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  1. Nabend. Wie man in den letzten Monaten bzw. schon fast Jahren mitverfolgen konnte wird morgen am 09.12.2014 die letzte Schicht bei Opel gefahren. Damit geht eine weitere Ära zu ende in Bochum, wie man gerade aus der Lokalzeit Ruhr entnehmen konnte soll bereits ab Januar 2015 abgerissen werden. Ich gehe mal davon aus das zuerst sämtliche Maschinen und Produktionsstrassen demontiert werden bevor der Abbruch der Hallen beginnt. Ich bin mal gespannt ob das alles nur eine Abbruchfirma macht oder ob es eine Arge gibt zwischen mehreren Firmen, denn das Gelände mit seinen Hallen ist riesig. Hab zuerst mal ein paar Fotos von Google, wenn es mit dem Wetter mal passt versuch ich mal Fotos zu machen. Man ist sich auch noch nicht sicher ob das Verwaltungsgebäude mit dem Markanten OPEL Schriftzug unter Denkmalschutz gestellt wird oder evt. auch noch abgerissen wird. Viele Grüße mit einem traurigen "Glück Auf" Verwaltungsgebäude Gesamtansicht Ein Teil der Hallen. Und noch mal eine größere Ansicht, hier sieht man die Dimension von dem Werk.
  2. Hallo, in Baden-Baden wird gerade der Abbruch der alten Gärtnerei Lauerhaß vorbeireitet. Laut Vorarbeiter macht Joos Umwelttechnik den Abbruch.
  3. Bauforum24

    Hagedorn Kampagne Strukturwandler:in

    Gütersloh, 02.12.2020 - In Ostwestfalen und vor allem im Großraum Gütersloh ist das Strukturwandler:in-Motiv zunächst auf Plakaten, Bannern und Postern zu sehen. Das Ziel der Unternehmensgruppe für 2021: Mindestens drei weibliche Auszubildende für die Arbeit auf den Baustellen gewinnen Bauforum24 Artikel (16.01.2019): Sprengtermin Kraftwerk Knepper Hagedorn-Maschinistin Agnes Borchers Lange war das Thema Frauenquote nicht mehr so präsent wie derzeit. Der Beschluss der schwarz-roten Koalition, dass in Vorständen börsennotierter und paritätisch mitbestimmter privater und öffentlicher Unternehmen mit mehr als drei Mitgliedern zukünftig mindestens eine Frau sitzen muss, sorgt für Zündstoff. Und dennoch lässt sich feststellen: Viele Branchen sind nach wie vor männerdominiert. So auch der Markt für Abbruch und Bau. Obwohl die Branche boomt, sind von den derzeit 40.000 Auszubildenden am Bau nur etwa sieben Prozent weiblich. Der allgemeine Frauenanteil im Hoch- und Tiefbau wird auf 1 bis 3 Prozent geschätzt. Gleichzeitig scheidet in den nächsten zehn Jahren rund ein Viertel der deutschen Baufacharbeiter altersbedingt aus. Für die Gütersloher Unternehmensgruppe Hagedorn ein Grund zum Handeln: „Es wird Zeit für echte Strukturwandler:innen, die Berge sowohl auf der Baustelle als auch im Kopf versetzen können“, sagt Geschäftsführerin Barbara Hagedorn. „Mit unserer neuen Kampagne wollen wir mehr Frauen für die Arbeit auf dem Bau begeistern - egal ob als Facharbeiterin, Quereinsteigerin oder Auszubildende.“ Strukturwandler:in-Motiv auf Plakaten, Postern und Bannern in Ostwestfalen zu sehen Zum Kampagnen-Auftakt steht zunächst die Heimat von Hagedorn im Fokus: der Großraum Gütersloh. Dort hängen Plakate, Banner und mehr als 140 City-Light-Poster, die Hagedorn-Maschinistin Agnes Borchers zeigen. Sie ist das Gesicht der Kampagne und erzählt: „Schon als Kind war ich von Maschinen begeistert und noch heute fasziniert mich ihre Kraft und Größe. Gleichzeitig finde ich immer wieder beeindruckend, wie präzise und zentimetergenau ich dank neuster Technik arbeiten kann.“ Das Beispiel zeigt: Es gibt heute kaum noch einen Job auf dem Bau, den Frauen nicht mindestens genauso gut wie Männer erledigen könnten. Hagedorn versucht außerdem, möglichst individuell auf unterschiedliche Situationen und Bedürfnisse einzugehen. Dies reicht von flexiblen Arbeitszeitmodellen bis zu einer bei Bedarf professionell organisierten Kinderbetreuung. Mit der hauseigenen Weiterbildungs-Akademie können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zudem gezielt an ihrer persönlichen Entwicklung arbeiten. Ziel: drei weibliche Auszubildende außerhalb der Verwaltung „Wir glauben, dass viele Frauen Lust auf Bau haben, aber noch zögern, diesen Schritt zu gehen. Wir wollen diese Frauen anschubsen, ihnen Mut machen und Vorbilder sein“, betont Barbara Hagedorn. Sie hat sich dabei ein klares Ziel gesetzt: „Bis Ende 2021 wollen wir mindestens drei weibliche Auszubildende außerhalb der Verwaltung einstellen.“ Sei es als Baugeräteführerin, Tiefbaufacharbeiterin, Bauwerksmechanikerin oder als Land- und Baumaschinenmechatronikerin. Geschäftsführerin Barbara Hagedorn Für die Geschäftsführerin der Unternehmensgruppe ist klar: „Der Weg ist noch lang. Doch mit der Kampagne gehen wir den ersten Schritt.“ Das Entscheidende sei, dass man Schritt für Schritt Strukturen wandle und damit anfange, Dinge zu verändern. Nur so ließen sich Frauen für die Branche motivieren und weitere Unterstützer gewinnen. Weitere Informationen: Hagedorn Management GmbH | © Fotos: Hagedorn
  4. Gütersloh, 02.12.2020 - In Ostwestfalen und vor allem im Großraum Gütersloh ist das Strukturwandler:in-Motiv zunächst auf Plakaten, Bannern und Postern zu sehen. Das Ziel der Unternehmensgruppe für 2021: Mindestens drei weibliche Auszubildende für die Arbeit auf den Baustellen gewinnen Bauforum24 Artikel (16.01.2019): Sprengtermin Kraftwerk Knepper Hagedorn-Maschinistin Agnes Borchers Hier geht's zum vollständigen Beitrag
  5. Bauforum24

    Querschneidkopffräse KEMROC KR 120

    Hämbach, 30.11.2020 - Die Staustufe Viereth am Main wurde umfangreich saniert. Beim Modernisieren des linken Wehrfelds mussten die Wehrpfeiler auf die veränderte Geometrie des neuen Verschlusses angepasst werden. Experten der JOHANN BUNTE Bauunternehmung GmbH & Co. KG verwendeten dabei eine Querschneidkopffräse KEMROC KR 120 an einem 35-t-Bagger. Mit dieser Kombination wurde ein Maximum an Leistung und Präzision bei minimalen Erschütterungen an den alten Bauwerken aus Stampfbeton erreicht. Bauforum24 Artikel (14.10.2020): Querschneidkopffräsen von KEMROC Eine KEMROC-Querschneidkopffräse an der Main-Staustufe Viereth. Im Zuge der Modernisierung erhielten die Betonpfeiler eine neue Formgebung. Alle Bilder: KEMROC Die älteste Staustufe am Main liegt im oberfränkischen Viereth bei Bamberg und ist bereits seit 1925 in Betrieb. Generell besteht eine Staustufe aus drei Hauptkomponenten (die von Laien häufig mit dem Wort „Schleuse“ zusammengefasst werden), nämlich einer Schiffsschleuse, einem Wasserkraftwerk und einer Wehranlage. Diese bildet das zentrale Element einer Staustufe, indem sie den Wasserstand des Flusses auf einem gleichbleibenden Pegel hält. Führt der Main viel Wasser, werden die Verschlüsse der Wehranlage angehoben, damit größere Mengen Wasser schadlos abfließen können. Führt der Main wenig Wasser, werden sie abgelassen, damit der Wasserpegel nicht allzu stark abfällt. Beim Regulieren der Wasserstände verschleißen und korrodieren mit der Zeit einzelne Komponenten wie Zahnschienen, -kränze und –räder, auch Maschinen- und Elektrotechnik müssen modernisiert werden. Weil an der Staustufe Viereth in den vergangenen Jahren immer mehr Schäden und Verschleiß auftraten, begann man bereits 2014 mit einer umfangreichen Grundinstandsetzung. Um Schiffsverkehr und Hochwasserabfuhr nicht zu blockieren, wurden die beiden Wehrfelder nacheinander modernisiert. Eine maßgebliche Rolle spielte dabei die JOHANN BUNTE Bauunternehmung GmbH & Co. KG. Nach dem Abschluss der Arbeiten am rechten Wehrfeld wurde in diesem Jahr nunmehr auch das linke Wehrfeld fit gemacht. Hierbei trat BUNTE als Generalunternehmer in Arbeitsgemeinschaft mit einem Stahlbaubetrieb auf und führte die Betonarbeiten aus. Die Fräsarbeiten am Mittelpfeiler des linken Wehrfelds. Der obere Bereich bleibt bestehen, der untere Bereich wird von unten nach oben 1,60 m tief eingefräst. Herzstücke des Wehrs in Viereth sind die drei 17 m hohen Wehrpfeiler, zwischen denen die beiden zur Wasserregulierung beweglichen Verschlüsse angebracht sind. Diese Verschlüsse wurden im Zuge der Modernisierung durch neue Stahlbaukonstruktionen ersetzt. Wegen ihrer anderen Formgebung und Antriebstechnik war auch für die Betonpfeiler eine neue Führungsgeometrie eingeplant. Vor dem Betonieren musste daher die bestehende Betonkonstruktion teilweise abgetragen werden. Hierfür stellte sich eine Querschneidkopffräse KEMROC KR 120 an einem 35-t-Bagger als die geeignete Gerätekombination heraus. Sie erfüllte die vertraglichen Vorgaben und ermöglichte gleichzeitig einen wirtschaftlichen Abbruch. Schnell und erschütterungsarm Querschneidkopffräsen der Baureihe KR vom Hersteller KEMROC werden vielfach im Abbruch und Tunnelbau verwendet. Sie sind auch im Kanal- und Rohrleitungsbau, bei der Betonsanierung sowie bei Profilierungsarbeiten, Gesteinsabbau und Unterwasserarbeiten verwendbar. Die Maschinen verfügen über sehr robuste Gehäuse und ihrer Motoren entwickeln hohe Drehmomente für maximale Schneidkräfte. Beim Profilieren der Wehrpfeiler in Viereth bewährte sich insbesondere das typische erschütterungsarme Arbeiten der KR-Fräsen von KEMROC. Denn die Wehrpfeiler aus den 1920er-Jahren sind größtenteils unbewehrt aus sensiblem Stampfbeton ausgeführt, der im Jahr 1994 oberflächlich entfernt und durch Spritzbeton und Spritzmörtel ersetzt wurde. Laut Baubeschreibung musste der Abbruch möglichst schonend ausgeführt werden, um Beschädigungen am restlichen Betongefüge durch die Ausbauarbeiten zu vermeiden. Zudem sollten ungewollte Ausbrüche verhindert und die Betriebsbereitschaft des rechten Wehrfelds nicht gefährdet werden. Darum waren Sprengen, Stemmen oder Meißeln für den Abbruch nicht zugelassen. Vielmehr durfte der empfindliche Stampfbeton mitsamt der dünnen Spritzbetonschale lediglich mittels Fräsen oder Höchstdruckwasserstrahlen abgebrochen werden. Die Querschneidkopffräse KR 120 von KEMROC in Nahaufnahme. Der Verschleiß an ihren Hartmetallmeißeln war bei diesem Einsatz im Stampfbeton gering. „Wir haben uns für das Fräsen mit dem Bagger entschieden“, erklärt Christoph Karsch, Bauleiter von BUNTE bei diesem aufwendigen Ingenieurbauprojekt, „weil das Höchstdruckstrahlen beträchtlich teurer gewesen wäre und eine umfangreiche Absicherung der Baustelle gegen Steinflug erfordert hätte. Zudem konnten wir mit der Fräse weiter nach unten am jeweiligen Pfeilerfuß arbeiten und die Vorgehensweise versprach schneller zu sein.“ Präziser und schonender Abtrag Die Phase der Fräsarbeiten dauerte vom 6. bis 29. April 2020. Im Zentrum des Geschehens bewegte sich hauptsächlich eine Querschneidkopffräse KEMROC KR 120, montiert an einem firmeneigenen 35-t-Bagger. Christoph Karsch hatte diese Kombination gemeinsam mit der maschinentechnischen Abteilung von BUNTE gewählt. Im Jahr 2019 hatte man am Wehrfeld rechts mit einem 25-t-Bagger und einer kleineren Fräse eines anderen Typs zu fräsen begonnen. Diese Kombination hatte sich jedoch als zu klein dimensioniert und zu schwach erwiesen. Die KEMROC-Fräse am größeren Trägergerät leistete mehr, so der Bauleiter: „Die Fräse verhielt sich einwandfrei, was Leistung, Präzision und einen schonenden Fräsvorgang betrifft. Sie ist von Anfang bis Ende störungsfrei durchgelaufen.“ Insgesamt wurden damit an den beiden Pfeilern des linken Wehrfelds 270 m³ Material abgefräst bei einer Leistung von 10 m³ pro Stunde. „Der Verschleiß hielt sich in annehmbaren Grenzen“, ergänzt Christoph Karsch: „Im reinen Stampfbeton kam die Maschine ohne wirkliche Gegenwehr voran. Einen nennenswerten Verschleiß hatten wir nur an einigen leicht bewehrten Stellen sowie an den Pfeilerfüßen aus Granit.“ Gesamtansicht des Mittelpfeilers. Links das ursprüngliche, noch unbehandelte Betonbauwerk, rechts der nahezu fertig gefräste Wehrpfeiler. Alle Arbeiten des Beton- und Stahlbaus wurden fristgerecht bis zum Ende der hochwasserfreien Zeit am 31. Oktober 2020 abgeschlossen. Entsprechend zuversichtlich waren die Beteiligten zu dieser Zeit, die Staustufe Viereth wie vorgesehen zum Jahresende wieder in Betrieb nehmen zu können. Weitere Informationen: KEMROC Spezialmaschinen GmbH | © Fotos: KEMROC
  6. Hämbach, 30.11.2020 - Die Staustufe Viereth am Main wurde umfangreich saniert. Beim Modernisieren des linken Wehrfelds mussten die Wehrpfeiler auf die veränderte Geometrie des neuen Verschlusses angepasst werden. Experten der JOHANN BUNTE Bauunternehmung GmbH & Co. KG verwendeten dabei eine Querschneidkopffräse KEMROC KR 120 an einem 35-t-Bagger. Mit dieser Kombination wurde ein Maximum an Leistung und Präzision bei minimalen Erschütterungen an den alten Bauwerken aus Stampfbeton erreicht. Bauforum24 Artikel (14.10.2020): Querschneidkopffräsen von KEMROC Eine KEMROC-Querschneidkopffräse an der Main-Staustufe Viereth. Im Zuge der Modernisierung erhielten die Betonpfeiler eine neue Formgebung. Alle Bilder: KEMROC Hier geht's zum vollständigen Beitrag
  7. Nürnberg, 25.11.2020 - Anfang 2020 hat der damalige Oberbürgermeister Ulrich Maly noch selbst Hand angelegt und die Abbrucharbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Bundesmonopolverwaltung für Branntwein begonnen. Die Arbeiten stellten an manchen Stellen eine besondere Herausforderung dar. Bei den abzubrechenden Objekten handelte es sich nicht nur um „normale“ Gebäude, sondern auch um meterdick einbetonierte Tanks, in denen Millionen Liter Alkohol als sogenannte Nato-Reserve für den Verteidigungsfall bevorratet wurden. Bauforum24 TV Video (06.04.2020): Abbruch IKEA Europa Lager Abbrucharbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Bundesmonopolverwaltung für Branntwein Hier geht's zum vollständigen Beitrag
  8. Bauforum24

    Abbruch auf ehem. Branntweinareal

    Nürnberg, 25.11.2020 - Anfang 2020 hat der damalige Oberbürgermeister Ulrich Maly noch selbst Hand angelegt und die Abbrucharbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Bundesmonopolverwaltung für Branntwein begonnen. Die Arbeiten stellten an manchen Stellen eine besondere Herausforderung dar. Bei den abzubrechenden Objekten handelte es sich nicht nur um „normale“ Gebäude, sondern auch um meterdick einbetonierte Tanks, in denen Millionen Liter Alkohol als sogenannte Nato-Reserve für den Verteidigungsfall bevorratet wurden. Bauforum24 TV Video (06.04.2020): Abbruch IKEA Europa Lager Abbrucharbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Bundesmonopolverwaltung für Branntwein „Wir bedanken uns bei den Anliegern und Nachbarn des Areals für die Geduld und Ausdauer, waren doch die Arbeiten besonders belastend. Jetzt aber sind sie planmäßig und ohne besondere Vorkommnisse überstanden. Nun können die Vorbereitungen für den Hochbau beginnen, freut sich Ralf Schekira, Geschäftsführer der wbg Unternehmensgruppe. Im Zuge der Arbeiten, insbesondere an den Stahlbetonbauten mit massiven Fundamenten, sind enorme Mengen von weitgehend wieder verwertbarem Rohmaterial entstanden. Nach dem Brechen der groben Betonbrocken und dem Heraussieben des Armierungsstahls entstanden rund 18 000 m³ sogenannter „Betonschotter“, ein hervorragendes Baumaterial, das zum Teil als zertifizierter Recycling-Beton als Unterbau und Auffüllmaterial eingebaut werden kann. Mit Genehmigung der Umweltschutzbehörde der Stadt Nürnberg dürfen bis zum 20 000 m³ auf dem Areal verbaut werden. Die Zertifizierung erfolgt über die Bayerische Landesgewerbeanstalt. Das Material wird hauptsächlich als Auffüllmaterial nach Ausbau des Kanalsystems und als Unterbau für die Baustraßen und späteren öffentlichen Straßen im südöstlichen Bereich der späteren Bauabschnitte 4 und 5 verwendet. Die aufgefüllten Flächen werden während der Bauzeit der Abschnitte 2 und 3 als befestigte Baustelleneinrichtungs- und Lagerflächen zwischengenutzt. „Durch die Wiederverwendung des Beton-Materials werden sowohl die Umwelt als auch das Baubudget geschont, da unnötiger Ab- und Antransport von geeignetem Material vermieden wird. Auch vorhandenes Granitpflaster und Gleiselemente werden einer späteren Wiederverwendung in den künftigen Außenanlagen zugeführt. Damit handeln wir im Sinne der Nachhaltigkeit und der Umwelt, also strikt im Geiste unserer Unternehmenswerte“, freut sich Ralf Schekira. Wie geht’s nun weiter? Derzeit werden die erforderlichen Tiefbauarbeiten zur Erschließung des Quartiers und zur Vorbereitung auf den Hochbau durchgeführt. Der Bauantrag für den 2. Bauabschnitt ist bereits eingereicht. Er beinhaltet 180 geförderte Mietwohnungen und verschiedene Gewerbeflächen entlang der Äußeren Sulzbacher Straße. Der Bauantrag für den 3. Bauabschnitt wird bis Ende November eingereicht. Dieser betrifft das Bestandsgebäude. In dieses kommt die zentrale Energie- und Wärmeversorgung im Untergeschoss. Darüber werden Ermöglichungsräume für Kunstschaffende, ein SIGENA Stützpunkt sowie Büro- und Ausstellungsflächen entstehen. Nach Eingang der Baugenehmigungen - voraussichtlich ab Mitte 2021 - wird ein GU mit der Ausführung der Hochbauarbeiten beauftragt. Weitere Informationen: wbg Nürnberg GmbH | © Fotos: wbg
  9. caterpillar91

    Rückbau Kraftwerk Gustav Knepper

    Servus, nach langer Überlegung beginne ich nun das Thema zum Abbruch des Kraftwerkes Gustav Knepper im Grenzbereich Castrop-Rauxel / Dortmund. Für mich etwas besonderes, weil ich in der Anlage gut anderthalb Monate gearbeitet habe und dort kennengelernte, was 'Ruhrgebiet' bedeutet. Herzliche Jungs, eine Art 'große Familie'. War für mich eine besondere Zeit und deshalb ist es mir eine Herzensangelegenheit das Kraftwerk bis zum 'letzten Stein' zu begleiten. Die Anlage bestand aus 3. Blöcken. Block A und B gingen 1990 vom Netz und wurden Teilabgebrochen, da im Obergeschoss des Maschinengebäudes von Block A/B ein Förderband zu Block C ging. Die noch vorhandenen Gebäude von Block A/B wurden für Einlagerungszwecke / Kolonnen umgebaut oder so weit es ging entkernt. Block C (Bj. 1971) starb am 23. Dezember 2014 und wurde mittlerweile schon seinem Freilager beraubt. (Landwehr Abbruch). Block A/B befindet sich eher auf Dortmunder Seite mit Bekohlung und Gleisanlagen. Block C steht mit dem 128m Kühlturm und dem 210m Schornstein eher auf Castrop-Rauxeler Seite. Die Anlage ist mittlerweile versiegelt und wird intensiv durch einen Wachdienst und stille Alarmanlagen gesichert. Für interessierte gibt es einen ziemlich guten Wikipedia Artikel zum Kraftwerk Knepper Zur Einstimmung 3. Impressionen:
  10. In Gladbeck wurde mit dem langersehnten Abriss des Hochhauses an der Schwechater Straße 38 begonnen. Das Gebäude hat 14 Stockwerke und steht seit 14 Jahren leer. Bekannt wurde es unter anderem durch das Geiseldrama von Gladbeck im Jahr 1988. Der Abriss wird von der Fa. Linkamp GmbH durchgeführt und soll etwa ein Jahr dauern. Anschließend soll dort ein eingeschossiges Nahversorgungszentrum entstehen. Hier ein paar aktuelle Bilder von der Baustelle:
  11. In Duisburg wird zur Zeit das erste Hochhaus von insgesamt 6 Hochhäusern des Wohnparks Hochheide zurückgebaut. Die 20stöckigen Gebäude wurden 1974 fertiggestellt und haben eine Höhe von 60 Metern. Der Wohnpark gilt mittlerweile als sanierungsbedürftig, weshalb die Stadt Duisburg mindestens die beiden leerstehenden Hochhäuser abreißen lassen will. Den Abbruch des ersten Gebäudes an der Friedrich-Ebert-Straße 10-16 hat die Fa. Prangenberg & Zaum aus Viersen übernommen. Die Tiefgarage wurde bereits abgebrochen und aktuell wird das Hochhaus entkernt. Im Herbst dieses Jahr soll die Sprengung erfolgen. Alle Infos rund um den Abbruch: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/startschuss-fuer-abriss-des-weissen-riesen-in-hochheide-aid-1.6513694 Hier einige Eindrücke vom letzten Dienstag, den 24.01.2017 (Gebäude an der Friedrich-Ebert-Straße): Das Gebäude in voller Größe Spuren vom Vandalismus der vergangenen Jahre Blick aus Richtung Kaufland Mit Aufzügen werden die Schadstoffe aus dem Gebäude nach unten befördert Vielleicht gibt es ja Mitglieder aus diesem Forum, die hin und wieder an dieser Baustelle vorbei kommen und aktuelle Fotos zum Fortschritt posten können? Grüße, Schrotti
  12. Bauforum24

    Querschneidkopffräsen von KEMROC

    Hämbach, 12.10.2020 - Wo schon vor vier Jahren die historische Leipziger „Messebrücke“ abgerissen wurde, steht mittlerweile das moderne Ersatzbauwerk. Jetzt wurden auch noch die Pfeiler der früheren Brücke entfernt. Dabei verwendeten Spezialisten von STRABAG zwei Hydraulikbagger mit Querschneidkopffräsen von KEMROC. Damit konnte man auf den Einsatz von Hämmern oder Scheren verzichten, der neue Brückenkörper blieb vor Erschütterungen verschont und die Arbeiten wurden ohne Gefahren für Bahngleise und Zugverkehr ausgeführt. Bauforum24 Artikel (18.09.2020): KEMROC: Tunnelabbruch in Etappen Die neue Messebrücke in Leipzig überspannt eine viergleisige Bahnanlage. Erst nach dem Errichten des Ersatzbauwerks wurden die Pfeiler der ursprünglichen Brücke entfernt. In Leipzig schafft demnächst wieder eine Fußgänger- und Radfahrerbrücke eine Verbindung zwischen der Alten Messe und dem Wilhelm-Külz-Park mit seinem berühmten Völkerschlacht-Denkmal. Die ursprüngliche Brücke über eine viergleisige Bahnanlage war im Jahr 1912 errichtet und rund hundert Jahre später wieder abgerissen worden, nachdem eine wirtschaftliche Sanierung des maroden Überbaus nicht möglich war. Bereits im Jahr 2016 wurden der Brückenaufbau und im Herbst 2019 die Widerlager abgerissen. Die Pfeiler ließ man jedoch stehen, weil sie als Fundament für das Traggerüst der neuen Brücke dienen sollten. Nachdem in diesem Jahr das moderne Betonbauwerk errichtet wurde, stand nunmehr auch der Abbruch der alten Brückenpfeiler an. Dafür waren vom Generalunternehmer GLASS Ingenieurbau Leipzig GmbH die Spezialisten des Unternehmens STRABAG AG, Gruppe Leipzig, beauftragt worden. Sie mussten dabei allerdings unter erschwerten Bedingungen vorgehen, nämlich bei laufendem Bahnverkehr in unmittelbarer Nähe. Nur kurze Zeitfenster hatten die Spezialisten der STRABAG, um die Pfeiler der alten Messebrücke abzubrechen. Teilweise musste nachts gearbeitet werden. Ein klassischer Abbrucheinsatz per Bagger und Hydraulikhammer wurde aus zwei wesentlichen Gründen verworfen: Erstens war eine erschütterungsarme Verfahrensweise geboten, weil sich im anstehenden bindigen Boden möglichst keine schädlichen Schläge auf das neue Bauwerk übertragen sollten. Zweitens hätten beim Hammereinsatz eventuell größere Betonbrocken auf die vier Gleise der unmittelbar benachbarten Bahnlinie fallen und womöglich die Schienen beschädigen können. Ein Abbruch per Hydraulikbagger und Schere wurde ebenfalls verworfen, weil die Dimensionen der Brückenpfeiler – 26 m Länge, 1,80 – 2,80 m Breite und 7,20 – 7,50 m Gesamthöhe – für die Maulweiten üblicher Scheren zu groß waren. Daher blieb nur der Abbruch per Bagger und Anbaufräse als brauchbare technische Lösung übrig. Enormer Maschineneinsatz verringert Personalkosten: Gleich zwei Bagger mit KEMROC-Anbaufräsen vom Mietpartner TBH wurden bei diesem speziellen Einsatz verwendet. Gemeinsam mit Patrick Israel vom KEMROC-Handelspartner TBH Thüringer Baumaschinenhandel GmbH & Co. KG entwickelten der Bauleiter Justus Steinert und seine Kollegen von STRABAG ein Abbruchkonzept. Dabei musste auch das knappe Zeitfenster wegen der notwendigen Bahnsperrpausen für den Personen- und Güterverkehr berücksichtigt werden. Man beschloss daher, parallel mit gleich zwei Querschneidkopffräsen KR120 und KR150 von KEMROC an zwei Hydraulikbaggern (26 bzw. 27 t Einsatzgewicht) aus dem Mietpark von TBH vorzugehen. Schnell, gefahrlos und wirtschaftlich Querschneidkopffräsen der Baureihe KR vom Hersteller KEMROC werden vielfach im Abbruch und Tunnelbau verwendet. Sie sind auch im Kanal- und Rohrleitungsbau, bei der Betonsanierung sowie bei Profilierungs-, Unterwasserarbeiten und im Gesteinsabbau verwendbar. Die Maschinen verfügen über sehr robuste Gehäuse und ihre Motoren entwickeln hohe Drehmomente für maximale Schneidkräfte. Beim Abbruch der Brückenpfeiler aus Stampfbeton in Leipzig stießen die KEMROC-Maschinen indessen auf keinen hohen Widerstand. Dank der KEMROC-Fräsen verlief die Arbeit schonend für das neue Brückenbauwerk sowie ungefährlich für Gleiskörper und Bahnverkehr. Ausgeführt wurden die Arbeiten im September 2020. Auf der Brückenseite mit den S-Bahn-Gleisen konnte nur nachts während der Bahnsperrpausen von 0 bis 4 Uhr gearbeitet werden, die Gleise für den Güterverkehr auf der anderen Seite wurden von 7 bis 19 Uhr gesperrt. Beim Fräsvorgang erzielten die KEMROC-Maschinen eine überraschend hohe Leistung, wie Bauleiter Justus Steinert rückblickend berichtet: „Wir hatten vor dem eigentlichen Abbrucheinsatz die Maschinen am Bestandswiderlager getestet und daraufhin mit einer Abbruchleistung von rund 4 m³ pro Trägergerät und Stunde gerechnet. Beim eigentlichen Abbruch der Brückenpfeiler mit einer Masse von jeweils 390 m³ pro Widerlager erreichten wir dagegen sogar 6 bis 6,5 m³ pro Bagger und Stunde.“ Dabei blieb laut dem Bauleiter der Verschleiß mit rund fünf Meißeln je 100 m³ in vertretbaren Grenzen. Justus Steinert resümiert: „Der Stampfbeton war mit einer Druckfestigkeit von C20/25 bis C35/45 keine wirkliche Herausforderung für die Fräsen. Aber natürlich waren die Arbeitsbedingungen schwierig, immerhin waren die Pfeiler nur jeweils 3,50 m von den Bahngleisen entfernt. Insgesamt sind wir jedenfalls in der Sollzeit geblieben und mit 26 bis 30 reinen Frässtunden sogar schneller fertig geworden als vorgesehen. Was die Abbruchkosten betrifft – natürlich war der Maschinenaufwand beträchtlich und die Mietkosten einer Fräse sind deutlich höher als die eines Hammers. Aber den Takt geben bei uns die Mannkosten an, Maschinenkosten sind zweitrangig. Was die technische Rundumbetreuung betrifft, haben wir mit dem Baumaschinenhändler TBH einen verlässlichen Partner, mit dem wir auch schon länger zusammenarbeiten.“ Weitere Informationen: KEMROC Spezialmaschinen GmbH| © Fotos: KEMROC
  13. Hämbach, 12.10.2020 - Wo schon vor vier Jahren die historische Leipziger „Messebrücke“ abgerissen wurde, steht mittlerweile das moderne Ersatzbauwerk. Jetzt wurden auch noch die Pfeiler der früheren Brücke entfernt. Dabei verwendeten Spezialisten von STRABAG zwei Hydraulikbagger mit Querschneidkopffräsen von KEMROC. Damit konnte man auf den Einsatz von Hämmern oder Scheren verzichten, der neue Brückenkörper blieb vor Erschütterungen verschont und die Arbeiten wurden ohne Gefahren für Bahngleise und Zugverkehr ausgeführt. Bauforum24 Artikel (18.09.2020): KEMROC: Tunnelabbruch in Etappen Die neue Messebrücke in Leipzig überspannt eine viergleisige Bahnanlage. Erst nach dem Errichten des Ersatzbauwerks wurden die Pfeiler der ursprünglichen Brücke entfernt. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
  14. geertyke

    Doosan DX 380-3

    Doosan DX 380-3 Abbruchbagger zusammen mit einer DX 255-3 Abbruchbagger von Van der Wal Sloopwerken im einsatz bei Abriss einer Brucke.
  15. Bauforum24

    Liebherr-Raupenbagger R 940 Abbruch

    Colmar (Frankreich), 30.09.2020 - Der Entwicklungs- und Produktionsstandort Liebherr-France SAS bringt eine neue Maschine auf den globalen Markt: Als Nachfolger des R 944 C vervollständigt der R 940 Abbruch die Produktpalette, die bereits den R 950 Abbruch und den R 960 Abbruch umfasst. Bauforum24 Artikel (25.09.2020): Liebherr Bohrgerät LB 45 Ein neuer Liebherr-Raupenbagger: R 940 Abbruch ersetzt R 944 C. Liebherr profitiert von mehr als 50 Jahren Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von Abbruchbaggern. Diese Abbruchbagger setzen neue Maßstäbe in puncto Effizienz und Rentabilität der Maschinen. Dank dem breiten Angebot an Modellen und Ausrüstungen findet sich für jede Anwendung die optimale Kombination. Mit dem R 940 Abbruch komplettiert Liebherr seine bestehende Palette der Abbruchbagger R 950 und R 960. Der Liebherr-Motor der Abgasstufe V erreicht eine Leistung von 200 kW, mit Diesel-Oxidationskatalysator (DOC), SCR-System, Partikelfilter und ohne AGR-Ventil für einen niedrigen Kraftstoffverbrauch und erhöhte Produktivität. Diese Maschine ist auch in einer Tier 4 Final-Version sowie für weniger regulierte Märkte mit entsprechendem Motor erhältlich. Mit dem R 940 Abbruch komplettiert Liebherr seine bestehende Palette der Abbruchbagger R 950 und R 960. Liebherr Demolition Control Das mit dem Intermat-Innovationspreis ausgezeichnete Liebherr Demolition Control System zeigt dem Fahrer die Position des Abbruchwerkzeugs an und gewährleistet so die Standsicherheit des Baggers. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit eines Bedienfehlers, welcher die Stabilität der Maschine beeinträchtigen könnte, auf ein Minimum reduziert. Mit den aktiven Sicherheitskomponenten des LDC hat der Fahrer Echtzeit-Informationen zur Standneigung der Maschine und zur Werkzeugposition ergonomisch in seinem Blickfeld. Bei Überschreiten eines kritischen Wertes löst das LDC automatisch eine elektronische Reichweiteninformation aus. Das Sicherheitssystem informiert den Fahrer über jede Bewegung der Ausrüstung, die die Stabilität des Baggers beeinträchtigen könnte. An die Anwendung angepasste Ausrüstung Wie die anderen Vertreter der Reihe verfügt auch der R 940 Abbruch über optimale Eigenschaften für den selektiven Rückbau. Neben dem Liebherr Demolition Control System (LDC) sorgt eine um 30° neigbare Kabine für optimale Sicht auf den Arbeitsbereich. Der hydraulisch verstellbare Unterwagen mit variabler Spurbreite erleichtert den Transport und das Ballastgewicht kann entfernt werden. Wie die anderen Vertreter der Reihe verfügt auch der R 940 Abbruch über optimale Eigenschaften für den selektiven Rückbau. Als Optionen sind für den Raupenbagger R 940 Abbruch eine Kabinenluftfilterung für eine gesunde Arbeitsumgebung sowie ein Sprühsystem zur Reduzierung von Staub im Arbeitsbereich erhältlich. Außerdem kann die Maschine mit einem Luftkompressor zur Reinigung von Kühler und Kabine ausgestattet werden. Weitere Informationen: Liebherr-France SAS | © Fotos: Liebherr
  16. Colmar (Frankreich), 30.09.2020 - Der Entwicklungs- und Produktionsstandort Liebherr-France SAS bringt eine neue Maschine auf den globalen Markt: Als Nachfolger des R 944 C vervollständigt der R 940 Abbruch die Produktpalette, die bereits den R 950 Abbruch und den R 960 Abbruch umfasst. Bauforum24 Artikel (25.09.2020): Liebherr Bohrgerät LB 45 Ein neuer Liebherr-Raupenbagger: R 940 Abbruch ersetzt R 944 C. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
  17. Bauforum24

    Max Wild: Neuer Standort in Affing

    Berkheim/ Affing, 28.09.2020 - Zum 1. September 2020 öffnete Max Wild die Tore am Standort Affing. Mit der Übernahme der Affinger Baustoffrecycling GmbH, einem ehemaligen Tochterunternehmen der Widmann Bau GmbH, etabliert sich Max Wild mit einer neuen Niederlassung in Affing-Pfaffenzell bei Augsburg und baut das Abbruch- und Baustoffrecyclingangebot weiter aus. Bauforum24 Artikel (24.08.2018): Unüblicher Brückenabbruch mit Max Wild Neuer Standort bei Augsburg: Max Wild GmbH übernimmt Baustoffrecyclingplatz in Affing Pfaffenzell Das Familienunternehmen Max Wild ist in und um Augsburg seit vielen Jahren für die zuverlässige Ausführung zahlreicher Abbruchprojekte und den damit verbundenen Entsorgungsdienstleistungen bekannt. „Wir sind ab jetzt für Firmenkunden und auch für Private direkt vor Ort“, so Markus Wild, Geschäftsfeldleiter Abbruch, „Die kürzeren Wege von und zu den Baustellen und die schnellere Einsatzbereitschaft in der Region, waren ausschlaggebend bei der Entscheidung für diesen Standort.“ „Ich freue mich, mit der Max Wild GmbH ein ebenfalls familiengeführtes Unternehmen gefunden zu haben, das den Recyclingbetrieb in meinem Sinne weiterführt“ so Andreas Widmann, Geschäftsführer der Widmann Bau GmbH. Am Standort Affing werden ab jetzt zertifizierte Recyclingprodukte aber auch Boden und Naturkies angeboten sowie die fachgerechte Entsorgung von belasteten und unbelasteten mineralischen Abfällen organisiert. Die Ansprechpartner der Firma Max Wild beraten Privat- und Geschäftskunden vor Ort oder telefonisch beim Kauf und der Entsorgung von Schüttgütern jeglicher Art. Weitere Informationen: Max Wild GmbH | © Fotos: Max Wild
  18. Berkheim/ Affing, 28.09.2020 - Zum 1. September 2020 öffnete Max Wild die Tore am Standort Affing. Mit der Übernahme der Affinger Baustoffrecycling GmbH, einem ehemaligen Tochterunternehmen der Widmann Bau GmbH, etabliert sich Max Wild mit einer neuen Niederlassung in Affing-Pfaffenzell bei Augsburg und baut das Abbruch- und Baustoffrecyclingangebot weiter aus. Bauforum24 Artikel (24.08.2018): Unüblicher Brückenabbruch mit Max Wild Neuer Standort bei Augsburg: Max Wild GmbH übernimmt Baustoffrecyclingplatz in Affing Pfaffenzell Hier geht's zum vollständigen Beitrag
  19. Bauforum24

    KEMROC: Tunnelabbruch in Etappen

    Hämbach, 17.09.2020 - Ein neuartiges, wirtschaftliches Verfahren entwickelten die Experten der FISCHER Weilheim GmbH für den Teilabbruch eines Stadtbahntunnels in Stuttgart. Die rund 1,60 m dicken Betonwände wurden erst streifenweise mit einer KEMROC-Querschneidkopffräse vorgefräst und danach mit einem KEMROC-Schneidrad durchgeschnitten. Anschließend wurden die einzelnen Segmente umgelegt, nachsortiert und zerkleinert. Bauforum24 Artikel (17.08.2020): KEMROC-Kettenfräse EK 100 Teilabbruch eines Stadtbahntunnels in Stuttgart: Ganze Arbeit leisten Experten von FISCHER Weilheim. Hier ein Tunnelbagger mit einem angebauten KEMROC-Schneidrad. Die baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart verändert beständig ihr Gesicht. Im Zuge des großen Bahnbauprojekts „Stuttgart 21“ sind zahlreiche Tunnel neu zu bauen oder zu verändern – so auch in der Schillerstraße, wo die Verbindungstrasse zwischen der neuen Stadtbahnhaltstelle „Staatsgalerie“ und der Klettpassage (Halt Hauptbahnhof) umgebaut wird. Hierzu muss zunächst der bestehende Tunnelkörper auf einer Länge von rund 120 m abgebrochen werden. Zu Beginn der Arbeiten im Frühsommer 2020 ging das vom Generalunternehmer, der Ed. Züblin AG, beauftragte Unternehmen FISCHER Weilheim GmbH zunächst nach klassischer Methode vor: Man zerkleinerte schrittweise die Tunneldecke in Abhängigkeit zum Einbau der notwendigen Rohrsteifen zur Aussteifung der Baugrube. Hierbei erfolgte der Abbruch sowohl von oben als auch von unten im Tunnel. Dabei kam ein Hydraulikbagger mit Hammer und Schere zum Einsatz. Danach ging es an die massiven Tunnelwände mit der erschwerten Bedingung, dass sich zwischen Beton und anstehendem Boden ein Ziegelmauerwerk und eine bituminöse Abdichtung befinden. Nach üblichen Vorgaben der Recyclingwirtschaft mussten diese verschiedenen Materialien voneinander getrennt und separat weiterverarbeitet bzw. entsorgt werden. Im ersten Arbeitsschritt verjüngt der Baggerfahrer mit einer KEMROC-Querschneidkopffräse die Betonwand auf rund 100 cm Wandstärke. Beim klassischen Vorgehen mit Bagger und Hydraulikhammer würden diese Materialien unvermeidbar miteinander vermischt werden. Um dies zu vermeiden, entwickelte man bei FISCHER zusammen mit Otmar Riester, Handelsvertreter für KEMROC in Baden-Württemberg und der Schweiz, ein innovatives, segmentweises Arbeitsverfahren: Der Abbruch erfolgte mit einem angemieteten Tunnelbagger Liebherr R950 als Schlüsselmaschine, Hammer und Schere sowie zwei KEMROC-Anbaufräsen. Damit wurden die Tunnelwände etappenweise in einzelne, 4 – 6 m breite Segmente geschnitten, anschließend wurden sie umgeklappt und weiterverarbeitet. Danach wird die Tunnelwand mit dem KEMROC-Schneidrad durchtrennt. Mit einem zweiten Schnitt wird ein einzelnes Wandsegment vollständig freigelegt. Die einzelnen Arbeitsschritte in Zeitlupe: Zunächst verjüngt der Baggerfahrer mit der Querschneidkopffräse KEMROC KR 165 die Betonwand auf einem senkrechten, 150 cm breiten Streifen auf rund 100 cm Wandstärke. Anschließend schneidet er mit dem KEMROC-Schneidrad DMW 220_1000 die Betonwand in der entstandenen Vertiefung von oben nach unten durch. Das wird in seitlichem Abstand wiederholt, so dass ein einzelnes Betonsegment freigelegt wird. Dieses Segment wird daraufhin oberhalb der Bodenplatte mit Bagger und Hydraulikhammer geschwächt und danach mit dem Baggerlöffel zu Boden geklappt. Anschließend werden auf der Rückseite des Wandstücks anhaftendes Erdreich, die Abdichtungsschicht und das Ziegelmauerwerk einzeln separiert. Schließlich wird das nunmehr freigelegte Betonstück mit einem weiteren Bagger plus Hydraulikhammer und Schere so weit zerkleinert, dass das Material aus der Baugrube befördert werden kann. An einigen Tunnelabschnitten war die stark armierte Betonwand bis zu 160 cm dick und musste auf die Schnitttiefe des Schneidrades verjüngt werden. Nach dem Beginn der Arbeiten an den Tunnelwänden im Juni 2020 war zwei Monate später bereits knapp die Hälfte der Tunnelwände beseitigt. Christoph Fischer, Gesellschafter der vierten Generation bei Fischer Weilheim sowie verantwortlich für Maschinentechnik und Speziallösungen im Familienunternehmen, kommentiert die komplexe Vorgehensweise: „Schon nach kurzer Zeit erwies sich diese Methode als das wirksamste und rationellste Verfahren für Abbruch und Materialtrennung. Wir erzielen sicherlich die doppelte Leistung verglichen mit dem Einsatz von Hydraulikhämmern, weil sich im engen Tunnelgebäude ein Bagger nicht sehr günstig für den Hammereinsatz aufstellen kann.“ Einen weitaus größeren Effekt bringt laut Christoph Fischer der Abbruch in Etappen: „Durch das Loslösen einzelner Wandelemente schaffen wir viele günstige Angriffspunkte für die weitere Zerkleinerung per Bagger und Hydraulikhammer. Zudem können gleich mehrere Maschinen am selben Einsatzort arbeiten. Der Aufwand an Maschinentechnik ist natürlich sehr hoch, aber der Zeitfaktor spielt bei den enormen Kubaturen auf dieser Baustelle eine weitaus wichtigere Rolle. Darüber hinaus“, so Christoph Fischer abschließend, „stellt dies auch einen Schritt in Richtung der immer mehr geforderten, emissionsarmen Abbruchweise dar.“ Nach dem vollständigen Abtrennen von der umgebenden Betonwand wird ein Segment mit dem Baggerlöffel herausgezogen und umgeklappt. Materialtrennung nach dem Umklappen eines Wandsegments: Mit dem Greifer werden Boden, Ziegelmauer und eine Bitumenabdichtung separiert. Weitere Informationen: KEMROC Spezialmaschinen GmbH | © Fotos: KEMROC
  20. Hämbach, 17.09.2020 - Ein neuartiges, wirtschaftliches Verfahren entwickelten die Experten der FISCHER Weilheim GmbH für den Teilabbruch eines Stadtbahntunnels in Stuttgart. Die rund 1,60 m dicken Betonwände wurden erst streifenweise mit einer KEMROC-Querschneidkopffräse vorgefräst und danach mit einem KEMROC-Schneidrad durchgeschnitten. Anschließend wurden die einzelnen Segmente umgelegt, nachsortiert und zerkleinert. Bauforum24 Artikel (17.08.2020): KEMROC-Kettenfräse EK 100 Teilabbruch eines Stadtbahntunnels in Stuttgart: Ganze Arbeit leisten Experten von FISCHER Weilheim. Hier ein Tunnelbagger mit einem angebauten KEMROC-Schneidrad. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
  21. Hallo, in Baden-Baden wird gerade der Teilabbruch des ehemalige Alten- und Pflegeheims vorbereitet. Abgerissen wird der Anbau. Richtig losgehen soll es am 20. Mai, es wird dann auch ein Longfront Bagger vor Ort sein. Den Abbruch macht Walther Keune-Bau aus Freiburg. Das umkreiste Gebäude wird dem Erdboden gleich gemacht. Im Innenhof (Grüner Fleck) steht der Cat 336D.
  22. Bauforum24

    Minibagger PC58MR-5E0 von Komatsu

    Hannover, 09.09.2020 - Der Minibagger PC58MR-5E0 erweitert seit neuestem das Komatsu Produktprogramm. Das Unternehmen erläutert die Idee hinter der Maschine und die neuen Funktionen, die aus dem Komatsu typischen kontinuierlichen Verbesserungsprozess entstanden sind. Bauforum24 Artikel (02.09.2020): Komatsu-Power in Weiß Der Komatsu PC58MR-5E0 ist ein kompaktes Multitalent Der PC58MR-5E0 ist ein Komatsu Modell der Serie 5. Mit seinen knapp 6 Tonnen Betriebsgewicht steht er für höchste Vielseitigkeit, Sicherheit, Komfort und niedrigste Betriebskosten. Er bildet die Speerspitze der Komatsu Kompaktmaschinen Reihe und weist einige Besonderheiten auf. Durch seine erhöhte Traglast von 1.870 kg (über die Seite) steht er den Maschinen mit konventionellem Aufbau in nichts nach und bietet dabei die Vorteile einer Kurzheck Maschine. Eine zusätzliche Laufrolle sorgt für mehr Komfort beim Fahren, den der Bediener sehr schätzen wird. Das nach oben geführte Abgasrohr verhindert ein Verbrennen der Grasnarbe oder Rußverschmutzung an Bauwerken beim Arbeiten in engen Bereichen. Der PC58 ist das ideale Trägergerät für verschiedene Anbaugeräte und durch den ab Werk erhältlichen Schnellwechsler und den PowerTilt wird er zum vielseitig einsetzbaren Kollegen. Ob im Bereich Garten- und Landschaftsbau, im Abbruch oder der Landwirtschaft, der PC58 fühlt sich in jedem Einsatzgebiet wohl. Jedes Unternehmen das Kompaktmaschinen bei sich im Einsatz hat wird sich mit dem PC58 identifizieren können und ihn gerne zum Einsatz bringen. Durch die Vielzahl der möglichen Konfigurationen kann sich jedes Unternehmen die Maschine für Ihre Bedürfnisse entsprechend zusammen stellen. Man sieht ihn auf Baustellen im innerstädtischen Bereich wie auch beim Garten- und Landschaftsbauer, der gerade den Garten des Nachbarn anlegt. Weitere Informationen: Komatsu Europe | © Fotos: Komatsu
  23. Hannover, 09.09.2020 - Der Minibagger PC58MR-5E0 erweitert seit neuestem das Komatsu Produktprogramm. Das Unternehmen erläutert die Idee hinter der Maschine und die neuen Funktionen, die aus dem Komatsu typischen kontinuierlichen Verbesserungsprozess entstanden sind. Bauforum24 Artikel (02.09.2020): Komatsu-Power in Weiß Der Komatsu PC58MR-5E0 ist ein kompaktes Multitalent Hier geht's zum vollständigen Beitrag
  24. Bauforum24

    Takeuchi-Hybridbagger

    Mannheim, September 2020 - Beim Umbau eines Einkaufsmarktes arbeitet der 3,8 t schwere Hybridbagger TB 235 H mit seiner Abbruchzange mit chirurgischer Genauigkeit - präzise Hydraulik ermöglicht absolutes Feingefühl - emissionsfrei auch im Dreischichtbetrieb. Bauforum24 Artikel (19.05.2020): Takeuchi 15-t-Kompaktbagger TB 2150 C Mit dem Takeuchi TB235H ist Rückbau absolut präzise und ohne Dieselemissionen möglich. „Nur mit dieser absolut präzise arbeitenden Hydraulik ist es möglich, solche, teilweise chirurgischen, Rückbauarbeiten auszuführen“, sagt Marc Bähringer, einer der drei Geschäftsführer der Eternia Bau GmbH aus Erfurt. Er arbeitet mit dem Hybridbagger TB 235 H von Takeuchi. Der 3,8 t Kompaktbagger ist mit einem 21,5 kW/28,5 PS Dieselmotor und einem 15,0 KW/20,4 PS Elektromotor ausgerüstet. Die Umschaltung von Diesel auf Elektro kann während des laufenden Betriebes erfolgen. Die Bedienung ist identisch. Die Leistungskraft von Diesel- und Elektroantrieb ebenfalls. Sehr präzise Hydraulik Standardmäßig verfügt der TB 235 H über einen Schwenkmotor und einen hydraulischen Schnellwechsler. Das sind gute Voraussetzungen, um mit verschiedenen Abbruchwerkzeugen arbeiten zu können und dadurch den Anforderungen entsprechend beweglich zu sein. Die vier hydraulischen Zusatzkreisläufe sind die exzellente Basis für die absolute Genauigkeit bei der Arbeit mit dem Hybridbagger. Für Sicherheit sorgen die geschützte Verlegung der Hydraulikleitungen, Lasthaken mit Rohrbruchsicherung und die Überlastwarneinrichtung. Die Hauptlagerung des Baggerarms am Schwenkbock ist mit gehärteten Stahlbuchsen ausgestattet. Dies garantiert Haltbarkeit. Überdies kann der Takeuchi durch die Laufwerksbreite von 1,63 m auf sicherem Stand arbeiten. Spezialist mit elektrisch angetriebenen Baumaschinen Die Eternia Bau GmbH wurde 1998 gegründet. Mit derzeit 35 Mitarbeitern ist sie im Rückbau, Hoch- und Tiefbau sowie bei Spezialaufgaben aktiv. Die Firma wird von den Geschäftsführern Susanne Bähringer, Marcus Seegel und Marc Bähringer geleitet. Das Schwergewicht liegt auf der Arbeit mit Elektromaschinen und -geräten. Zum umfangreichen Maschinenpark gehören auch vier Takeuchi-Hybridbagger. Außerdem elektrisch betriebene Lader, Rüttelplatte, Fugenschneider und mehr. Nur mit diesen Voraussetzungen lassen sich Arbeiten in Gebäuden oder Innenstadtbereichen ausführen. Dafür ist Eternia deutschlandweit im Einsatz. Lange im Einsatz bleiben Neu ist nun der 3,8 t schwere Kompaktbagger TB 235 H im Maschinenpark. Die Voraussetzungen dafür, dass er hier auch lange arbeiten kann, hat Takeuchi mit der Bauweise geschaffen: dreiflanschige Laufwerksrollen mit hochwertigen Laufwerkskomponenten, eine Ganzstahlkonstruktion, die alle Bauteile schützt, ein Planierschild mit Kastenprofil für hohe Verwindungssteifigkeit, abrisssichere Schlauchverlegung zum Hubzylinder, Schutz der Schlauchleitungen im Schwenkbockbereich durch massive Abdeckung und extrastarke Bolzen und Buchsen. Auch an den Fahrer wurde gedacht. Zum Beispiel durch den auf das persönliche Gewicht einstellbaren Sitz und hydraulisch vorgesteuerte Joysticks. Dass der engagierte Händler mit schnellem Service und guter Beratung ebenfalls ein wichtiges Element für die Langlebigkeit der Maschine ist, zeigt sich auch bei diesem Takeuchi. „Die Leute vom Baumaschinenzentrum Schwarz sind super engagiert. Wenn ein Problem auftaucht, sind die sofort zur Stelle und lösen die Aufgabe“, berichtet Marc Bähringer. Seine Fähigkeiten stellt der TB 235 H nun seit einigen Monaten beim Umbau eines Teilbereiches eines großen Einkaufsmarktes in Zwickau unter Beweis. Weitere Informationen: Takeuchi, Wilhelm Schäfer | © Fotos: Wilhelm Schäfer
  25. Mannheim, September 2020 - Beim Umbau eines Einkaufsmarktes arbeitet der 3,8 t schwere Hybridbagger TB 235 H mit seiner Abbruchzange mit chirurgischer Genauigkeit - präzise Hydraulik ermöglicht absolutes Feingefühl - emissionsfrei auch im Dreischichtbetrieb. Mit dem Takeuchi TB235H ist Rückbau absolut präzise und ohne Dieselemissionen möglich. Hier geht's zum vollständigen Beitrag