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  1. Bauforum24

    Caterpillar: Megatrend Automatisierung

    Garching bei München, Februar 2020 - Einig sind sich alle Bauexperten: Um die Produktivität zu steigern, müssen Bauprojekte stärker als bisher automatisiert werden. Im Kern geht es darum, die Erstellungskosten zu senken, die Arbeit auf den Baustellen zu beschleunigen und Bauprojekte viel effizienter als bisher abzuschließen. Doch wie ist derzeit der Stand der Automatisierung, auf den die Bauunternehmen schon heute zurückgreifen können? Wir haben die Möglichkeiten und Grenzen der Cat Baumaschinen-Technologien einmal näher beleuchtet. Tatsache ist: Unternehmer und Fahrer werden in Zukunft mit einer neuen Art der Interaktion zwischen Mensch und Maschine sowie zwischen Maschinen untereinander gegenüberstehen und gewinnen dadurch ein neues Maß an Geschwindigkeit und Genauigkeit in ihrer Arbeit. Bauforum24 Artikel (07.02.2020): Zeppelin: Berufsbild Servicetechniker Mit Cat Grade Control arbeitet der Fahrer schneller und genauer in einer Vielzahl von Anwendungen, wie dem Erstellen von Fundamenten, Böschungen oder dem lagenweisen Einbau. Es sind weniger Höhenpunkte und Böschungslehren sowie kein Messgehilfe mehr erforderlich. Wer als Fahrer in der Vergangenheit Baumaschinen bedienen wollte, konnte dies erst nur mechanisch und später hydraulisch vornehmen, indem er Hebel und Schalter betätigte, um zu fahren oder den Aushub oder eine Planie zu erstellen. Längst halten Fahrer keine großen Lenkräder und mächtige Bedienhebel, sondern multifunktionale Joysticks in der Hand, die den Steuerkonsolen von Computerspielen gleichen. Mit ihnen nehmen sie – feinfühlig und komfortabel – Einfluss auf die Leistung und Funktion ihrer oft schon elektrohydraulisch angesteuerten Arbeitsgeräte, können jederzeit eingreifen oder gegensteuern. Die elektrohydraulische Vorsteuerung über die Joysticks im Gegensatz zur hydraulischen Vorsteuerung bildet die Grundvoraussetzung für die weitere Automatisierung, denn ohne sie wären schon einfache Assistenzsysteme nicht oder nur mit erheblichem Mehraufwand möglich. Die elektrischen Impulse der Joysticks werden im Bordrechner verarbeitet und in hydraulische Bewegungen umgesetzt. Hierdurch weiß die Maschine, was der Fahrer will – Grundvoraussetzung für die eigene Maschinen-Intelligenz, ohne die es keine Automatisierung geben kann. Ferner sind moderne Touchscreen-Monitore feste Bestandteile in den Kabinen der neuesten Baumaschinengeneration, die alle Informationen zum produktiven Arbeiten übersichtlich und wohldosiert zur Verfügung stellen. Sie bilden die intuitive Bedienerschnittstelle, welche die Daten in einem sinnvollen Zusammenhang mit den Arbeitsschritten anzeigt, sodass Entscheidungen in Echtzeit möglich sind. So erkennt eine intelligente Steuerung, was der Fahrer bezweckt. Beispielsweise erscheint automatisch beim Einlegen des Rückwärtsgangs der Bildschirm der Rückfahrkamera, um dem Fahrer die Sicht nach hinten anzuzeigen. Daran gekoppelt sind optische und akustische Warnsysteme. Über die Touchscreen-Monitore lassen sich verschiedene Fahrerprofile anlegen, aber auch weit über 40 Sprachen auswählen. Zum Standard geworden ist das Abspeichern von bis zu 20 Anbauwerkzeugen, die mit entsprechenden Hydraulikvolumen und -drücken hinterlegt sind und nur noch abgerufen werden müssen, die Einstellung geschieht dann automatisch. Als nächster Schritt kommt dann eine automatische Werkzeugerkennung, damit der Fahrer nicht bei jedem Werkzeugwechsel eine neue Auswahl im Display für das aktuelle Anbauwerkzeug treffen muss, sondern das Trägergerät erkennt automatisch, um welchen Löffel, Hammer oder Greifer es sich handelt. Was die Umsetzung von Automatisierung in der Praxis betrifft, besteht die Herausforderung auch darin, mit dem Fortschritt der Baustelle und den ständig wechselnden Baustellenbedingungen Schritt zu halten und das Zusammenspiel einer Vielzahl von Akteuren auf den Baustellen so zu koordinieren, dass automatisierte Maschinenfunktionen unterstützend wirken können. Der Schlüssel dazu ist die Vernetzung von Baumaschinen, wenn in Zukunft digital geplant und gebaut wird. Als Vorreiter mobiler Maschinen gilt die Landmaschinentechnik, insbesondere weil bereits in Mähdreschern und Traktoren Technologien eingesetzt werden, die den Landwirt wesentlich entlasten und signifikante Leistungssteigerungen ermöglichen. Längst haben moderne Kommunikations- und Informationstechnologien in Verbindung mit Steuerungstechnik, Sensoren und intelligenten Ventilen bei Cat Baumaschinen Einzug gehalten. Die ab Werk integrierte Planierautomatik Grade Assist steuert die Baggerbewegungen von Ausleger und Löffel, sodass der Fahrer ein genaues Planum mühelos mit nur einer Joystick-Bewegung für den Stiel herstellen kann. Damit die Fahrer nicht zu viel oder zu wenig ausheben und ein zentimetergenaues Planum erzielen, können sie inzwischen auf innovative Technologien zurückgreifen, allen voran moderne Assistenzsysteme. Diese setzen per dreidimensionaler Maschinensteuerung das digitale Geländemodell beim Aushub und dem Auftrag von Erdmassen oder Anlegen einer Böschung zusammen mit GPS oder Totalstation um. Mit ihrer Hilfe und den Daten aus dem digitalen Geländemodell sollte möglichst nur das Material bewegt werden, welches für das gewünschte Ergebnis notwendig ist. Bei Cat Dozern und Gradern wurde bereits ein hoher Automatisierungsgrad erreicht. Bei den Cat Baggern der neuen Generation ist die Halbautomatik beim Abziehen zum Standard dazugekommen. Beim Erstellen von Flächen mit einer oder zwei Neigungen, wie Park-, Sport- oder Lagerplätzen, reicht ein 2D-System vollkommen aus. Für anspruchsvolle Geländekonturen, wie Umgehungsstraßen, Lärmschutzwälle oder Regenrückhaltebecken, werden 3D-Systeme in Verbindung mit der Cat Halbautomatik eingesetzt. Bei den Kettenbaggern der neuesten Maschinengeneration hat Caterpillar bei den Modellen 320, 323, 330 und 336 elektronische Steuerungselemente und eine elektrohydraulische Joystick-Steuerung gleich integriert, dazu gehören eine 2D-Steuerung, Planierautomatik, Arbeitsraumbegrenzung (Höhe, Tiefe, Schwenken) und eine Baggerlastwaage ab Werk in der Serienausstattung. Durch die Systemintegration erzielen Cat Kettenbagger der neuen Serie 300 laut Herstellerangaben bis zu 45 Prozent mehr Fahrereffizienz. Konkret bietet hier Cat Grade dem Anwender 2D-Führungshilfen für Tiefe, Neigung und horizontalem Abstand zum Planum und hilft dem Fahrer, das gewünschte Arbeitsergebnis schnell und präzise zu erreichen. Das serienmäßige 2D-System lässt sich auf Cat Grade mit 3D-GPS beziehungsweise 3D-UTS (Totalstation) von Trimble aufrüsten. Die ab Werk integrierte Planierautomatik Grade Assist steuert die Bewegungen von Ausleger und Löffel, sodass der Fahrer ein genaues Planum mühelos mit nur einer Joystick-Bewegung für den Stiel herstellen kann. Mit der Systemfunktion E-Fence (Begrenzung des Arbeits- und Schwenkbereichs) kann die Maschine sicher unter Bauwerken oder in der Nähe von Verkehr arbeiten. Die Funktion sorgt dafür, dass sich kein Teil des Baggers außerhalb der vom Fahrer festgelegten Sperrzone bewegt. Die integrierte Kontrollwaage für Bagger und Radlader stellt sicher, dass die Transportfahrzeuge nicht überladen werden. Das Wiegen findet automatisch während des Ladevorganges statt. Das serienmäßige Wägesystem Cat Payload hilft, die Transportfahrzeuge zu hundert Prozent auszuladen und stellt gleichzeitig sicher, dass die Transportfahrzeuge nicht überladen werden. Das Wiegen findet automatisch während des Ladevorganges statt. Die Winkelmesssensoren von Löffel, Stiel und Ausleger sowie der Hydraulikdruck im Auslegerzylinder werden zur Nutzlastberechnung permanent herangezogen, mit einer Genauigkeit von plus/minus zwei Prozent. Ein intuitives Display zeigt die aktuelle Nutzlast für Löffel und Lkw an. Vor einigen Jahren wäre kaum denkbar gewesen, was Cat Kettenbagger in Kombination mit Sensorik, Elektronik, GPS-basierter Satellitennavigation, Plug-in- Technologien, informativen Multifunktions-Displays und Minicomputern an Bord erreichen können. Mit den 3D-GPS-Systemen ist eine Genauigkeit im Zentimeterbereich möglich. Wenn der notwendige Empfang von Satellitensignalen nicht funktioniert, etwa in Geländeeinschnitten, Chausseen, Hallen oder Tunneln gearbeitet wird, kann die Positionsbestimmung über eine UTS (Universal Total Station, umgangssprachlich Totalstation) erfolgen. Grundsätzlich sind bei dem Einsatz von 3D-Steuerungen bereits ab Werk integrierte Systeme für Cat Kettenbagger wie in den Modellen 320, 323, 330 und 336 sowie in den Cat Dozern wie einem D4 (vormals D6K2), D5 (vormals D6N), D6 (vormals D6T) und D8 (vormals D8T) verfügbar. Seit 2018 wurde konsequent die Integration von Maschinensteuerung vorangetrieben, was eine wesentlich höhere Produktivität auf Baustellen gewährleistet und die Nachteile bei der Nachrüstung, wie zusätzliche Schweißarbeiten an der Arbeitsausrüstung und/oder Eingriffe in die Hydraulik mit der Gefahr der Systemverschmutzung vermeidet. Cat Grade Control 3D ist eine ab Werk voll integrierte 3D-GPS-Steuerung. Die beiden GPS-Antennen sind auf dem Kabinendach montiert, sodass der Fahrer sie nicht jeden Tag auf den Schildmasten auf- und abbauen muss. Wer sich aber den Einsatz der Maschinensteuerung an mehreren Maschinen offenhalten möchte oder ein älteres Gerät auf den Stand der Technik bringen will, der wählt die Nachrüstung. Diese bietet Zeppelin-Partner Sitech an und rüstet auf Cat Maschinen Trimble 3D-Steuerungen nach. Seit 2008 sind alle Cat Dozer (D4K bis D8T) und Cat Grader (120M bis 160M2, 14M) ab Werk für die schnelle und einfache Nachrüstung von Trimble-Maschinensteuerungen vorbereitet. Um in der hart umkämpften Baubranche erfolgreich zu sein, müssen heute Erdarbeiten präziser, schneller und effektiver ausgeführt werden als früher. Hier setzen 3DSteuerungen an. Die Bedieneinheit in der Kabine eines Baggers, ähnlich dem Navi in einem Pkw, vergleicht dazu permanent die Ist-Höhe mit der Soll-Höhe des digitalen Geländemodells. Dem Fahrer werden Draufsicht, Längsprofil und Querprofil, Höhendifferenz, Stationierung, Querwert zur Achse und absolute Position übersichtlich angezeigt. Die Bedieneinheit berechnet mehrmals pro Sekunde die exakte Position der beiden Löffelspitzen mithilfe der beiden GPS-Antennen auf dem Kontergewicht sowie der exakten Neigung des Oberwagens und der Winkelstellung von Ausleger, Stiel und Löffel. Das reduziert die gesamte Absteckung mit Pflöcken und Böschungslehren auf der Baustelle. Bei Punktverlust muss der Fahrer nicht mehr auf den Vermesser warten oder sich an die Soll-Werte zwischen zwei Punkten herantasten, sondern kann auf Anhieb das Erd- und Feinplanum oder Dämme und Böschungen erstellen. Insbesondere Dozer-Fahrer können nicht nur beim Feinplanieren, sondern auch bei der schweren Erdbewegung mithilfe von 3D-Steuerungen die Leistungseffizienz verbessern. In Verbindung mit der automatischen Traktionskontrolle des Dozers wird das grobe Abschieben effizienter ausgeführt, lange bevor auf Soll-Höhe planiert wird. Hierzu meldet der Dozer die Fahrgeschwindigkeit der Ketten an die Maschinensteuerung und diese vergleicht permanent die tatsächliche Bewegung der GPS-Empfänger mit der Kettengeschwindigkeit. Wenn die GPS-Geschwindigkeit unter der Kettengeschwindigkeit liegt, wird das Schild automatisch angehoben. Hierdurch kann der Fahrer immer mit hundert Prozent Motorleistung schieben, ohne dass die Ketten durchdrehen. Bei Cat Command für den Dozer D8T steuert der Fahrer den Dozer in unmittelbarer Nähe mithilfe einer tragbaren Konsole. Im Fall von Cat Dozern D6K2, D6N und D6T können weitere integrierte Assistenzsysteme wie Cat Slope Assist dem Fahrer helfen, die gewünschte Neigung des Schwenkschildes zu erzielen, indem es die eingestellten Planierschildwinkel automatisch beibehält. Darüber hinaus lässt sich mit der Cat Stable Blade Technologie, teilautomatisiert die Schildbewegung überwachen und die Schildstellung für das Anheben und Absenken in Abstimmung mit dem Fahrer automatisch anpassen, sodass das geforderte Planum mit weniger Überfahrten erzielt wird. Cat Slope Indicate – ein weiterer Technologie-Baustein – zeigt die Quer- und Längsneigung der Maschine in Echtzeit an, sodass es für den Fahrer leichter wird, die Maschine auf der gewünschten Neigung zu platzieren und das Planum über mehrere Durchgänge konstant zu halten. Über den Monitor kann der Fahrer verfolgen, wie weit er von der vorgegebenen Neigung des Planums noch entfernt ist. Rund um den Globus wird außerdem an der Entwicklung von autonomen Fahrzeugen gearbeitet. Caterpillar führte auf der bauma die Fernsteuerung Cat Command für den Dozer D8T vor – eine Anwendung, die sich empfiehlt, wenn Arbeiten wie bei der Kampfmittelräumung oder aufgrund von Umweltbedingungen besser aus sicherer Distanz erfolgen sollen. Hier sind zwei Optionen möglich: Entweder steuert der Fahrer den Dozer in unmittelbarer Nähe mithilfe einer tragbaren Konsole oder von einer komfortablen Fernbedienungs-Fahrerkabine aus. Ganz ohne Fahrer im Cockpit kommen inzwischen Cat Skw (Schwerlastkraftwagen) am anderen Ende der Welt aus, wenn sie in den Minen von Australien ihre Runden drehen und Rohstoffe transportieren. FMG (Fortescue Metals Group) gilt hier als Vorreiter und war das erste Unternehmen der Welt, das 2012 die autonome Technologie von Caterpillar im kommerziellen Maßstab einsetzte. Seitdem wurde die Flotte erweitert: Derzeit sind 137 autonome Skw im Betrieb, die bislang eine Milliarde Tonnen Eisenerz bewegten und dabei über 33,5 Millionen Kilometer zurücklegten. Bis 2020 soll deren Zahl auf 175 steigen – die Rohstofftransporte will dann die FMG als erster Gewinnungsbetrieb der Welt komplett autonom betreiben. In der Kabine der gewaltigen Transportfahrzeuge sitzen keine Fahrer mehr, die das Lenkrad oder die Gas- und Bremspedale bedienen, sondern das übernehmen intelligente On-Board-Systeme. Quasi wie von Geisterhand suchen sich die Muldenkipper auf fest definierten Routen und basierend auf einem vorgegebenen Ablaufplan ihren Weg durch die Lagerstätte. Sie können einer zugeordneten Spur durch ein sich ständig veränderndes Abbaugebiet folgen oder den besten Weg wählen, um die zugewiesenen Ladestellen anzusteuern, nehmen ihre Position für den Ladevorgang ein und fahren zum Abkippen zum Brecher, sobald die Mulde gefüllt ist. Geleitet werden sie von einem intelligenten Kontrollsystem. Dabei passieren sie andere Fahrzeuge, ohne diese zu tangieren, und gehen ihren Aufgaben nach. Dazu sind die Skw mit einem System der Naherkennung und Kollisionsvermeidung ausgestattet, um Gefahren sofort zu identifizieren und zu umgehen. Die autonom fahrenden Muldenkipper bremsen automatisch ab, sobald sich ihnen etwas Unerwartetes in den Weg stellt, weichen aus oder nehmen, wenn die Einsatzbedingungen es erlauben, die maximale Geschwindigkeit auf. All das erfolgt, ohne dass ein Fahrer von der Kabine aus eingreifen muss. Baumaschinenhersteller wie Caterpillar treiben autonome Baumaschinen voran, um den Bergbau sicherer zu machen sowie konstante und effiziente Produktionsleistung zu gewährleisten. Nichtsdestotrotz dominiert bei den Fortschritten eine zentrale Frage: Werden Baumaschinenfahrer nun arbeitslos, wenn sie nicht mehr hinter dem Steuer sitzen? Baumaschinenhersteller Caterpillar sagt, dass die bisherigen Tätigkeiten komplett umgekrempelt werden, weil Fahrer andere Aufgaben übernehmen – sie werden die autonomen Maschinen im Kontrollzentrum überwachen, Daten kontrollieren und müssen jederzeit korrigierend eingreifen können, um stets die volle Kontrolle über Schwergewichte mit weit über 230 Tonnen Nutzlast zu haben. Laut der Studie „Mining Automation Market“ von Markets-and-Markets (TM) wird der Markt für die Ausrüstung von autonomem Über- und Untertagebauequipment voraussichtlich von 2,22 Milliarden US-Dollar im Jahr 2017 auf 3,29 Milliarden US-Dollar bis 2023 und von 2017 bis 2023 um 6,77 Prozent pro Jahr wachsen. Schlüsselfaktoren wie der steigende Bedarf an Arbeitskräften führen dazu, dass der Markt für autonome Bergbaumaschinen weiter an Fahrt gewinnen wird, so das Ergebnis der Untersuchung. Aber noch eine weitere Entwicklung befeuert den Trend der Automatisierung: der demografische Wandel in allen Industrieländern und die sich wandelnde Altersstruktur unter den Fahrern. Waren im Jahr 2000 laut dem Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung im deutschen Baugewerbe noch 32 Prozent der Erwerbstätigen 45 Jahre, so sind 2016 bereits 50 Prozent in dieser Altersstruktur. In zehn bis 15 Jahren wird ein Großteil dieser Fahrer in den Ruhestand gehen. Der sogenannte „war of talents“ wird noch größer für die Baufirmen. Statt Fahrerkabine ein Kontrollzentrum – so sieht der Arbeitsplatz von Maschinisten in Zukunft aus, wenn autonome Systeme Einzug halten. Vor allem die laufenden Betriebskosten werden dabei den Ausschlag geben, autonome Systeme zu etablieren. Der Gedanke liegt nahe, dass in Zukunft Sattelzüge per Autopilot Sand, Schotter und Splitt auf die Baustellen bringen. Fahrerlose Steuerungssysteme versprechen weniger Unfälle und konstante Arbeitsabläufe. Denn monotones Fahren fördert die Übermüdung und damit kommt es eben zu Fehlern beziehungsweise Unfällen aufgrund von menschlichem Versagen, was Material- oder schlimmstenfalls Personenschäden nach sich zieht. Selbstständiges Steuern soll die Fahrer entlasten und zu einer höheren Sicherheit beitragen – dafür sorgt Hightech in Form von GPS, Kameratechnik, Radar und Software. Schwieriger sieht es im innerstädtischen Baustellenverkehr aus, wo Kipper aufgrund von Platzmangel mitunter zentimetergenau rangieren müssen, um Material abzuladen oder Aushub abzufahren. Hier werden führerlose Fahrzeuge an ihre Grenzen stoßen, glauben Fachleute, auch wenn heute schon Autos selbstständig einparken können. Cat Kettenbagger der neuen Generation sind ab Werk mit einer Arbeitsraumbegrenzung ausgerüstet. Damit legt der Fahrer bequem vom Fahrersitz aus fest, in welchem Bereich sich die Maschine bewegen darf. Praktisch beim Arbeiten in beengtem Umfeld oder wenn Hindernisse beachtet werden müssen. Weitere Informationen: Zeppelin Baumaschinen GmbH | © Fotos: Caterpillar/Zeppelin
  2. Garching bei München, Februar 2020 - Einig sind sich alle Bauexperten: Um die Produktivität zu steigern, müssen Bauprojekte stärker als bisher automatisiert werden. Im Kern geht es darum, die Erstellungskosten zu senken, die Arbeit auf den Baustellen zu beschleunigen und Bauprojekte viel effizienter als bisher abzuschließen. Doch wie ist derzeit der Stand der Automatisierung, auf den die Bauunternehmen schon heute zurückgreifen können? Wir haben die Möglichkeiten und Grenzen der Cat Baumaschinen-Technologien einmal näher beleuchtet. Tatsache ist: Unternehmer und Fahrer werden in Zukunft mit einer neuen Art der Interaktion zwischen Mensch und Maschine sowie zwischen Maschinen untereinander gegenüberstehen und gewinnen dadurch ein neues Maß an Geschwindigkeit und Genauigkeit in ihrer Arbeit. Mit Cat Grade Control arbeitet der Fahrer schneller und genauer in einer Vielzahl von Anwendungen, wie dem Erstellen von Fundamenten, Böschungen oder dem lagenweisen Einbau. Es sind weniger Höhenpunkte und Böschungslehren sowie kein Messgehilfe mehr erforderlich. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
  3. Frankfurt, Februar 2020 - Die A 9, eine der wichtigsten Nord-Süd Verbindungen Deutschlands, ist mit eine der ältesten Autobahnen aus den 1930er Jahren. Zwischen der Anschlussstelle Langenbruck und dem Dreieck Holledau werden seit Sommer letzten Jahres bis Ende 2021 Maßnahmen zur Erneuerung der beiden Fahrbahnen und der 12 Unterführungen laufen. Die stark beanspruchte Strecke von Berlin, Leipzig/Halle, Nürnberg, Ingolstadt und München wird nach der Sanierung wie bereits jetzt dreispurig in beiden Fahrtrichtungen bleiben. FRD Universal Abbruchzange V50M (6 Tonnen) beim Brückenrückbau Hier geht's zum vollständigen Beitrag
  4. Bauforum24

    FRD Grosshammer Fxj770

    Frankfurt, Februar 2020 - Die A 9, eine der wichtigsten Nord-Süd Verbindungen Deutschlands, ist mit eine der ältesten Autobahnen aus den 1930er Jahren. Zwischen der Anschlussstelle Langenbruck und dem Dreieck Holledau werden seit Sommer letzten Jahres bis Ende 2021 Maßnahmen zur Erneuerung der beiden Fahrbahnen und der 12 Unterführungen laufen. Die stark beanspruchte Strecke von Berlin, Leipzig/Halle, Nürnberg, Ingolstadt und München wird nach der Sanierung wie bereits jetzt dreispurig in beiden Fahrtrichtungen bleiben. Bauforum24 Artikel (20.11.2018): FRD Fxj225 Hydraulikhammer FRD Universal Abbruchzange V50M (6 Tonnen) beim Brückenrückbau An den Baustellen im Einsatz ist ein Furukawa FRD Hydraulikammer FXJ770 mit 4800 kg Einsatzgewicht, an einem 50 Tonnen Bagger angebaut. Eine ideale Kombination für massive schwere Abbrucharbeiten. Das Staubschutzsystem, das einteilige Gehäuse und die serienmäßige Leerschlagsicherung machen den FXJ770 auch bei höchsten Beanspruchungen zu einem geräuscharmen Hydraulikhammer mit hoher Verfügbarkeit. Auf einer Strecke von zirka 9 Kilometern werden die Erhaltungsmaßnahmen der A9 immer wieder zu vorübergehenden Sperrungen und Staus führen. Auch die Brücken zählen zu der Erneuerungsmaßnahme. Brückenkonstruktionen benötigen für Sanierung und Abbruch eine aufwendige Herangehensweise. Die meist aus Stahlbeton hergestellten Bauwerke müssen selektiv rückgebaut und in ihre einzelnen Bestandteile zerlegt werden. Hierfür kommt eine FRD Abbruchzangen V50M zum Einsatz. Dieses Modell mit einem Einsatzgewicht von 6000 kg und einer Brechkraft von 1700 kN ermöglicht dem Baggerfahrer auch bei den massivsten Stahlbeton-Konstruktionen einen selektiven Rückbau. Das zurückgebaute Material ist so direkt beim ersten Arbeitsschritt optimal für eine nachhaltige Weiterverarbeitung vorbereitet. FRD Hydraulikhammer Fxj 770 beim Aufbruch der Fahrbahndecke Bei derartigen Baumaßnahmen steht die Verfügbarkeit der Träger- und Anbaugeräte an vorderster Stelle. FRD ist für diese Herausforderung gut aufgestellt. Als ein FRD Premium Partner steht die Firma Z&P Baumaschinenservice aus Geisenfeld/Ilmendorf mit kompetentem Service in kürzester Zeit zur Verfügung. Das Abbruchunternehmen Aktiv-Service GmbH aus Wolfratshausen hat sich bewusst für die Anbaugeräte von FRD entschieden. Geschäftsführer Gerhard Hermann hat in seinem Unternehmen viel Erfahrung mit den Anbaugeräten: „In der gesamten Zeit, seit ich die Zangen und Hydraulikhämmer von FRD einsetze hat mich noch kein Gerät im Stich gelassen.“ so Hermann. Weitere Informationen: Furukawa Rock Drill Germany | © Fotos: FRD
  5. Bauforum24

    Werkzeug News #45

    Ist die Mafell Erika besser als die Festool CS 70 & Co? Wir Test die Mafell Erika 85 Tischkreissäge in Vollausstattung über einen längeren Zeitraum auf Herz und Nieren! Unser Fazit im Video... ► Bauforum24 TV Youtube Kanal Hier geht's zum vollständigen Beitrag
  6. Bauforum24

    Werkzeug News #45

    Ist die Mafell Erika besser als die Festool CS 70 & Co? Wir Test die Mafell Erika 85 Tischkreissäge in Vollausstattung über einen längeren Zeitraum auf Herz und Nieren! Unser Fazit im Video... ► Bauforum24 TV Youtube Kanal
  7. Bauforum24

    VDBUM Seminar 2020 - Kramer

    12.02.2020 - Willingen. Was kann ein Baumaschinenhersteller wie Kramer heute und zukünftig bieten, um die Kunden bei diesen Herausforderungen zu unterstützen und dabei gleichzeitig Effizienz, Vielseitigkeit und vor allem Sicherheit nicht aus dem Fokus zu verlieren! Auf dem diesjährigen VDBUM Seminar stellt Kramer seine Lösungen vor. ► Bauforum24 TV Youtube Kanal
  8. Bauforum24

    VDBUM Seminar 2020 - Kramer

    12.02.2020 - Willingen. Was kann ein Baumaschinenhersteller wie Kramer heute und zukünftig bieten, um die Kunden bei diesen Herausforderungen zu unterstützen und dabei gleichzeitig Effizienz, Vielseitigkeit und vor allem Sicherheit nicht aus dem Fokus zu verlieren! Auf dem diesjährigen VDBUM Seminar stellt Kramer seine Lösungen vor. ► Bauforum24 TV Youtube Kanal Hier geht's zum vollständigen Beitrag
  9. 12.02.2020 - Willingen. Der VDBUM TALK zum Thema: Ganzheitliche Vernetzung. Wie schaffen wir es, dass sich Baumaschinenhersteller und Anwender künftig besser verstehen?
  10. 12.02.2020 - Willingen. Der VDBUM TALK zum Thema: Ganzheitliche Vernetzung. Wie schaffen wir es, dass sich Baumaschinenhersteller und Anwender künftig besser verstehen? Hier geht's zum vollständigen Beitrag
  11. Turku (Finnland), Februar 2020 - Zur Steigerung der Produktivität, Verbesserung der Zuverlässigkeit und Senkung der Betriebskosten führt Sandvik bei den Spitzenmodellen seiner Muldenkipper, dem Sandvik TH663i und dem Sandvik TH551i, ein neues Getriebe ein. Es ist das Ergebnis einer umfassenden Produktentwicklungsarbeit, die Sandvik gemeinsam mit dem Getriebehersteller durchgeführt hat, um den Bedürfnissen der Kunden in Bezug auf 63- bzw. 51-Tonnen-Muldenkipper Rechnung zu tragen. Muldenkipper durch neues Getriebe verbessert Hier geht's zum vollständigen Beitrag
  12. Bauforum24

    Sandvik Muldenkipper TH663i und TH551i

    Turku (Finnland), Februar 2020 - Zur Steigerung der Produktivität, Verbesserung der Zuverlässigkeit und Senkung der Betriebskosten führt Sandvik bei den Spitzenmodellen seiner Muldenkipper, dem Sandvik TH663i und dem Sandvik TH551i, ein neues Getriebe ein. Es ist das Ergebnis einer umfassenden Produktentwicklungsarbeit, die Sandvik gemeinsam mit dem Getriebehersteller durchgeführt hat, um den Bedürfnissen der Kunden in Bezug auf 63- bzw. 51-Tonnen-Muldenkipper Rechnung zu tragen. Bauforum24 Artikel (29.01.2020): Sandvik modernisiert Dino DC410Ri Muldenkipper durch neues Getriebe verbessert Der Sandvik TH663i und der Sandvik TH551i sollen durch das neue Getriebe die Produktivität erhöhen und kürzere Zykluszeiten bieten. Im Vergleich zu dem bisherigen 6-Gang-Getriebe lassen sich mit dem neuen 8-Gang-Getriebe und optimierter Achsübersetzung im Rampenbetrieb und bei unterschiedlichen Lasten Höchstgeschwindigkeiten und maximale Effizienz erzielen. Der voll proportionale leistungsstärkere hydrodynamische Retarder arbeitet parallel zur Motorbremse und ermöglicht so eine bessere Kontrolle bei Bergabfahrten und höhere Geschwindigkeiten. Darüber hinaus sorgt die Wandlerüberbrückungskupplung für ein schnelles und sanftes Schalten und eine gleichmäßigere Geschwindigkeit bei Bergauffahrten. Die robuste und einfache Konstruktion, die speziell für schwere Offroad-Anwendungen ausgelegt ist, gewährleistet eine höhere Zuverlässigkeit und niedrigere Kosten. Verglichen mit dem bisherigen Modell soll das Getriebe eine längere Nutzungsdauer haben. Das heißt weniger Getriebewechsel während der Lebensdauer des Muldenkippers und geringere Gesamtkosten. Die Getriebesteuerung ist zudem intelligenter geworden. Die Eigendiagnostik-Funktion wurde verbessert und in das moderne Steuerungssystem Sandvik Intelligent Control System voll integriert. Das erleichtert und beschleunigt die Fehlersuche ohne externe Diagnose-Tools oder Laptops. „Wir haben das neue Getriebe in unseren Muldenkippern unter Bergwerksbedingungen in Finnland, Irland und Australien intensiv getestet“, erklärt Pia Sundberg, Product Line Manager Trucks bei Sandvik. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass diese Lösung die Leistung und Zuverlässigkeit der Muldenkipper deutlich verbessern wird. Wir freuen uns auch, aufgrund des Feedbacks, das wir von unseren Feldtests mit dem Sandvik TH663i erhalten haben, sagen zu können, dass der einfache Betrieb des Muldenkippers und das extrem weiche Schalten einen spürbaren Unterschied ausmachen und den Bedienerkomfort beträchtlich erhöhen“, so Sundberg. Zu den neuen Eigenschaften der aufgerüsteten Muldenkippermodelle Sandvik TH663i und Sandvik TH551i zählt auch ein innovativer langlebiger und wartungsfreundlicher Kühler mit hervorragender Korrosionsbeständigkeit und langer Lebensdauer der Komponenten. Alle neuen Sandvik TH663i und Sandvik TH551i Muldenkipper werden ab 2020 mit dem neuen Getriebe ausgerüstet. Vorhandene Modelle können mit dem Getriebe nachgerüstet werden. Weitere Informationen: Sandvik Group | © Fotos: Sandvik
  13. 12.02.2020 - Willingen. Die Baubranche boomt - Auftragsbücher der Auftragnehmer sind voll jedoch haben wir Personalmangel speziell in der Bau- und Umschlagbranche. Durch Aus- und Weiterbildung von Fahrer haben wir die Möglichkeit Betriebskosten zu senken, die Rentabilität zu steigern, Unfallgefahren zu reduzieren, Abläufe zu verbessern und Reparaturkosten zu vermeiden.
  14. 12.02.2020 - Willingen. Die Baubranche boomt - Auftragsbücher der Auftragnehmer sind voll jedoch haben wir Personalmangel speziell in der Bau- und Umschlagbranche. Durch Aus- und Weiterbildung von Fahrer haben wir die Möglichkeit Betriebskosten zu senken, die Rentabilität zu steigern, Unfallgefahren zu reduzieren, Abläufe zu verbessern und Reparaturkosten zu vermeiden. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
  15. Bauforum24

    Werkzeug News #44

    Akku Kettensägentest Teil 2 und der Vergleich Akku vs. Benzin Motorsäge...Schlägt die Akku Motrosäge die Benzin Motorsäge? Wir machen den Extrem Test und Testen bis der Akku leer ist... ► Bauforum24 TV Youtube Kanal
  16. Bauforum24

    Werkzeug News #44

    Akku Kettensägentest Teil 2 und der Vergleich Akku vs. Benzin Motorsäge...Schlägt die Akku Motrosäge die Benzin Motorsäge? Wir machen den Extrem Test und Testen bis der Akku leer ist... ► Bauforum24 TV Youtube Kanal Hier geht's zum vollständigen Beitrag
  17. Bauforum24

    Zeppelin Rental ON THE JOB

    Mondfahrzeuge im Einsatz für die Baustelle? Diese Raupen Dumper machen einen verdammt guten Job bei einer Fluss-Renaturierung im Sauerland! Nicht nur der Fluss wird verlegt, es wird auch noch ein Damm und ein Radweg gebaut. ► Bauforum24 TV Youtube Kanal Hier geht's zum vollständigen Beitrag
  18. Bauforum24

    Aussteifungen von Groundforce

    Frankfurt, Februar 2020 - Auf den ersten Blick war nichts Besonderes an der Baugrube, die die PST Spezialtiefbau Süd GmbH in einem der bevorzugten Wohnquartiere in Pullach, im Großraum München, unweit der Isar eingerichtet hatte. Bei einer Ausschachtung von 20 m Länge und 15 m Breite, die ringsum mit einer Pfahlbohrwand gesichert wurde, hätte man annehmen können, dass hier ein neuer Anbau oder ein weiteres Wohnhaus entstehen sollte. Bauforum24 Artikel (21.12.2018): Groundforce Hydrauliksteifen Groundforce Baugrubensicherungen mit Hydrauliksteifen und Gurtungen machen eine Rücksicherung überflüssig und bieten gerade in eng bebauten Wohngebieten und Innenstädten eine optimale Planungsfreiheit. Bei genauer Betrachtung waren allerdings die Tiefe der Baugrube von rund 10 m und die ungewöhnliche Art der Absicherung mit Gurtungen und Hydrauliksteifen von Groundforce, die über dem Grubenrand auf Stahlträgern ruhten, ein deutlicher Hinweis auf eine völlig andere Nutzung. Wie Martin Bogner, stellv. Geschäftsstellenleiter Süd-Ost und Projektleiter bei der PST Spezialtiefbau Süd GmbH in Augsburg erklärt, sollte am Bauplatz auf Wunsch eines Kunden ein vollautomatisches Parksystem für PKW entstehen, das nach Fertigstellung komplett in der Baugrube verschwindet. Über dem Boden bleibt dann nur noch ein Zugangsmodul in der Größe einer Garage zurück, während der Rest der Fläche weiter genutzt werden kann. Der Auftrag stellte besondere Anforderungen an die Absicherung der Baugrube und die Arbeitsabläufe bei der PST. Der spätere Einbau des Parksystems verlangte zunächst eine Grubensicherung ohne jede Innenabstützung. Daher wurden die umlaufenden Gurtungen auf geschweißten Konsolen gelagert, die ca. 100 cm über dem oberen Grubenrand an eingegossenen Stahlträgern befestigt waren. Die Montage der MP250 Hydrauliksteifen erfolgte dann nach bewährtem Muster mit Schubknaggen an den Mega Brace Gurtungen. Vier Steifen über Eck und eine mittlere Quersteife als zusätzliche Sicherung waren dabei als Absicherung bereits ausreichend. Die gesamte Baugrubenaussteifung wurde über den Grubenrand gelegt, um so ungehindert den Einbau der Decke auszuführen. Für die unkonventionelle Position der Steifen über dem Baugrubenrand gab es aber noch einen weiteren Grund. Nach Vorgabe des Endkunden sollte direkt nach Fertigstellung der Pfahlbohrwände die Decke eingebaut werden. Erst danach konnte die Aussteifung entfernt werden. Die Montage des Parksystems erfolgte dann im nächsten Schritt durch eine Spezialfirma über das Zugangsmodul an der Oberfläche. „Die Absicherung hätten wir unter normalen Umständen sicher auch mit einem konventionellen Ankersystem ausführen können. Allerdings gab es, wie oft in dicht bebauten Wohngebieten, das Problem, dass eine Rücksicherung über Bodenanker nicht möglich war. Da wir bei anderen Projekten bereits gute Erfahrungen mit Groundforce gemacht hatten, haben wir direkt ein Angebot eingeholt und konnten so ohne Verzögerung weiterarbeiten. Außerdem rechnete sich der Einsatz der Hydrauliksteifen durch die erheblich kürzeren Ein- und Ausbauzeiten. Ein weiterer Vorteil ergab sich durch die Anlieferung der Groundforce Komponenten direkt auf unseren Betriebshof in Augsburg. Wir konnten so die einzelnen Systembauteile nach Bedarf „just in time“ zusammen mit unseren Materiallieferungen mit dem LKW auf die Baustelle schaffen, ohne den Anliegerverkehr unnötig zu behindern.“ Groundforce General Manager Nedim Cetin sieht im Projekt in Pullach eine erneute Bestätigung für die Flexibilität und das breite Anwendungsspektrum des Groundforce Systems. „Der Umstand, dass unsere Gurtungen und Steifen völlig ohne Rücksicherung eingesetzt werden können, bietet vor allem in dicht bebauten Innenstädten und unübersichtlichen Gemengelagen erhebliche Vorteile. In diesem Fall konnten so unnötige Verzögerungen und damit zusätzliche Kosten vermieden werden.“ Weitere Informationen: Vp GmbH - Groundforce | © Fotos: Groundforce
  19. Frankfurt, Februar 2020 - Auf den ersten Blick war nichts Besonderes an der Baugrube, die die PST Spezialtiefbau Süd GmbH in einem der bevorzugten Wohnquartiere in Pullach, im Großraum München, unweit der Isar eingerichtet hatte. Bei einer Ausschachtung von 20 m Länge und 15 m Breite, die ringsum mit einer Pfahlbohrwand gesichert wurde, hätte man annehmen können, dass hier ein neuer Anbau oder ein weiteres Wohnhaus entstehen sollte. Groundforce Baugrubensicherungen mit Hydrauliksteifen und Gurtungen machen eine Rücksicherung überflüssig und bieten gerade in eng bebauten Wohngebieten und Innenstädten eine optimale Planungsfreiheit. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
  20. 11.02.2020 - Willingen. Zum 49. Mal findet das Großseminar in Willingen statt. Herr Dieter Schnittjer (Geschäftsführer VDBUM) stellt die breite Themenvielfalt vor. Drei Schwerpunkt Partner sind wieder dabei und haben einen zentralen Stand auf der Ausstellung. ► Bauforum24 TV Youtube Kanal
  21. 11.02.2020 - Willingen. Zum 49. Mal findet das Großseminar in Willingen statt. Herr Dieter Schnittjer (Geschäftsführer VDBUM) stellt die breite Themenvielfalt vor. Drei Schwerpunkt Partner sind wieder dabei und haben einen zentralen Stand auf der Ausstellung. ► Bauforum24 TV Youtube Kanal Hier geht's zum vollständigen Beitrag
  22. Bauforum24

    Kuhn liefert drei neue Maschinen aus

    Eugendorf (Österreich), Februar 2020 - Die Firma Gartenstyle hat bei Kuhn drei Maschinen erworben, um die Wünsche der Kunden weiterhin bestens erfüllen zu können. Wenn es gilt, den Garten um- oder neu zu gestalten, braucht es leistungsstarke Geräte. Bauforum24 Artikel (18.10.2019): Voller Erfolg der Kuhn-Gruppe Durch maximale Präzision und Kontrolle eignet sich der Minibagger PC16R-3 sowohl für Anfänger als auch für Fahrer mit langjähriger Erfahrung und überzeugt durch verbesserte Steuerbarkeit und Sicherheit, fantastischen Fahrerkomfort und höhere Wartungsfreundlichkeit Der eigene Garten wird im Sommer zum Wohnzimmer. Immer mehr Menschen erkennen das Potenzial ihrer Grünflächen und sie sind ideenreich, wenn es gilt, eine individuelle Oase zu schaffen. Professionell unterstützt werden Sie dabei vom Gartenstyle-Team. Nach jahrelanger Berufserfahrung und bestandener Meisterprüfung hat Davut Özcelik im Jahr 2008 in St. Johann im Pongau die Firma Gartenstyle gegründet. Heute sind zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Unternehmen tätig. Realisiert werden unter anderem Schwimmteiche, Naturpools, Bachläufe, Terrassen, Mauer- und Treppenbau. Von der Planung bis zur Ausführung stehen die Experten parat, wenn es gilt, einen Garten neu- oder umzugestalten. Die Möglichkeiten sind vielfältig und die Auftraggeber von Gartenstyle kommen neben dem Bundesland Salzburg mittlerweile auch aus Kitzbühel, Wien oder Deutschland. LEISTUNGSSTARKE GERÄTE Um bei den Erdarbeiten und der Gartengestaltung beste Qualität bieten zu können, investierte Davut Özcelik kürzlich in seinen Fuhrpark. Beim Baumaschinenhändler Kuhn in Eugendorf erwarb er einen Minibagger PC16R-3 von Komatsu, einen Raupendumper Canycom S 100 und einen Kompaktlader Multione 8.4SD. „Ich bin mit allen drei Geräten sehr zufrieden. Vor allem der Minibagger ist viel leistungsstärker, als unser Vorgängermodell eines anderen Herstellers“, sagt Davut Özcelik. Der Gründer und Geschäftsführer der Firma Gartenstyle hatte schon zuvor Kontakt zu Kuhn. „Wir haben dort einige Male Maschinen entlehnt und wir haben dabei sehr gute Erfahrungen gemacht, die uns die Kaufentscheidung leicht gemacht haben“, so Özcelik. VIELFÄLTIG EINSETZBAR Der Multione 8.4SD Kompaktlader verfügt über 40 PS und schafft eine maximale Kipplast von beeindruckenden 1.610 Kilogramm. Das Gerät bietet auch hydraulische Zusatzkreise für den Betrieb von bis zu 170 Anbaugeräten. Über eine Nutzlast von 990 Kilogramm verfügt der Mini-Raupendumper Canycom S 100, dessen Mulde bis hin zu 180 Grad schwenkbar ist. Und der PC16R-3 überzeugt durch verbesserte Steuerbarkeit und Sicherheit, fantastischen Fahrerkomfort und höhere Wartungsfreundlichkeit. Durch maximale Präzision und Kontrolle eignet sich dieser Minibagger sowohl für Anfänger als auch für Fahrer mit langjähriger Erfahrung. „Wir setzen das Gerät sehr vielfältig ein. Egal ob zur Humusierung von Flächen, zum Ausreißen von Bäumen, um Hecken einzusetzen, um Schwimmteiche zu errichten oder um Naturschutzmaßnahmen zu realisieren“, erklärt Davut Özcelik. Er bedient sowohl den Minibagger als auch den Canycom-Kettendumper und den Multione-Minilader selbst. „Alle drei Maschinen überzeugen mich ebenso vom Fahrverhalten her und sie können sehr variabel eingesetzt werden“, so der Geschäftsführer von Gartenstyle. Weitere Informationen: Kuhn Gruppe | © Fotos: Kuhn Gruppe
  23. Eugendorf (Österreich), Februar 2020 - Die Firma Gartenstyle hat bei Kuhn drei Maschinen erworben, um die Wünsche der Kunden weiterhin bestens erfüllen zu können. Wenn es gilt, den Garten um- oder neu zu gestalten, braucht es leistungsstarke Geräte. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
  24. Bad Schussenried, Februar 2020 - Eine hochmobile Betonmischanlage beweist ihr Können an der Schleusenbaustelle in den Niederlanden. Die Firma Dyckerhoff Basal ist die niederländische Tochtergesellschaft des Zementherstellers Dyckerhoff GmbH, die wiederum zum italienischen Konzern Buzzi Unicem gehört und derzeit 11.000 Mitarbeiter in mehr als elf Ländern weltweit beschäftigt. Dyckerhoff Basal ist einer der größten Lieferanten für Transportbeton und Zement in den Niederlanden. Die Mobilmix 3.5 von Liebherr versorgt die Schleusenbaustelle zuverlässig mit Beton. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
  25. Bauforum24

    Liebherr Mobilmix 3.5

    Bad Schussenried, Februar 2020 - Eine hochmobile Betonmischanlage beweist ihr Können an der Schleusenbaustelle in den Niederlanden. Die Firma Dyckerhoff Basal ist die niederländische Tochtergesellschaft des Zementherstellers Dyckerhoff GmbH, die wiederum zum italienischen Konzern Buzzi Unicem gehört und derzeit 11.000 Mitarbeiter in mehr als elf Ländern weltweit beschäftigt. Dyckerhoff Basal ist einer der größten Lieferanten für Transportbeton und Zement in den Niederlanden. Bauforum24 Artikel (21.01.2020): Liebherr-Kompaktkran für Korsika Die Mobilmix 3.5 von Liebherr versorgt die Schleusenbaustelle zuverlässig mit Beton. Um Amsterdam als einen der wichtigsten europäischen Häfen auch zukünftig für die neuen Schiffsgenerationen mit noch größeren Abmessungen zugänglich zu machen, wird in IJmuiden die größte Schleuse der Welt gebaut. IJmuiden liegt an der Mündung des 27 Kilometer langen Nordseekanals, der Amsterdam mit dem Meer verbindet. Das Bauprojekt umfasst ein Investitionsvolumen von ca. 700 Millionen Euro und soll in einer Bauzeit von ca. sieben Jahren fertig gestellt werden. Die neue Schleuse soll Anfang 2022 für den Schiffverkehr eröffnet werden. Für die größte Schleuse der Welt werden rund 300.000 m³ Beton benötigt. Wichtigstes Kriterium bei der Wahl der Betonmischanlage war für Dyckerhoff Basal eine schnelle Inbetriebnahme und die Möglichkeit für einen künftig schnellen Standortwechsel, um kurzfristig mit der Betonproduktion bei zeitlich begrenzten Bauprojekten beginnen zu können. Darüber hinaus war eine theoretische Ausstoßleistung von bis zu 150 m³/h eine wesentliche Anforderung an die Mischanlage, um zuverlässig über den ganzen Tag auch Lieferspitzen abdecken zu können. Als optimale Lösung unter den gegebenen Rahmenbedingungen hat Liebherr mit der Firma Dyckerhoff Basal die Mobilmix 3.5-C in Containerbauweise mit CSC-Zulassung für den kostengünstigen und weltweiten Schifftransport ausgewählt. Die Mobilmix 3.5-C ist dank ihrer Containerbauweise und der Montage auf Stahlfundamenten für die schnelle Installation und das Umsetzen bei temporären Bauprojekten bestens geeignet. Ein Umsetzen der Anlage ist innerhalb von vier Tagen möglich. Dank der bereits integrierten Isolierung ist die Mobilmix 3.5-C ebenfalls optimal für den Winterbetrieb ausgerüstet. Die Mobilmix 3.5-C ist mit einem ro­busten und zuverlässigen Liebherr-Doppelwellenmischer DW 3.5 ausgestattet. Der DW 3.5 ermöglicht durch das dreidimensionale Mischprinzip eine optimale Betonhomogenität. Zusätzlich ist der Liebherr-Doppelwellenmischer besonders gut für kurzfristige Rezeptwechsel geeignet. Mit der Mobilmix 3.5-C können bis zu 150 m³ Beton pro Stunde hergestellt werden, als Doppelanlage sogar bis zu 300 m³. Die intuitive Bedienung der Anlage erfolgt über die eigene Liebherr-Steuerung Litronic-MPS an einem PC-Arbeitsplatz. Alle Komponenten sind durch die großzügigen Aufstiege und Bühnen auch für Servicearbeiten optimal zugänglich und bieten genügend Platz für Werkzeug und Arbeitsequipment. Weitere Informationen: Liebherr | © Fotos: Liebherr