, die bei diesem Infrastrukturbauprojekt im Einsatz ist, ist die 174 AP AM aus dem Jahr 2007. Auch diese Tandemwalze mit geteilten Bandagen aus dem Bestand von Max Bögl ist bereits mit dem langjährig bewährten Asphalt Manager, der drei Erregersysteme inklusive der Oszillation zur Auswahl bietet, ausgestattet. Vier Tandemwalzen von Bomag im Nachteinsatz beim Einbau von rund 3.000 t Tragschicht. In Windeseile hatten die Walzenfahrer ihre Tablets montiert, gestartet und betriebsbereit und das ohne Einweisung. Umso dunkler es wurde umso mehr schätzten die Vier ihre BOMAP und wollen nicht mehr drauf verzichten. Walzentest im Realbetrieb, die BW 174 AP Hybrid Das Hybrid-Antriebskonzept von Bomag macht die Bomag Maschinen sparsamer, leiser und somit umweltfreundlicher. Dazu bietet der integrierte Hydraulik-Hybrid-Speicher einen dynamisch abrufbaren Leistungsspeicher, um geforderte Spitzenleistungen bei Bedarf abzudecken. Damit können bis zu 100 Nm und 20 kW Leistung zusätzlich entfaltet werden, was einer Gesamtleistung von 75 kW und damit der konventionellen Schwester-Walzen entspricht. Im Schubbetrieb wird der Hydraulikspeicher wieder aufgeladen, ohne dass Fremdenergie eingesetzt wird. Die Kombination aus optimiertem Dieselmotor, Hydraulikspeicher, automatischer Verdichtungsregelung (Asphalt Manager) und der BOMAP machen die Tandemwalzen zu einer höchsteffizienten Systemlösung, wie sich bei den Anwendungen auf der Baustelle Autobahnkreuz Fürth/Erlangen zeigt. Tandemwalzen im realen Direktvergleich Das Walzenquartett bestehend aus den Tandemwalzen BW 174 AP-4 AM, BW 174 AP AM, BW 154 ACP-4 AM und der Hybrid-Tandemwalze BW 174 AP AM. Die Hybridwalze hat die gleiche Systemleistung wie die konventionellen Tandemwalzen der Baureihe BW 174. Jedoch teilen sich die 75 kW in den 55kW starken Dieselmotor und 20 kW im Hybridspeicher. Somit reduziert sich der Kraftstoffeinsatz beim Hybrid-Modell um rund 20 % und die CO2 – Werte sinken entsprechend. Möglich macht das der verbaute Dieselmotor, der die Grenzwerte der Abgasstufe V erfüllt. Mit der Kombination aus Partikelfilter, Oxikat und gekühlter Abgasrückführung kommt die BW 174 AP Hybrid so auch ohne zusätzliche Betriebsstoffe wie AdBlue aus. Zusätzlich empfinden die Walzenfahrer das Hybrid-Modell als wesentlich leiser und damit angenehmer beim Walzen. Die BW 174 AP Hybrid im Praxistest auf der Infrastrukturbaustelle am Autobahnkreuz Fürth/Erlangen, ausgestattet mit dem externen GPS-Empfänger auf dem Kabinendach und mit zwei Tablets mit aufgespielter BOMAP Einfach genial ─ die BOMAP ─ der Arbeitsfreund der Walzenfahrer Die BOMAP wurde von den Verdichtungsspezialisten der Bomag für die Walzenfahrer entwickelt, damit deren verantwortungsvolle Aufgabe pragmatisch und einfach unterstützt wird. Diese kostenlose App kann wie andere Apps auch auf mobilen Endgeräten mit Androidsystem installiert werden. Die Menüführung ist intuitiv, so einfach verständlich wie fast alle Apps und wer nutzt heutzutage keine nützlichen „Helferlein“ auf dem Tablet oder dem Smartphone. Die selbsterklärende, mobile Lösung zeigt dem Walzenfahrer während des Fahrens in Echtzeit und punktgenau seine Verdichtungsfahrten auf dem Bildschirm an. So sieht der Walzenfahrer, wo er schon verdichtet hat, noch zu verdichten ist und wo er sich auf dem Streckenabschnitt befindet. Im Ergebnis wird keine Überfahrt zu viel oder zu wenig geleistet. Die Walzenfahrer kommen mit ihren Einbau- und Arbeitszeiten besser klar und das Zeitmanagement der Bauleitung wird wirkungsvoll unterstützt. Ergänzend wird weniger Treibstoff benötigt, der Maschinenverschleiß reduziert und das Arbeitsergebnis optimiert. Beim Einschalten des Tablets mit installierter BOMAP verbindet sich die BOMAP mit der Maschinenschnittstelle, registriert die Maschinenparameter und der Walzenfahrer ergänzt lediglich die vorgegebenen Verdichtungsfahrten und schon kann er beginnen. Also alles ähnlich wie bei den Navigationsgeräten, die heute fast jeder Autofahrer nutzt. Die gemessenen und dokumentierten Ergebnisse wurden ständig beobachtet und ausgewertet. Insgesamt konnte schon beim laufenden Test festgestellt werden, dass die BOMAP vor allem in Verbindung mit dem externen GPS-Empfänger wirklich von Nutzen ist. Bei der Auswertung stellte sich zusätzlich ein reduzierter Treibstoffverbrauch von 18% bei der Hybrid-Walze heraus. Von links nach rechts: Markus Feierler (Abteilungsleiter Asphaltbau Max Bögl), Benjamin Weizer (Bauleiter Max Bögl), Tino Götzelmann (Gebietsleiter Nord Bayern BOMAG) Alles einfach im Blick Die Oberflächengestaltung ist perfekt, mit der exakt ablesbaren Farbskala, auf alle Verdichtungseinsätze ausgelegt. Eingefärbte Flächen signalisieren das jeweilige Verdichtungsergebnis und alle Daten werden unmittelbar und automatisch gesichert. Die Bomag Tandemwalzen aus dem Bestand hatte Max Bögl mit Tablets, auf denen die BOMAP installiert ist, ausgerüstet, um das System praxisnah auf der Großbaustelle zu testen. Die Hybridwalze wurde zusätzlich für diesen Test mit dem externen GPS-Empfänger ausgerüstet, um Erkenntnisse über die Genauigkeit der Maschinenbewegungen zu erlangen. Der separate GPS-Empfänger wurde mit seinem Magneten auf dem Dach der Fahrerkabine positioniert und anschließend per Bluetooth einfach mit dem Tablet verbunden. Zum direkten Vergleich lief ein weiteres Tablet in der Hybrid-Tandemwalze mit und lokalisierte den Standort über den im Tablet integrierten GPS-Empfänger, so wie bei den drei weiteren Tandemwalzen. Real-Test unter völlig alltäglichen Bedingungen mit sehr gut bestanden In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2019 erfolgte der Feldtest unter völlig normalen Einbaubedingungen. In dieser Nachtschicht wurden rund 3.000 t Tragschicht eingebaut und mit den vier Tandemwalzen verdichtet. Im Laufe der ersten Teststunden ─ die Messergebnisse wurden vom Bauleiter und dem Disponenten von Max Bögl wie auch dem Produktmanager und Gebietsverkaufsleiter von Bomag ständig beobachtet ─ zeigte sich ein signifikanter Unterschied bei den Standortbestimmungen der Tandemwalzen. Die Hybridwalze mit externem GPS-Empfänger wurde mit einer Genauigkeit von rund 15 cm angezeigt. Die Standorterfassung über den im Tablet integrierten GPS-Empfänger ergaben Abweichungen, die zwischen 2 und 3 m schwankten, und somit nur eine grobe Orientierung. Die vier Walzenfahrer hatte von Anbeginn keinerlei Schwierigkeiten die BOMAP zu starten, mit der Maschinenschnittstelle zu verbinden und die wenigen Parameter händisch einzugeben. Die Visualisierung der Arbeitsergebnisse, in Kombination der jeweils aktuellen Walzenposition, erleichterte den Walzenfahrern in der langen Nachtschicht die Orientierung, weil die „normale“ Sichtorientierung bei Nacht auf dem „schwarzen Band“ erheblich ermüdet und ungenau ist. Das Baustellenteam ist eine eingespielte Mannschaft. Schon seit vielen Jahren sind bei Max Bögl beschäftigt und kennen sich mit dem Hightech-Equipment von Bomag bestens aus. Von links nach rechts Markus Feierler (Abteilungsleiter Asphaltbau), Roland Fromm (Geräteführer), Simon Mayer (Technischer Mitarbeiter), Günter Silberhorn (Geräteführer), Christian Weizer (Projektleiter), Benjamin Weizer (Bauleiter) Haxhi Krasniqi (Geräteführer), Ercan Ünal (Geräteführer) Mit der BOMAP ist die vernetzte Baustelle Realität Umfassende Dokumentation und Auswertung ─ Tablet mit eingesetzter SIM-Karte und installierter BOMAP ─ mehr ist nicht mehr notwendig, für die vernetzte Baustelle. Um es für alle Baubeteiligten noch einfacher, übersichtlicher und dokumentationssicher zu machen, wird in Kürze die Cloud-Lösung von Bomag in Funktion gehen. Für die Nutzer ergeben sich dadurch herausragende Vorteile, wie beispielsweise das Einbinden des Fertigers in Echtzeit, der seine Spur als Vorgabe an die Walzen sendet und das in Verbindung mit der Mischguttemperatur. So haben alle Fahrer der eingesetzten und vernetzten Baumaschinen die Gesamtbaumaßnahme bzw. den Bauabschnitt im Blick. Für diesen vernetzten Überblick ist keine zusätzliche Hardware, kein zusätzlicher Funkstick etc. notwendig, was die Einfachheit und Funktionssicherheit maximal unterstützt und die Rüstzeiten bis hin auf null reduziert. Ein weiterer Vorteil ist, dass keine zusätzlich installierte Software benötigt wird, weil die gesamte Anwendung im Webbrowser läuft. Die zahlreichen Schnittstellen für den Datenex- und -import gewährleisten die barrierefreie Anbindung und Zusammenarbeit aller Baubeteiligten mit Zeichnungs-, Mess- und Verdichtungsdaten. Das wiederum ermöglicht die uneingeschränkte Dokumentation und Analyse. Mit dem Gesamtpaket BOMAP ist die vernetzte Baustelle 5.0 funktionale Realität. Weitere Informationen: Bomag Website | © Fotos: Bomag
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Boppard, 02.12.2019 - Bis zum geplanten Bauende 2021 werden am Autobahnkreuz Fürth/Erlangen insgesamt 300.000 m² asphaltiert. Davon 2,4 km offenporiger Asphalt auf der A 3 und auf der A 73 2,3 km lärmarmer Splittmastixasphalt. Auch bei diesem Bauprojekt, einem der größten Verkehrsprojekte in Deutschland, nutzt Max Bögl modernste Verdichtungstechnik von Bomag. Bomag BW 174 AP Hybrid im Praxistest Hier geht's zum vollständigen Beitrag-
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