Das Forum durchsuchen
Zeige Ergebnisse für folgende Tags 'steinbruch'.
-
Frechen - Mit dem neuen 420X Kettenbagger bringt JCB ein leistungsstarkes Modell der 40-Tonnen-Klasse auf den Markt. Die Maschine richtet sich insbesondere an Anwender aus den Bereichen Gesteinsgewinnung, Abbruch und Erdbewegung sowie an Steinbruchbetriebe. Sie wurde speziell für anspruchsvolle Schwerlastanwendungen entwickelt. Bauforum24 Artikel (04.02.2026): Radlader JCB 437HT JCB stellt produktiveren Kettenbagger 420X vor. Die wesentlichen Merkmale umfassen: Sechszylinder-Dieselmotor mit 240 kW (321 PS) und 1.526 Nm Drehmoment. JCB CommandPlus Kabine mit neuer JCB‑UX‑Bedienoberfläche. Schwerer Unterwagen, verstärkter Drehwerksantrieb und robuste Frontausrüstung für maximale Haltbarkeit. Hydraulikleistung ausgelegt auf höchste Produktivität und erhöhte Hubkräfte. Serienmäßiges Earthmoving Pro Pack sowie optionales Heavy Duty Pro Pack. Produktivität als Maßstab Aufbauend auf dem Erfolg des JCB 370X wurde der 420X für die härtesten Einsätze entwickelt: von schwerem Erdbau und Gesteinsgewinnung über Abbrucharbeiten bis hin zur Brecherbeschickung. Die Maschine ist konsequent auf Leistung ausgelegt und wird serienmäßig mit dem Earthmoving Pro Pack inklusive einer 2,6 m³ HD-Schaufel angeboten. Damit bietet der 420X ein rund zehn Prozent größeres Schaufelvolumen als der 370X mit seiner 2,34 m³ großen Schaufel. Um dieses größere Volumen zu realisieren, verfügt der 420X serienmäßig über einen schwer verstärkten Ausleger und Stiel. Der Stiel ist in Längen von 2,63 m und 3,23 m erhältlich. Zusätzliche Verschleißleisten an der Innenseite des Stiels sowie erhöhte Materialstärken an allen Frontanbaukomponenten sorgen für maximale Robustheit und eine lange Lebensdauer. Der Durchmesser des Hydraulikzylinders am Stiel wurde im Vergleich zum 370X vergrößert, was eine deutlich höhere Losbrechkraft liefert – insbesondere beim Arbeiten in dichtem oder schwer lösbarem Material. Gleichzeitig tragen die größeren Zylinderdurchmesser zu einer erhöhten Hubleistung über die Front bei. So kann der 420X bei maximaler Reichweite über 940 kg mehr heben als das leichtere Vorgängermodell. Dies steigert die Grableistung erheblich und ermöglicht den Einsatz schwerer Abbruchanbaugeräte. Die oberen Laufrollen wurden neu positioniert und auf jeder Seite wurde zusätzlich eine weitere untere Laufrolle verbaut. Dies verbessert die Mobilität auf unebenem Gelände. Optimierte Verzurrpunkte verhindern Materialansammlungen unter dem X-Rahmen. Abgerundet wird das Unterwagenkonzept durch Fahrmotoren der 50-Tonnen-Klasse, die eine Steigerung der Zugkraft um 21 Prozent auf bis zu 345 kN liefern. Der 420X verfügt oberhalb des Unterwagens über einen um 40 mm größeren Drehkranz mit erhöhter Tragfähigkeit. Dadurch wird die Haltbarkeit bei drehmomentintensiven Schwenkzyklen, wie sie beispielsweise beim Bankettladen oder bei Haldenarbeiten auftreten, erhöht. Auch das Drehwerk und das Drehgetriebe wurden weiterentwickelt und bieten ein höheres Schwenkmoment bei gleichzeitig geringerer Geräuschentwicklung. Kunden, die ein Höchstmaß an Robustheit und Leistungsfähigkeit benötigen, können die Maschine mit dem Heavy Duty Pro Pack ausstatten. Dieses umfasst unter anderem zusätzliche Seitenschutzplatten, schwere Unterbodenschutzbleche, einen Zylinderschutz für den Schaufelzylinder sowie Schutzgitter für die Arbeitsscheinwerfer. Antriebssystem Der 420X wird von einem Dieselmotor mit einer Leistung von 240 kW (321 PS) und einem maximalen Drehmoment von 1.526 Nm angetrieben. Der Motor entspricht der Abgasnorm Stufe V. Im Vergleich zum Modell 370X wurde die Motordrehzahl erhöht, was entscheidend zur gesteigerten Leistungsabgabe beiträgt. Gleichzeitig ermöglicht der höhere Hydraulikvolumenstrom ein besonders effizientes Multitasking beim Graben und Heben, wodurch sich die Gesamtproduktivität der Maschine erhöht. Die serienmäßig integrierte Auto Boost Funktion sorgt für zusätzliche Leistungsreserven, indem sie bei Bedarf automatisch den Hydraulikdruck anhebt und somit auch bei anspruchsvollen Einsätzen maximale Performance sicherstellt. Volle Kontrolle für den Fahrer Alle Maschinen der JCB X-Series verfügen über die geräumige JCB CommandPlus-Kabine, die höchsten Bedienkomfort und maximale Sicherheit vereint. Zur Serienausstattung gehören hochwertige Materialien, ein beheizter und belüfteter Fahrersitz mit elektronischer Lendenwirbelstütze sowie die neue JCB-UX-Benutzeroberfläche. Sie sorgen für ein ergonomisches, produktives Arbeitsumfeld. Kernstück der Bedienung ist ein 10-Zoll-Farb-Touchscreen, der individuell an die Vorlieben des Fahrers angepasst werden kann. Persönliche Hotkeys ermöglichen den schnellen Zugriff auf häufig genutzte Funktionen. Neu in der X-Serie ist das schlüssellose Startsystem: Ein kurzer Tastendruck aktiviert oder deaktiviert das Display, ein längerer Druck startet oder stoppt den Motor. Zwei Fahrstatistik-Modi erlauben eine detaillierte Analyse von Kraftstoffverbrauch und Maschinenauslastung. Zudem können bis zu 25 Benutzerprofile inklusive individueller Joystick- und Schalterbelegungen gespeichert werden. Die serienmäßig ROPS/FOPS-zertifizierte Kabine ist mit dem JCB 2Go-Hydraulikfreigabesystem ausgestattet und gewährleistet in allen Einsatzbereichen ein Höchstmaß an Sicherheit. Zur Serienausstattung gehört ebenfalls eine hochauflösende 360-Grad-Kamera, die nahtlos in das UX-Display integriert ist. Ergänzend sorgen 14 LED-Arbeitsscheinwerfer für hervorragende Sicht und sichere Arbeitsbedingungen bei allen Lichtverhältnissen. Antwort auf die Marktnachfrage Mit dem 420X erweitert JCB sein Portfolio im 40-Tonnen-Segment für die Bereiche Erdbewegung, Steinbruch, Abbruch und Schwerlastanwendungen. Dank des serienmäßigen Earthmoving Pro Packs und des optionalen Heavy Duty Pro Packs setzt der 420X neue Maßstäbe in puncto Leistung, Haltbarkeit und Produktivität in seiner Klasse. Weitere Informationen: JCB | © Fotos: JCB
-
Frechen - Mit dem neuen 420X Kettenbagger bringt JCB ein leistungsstarkes Modell der 40-Tonnen-Klasse auf den Markt. Die Maschine richtet sich insbesondere an Anwender aus den Bereichen Gesteinsgewinnung, Abbruch und Erdbewegung sowie an Steinbruchbetriebe. Sie wurde speziell für anspruchsvolle Schwerlastanwendungen entwickelt. Bauforum24 Artikel (04.02.2026): Radlader JCB 437HT JCB stellt produktiveren Kettenbagger 420X vor. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
-
Háje (Czech Republic) - Fast 900 Kunden, Händler und Fachmedien konnte DEVELON zu seinen äußerst erfolgreichen Demo Days 2026 begrüßen. Die viertägige Veranstaltung fand vom 13. bis 16. April im Steinbruch Háje bei Prag in der Tschechischen Republik statt und bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, die neuesten DEVELON-Maschinen – darunter die neuen intelligenten Raupenbagger der Serie 9 – erstmals hautnah in einer realen Arbeitsumgebung zu erleben. Bauforum24 Artikel (17.04.2026): DEVELON Smart-Crawler-Bagger Voller Erfolg: Rund 900 Kunden, Händler und Vertreter der Fachpresse haben an den DEVELON Demo Days Mitte April im Steinbruch Háje bei Prag teilgenommen. Mit mehr als 25 verfügbaren Maschinen bot die Veranstaltung eine praxisnahe Plattform, auf der Kunden neue Modelle und Innovationen erkunden konnten, die darauf ausgelegt sind, Produktivität, Sicherheit und Effizienz in Bau- und Steinbruchanwendungen zu steigern. Die Bagger der Serie 9 setzen neue Standards Zu den Demo Days wurden die neuen Modelle DX360LC-9 (37 Tonnen) und DX400HD-9 (42 Tonnen) eingeführt. Diese Maschinen basieren auf einer neuen Generation von Baggerplattformen mit voll elektrohydraulischer (FEH) Technologie und integrierter künstlicher Intelligenz, die für verbesserte Präzision, Steuerung und Effizienz entwickelt wurde. Viel Applaus: Die Live-Demonstration des Real-X-Systems zogen viel Aufmerksamkeit auf sich, zeigten sie doch, wie präzise KI-gestützte, autonome Aushubtechnologie arbeitet. Sie ergänzten die bereits vorgestellten Modelle DX230LC-9 und DX260LC-9, wobei alle vier Maschinen der Serie 9 den Kunden vor Ort zum Einsatz zur Verfügung standen. Dadurch ergab sich die wertvolle Gelegenheit, die Vorteile der neuen Plattform unter realen Arbeitsbedingungen direkt zu erleben. Vorausschauende Sicherheit für Baustelle und Steinbruch Bei den zahlreichen Live-Demonstrationen wurden mehrere neue Sicherheits- und Produktivitätsfunktionen von DEVELON vorgestellt. Dazu gehörte etwa das bahnbrechende E-Stop-System, die erste Technologie ihrer Art, die speziell für den Baggermarkt entwickelt wurde. E-Stop ist eine von mehreren neuen, fortschrittlichen intelligenten Sicherheitstechnologien, mit denen Maschinen der Serie 9 ausgestattet werden können, um Unfälle auf Baustellen deutlich zu reduzieren und Arbeiter in risikoreichen Umgebungen zu schützen. „Die E-Stop-Technologie ist vergleichbar mit Notbremssystemen aus der Automobilindustrie und hat bereits großes Interesse bei Anwendern geweckt, die nach praktischen Lösungen zur Verbesserung der Sicherheitsstandards auf der Baustelle suchen“, erklärte Stephane Dieu, Produktmanager für DEVELON-Bagger in Europa. Demonstriert wurde auch die neueste Version von DEVELONs Transparent Bucket 2.0 (TB2.0), einem fortschrittlichen Sichtsystem für Radlader. Durch die effektive Beseitigung von toten Winkeln im Frontbereich ermöglicht TB2.0 den Fahrern ein sichereres Arbeiten und verbessert sowohl die Sicherheit als auch die Gesamteffizienz. DEVELONS Vision autonomer Bagger wird Wirklichkeit Der absolute Höhepunkt der Veranstaltung war die Live-Demonstration des Real-X-Systems, einer gemeinsamen Entwicklung mit Gravis Robotics Systems. Durch die Kombination der Expertise beider Unternehmen in KI-gestützter Aushubtechnologie und fortschrittlicher Baumaschinentechnik stellt das System einen bedeutenden Fortschritt in der Entwicklung autonomer Aushublösungen dar. Bitte einsteigen: Die Besucherinnen und Besucher der Demo Days nahmen gern das Angebot von DEVELON an, die meisten der mehr als 25 Maschinen selbst zu testen, hier der Dozer DD130. Die reibungslose und präzise Demonstration des Grabenaushubs mit Real-X zog viel Aufmerksamkeit auf sich, zeigte sie doch eindrucksvoll, wie Automatisierung die Sicherheit und Produktivität auf der Baustelle verbessern kann. Die Zusammenarbeit hat bereits zur Auslieferung des ersten Systems dieser Art an einen Kunden in Europa geführt – ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur praktischen Anwendung der nächsten Generation autonomer Bagger. Weitere wichtige Partner, darunter Leica, Engcon, Trimble, Steelwrist und Strickland, waren ebenfalls auf der Veranstaltung vertreten. Ihre Vertreter erläuterten den Teilnehmenden ihre innovativen Kooperationen mit DEVELON und die sich daraus ergebenden Vorteile. Präsentation einer neuen Reihe elektrischer Bagger Als Reaktion auf die steigende Nachfrage erweitert DEVELON sein Portfolio an elektrisch betriebenen Baggern und unterstützt Kunden beim Übergang von Diesel- zu emissionsfreien Lösungen. Basierend auf der bewährten Plattform der „-7 Serie“ decken die auf den Demo Days präsentierten Elektromaschinen wichtige kompakte und mittelgroße Segmente ab und bieten neben der Leistung und Zuverlässigkeit, die Kunden erwarteten, auch eine reduzierte Umweltbelastung. Zu den ausgestellten Modellen zählten der elektrische Minibagger DX20ZE-7 und DX23E-7, der elektrische Raupenbagger DX230LCE-7 sowie der elektrische Mobilbagger DX160WE-7K. Spezialmaschinen für Abbruch und Umschlag Spezialmaschinen für Abbruch- und Materialumschlaganwendungen waren ein zentraler Bestandteil der Veranstaltung. Gezeigt wurden der neue kompakte Abbruchbagger DX140RDM-7 sowie die Materialumschlagmaschinen DX160WMH-7 und DX350WMH-7. Mit einem Gewicht von 14 Tonnen kombiniert der DX140RDM-7 maximale Leistung mit außergewöhnlicher Wendigkeit und eignet sich besonders für Arbeiten auf engstem Raum. Als äußerst vielseitige Maschine ist er nicht nur für den Abbruch konzipiert, sondern auch für eine Vielzahl von multifunktionalen Baustelleneinsätzen geeignet. Kunden erhalten damit größere Flexibilität bei unterschiedlichen Einsatzarten. Hohe Sicherheit: Mithilfe der Leinwand wurde aufgezeigt, wie gut der Bediener eines mit dem Transparent-Bucket-System 2.0 ausgestatteten Radladers Menschen in seinem Arbeitsumfeld erkennt. Der DX140RDM-7 ist Teil der umfassenderen DEVELON-Abbruchpalette, zu der auch die Modelle DX245DM-7, DX380DM-7 und DX530DM-7 gehören und die ein breites Spektrum an Projektanforderungen abdeckt. Die Materialumschlagmaschinen DX160WMH-7 und DX350WMH-7 unterstützen anspruchsvolle Anwendungen wie Recycling, Abfallwirtschaft und Industrieeinsätze und bieten die erforderliche Robustheit, Effizienz und Leistung für hochintensive Betriebsbedingungen. Position im europäischen Dozer-Markt gestärkt DEVELON stärkt seine Position im europäischen Dozer-Markt zusätzlich mit der Einführung des neuen DD100-7, nach der erfolgreichen Markteinführung des DD130-7. Der DD100-7 ist in seiner Klasse führend in Bezug auf Betriebsgewicht und Leistung und wurde für Anwendungen im Wohnungsbau, im leichten Gewerbebau sowie im Straßenbau entwickelt. Seine auf Präzision ausgerichtete Leistung macht ihn besonders geeignet für Feinplanierarbeiten, bei denen Genauigkeit und Kontrolle entscheidend sind. Insgesamt spiegeln diese Entwicklungen DEVELONS kontinuierliche Investitionen in Innovation sowie den Fokus auf anwendungsorientierte, fortschrittliche Lösungen für Kunden in ganz Europa wider. Weitere Informationen: DEVELON | © Fotos: Develon
-
- 1
-
-
- develon
- develon demo days 2026
- (und 8 weitere)
-
Háje (Czech Republic) - Fast 900 Kunden, Händler und Fachmedien konnte DEVELON zu seinen äußerst erfolgreichen Demo Days 2026 begrüßen. Die viertägige Veranstaltung fand vom 13. bis 16. April im Steinbruch Háje bei Prag in der Tschechischen Republik statt und bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, die neuesten DEVELON-Maschinen – darunter die neuen intelligenten Raupenbagger der Serie 9 – erstmals hautnah in einer realen Arbeitsumgebung zu erleben. Bauforum24 Artikel (17.04.2026): DEVELON Smart-Crawler-Bagger Voller Erfolg: Rund 900 Kunden, Händler und Vertreter der Fachpresse haben an den DEVELON Demo Days Mitte April im Steinbruch Háje bei Prag teilgenommen. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
-
- develon
- develon demo days 2026
- (und 8 weitere)
-
CAT Radlader 992 & Muldenkipper 777
eine Bauforum24 News erstellte Bauforum24 in Caterpillar, Zeppelin
Harburg - Die bauma ist für Baumaschinen eigentlich nur eine Zwischenstation. Ihr eigentliches Ziel sind Baustellen oder Steinbrüche. Das galt auch für den 106 Tonnen schweren Besuchermagneten auf der Messe: den Cat Radlader 992. Erst als der Koloss in Harburg bei der Firma Märker im schwäbischen Donauries eintraf und dort in der Werkstatt die Endmontage zur Inbetriebnahme erfolgte, hatte er seine letzte Etappe erreicht. Vor Ort kann man sich vom Einsatz des Schwergewichts im Zusammenspiel mit der gesamten Maschinenflotte in der Rohstoffgewinnung überzeugen. Bauforum24 Artikel (25.11.2025): CAT Kettenbagger 324DLN Knapp hundert Tonnen des Materials schlägt der neue Cat Radlader 992 in wenigen Ladespielen auf Cat Muldenkipper 777 um. Märker gewinnt im Schnitt täglich Tausende Tonnen Kalkgestein – über das gesamte Jahr verteilt macht die Fördermenge weit über 1,6 Millionen Tonnen aus. Typisch für das Abbaugebiet: Das Gestein ist zerklüftet und weist viele Spalten auf. Darauf muss bei der Großbohrlochsprengung, beim Abbau und beim Maschineneinsatz Rücksicht genommen werden. Denn vor 15 Millionen Jahren schlug in der Region ein Meteorit ein und formte das Nördlinger Ries samt seiner Gesteinszusammensetzung. Dies hat bis heute weitreichende Folgen für die Qualität und die Eigenschaften des Zements, des Betons und des Kalks von Märker. Der Meteoriteneinschlag führte zu einer Durchmischung der Auswurfmassen, was bei der Gewinnung des Rohmaterials beachtet werden muss. Zu diesem Zweck hat Märker eine Cat Raupe D11 im Einsatz, um mithilfe des Reißzahns Kalkgestein mit einer Druck- und Zugbewegung zu lösen und für eine bessere Homogenisierung zu sorgen. Eine Durchmischung des Materials beeinflusst auch den Radlader-Einsatz. Auch bei den Skw erfolgte ein Gerätewechsel. Der neue Cat 992 steuert darum verschiedene Ladestellen an und nimmt den Rohstoff mit seiner 13,8 Kubikmeter großen Schaufel auf. „Er wechselt immer wieder seine Ladeposition – die Vorgabe macht der Leitstandfahrer aufgrund der Materialzusammensetzung, die permanent vom Brecher aus analysiert wird“, erklärt Karl-Heinz Kurtz, Steinbruchmeister bei Märker und seit 40 Jahren im Betrieb. Knapp hundert Tonnen des Materials schlägt der Radlader dann in wenigen Ladespielen auf Cat Muldenkipper 777 um. Auch bei den Skw erfolgte ein Gerätewechsel, denn hier hielt ebenso neue Technik in Form eines knapp 90 Tonnen schweren Starrrahmenkippers Einzug. In Summe übernehmen drei Geräte der 777-Baureihe den Materialtransport zur Aufgabenstelle. Eine Distanz von bis zu einem Kilometer und eine Steigung von bis zu 15 Grad müssen sie dabei mitunter zurücklegen. Damit sie mit konstanter Geschwindigkeit unterwegs sein können, werden die Fahrwege immer wieder in Schuss gehalten, um so für einen kontinuierlichen Durchsatz zu sorgen. Das Team von Märker und Zeppelin hat kaum Platz in der 13,8 Kubikmeter großen Radlader-Schaufel. Beladen werden sie nicht allein von dem neuen Cat 992, sondern von dem Modell gibt es noch einen weiteren Vertreter. Er übernahm seinen Dienst nach der bauma 2022. Hinzu kommt auch ein Hochlöffelbagger, der in dem angrenzenden Abbaugebiet Bräunlesberg eingesetzt wird. Dieses kam Mitte der 90er-Jahre hinzu, um langfristig die Versorgung mit Rohstoffen für die Kalk- und Zementproduktion sicherzustellen. Das Rohmaterial wird im Ein-Schicht-Betrieb gewonnen. Innerhalb von einer Arbeitswoche muss das Team der Maschinisten einen Vorrat an Rohmaterial von bis zu vier Tagen für die Produktion bereitstellen. Auch an den Wochenenden müssen der Zementofen und die Kalköfen mit Material versorgt werden. Damit der Maschineneinsatz ohne Unterbrechung läuft, wird das Zeitfenster der Kundendienste und Inspektionen entsprechend angepasst. Durchgeführt werden diese von der eigenen Werkstatt, die dann Sensoren tauscht, Hydraulikschläuche erneuert, Filter oder Öle wechselt. „Bei den großen Kundendiensten nach tausend Betriebsstunden unterstützen unsere Monteure der Niederlassung Ulm die Werkstatt, weil die durchzuführenden Arbeiten aufwendiger sind“, erklärt Joachim Steck, Zeppelin Serviceberater. Er steht ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite und leitet im Vorfeld nötige Maßnahmen in die Wege, um für anstehende Instandsetzungen vorbereitet zu sein. Als beispielsweise das Kettenlaufwerk für die D11 gewechselt wurde, stand die Raupe auch schon mal drei Wochen. Das wurde entsprechend während der Revisionszeit des Ofens im Winter geplant. Immer wieder muss der neue Cat 992 die Ladestelle wechseln, um das Material zu homogenisieren. Um Verschleiß zu reduzieren und den Kraftstoffverbrauch zu senken, soll nicht nur die Technik unterstützend wirken, sondern auch die Fahrer sollen ihren Input leisten. Dafür müssen sie ihr Wissen immer wieder in Form von Schulungen auffrischen. Darum investiert das Unternehmen kontinuierlich in die Weiterbildung seines Personals. Das gilt insbesondere bei Neuanschaffungen von Gerätetechnik wie dem Cat 992 und 777, um die Geräte produktiv und sicher einzusetzen, aber auch um die neuen Features anzuwenden. Neuerungen bei Neumaschinen bedeuten jedoch erst einmal eine Umstellung für den Fahrer. Die Baumaschinentechnik hat sich in den letzten Jahren durch den Einsatz neuer Technologien rasant weiterentwickelt. Im Fall des Radladers führt das zu Verbesserungen am Antriebsstrang, am Getriebe, an den Achsen und am Endantrieb, was die Lebensdauer wesentlicher Komponenten erhöht. Zugleich wurde auch an der Produktivität geschraubt. Das Ladegerät kann dank erhöhter Ausbrechkräfte mehr Durchsatz und mehr Effizienz liefern. Immer wieder muss der neue Cat 992 die Ladestelle wechseln, um das Material zu homogenisieren. Dennoch wird die Ausstattung bestmöglich auf die Einsatzanforderungen abgestimmt. So wurde seitens Zeppelin empfohlen, die Schaufel des Cat 992 zu optimieren und zu einem verstärkten Seitenschutz sowie zum Zahnsystem Advansys geraten. Was für dieses spricht: Zahnhalter und Zahnspitzen fassen konisch ineinander ein. Damit drückt die Zahnspitze so auf den Zahnhalter, dass keine Kräfte auf die Sicherungselemente wirken. Eine weitere Konsequenz der Konstruktion: Es gibt weniger Widerstand beim Eindringen ins Material, was weniger Kraftaufwand erfordert. „Grundsätzlich ist das Material wenig abrasiv. Zähne haben eine lange Haltbarkeit“, so Joachim Steck. Die Materialeigenschaften führten auch zu einer weiteren Anpassung bei der Muldenauskleidung. „Bislang wurde der Muldenkörper gepanzert. Doch die verschleißbedingten Abnutzungserscheinungen wirkten sich nicht so stark aus. Erstmals haben wir empfohlen, aufgrund der bestehenden Verschleißerfahrungen auf die Auskleidung zu verzichten. Das macht sich nun beim Gewicht bemerkbar, schlägt so mit sechs Tonnen weniger zu Buche und hat folglich enorme Auswirkungen auf die zu bewegenden Tonnen pro Ladezyklus bei gleichem Zielgewicht, die nun auf den gesamten Tag verteilt zur Verfügung stehen“, meint Joachim Steck. Ein Weil auf die Muldenauskleidung verzichtet wurde, schlägt das mit sechs Tonnen weniger zu Buche, was sich auf die zu bewegenden Tonnen pro Ladezyklus bei gleichem Zielgewicht bemerkbar macht. Effekt, der auch den Spritverbrauch pro bewegte Tonne beeinflusst. „Es ist eine Stellschraube, die wir geändert haben, die es aber in sich hat“, meint Robin Minkenberg, Zeppelin Verkaufsrepräsentant der Niederlassung Ulm, der das Unternehmen berät und dabei im engen Austausch mit seinen Kollegen steht. Ausstattungsoptionen und Konfigurationen des Cat 992 und 777 werden vor jeder Investition geprüft und abgewogen. „Es gab ein Vorgespräch, in dem wir die grobe Richtung festgelegt haben. Dann wurde an den Details gefeilt. Im Vorfeld muss viel abgestimmt werden – nicht nur mit dem Kunden, sondern auch mit unserem Produktmanagement und mit Caterpillar. Schließlich sollte der Radlader auch auf der bauma, der größten Messe der Branche, zu sehen sein. Und so galt es, die Bestellung fristgerecht zu terminieren“, so Robin Minkenberg. Damit konnte nach Messeschluss der bauma der Maschinentransport in Richtung Harburg in die Wege geleitet werden. Weitere Informationen: Zeppelin Baumaschinen | © Fotos: Zeppelin-
- 1
-
-
- zeppelin
- zeppelin baumaschinen
- (und 14 weitere)
-
CAT Radlader 992 & Muldenkipper 777
ein Thema erstellte Bauforum24 in News aus der Baumaschinen Industrie
Harburg - Die bauma ist für Baumaschinen eigentlich nur eine Zwischenstation. Ihr eigentliches Ziel sind Baustellen oder Steinbrüche. Das galt auch für den 106 Tonnen schweren Besuchermagneten auf der Messe: den Cat Radlader 992. Erst als der Koloss in Harburg bei der Firma Märker im schwäbischen Donauries eintraf und dort in der Werkstatt die Endmontage zur Inbetriebnahme erfolgte, hatte er seine letzte Etappe erreicht. Vor Ort kann man sich vom Einsatz des Schwergewichts im Zusammenspiel mit der gesamten Maschinenflotte in der Rohstoffgewinnung überzeugen. Bauforum24 Artikel (25.11.2025): CAT Kettenbagger 324DLN Knapp hundert Tonnen des Materials schlägt der neue Cat Radlader 992 in wenigen Ladespielen auf Cat Muldenkipper 777 um. Hier geht's zum vollständigen Beitrag-
- 1
-
-
- zeppelin
- zeppelin baumaschinen
- (und 14 weitere)
-
Niagara Falls (Kanada) - L. Walter & Sons Excavating mit Sitz in Ontario im Süden Kanadas betreibt aktuell einen Felssteinbruch mit besonders herausfordernden Arbeitsbedingungen, wie dem Abbau von außergewöhnlich schweren Materials (mit einer Dichte von 2,2 t/m3), großen Blöcken und abrasivem Gestein. Der R 992 Raupenbagger ist speziell für anspruchsvolle Einsatzumgebungen ausgelegt. Für das Unternehmen war die Wahl dieses Modells eine naheliegende strategische Entscheidung. Bauforum24 Artikel (25.07.2025): Liebherr-Spezialbagger Der Liebherr-Raupenbagger R 992 im Einsatz im Steinbruch. Die Hauptaufgabe der Maschine besteht in der Beladung knickgelenkter Muldenkipper mit 40 Tonnen Einsatzgewicht. Diese füllt sie mit gerade einmal drei Arbeitsgängen. Das außergewöhnlich hohe Arbeitstempo zeugt von der Leistung und Effizienz dieses Raupenbaggers. Außerdem zeichnet er sich durch eine Losbrechkraft aus, die zu den besten seiner Klasse gehört. Diese Eigenschaften erlauben es L. Walter & Sons Excavating seine Produktionsabläufe zu optimieren und dabei Wartezeiten und Betriebskosten zu verringern. „Was uns überzeugt hat, war die Kombination aus Leistung, Geschwindigkeit und Produktionsqualität. Der R 992 erfüllt alle diese Punkte: Er bietet eindrucksvolle Leistung, sehr kurze Zykluszeiten und ein perfektes Design“, betont Matt Walter, der Vizepräsident des Unternehmens. L. Walter & Sons Excavating wurde im Jahr 1965 gegründet und ist damit seit 60 Jahren in der Branche tätig. Das Unternehmen hat bereits 60 Maschinen von Liebherr erworben. Ein eindrucksvoller Meilenstein. Der R 992: Eine Maschine, die hohe Leistung, Effizienz und Komfort vereint Die Generation 6.2 des R 992 Raupenbaggers wurde für anspruchsvollste Umgebungen in der Gewinnungsindustrie konzipiert. Sie bietet spürbare Verbesserungen beim Kraftstoffverbrauch und bei den Assistenzfunktionen. Mit seinem Einsatzgewicht von 94 Tonnen hat sich der R 992 als robuste und leistungsstarke Maschine bewährt. Neben seinen technischen Leistungsmerkmalen verfügt er über speziell auf den Fahrer und seine Sicherheit zugeschnittene Funktionalitäten: eine geräumige, komfortable und ergonomische Fahrerkabine, zwei Kameras für eine optimale Übersicht, eine serienmäßig verstärkte Frontscheibe sowie das neue Bucket Fill Assist-Assistenzsystem, das die Füllrate des Löffels verbessert und die Zykluszeiten verkürzt. L. Walter & Sons Excavating schätzt die Leistung, Geschwindigkeit und Qualität des R 992. Gemäß den betrieblichen Anforderungen von L. Walter & Sons Excavating wurde die Maschine mit einem 7,20 m langen Ausleger und einem 2,90 m langen Stiel ausgestattet, um eine optimale Reichweite bei hoher Stabilität während des Beladens zu gewährleisten. Der Löffel ermöglicht mit seiner Füllmenge von 6,2 m3 und Breite von 2.300 mm die Aufnahme großer Gesteinsvolumina und gewährleistet dank der Semi-Delta-Form ein gutes Eindringverhalten in das Grabgut. Der Löffel ist mit Liebherr Z90 CL Profilzähnen ausgestattet, die sich durch eine hohe Verschleißfestigkeit auszeichnen. Um die Maschine vor Beschädigungen durch Gesteinsblöcke zu schützen, wurde der R 992 mit speziellen Schutzblechen an der Unterseite des Auslegers und des Stiels ausgestattet. Liebherr Produktreihe mit 70 bis 100 Tonnen: Leistung, Präzision und Energieeffizienz Der R 992 ist Teil der neuen Produktreihe der großen Liebherr Raupenbagger für anspruchsvolle Aufgaben, insbesondere im Bergbau, in Steinbrüchen und für Erdbewegungsarbeiten. Diese Produktreihe umfasst Maschinen der 70 bis 100 Tonnen-Klasse mit den Modellen R 972, R 978 SME, R 992 und R 998 SME. Sie zeichnen sich aus durch die Kombination aus starker Leistung sowie hydraulischer Präzision und bieten gleichzeitig höchsten Bedienkomfort. Neben ihrer eindrucksvollen Größe bestechen die Raupenbagger durch die Integration innovativer Technologien, die die Produktivität und Profitabilität am Einsatzort verbessern. Sie verfügen über das „Liebherr Power Efficiency – Engine Control“-System, das die Motorparameter in Echtzeit anpasst, um den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren, ohne die Leistung zu beeinträchtigen. Diese Technologie ermöglicht es, den in der Branche tätigen Unternehmen nicht nur die Betriebskosten zu reduzieren, sondern auch den steigenden ökologischen Anforderungen gerecht zu werden. Für ein komfortables und ergonomisches Arbeiten sind die Kabinen mit intelligenten Assistenzsystemen ausgestattet. Außerdem ermöglichen sie ein optimales Sichtfeld und intuitive Bedienelemente zur einfachen Steuerung der Maschine. Die Modetronic-Funktion ermöglicht es dem Fahrer, das Verhalten seines Baggers an die eigenen Gewohnheiten und die jeweilige Arbeitsaufgabe anzupassen und so die Präzision und Flexibilität im Einsatz zu verbessern. Weitere Informationen: Liebherr-France SAS | © Fotos: Liebherr
-
- liebherr
- liebherr-france
- (und 10 weitere)
-
Niagara Falls (Kanada) - L. Walter & Sons Excavating mit Sitz in Ontario im Süden Kanadas betreibt aktuell einen Felssteinbruch mit besonders herausfordernden Arbeitsbedingungen, wie dem Abbau von außergewöhnlich schweren Materials (mit einer Dichte von 2,2 t/m3), großen Blöcken und abrasivem Gestein. Der R 992 Raupenbagger ist speziell für anspruchsvolle Einsatzumgebungen ausgelegt. Für das Unternehmen war die Wahl dieses Modells eine naheliegende strategische Entscheidung. Bauforum24 Artikel (25.07.2025): Liebherr-Spezialbagger Der Liebherr-Raupenbagger R 992 im Einsatz im Steinbruch. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
-
- liebherr
- liebherr-france
- (und 10 weitere)
-
Hyundai Dumper HA30A und HA45A
ein Thema erstellte Bauforum24 in News aus der Baumaschinen Industrie
Tessenderlo-Ham (Belgien) - Die Knickgelenkten Muldenkipper (Dumper) HA30A und HA45A von Hyundai Construction Equipment mit Nutzlasten von 28 und 41 t bieten als einzige ein besonderes Fahrwerk. Bauforum24 Artikel (01.09.2025): Hyundai-Kettenbagger HX140A L Die Tandemachse beim Hyundai-Dumper HA30/HA45 ist ein Alleinstellungsmerkmal. Extrem gute Traktion, hohe Bodenfreiheit, Verzicht auf starre Hinterachsen und geringe Wartungskosten sind die Vorteile für Betreiber. Hier geht's zum vollständigen Beitrag-
- 1
-
-
- erdmassenbewegungen
- steinbruch
- (und 9 weitere)
-
Tessenderlo-Ham (Belgien) - Die Knickgelenkten Muldenkipper (Dumper) HA30A und HA45A von Hyundai Construction Equipment mit Nutzlasten von 28 und 41 t bieten als einzige ein besonderes Fahrwerk. Bauforum24 Artikel (01.09.2025): Hyundai-Kettenbagger HX140A L Die Tandemachse beim Hyundai-Dumper HA30/HA45 ist ein Alleinstellungsmerkmal. Extrem gute Traktion, hohe Bodenfreiheit, Verzicht auf starre Hinterachsen und geringe Wartungskosten sind die Vorteile für Betreiber. Dumper sind auf Straßen-, Autobahnbaustellen, in Steinbrüchen und bei großen Erdmassenbewegungen das passende "Werkzeug“. Die beiden Hyundai-Dumper HA30A/HA45A bieten im Gelände enorme Vorteile, denn sie verfügen als einzige in ihrer Klasse über ein besonderes Fahrwerk mit oszillierenden Hinterachsen (Tandem-Fahrwerk). Der HA30A bietet einen Muldeninhalt von 16,8m3, der mit Heckklappe auf 17,8m3 steigt. Der größere HA45A bietet einen Muldeninhalt von 24,4 m3 (mit Heckklappe 26,0 m3). Eine Scherenheckklappe, Muldenheizung und extra Verschleißplatten zum Transport von brasivem Material sind optional erhältlich. Normalerweise sind in Dumpern starre Achsen an Dreieckslenkern am Hinterwagen verbaut. Hyundai geht einen anderen Weg. Am Hinterwagen können die Räderpaare sich beidseitig unabhängig voneinander bewegen. Die Bogieachsen (auch Grader-Fahrwerk genannt) sind in Kastenbauweise ausgeführt. An diesen Bogies sind die Räder montiert, wobei die beiden Räder ungleich zum Grader mit Zahnrädern angetrieben werden. Durch die sehr bewegliche Bauart der Tandemachsen können sie sich über einen sehr großen Bereich und unabhängig voneinander bewegen. Vorteile: Große Bodenfreiheit und extrem gute Traktion Hohe Geländegängigkeit Permanenter Bodenkontakt aller sechs Räder Hohe Fahrstabilität Hohe Stabilität beim Kippen Große Fahrsicherheit Platzsparende Bauweise Hoher Fahrkomfort Höhere Geschwindigkeiten bei Voll- und Leerfahrt Knickgelenkter Muldenkipper Der HA30A und der HA45A sind auf die Marktsegmente der 30 und 45-Tonnen-Klassen ausgerichtet und verfügen über permanenten Sechsradantrieb. Serienmäßig bieten sie Sperrdifferentiale vorne und hinten sowie ein sperrbares Längsdifferential. Die selbstnivellierende hydropneumatische Federung der einzeln gelagerten Vorderräder unterstützt komfortables Fahren und erleichtert die Lenkbarkeit bei schwierigen Bodenbedingungen. Die beiden Hinterachsen arbeiten mit einem Tandem-Bogie-Design, einem einzigen Zentraldifferential und Doppel-Innenzahnradantrieb auf jeder Seite des Dumpers. Diese Tandemachsen können sich jeweils um einen Bereich von fast 40° bewegen. Durch die extremen Verschränkungswinkel haben die vier Hinterräder auch in schwierigem Gelände guten Bodenkontakt. Die Dumper sind mit einem integrierten hydraulischen Retarder ausgestattet. So erreichen die im Ölbad laufenden Lamellenbremsen eine Standzeit von bis zu 15.000 Stunden. Eine hydraulisch betätigte, mechanische Feststellbremse hält die Maschine im Stand. Die Dumper werden mit Steigungsmesserund einer Funktion „Tip up restriction“ geliefert, um Fahrer beim sicheren Abkippen in schwierigem Gelände zu unterstützen. Weitere Informationen: Hyundai Construction Equipment Europe | © Fotos: Hyundai
-
- 2
-
-
- erdmassenbewegungen
- steinbruch
- (und 9 weitere)
-
Essen - Das Bohren und Sprengen zählt zu den anspruchsvollsten Gewerken in Steinbrüchen. Gerade weil hier eine besondere Expertise gefordert ist, werden diese Arbeiten von den Betreibern mehr denn je an kompetente Spezialunternehmen delegiert. Nur die verlässliche Kombination aus erfahrenen Maschinenführern und leistungsstarker Technik schafft die Basis für einen dauerhaften Erfolg in einem so anspruchsvollen Segment. Das führt geradewegs zur Kautz Bohrtechnik GmbH aus Duisburg. Bauforum24 Artikel (10.07.2025): Sandvik Backenbrecher Startklar Die Pantera™ DP1500i unmittelbar vor Beginn der Bohrarbeiten Das Lösen des Gesteins aus der Wand steht unabdingbar am Beginn der Gewinnungs- und Aufbereitungskette, ebenso wie die Schritte Transport, Brechen, Sieben und Vermarkten. Dabei lassen sich besonders gut die Tätigkeiten bestens an spezialisierte Dienstleister übertragen, die separat vom übrigen Prozessverlauf durchgeführt werden können. Beim Bohren kommt zudem hochspezialisierte Technik zum Einsatz, die im Idealfall von spezialisierten Fachkräften bedient wird. Diese sind selbst in großen Betrieben oft kaum ausreichend ausgelastet, um wirklich rentabel zu sein. Auch für den Dienstleister gilt, dass ein dauerhafter Erfolg von vielen Faktoren abhängt. Olaf Kerker, Bohrspezialist bei der Kautz Bohrtechnik GmbH, bringt es auf den Punkt: „Nur wer besser bohrt, bleibt im Geschäft.” Olaf Kerker muss es wissen. Der erfahrene Bohrmeister und technische Leiter bei Kautz Bohrtechnik GmbH ist seit 25 Jahren dabei und hat schon mit zwei Generationen der Geschäftsführer des inhabergeführten Familienunternehmens deren Bohrsparte wesentlich mitgeprägt. Dabei hat sich der Weg hin zu einem Anbieter von Sprengbohrlöchern in Steinbrüchen ganz organisch entwickelt. Ein kurzer Abriss der Firmengeschichte: Die Firma entstand 1955 als reines Transportunternehmen – feiert also jetzt 70-jähriges Jubiläum. Der Firmensitz befand sich damals in Dortmund. Bereits Anfang der 1970er Jahre kam es zu den ersten „Annäherungen“ an die Steinbruchbranche. Angefangen mit Verladetätigkeiten vor der Bruchwand im Steinbruch ergänzten nach und nach zusätzlich verschiedene Dienstleistungen mit eigenen Baumaschinen die Aktivitäten bei Kautz. Mobil und einsatzbereit Die neue Pantera™ DP1500i unterwegs zum ersten Bohrfeld Der nächste bedeutende Schritt erfolgte dann schon Anfang der 1980er Jahre. Damals begann man, Sprenglochbohrarbeiten mit raupenmobilen Bohrgeräten in Steinbrüchen auszuführen. Von Beginn an setzte das Unternehmen Kautz auf die Anlagen von Tamrock, bekanntermaßen den unmittelbaren Vorgängern der heutigen Marke Sandvik. Bei Kautz begann alles mit einer Tamrock DHH800 ohne Kabine, die einen separaten Kompressor hatte, der hinter der Maschine hergezogen wurde. Rasch folgten eine Tamrock Zoomtrak DHA800 mit integriertem Kompressor sowie eine DHA1000 und schließlich eine CHA1100. Nach dem Übergang zu Sandvik vertraut Kautz seit 1997 der Pantera™-Baureihe mit einer ersten Sandvik Pantera™ DP1100. Seither wuchs der Geschäftszweig fast schon rasant. Maschine folgte auf Maschine und mit der Flotte wuchsen die Möglichkeiten und gleichzeitig das Renommee als kompetenter Dienstleister. Kautz und Sandvik blieben über die Jahrzehnte ein verlässliches Gespann und die Pantera™-Baureihe wurde alsbald zum „Basisgerät“ bei Kautz Bohrtechnik. Das hat bis heute Bestand. Aktuell hat Kautz nicht weniger als sieben Sandvik -Tophammeranlagen der Pantera™ DP1500-Serie im Einsatz, zusätzlich eine Pantera™ DP1100i. Aber auch ein Sandvik Ranger™ DX700 gehört der Flotte an. Die Anlage mit drehbarem Oberwagen erweitert die Möglichkeiten von Kautz, etwa bei Spezialeinsätzen unter besonders engen Arbeitsbedingungen. Neben den Tophammeranlagen sind auch DTH-Maschinen im Leistungsspektrum. Mit dieser Equipment-Vielfalt gehört die Kautz Bohrtechnik GmbH aus Duisburg heute zu den bundesweit agierenden Marktführern in der Nischenbranche – ein echter Hidden Champion eben! Die jüngste Bereicherung der eindrucksvollen Flotte ist eine weitere brandneue Sandvik Pantera™ DP1500i, die im März 2025 erstmals bei der MHI in Hildfeld zum Einsatz kam. Eine derartige Kampagne ist laut Olaf Kerker ein typischer, aber anspruchsvoller Einsatz. Im sauerländischen Hildfeld bei Winterberg steht ein paläozoischer Diabas an. Das Gestein gilt als schwierig, unter anderem weil es massiv und unregelmäßig geklüftet ist. Insgesamt sind etwa 2000 Meter Bohrleistung abzuteufen, mit Einzelbohrungen zwischen 16 und 26 Metern. Kalkuliert ist ein ambitioniertes Leistungspensum: Pro 10-Stunden-Schicht sollen 250 bis 350 Meter erreicht werden. Jeder Branchenkenner wird hier hellhörig, denn das Auftragsspektrum erfordert optimale Konstellationen. Auch aus diesem Grund sitzt der erfahrene Bohrist Olaf Kerker selbst an den Hebeln der Anlage. Das Sandvik CT67-Bohrgestänge mit Bohrkrone in den Händen von Olaf Kerker. Die Kombination aus Kautz und Sandvik macht hier den Unterschied – und der geht bis ins Detail. Olaf Kerker kann sich auf die Technik verlassen: „Die Pantera™ DP1500i ist für uns mittlerweile Standard – nicht, weil sie neu ist, sondern weil sie unter härtesten Bedingungen Tag für Tag zuverlässig abliefert.“ Im vorliegenden Fall wird mit einem Durchmesser von 102 mm gebohrt, wobei auch hier Sandvik zum Einsatz kommt, denn die neue Pantera™ DP1500i ist mit dem kürzlich eingeführten Bohrgestänge Sandvik CT67 bestückt. Ganz nebenbei zeigt sich hier, dass Kautz und Olaf Kerker mehr als reine Anwender der Sandvik-Technik sind. Es ist eine Partnerschaft entstanden, in der Sandvik die Kompetenzen von Kautz Bohrtechnik und speziell die Expertise von Olaf Kerker zu schätzen gelernt hat. So gehörte Kerker zu den Bohristen, die den neuen Bohrstahl für Sandvik ein Jahr lang in Deutschland getestet haben. Dabei wusste der schwedische Marktführer genau, wen er sich da ins Boot holte. Olaf Gruner, Sales Manager Surface Drilling bei Sandvik, sagt: „Olaf Kerker ist sicherlich einer der erfahrensten Bohrmeister in Deutschland. Er hat ein „angeborenes“ Interesse sich weiterzuentwickeln und Neues zu testen.“ Die Neugier eines ambitionierten Bohrmeisters, einfach wissen zu wollen, ob ein neues Produkt auch tatsächlich besser ist, hat sich auch für das Unternehmen Kautz gelohnt. Mittlerweile sind schon drei Maschinen mit neuem Bohrstahl im Einsatz. Zusammen mit der Sandvik Pantera™ DP1500i hat sich diese Kombination zur Referenz bei Kautz entwickelt. „Das CT67-Gestänge ist tatsächlich geeignet, auch das effizienteste Gerät im Tophammer-Segment spürbar leistungsstärker zu machen“, bestätigt Olaf Kerker. Neben der hohen Standzeit des Bohrstahls ermöglicht das perfekt abgestimmte Zusammenspiel von Pantera™ DP1500i und CT67 höchste Präzision beim Niederbringen der Bohrlöcher. Das ist heute mehr denn je dringend geboten ist, um Lärm- und Staubemissionen zu minimieren und die Effizienz der eingesetzten Sprengmaterialien optimal auszuschöpfen. Die Pantera™ DP1500i positioniert sich für den Bohrbeginn Eines wird deutlich: Wer auf Qualität, Präzision und Erfahrung setzt, bleibt auch in einem so anspruchsvollen Markt dauerhaft erfolgreich – genau wie Kautz Bohrtechnik mit Sandvik. Weitere Informationen: Sandvik Mining and Construction Central Europe | © Fotos: Sandvik
-
- sandvik
- sandvik mining and construction central europe
- (und 6 weitere)
-
Essen - Das Bohren und Sprengen zählt zu den anspruchsvollsten Gewerken in Steinbrüchen. Gerade weil hier eine besondere Expertise gefordert ist, werden diese Arbeiten von den Betreibern mehr denn je an kompetente Spezialunternehmen delegiert. Nur die verlässliche Kombination aus erfahrenen Maschinenführern und leistungsstarker Technik schafft die Basis für einen dauerhaften Erfolg in einem so anspruchsvollen Segment. Das führt geradewegs zur Kautz Bohrtechnik GmbH aus Duisburg. Bauforum24 Artikel (10.07.2025): Sandvik Backenbrecher Startklar Die Pantera™ DP1500i unmittelbar vor Beginn der Bohrarbeiten Hier geht's zum vollständigen Beitrag
-
- sandvik
- sandvik mining and construction central europe
- (und 6 weitere)
-
Ismaning - Sebald Zement bringt Bewegung in den Steinbruch: Mit dem neuen Volvo EC530E und einem passenden Hydraulikhammer HB48 von Volvo Construction Equipment setzt das Familienunternehmen aus Hartmannshof erstmals auf Baggerpower – und gewinnt damit Tempo, Flexibilität und Ruhe im Betrieb. Bauforum24 Artikel (04.07.2025): Volvo Bauprojekt mit Vorzeigecharakter Volle Kraft voraus im Steinbruch – Sebald Zement setzt auf den Volvo-Bagger EC530E Sebald Zement ist ein familiengeführtes Traditionsunternehmen, das seit sechs Generationen fest in der Region verwurzelt ist. Am Hauptstandort im mittelfränkischen Hartmannshof, idyllisch gelegen in der Hersbrucker Alb, arbeiten rund 100 Mitarbeiter in Verwaltung, Technik und Produktion Hand in Hand. Das Unternehmen steht nicht nur für hochwertige Zementprodukte, sondern verarbeitet auch Schotter, Kalkstein und Dolomit – etwa zu hochwertigem Düngegranulat. Mit dem neuen Volvo EC530E ist nun ein echter Leistungsträger in den Fuhrpark eingezogen: ein 50-Tonnen-Kettenbagger mit Schnellwechselsystem und Hydraulikhammer – und gleichzeitig der erste Bagger überhaupt im Bestand von Sebald Zement. Die Anschaffung markiert einen wichtigen Meilenstein im Abbauprozess. Florian Forster, Verkaufsberater bei Robert Aebi, erinnert sich an die Anfänge der Zusammenarbeit: „Ursprünglich hatten wir einen Radlader zur Vorführung im Einsatz – aber im Gespräch mit dem Kunden wurde schnell klar, dass ein Bagger für die Anforderungen im Steinbruch die deutlich bessere Ergänzung wäre. Der EC530E passte ideal – sowohl von der Leistung als auch vom Handling her. Das Feedback nach der Vorführung war durchweg positiv, und so ging es dann auch sehr schnell in Richtung Kaufentscheidung.“ Effizienter, flexibler, wirtschaftlicher Mit der Einführung des Volvo-Baggers hat sich die tägliche Arbeit im Steinbruch grundlegend verändert. Wo zuvor große Steinbrocken nach der Sprengung mühsam per Radlader aussortiert und wochenlang zwischengelagert werden mussten, um später durch einen externen Dienstleister zerkleinert zu werden, übernimmt heute der EC530E diese Aufgabe direkt vor Ort – und das deutlich schneller und effizienter. Technischer Betriebsleiter Maximilian Spieß beschreibt die Vorteile aus Sicht des Betriebs: „Mit dem neuen Bagger können wir nicht nur den gesamten Sprengschuss direkt verarbeiten, sondern gleichzeitig auch unsere Anlagen optimal beschicken. Der OilQuick-Schnellwechsler ermöglicht es, innerhalb kürzester Zeit zwischen Löffel und Hammer zu wechseln – das bringt uns enorme Flexibilität und steigert den Durchsatz in der Verarbeitung.“ Besonders beeindruckt hat das Team der werkseigene Volvo-Hammer, der mit dem EC530E im perfekten Zusammenspiel arbeitet. Trotz seiner immensen Schlagkraft arbeitet er erstaunlich leise – ein echter Pluspunkt angesichts der Nähe zur Ortslage. „Der Hammer ist nicht nur leistungsstark, sondern auch überraschend geräuscharm. Gerade im Außenbereich ist das ein wichtiges Argument für uns – wir wollen unsere Nachbarn so wenig wie möglich belasten“, erklärt Spieß. Investition mit Blick nach vorn Die Anschaffung des Volvo-Bagger EC530E war weit mehr als eine reine Maschinenentscheidung – sie war Teil eines umfassenden Veränderungsprozesses bei Sebald Zement. Mit dem Generationenwechsel in der Unternehmensführung und der neuen Besetzung der Steinbruchleitung durch Jochen Pohl wurde intern vieles neu gedacht. Arbeitsabläufe wurden analysiert, Verbesserungspotenziale identifiziert und das Team aktiv in die Weiterentwicklung eingebunden. „Wir haben uns bewusst Zeit genommen, um bestehende Prozesse zu hinterfragen und gemeinsam mit den Mitarbeitern zu überlegen, wie wir effizienter und zukunftsfähiger arbeiten können“, erklärt Technischer Betriebsleiter Maximilian Spieß. „Der neue Bagger ist das Ergebnis einer ganzen Reihe von Tests, Vergleichen und Gesprächen – und die Rückmeldung aus der Mannschaft war eindeutig: Das ist die richtige Maschine für uns.“ Ein wesentlicher Faktor für die Entscheidung war auch die enge und verlässliche Zusammenarbeit mit dem Vertriebspartner Robert Aebi. Vom ersten Gespräch bis zur Inbetriebnahme überzeugte nicht nur die Technik, sondern vor allem auch das Miteinander. „Beratung, Service, Betreuung – das hat einfach gepasst“, so Spieß. „Wir hatten immer einen Ansprechpartner, egal ob es um technische Details, Sonderumbauten oder Servicefragen ging. Auch der Austausch mit unserem festen Servicetechniker lief reibungslos – fachlich wie menschlich eine wirklich gute Zusammenarbeit.“ Praxischeck bestanden – vom Fahrer selbst Maschinenführer Hans Renner, Stammfahrer auf dem neuen Bagger, bringt es auf den Punkt: „Der EC530E fährt sich super. Die Bedienung ist intuitiv, das Display gut ablesbar, die Wartung einfach. Beim Meißeln merkt man in der Kabine deutlich, wie gut der Sitz abfedert. Man sitzt bequem – das macht den Unterschied im Alltag.“ Fazit: Ein starkes Gesamtpaket Mit dem Volvo EC530E hat Sebald Zement nicht nur ein neues Kapitel in der Abbaupraxis aufgeschlagen, sondern auch ein starkes Zeichen für Investitionen mit Weitblick gesetzt. Effizienter, leiser und flexibler – und das mit einem Partner Robert Aebi, der von Beratung bis Service alles aus einer Hand liefert. Weitere Informationen: Volvo Construction Equipment | © Fotos: Volvo
-
- 2
-
-
- schnellwechselsystem
- steinbruch
- (und 10 weitere)
-
Ismaning - Sebald Zement bringt Bewegung in den Steinbruch: Mit dem neuen Volvo EC530E und einem passenden Hydraulikhammer HB48 von Volvo Construction Equipment setzt das Familienunternehmen aus Hartmannshof erstmals auf Baggerpower – und gewinnt damit Tempo, Flexibilität und Ruhe im Betrieb. Bauforum24 Artikel (04.07.2025): Volvo Bauprojekt mit Vorzeigecharakter Volle Kraft voraus im Steinbruch – Sebald Zement setzt auf den Volvo-Bagger EC530E Hier geht's zum vollständigen Beitrag
-
- schnellwechselsystem
- steinbruch
- (und 10 weitere)
-
Caterpillar Job Site Solutions
ein Thema erstellte Bauforum24 in News aus der Baumaschinen Industrie
Premstätten - Ruht die Arbeit auf zwei Schultern oder nur auf einer, macht das bekanntlich einen großen Unterschied für die Verteilung der Arbeitsbelastung aus. Das gilt sowohl für Man- als auch für Maschinenpower. Im Fall des Pronat Steinbruchs Preg, der Teil der Schwarzl-Gruppe ist und somit zum Porr-Konzern gehört, bewältigten zwei Cat Kettenbagger 374 seit 2016 den Rohstoffabbau. Ihren Job übernimmt ab sofort ein neuer 94-Tonner: Der Cat 395 muss nun das Pensum absolvieren, das bislang die beiden 72-Tonner schafften. Bauforum24 Artikel (02.05.2025): Neuer Cat Muldenkipper 775 Sekttaufe bei der offiziellen Inbetriebnahme durch Karl-Heinz Strauss. Hier geht's zum vollständigen Beitrag-
- rohstoffabbau
- porr
- (und 13 weitere)
-
Premstätten - Ruht die Arbeit auf zwei Schultern oder nur auf einer, macht das bekanntlich einen großen Unterschied für die Verteilung der Arbeitsbelastung aus. Das gilt sowohl für Man- als auch für Maschinenpower. Im Fall des Pronat Steinbruchs Preg, der Teil der Schwarzl-Gruppe ist und somit zum Porr-Konzern gehört, bewältigten zwei Cat Kettenbagger 374 seit 2016 den Rohstoffabbau. Ihren Job übernimmt ab sofort ein neuer 94-Tonner: Der Cat 395 muss nun das Pensum absolvieren, das bislang die beiden 72-Tonner schafften. Bauforum24 Artikel (02.05.2025): Neuer Cat Muldenkipper 775 Sekttaufe bei der offiziellen Inbetriebnahme durch Karl-Heinz Strauss. Ihm zur Seite wird eine der Vorgängermaschinen als Standby-Gerät gestellt, um auf Nummer sicher zu gehen. „Verfügbarkeit ist für uns der Schlüssel zum Erfolg, um die hohen Ansprüche unserer Kunden erfüllen zu können“, erklärt Josef Plank, Betriebsleiter des Steinbruchs aus der Steiermark. Deswegen greift der Gewinnungsbetrieb als erster im deutschsprachigen Raum auf Caterpillar Job Site Solutions zurück. Der Service soll beim Monitoring der Maschinendaten unterstützen. Der 94-Tonnen-Bagger erhielt einen ME-Ausleger. „Wir haben alle relevanten Hersteller eingeladen und die passenden technischen Geräte an verschiedenen Standorten in Europa besucht, um uns einen detaillierten Eindruck zu verschaffen. Unser Fahrer konnte dabei auch die Bagger ausprobieren und technische Features testen. Letztlich hat ein Gesamtpaket den Ausschlag für Cat gegeben. In Verbindung mit dem Löffel ist es ein stimmiges Konzept“, erklärt Daniel Hödl, technischer Geräteverantwortlicher bei der Porr und zuständig für die Regionen Steiermark und Kärnten. Nicht nur dort ist das Modell 395 damit erstmalig vertreten, sondern auch im gesamten Porr-Konzern. In die Entscheidungsfindung waren daher die Betriebsleitung von Pronat Preg und die Bereichsleitung für Rohstoffbetriebe, aber auch der Zentraleinkauf involviert. Dabei standen zwei unterschiedliche Ausrüstungen zur Disposition. Denn es ging nicht nur um eine Investition am Standort von Pronat Preg, wo letztlich ein kurzer ME-Ausleger das Rennen bei der Ausstattung machte, sondern auch der Steinbruch Gradenberg sollte neben einem Cat Radlader 980 XE einen neuen Cat 395 erhalten. Für diesen wurde ein längerer Monoblock-Ausleger gewählt, um noch mehr aus den 17 Metern Reichweite in der Grundausstattung herauszuholen. Dank des verlängerten Monoblock-Auslegers gelingt es, mit der größeren Reichweite die gesamte Höhe der einzelnen Bruchwände von losem Gestein zu beräumen. Maschinenübergabe (von links) mit Daniel Hödl, technischer Geräteverantwortlicher bei der Porr und zuständig für die Regionen Steiermark und Kärnten, Frantisek Sallar, stellvertretender Steinbruchleiter von Pronat Preg, Gottfried Mooswalder, Steinbruchleiter von Pronat Preg, Josef Plank, Betriebsleiter von Pronat Preg, Karl-Heinz Strauss, CEO der Porr, Holger Schulz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin Baumaschinen GmbH, David Forbes, Corporate Account Manager bei Caterpillar, Ferdinand Luschnig, Leiter der Zeppelin Niederlassung Graz, Harald Polleros, Gebietsverkaufsleiter Steiermark-Nord der Zeppelin Niederlassung Graz, und Christoph Gil, Verkaufsleiter Konzernkunden bei Zeppelin. Nicht weniger im Fokus stand außerdem der Spritverbrauch. Denn die beiden Steinbrüche sind bestrebt, den Kraftstoffverbrauch signifikant zu senken, um nachhaltiger zu werden. 55 Liter bei 30 Prozent Leerlaufanteil sind die von Caterpillar garantierten Verbrauchswerte, die nicht zu überschreiten sind. Grundlage dafür ist das Programm zum Kraftstoffversprechen von Caterpillar, das von Porr für das Modell 395 gewählt wurde. Diesel ist bislang der wichtigste Energieträger, der bei Baumaschinen zum Einsatz kam, aber nun in Zukunft sukzessive durch HVO ersetzt werden soll. Der alternative Kraftstoff soll 90 Prozent weniger CO2 als fossiler Diesel verursachen und dazu beitragen, den Carbon Footprint, sprich CO2-Fußabdruck, zu senken. Karl-Heinz Strauss, CEO der Porr, sieht darin einen wichtigen Schritt zur Reduktion der Emissionen: „Der Einsatz von alternativen Energien in unseren Fuhr- und Maschinenparks ist einer der wirksamsten Hebel, um unseren CO2-Fußabdruck zu verringern.“ Damit nicht genug: Der Standort Pronat Preg wird dieses Jahr noch eine weitere Investition tätigen: So wird im Steinbruch eine Photovoltaikanlage installiert, um 60 Prozent der Energie für den Eigenverbrauch zu erzeugen. Zum Original gab es noch das passende Modell für Karl-Heinz Strauss von Holger Schulz. Fotos: Zeppelin Ein Schlüsselkriterium bei der Maschineninvestition in den Cat 395 war im Wesentlichen die Verfügbarkeit – ein möglicher Maschinenausfall wird über einen Full-Service-Vertrag mit der Zeppelin Niederlassung Graz abgedeckt. Doch es gibt noch einen Plan B: Caterpillar Job Site Solutions. Diesen Service hatten Verkaufsleiter Christoph Gil und sein Service-Kollege Sascha Dick vom Zeppelin Konzernkundenbereich dem Zentraleinkauf und der maschinentechnischen Abteilung des Porr-Konzerns vorgestellt. Damit soll der Pronat Steinbruch Preg durch die Kombination von Telematik, Echtzeit-Datenanalyse und Automatisierung eine präzise Kontrolle über den Kettenbagger erhalten. Den neuen Cat 395 steuert der Porr-Chef selbst mit den Joysticks. Eine eigene Abteilung von Caterpillar übernimmt die Überwachung und Analyse des neuen Cat 395 in Echtzeit. Überprüft werden seine Leistungsindikatoren, sprich KPIs wie Kraftstoffverbrauch, Leerlaufzeiten oder Wartungsintervalle samt Fehlercodes, die von Sensoren an der Baumaschine erfasst werden. Sie lassen Rückschlüsse auf Produktivität und Stillstand zu. Die Grundlage dafür bildet ein effektives Flottenmanagement. Weitere Elemente betreffen die proaktive Wartung, um bereits im Vorfeld ungeplante Ausfallzeiten zu minimieren. Beispielsweise könnte ein Sensor einen bevorstehenden Hydraulikschaden erkennen, bevor es zu einem teuren Ausfall kommt. Caterpillar greift dabei auf Daten von Händlern und Kunden auf der ganzen Welt zurück, die einen vergleichbaren Einsatz mit dem Baumaschinenmodell haben, und setzt diese in Relation. Es geht darum, Muster zu erkennen und präventiv Wartungsmaßnahmen zu planen. „Alle zwei Wochen gibt es ein Teams-Meeting mit den Mitarbeitern des Steinbruchs und von Caterpillar, die den Zustand und die Leistung der Maschine überwachen und messen. Gemeinsam werden die ermittelten Daten und mögliche Maßnahmen besprochen. Ziel ist es, einen Ausfall des Baggers zu vermeiden, die Lebensdauer der Maschine zu verlängern und die Betriebskosten zu senken. Jeder Stillstand kostet Geld, und ein unerwarteter Maschinenausfall stellt den Betrieb vor große Herausforderungen“, erklärt Christoph Gil, der den PorrKonzern und damit die beiden Steinbrüche Pronat Preg und Gradenberg zusammen mit Harald Polleros und Wolfgang Windisch von der Niederlassung Graz von Zeppelin Österreich betreut. Was noch folgt: Die weitere Konsequenz richtet sich dann auch an eine entsprechende Bevorratung von Ersatzteilen, um schnell im Fall eines Schadens Abhilfe schaffen zu können. Cat Job Site Solutions unterstützt den Steinbruch dabei, das ganze Potenzial des Baggers auszuschöpfen, damit mehr Material in kürzerer Zeit und zu geringeren Kosten bewegt werden kann. Dabei kann der Rohstoffbetrieb der Porr auf Erkenntnisse aus dem Flottenmanagement, globalen Datenanalysen, Fernüberwachung sowie Anwendungs- und technischem Fachwissen von Caterpillar und seinem Händler Zeppelin zurückgreifen. „Es steht außer Frage: So eine Maschine wie der Cat 395 muss als Schlüsselgerät am Laufen gehalten werden. Mit Caterpillar Job Site Solutions betreten wir hier gemeinsam mit der Porr vielversprechendes Neuland, um so die Verfügbarkeit zu garantieren“, so Holger Schulz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin Baumaschinen GmbH sowie Leiter der strategischen Geschäftseinheit Deutschland und Österreich. Die Einsatzbedingungen vor Ort im Steinbruch Pronat Preg gelten als anspruchsvoll: So muss für den Abbau ein großer Höhenunterschied bewältigt werden – aktuell gewinnt der Cat 395 das Material auf Sohle 13 und verlädt es mit fünf Ladespielen auf drei 60-Tonnen-Muldenkipper. Auf Standsicherheit und Rundumsicht kann der Fahrer dabei zählen. Ihn unterstützen einfach zu bedienende und integrierte Assistenzsysteme wie die Kontrollwaage Cat Payload. Damit wird eine Über- und Unterladung der Skw vermieden, weil dem Maschinisten auf dem Touchscreen-Monitor die exakte Löffelnutzlast angezeigt wird. Lift Assist ist eine Sicherheitsfunktion, die ein Kippen des Baggers verhindert. Sie ermittelt schnell das Gewicht der zu hebenden Last und vergleicht es mit der Hublastkurve des Baggers. Optische und akustische Warnungen signalisieren, ob sich der Bagger noch im sicheren Arbeitsbereich befindet – eine wertvolle Hilfe bei Arbeiten in der Höhe. Nichtsdestotrotz gab es vor der offiziellen Inbetriebnahme eine Schulung und Einweisung, um sich mit den neuen Funktionen und Möglichkeiten vertraut zu machen. Weitere Herausforderungen beim Einsatz sind die abrasiven Materialeigenschaften des Hartgesteins. Es gilt aufgrund seiner chemischen Zusammensetzung als besonders hart, zäh, griffig und abriebfest – Eigenschaften, die bei den hergestellten Edelsplitten, dem Oberbauschotter für den Gleisbau, den Zuschlagstoffen für Beton- und Asphaltmischwerke sowie Rohstoffen für die Feuerfestindustrie gefragt sind. Für die Baumaschine bedeutet das wiederum, dass sie verstärkt Verschleiß ausgesetzt ist. Doch dank Caterpillar Job Site Solutions sollen frühzeitig Verschleißerscheinungen erkannt werden, sodass geplante Wartungsintervalle optimiert und unerwartete Ausfälle vermieden werden. Außerdem wurde noch weitere Vorsorge getroffen: Der Löffel wurde mit Verschleißschutz verstärkt. Er ist explizit auf den Einsatz abgestimmt, um ein gutes Eindringverhalten zu erzielen. Der Cat 395 erhielt einen besonderen Zylinderschutz und Hammerglass-Scheiben, also Scheiben aus hartbeschichtetem Polycarbonat, die im Gegensatz zu Glas bruchsicher, von beiden Seiten gehärtet und zudem UV-beständig sind. Ausleger, Stiel, Rahmen und Unterwagen sind – für einen zuverlässigen Betrieb – verstärkt, um damit die geplante Jahresproduktionsmenge von 700 000 Tonnen Hartgestein ohne Störung zu gewinnen. „Material ist genug da: Jetzt liegt es am neuen Bagger, zu zeigen, was er kann“, meint Karl-Heinz Strauss bei der offiziellen Übergabe. Weitere Informationen: Zeppelin Baumaschinen | © Fotos: Zeppelin
-
- rohstoffabbau
- porr
- (und 13 weitere)
-
Baienfurt / Ravensburg - Seit 1959 bricht die Firma Rösch & Söhne in Merklingen Jurakalk und verarbeitet ihn zu Produkten für die Baubranche und Landwirtschaft weiter. Mit dem Hitachi KEX890LD-7 kam nun ein kraftvoller Großbagger zum Maschinenpark hinzu. Bauforum24 Artikel (18.07.2024): KTEG KMC1200S Abbruchbagger Effizient, leistungsstark und vielseitig einsetzbar: Der Hitachi KEX890LD-7 fühlt sich im Steinbruch wie zuhause. Der Steinbruch der Firma Rösch & Söhne GmbH & Co. KG liegt im Baden-Württembergischen Merklingen nahe Ulm. Hier wird der weiße Jura auf drei Sohlen abgebaut und noch vor Ort weiterverarbeitet. Verschiedene Schotter, Splitte, Sande sowie Mauergestein und Findlinge verlassen das Werk für die Baubranche wie auch Düngekalk für die Landwirtschaft. Zum Zerkleinern der gewaltigen Blöcke greifen die Mitarbeiter der Firma Rösch & Söhne zu einer cleveren Methode. Statt auf erneute Sprengungen oder Meißel zurückzugreifen, kommt eine fünf Tonnen schwere Stahlkugel ins Spiel. Doch um diese effizient einsetzen zu können, bedarf es eines leistungsfähigen Großbaggers. Geringer Wendekreis und hohe Effizienz „Früher haben wir in einem unserer Werke nur mit Radladern abgebaut. Aber Bagger bieten einen ganz anderen Bewegungsspielraum. Der Wendekreis etwa wird extrem geringgehalten,“ erklärt Dieter Rösch, Geschäftsleiter von Rösch & Söhne. Dass die Großbagger von Hitachi die richtige Wahl für seine Firma sind, davon konnte sich Dieter Rösch vor 17 Jahren bei den Feldtagen von Kiesel – mein Systempartner überzeugen. Bei der Präsentationsveranstaltung, die Kiesel in seinem Steinbruch veranstaltete, wurde sein Interesse gleich geweckt. Dank des robusten und großzügigen Hochlöffels und des starken 6-Zylinder-Motors erfolgen Ladespiele in Rekordzeit. „Der damals vorgeführte Hitachi ZX870 hat bei uns einen solch guten Eindruck hinterlassen, dass wir das Angebot von Kiesel, ihn ausführlicher im Steinbruch zu testen, gern angenommen haben“, bestätigt Rösch. Nach nur wenigen Wochen im Einsatz lagen die Vorteile klar auf der Hand: „Mit dem Bagger konnten wir den Abbau sowie die Reinigung der Wandung und der Sohle viel effizienter gestalten.“ Die Kugel ins Spiel gebracht Mit dem Kauf des KEX890LD-7 stößt nun ein Nachfolger des ersten ZX870 im Steinbruch hinzu. Um das Kugeln effizient anzuwenden, wurde sich bewusst für die KTEG-Modifikation des 85 Tonnen Großbaggers Hitachi ZX890H-7 entschieden. Mit dem hochgeklappten Löffel nimmt der Baggerfahrer die fünf Tonnen schwere Stahlkugel geschickt auf und lässt diese aus bis zu zwölf Meter Höhe gezielt auf die vorgesprengten Gesteinsblöcke fallen. Das passiert effizient zwischen zwei Ladespielen, sodass Leerlaufzeiten idealerweise gar nicht erst aufkommen. Beim KEX890LD-7 wurde die Basismaschine mit einer angepassten Frontausrüstung und einem Hochlöffel kombiniert. Zudem wurde ein High-Cap-Kit mit Laufweg und Geländer ergänzt. Für mehr Sicherheit sorgt die zusätzliche Sensorik an Leiter, Tritt und Geländer. Außerdem wurde das Wartungskonzept neu durchdacht, etwa indem die Leitungen und Hydraulikschläuche der Kabine beim Transport nicht getrennt werden müssen. Das reduziert Fehlerquellen und spart Wartungskosten. Auf allen Ebenen überzeugt Der KEX890LD-7 konnte bei Rösch & Söhne nicht nur die Geschäftsleitung überzeugen. „Bei uns ist die Expertise des Fahrers bei der Kaufentscheidung enorm wichtig. Schließlich entscheiden auch die Fahrer, welche Maschine im Einsatz wirklich überzeugt“, so Rösch. „Wichtig ist für die Fahrer vor allem, die Leistung der Maschine, wie etwa der Löffel ins Gestein hineingleitet. Auch der Komfort und die Übersichtlichkeit in der Kabine fließen in die Entscheidung ein. Das Gesamtkonzept muss überzeugen.“ Neben seiner Leistungsstärke bietet der KEX890LD-7 eine präzise Steuerung, sodass selbst feinfühlige Manöver, wie das Kugeln, problemlos gelingen. Mit seinem 382 kW starken 6-Zylinder-Motor, einem 5,1 m3 großen Hochlöffel und der ROPS/FOPS-Komfortkabine mit Entertainment-System, Grammer-Komfortsitz und Multifunktionsmonitor, konnte der KEX890LD-7 alle Fahrerwünsche erfüllen. Bis hin zur Belegung der Knöpfe und Schalter wurde der Großbagger auf die speziellen Anforderungen der Mitarbeiter von Rösch & Söhne angepasst. „Zudem konnte die KTEG die besonderen Sicherheitsfeatures für unsere Fahrer und den betrieblichen Ablauf um den Bagger herum anbieten“, ergänzt Rösch. Auch die zuschaltbare Leistungsverstärkung des KEX890LD-7 kommt beim schweren Arbeiten im Steinbruch oft zum Einsatz: „Gerade, wenn Sprengungen nicht ideal gelaufen sind und der Baggerfahrer Blöcke von bis zu 15 Tonnen bewegen muss, ist es gut, wenn man auf den Power-Boost zurückgreifen kann“, bestätigt Rösch. „Der Kiesel Service funktioniert bestens. Moderne Bagger wie der Hitachi sind Hightech-Maschinen. Klar, dass es da auch mal zu Störungen kommen kann. Gut, dass wir uns dann auf unseren Vertragspartner verlassen können“, zieht Dieter Rösch sein Fazit. Weitere Informationen: Hitachi Construction Machinery (Europe) | Kiesel | © Fotos: Kiesel
- 3 Kommentare
-
- 2
-
-
- stahlkugel
- schotter
- (und 12 weitere)
-
Baienfurt / Ravensburg - Seit 1959 bricht die Firma Rösch & Söhne in Merklingen Jurakalk und verarbeitet ihn zu Produkten für die Baubranche und Landwirtschaft weiter. Mit dem Hitachi KEX890LD-7 kam nun ein kraftvoller Großbagger zum Maschinenpark hinzu. Bauforum24 Artikel (18.07.2024): KTEG KMC1200S Abbruchbagger Effizient, leistungsstark und vielseitig einsetzbar: Der Hitachi KEX890LD-7 fühlt sich im Steinbruch wie zuhause. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
- 3 Antworten
-
- stahlkugel
- schotter
- (und 12 weitere)
-
Schweinfurt/Großenlüder-Müs - Die Zement- und Kalkwerke Otterbein GmbH & Co. KG aus Großenlüder-Müs setzt im Steinbruchbetrieb auf Autonomie. In der Vergangenheit hatte das 1889 gegründete Unternehmen einen externen Dienstleister mit dem Abtransport des Abraums beauftragt. Nun übernimmt ein neu angeschaffter Dumper 45E von Bell diese Aufgabe. Für diese Neuinvestition hat sich der Betrieb in enger Abstimmung mit Beutlhauser in Schweinfurt entschieden. Bauforum24 Artikel (02.05.2024): Liebherr Raupenbagger R 972 Mit dem 45E von Bell erhöht die Firma Otterbein die eigenen Kapazitäten. Immer wieder arbeitet der Dumper Hand in Hand mit Liebherr-Maschinen. Die reichen Kalksteinvorkommen im Lauterbacher Graben sind ein echter Bodenschatz – und deshalb gut geschützt. Zur Gewinnung des Kalks muss zunächst eine Deckschicht „aus dem Weg geräumt“ werden. Genau hier kommt der neue knickgelenkte Muldenkipper von Bell ins Spiel. Er kümmert sich um den Abtransport des Keupers. Pro Fahrt können 41 Tonnen Material bewegt werden. Gesteigerte Flexibilität Während vormals nur ein- bis zweimal täglich entsprechende Fahrten umgesetzt wurden, kann nun unkompliziert und unabhängig auch ein höherer Bedarf realisiert werden. Darüber hinaus hilft die vielseitig einsetzbare Maschine in der Produktion aus. Als Beispiel nennt Steinbruchleiter Bernhard Pfohl die Produktion von Düngekalk. „Hier transportiert der Dumper den gewonnenen Kalk vom Steinbruch ins Werk. Dort wird das Material weiterverarbeitet.“ Damit die ganzjährige Verfügbarkeit der Maschine sichergestellt ist, hat das Unternehmen nach einem Muldenkipper gesucht, der sich auch im Winter und bei Schlamm und Nässe zuverlässig fortbewegen kann. Hier kommen die größeren Starrrahmen-Muldenkipper, die an anderen Stellen bei der Firma Otterbein eingesetzt werden, an ihre Grenzen. Der 45E ist mit seiner Offroad-Bereifung und dem niedrigen Betriebsgewicht klar im Vorteil. Sonderausstattung: Heckklappe, Muldenheizung und „White-Noise“-Signal Zur Steigerung der Effizienz wählte das Unternehmen Otterbein Elemente der Sonderausstattung. Dazu zählt die optionale Heckklappe. Diese erhöht das Ladevolumen und vermindert den Materialverlust auf der Transportstrecke. Zudem sorgt eine Muldenheizung dafür, dass auch im Winter das Material nicht anklebt. Des Weiteren entschied sich die Firma Otterbein für das sogenannte „White-Noise“-Rückfahrwarnsignal, das einen geringeren Lärmpegel verspricht. „Wir haben den Dumper seit Mitte April 2024 im Einsatz und sind bislang sehr mit seiner Leistung zufrieden“, berichtet Bernhard Pfohl. Die Zufriedenheit bezieht sich auch auf die Zusammenarbeit mit Beutlhauser. „Gerade bei großen Maschinen ist man bei Beutlhauser in guten Händen. Die Beratung ist super.“ Regelmäßig investiert die Otterbein GmbH & Co. KG in neue Liebherr-Maschinen, um technisch immer auf dem neuesten Stand zu sein. 2024 wurde – nahezu zeitgleich mit dem Dumper von Bell – ein Radlader L 566 XPower angeschafft. Dieser überzeugt insbesondere durch den geringen Treibstoffverbrauch. „Der L 566 ist im Werk im Drei-Schicht-Betrieb rund um die Uhr im Einsatz und läuft etwa 6.000 Stunden im Jahr. Pro Stunde spart er fast einen Liter Kraftstoff im Vergleich zum vorherigen Fahrzeug ein“, betont Bernhard Pfohl. Weitere Informationen: Beutlhauser-Gruppe | © Fotos: Beutlhauser
-
- kalk
- lauterbacher graben
- (und 9 weitere)
-
Beutlhauser liefert Bell Dumper 45E
ein Thema erstellte Bauforum24 in News aus der Baumaschinen Industrie
Schweinfurt/Großenlüder-Müs - Die Zement- und Kalkwerke Otterbein GmbH & Co. KG aus Großenlüder-Müs setzt im Steinbruchbetrieb auf Autonomie. In der Vergangenheit hatte das 1889 gegründete Unternehmen einen externen Dienstleister mit dem Abtransport des Abraums beauftragt. Nun übernimmt ein neu angeschaffter Dumper 45E von Bell diese Aufgabe. Für diese Neuinvestition hat sich der Betrieb in enger Abstimmung mit Beutlhauser in Schweinfurt entschieden. Bauforum24 Artikel (02.05.2024): Liebherr Raupenbagger R 972 Mit dem 45E von Bell erhöht die Firma Otterbein die eigenen Kapazitäten. Immer wieder arbeitet der Dumper Hand in Hand mit Liebherr-Maschinen. Hier geht's zum vollständigen Beitrag-
- kalk
- lauterbacher graben
- (und 9 weitere)
-
Czech Republic - DEVELON (vormals Doosan Construction Equipment) hat mehrere neue Funktionen und Sonderausstattungen für seine preisgekrönte Radlader-Baureihe DL-7 angekündigt. Bauforum24 Artikel (26.11.2024): DEVELON Dozer DD130-7 DEVELON: neue Funktionen und Ausstattungsoptionen für die Radlader-Baureihe DL-7 Die elf Modelle vom kleinen DL200-7 bis zum DL580-7 an der Spitze der DL-7-Modellreihe vereinfachen und beschleunigen mit ihren maximalen Schaufelkapazitäten von 2,0 bis 6,4 m3 die Beladung und steigern damit die Produktivität einer Vielzahl von Materialumschlagsanwendungen. Damit ist die Modellreihe prädestiniert für den Transport und die Lieferung von Erde, Sand, Zuschlagstoffen und anderen Materialien in der Industrie, beim Recycling, in der Abfallwirtschaft, im Bauwesen, beim Abbruch, im Bergbau sowie in Steinbrüchen. Develon bietet zudem eine umfassende Auswahl an Sonderausstattungen, so dass eine Vielzahl an Anbaugeräten die bessere Abstimmung auf spezifische Anwendungen und damit noch bessere Ergebnisse ermöglicht. P-Kinematik optimiert den Palettenumschlag und Hebearbeiten 'Eine der wichtigsten Verbesserungen bei der Baureihe DL-7 ist die neue P-Kinematik, die bei den sechs kleinsten Modellen (DL200-7 bis DL380-7) jetzt serienmäßig vorhanden ist. Diese Radlader überzeugen nun mit einem Parallel-Hebe-System mit elektrohydraulischer Kompensation. Der wesentliche Vorteil dieses fortschrittlichen Systems ist, dass die Palettengabel beim Hebevorgang stets horizontal ausgerichtet bleibt. Sie wird bei der Auf- und Abwärtsbewegung automatisch nivelliert. Lasten bleiben auf diese Weise stabil und sicher ausbalanciert. Die P-Kinematik eignet sich bestens für den präzisen Palettenumschlag, vereinfacht Be- und Entladevorgänge und verringert das Risiko des Verschüttens bzw. der Beschädigung von Material. Diese Verbesserung erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern auch die Produktivität, da Bediener in jeder Arbeitsumgebung das Material mit größerer Sicherheit und Effizienz bewegen können. Erweiterte Verfügbarkeit der elektrischen Joystick-Lenkung Die in die Armlehne integrierte elektrische Joystick-Lenkung hat sich als Ausstattung für die großen Develon Radlader bereits sehr gut bewährt. Ab sofort ist sie auch für die kleinsten Modelle (DL200-7 bis DL280-7) erhältlich. Sie unterstützt die Konzentration und reduziert die Arbeitsbelastung der Bediener. Der komfortable elektrische Joystick erleichtert den Bedienern die Steuerung der Maschine, insbesondere bei sich wiederholenden Aufgaben und bei beengten Platzverhältnissen. Das Ansprechverhalten der ergonomischen Joystick-Steuerung lässt sich über das SmartTouch-Display bedienerspezifisch einstellen. Bei kürzeren Hebelwegen kann somit eine präzisere Steuerung erfolgen. Dadurch wird ermüdungsfreieres Arbeiten möglich. Auf dem benutzerfreundlichen und unter allen Bedingungen bestens ablesbaren Touchscreen finden die Bediener alle wichtigen Einstellungen und Informationen an einem Ort. Perfekte Sicht Eine weitere Neuerung bei allen Modellen Baureihe DL-7 ist das LED-Komplettbeleuchtungspaket. Dieses verbessert die Sicht, die Sicherheit und den Fahrerkomfort. Zu diesem neuen Paket gehören fortschrittliche LED-Arbeitsscheinwerfer, die bei Nachtschichten oder schlechten Lichtverhältnissen für optimale Sichtverhältnisse sorgen und damit die sichere und effiziente Ausführung der Arbeiten gewährleisten. Die LED-Fahrbeleuchtung sorgt für zusätzliche Sicherheit beim Materialtransport und erhöht die Sichtbarkeit auf der Straße und in stark frequentierten Arbeitsbereichen. Neben der verbesserten Beleuchtungsanlage umfasst dieses Paket auch beheizbare und elektrisch verstellbare Außenspiegel. Die Heizfunktion verhindert Beschlag und Eisbildung. Damit ist klare Sicht bei Kälte oder Frost gewährleistet. Mit der elektrischen Verstellung justieren die Bediener den optimalen Spiegel-Winkel, ohne die Kabine verlassen zu müssen. Das erhöht den Komfort und vereinfacht die Bedienung. Mit dem LED-Komplettbeleuchtungspaket arbeiten und operieren Develon Radlader in allen Umgebungen sicherer, funktioneller und mit höherer Bediener-Kontrolle. Geräumige, ergonomische Kabine Die Kabinen sämtlicher Modelle lassen sich ab sofort mit einem neuen, beheizten und belüfteten Sitz ausstatten. Der Sitz bietet serienmäßig eine umfassend einstellbare horizontale und vertikale Federung sowie eine pneumatische Lendenwirbelstütze. Ein 3-Punkt-Sicherheitsgurt gehört ebenfalls zur Ausstattung. Zugehörige Warnsymbole werden auf dem SmartTouch-Display und auf der Instrumententafel angezeigt, die sich durch ein übersichtliches Layout und entspiegeltes Glas auszeichnet. Die Radlader der Baureihe DL-7 überzeugen darüber hinaus mit einem deutlich höheren Bedienkomfort, einem verbesserten Lenksystem und fortschrittlichen elektronischen Bedienelementen. Mit dem neuen Smart-Key-System von Develon auf der Bedienkonsole in der Kabine kann der Fahrer die Maschine per Funkschlüssel starten, was für verbesserten Diebstahlschutz sorgt. Das Smart-Key-System bietet u. a. Funktionen wie Tür-Fernbedienung, Ver- und Entriegeln der Türen und Tür-Freigabe. Auch Such- und weitere Funktionen sind verfügbar. Zudem befinden sich an der Bedienkonsole zwei USB-Anschlüsse. Neuer Schnellwechsler und Leitungen für dritten Steuerkreis Die Radlader der Baureihe DL-7 verfügen über eine gleichmäßige, dynamische Hydraulik sowie Zusatzhydraulikanschlüsse. Alle aktualisierten Radlader der Baureihe DL-7 sind serienmäßig mit einem Schieberventil für den dritten Steuerkreis mit regelbarem Durchfluss und Arretierung ausgestattet, das einen konstanten Volumenstrom für hydraulische Anbaugeräte gewährleistet. Bediener können die hydraulischen Anbaugeräte einfach und bequem über den Proportionalschalter am Joystick steuern. Serienmäßig werden jetzt die Modelle DL200-7, DL220-7, DL250-7 und DL280-7 mit dem Schnellwechsler wie auch den Leitungen für den dritten Steuerkreis ausgestattet. Bei den größeren Modellen sind diese neuen Merkmale optional. Weitere Informationen: DEVELON | © Fotos: Develon
-
- 1
-
-
- steinbruch
- bergbau
- (und 11 weitere)
-
DEVELON Radlader-Baureihe DL-7
ein Thema erstellte Bauforum24 in News aus der Baumaschinen Industrie
Czech Republic - DEVELON (vormals Doosan Construction Equipment) hat mehrere neue Funktionen und Sonderausstattungen für seine preisgekrönte Radlader-Baureihe DL-7 angekündigt. Bauforum24 Artikel (26.11.2024): DEVELON Dozer DD130-7 DEVELON: neue Funktionen und Ausstattungsoptionen für die Radlader-Baureihe DL-7 Hier geht's zum vollständigen Beitrag-
- steinbruch
- bergbau
- (und 11 weitere)
-
Bernburg - Stellen Sie sich vor, der Tacho Ihres Dienstwagens hat schon Tausende Kilometer auf der Uhr und Sie bekommen den Schlüssel zu einem brandaktuellen Firmenwagen in die Hand gedrückt. So ging es den Maschinisten im Kalksteintagebau von Bernburg, in dem die Wieden & Partner GmbH tätig ist. Umgestellt wurde dafür nicht nur das Ladegerät, sondern auch die Flotte an Transportgeräten, mit denen auf vier Sohlen gesprengter Kalkstein verladen und zum Brecher zur Weiterverarbeitung befördert wird. Bauforum24 Artikel (28.10.2024): Cat Maschinen beim Steinsalz Einbau Sägezähn trifft auf Kalkstein - Seine Premiere hatte er vor knapp einem Jahr auf der steinexpo: Der Cat Radlader 988 der Baureihe GC wurde bei der Maschinendemo erstmals dem Messepublikum vorgestellt. Inzwischen ist die Baumaschine im aktiven Rohstoffabbau angekommen. In Bernburg setzt die Firma Wieden & Partner GmbH auf die Radlader-Technik in Verbindung mit einer 6,9 Kubikmeter großen und weit ausgeschnittenen Trapez-Schaufel mit Sägezähnen von Resch-Ka-Tec. Die Schütthöhe des Ladegeräts liegt bei 3,9 Metern und ermöglicht eine effiziente Beladung des auf vier Sohlen gesprengten Kalksteins auf Cat Muldenkipper 772G. Das alles soll dazu beitragen, die gesteckten Produktionsziele zu erreichen. Mit der Umstellung auf die neue Technologie gehen auch Veränderungen einher, weil Prozesse neu ausgerichtet werden müssen. Bislang erfolgte das mit einem Cat Radlader 988K und Cat Muldenkippern 775G – ab sofort stemmen die Aufgabe ein Cat Radlader 988 GC sowie drei Skw vom Typ 772G. Mit der Umstellung auf moderne Technik gehen auch Veränderungen einher, weil Prozesse neu ausgerichtet werden müssen. Darauf muss sich nicht nur der Gewinnungsbetrieb, sondern auch das Team der Maschinisten einstellen – Transformation ist angesagt. Es gehört zu den Gesetzmäßigkeiten eines Steinbruchs, stetig im Wandel zu sein. Zum einen, weil sich der fortschreitende Abbau flächenmäßig immer weiter ausdehnt, zum anderen, weil wie im Fall von Wieden & Partner neue Technologien helfen sollen, den Rohstoffabbau produktiver zu gestalten. Jeder Maschineneinsatz muss daher wohlüberlegt sein, damit das Laden und Transportieren so wirtschaftlich wie möglich erfolgen kann. Um das zu gewährleisten, unterstützte Matthias Sowada, Zeppelin Projekt- und Einsatzberater, zusammen mit Thomas Krüger, Zeppelin Verkaufsrepräsentant der Niederlassung Magdeburg, in Abstimmung mit dem Zeppelin Produktmanagement den Steinbruchbetrieb dabei, die beste maschinentechnische Lösung zu finden. Sie gipfelt nun in einer Neuausrichtung und Verjüngung der Großgeräteflotte. Dazu trägt besonders das Maschinenkonzept des Cat 988 GC bei, der hohe Produktionsziele effektiv erreichen kann. „Wichtig ist uns, dass wir Geräte einsetzen, die dem neuesten technischen Stand entsprechen. Hier entwickeln wir uns kontinuierlich weiter“, erklärt Geschäftsführerin Beate Wieden – sie hat seit 2006 den Betrieb in Bernburg von ihrem Vater übernommen. Für den 50-Tonnen-Lader hat Resch-Ka-Tec extra eine 6,9 Kubikmeter große und weit ausgeschnittene Trapez-Schaufel mit Sägezähnen gefertigt, um die Aufnahme des Rohstoffs zu erleichtern. Für den 50-Tonnen-Lader hat Resch-Ka-Tec extra eine 6,9 Kubikmeter große und weit ausgeschnittene Trapez-Schaufel mit Sägezähnen und mit Überlauf gefertigt, um die Aufnahme des Rohstoffs zu erleichtern. „Beim Vorgänger, dem Cat 988K, hatten wir eine Schaufel mit Zähnen im Einsatz, doch es bestand die Schwierigkeit, damit ins Haufwerk einzudringen. Immer wieder brachen Zähne ab“, schildert Beate Wieden die Folgen. Das führte dann dazu, diese nicht nur zu ersetzen, sondern Mitarbeiter mussten explizit darauf achten, dass Zahnspitzen nicht im Brecher landeten. Das kann bei der Sägezahnschaufel kaum passieren – sie wurde aus hochverschleißfestem Stahl gebaut, um eine lange Lebensdauer zu gewährleisten. Doch damit sind ihre Vorteile noch nicht ausgeschöpft, wenn das in Bernburg gesprengte Material von der Schaufel aufgenommen wird. „Die gezackten Kanten der Schaufel und der Sägezähne helfen, das lose Material besser zu greifen und beim Transportieren zu halten. So wird der Ladevorgang beschleunigt und die Produktivität gesteigert“, erklärt Uwe Rehor von Resch-Ka-Tec. Dank Bordwanderhöhung und Schüttverlängerung bei den Muldenkörpern der neuen Skw lässt sich das maximale Ladevolumen vollumfänglich ausschöpfen. Einher ging der Modellwechsel im Maschinenpark mit einer Veränderung der Maschinengröße der Skw, was sich jedoch nicht auf das Ladespiel mit dem Cat 988 GC auswirkte. Denn dessen Vorderwagen und Hydraulik sind so konstruiert, dass damit eine höhere Nutzlast und Auskipphöhe erzielt werden kann. Der neue Radlader hat eine Schütthöhe von 3,9 Metern. „Wir haben bei den Muldenkippern das kleinere Modell 772G gewählt, sodass auch der bereits im Bestand befindliche Radlader Cat 982M effektive Beladungen vornehmen kann. Somit können wir flexibel auf kurzfristige Anfragen unseres Auftraggebers reagieren und den Produktionsfluss mit nunmehr drei Skw absichern“, begründet Beate Wieden die Entscheidung. Ob die Umstellung der richtige Schritt ist, wurde intern mit den Mitarbeitern besprochen – Wieden & Partner beschäftigt nicht nur Fahrer, sondern auch eine Fahrerin, die bislang einen Cat 775G steuerte. „Alle sind hier eingespielt, doch für sie bedeutet so ein Gerätewechsel auch, die Fahrweise an die neue Maschinengröße anzupassen und sich auf neue Technik einzulassen. Das ist zu Beginn immer eine Herausforderung für das gesamte Team. Nicht nur wegen der technischen, sondern auch aufgrund der logistischen Abläufe“, so Beate Wieden. Eine wesentliche Veränderung betraf den Sitz. Dieser war beim 775G auf der linken Seite positioniert – bei den neuen 772G ist dieser in Richtung Mitte gerückt. „Das wirkt sich beispielsweise aus, wenn man dann hinter dem Steuer Abstände neu einschätzen muss“, meint Thomas Krüger. Aber auch beim Radlader muss sich der Fahrer des 988 umstellen: Während die K-Serie mit Konstant-Gas gefahren wird, sorgt beim GC das speziell für Steinbruchanwendungen konzipierte Getriebe von Cat für einen gleichmäßigen, sanften Schaltvorgang sowie Produktivitäts- und Effizienzsteigerungen. Vorwärtsdynamik und Drehmoment bleiben beim Schalten erhalten und sorgen so für mehr Schwung an Steigungen. Drei neue Cat Muldenkipper 772G sorgen für kontinuierliche Rohstoffproduktion. Unterstützung erhielt das Team der Maschinisten von Uwe Wieduwilt, Leiter der Zeppelin Projekt- und Einsatztechnik, der die Einweisung in die Arbeitsgeräte übernahm und ihnen dabei Tipps für den Umgang mit der neuen Technik an die Hand gab, um sie auf den Arbeitseinsatz bestmöglich vorzubereiten. Doch damit nicht genug der Anpassungen: Der Service der Zeppelin Niederlassung Magdeburg sorgte für eine Bordwanderhöhung und Schüttverlängerung bei den Muldenkörpern der neuen Skw. „Damit lässt sich das maximale Ladevolumen vollumfänglich ausschöpfen. Aber es erfüllt noch einen anderen Zweck: Fährt die Mulde von einer Sohle zur nächsten, kann es passieren, dass Material herunterfällt“, erklärt Serviceleiter Robert Gellert, der das Unternehmen beim Umbau beraten hatte. Auch wenn regelmäßig Wegebau betrieben wird, bleibt es nicht aus, dass kantige Steine auf den Fahrwegen landen. Werden diese nicht sofort weggeräumt, besteht die Gefahr, dass das Reifenprofil in Mitleidenschaft gezogen wird. Bordwanderhöhung und Schüttverlängerung verhindern das und tragen somit auch zu einer höheren Sicherheit bei. Transporte sind das Kerngeschäft der Wieden & Partner GmbH – das Unternehmen ist in Bernburg seit 1990 im Güternah- und Fernverkehr mit Flüssigkeits- und Kippertransporten zu Hause. Hinzu kommt der Transport von Gefahrgut sowie der Handel von Straßenbaustoffen. Das Flottenmanagement in der Disposition gehört dabei schon lange zum betrieblichen Alltag. Gemeinsam nimmt Beate Wieden (Fünfte von links) mit ihrem Team und Vertretern von Resch-Ka-Tec und der Zeppelin Niederlassung Magdeburg die neue Großgeräteflotte in Betrieb. Aber auch bei seinen Cat Baumaschinen setzt das Unternehmen inzwischen seit der bauma 2022 auf VisionLink, um Daten wie Leerlauf, Kraftstoffverbrauch und Betriebsstunden zu erfassen. Alles kreist dabei um die Frage: Wie können Maschinen so eingesetzt und Arbeitsabläufe verbessert werden, um den Betrieb effizient auszurichten? Erste Anhaltspunkte, dass der Schritt, in eine moderne Flotte zu investieren, der richtige war, bestätigt Beate Wieden. Ihr erster Eindruck: „Die Vorteile der neuen Geräte sind bereits nach kurzer Zeit zu erkennen.“ Weitere Informationen: Zeppelin Baumaschinen | © Fotos: Zeppelin
-
- 3
-
-
- muldenkipper
- skw
- (und 14 weitere)
-
Cat Großgeräte im Kalksteinabbau
ein Thema erstellte Bauforum24 in News aus der Baumaschinen Industrie
Bernburg - Stellen Sie sich vor, der Tacho Ihres Dienstwagens hat schon Tausende Kilometer auf der Uhr und Sie bekommen den Schlüssel zu einem brandaktuellen Firmenwagen in die Hand gedrückt. So ging es den Maschinisten im Kalksteintagebau von Bernburg, in dem die Wieden & Partner GmbH tätig ist. Umgestellt wurde dafür nicht nur das Ladegerät, sondern auch die Flotte an Transportgeräten, mit denen auf vier Sohlen gesprengter Kalkstein verladen und zum Brecher zur Weiterverarbeitung befördert wird. Bauforum24 Artikel (28.10.2024): Cat Maschinen beim Steinsalz Einbau Sägezähn trifft auf Kalkstein - Seine Premiere hatte er vor knapp einem Jahr auf der steinexpo: Der Cat Radlader 988 der Baureihe GC wurde bei der Maschinendemo erstmals dem Messepublikum vorgestellt. Inzwischen ist die Baumaschine im aktiven Rohstoffabbau angekommen. In Bernburg setzt die Firma Wieden & Partner GmbH auf die Radlader-Technik in Verbindung mit einer 6,9 Kubikmeter großen und weit ausgeschnittenen Trapez-Schaufel mit Sägezähnen von Resch-Ka-Tec. Die Schütthöhe des Ladegeräts liegt bei 3,9 Metern und ermöglicht eine effiziente Beladung des auf vier Sohlen gesprengten Kalksteins auf Cat Muldenkipper 772G. Das alles soll dazu beitragen, die gesteckten Produktionsziele zu erreichen. Mit der Umstellung auf die neue Technologie gehen auch Veränderungen einher, weil Prozesse neu ausgerichtet werden müssen. Hier geht's zum vollständigen Beitrag-
- 1
-
-
- muldenkipper
- skw
- (und 14 weitere)
-
Gratkorn, Steiermark (Österreich) - Liebherr setzt gemeinsam mit STRABAG wichtige Schritte in Richtung einer dekarbonisierten Baustelle. Mit dem kürzlich erfolgten Projektstart im Kanzelsteinbruch in Gratkorn testet STRABAG den Liebherr-Großradlader mit Wasserstoffantrieb über einen Zeitraum von zwei Jahren. Für die eigene Wasserstoff-Tankstelle im Steinbruch liefert Energie Steiermark grünen Wasserstoff. Der Radlader L 566 H ist der weltweit erste Großradlader mit Wasserstoffmotor. Bauforum24 Artikel (01.10.2024): Liebherr Zweiwegebagger A 922 Rail Feierlicher Projektstart im Beisein von Klemens Haselsteiner (STRABAG CEO), Leonore Gewessler (Bundesministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie), Jan Liebherr (Präsident des Verwaltungsrats der Liebherr-International AG) und Martin Graf (Vorstandsdirektor Energie Steiermark) (v. l. n. r.). Bei einer Fachveranstaltung im Steinbruch Gratkorn erfolgte im Beisein von Leonore Gewessler (Klimaschutzministerin), Klemens Haselsteiner (STRABAG CEO), Martin Graf (Vorstandsdirektor Energie Steiermark) und Jan Liebherr (Präsident des Verwaltungsrats der Liebherr-International AG) der Projektstart für den ersten Testeinsatz des Großradladers mit Wasserstoffmotor. Neben Fachvorträgen und einem Rundgang durch den Steinbruch wurde der mit Wasserstoff angetriebene Radlader im praktischen Einsatz gezeigt. Für die nächsten zwei Jahre testet STRABAG den Prototypen L 566 H im täglichen Einsatz. Um den Radlader direkt im Steinbruch zu betanken, wird eine Wasserstoff-Tankstelle errichtet. Der Energieversorger „Energie Steiermark“ liefert den dafür nötigen grünen Wasserstoff. Der Liebherr-Großradlader mit Wasserstoffmotor wird in einem mehrjährigen Testbetrieb im Kanzelsteinbruch erprobt. Leonore Gewessler – Bundesministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie – würdigte das vorbildliche Engagement der Firma Liebherr zur Reduktion der Treibhaus- und Schadgase sowie die Zusammenarbeit mit STRABAG zur Erprobung der Wasserstoff-Technologie. „Ich freue mich, dass innovative Firmen Pilotprojekte vorantreiben, insbesondere in der schwer zu elektrifizierenden Mobilität wie im Bausektor“, so Gewessler. Die Kooperation mit STRABAG, einem der bedeutendsten Bauunternehmen Europas, zeigt, wie wichtig und gleichzeitig positiv die Antriebstechnik von Liebherr eingeschätzt wird. Diese Wertschätzung und zugleich Bestätigung über den eingeschlagenen Weg freuen Liebherr außerordentlich. STRABAG als erster Testkunde Als einer der größten Baumaschinenhersteller stellt Liebherr der Firma STRABAG den Prototyp L 566 H als Testmaschine zur Verfügung. Der Großradlader mit Wasserstoffmotor soll bis zu 100 Tonnen CO₂ jährlich einsparen, was etwa 37.500 Litern Diesel entspricht. „Wir wollen bis 2040 klimaneutral werden. Das erreichen wir nur, wenn wir ganzheitlich und konsequent CO₂ einsparen. Beispielsweise beim Betrieb von Baumaschinen“, erklärt STRABAG CEO Klemens Haselsteiner. „Die Technologie des Wasserstoffmotors erlaubt es, auch große Fahrzeuge, die aufgrund hoher Energiebedarfe schwer zu elektrifizieren sind, CO2 frei zu betreiben“, erklärt Dr.-Ing. Herbert Pfab, technischer Geschäftsführer der Liebherr-Werk Bischofshofen GmbH. Der L 566 H von Liebherr ist der weltweit erste Prototyp eines Großradladers mit Wasserstoffmotor. „Diese Technologie erlaubt es, auch große Fahrzeuge, die aufgrund hoher Energiebedarfe schwer zu elektrifizieren sind, CO2 frei zu betreiben“, erklärt Dr.-Ing. Herbert Pfab, technischer Geschäftsführer der Liebherr-Werk Bischofshofen GmbH. Die Wasserstoffmotoren werden im eigenen Motorenwerk des Liebherr-Produktsegments Komponenten in Bulle (Schweiz) hergestellt. Sie ermöglichen zukünftig nicht nur Nullemissionen bei Treibhausgasen und stoßen nahezu keine Stickoxide aus, sondern bieten auch einen hohen Wirkungsgrad. Pilotprojekt zur Emissions-Reduktion Mit dem Pilotprojekt zeigen Liebherr und STRABAG, wie es in einem schwer zu dekarbonisierenden Sektor gelingen kann, mittels alternativer Kraftstoffe Emissionen zu reduzieren. Klimaneutraler Wasserstoff, mithilfe von Wind- und Wasserkraft oder Sonnenenergie, kann als ein wichtiger Wegbereiter für das von der österreichischen Politik vorgegebene Ziel der Klimaneutralität dienen. „Grüner Wasserstoff ist ein unverzichtbares Element unserer Energiezukunft. Als wichtiger und wertvoller Energieträger hilft er – gerade in der Industrie – fossiles Erdgas zu ersetzen“, so Klimaschutzministerin Gewessler. Was den zweijährigen Testeinsatz im Steinbruch Gratkorn zum Vorzeigeprojekt macht, ist vor allem das gemeinschaftliche Vorgehen von Liebherr und STRABAG: Zwei Unternehmen, die die Dekarbonisierung aktiv vorantreiben. Weitere Informationen: Liebherr-Werk Bischofshofen | © Fotos: Liebherr | STRABAG, Martin Anger
-
- 2
-
-
-
- wasserstoff-tankstelle
- wasserstoffantrieb
- (und 15 weitere)
Bauforum24
