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  1. Nabend. Wie man in den letzten Monaten bzw. schon fast Jahren mitverfolgen konnte wird morgen am 09.12.2014 die letzte Schicht bei Opel gefahren. Damit geht eine weitere Ära zu ende in Bochum, wie man gerade aus der Lokalzeit Ruhr entnehmen konnte soll bereits ab Januar 2015 abgerissen werden. Ich gehe mal davon aus das zuerst sämtliche Maschinen und Produktionsstrassen demontiert werden bevor der Abbruch der Hallen beginnt. Ich bin mal gespannt ob das alles nur eine Abbruchfirma macht oder ob es eine Arge gibt zwischen mehreren Firmen, denn das Gelände mit seinen Hallen ist riesig. Hab zuerst mal ein paar Fotos von Google, wenn es mit dem Wetter mal passt versuch ich mal Fotos zu machen. Man ist sich auch noch nicht sicher ob das Verwaltungsgebäude mit dem Markanten OPEL Schriftzug unter Denkmalschutz gestellt wird oder evt. auch noch abgerissen wird. Viele Grüße mit einem traurigen "Glück Auf" Verwaltungsgebäude Gesamtansicht Ein Teil der Hallen. Und noch mal eine größere Ansicht, hier sieht man die Dimension von dem Werk.
  2. Seit einigen Wochen wird in Kamen das ehm. Metro Großlager abgerissen. Nach gut 53 Jahren wurde es durch einen Neubau in Marl abgelöst, da es in die Jahre gekommen ist. Ein kleinen Überblick der Arbeiten....
  3. caterpillar91

    Rückbau Kraftwerk Gustav Knepper

    Servus, nach langer Überlegung beginne ich nun das Thema zum Abbruch des Kraftwerkes Gustav Knepper im Grenzbereich Castrop-Rauxel / Dortmund. Für mich etwas besonderes, weil ich in der Anlage gut anderthalb Monate gearbeitet habe und dort kennengelernte, was 'Ruhrgebiet' bedeutet. Herzliche Jungs, eine Art 'große Familie'. War für mich eine besondere Zeit und deshalb ist es mir eine Herzensangelegenheit das Kraftwerk bis zum 'letzten Stein' zu begleiten. Die Anlage bestand aus 3. Blöcken. Block A und B gingen 1990 vom Netz und wurden Teilabgebrochen, da im Obergeschoss des Maschinengebäudes von Block A/B ein Förderband zu Block C ging. Die noch vorhandenen Gebäude von Block A/B wurden für Einlagerungszwecke / Kolonnen umgebaut oder so weit es ging entkernt. Block C (Bj. 1971) starb am 23. Dezember 2014 und wurde mittlerweile schon seinem Freilager beraubt. (Landwehr Abbruch). Block A/B befindet sich eher auf Dortmunder Seite mit Bekohlung und Gleisanlagen. Block C steht mit dem 128m Kühlturm und dem 210m Schornstein eher auf Castrop-Rauxeler Seite. Die Anlage ist mittlerweile versiegelt und wird intensiv durch einen Wachdienst und stille Alarmanlagen gesichert. Für interessierte gibt es einen ziemlich guten Wikipedia Artikel zum Kraftwerk Knepper Zur Einstimmung 3. Impressionen:
  4. Die HSP Hoesch Spundwand und Profil GmbH war ein Stahlbauunternehmen und Hersteller von Spundwänden und Profilen in Dortmund. Das Unternehmen gehörte ursprünglich zur Dortmunder Union. Seit 1902 wurde hier die U-förmige Larssen-Stahlspundbohle gefertigt, die besonders im Kanal- und Hafenbau verwendet wird. Das ehemalige Werksgelände liegt westlich der Dortmunder Innenstadt an der Rheinischen Straße. Die Arbeiterschaft von HSP Hoesch Spundwand und Profil galt als gut organisiert und streikbereit. Dokumentiert ist beispielsweise der Streik von 1999. Im Jahre 2000 wurde das Unternehmen von der Salzgitter AG übernommen. Diese kündigte im Juni 2015 die Einstellung des Geschäftsbetriebes von HSP Hoesch Spundwand und Profil an. Am 17. Dezember 2015 wurden die letzten Spundbohlen gefertigt. (Quelle: Wikipedia) Auf dem 45 Hektar großen Gelände werden zurzeit die stillgelegten Produktionsstätten von Hoesch-Spundwand abgebaut. Auch ein Gewässer ist auf dem Gelände vorgesehen. Insgesamt erhofft sich die Stadt durch das Projekt eine Aufwertung Dorstfelds und der Rheinischen Straße. Landesbauminister Michael Groschek hat gestern bei der Ortsbegehung bereits finanzielle Unterstütung durch das Land zugesagt. Besitzer des Geländes ist die Essener Thelen-Gruppe. Deren Chef Wolfgang Thelen will zunächst die Untersuchung des Geländes auf Altlasten abwarten. Erst dann seien konkrete Aussagen über die spätere Nutzung des Geländes möglich. Grundsätzlich schwebe der Thelen-Gruppe aber auch auch eine Mischung aus Wohnen, Gewerbe, Industrie und Freizeit vor. (Quelle: Radio91.2) Die Nordstadtblogger waren auch vor Ort: Rundgang auf HSP-Gelände in Dortmund: 800 Wohnungen, Grüngürtel, Dienstleistungen und Industrie geplant Den Rückbau macht die Firma DDM
  5. Bauforum24

    Werkstatt NEWS #01

    Wer hätte das geglaubt? Kleiner 12V Bohrhammer gegen 18V Bohrhammer, wer macht das RENNEN im Schnelltest! Max und André stellen verschiedene neue Werkzeuge aus unserer Werkstatt vor! Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare... ► Bauforum24 TV Youtube Kanal
  6. Bauforum24

    Werkstatt NEWS #01

    Wer hätte das geglaubt? Kleiner 12V Bohrhammer gegen 18V Bohrhammer, wer macht das RENNEN im Schnelltest! Max und André stellen verschiedene neue Werkzeuge aus unserer Werkstatt vor! Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare... ► Bauforum24 TV Youtube Kanal Hier geht's zur kompletten Video
  7. In Duisburg wird zur Zeit das erste Hochhaus von insgesamt 6 Hochhäusern des Wohnparks Hochheide zurückgebaut. Die 20stöckigen Gebäude wurden 1974 fertiggestellt und haben eine Höhe von 60 Metern. Der Wohnpark gilt mittlerweile als sanierungsbedürftig, weshalb die Stadt Duisburg mindestens die beiden leerstehenden Hochhäuser abreißen lassen will. Den Abbruch des ersten Gebäudes an der Friedrich-Ebert-Straße 10-16 hat die Fa. Prangenberg & Zaum aus Viersen übernommen. Die Tiefgarage wurde bereits abgebrochen und aktuell wird das Hochhaus entkernt. Im Herbst dieses Jahr soll die Sprengung erfolgen. Alle Infos rund um den Abbruch: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/startschuss-fuer-abriss-des-weissen-riesen-in-hochheide-aid-1.6513694 Hier einige Eindrücke vom letzten Dienstag, den 24.01.2017 (Gebäude an der Friedrich-Ebert-Straße): Das Gebäude in voller Größe Spuren vom Vandalismus der vergangenen Jahre Blick aus Richtung Kaufland Mit Aufzügen werden die Schadstoffe aus dem Gebäude nach unten befördert Vielleicht gibt es ja Mitglieder aus diesem Forum, die hin und wieder an dieser Baustelle vorbei kommen und aktuelle Fotos zum Fortschritt posten können? Grüße, Schrotti
  8. Die G&F Gertner & Fettback GmbH ist ein mittelständisches und familiär geführtes Bau- und Abbruch-Unternehmen mit Sitz in Schwielowsee OT Geltow, südlich von Potsdam. Das Unternehmen hat seit 1992 Bestand und nimmt Aufgaben im Bereich des Abbruchs, des Recyclings, der mobilen Bauschuttaufbereitung, des Erdbaus, des Erdstofftransportes, der Bodensanierung und des Kabelleitungsbaus wahr. Ihr Auftrag? Werden Sie Teil des Teams und unterstützen Sie es als Projektleiter / Bauleiter (m/w/d) für Abbruch und Sanierung. Ihre Aufgaben: die eigenverantwortliche Leitung und Abwicklung komplexer Bauvorhaben die allgemeine Bauablaufplanung und -überwachung fachliches und wirtschaftliches Qualitätsmanagement Subunternehmersteuerung sowie Steuerung des eigenen Personals enge Zusammenarbeit mit der Fachabteilung Kalkulation zur Sicherung des nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolges fachliche Führung und Mitarbeiterförderung Ihr Profil: abgeschlossenes Studium, idealerweise im Bereich Bauingenieurwesen o.ä. Erfahrung als Bauleiter/in (Altlastensanierung, Abbruch, Rückbau) Kommunikationsgeschick, sowie ein offenes und freundliches Wesen professionelles und souveränes Auftreten verhandlungssicheres Deutsch Was wir Ihnen bieten: ein besonders kollegiales und wertschätzendes Umfeld eine sichere und langfristige Perspektive durch Festanstellung ein abwechslungsreiches und forderndes Aufgabenfeld vertrauensvolle Zusammenarbeit mit individuellen Möglichkeiten der Weiterentwicklung Firmenwagen zur Eigennutzung Sollten Sie sich in diesen Werten wiederfinden und die Anforderungen an die ausgeschriebene Position erfüllen, so freuen wir uns auf die Zusendung Ihres aktuellen Lebenslaufes, zusammen mit einem kurzen Anschreiben über den folgenden Link: https://kooku.workable.com/jobs/983281
  9. sar-grosse

    Selektiver Abbruch

    Oft wurden Gebäude und bauliche Anlagen mit der Abrissbirne oder durch Sprengung beseitigt. An deren Stelle rückte die effektiver Methode: Selektiver Abbruch. Exakt nach den baulichen Vorgaben wird nur die betreffende Bausubstanz abgerissen, welche notwendig ist.... nicht mehr. Dabei erfolgt eine gesonderte Erfassung, Sortentrennung und Entsorgung aller Materialien. Eine größtmögliche Wiederverwertung kann damit gewährleistet werden. Weitere Infos zum selektiven Abbruch: https://www.sar-grosse.de/leistungen
  10. Bauforum24

    KEMROC auf der bauma 2019

    München, 28.01.2019 - Mit einer großen Anzahl an neuen Baureihen, Maschinen und Verfahren kommt KEMROC zur bauma nach München. Damit soll der Thüringer Hersteller von Spezial-Anbaufräsen für Bagger, Baggerlader und Kompaktlader seine Innovationskraft unter Beweis stellen. Mit Anbaugeräten von KEMROC – Made in Germany – sollen Anwender aus dem Bauwesen sowie aus Abbruch und Gewinnung die Produktivität und Wertschöpfung ihrer Trägergeräte steigern. Bauforum24 Artikel (19.07.2018): KEMROC-Kettenfräse Erkator EK 140 Mit mehr als 15 Jahren an Erfahrung konstruiert und fertigt der Hersteller KEMROC aus Hämbach in Thüringen leistungsfähige und robuste Spezialfräsen für Bagger, Baggerlader und Kompaktlader. Seinen Messeauftritt während der bauma 2019 in München gestaltet KEMROC für Besucher aus verschiedensten Bereichen der Abbruch-, Bau- und Gewinnungsindustrie. Revolution of Cutting – unter diesem Slogan hat KEMROC seine Produktpalette massiv ausgebaut. Besonders auffällig wird laut Hersteller auf dem Messestand FN.1019/5 ein neuartiger Erdbetonmixer sein. Der wuchtige, 5 m lange KEMROC Schönberger Injector (KSI) zum Anbau an einem mittelgroßen Hydraulikbagger bildet den zentralen Bestandteil des gemeinsam mit der Schönberger Bau GmbH entwickelten SCHÖKEM-Verfahrens zur Herstellung von Erdbeton. Eine weitere Neuheit von KEMROC soll die Kettenfräse EK 110 sein. Konstruktiv ähnelt sie den schon bekannten Kettenfräsen der Baureihe EK: Zwischen den seitlichen Schneidköpfen läuft eine mit Hartmetallmeißeln bestückte Fräskette. Sie entfernt den beim Einsatz herkömmlicher Querschneidkopffräsen entstehenden Mittelsteg aus nicht losgefrästem Gestein. Das Modell EK 110 (110 kW Nennleistung) soll die Lücke zwischen den Modellen EK 100 (100 kW) und EK 140 (140 kW) füllen. Es entwickelt laut Hersteller 25 % mehr Schneidkraft als das nächstkleinere Modell und erstellt Gräben in Gesteinen bis 80 MPa Druckfestigkeit. Auch die Baureihe der Universalfräsen von KEMROC wurde erweitert. Das neue Modell ES 110 HD kann an Hydraulikbaggern von 20 bis 40 t Einsatzgewicht verwendet werden. Je nach der Härte des zu bearbeitenden Materials können Schneidräder bis zu 1 m Frästiefe und Frästrommeln bis zu 1 m Arbeitsbreite verwendet werden. Einsatzgebiete finden sich im Tief- und Tunnelbau, Spezialtiefbau sowie im Böschungsbau. Eine weitere, völlig neue Entwicklung sollen die Diamant-Schneidräder der Baureihe KDS sein. Als erstes Modell dieser Baureihe soll auf der bauma 2019 in München das Modell KDS 30 für Bagger von 5 bis 10 t Einsatzgewicht vorgeführt werden. Die KDS-Baureihe erschließt diesen Midibaggern neuartige Einsatzgebiete, beispielsweise im Abbruch und Rückbau unter beengten räumlichen Bedingungen. Schon in der zweiten Jahreshälfte sollen die beiden größeren Modelle KDS 40 und KDS 50 folgen. Schließlich werden auf dem bauma-Messestand von KEMROC auch die neuen kompakten Holzfräsen der Baureihe KST gezeigt. Als erster Vertreter dieser Produktgattung wird in München das Modell KST 20 für Bagger von 2 bis 4 t Einsatzgewicht zu sehen sein. Weitere Informationen: KEMROC Website | © Fotos: KEMROC
  11. München, 28.01.2019 - Mit einer großen Anzahl an neuen Baureihen, Maschinen und Verfahren kommt KEMROC zur bauma nach München. Damit soll der Thüringer Hersteller von Spezial-Anbaufräsen für Bagger, Baggerlader und Kompaktlader seine Innovationskraft unter Beweis stellen. Mit Anbaugeräten von KEMROC – Made in Germany – sollen Anwender aus dem Bauwesen sowie aus Abbruch und Gewinnung die Produktivität und Wertschöpfung ihrer Trägergeräte steigern. Hier geht's zur kompletten Bauforum24 News
  12. Bauforum24

    Sprengtermin Kraftwerk Knepper

    Gütersloh, 15.01.2019 - Am 17. Februar 2019 werden die markanten Landmarken weichen. Kesselhaus, Kühlturm und Schornstein vom alten Kohlekraftwerk Gustav Knepper werden im Zuge der Rückbauarbeiten gesprengt. Bauforum24 TV Video (14.01.2019): LAS VEGAS CES 2019 | News #44 Gegen 11:00 Uhr findet die erste Sprengung statt. Das Kesselhaus wird den Anfang machen und kurz darauf folgen Schornstein und Kühlturm 2017 kaufte die Hagedorn Unternehmensgruppe das bereits 2014 stillgelegte Kraftwerk von Uniper und dem EON Konzern. Das Areal zwischen Castrop-Rauxel und Dortmund mit seinen 580 000 Quadratmetern Fläche soll einer neuen Nutzung zugeführt werden. Hierbei kommt die gesamte Prozesskette von Hagedorn zum Tragen. Vom Abriss über das Recycling, den Tiefbau und die Revitalisierung: Es bleibt alles in einer Hand. Auch die Sprengungen werden konzernintern durchgeführt. Die Deutsche Sprengunion, eine Hagedorn Tochtergesellschaft, übernimmt diese Aufgabe und hat in Vorbereitung bereits über 1.500 Bohrungen durchgeführt. Der 210 Meter hohen Schornstein, der 128 Meter hohe Kühlturm und das knapp 70 Meter hohe Kesselhaus werden bald Geschichte sein. Für die Sprengung wird rund um die Sprengobjekte ein Sperrbereich von 350 m bis 620 m errichtet. Im unmittelbaren Nahbereich werden zudem Evakuierungen stattfinden. Ferner gibt es umfangreiche Straßensperren rund um den Bereich und keine Parkmöglichkeiten in der Nähe des Geländes. Die Bürger werden gebeten, den Sperrbereich weiträumig zu umfahren und bei Interesse mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Die Evakuierung startet am Sonntagmorgen um 08:00 Uhr. Alle evakuierten Anwohner sind dann zu Gast bei Hagedorn und werden in der Wärme eines eigens aufgestellten Zeltes zu einem ausgiebigen Frühstücksbuffet eingeladen. Gegen 11:00 Uhr findet die erste Sprengung statt. Das Kesselhaus wird den Anfang machen und kurz darauf folgen Schornstein und Kühlturm. Gut 28.400 t Stahlschrott und Bauschutt werden von den drei Gebäuden übrigbleiben. Weitere Informationen: Hagedorn Unternehmensgruppe | © Fotos: Hagedorn
  13. Gütersloh, 15.01.2019 - Am 17. Februar 2019 werden die markanten Landmarken weichen. Kesselhaus, Kühlturm und Schornstein vom alten Kohlekraftwerk Gustav Knepper werden im Zuge der Rückbauarbeiten gesprengt. Gegen 11:00 Uhr findet die erste Sprengung statt. Das Kesselhaus wird den Anfang machen und kurz darauf folgen Schornstein und Kühlturm Hier geht's zur kompletten Bauforum24 News
  14. Bauforum24

    Unüblicher Brückenabbruch mit Max Wild

    Sinsheim, August 2018 - Ein hartes Stück Arbeit für die Fachleute der Max Wild GmbH bei Sinsheim: Im Rahmen des A6-Ausbaus durch die ViA6West werden 2018 mehrere Brückenbauwerke erneuert und abgerissen. 25 Unterführungen sowie zwei Überführungen wurden bereits durch die Abbruchspezialisten dem Erdboden gleichgemacht. Ein Brückenbauwerk bei Sinsheim stellte die Spezialisten vor eine ganz besondere logistische Herausforderung. Bauforum24 Artikel (12.01.2018): Fotostrecke: Brückenabbruch an der A 99 Im Juli 2018 wurde die Brücke in Sinsheim dem Erdboden gleichgemacht Das eingespielte Team der Baggerfahrer setzt sich langsam in Bewegung, während ihr Blick abwechselnd auf dem Monitor im Führerhaus und das immer kleiner werdende Brückenbauwerk wandert. Immer wieder bohren sich die Meißel tief in das Geflecht aus 625 Tonnen Stahlbeton und tragen das Bauwerk Stück für Stück ab. Nachdem sich die Zangen an den letzten Überresten der Brücke zu schaffen gemacht haben, gibt das 57-Jahre-alte Bauwerk schließlich nach. Auf der Strecke wurde damals ein sogenannter Flüsterasphalt verwendet. Die Lärmreduzierung erklärt sich aus der Beschaffenheit des offenporigen Asphalts. Die Hohlräume zwischen den einzelnen Körnern absorbieren die Geräusche der Reifen besser als herkömmlicher Asphalt. Bewohner, die direkt an der Autobahn wohnen, dürfen sich über die verminderte Geräuschkulisse freuen. Ein Manko bleibt aber: Die Kurzlebigkeit. Denn der Flüsterasphalt muss alle acht bis zehn Jahre erneuert werden, da die Poren mit der Zeit verstopfen. Hinzu kommt, dass der Flüsterasphalt, im Vergleich zu gewöhnlichem Asphalt nicht robust ist. Diese Beschaffenheit kostete das gesamte Team einige Nerven. Der offenporige Flüsterasphalt stellte die Spezialisten von Max Wild vor eine Herausforderung Auch für Roland Braitinger, einen erfahrenen Maschinisten der Firma Max Wild, keine leichte Aufgabe. „Das Rangieren mit dem Bagger war auf dem Asphalt nicht zulässig und somit auch nicht möglich – hier mussten wir extrem vorsichtig sein“, so Braitinger. Zusätzlich galt besondere Sorgfalt bei entsprechenden Verladetätigkeiten zu bewahren, um sicherzustellen, dass keine Betonbrocken auf den Asphalt fallen. Vier Kettenbagger, ein Radlader, vier Zugmaschinen, 12 Hänger, ein Containerfahrzeug und 24 Arbeiter, die im Schichtbetrieb arbeiten, hatten am Samstagnachmittag, am 07. Juli, um 14 Uhr begonnen und sorgten durch ihr gutes Zusammenspiel dafür, dass die Sperrung in beiden Richtungen, zwischen den Anschlussstellen Sinsheim-Süd und Sinsheim-Steinsfurt - bereits Sonntagmittag, also noch vor dem geplanten Ende um 16 Uhr – wieder freigegeben werden konnte. Noch vor dem geplanten Ende konnte der Verkehr zwischen den Anschlussstellen Sinsheim-Süd und Sinsheim-Steinsfurt wieder freigegeben werden Nach Angaben von Bauleiter Stefan Scholz von der Max Wild GmbH, war die Logistik nicht mit herkömmlichen Baustellen zu vergleichen. Der Lagerplatz, auf den die Firma zurückgreifen musste, befand sich nämlich, in drei Kilometer Entfernung außerhalb des gesperrten Bereichs an der Anschlussstelle Sinsheim West. „Erst nach Eintreten der Vollsperrung konnten unsere Bagger und Geräte auf die Baustelle transportiert werden - kein leichtes Unterfangen bei der Vielzahl an Maschinen“, so Bauleiter Scholz. Ein Blick auf die Betonschutt-Verladung zeigt die eingespielte Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. Nachdem die 625 Tonnen Stahl von einem Zangenbagger abgeschüttelt wurden, werden diese Massen vorsortiert und dann auf Lastwagen geladen, die das Material abtransportieren. Allein die Koordination der sieben Lastwagen und Dumper unterstreicht die logistische Meisterleistung des Teams. Nachdem zwei weitere Brückenabbrüche Mitte Juli in Bad Rappenau und Sinsheim-Steinfuhrt abgerissen wurden, sollen bereits im August und September weitere Abbrüche folgen. Weitere Informationen: Max Wild Website | © Fotos: Max Wild
  15. Sinsheim, August 2018 - Ein hartes Stück Arbeit für die Fachleute der Max Wild GmbH bei Sinsheim: Im Rahmen des A6-Ausbaus durch die ViA6West werden 2018 mehrere Brückenbauwerke erneuert und abgerissen. 25 Unterführungen sowie zwei Überführungen wurden bereits durch die Abbruchspezialisten dem Erdboden gleichgemacht. Ein Brückenbauwerk bei Sinsheim stellte die Spezialisten vor eine ganz besondere logistische Herausforderung. Bauforum24 Artikel (12.01.2018): Fotostrecke: Brückenabbruch an der A 99 Im Juli 2018 wurde die Brücke in Sinsheim dem Erdboden gleichgemacht Hier geht's zur kompletten Bauforum24 News
  16. Atlasmalte

    LTS / Lingenheld Luxembourg

    Die Firma LTS aus Luxembourg gehört zur französchischen Lingenheld Gruppe, und ist im Spezialtiefbau, wie auch in den Bereichen Abbruch und Erdbau tätig. Zum Maschinenpark gehören auch einige Großgeräte,wie z.B. Volvo EC 700 B, Cat 365 B und ein O&K/ TEREX RH 30 F. Cassagrande Bohrgerät und Wacker Neuson 50Z3 bei Arbeiten für einen Berliner Verbau.
  17. Bauforum24

    Caterpillar Universalscheren MP300

    München, August 2018 - Mit den Typen MP332, MP345 und MP365 stellt Caterpillar neu entwickelte Universalscheren vor, die für den Einsatz an Trägergeräten von 32 bis 90 Tonnen Einsatzgewicht geeignet sind. Bauforum24 TV Video (11.05.2018) Brückenabbruch in einer Nacht - Wettlauf gegen die Zeit auf der A3 Neue Universalschere Cat MP332, hier mit Pulverisierbacken ausgerüstet Die Universalscheren zeichnen sich laut Hersteller durch leicht austauschbare Backensätze aus. Die neuen Universalscheren sollen die schon seit einiger Zeit lieferbaren überarbeiteten Modelle MP318 und MP324 ergänzen – somit ist die Cat Baureihe MP300 nun wieder komplett auf einem einheitlichen Stand der Technik, so der Hersteller. Ein einziges Grundgerät kann mit bis zu sechs verschiedenen, leicht austauschbaren Backensätzen bestückt und daher optimal an die momentan durchzuführenden Abbrucharbeiten angepasst werden. Zum Patent angemeldete neue Entwicklungen wie das Verriegelungssystem der Backensätze und der SpeedBooster sollen Handling und Arbeitstempo verbessern und zugleich die Vorhalte- und Betriebskosten senken. Alle MP300-Universalscheren sind laut Hersteller kompakt gebaut und zeichnen sich durch ein hohes spezifisches Leistungsgewicht aus. Trotz ihrer Schließ- und Brechkräfte sollen sie die Beanspruchung der Trägermaschinen minimieren. Zu den Grundgeräten gehören Endlos-Drehvorrichtungen in HD-Bauweise, mit denen man die Scheren bei allen Abbruchsituationen im optimalen Winkel positionieren kann. Die Backen werden bei den neuen Typen generell im Schnellgang geschlossen, bis der erste Schneidwiderstand den SpeedBooster-Modus aktiviert – eine neue Technik, die den Einbau von Hydraulikzylindern mit verringertem Durchmesser erlauben soll. Die Kombination aus SpeedBooster und kleinerem Zylinder reduziert laut Hersteller die Öffnungs- und Schließzeiten gegenüber der früheren Serie auf fast die Hälfte, sodass sie nun nur noch im Bereich zwischen einer und zwei Sekunden liegen. Gleichzeitig habe sich die Schließkraft je nach Backensatz um bis zu 19 Prozent erhöht, so der Hersteller. Bei den Cat Universalscheren wird ein einziges Grundgerät mit bis zu sechs verschiedenen Backensätzen bestückt Das neu konzipierte Verriegelungssystem soll das Installieren bzw. Austauschen der Backen auf weniger als 10 Minuten verkürzen. Bei den größeren Modellen der MP300-Reihe verbleibt der Zylinderbolzen während des Wechsels im Backensatz, sodass sich der Austausch noch leichter und sicherer vornehmen lassen soll. Zudem wurde bei den neuen Backen die Anzahl der Schweißnähte reduziert (weniger Spannungszonen) und die überwiegend bolzenmontierten Verschleißteile sind laut Hersteller mühelos vor Ort zu erneuern. Abbruch-, Kombi- und Pulverisierbacken weisen diverse Gleichteile auf. Darüber hinaus ist der Pulverisierbackensatz mit Cat Schneidwerkzeugen ausgerüstet, während Abbruchbacken und Kombibacken ab Werk mit demselben Befestigungssystem wie für die Cat Schneidwerkzeuge geliefert werden. Laut Hersteller bietet die Konstruktion der neuen Universalscheren den Hydraulikkomponenten einschließlich Schläuchen bestmöglichen Schutz. So wurde der Hydromotor vollständig innerhalb des Grundgerätes untergebracht. Die Kolbenstange des direkt zugänglichen Hydraulikzylinders soll optimal vor äußeren Einwirkungen geschützt sein. Im Vergleich zu den früheren Scheren hat sich die Anzahl der Schmierstellen deutlich vermindert. Die tägliche Wartung reduziert sich laut Hersteller auf Abschmieren, Verschleißkontrolle und Verschleißteilersatz. Mithilfe der Standard-Anschlagöse sollen sich die Backensätze problemlos transportieren oder in die für den Wechselvorgang erforderliche Position bringen lassen. Die neuen Cat Universalscheren überzeugen mit hohem Arbeitstempo und vereinfachtem Backenwechsel Für die Grundgeräte gibt es bis zu sechs verschiedene Backensätze. Dabei handelt es sich um Kombi-, Abbruch-, Pulverisier-, Schrott-, Universal- und Stahlblechbacken: Kombibacken – Für gleichzeitiges Schneiden und Abbrechen von großen Betonbrocken mit dicht gepacktem Bewehrungsstahl. Auch zum Abbrechen von schweren Beton- und Stahlträgern vorgesehen. Abbruchbacken – Dank großer Maulweite ideal zum Schneiden und Abbrechen von Schwerbeton sowie von Konstruktionen mit mittelstarker Bewehrung und Bewehrungsstahl geeignet. Überwiegend im Primärabbruch eingesetzt, um das Bauwerk in Brocken zu zerlegen. Pulverisierbacken – Zum Abbrechen und Zerkleinern von Beton in einem einzigen Schritt, zum Trennen des Bewehrungsstahls vom Beton und Zerschneiden von Beton in kleine, recycelbare Brocken. Schrottbacken – Zum einfacheren Schneiden und Zerkleinern von Metallteilen, die auf Abbruchbaustellen häufig zu finden sind. Mit Schneidspitze und Verschleißmesser in der Oberbacke sowie Quermesser mit zusätzlichem Führungsmesser in der Unterbacke. Ober- und Unterbacke bewirken gemeinsam, dass der Schrott vor dem Schneiden zusammengedrückt und abgeplattet wird. Universalbacken – Bei Primär- und Sekundär-Abbruch zum Schneiden von Stahlbeton in kleine handliche Brocken und zum Trennen von Bewehrungsstahl. Stahlblechbacken – Für exakten Streifenschnitt von Stahlblech, Schiffen, Wagons, Getreidesilos, Öl- und Kraftstofftanks, Hallen, Schuppen sowie anderen Lagerbauten aus Stahlblech. Um den Service und die Ersatzteilversorgung für die neuen Scheren kümmert sich Zeppelin, so dass die Anwender wie gewohnt alles für Anbaugerät und Trägermaschine aus einer Hand erhalten. Die Unterstützung der Kunden reicht dabei von der Auswahlberatung und Fahrerschulung über das Maschinen-Management bis zu Finanzierungs- und Versicherungsangeboten. Weitere Informationen: ZeppelinCat Website | © Fotos: Caterpillar/Zeppelin
  18. München, August 2018 - Mit den Typen MP332, MP345 und MP365 stellt Caterpillar neu entwickelte Universalscheren vor, die für den Einsatz an Trägergeräten von 32 bis 90 Tonnen Einsatzgewicht geeignet sind. Bauforum24 TV Video (11.05.2018) Brückenabbruch in einer Nacht - Wettlauf gegen die Zeit auf der A3 Neue Universalschere Cat MP332, hier mit Pulverisierbacken ausgerüstet Hier geht's zur kompletten Bauforum24 News
  19. Bauforum24

    Cat Kettenbagger 374F L

    Köln-Porz, 03.07.2018 - Acht lange Jahre stand es leer: das Hertie-Kaufhaus am Friedrich-Ebert-Platz in Köln-Porz. Zuletzt gab es noch eine Abschiedsparty für die Bürger. Ein Künstler verewigte Graffiti und den Schriftzug „Tschüss Hertie!“ an der Gebäudefassade. Nun ist nichts mehr davon zu sehen, längst haben die Bagger ihr Tagwerk verrichtet. Der ehemalige Hertie-Komplex inklusive der Tiefgarage musste Platz machen für drei Häuser mit Wohnungen und Geschäftsräumen, die bis 2022 entstehen sollen. Das Projekt mit dem Namen „Neue Mitte Porz“ wird von der Modernen Stadt realisiert. Die Entkernung, die Sanierung und den Abbruch hatte das Unternehmen Linkamp mit Sitz in Anröchte im November übernommen – federführend wirkte dabei ein neuer Cat Kettenbagger 374FL mit. Bauforum24 TV Video (12.06.2018): Bagger Basketball bei Zeppelin Der Abbruch von Hertie war die Einsatzpremiere für den neuen 75-Tonner. Durch die Gebäudehöhe – das Kaufhaus erreichte an die 20 Meter – war eine Baumaschine in der Größenklasse des Cat 374F L erforderlich. Was das Kaufhaus betraf, machte sich Linkamp erst an die Feinarbeiten: Parallel zu den Entkernungsarbeiten, bei denen zahlreiche Einbauten, Lüftungsrohre, Deckenverkleidungen und Bodenbeläge entfernt wurden, fand die Schadstoffsanierung statt. Dabei wurden alle Schadstoffe wie Asbest, PCB, PAK und KMF entfernt. Die Schadstoffsanierung wurde durch die Sacosta CAU gutachterlich betreut. Alleine dafür waren 30 Mitarbeiter vor Ort. Ein Radlader Cat 908H und acht Minibagger wie Cat 304.5 und Cat 301.7, alle ausgerüstet mit Hydraulikhammer und Sortiergreifer, verteilten sich für die Entkernung auf den Etagen – dank des geringen Eigengewichts der Kompaktgeräte konnten sie sich im Inneren uneingeschränkt bewegen. Es ging um 130 000 Kubikmeter umbauten Raum, größtenteils aus massivem Stahlbeton mit Decken- und Binderstärken von bis zu 120 Zentimetern. Die Abbruchkante führte analog mit den Gebäudekanten von Hertie sowie am nördlichen Abschluss des Dechant-Scheben-Hauses und von da in einer Linie weiter über den Friedrich-Ebert-Platz bis zur Hauptstraße; dann ging es an der Wand entlang bis zur Fußgängerbrücke und am südlichen Abschluss des Sahle-Wohn-Geschäftshauses bis zum ehemaligen Kaufhaus. Für den unterirdischen Abbruch waren vorab umfangreiche Verbauarbeiten notwendig. Die Vielzahl der Geräte hatte auch mit der Größe des Abbruchprojekts zu tun – 4 500 Quadratmeter betrug die Grundfläche des oberirdischen Baukörpers und rund 3 000 Quadratmeter machte die Tiefgarage aus. Seine Feuertaufe auf der Baustelle feierte der neue 75-Tonnen-Bagger, den Geschäftsführer Oliver Linkamp expliziert für diese Maßnahme bei seinem Baumaschinen-Hauptlieferanten, der Zeppelin Niederlassung Paderborn und ihrem leitenden Verkaufsrepräsentanten, Markus Knippschild, bestellte. Denn neben dem Untergeschoss des Hertie-Gebäudes, welches sich über eine Grundfläche von rund 4 500 Quadratmetern erstreckte, wurde auch die zweigeschossige Tiefgarage komplett zurückgebaut, damit dann eine Baugrube erstellt werden kann. Die schweren Unterzüge mit einer Stärke von bis zu 120 Zentimetern erforderten ein Schwergewicht wie den Cat Kettenbagger 374F L, der von einem Cat Acert-Diesel C15 angetrieben wird. Der Sechszylinder-Motor mit 15,2 Litern Hubraum bringt 352 kW auf die Kurbelwelle. Schließlich musste er ein seiner Größe angemessenes Anbaugerät einsetzen. Es galt, den Schnellwechsler OQ 120 mit einem 9,5 Tonnen schweren Pulverisierer zu bewegen. Darüber hinaus wurden Hammer, Schere und Sortiergreifer im Wechsel entsprechend der anfallenden Arbeiten eingesetzt. Großer Schlüssel für schweres Gerät, das Fahrer Werner Töppler bedient. Doch trotz der Schwerstarbeit, die zu verrichten war, ließ sich die Maschine dank des elektronischen Adaptive Control Systems von Fahrer Werner Töppler so steuern, dass sie feinfühlig ansprach und er die erforderliche Leistung für den Rückbau des Stahlbetonklotzes präzise abrufen konnte. Auch bedingt durch die Gebäudehöhe – das Kaufhaus erreichte an die 20 Meter – war eine Baumaschine in der Größenklasse des Cat 374FL erforderlich. Ihm zur Seite stand ein Cat Longfrontbagger 365C, Einsatzhöhe 34 Meter, der Fassadenplatte für Fassadenplatte nach unten holte. Ein Teleskoplader hob einen Gummivorhang, der als Spritzschutz diente. Zwei Cat Kettenbagger 336E und einen 315D sowie einen Cat Radlader 972MXE und einen 70-Tonnen schweren Brecher hatte Oliver Linkamp für Recyclingaufgaben vorgesehen. Die Vielzahl der Geräte hatte auch mit der Größe des Abbruchprojekts zu tun – 4 500 Quadratmeter betrug die Grundfläche des oberirdischen Baukörpers und rund 3 000 Quadratmeter machte die Tiefgarage aus. Der Abbruch hatte ein Auftragsvolumen von rund drei Millionen Euro. Markus Knippschild, leitender Verkaufsrepräsentant bei Zeppelin, Manuel Gräf und Oliver Linkamp, beide Geschäftsführer, Christian Köster, Werkstattmeister, und Werner Töppler, Fahrer (von links). Doch es war nur eine der Maßnahmen, die Linkamp in Köln ausführt. Das Unternehmen bewegt sich meist in einem Aktionsradius bis 200 Kilometer vom Firmensitz entfernt – doch Aufträge werden von dem 160 Mann starken Betrieb deutschlandweit in der Entkernung, Sanierung und im konstruktiven Rückbau abgewickelt. Um die Vielzahl der Baustellen und Projekte in der Größe des ehemaligen Hertie-Kaufhauses stemmen zu können, wird immer wieder in Gerätetechnik nach neuestem Stand der Technik investiert. 38 Kettenbagger und drei Longfrontbagger bilden das Fundament des Maschinenparks. Jüngste Errungenschaften sind neben dem Cat 374F L zwei Cat Kettenbagger 330F und Minibagger wie ein Cat 303E CR und 301.7D. Kompaktgeräte braucht das Unternehmen für die Entkernung. So kann der Betrieb in seinem Maschinenpark auf drei 900 Kilo schwere Cat Mikrobagger zurückgreifen, die selbst noch durch enge Türrahmen hindurchpassen. Sie bilden das untere Ende der Skala ab – der neue 75-Tonner markiert die obere Grenze. Bei den Radladern reicht die Bandbreite von einem Cat 907H2 bis zu einem 972M XE. Auch Walzenzüge von Cat wie einen CS56 und CS433E setzt Linkamp ein. „Nur mit technisch einwandfreiem Gerät können wir unseren Auftraggebern ein zuverlässiger Partner sein – deshalb investieren wir regelmäßig in neue Technik, um die Aufgaben unserer Kunden, aber auch die gesetzlichen Anforderungen erfüllen zu können. Auf Cat können wir nicht verzichten, da sich die Maschinen bewährt haben. Für uns gilt: Einen Rückbau ohne Cat können wir uns nicht leisten“, stellt der Firmeninhaber klar. Weitere Informationen: Zeppelin Baumaschinen GmbH| © Fotos: Zeppelin
  20. Köln-Porz, 03.07.2018 - Acht lange Jahre stand es leer: das Hertie-Kaufhaus am Friedrich-Ebert-Platz in Köln-Porz. Zuletzt gab es noch eine Abschiedsparty für die Bürger. Ein Künstler verewigte Graffiti und den Schriftzug „Tschüss Hertie!“ an der Gebäudefassade. Nun ist nichts mehr davon zu sehen, längst haben die Bagger ihr Tagwerk verrichtet. Der ehemalige Hertie-Komplex inklusive der Tiefgarage musste Platz machen für drei Häuser mit Wohnungen und Geschäftsräumen, die bis 2022 entstehen sollen. Das Projekt mit dem Namen „Neue Mitte Porz“ wird von der Modernen Stadt realisiert. Die Entkernung, die Sanierung und den Abbruch hatte das Unternehmen Linkamp mit Sitz in Anröchte im November übernommen – federführend wirkte dabei ein neuer Cat Kettenbagger 374FL mit. Bauforum24 TV Video (12.06.2018): Bagger Basketball bei Zeppelin Der Abbruch von Hertie war die Einsatzpremiere für den neuen 75-Tonner. Durch die Gebäudehöhe – das Kaufhaus erreichte an die 20 Meter – war eine Baumaschine in der Größenklasse des Cat 374F L erforderlich. Hier geht's zur kompletten Bauforum24 News
  21. Hallo zusammen, hier kommen nun einige Bilder vom Rückbau der Gebäude der Huyssenallee 22-30 in Essen. Viele Grüße Burkhard
  22. Bauforum24

    CASE CX145D und CX350D im Einsatz

    Turin (Italien), Mai 2018. Die beiden CASE Raupenbagger vom Typ CX145D SR und CX350D der Buschkamp-Bischoff GmbH haben im auf dem Gelände unweit der Universität Bochum in kürzester Zeit reinen Tisch gemacht und von den Gebäuden, die im Auftrag der Wohnungsgesellschaft VBW Bauen und Wohnen abgerissen werden sollten, sind bestenfalls noch Spuren zu erkennen. Bauforum24 TV Video (28.09.2017): CASE CX750D 75-Tonnen Bagger auf der steinexpo 2017 Die Bedienung des CX145D SR ist bei Roger Bischoff Chefsache, wenn es für den schweren CX350D mal zu eng wird Roger Bischoff schiebt sich das Basecap aus dem Gesicht und wirkt ein wenig überrascht, als er sich auf die Kette seines neuen CASE CX350D stützt: „Da haben wir uns wohl ein wenig unterschätzt. Eigentlich hatten wir für den Rückbau der 4 Zweifamilienhäuser hier auf dem Gelände jeweils einen Tag gerechnet, aber jetzt haben wohl auch 2 Tage gereicht.“ Tatsächlich sind am Einsatzort abgesehen von einigen Beton- und Bauschuttresten nur noch der Baumbestand und eine ansonsten sauber ausgeräumte Fläche zu sehen. Die beiden CASE Raupenbagger vom Typ CX145D SR und CX350D der Buschkamp-Bischoff GmbH haben im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Gelände unweit der Universität Bochum in kürzester Zeit reinen Tisch gemacht und von den Gebäuden, die im Auftrag der Wohnungsgesellschaft VBW Bauen und Wohnen abgerissen werden sollten, sind bestenfalls noch Spuren zu erkennen. Die Firma Buschkamp-Bischoff ist im Ruhrgebiet im Bereich Abbruch und Tiefbau tätig. Seit 2010 führt Roger Bischoff als Inhaber die Geschäfte der GmbH. Das Rückgrat des Geräteparks bilden seit Ende 2017 ein gut 36 Tonnen schwerer Raupenbagger vom Typ CX350D mit einer Motorleistung von 282 PS. Der neue D-Serien Bagger ist mit komplettem Abbruchpaket, Schutzgitter und neuem LED Beleuchtungssatz ausgerüstet. Wichtigstes Zubehörteil ist dabei ein hydraulischer Lehnhoff-Schnellwechsler, mit dem die gesamte Werkzeugpalette, darunter eine 3-Tonnen-Schrottschere, ein hydraulischer Sieblöffel, Sortiergreifer und Abbruchhammer blitzschnell angebaut werden kann. Der CX350D ist bei Buschkamp-Bischoff zurzeit das wichtigste Werkzeug für die anstehenden Abbrucheinsätzen Wie Roger Bischoff erklärt, waren einerseits die langjährigen Kontakte zur Niederlassung Unna als auch die Leistungsbilanz und der Verbrauch der neuen D-Serie ausschlaggebend für die Anschaffung der neuen Bagger. „Wir haben den CX350D als Ersatz für einen in Ehren ergrauten 40-Tonnen Bagger beschafft und sind insgesamt mit der Maschine und vor allem auch mit dem Service der CASE Niederlassung sehr zufrieden. Gerade beim Abbruch kann schnell etwas schief gehen. Wenn es wirklich mal kracht und Not am Mann ist, stehen die Techniker ohne viel Theater neben der Maschine und bringen sie zum Laufen. Und da fragt niemand, wie spät es ist. Wir fühlen uns mit unserer kleinen Truppe hier sehr gut aufgehoben.“ Was Motorleistung und Hydraulik angeht, soll sich der CX350D in den ersten 450 Betriebsstunden als ausgezeichneter Ersatz für seinen Vorgänger erwiesen haben. Der Einsatz mit den schweren und teils sehr leistungshungrigen Anbauwerkzeugen soll sich dabei ausnahmslos als unproblematisch erwiesen haben. Fahrer Slawomir Trojahn lobt vor allem die bequeme Kabine und die im Vergleich taghelle Beleuchtung mit den neuen LED Arbeitsscheinwerfern. Auf die Frage, wie sich die schwere Maschine steuern lässt, antwortet er eher lakonisch mit einem kurzen: „Ja, geht“, um dann demonstrativ mit dem Sortiergreifer einen kleinen Baum zu packen, aus dem Boden zu zupfen und mit wenigen Bewegungen des Auslegers ein Art Bouquet daraus zu falten, das er dann in einem Container platziert. Slawomir Trojahn fühlt sich auf dem CX350D mittlerweile wie Zuhause Als Verstärkung für den CX350D bei Einsätzen in dicht bebauten Wohn- und Industriegebieten, wie sie gerade im Ruhrgebiet vor allem im Altbestand anzutreffen sind, hat Roger Bischoff einen CX145D SR Kurzheckbagger mit Planierschild angeschafft. Mit seinen Roadliner-Ketten kann der kompakte 15-Tonner ohne besondere Einschränkungen auch einmal kurze Straßenfahrten unternehmen und erhöht so erheblich den Einsatzradius in der Innenstadt oder in Wohngebieten. Der Räumschild dient entweder als zusätzliche Abstützung beim Heben schwerer Lasten oder zur Stabilisierung beim Einsatz mit großen Werkzeugen. Außerdem ist der Dozerschild ein optimales Werkzeug für die schnelle Einebnung und Planierung geräumter Flächen. „Der CX145D begeistert mich immer wieder mit seiner Vielseitigkeit und der enormen Leistung, die die Maschine trotz ihrer kompakten Abmessungen bietet. Ein weiteres Plus des Kurzheckbaggers ist der Fahrkomfort. Wenn ich vom 350er in die mindestens vier Klassen kleinere Maschine umsteige, spüre ich keinen Unterschied. Und das ist bei dieser Maschinengröße keine Selbstverständlichkeit“, meint Roger Bischoff. Weitere Informationen: CASE Website, Buschkamp-Bischoff Website | © Fotos: CASE
  23. Bauforum24

    CASE CX145D und CX350D im Einsatz

    Turin (Italien), Mai 2018. Die beiden CASE Raupenbagger vom Typ CX145D SR und CX350D der Buschkamp-Bischoff GmbH haben im auf dem Gelände unweit der Universität Bochum in kürzester Zeit reinen Tisch gemacht und von den Gebäuden, die im Auftrag der Wohnungsgesellschaft VBW Bauen und Wohnen abgerissen werden sollten, sind bestenfalls noch Spuren zu erkennen. Bauforum24 TV Video (28.09.2017): CASE CX750D 75-Tonnen Bagger auf der steinexpo 2017 Die Bedienung des CX145D SR ist bei Roger Bischoff Chefsache, wenn es für den schweren CX350D mal zu eng wird Hier geht's zur kompletten Bauforum24 News
  24. Bauforum24

    Volvo Kettenbagger EC300ENL

    Ratingen, 25.04.2018 - Viele Bauunternehmen sind zunehmend im Bereich Abbruch und Rückbau tätig. Der Flächenverbrauch nimmt immer mehr zu. Dementsprechend werden die bebaubaren Flächen immer kleiner. Alte Bestandsimmobilien müssen Neubauten weichen, um Platz zu schaffen. Oftmals werden dabei Baumaschinen benötigt, welche mit Auslagen bis zu 20 m agieren. Die Nachfrage nach Maschinen, welche nach Wünsche der Bauunternehmen und nach Einsatzbedingungen konfiguriert werden, steigt kontinuierlich an. Bauforum24 Artikel (26.04.2018): Upgrade für den Load Assist von Volvo CE Volvo Kettenbagger EC300ENL mit einer Reichhöhe bis zu 15 m im Einsatz für den Rückbau und im Erdbau Viele Bauunternehmen sind zunehmend im Bereich Abbruch und Rückbau tätig. Der Flächenverbrauch nimmt immer mehr zu. Dementsprechend werden die bebaubaren Flächen immer kleiner. Alte Bestandsimmobilien müssen Neubauten weichen, um Platz zu schaffen. Oftmals werden dabei Baumaschinen benötigt, welche mit Auslagen bis zu 20 m agieren. Die Nachfrage nach Maschinen, welche nach Wünsche der Bauunternehmen und nach Einsatzbedingungen konfiguriert werden, steigt kontinuierlich an. Die Fa. M. Woitzel GmbH & Co. KG in Ibbenbüren setzt seit vielen Jahren Volvo Bau-maschinen ein. Insgesamt hat sie mehr als 10 Volvos im Einsatz. Woitzel arbeitet in den Bereichen von der klassischen Abfallentsorgung bis zu umfassenden Erd- und Abbruch- arbeiten. Swecon, mit Sitz in Ratingen, ist seit 2003 das führende Handelshaus und Importeur für die Premium-Bau- und Industriemaschinen der Marke VOLVO CE. Das Marktgebiet umfasst etwa 70 Prozent der Bundesrepublik im Norden, Westen und Osten Deutschlands. Neben dem Handel mit Baumaschinen und den dazugehörenden Ersatzteilen werden Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten durch den eigenen Kundendienst erbracht. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über einen hochwertigen Baumaschinenpark mit einer breit gefächerten Auswahl, der für die Vermietung genutzt wird. Um auf künftige, größere Projekte flexibel regieren zu können, benötigte die Woitzel GmbH & Co. KG einen neuen Abbruchbagger, welcher für den Rück- und Erdbau eingesetzt werden kann. Er sollte mit dem firmeneigenen Tieflader transportiert werden können, bei einem max. Gewicht von 25 t und 3 m Breite. Die Reichhöhe der Maschine sollte je nach Einsatzfall auf bis zu 15 m erweitert werden können. Der Fahrer muss möglichst ermüdungsfrei arbeiten können, und das Wechseln der verschiedenen Anbaugeräte soll schnell und reibungslos von statten gehen. Der Kettenbagger EC300ENL bei seinem Einsatz zum Rückbau einer Gewürzfabrik. In Zusammenarbeit mit dem Woitzel-Geschäftsführer, Uwe Woitzel, und dem Bauleiter Uwe Bussmann, entwickelte das Swecon-Produktmarketing mit dem zuständigen Kundenbetreuer, Norbert Neuhaus, eine passende individuelle Lösung, um die Maschine an die Anforderungen für diesen Einsatz anzupassen. Als Basismaschine wurde der Abbruchbagger EC300ENL mit Monoausleger bei Volvo geordert und danach entsprechend umgebaut. Der Ausleger wurde gestreckt und um einen Meter erweitert, um die erforderliche Reichweite erzielen zu können. Das Standard-kontergewicht wurde von 5,5 auf 8 t erhöht und so konstruiert, dass es danach hydraulisch absenkbar ist. Woitzel ist nun in der Lage, die Maschine entsprechend zu transportieren und hat in Eigenregie ein Konzept entwickelt, bei der das abgesenkte Kontergewicht und der Zusatzstiel auf einer Plattform fixiert werden. Sie können dann als Einheit durch einen Abrollkipper transportiert werden. Hydraulisch absetzbares Kontergewicht. Damit dem Fahrer ein ermüdungsfreies Arbeiten ermöglicht wird, wurde die Fahrerkabine so modifiziert, dass sie per Knopfdruck um 30° nach oben geneigt werden kann. Um einsatzbedingt Reichhöhen bis zu 15 m erzielen zu können, hat Woitzel nun die Möglichkeit, einen Zusatzstiel mittels vollhydraulischem Schnellwechsler von Oilquick anzubauen. In Verbindung mit dem Volvo Werkzeugmanagement System hat der Fahrer jetzt die Möglichkeit, die verschiedenen Anbauwerkzeuge innerhalb kürzester Zeit zu wechseln und die notwendigen Hydraulikeinstellungen aus der Kabine per Tastendruck vorzunehmen. Hydraulisch kippbare Fahrerkabine (bis 30 Grad). Für ein ermüdungsfreies Arbeiten. Die Umbauarbeiten an der Baumaschine wurden nach Vorgaben durch das Swecon Produktmarketing mit von Volvo entsprechend zertifizierten Lieferanten durchgeführt. Im Maschinenmanagement-System wurden vorab alle notwendigen Druckeinstellungen gespeichert. Im Anschluss erhielt der Maschinenfahrer eine ausführliche Einweisung auf die „neue“ Maschine. Die Maschine wurde am 11.04.2018 für das Projekt in Osnabrück eingesetzt. Im Herzen der Stadt wurde eine alte Gewürzfabrik mit einem umbauten Raum von 20.000 cbm abgerissen und somit Platz für Neues geschaffen. Die Firma Woitzel ist sehr zufrieden mit ihrer neuen Maschine. Aber damit ist die Arbeit noch lange nicht getan. Für Swecon geht es nun darum, die Effizienz der Volvo Baumaschine zu sichern. SMARTFUEL ist hier das Zauberwort. Der EC300ENL sendet in regelmäßigen Abständen Telemetriedaten an das Volvo Caretrack System. Swecon wertet diese Daten aus und stellt der Firma Woitzel ein monatliches Reporting für die Maschine zur Verfügung. Kraftstoffverbrauch, Produktionszeiten, Leerlaufzeiten werden hier so dargestellt, dass Woitzel alle wichtigen Daten im Blick hat. Besteht Optimierungspotential, kontaktieren die Spezialisten von Swecon Produktmarketing direkt den Kunden, um ein Beratungsgespräch zu vereinbaren. Im Rahmen dieser Gespräche werden mögliche Maßnahmen besprochen, um die Produktivität des EC300ENL sicherstellen zu können. Eine mögliche Maßnahme stellt die Durchführung eines ECO-Operator Trainings dar. Hier werden Kundenfahrer in kleinen Gruppen intensiv geschult. Weitere Informationen: Swecon Baumaschinen GmbH und Volvo CE | © Fotos: Swecon / Volvo
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    Volvo Kettenbagger EC300ENL

    Ratingen, 25.04.2018 - Viele Bauunternehmen sind zunehmend im Bereich Abbruch und Rückbau tätig. Der Flächenverbrauch nimmt immer mehr zu. Dementsprechend werden die bebaubaren Flächen immer kleiner. Alte Bestandsimmobilien müssen Neubauten weichen, um Platz zu schaffen. Oftmals werden dabei Baumaschinen benötigt, welche mit Auslagen bis zu 20 m agieren. Die Nachfrage nach Maschinen, welche nach Wünsche der Bauunternehmen und nach Einsatzbedingungen konfiguriert werden, steigt kontinuierlich an. Bauforum24 Artikel (26.04.2018): Upgrade für den Load Assist von Volvo CE Volvo Kettenbagger EC300ENL mit einer Reichhöhe bis zu 15 m im Einsatz für den Rückbau und im Erdbau Hier geht's zur kompletten Bauforum24 News