Das Forum durchsuchen
Zeige Ergebnisse für folgende Tags 'caterpillar'.
-
Garching - Enge Fahrwege, Staub, eingeschränkte Sicht, wechselnde Materialien sowie ein hohes Lieferaufkommen: Recycling- und Entsorgungsbetriebe gehören zu den anspruchsvollsten Einsatzorten für mobile Maschinen und weisen vielfältige Gefahrenquellen auf. Enge Fahrwege, Staub, eingeschränkte Sicht, wechselnde Materialien sowie ein hohes Lieferaufkommen: Recycling- und Entsorgungsbetriebe gehören zu den anspruchsvollsten Einsatzorten für mobile Maschinen und weisen vielfältige Gefahrenquellen auf. Bauforum24 Artikel (18.06.2026): CAT Command Mehr Sicherheit durch die gleichmäßige Ausleuchtung des Arbeitsbereichs. Wo Radlader oft auch im Mehrschichtbetrieb Wertstoffe bewegen, Lkw be- und entladen oder Materialströme sortiert werden müssen, treffen Mensch, Maschine und ein Umfeld voller Unfallrisiken aufeinander – trotz klarer Regeln, Schulungen und der Erfahrung der Maschinisten. Entsprechend wächst in der Branche der Anspruch an Baumaschinen, nicht nur leistungsfähig, sondern vor allem vorausschauend eingesetzt zu werden. Moderne Cat Radlader 926, 930 und 938 übernehmen heute weit mehr Aufgaben als den reinen Umschlag von Material. Sie unterstützen den Fahrer aktiv dabei, Risiken zu minimieren – sowohl im Sinne der Arbeitssicherheit als auch der Effizienz. Am Beispiel der Radlader Plattform 926–938 macht Martin Fischbach, zuständiger Zeppelin Produktmanager, deutlich, wie Sicherheit, Effizienz und Fahrerentlastung systematisch miteinander verzahnt sind. Damit die Räder nicht unnötig durchdrehen, möglichst viel Kraft auf den Boden bringen und gleichzeitig Reifenverschleiß minimieren, arbeiten Cat Radlader der Baureihen 926, 930 und 938 mit Traktions- und Sperrsystemen. Automatisch geregelte Differenzialsperren in Verbindung mit leistungsfähigen Achsen sorgen dafür, dass die Maschine jederzeit optimale Kraftübertragung behält – ohne dass der Fahrer manuell eingreifen muss. Die automatische Felgenzugkraftkontrolle überwacht die Drehzahl. Erkennt das System, dass ein oder mehrere Räder schneller drehen als sie tatsächlich Vortrieb erzeugen, greift die Kontrolle automatisch ein und reduziert das Antriebsmoment. Das heißt beim Ladevorgang: Mehr Schubkraft und besseres Eindringen in Haufwerke – der Radlader gräbt sich nicht ein. Das Ergebnis: kein unnötiger Schlupf, mehr Fahrstabilität und eine deutlich bessere Beherrschbarkeit der Maschine, gerade in engen oder unübersichtlichen Situationen. Gleichzeitig reduziert die Automatik den Reifenverschleiß und entlastet den Fahrer spürbar – ein Sicherheitsgewinn im täglichen Dauerbetrieb. Sicht ist ein zentraler Sicherheitsfaktor, insbesondere in Recyclinghöfen mit wechselnder Beleuchtung oder bei Nachtarbeit. Cat Radlader der Plattform 926–938 setzen deshalb auf umfassende LED-Lichtpakete. Fahr- und Arbeitsscheinwerfer, Rückfahrscheinwerfer sowie zusätzliche LED-Leuchten im Motorraum sorgen für eine gleichmäßige Ausleuchtung von Arbeitsbereich, Fahrweg und Wartungszonen – auch bei Dunkelheit oder in den frühen Morgenstunden. Ergänzt wird das Lichtpaket durch eine Lichtautomatik, die Fahr- und Arbeitsscheinwerfer situationsabhängig aktiviert. Der Fahrer muss nicht mehr aktiv schalten – die Maschine reagiert selbstständig auf veränderte Lichtverhältnisse. Eine sogenannte Coming-Home-Funktion sorgt zudem dafür, dass nach dem Abstellen der Maschine definierte Leuchten noch für eine einstellbare Zeit aktiv bleiben. Das ermöglicht ein sicheres Entfernen von der Maschine bei Dunkelheit und reduziert Unfallrisiken auch außerhalb der eigentlichen Arbeitsphase. Der Gefahrenbereich wird farblich durch Lichtbalken markiert. Neben der Sicht nach vorne gewinnt die Überwachung des unmittelbaren Maschinenumfelds zunehmend an Bedeutung. Mit Cat Detect steht ein radarbasiertes Objekterkennungssystem zur Verfügung, das den Gefahrenbereich rund um den Radlader überwacht und den Fahrer optisch und akustisch warnt, wenn sich Hindernisse nähern. „Wichtig ist dabei: Cat Detect arbeitet unabhängig von Lichtverhältnissen oder Verschmutzung und erkennt Objekte“, verdeutlicht Martin Fischbach. Über reine Warnsysteme hinaus stehen heute auch Lösungen zur Verfügung, die aktiv in den Fahrbetrieb eingreifen – allerdings kontrolliert und ohne klassisches Bremsmanöver. In Kooperation mit Zeppelin Customizing und einem österreichischen Technologiepartner kommt beispielsweise das PDX-KI-System zum Einsatz. Das KI-gestützte Kamerasystem erkennt Personen und Objekte im Fahrbereich und löst bei Gefahr eine automatische Geschwindigkeitsreduzierung aus. „Dabei erfolgt kein aktiver Bremseingriff. Stattdessen wird der hydrostatische Antrieb so geregelt, dass die Maschine kontrolliert verzögert und bis zum Stillstand kommen kann. Parallel erhält der Fahrer optische und akustische Warnsignale in der Kabine“, erklärt Fischbach. Entscheidend ist die physische Rückmeldung: Die Maschine wird spürbar langsamer. Dadurch wird die Aufmerksamkeit des Fahrers unmittelbar erhöht – ein Effekt, der im Ernstfall entscheidend sein kann. Die Systeme sind als zusätzliche Sicherheitsebene konzipiert und lassen sich je nach Einsatzprofil ergänzend einsetzen. Optional lassen sich kleine Cat Radlader in der 13- bis 16-Tonnen-Klassse zudem mit 360-Grad-Kamerasystemen ausstatten, die dem Fahrer eine Rundumsicht auf das direkte Umfeld ermöglichen. Ergänzend kommen Rückfahrwarnsysteme zum Einsatz, deren Lautstärke sich automatisch an das jeweilige Umgebungsgeräusch anpasst. Der ausgelöste Warnton ist richtungsgebunden. Das bedeutet: Das Warnsignal ist zielgerichtet – statt eines dauerhaft lauten Warntons entsteht ein akustisches Signal, das wahrnehmbar, aber deutlich angenehmer für Mitarbeitende und Anwohner in der Umgebung ist. Nicht nur das Umfeld, auch der Fahrer selbst steht im Fokus moderner Sicherheitskonzepte. Verlässt der Fahrer unbeabsichtigt den Sitz – etwa infolge eines medizinischen Notfalls –, erkennt die Maschine dies über die Operator-Not-Present-Funktion und verzögert automatisch bis zum Stillstand. Unkontrollierte Bewegungen der Maschine lassen sich so verhindern. In Recycling- und Entsorgungsbetrieben, in denen mit Holz, Papier oder chemischen Stoffen gearbeitet wird, spielt der Brandschutz eine zentrale Rolle. Ein Gefahrenherd sind Funkenschlag beziehungsweise Zündquellen in der Abgasnachbehandlung und Auspuffanlagen, wenn sich dort Ablagerungen von Ruß, Ölreste oder Staub entzünden, verbrennen und als glühende Partikel austreten. Wird in einer Arbeitsumgebung mit leicht entzündlichen Materialien gearbeitet, steigt das Risiko. Das können zertifizierte Funkenfänger in der Abgasnachbehandlung reduzieren – ein Aspekt, der nicht nur für Betreiber, sondern auch für Versicherer zunehmend an Bedeutung gewinnt. „Unsere Radlader 926, 930 und 938 beugen dem Risiko vor: Ihr Abgasnachbehandlungssystem erfüllt die Anforderungen der Norm EN 1834‑1:2000, was zur Vermeidung des Austritts glühender Partikel beiträgt. Dass bedeutet, dass die Abgasnachbehandlung wirksam als Funkenfänger fungiert. Somit können wir die Maschinen guten Gewissens bei Einsätzen in Bereichen mit erhöhter Brandgefährdung empfehlen“, so Martin Fischbach. Eine andere Möglichkeit wäre: Die Maschinen verfügen über eine geprüfte funkenhemmende Abgasanlage (Spark Arrestor) basierend auf der gleichen Norm, deren Wirksamkeit durch eine unabhängige Prüfstelle nachgewiesen wurde. Auch ergonomische Konzepte tragen zur Sicherheit bei. Joystick-Lenkung statt klassischem Lenkrad verbessert die Sicht nach vorne und entlastet den Fahrer bei langen Einsatzzeiten. „Weniger Ermüdung bedeutet mehr Aufmerksamkeit – ein oft unterschätzter, aber wesentlicher Sicherheitsaspekt“, so Martin Fischbach, der dabei auch auf das besondere Alleinstellungsmerkmal der straßentauglichen Joystick-Lenkung verweist. Die Sicherheit im Recycling ist heute ein Zusammenspiel aus Mensch, Organisation und Technik. Cat Radlader der Plattform 926–938 zeigen, wie weit sich Assistenz- und Automatikfunktionen inzwischen entwickelt haben: Sie warnen, regeln, unterstützen – und greifen im Bedarfsfall kontrolliert ein. „Absolute Sicherheit gibt es nicht. Doch jede automatisierte Funktion, die den Fahrer entlastet und Risiken reduziert, ist ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einem sichereren Arbeitsumfeld“, unterstreicht der Zeppelin Produktmanager. Weitere Informationen: Zeppelin Baumaschinen | © Fotos: Zeppelin
-
- zeppelin
- zeppelin baumaschinen
- (und 8 weitere)
-
Garching - Enge Fahrwege, Staub, eingeschränkte Sicht, wechselnde Materialien sowie ein hohes Lieferaufkommen: Recycling- und Entsorgungsbetriebe gehören zu den anspruchsvollsten Einsatzorten für mobile Maschinen und weisen vielfältige Gefahrenquellen auf. Enge Fahrwege, Staub, eingeschränkte Sicht, wechselnde Materialien sowie ein hohes Lieferaufkommen: Recycling- und Entsorgungsbetriebe gehören zu den anspruchsvollsten Einsatzorten für mobile Maschinen und weisen vielfältige Gefahrenquellen auf. Bauforum24 Artikel (18.06.2026): CAT Command Mehr Sicherheit durch die gleichmäßige Ausleuchtung des Arbeitsbereichs. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
-
- zeppelin
- zeppelin baumaschinen
- (und 8 weitere)
-
Saarbrücken - Wo der Untergrund zur Gefahrenzone wird, bleiben Fahrer draußen – neben ihrem Bagger –, wenn Teile der Tiefgarage weichen müssen. Das Messe-, Kongress- und Kulturforum Saarbrücken wird um 3 400 Quadratmeter zusätzliche Fläche erweitert und soll bis 2028 zu einem modernen Zentrum für Veranstaltungen werden. Im Zuge des Bauprojekts stehen Rückbauarbeiten an. Bauforum24 Artikel (10.06.2026): Caterpillar Kollisionswarnsystem Fahrer Iulian Chirila bewegt den Cat 330 mit einer Steuerkonsole. Bereits im vergangenen Sommer wurde das Gelände aufgrund eines Verdachts auf Kampfmittel sondiert. Für die Ferraro-Gruppe aus Neunkirchen, ein Familienunternehmen, das seit bald fünf Jahrzehnten im Rückbau und in Industriedemontagen zu Hause ist, war damit die Richtung klar: Die Baggerfahrer sollen konsequent aus der Gefahrenzone herausgehalten werden, während sie sich Schritt für Schritt an den Rückbau der Tiefgarage machen. Zum Einsatz kommen erstmals ein Cat Kettenbagger 352 sowie ein Cat 330, die per Cat Command über eine Konsole gesteuert werden. Cavaliere Damiano Ferraro, der das Unternehmen 1977 gegründet hat, bringt den Grundsatz dieser unternehmerischen Verpflichtung auf den Punkt: „Technologie bedeutet Fortschritt – und wir wählen für unsere Mitarbeiter immer die besten Maschinen und Technik am Markt aus.“ Die Cat Kettenbagger 352 und 330 werden erstmals mit Cat Command über eine Konsole gesteuert. Auch viele Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs werden bei Bauarbeiten immer wieder Kampfmittel gefunden – vor allem Bomben unterschiedlicher Art und Größe. Zwar können diese Hinterlassenschaften aus der Zeit bis 1945 in der Regel unschädlich gemacht werden, dennoch entstehen durch Baustillstände und Evakuierungen erhebliche wirtschaftliche Risiken, wie die BG Bau betont. Sicherheit ist somit kein Selbstzweck in dem Familienbetrieb, den sein Gründer Cavaliere Damiano Ferraro prägt, sondern bestimmt die zentralen Leitlinien. Entsprechend wird auf die Fernsteuerung gesetzt. Mit Cat Command lassen sich Baumaschinen remote steuern, ohne dass ein Fahrer in der Kabine sitzt. Genau darin liegt jedoch auch eine Herausforderung. „Fahrer müssen sich mit der Technik auseinandersetzen und umgewöhnen, wenn sie ihr Arbeitsgerät über eine Steuerkonsole bedienen. Es empfiehlt sich, mit Blickkontakt und mit Sicherheitsabstand zum Arbeitsgerät zu stehen. Das ist eine andere Art zu arbeiten, als Maschinisten es bislang kennen. Doch genau das macht Abbruchbaustellen wie hier in Saarbrücken deutlich sicherer und motiviert Unternehmen wie die Ferraro-Gruppe, Cat Command einzuführen“, erläutert Christian Berling. Er ist seit dreieinhalb Jahren bei Caterpillar für den Vertrieb der Technologie Cat Command zuständig und begleitet Kunden beim praktischen Einsatz der Fernsteuerung. Sicherheit im Rückbau bestimmt den Einsatz der Fernsteuerung. „Cat Command ist ein Überbegriff bei Caterpillar für Autonomie und Fernsteuerung. Eine Variante ist die Konsole, die sich bei gefährlichen Anwendungen wie im Abbruch einfach und schnell ohne zusätzliche Infrastruktur einsetzen lässt. Wichtig ist, die Implementierung in kleinen, gut beherrschbaren Schritten anzugehen – und vor allem das Personal mitzunehmen und einzubinden“, rät Christian Berling. Dabei unterstützte die Zeppelin Niederlassung Illingen die Ferraro-Gruppe. Gemeinsam wurden Schulungsmaßnahmen definiert und vor Ort die beiden Fahrer Iulian Chirila und Pietro Rivoli mit Cat Command vertraut gemacht. „Das war erst der Anfang. In absehbarer Zukunft sollen rund 15 weitere Maschinisten geschult werden, da zusätzliche Maschinen mit einer Konsole ausgerüstet werden. Sicherheit steht im Fokus der Firmengruppe und stellt eine immer größere Herausforderung dar – etwa bei instabilen Bauwerken oder in kontaminierten Bereichen, in denen das Gefährdungspotenzial für die Mitarbeiter zu groß ist“, erklärt Carsten Heinrich. Baumaschinen lassen sich mit Abstand steuern, ohne dass ein Fahrer in der Kabine sitzt. Als der leitende Verkaufsrepräsentant der Zeppelin Niederlassung Illingen dem Familienunternehmen auf der bauma 2025 die Möglichkeiten von Cat Command vorstellte, stieß die Technologie auf offene Ohren. Die strategische Entscheidung für den Einsatz von zwei Konsolen fiel auf Führungsebene – umgesetzt wurde sie im Rahmen der langfristigen Investition des Familienunternehmens, die Cavaliere Damiano Ferraro gemeinsam mit seinem Sohn und CEO Giuseppe Ferraro verantwortet. Sie umfasste ein Paket aus 25 Großbaggern sowie fünf Minibaggern bis acht Tonnen inklusive Anbaugeräten. „Mit über 350 Maschinen im Fuhrpark und rund 400 Mitarbeitenden europaweit mag diese Investition beeindruckend wirken – tatsächlich macht sie jedoch nur etwa acht Prozent unseres bestehenden Maschinenbestands aus“, schrieb CEO Giuseppe Ferraro nach seinem bauma Besuch auf LinkedIn. Die Investitionslinie folgt dabei der Technologiestrategie, die im Familienunternehmen seit Jahrzehnten vorgegeben wird. Cavaliere Damiano Ferraro hat den Familienbetrieb 1977 gegründet. Dass Investitionen Fortschritt ermöglichen, zeigt sich beim Rückbau der Tiefgarage, wo Präzisionsarbeit gefragt ist. Ein Teil der Konstruktion bleibt bestehen, weshalb verschiedene Trennschnitte erforderlich sind. Einzelne Abschnitte werden abgestemmt oder mit einer Schere bearbeitet, Bewehrungseisen per Magnet entfernt, Beton zerkleinert und aufgehaldet. Da der Hang entlang der Baugrube als instabil gilt, verschafft die Fernsteuerung mit Cat Command zusätzliche Sicherheit. „Es braucht Vertrauen in die Technik. Wir haben darauf geachtet, dass die beiden Maschinisten, die mit der Konsole arbeiten, dieses Vertrauen mitbringen. Sie mussten nicht überredet werden – sie waren schnell davon überzeugt, dass ihre Arbeit so deutlich sicherer ist“, sagt Liridon Hoxa, Fuhrparkleiter und verantwortlich für das Gerätemanagement der Ferraro-Gruppe. Zudem habe sich auch die Produktivität erhöht: „Wir konnten unsere Effizienz um bis zu 15 Prozent steigern.“ „Die Amortisierung einer solchen Investition kann sich mitunter schon nach einem Tag einstellen. Gibt es Projekte, die aufgrund des Risikos mit einem Fahrer in der Kabine gar nicht realisierbar wären, stellt sich die Frage der Amortisierung ohnehin nicht“, ergänzt Christian Berling. Fahrer Pietro Rivoli steuert mit einer Konsole den Cat 352. Rückbau und Industriedemontagen bilden die Hauptpfeiler des Geschäfts der Ferraro-Gruppe. Hinzu kommen die Revitalisierung von Industrieflächen sowie die Projektentwicklung. Ein aktuelles Vorhaben ist das Projekt „Coer“ in Homburg, wo auf rund 18 Hektar einer ehemaligen Industriebrache ein Stadtquartier mit etwa 500 Wohneinheiten entsteht. „Unsere große Stärke ist die Erfahrung aus bald 50 Jahren“, sagt Cavaliere Damiano Ferraro. Seinen Weitblick und Ehrgeiz hat er an seinen Sohn vererbt, der seit 1993 in der Geschäftsführung tätig ist und das Know-how mittlerweile auch an die dritte Generation weitergibt – die bereits in den Startlöchern steht. Weitere Informationen: Zeppelin Baumaschinen | © Fotos: Zeppelin
-
- cat 352
- kettenbagger
- (und 13 weitere)
-
Saarbrücken - Wo der Untergrund zur Gefahrenzone wird, bleiben Fahrer draußen – neben ihrem Bagger –, wenn Teile der Tiefgarage weichen müssen. Das Messe-, Kongress- und Kulturforum Saarbrücken wird um 3 400 Quadratmeter zusätzliche Fläche erweitert und soll bis 2028 zu einem modernen Zentrum für Veranstaltungen werden. Im Zuge des Bauprojekts stehen Rückbauarbeiten an. Bauforum24 Artikel (10.06.2026): Caterpillar Kollisionswarnsystem Fahrer Iulian Chirila bewegt den Cat 330 mit einer Steuerkonsole. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
-
- cat 352
- kettenbagger
- (und 13 weitere)
-
Garching - Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit in der Rückverladung oder beim Material-umschlag reicht – ein rückwärtsfahrender Radlader, ein Mensch im Gefahrenbereich und schon ist der Unfall passiert. Genau hier setzt Caterpillar mit dem neuen Kollisionswarnsystem für den Cat Radlader 966 XE an. Bauforum24 Artikel (27.05.2026): CAT Monitor Simulator Die Personenerkennung erfasst Personen im hinteren Arbeitsbereich und markiert diese direkt im Fahrerdisplay. Doch die integrierten und nachrüstbaren Sicherheitsfeatures gehen über klassische Warnsysteme hinaus: Die Baumaschine warnt nicht nur ihren Fahrer, sie greift im Ernstfall selbst aktiv ins Fahrgeschehen ein. Mit einem intelligenten Zusammenspiel aus Radar, Kamera, Bremssystem und Fahrerassistenz soll der Radlader gefährliche Rückwärtskollisionen nicht nur erkennen, sondern dank automatischem Bremseingriff verhindern. Bestandteile sind aufeinander abgestimmte Komponenten. Herzstück ist die Radar-Objekterkennung (Cat Object Detection), die den Gefahrenbereich hinter der Maschine permanent überwacht. Ergänzt wird sie durch Stroboskoplichter, die wiederum das Umfeld zusätzlich warnen: „Vorsicht, der Radlader bewegt sich rückwärts.“ Hinzu kommt die Personenerkennung über eine intelligente Kamera (Cat Rear People Detection). Sie erfasst Personen im hinteren Arbeitsbereich und markiert diese direkt im Fahrerdisplay. „So ein Warnhinweis kann entscheidend sein, Gefahren zu erkennen, einzuschätzen und zu beherrschen, die anderenfalls unerkannt bleiben“, so Theresia Brändle, Produktmanagerin für mittelgroße Radlader. Drei farblich gekennzeichnete Warnzonen – Gelb für Aufmerksamkeit, Orange für Vorsicht und Rot für kritische Situationen – sind abhängig von der Fahrgeschwindigkeit und passen sich dynamisch an die Entfernung der Person zur Maschine an und werden auf dem Monitor in der Kabine hervorgehoben. Drei Warnzonen werden auf dem Monitor in der Kabine hervorgehoben. Eine weitere Stufe ist das Cat Collision Mitigation System (CMS). Bei erkannter Kollisionsgefahr während der Rückwärtsfahrt erfolgt ein automatischer Bremseingriff durch die Bewegung der Maschine. Die Besonderheit: Das System arbeitet nicht mit einer separaten Zusatzbremse, sondern nutzt das vorhandene elektrohydraulische Betriebsbremssystem. Der automatische Bremseingriff ist beim Rückwärtsfahren bis 15 km/h ausgelegt. Auch bei höheren Geschwindigkeiten bleibt das System aktiv. Die CMS-Erkennungszonen sind in Länge, Breite und Neigung sowie in der Fahrtrichtung dynamisch und damit vom Bremsweg abhängig. Bei langsamer Fahrt ist es möglich, auf wenige Zentimeter an Objekte heranzufahren oder an ihnen entlangzufahren. Vorerst wird das System für 250 Betriebsstunden im Demo-Modus freigeschaltet. Erst danach entscheidet der Kunde, ob das System dauerhaft und kostenpflichtig aktiviert werden soll. „Der Grund ist pragmatisch: Nicht jeder Einsatz ist gleich. In sehr engen oder stark frequentierten Arbeitsbereichen kann ein automatischer Bremseingriff auch betriebliche Abläufe beeinflussen. Fahrer und Betreiber sollen deshalb die Möglichkeit haben, das System zunächst realistisch im Alltag zu testen. Denn Bremsweg, Beladung und Untergrund setzen dem System klare Grenzen. Eine vollständige Kollisionsvermeidung ist bei höheren Geschwindigkeiten nicht zugesichert. Die volle Verantwortung liegt immer beim Fahrer“, macht Theresia Brändle deutlich. Die Radar-Objekterkennung überwacht den Gefahrenbereich hinter der Maschine permanent. Besonders kritisch wird es, wenn sich Personen oder Hindernisse einem Radlader im Stillstand nähern, in den kritischen Warnbereich eintreten und die Maschine rückwärts anfährt. Für diesen Fall wurde das Anfahrstoppsystem Cat Motion Inhibit entwickelt, wobei der Fahrer über eine Hinweismeldung auf dem Display und einen Alarmton informiert wird. Befindet sich der Radlader mindestens 15 Sekunden im Stillstand und der Fahrer schaltet von der Neutralstellung in den Rückwärtsgang, verhindert Motion Inhibit das Einlegen des Rückwärtsgangs und legt die Bremse an, sofern das Erkennungssystem eine Person oder ein Objekt im kritischen Warnbereich feststellt. Dabei werden die Informationen der Radar-Objekterkennung und die Daten der intelligenten Kamera zur Personenerkennung genutzt. Erst wenn der Fahrer wieder in die Neutralstellung schaltet, durch Lenken den Erfassungsbereich freigibt oder die Gefahr aus dem kritischen Bereich ausgetreten ist, kann der Radlader rückwärtsfahren. Oder die Vorwärtsfahrt, weg von der erkannten Gefahr, antreten. Sämtliche sicherheitsrelevanten Ereignisse werden inzwischen digital dokumentiert und an VisionLink übertragen – darunter Warnmeldungen, Motion-Inhibit-Eingriffe und automatische Bremsvorgänge. Das System lässt sich bei Bedarf temporär über eine Operator-OverrideTaste unterdrücken, womit Motion Inhibit- und Bremseingriff deaktiviert werden. Lässt der Fahrer die Taste los, ist das System sofort wieder aktiv. Da dabei jedoch dauerhaft die rechte Hand gebunden ist, bleibt produktives Arbeiten nur eingeschränkt möglich – das ist ein bewusst gesetzter Sicherheitsmechanismus. Wer den Fahrer komplett aus der Gefahrenzone bringen will, kann die Fernsteuerung Cat Command installieren. Zwei Möglichkeiten stehen dabei zur Auswahl: Der Bediener kann mithilfe einer Steuerkonsole außerhalb des Gefahrenbereichs mit Blickkontakt und in bis zu 400 Metern Entfernung vor Ort arbeiten. Oder es wird die Cat Command Station gewählt, die entweder vor Ort für den Einsatz in Sichtverbindung oder kilometerweit entfernt für Anwendungen ohne Sichtverbindung für sicheres Arbeiten mit dem Cat Radlader 966 XE sorgt. Damit reagiert der Radlader in Echtzeit auf die Steuerbefehle wie Start und Stopp, Füllen und Entleeren der Schaufel sowie Heben und Senken des Hubgerüsts. Weitere Informationen: Zeppelin Baumaschinen | © Fotos: Caterpillar
-
- cat object detection
- rückwärtskollisionen
- (und 13 weitere)
-
Caterpillar Kollisionswarnsystem
ein Thema erstellte Bauforum24 in News aus der Baumaschinen Industrie
Garching - Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit in der Rückverladung oder beim Material-umschlag reicht – ein rückwärtsfahrender Radlader, ein Mensch im Gefahrenbereich und schon ist der Unfall passiert. Genau hier setzt Caterpillar mit dem neuen Kollisionswarnsystem für den Cat Radlader 966 XE an. Bauforum24 Artikel (27.05.2026): CAT Monitor Simulator Die Personenerkennung erfasst Personen im hinteren Arbeitsbereich und markiert diese direkt im Fahrerdisplay. Hier geht's zum vollständigen Beitrag-
- cat object detection
- rückwärtskollisionen
- (und 13 weitere)
-
Hallo, in einer Baugrube in Castrop-Rauxel stand dieser Cat 313 New Generation von Menard Ausgestattet mit Bolt-on-rubber Laufwerk, Verstellausleger, Oilquick und Planierschild. 🙋♂️
-
- 6
-
-
- new generation
- cat
-
(und 3 weitere)
Getaggt mit:
-
- 15 Antworten
-
- caterpillar
- mobilbagger
-
(und 1 weitere)
Getaggt mit:
-
Garching - Bevor ein Boxer in den Ring steigt, trainiert er Haken, Deckung und Beinarbeit wieder und immer wieder im Trockentraining. Ohne einen Gegner vor sich zu haben, kann sich der Sportler so voll auf Abläufe, die Technik und das Timing konzentrieren. Bauforum24 Artikel (07.05.2026): CAT Kurzheckbagger 319 Hier wird die Kabine eines Cat Kettenbaggers simuliert. Was sich im Kampfsport-Training bewährt hat, hält nun auch bei Baumaschinen Einzug: Mit dem Cat Monitor Simulator wird das Prinzip des Trockentrainings auf die Bedienung von Ketten- und Minibaggern, Rad- und Deltaladern sowie Kettendozern übertragen. Fahrer können Menüs, Einstellungen und Funktionen am Bildschirm ihres Desktops, Tablets oder Smartphones kennenlernen und sich mit diesen vertraut machen – ohne laufenden Motor und ohne Sicherheitsrisiko. Denn die Anwendung bildet die Benutzeroberfläche eines Maschinenmonitors originalgetreu ab. Fahrer können sich bereits im Trockentraining vor dem Einsatz auf der Baustelle intensiv mit Assistenzsystemen auseinandersetzen. Unter monitor-simulator.cat.com können Fahrer in die Benutzeroberfläche ihrer Baumaschine eintauchen. Bevor sie in ihr neues Cockpit einsteigen, wählen sie ihre Wunschsprache und das Baumaschinenmodell der neuen Maschinengeneration aus, das sie bedienen wollen. Verschiedene Releases stehen dann zum Ausprobieren zur Verfügung. Um sich erst mal umzusehen und sich mit dem Arbeitsplatz vertraut zu machen, können sie mit der Computermaus oder mit dem Finger per Berührung die Ansicht verändern. Der Einstieg eine Ebene tiefer erfolgt dann über den Monitor. Fahrer können durch das Menü navigieren und unmittelbar verschiedene Parameter einstellen und verändern, wie sie später auch in der echten Kabine erscheinen. Das umfasst Monitorfunktionen wie Kameraansichten, Kraftstoff-/Flüssigkeitsanzeigen und Einstellmenüs. Unmittelbar sehen sie, wie sich die Einstellungen auf das Maschinenverhalten auswirken. Ein besonderer Fokus liegt auf der praxisnahen Vorbereitung für die Fahrer: Sie können ihr Arbeitsgerät kennenlernen und sich bereits im Trockentraining vor dem Einsatz intensiv mit Leistungsmodi, Hydraulikeinstellungen oder Assistenzsystemen auseinandersetzen. Das verkürzt die Einarbeitungszeit auf der Baustelle und reduziert Fehlbedienungen sowie Produktivitätsverluste. Fahrer können so Einstellungen üben und konfigurieren, bevor sie diese auf der Baustelle anwenden. Die Anwendung bildet die Benutzeroberfläche eines Maschinenmonitors originalgetreu ab. Der Cat Monitor Simulator ist ein digitales Trainingswerkzeug für Fahrer, das die Bedienung ihrer Arbeitsgeräte effizienter, sicherer und praxisnäher macht. Die Anwendung wurde entwickelt, um Maschinisten eine realitätsnahe Umgebung zu bieten, in der sie Funktionen, Einstellungen und Assistenzsysteme aktueller Cat Maschinen gefahrlos erlernen und testen können. Regelmäßig werden Funktionen und Inhalte aktualisiert, sodass Anwender stets mit den neuesten Maschinenfunktionen vertraut bleiben. Fahrer können Menüs, Einstellungen und Funktionen ihres Arbeitsgerätes ausprobieren. Weitere Informationen: Zeppelin Baumaschinen | © Fotos: Zeppelin
-
- zeppelin
- zeppelin baumaschinen
- (und 10 weitere)
-
Garching - Bevor ein Boxer in den Ring steigt, trainiert er Haken, Deckung und Beinarbeit wieder und immer wieder im Trockentraining. Ohne einen Gegner vor sich zu haben, kann sich der Sportler so voll auf Abläufe, die Technik und das Timing konzentrieren. Bauforum24 Artikel (07.05.2026): CAT Kurzheckbagger 319 Hier wird die Kabine eines Cat Kettenbaggers simuliert. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
-
- zeppelin
- zeppelin baumaschinen
- (und 10 weitere)
-
-
- 5
-
-
- radlader
- kompaktradlader
-
(und 3 weitere)
Getaggt mit:
-
Koblenz - „Auf diese Maschine haben wir gewartet“, bringt Michael Gasteier von der Trapo GmbH die Stimmung der Testfahrer auf den Punkt. Die Gelegenheit ließen sich Kunden der Zeppelin Niederlassung Koblenz nicht entgehen, den Kurzheckbagger, den die Messebesucher auf der bauma im April 2025 schon einmal in Augenschein nehmen konnten, endlich live in Aktion zu erleben. Bauforum24 Artikel (22.04.2026): Cat Radlader 980G Der Cat 319 ist eine kompakte, leistungsfähige Maschine, die speziell für anspruchsvolle Arbeitsbereiche entwickelt wurde. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
- 4 Antworten
-
- 1
-
-
- zeppelin
- zeppelin baumaschinen
- (und 7 weitere)
-
Koblenz - „Auf diese Maschine haben wir gewartet“, bringt Michael Gasteier von der Trapo GmbH die Stimmung der Testfahrer auf den Punkt. Die Gelegenheit ließen sich Kunden der Zeppelin Niederlassung Koblenz nicht entgehen, den Kurzheckbagger, den die Messebesucher auf der bauma im April 2025 schon einmal in Augenschein nehmen konnten, endlich live in Aktion zu erleben. Bauforum24 Artikel (22.04.2026): Cat Radlader 980G Der Cat 319 ist eine kompakte, leistungsfähige Maschine, die speziell für anspruchsvolle Arbeitsbereiche entwickelt wurde. Ihre Einschätzung lautete unisono: „Der hat noch gefehlt und schließt endlich die Lücke zwischen den Cat Modellen 315 und 325.“ Punkten kann der Cat 319 als kompakte, leistungsfähige Maschine, die für anspruchsvolle Arbeitsbereiche entwickelt wurde. Mit einem Kontergewicht von 4,65 Tonnen bietet sie Stabilität und Sicherheit. Obendrein lässt sie sich dank der Breite von 2,80 Metern bei 600 Millimeter breiten Bodenplatten einfach und ohne zusätzliche Genehmigung von Einsatzort zu Einsatzort auf einem Tieflader transportieren. „Es ist einfach großartig, wenn man interessierten Kunden eine neue Maschine in einer passenden Arbeitsumgebung präsentieren kann“, freut sich Dominik Mohr, leitender Verkaufsrepräsentant der Zeppelin Niederlassung Koblenz, darüber, dass Unternehmer mit ihren Maschinisten der Einladung in die Kiesgrube Kaspar Leimig & Sohn in St. Sebastian gefolgt sind. Nach einer kurzen Einweisung und mit Unterstützung von Sascha Heinz von der Zeppelin Produkt- und Einsatztechnik konnte die Maschine vor Ort bewegt und unter realen Bedingungen umfassend getestet werden. „Die steht wie angenagelt“, urteilt Björn Schürmann von der Bauunternehmung Martin Meurer. Darüber hinaus gilt für ihn: „Da die Baustellen immer kleiner werden, gehört dem Kurzheck die Zukunft.“ Mit den Worten: „Wenn man klein kann, bekommt man den Auftrag“, bringt er seine Einschätzung auf den Punkt. Mühelos lässt sich der Ölfüllstand vom Boden aus kontrollieren, wie Zeppelin Serviceberater Matthias Hilger demonstriert. Mit einem ausrüstungsabhängigen Einsatzgewicht zwischen 19,7 und 22,1 Tonnen, einem Schwenkradius von 1 750 Millimetern und einem Motor mit 98,9 kW (136 PS) bringt der Bagger zudem ordentlich Leistung mit. Der Kurzheckbagger wurde speziell für den Einsatz in beengten Arbeitsbereichen wie innerstädtische Baustellen, den Wegebau im Wald, Kanal- und Grubenbau sowie Einfamilienhaus- und Tiefbauprojekte entwickelt. Der Testbagger hatte 600 Millimeter breite Bodenplatten, ist aber auch mit 700 und 900 Millimeter breiten Bodenplatten zu haben. Denkt man bei Arbeiten unter beengten Platzverhältnissen zunächst an Einsätze in der Innenstadt oder geschlossenen Räumen, gelten ähnliche Rahmenbedingungen tatsächlich auch im Waldwegebau. Dichtes Wurzelwerk und engbepflanzte Bäume sowie ausladende Baumkronen schränken die Arbeitsbereiche deutlich ein und stellen besondere Anforderungen an Sicherheit und Leistung. Inhaber Peter Junker von der Junker GmbH aus Niederweiler, spezialisiert auf Wegebau und Baggerarbeiten, schätzt auch die Assistenzsysteme, die der Cat 319 serienmäßig mitbringt. So leistet die Hub-Schwenkbegrenzung E-Fence bei Arbeiten in der Nähe von Brücken wertvolle Unterstützung. Die ab Werk verbaute 2D-Steuerung, die Planierautomatik, die Heavy-Lift-Funktion sowie die Kontrollwaage erleichtern die Arbeit erheblich und sorgen für präzise Arbeitsergebnisse und ein deutliches Plus an Effizienz. „Die vollintegrierte 2D-Steuerung ist für uns ein sehr gutes Feature, da wir im Wald geländeangepasst arbeiten und dann eben nicht einmessen müssen. Zudem sind die bei nachträglich verbauten Steuerungssystemen üblichen Töpfe auf den Baumaschinen im Wald bei den vielen Bäumen und Ästen sehr hinderlich, je nachdem, wo man im Wald arbeitet, hat man auch gar keinen Empfang“, führt Peter Junker weiter aus. Grundsätzlich kann der Cat 319 ab Werk um eine vollintegrierte 3D-Lösung erweitert werden. Gute Noten gab es für den neuen Kurzheckbagger auch von Michael Gasteier, Geschäftsführer der Trapo GmbH. Wie viele andere Kunden folgte er der Einladung der Zeppelin Niederlassung Koblenz, die Maschine unter realen Bedingungen zu testen. Gute Noten gab es von den Testfahrern auch für die ergonomisch gestaltete Kabine mit intuitiver Bedienlogik. Das hochauflösende Display überzeugt mit klarer und sicherer Bilddarstellung und eine optionale 360-Grad-Kamera bietet eine gute Rundumsicht. Dank der starken Beleuchtung kann auch unter widrigen Lichtverhältnissen sicher gearbeitet werden. „Das Fahrerhaus ist schön aufgeteilt – man findet alles auf einen Blick. Die Kabine ist angenehm, der Sitz hervorragend“, beschreiben die Testfahrer ihre Eindrücke. Mit der Betankungspumpe lässt sich der neue Kurzheckbagger einfach auftanken. Der Cat Kurzheckbagger eignet sich für eine Vielzahl von Anbaugeräten und wird damit seinem Ruf als Allrounder einmal mehr gerecht. Ausgestattet war die Testmaschine mit einem vollhydraulischen Oilquick OQ 70/55-Schnellwechsler, mit dem sich das gewünschte Anbauwerkzeug wie Hydraulikhammer, Felsfräse, Anbauverdichter oder Trapezlöffel schnell und unkompliziert anbringen lässt. Damit avanciert der Cat 319 auf den Baustellen zum universellen Trägergerät. Angeboten wird der Bagger mit unterschiedlichen Stiellängen – mit 2,25 Metern und 2,60 Metern mit Verstellausleger, mit einer Stiellänge von 3,10 Metern ist er dagegen mit Monoausleger zu haben. Punkten konnte der Cat 319 bei den Testern auch mit seinen gut erreichbaren Wartungspunkten. Mühelos lassen sich vom Boden aus nicht nur der Motorölfüllstand, sondern sämtliche Betriebsflüssigkeiten kontrollieren. Die Betankungspumpe hat eine automatische Abschaltung bei Erreichen des maximalen Füllstandes. Längst zum Standard gehört bei Cat Baumaschinen, dass alle Wartungsklappen mit leistungsstarken Arbeitsleuchten ausgestattet sind. Anwenderfreundlich erlöschen diese per Zeitschaltuhr gesteuert automatisch. Spot an – die Arbeitsleuchten sorgen für beste Lichtverhältnisse in den Wartungsklappen. Serviceberater Matthias Hilger betont, dass sich diese, gesteuert durch eine Zeitschaltuhr, automatisch abschalten. „Wir freuen uns, dass wir unseren Kunden diesen neuen kompakten Allrounder bieten können“, so Dominik Mohr. Er bestätigt, dass der Kurzheckbagger ab dem zweiten Halbjahr, spätestens im vierten Quartal dieses Jahres ausgeliefert werden kann. „Unsere Kunden warten tatsächlich auf den 319“, erläutert er weiter, und dabei geben ihm das durchweg positive Kundenfeedback und die ersten Bestellungen recht. Weitere Informationen: Zeppelin | © Fotos: Zeppelin
- 4 Kommentare
-
- zeppelin
- zeppelin baumaschinen
- (und 7 weitere)
-
Einer der Cat M 323f von unserer Mutter Firma Hasslemann GmbH
- 20 Antworten
-
- 3
-
-
- schienenradantrieb
- gleisbau
-
(und 6 weitere)
Getaggt mit:
-
Hüfingen - Kaum stellte Hannes Jäggle die ersten Schnappschüsse des frisch überholten Cat Radladers 980G in seinen WhatsApp-Status, reagierten seine Kontakte mit Daumen nach oben, Smileys oder Kommentaren wie „alles richtig gemacht“. „Es gab ganze 140 Reaktionen. Das Feedback war durch die Bank positiv und bestätigt unsere Entscheidung“, erklärt der Geschäftsführer der Johann Jäggle GmbH & Co. KG. Bauforum24 Artikel (09.04.2026): Zeppelin startet erstes Pilotprojekt Das Team von Johann Jäggle und der Zeppelin Niederlassung Böblingen nehmen die überholte Baumaschine in Betrieb. Der Anlass für die vielen Rückmeldungen: Das Kies- und Transportbetonunternehmen ließ seine Baumaschine von der Zeppelin Niederlassung Böblingen mithilfe des Cat Instandsetzungsprogramms Rebuild erneuern, sodass sie nun in neuem Glanz erstrahlt. Der Radlader hatte ganze 600 Betriebsstunden auf seiner Uhr, als das Unternehmen 1997 die Vorführmaschine übernommen hat. Sein durchgängiger Einsatz bis Ende Dezember 2025: Abraum abdecken sowie den im Nassabbau gewonnenen und aufbereiteten Sand und Kies auf Lkw verladen. Außerdem muss der Cat 980G das Gelände für den Abbau vorbereiten, sprich Mutterboden sowie Lehmschichten aufhalden und verfahren. All das hatte der Radlader über die Jahre ohne große Blessuren bewältigt. „Wir haben einen guten Fahrer mit dem nötigen Popomotor und dem richtigen Gespür für die Maschine, die eine gute Pflege erhielt“, so Hannes Jäggle. Somit passten die Ausgangsbedingungen, um dem Radlader ein zweites Maschinenleben in Form des Rebuilds einzuhauchen. „Die Maschine war nach knapp drei Jahrzehnten im Einsatz lediglich etwas altersschwach, und um Ausfallerscheinungen vorzubeugen, haben wir Hannes Jäggle und seinem Bruder Wolfram Jäggle beim Besuch der bauma unser Rebuild-Programm vorgestellt“, erklärt Zeppelin Serviceberater Simon Honer, der das Unternehmen zusammen mit Zeppelin Verkaufsrepräsentant Nico Kiesler betreut. Beide kalkulierten die Instandsetzung und unterbreiteten der Geschäftsführung anschließend ein Angebot. Was diese überzeugte: altbewährte Technik weiter zu nutzen. „Radlader wie der 980G kommen ohne viel Elektronik aus. Uns hat die Technik, die exakt unseren Bedürfnissen entspricht, in all den Jahren nie im Stich gelassen. Daher wollen wir in Zukunft nicht auf den Radlader verzichten. Die Maschine hat zwar eine Direktlenkung, das war anfangs gewöhnungsbedürftig, aber für unsere drei Fahrer ist das kein Problem“, erklärt Hannes Jäggle. Er und sein Bruder erhoffen sich nun eine ähnlich lange Laufzeit nach der Generalüberholung. Startklar für ein neues Maschinenleben und das Verladen von Sand und Kies. „Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Es ist beeindruckend, was Zeppelin alles aus dem Radlader wieder herausgeholt hat und mit welcher Leidenschaft die Mitarbeiter in der Werkstatt vorgegangen sind“, so Hannes Jäggle, der während des Rebuilds immer wieder von Zeppelin über den Fortschritt der Instandsetzung auf dem Laufenden gehalten wurde. Inzwischen arbeitet der Radlader wieder aktiv im Betrieb mit. Ihm zur Seite stehen weitere Baumaschinen. Ein Cat Radlader 966K übernimmt den Load-and-Carry-Betrieb, die Beschickung des Transportbetonwerks und die Rückverladung. Ein Cat Longreachbagger 349E LRE mit seinem 28 Meter langen Ausleger wird für die Rekultivierung der Kleingewässer eingesetzt. Das Unternehmen gewinnt in Hüfingen Sand und Kies im Nassabbau, die veredelt werden, und stellt anschließend Transportbeton her. Viele unterschiedliche Produkte aus bis zu 300 verschiedenen Rezepturen werden erzeugt. Darunter sind auch RC-Betone, hochfeste Betone, Tresorbetone, Betone für Teststrecken der Automobilindustrie oder Betone für Kreisverkehre. Zwölf Betonmischer mit Wechselsystem sind im Umkreis von 30 Kilometern rund um den Firmensitz im Einsatz. Den Betrieb gibt es inzwischen in der vierten Generation; er begann Die Baumaschine musste beim Rebuild bis auf ihren Rahmen zerlegt werden. 1900 mit der Kiesgewinnung von Hand, seit 1956 maschinell. Ab 1973 widmet man sich der Herstellung von Transportbeton. Für die Nassgewinnung in bis zu elf Metern Tiefe wurde der Schwimmbagger ein Jahr lang von der eigenen Werkstatt selbst gebaut. Auch im 170-kVAGenerator, der den Eimerkettenbagger antreibt, steckt Technik von Cat – ein Motor C7.1 sorgt für die nötige Leistung, damit sich die 22 Meter lange Förderkette mit 34 Kübeln in Bewegung setzt und den Rohstoff aus der Tiefe holt, den dann der überholte Cat Radlader 980G in Empfang nimmt. Weitere Informationen: Zeppelin Baumaschinen | © Fotos: Zeppelin
-
- 2
-
-
- zeppelin
- zeppelin baumaschinen
- (und 9 weitere)
-
Hüfingen - Kaum stellte Hannes Jäggle die ersten Schnappschüsse des frisch überholten Cat Radladers 980G in seinen WhatsApp-Status, reagierten seine Kontakte mit Daumen nach oben, Smileys oder Kommentaren wie „alles richtig gemacht“. „Es gab ganze 140 Reaktionen. Das Feedback war durch die Bank positiv und bestätigt unsere Entscheidung“, erklärt der Geschäftsführer der Johann Jäggle GmbH & Co. KG. Bauforum24 Artikel (09.04.2026): Zeppelin startet erstes Pilotprojekt Das Team von Johann Jäggle und der Zeppelin Niederlassung Böblingen nehmen die überholte Baumaschine in Betrieb. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
-
- 1
-
-
- zeppelin
- zeppelin baumaschinen
- (und 9 weitere)
-
Zeppelin startet erstes Pilotprojekt
ein Thema erstellte Bauforum24 in News aus der Baumaschinen Industrie
Böblingen - Tausend Servicetechniker bis 2030: Dieses Ziel hat sich die Zeppelin Baumaschinen GmbH gesetzt. Die Anforderungen im Service für Baumaschinen steigen stetig, und in den kommenden Jahren scheiden zahlreiche erfahrene Fachkräfte aus dem Berufsleben aus. Derzeit betreuen 825 Mitarbeiter einen Bestand von mehr als 60 000 Cat Baumaschinen im Markt. Zwar ist für Nachwuchs gesorgt: 225 Auszubildende absolvieren eine Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker. „Trotzdem reicht es aktuell nicht aus, selbst wenn wir die ganze Klaviatur des Recruitings bespielen und auch Kollegen intern weiterentwickeln“, beschreibt Philip Wolters, verantwortlicher Geschäftsführer für den Bereich Personal, die Situation. Bauforum24 Artikel (30.03.2026): CAT Kettenbagger 350 Gemeinsam schlagen sie bei Zeppelin einen neuen Weg in der Fachkräftegewinnung ein (von links) Teodor Cornea, Berufsschullehrer der Liceul Tehnologic de Științe Aplicate (LTSA), Holger Winter, Zeppelin Leiter Servicezentrum Baden-Württemberg, Philip Wolters, verantwortlicher Geschäftsführer für den Bereich Personal bei Zeppelin Baumaschinen, Daniel Oproiu, Berufsschulabsolvent der LTSA, Patrick Jedrzejczak, Zeppelin Teamleiter der Werkstatt in Böblingen, Bogdan Szasz, Berufsschulabsolvent der LTSA, Josua Oltean, Berufsschulabsolvent der LTSA, Rita Taran, EU-Fördermittelakquise und grenzüberschreitendes Talentmanagement von Eucontact, Michael Zehner, Strategie- und Projektentwicklung von Eucontact, und Ilka Kallin, Zeppelin Bereichsleiterin Marketing und Konzernkommunikation. Hier geht's zum vollständigen Beitrag-
- zeppelin
- zeppelin baumaschinen
- (und 11 weitere)
-
Zeppelin startet erstes Pilotprojekt
eine Bauforum24 News erstellte Bauforum24 in Caterpillar, Zeppelin
Böblingen - Tausend Servicetechniker bis 2030: Dieses Ziel hat sich die Zeppelin Baumaschinen GmbH gesetzt. Die Anforderungen im Service für Baumaschinen steigen stetig, und in den kommenden Jahren scheiden zahlreiche erfahrene Fachkräfte aus dem Berufsleben aus. Derzeit betreuen 825 Mitarbeiter einen Bestand von mehr als 60 000 Cat Baumaschinen im Markt. Zwar ist für Nachwuchs gesorgt: 225 Auszubildende absolvieren eine Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker. „Trotzdem reicht es aktuell nicht aus, selbst wenn wir die ganze Klaviatur des Recruitings bespielen und auch Kollegen intern weiterentwickeln“, beschreibt Philip Wolters, verantwortlicher Geschäftsführer für den Bereich Personal, die Situation. Bauforum24 Artikel (30.03.2026): CAT Kettenbagger 350 Gemeinsam schlagen sie bei Zeppelin einen neuen Weg in der Fachkräftegewinnung ein (von links) Teodor Cornea, Berufsschullehrer der Liceul Tehnologic de Științe Aplicate (LTSA), Holger Winter, Zeppelin Leiter Servicezentrum Baden-Württemberg, Philip Wolters, verantwortlicher Geschäftsführer für den Bereich Personal bei Zeppelin Baumaschinen, Daniel Oproiu, Berufsschulabsolvent der LTSA, Patrick Jedrzejczak, Zeppelin Teamleiter der Werkstatt in Böblingen, Bogdan Szasz, Berufsschulabsolvent der LTSA, Josua Oltean, Berufsschulabsolvent der LTSA, Rita Taran, EU-Fördermittelakquise und grenzüberschreitendes Talentmanagement von Eucontact, Michael Zehner, Strategie- und Projektentwicklung von Eucontact, und Ilka Kallin, Zeppelin Bereichsleiterin Marketing und Konzernkommunikation. Um zusätzliche Fachkräfte zu gewinnen, hat das Unternehmen nun mit einem Pilotprojekt erstmals einen neuen Weg eingeschlagen und ein grenzüberschreitendes Bewerbungsseminar realisiert. Daran nahmen sieben Berufsschulabsolventen der LTSA – Liceul Tehnologic de Științe Aplicate, dem Technologischen Gymnasium für Angewandte Wissenschaften – aus dem rumänischen Arad teil. Das Projekt entstand im Rahmen der von Eucontact entwickelten Matching-Strategie und wurde durch das EU-Programm Erasmus+ flankierend gefördert. „Wir haben uns mehrere Möglichkeiten überlegt, wie wir Personal auch außerhalb Deutschlands für uns gewinnen können. Die Bundesregierung propagiert laufend, dass man auch in Drittländern, etwa in Afrika, Mitarbeiter rekrutieren könne. Allerdings sind die bürokratischen Hürden viel zu hoch. Anders ist es auf dem europäischen Arbeitsmarkt. Hier kommen uns die Arbeitnehmerfreizügigkeit sowie die Anerkennung der in Europa erworbenen Ausbildungsabschlüsse entgegen. So ist es durch Eucontact gelungen, eine Berufsschule in Arad einzubinden“, berichtet Philip Wolters. Mit Standorten in Österreich, Tschechien, der Slowakei, den Niederlanden, Dänemark, Schweden und Norwegen versteht sich Zeppelin ohnehin als europäischer Arbeitgeber. Eucontact, ein nicht kommerzielles Bildungsunternehmen aus Irland, vernetzt Berufsschulen aus strukturschwachen Regionen des EU-Binnenmarkts mit Unternehmen aus strukturstarken EU-Regionen. Die Intention: Junge Nachwuchsfachkräfte mit einem frisch erworbenen schulischen und beruflichen Abschluss mit passenden Arbeitgebern zusammenzubringen. „Mit Erasmus+ haben junge Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, die Möglichkeit, eine lebensverändernde berufliche Chance in Europa beziehungsweise Deutschland“, sagt Rita Taran, bei Eucontact zuständig für EU-Fördermittelakquise und grenzüberschreitendes Talentmanagement. Ihr Kollege Michael Zehner, zuständig für Strategie- und Projektentwicklung, ergänzt: „Damit entsteht eine Win-win-Situation zwischen strukturstarken EU-Regionen mit Nachwuchsfachkräftemangel und strukturschwachen EU-Regionen mit segmentierter Jugendarbeitslosigkeit und fehlenden beruflichen Perspektiven.“ Sie absolvierten mit vier weiteren Berufsschulabsolventen der Liceul Tehnologic de Științe Aplicate (LTSA) aus dem rumänischen Arad ein zweiwöchiges Betriebspraktikum in der Werkstatt der Zeppelin Niederlassung Böblingen: Daniel Oproiu (links), Bogdan Szasz (rechts hinten) und Josua Oltean (rechts vorne). Sieben Berufsschüler, die im Sommer 2026 ihre technische Ausbildung abschließen, wurden aus Arad eingeladen, zwei Wochen lang bei Zeppelin in der Werkstatt am Standort Böblingen mitzuarbeiten. Weitere Stationen waren die Schlosserei, die Schlauchfertigung und die Lackierhalle. Dort konnten sie, betreut von Eucontact, den Zeppelin Kollegen nicht nur über die Schulter schauen, sondern selbst entsprechend ihrer Ausbildung tatkräftig mit anpacken. Begleitet wurden sie von einem Berufsschullehrer. „Es gab einen Durchlaufplan, und jedem der Schüler war ein Techniker von Zeppelin zugeordnet, um sie zu unterstützen. Jede Station stellte andere Anforderungen an das Know-how und Können, das sie unter Beweis stellen konnten. Uns war es wichtig, dass sie wirklich mitmachen konnten und wir ihnen wiederum praktische Kenntnisse vermittelt haben, die sie mit nach Hause nehmen können“, so Patrick Jedrzejczak, Teamleiter der Werkstatt bei Zeppelin. Das übergeordnete Ziel: Begeisterung für einen späteren Berufseinstieg bei Zeppelin zu wecken – und sich gleichzeitig als potenzieller Arbeitgeber zu empfehlen. „Wir brauchen Mitarbeiter mit einer Leidenschaft für gelbes Eisen, weil es keine Nine-to-five-Jobs sind. Genau das macht es schwierig, Nachwuchs zu finden. Wir müssen ran, weil eine Maschine auch schon mal am Wochenende steht – deswegen darf aber keine Autobahn oder ein Bahngleis blockiert werden, sondern wir sorgen mit einer Reparatur dafür, dass alles läuft“, meint Holger Winter, Leiter des Servicezentrums Baden-Württemberg und als solcher auch verantwortlich für den Service am Standort Böblingen. 40 Monteure und vier Meister sind draußen im Feld täglich für Kunden unterwegs. „Das ist eine Seltenheit in der Branche“, unterstreicht er. Auch technisch entwickelt sich der Service weiter. Zeppelin setzt inzwischen auf Remote-Techniker, die vom Büro aus die Cat Baumaschinen anhand von Fehlercodes analysieren. Sie weisen proaktiv auf einen möglichen Schaden oder Ausfall hin, indem sie Kontakt mit dem Kunden aufnehmen und den Austausch eines Ersatzteils nahelegen, ohne vorab selbst direkt an der Baumaschine zu schrauben. Damit solche modernen Servicekonzepte funktionieren, braucht es optimal ausgebildete Fachkräfte. Genau hier setzt das Ausbildungsmodell von Zeppelin an. „Unsere deutschen Azubis im gewerblichen Bereich erhalten eine duale Ausbildung: In der Berufsschule werden ihnen die theoretischen Grundlagen vermittelt. Die praktische Ausbildung erhalten sie dann in der Werkstatt. In Europa ist das Modell dieser dualen Ausbildung weitestgehend unbekannt, da gerade in den strukturschwachen EU-Regionen die entsprechenden Arbeitsplätze und Unternehmen nicht vorhanden sind. Dort erfolgt die Ausbildung nach der schulischen Grundausbildung in einem technischen Fachbereich zum Wunschausbildungsberuf. Das heißt: Die Berufsschüler sind nicht an einen Ausbildungsbetrieb gebunden, sondern bemühen sich um einen Arbeitgeber – soweit überhaupt vorhanden – erst nach dem Ausbildungsabschluss. Berufsschulen in strukturschwachen EU-Regionen wiederum suchen – oft erfolglos – nach Unternehmen in der Region, welche die für die berufliche Ausbildung erforderlichen technischen Fähigkeiten, zumindest in kurzen Praktika, praktisch vermitteln können. Das sehen wir als Chance, die wir nutzen wollen, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für uns zu gewinnen, wenn wir schon während der laufenden Ausbildung grenzübergreifend erstmals in Kontakt treten. So wie es mit den Berufsschulabsolventen aus Rumänien möglich wurde“, erklärt Philip Wolters. Attraktiv war für ihn auch, dass die Berufsschule für das von Eucontact koordinierte und realisierte Matching-Pilotprojekt europäische Fördermittel nutzen konnte – Reisekosten, Kosten der Unterbringung, Verpflegung sowie eine Praktikumsvergütung wurden von der EU getragen. Dennoch galt es auch sprachliche und kulturelle Barrieren zu überwinden. „Dass die Arbeiten im Service an den Baumaschinen sicher ausgeführt werden, hat große Bedeutung. Es war immens wichtig, auf kommunikativer Ebene gut zusammenzuarbeiten“, stellt der Zeppelin Geschäftsführer klar. Eucontact stellte die inhaltliche und interkulturelle Vorbereitung und Betreuung einschließlich der Evaluierung der Teilnehmer sicher. Auch bei der Übersetzung gab es Unterstützung. So war gewährleistet, dass wesentliche fachliche wie auch interkulturelle Besonderheiten an die Teilnehmer weitergegeben wurden. Hinzu kommt der Aspekt der Integration. „Unsere Niederlassung in Böblingen ist ein Musterbeispiel dafür: In der Werkstatt, im Außendienst und in der Spezialisierung haben wir insgesamt Mitarbeitende aus elf Nationen beschäftigt. Sie sind alle aufgeschlossen, und der Standort hat sich sofort bereit erklärt, sich auf dieses Projekt einzulassen, das einen Mehraufwand zum Tagesgeschäft bedeutete. Schließlich müssen die Praktikanten in den laufenden Betrieb integriert werden“, so Philip Wolters weiter. Für eine positive Erfahrung an einem Arbeitsplatz fernab der Heimat sorgten zudem gemeinsame Aktivitäten nach Feierabend wie Bowling und Fußballspielen, um sich besser kennenzulernen. „Für uns ist das Projekt sehr positiv verlaufen. Drei der jungen Männer haben wir bereits eine Zusage für eine Stelle als Servicekraft gegeben“, zieht Holger Winter sein Fazit. Somit ist Zeppelin dem Ziel, tausend Servicetechniker bis 2030 zu beschäftigen, einen kleinen Schritt nähergekommen. Weitere Informationen: Zeppelin Baumaschinen | © Fotos: Zeppelin-
- zeppelin
- zeppelin baumaschinen
- (und 11 weitere)
-
Bad Salzungen - Mit der Rubrik „Maschinenrundgang“ geben wir künftig allen, die Baumaschinen nicht nur bedienen, sondern im harten Alltag wirtschaftlich einsetzen müssen, einen praxisnahen Blick auf Baumaschinen im Einsatz. Statt einer Auflistung der Fakten wie in technischen Datenblättern konzentrieren wir uns auf das, was im Baustellen- und Gewinnungsalltag wirklich zählt: Wie eine Baumaschine konstruiert ist, wie sie sich im Betrieb verhält und welche Details in der täglichen Arbeit den Unterschied machen. Bauforum24 Artikel (23.03.2026): Zeppelin auf der IFAT 2026 Der Kettenbagger ist mit stark abrasivem Material konfrontiert und erhielt deswegen einen besonderen Löffel mit Seitenschneide. Den Rundgang um die Baumaschine begleitet ein Produkt- oder Servicespezialist zusammen mit unserer Redaktion und führt uns gemeinsam systematisch durch Aufbau, Antrieb, Hydraulik, Assistenzsysteme und Wartungskonzepte. Ziel ist es, Baumaschinen nicht nur vorzustellen, sondern verständlich einzuordnen – technisch fundiert und praxisorientiert. Den Anfang macht ein Cat Kettenbagger 350 im Hartsteineinsatz bei Bad Salzungen im Wartburgkreis in Thüringen. Diesen beleuchten wir Schritt für Schritt zusammen mit Tobias Polzmacher, Zeppelin Produktmanager für Kettenbagger. Maschinenrundgang mit Tobias Polzmacher, Zeppelin Produktmanager für Kettenbagger. Aufgabenstellung Die Gewinnung von Hartgestein gehört zu den anspruchsvollen Arbeitseinsätzen. Das Rohmaterial erzeugt hohen Abrieb und ist stark abrasiv – damit ist der Kettenbagger konfrontiert. Der Abbau steht und fällt mit seiner Konstruktion. Entsprechende Vorsorge wurde darum seitens der Ausrüstung getroffen. Thomas Riemer, leitender Verkaufsrepräsentant der Zeppelin Niederlassung Erfurt, hatte einen besonderen Löffel mit Seitenschneide empfohlen, denn alle sechs Wochen müssen die Zähne erneuert werden. Um das gesprengte Material im Steinbruch zu lösen, bedient sich der Maschinist eines Reißzahns. Zu den Aufgaben des Fahrers gehört aber noch mehr: Er setzt einem weiteren Cat Kettenbagger 336 das Material vor, damit dieser anschließend einen Brecher zur Weiterverarbeitung beschickt. Ausrüstung 2023 hat Caterpillar die neue Maschinengeneration in der 50-Tonnen-Klasse eingeführt, die den Cat 349E abgelöst hat. Entwickelt wurde dessen Nachfolger für die mittelschwere Erdbewegung oder Gewinnungseinsätze, um produktive Arbeitsergebnisse abzuliefern. Für den Einsatz im Hartgestein war Reichweite das entscheidende Kriterium. Deswegen erhielt der neue Bagger einen Monoausleger mit einer Stiellänge von 3,35 Metern. „Das reicht in diesem Fall aus. Andere Ausführungen wie ein ME-Ausleger mit einem 2,5 Meter oder 3,0 Meter langen Stiel sind ebenso verfügbar, wenn es auf Grab- und Reißkräfte ankommt“, so Tobias Polzmacher. Ausleger und Stiel sind verstärkt und somit für typische Einsätze ausgelegt, wie sie der 50-Tonner absolvieren muss. Mit einer maximalen Reichweite von rund 12 Metern und einer Grabtiefe von bis zu 8,2 Metern bewegt der Bagger große Materialvolumen, was im Steinbruch an der Tagesordnung ist. Die Grabkraftverstärkung steigert die Eindringkraft des Löffels mit einem Fassungsvermögen von 3,5 Kubikmetern um acht Prozent. Die Schwerlasthubautomatik erhöht wiederum die Hubkapazität um acht Prozent, was beim Anheben schwerer Lasten nützlich ist. Das Konzept der Maschinenwartung ist durchdacht und darauf ausgerichtet, Wartungsaufwand und damit laufende Betriebskosten zu senken. Leistung Beim Rundgang macht Produktmanager Tobias Polzmacher klar, worauf es in dieser Leistungsklasse ankommt: auf eine robuste Konstruktion, effiziente Hydraulik und eine klar definierte Arbeitsgeometrie, die im Steinbruchalltag verlässlich funktioniert. Der Cat 350 basiert auf einem C9.3B-Motor mit 309 kW (414 PS), der die aktuelle EU-Abgasstufe V erfüllt und ausreichend Leistung für den Umgang mit Hartgestein bietet. Dank der elektrohydraulischen Vorsteuerung des Cat 350 werden Fördermengen und Drücke automatisch an die Anforderungen angepasst. Ein bis zu 13 Prozent geringerer Kraftstoffverbrauch gegenüber der vorherigen Klasse senkt die Betriebskosten, reduziert die CO₂-Emissionen und ermöglicht einen nachhaltigeren Betrieb. Unterwagen Der Cat 350 verfügt über einen starren Unterwagen. Für Grip und Traktion auf dem Untergrund, insbesondere wenn der Bagger auch einmal einen Hang hinauffahren soll, sorgen zweistegige Bodenplatten. Standard ist ein durchgehender Laufrollenschutz, der dafür sorgt, dass kein Stein Laufräder und Antriebsräder beschädigt. Während der Cat 352 zwei Luftfilter hat, wurde im Bagger eine Nummer kleiner nur einer verbaut. Kabine Der neue Cat 350 bietet die Wahl zwischen einem Deluxe- und einem Premium-Fahrerhaus. Beide verfügen über eine Klimaautomatik und eine hochklappbare linke Sitzkonsole für einen einfachen Ein- und Ausstieg. Die Deluxe-Kabine ist serienmäßig mit einer Sitzheizung und einem luftgefederten Sitz ausgestattet, während die Premium-Ausstattung über einen luftgefederten, beheizten und belüfteten Sitz verfügt. Große Kabinenfenster bieten eine gute Sicht auf den Arbeitsbereich. Bei der Premium-Kabine gibt es zudem eine 360-Grad-Kamera für mehr Sicherheit. Ein optional verfügbares Schutzgitter lässt sich nachrüsten. Der Fahrer kann es hochklappen, wenn er die Scheiben reinigt. Für die Sicht nach hinten ist eine flache Motorhaube von Vorteil. „Das liegt daran, dass die Abgasnachbehandlung seitlich neben dem Motor verbaut ist. Vorher war sie über dem Motor untergebracht, was die Sicht geschmälert hat“, so Tobias Polzmacher. Integrierte Technologie Moderne Assistenzsysteme sind ihm zufolge Katalysatoren für effiziente und sichere Produktionsprozesse. Cat Payload hilft beim Erreichen genauer Ladeziele, die jeden Tag getrackt und über die Telematiklösung VisionLink ausgewertet werden können. E-Fence beschränkt die maximale Reichweite des Auslegers. Swing Assist automatisiert und begrenzt den Schwenkvorgang des Oberwagens – eine Funktion, die laut Fahrer von Vorteil ist, wenn der Bagger den Löffel über dem Trichter des Brechers ausleert. Integriert ist außerdem eine Hammer-Abschaltautomatik, die bei diesem Einsatz zwar nicht genutzt wird, bei anderen Anwendungen jedoch von Vorteil sein kann. Dabei wird nach ein paar Sekunden Dauerbetrieb der Hammer automatisch abgeschaltet, um dessen Verschleiß sowie Überhitzung zu verhindern. Für Einsätze in der Erdbewegung ist Cat Grade 2D gedacht und unterstützt beim Erreichen von Tiefe, Neigung und Zielprofil. Auch für die Fernsteuerung Cat Command ist der Cat Kettenbagger bereits vorbereitet. Im Hartsteineinsatz bei Bad Salzungen im Wartburgkreis in Thüringen bedient sich der Maschinist eines Reißzahns. Maschinenwartung Typisch für die neue Maschinengeneration des Cat 350: Zeppelin Servicemitarbeiter haben die Möglichkeit, über die Fehlerbehebung und Software-Updates per Fernzugriff bereits vor einem Besuch vor Ort auf die Maschine zuzugreifen. Sie können Fehlercodes diagnostizieren oder das Betriebssystem aktualisieren. „Wie für Cat Maschinen gilt auch hier: Die Komponenten sind robust und auf Langlebigkeit ausgelegt“, unterstreicht Tobias Polzmacher, während er durch die gruppierten Wartungspunkte führt und auf die außen sichtbare Anzeige des Hydrauliköls hinweist. Das Konzept der Maschinenwartung ist durchdacht und darauf ausgerichtet, Wartungsaufwand und damit laufende Betriebskosten zu senken. Während der Cat 352 zwei Luftfilter hat, wurde im Bagger eine Nummer kleiner nur einer verbaut. Für den Schwenkantrieb gilt ebenfalls: Zwei sorgen für das nötige Drehmoment beim Cat 352, einer beim Cat 350. Der Hydrauliklüfter kühlt den Motor nur bei Bedarf und reduziert dadurch den Kraftstoffverbrauch. Serviceintervalle von tausend Stunden bei Öl- und Kraftstofffiltern reduzieren Ersatzteilkosten im Vergleich zu vielen Konkurrenzmodellen in derselben Größenklasse. Mit dem Hinweis auf den wartungsfreundlichen Aufbau schließt der Produktmanager den Maschinenrundgang am Cat 350 ab. Weitere Informationen: Zeppelin Baumaschinen | © Fotos: Zeppelin
-
- 1
-
-
- zeppelin
- zeppelin baumaschinen
- (und 7 weitere)
-
Bad Salzungen - Mit der Rubrik „Maschinenrundgang“ geben wir künftig allen, die Baumaschinen nicht nur bedienen, sondern im harten Alltag wirtschaftlich einsetzen müssen, einen praxisnahen Blick auf Baumaschinen im Einsatz. Statt einer Auflistung der Fakten wie in technischen Datenblättern konzentrieren wir uns auf das, was im Baustellen- und Gewinnungsalltag wirklich zählt: Wie eine Baumaschine konstruiert ist, wie sie sich im Betrieb verhält und welche Details in der täglichen Arbeit den Unterschied machen. Bauforum24 Artikel (23.03.2026): Zeppelin auf der IFAT 2026 Der Kettenbagger ist mit stark abrasivem Material konfrontiert und erhielt deswegen einen besonderen Löffel mit Seitenschneide. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
-
- 1
-
-
- zeppelin
- zeppelin baumaschinen
- (und 7 weitere)
-
Garching, Januar 2018 - Zum Jahreswechsel 2018 erfolgt die Markteinführung der neuen Caterpillar Umschlagbagger der Serie MH3000. Die neuen Typbezeichnungen MH3022, MH3024 und MH3026 orientieren sich mit den letzten beiden Ziffern am Einsatzgewicht der weiterentwickelten Maschinen. Bauforum24 TV Video (Datum): Cat MH3024 Job Report - Jobreport zeigt den MH3024 bei der Arbeit Der neue Cat MH3026 mit rund 26 Tonnen Einsatzgewicht und einer Reichweite von über 12 Metern Hier geht's zur kompletten Bauforum24 News
- 10 Antworten
-
- 1
-
-
- zeppelin
- umschlagbagger
-
(und 4 weitere)
Getaggt mit:
-
München - Ein breites Angebot an leistungsfähigen Maschinen und passenden Anbaugeräten für den Materialumschlag in der Recycling- und Abfallwirtschaft zeigt Zeppelin auf der diesjährigen IFAT vom 4. bis 7. Mai in München. Auf der 526 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche in der Halle C5 am Messestand 138/139 reichen die Exponate vom großen Cat Umschlagbagger MH 3032 über den kompakten Cat Radlader 908 in der Highlift-Ausführung bis hin zum elektrischen Zeppelin Teleskoplader 6.26. Bauforum24 Artikel (05.03.2026): CAT Abbruchtechnik Ausgestattet mit dem vollhydraulischen Zeppelin Quick Connect (ZQC) ist der Werkzeugwechsel beim Cat Umschlagbagger MH 3032 schnell, sicher und komfortabel direkt aus der Kabine möglich. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
-
- zeppelin
- zeppelin baumaschinen
- (und 10 weitere)
-
München - Ein breites Angebot an leistungsfähigen Maschinen und passenden Anbaugeräten für den Materialumschlag in der Recycling- und Abfallwirtschaft zeigt Zeppelin auf der diesjährigen IFAT vom 4. bis 7. Mai in München. Auf der 526 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche in der Halle C5 am Messestand 138/139 reichen die Exponate vom großen Cat Umschlagbagger MH 3032 über den kompakten Cat Radlader 908 in der Highlift-Ausführung bis hin zum elektrischen Zeppelin Teleskoplader 6.26. Bauforum24 Artikel (05.03.2026): CAT Abbruchtechnik Ausgestattet mit dem vollhydraulischen Zeppelin Quick Connect (ZQC) ist der Werkzeugwechsel beim Cat Umschlagbagger MH 3032 schnell, sicher und komfortabel direkt aus der Kabine möglich. Darunter befinden sich auch Neuheiten, die in München erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden. Darüber hinaus nehmen digitale Lösungen und innovative Assistenzsysteme ebenso wie der vorbildliche Zeppelin Service breiten Raum ein. Beredtes Beispiel für Nachhaltigkeit gibt ein komplett wiederaufbereiteter Cat Radlader 950M, verkörpert dieser doch als Cat Certified Rebuild eindrucksvoll das Prinzip der Kreislaufwirtschaft. Nachdem der kabelgebundene Elektro-Umschlagbagger MH 3022 auf der vergangenen IFAT erstmals vorgestellt wurde, präsentiert Zeppelin das Modell nun in einer weiterentwickelten Version. Neu ist eine akkubasierte Verfahroption, die das mit einer 70-Meter-Kabeltrommel ausgerüstete Kraftpaket deutlich flexibler macht. Bis zu 15 Minuten oder rund einen Kilometer kann die Maschine eigenständig zurücklegen. Damit ist sie in der Lage, im Brandfall selbstständig Hallen zu verlassen oder ohne zusätzlichen Aufwand den Einsatzort zu wechseln. Speziell entwickelt für anspruchsvolle Einsätze auf Schrottplätzen und in der stahlverarbeitenden Industrie wurde ein Cat Umschlagbagger MH 3032 mit dem vollhydraulischen Zeppelin Quick Connect (ZQC). Dieser ermöglicht einen schnellen und sicheren Werkzeugwechsel – beispielsweise von einem Mehrschalengreifer auf eine fünf Tonnen schwere Schrottschere – direkt aus der Kabine mit sehr geringen Rüstzeiten. „Die Möglichkeit, eine Schrottschere mit diesem Gewicht in dieser Maschinenklasse einzusetzen, ist marktweit einzigartig und bietet hohe Flexibilität im täglichen Betrieb“, erläutert Michael Sünder, Zeppelin Produktspezialist. Dank einer vier Meter langen Stielverlängerung kommt der Bagger auf eine Reichweite von 13 Metern. Ein weiteres Messehighlight ist ein zweiter MH 3022 mit einem neuen Unterwagen, der wegen seiner höheren Torsionssteifigkeit die Basis für die zukünftige Unterwagenplattform der Cat Umschlaggeräte bildet. Optimierte Pratzenteller sorgen für ein erhebliches Plus an Stabilität und Sicherheit. Als bewährtes Standardgerät für klassische Umschlaganwendungen rundet ein Cat MH 3024 das Angebot auf der IFAT ab. Der kabelgebundene Elektro-Umschlagbagger MH 3022 wartet mit einer akkubasierten Verfahroption auf. Flankiert wird das Angebot von einem Radlader-Trio: dem komplett wiederaufbereiteten Cat 950M als Cat Certified Rebuild, dem Cat 908 in Highlift-Ausführung und dem speziell für Industrie und Abfallwirtschaft konfigurierten Cat 938. Für sicheres Arbeiten außerhalb der Gefahrenzone wird dieser zusätzlich mit dem Fernsteuerungssystem Cat Command live vorgestellt. Die Technologie ermöglicht den sicheren und effizienten Betrieb des Radladers aus der Distanz – und damit außerhalb potenziell gefährlicher Einsatzbereiche. Auch in puncto Komfort profitieren die Bediener: Lärm, Vibrationen und Staub werden deutlich reduziert, was den Einsatz spürbar angenehmer macht. Ebenfalls für harte Recyclingeinsätze geschaffen ist der neue Zeppelin Teleskoplader ZT 8.50, der mit der Hubhöhe von acht Metern und mit seiner Hubkraft von fünf Tonnen, Maßstäbe setzt. Gezeigt wird die Weltneuheit mit einem I&W-Paket (Industrial and Waste), ist aber auch ohne dieses erhältlich. Abgerundet wird das gezeigte Produktportfolio vom batterieelektrischen Zeppelin Teleskoplader ZT 6.28e, der als wendiges Multitalent mit seiner Hubhöhe von bis zu 5,9 Metern und Tragfähigkeit von bis zu 2,6 Tonnen beim Versetzen und Heben von Material auf Betriebs- oder Recyclinghöfen punktet. Er arbeitet leise und emissionsfrei und bietet sich für den Einsatz in geschlossenen Räumen an. Der Cat Radlader 908 in der Highlift-Ausführung ist prädestiniert für den Einsatz in der Industrie und Abfallwirtschaft. Eine immer größere Bedeutung kommt auch den passenden Anbaugeräten zu. Als besonderen Hingucker stellt Zeppelin auf der IFAT eine hydraulisch angetriebene Diamantsäge passend für Bagger in der 18- bis 30-Tonnen-Klasse. Mit einer Antriebsleistung von 230 kW schneidet diese Beton, Stahlbeton und Gestein effizient. Wie präzise die Diamantsäge arbeitet, zeigte sich bereits beim Rückbau einer Boeing 707-400, als sie ohne Bauteilschäden Aluminiumstrukturen sauber trennte. In Aktion erleben können Messebesucher in der Crushing-Zone einen Cat Kettenbagger 330UHD. Der Ultra-High-Demolition-Bagger ist speziell für Abbrucharbeiten in großen Höhen, wie dem Rückbau mehrstöckiger Gebäude, konstruiert. Das Besondere: Der eigens von Zeppelin entwickelte Unterwagen lässt sich von seiner Transportbreite von 2,99 Metern hydraulisch auf 3,99 Meter ausfahren und bietet damit maximale Standfestigkeit. Gepaart mit seinem Transportgewicht von 30 Tonnen steht er für flexible und kostengünstige Logistik. Digitale Tools und innovative Assistenzsysteme wie Cat E-Fence, Cat Payload und VisionLink machen auch in der Umschlagtechnik die Arbeit deutlich effizienter und sicherer. Das unterstreicht auch die Flottenmanagementlösung Cat VisionLink, die auf der Messe erklärt wird. Sie vereinfacht Kunden die Organisation und Verwaltung ihrer Cat und Non-Cat-Baumaschinen, so lässt sich auch die Auswertung der Maschinenflotte rationalisieren, sprich Abläufe und Prozesse durch Technologie wirtschaftlicher gestalten. In der Crushing-Zone kann der Cat Kettenbagger 330UHD zeigen, was er kann: Der UltraHigh-Demolition-Bagger ist speziell für Abbrucharbeiten in großen Höhen konstruiert. Einmal mehr setzt der schlagkräftige Zeppelin Service Maßstäbe und erneuert sein zur bauma eingeführtes Serviceversprechen. Der Vertriebs- und Servicepartner von Caterpillar verpflichtet sich, innerhalb von zwei Werktagen gängige Reparaturen abzuschließen, um die Cat Baumaschinen schnell wieder einsatzbereit zu machen. Ansonsten erhält der Kunde einen Servicegutschein von bis zu tausend Euro. Einzulösen ist dieser entweder im Onlineshop für Ersatzteile parts.cat.com oder er kann auf zukünftige Dienstleistungen von Zeppelin angerechnet werden. Ebenfalls garantiert wird die Verfügbarkeit von Ersatzteilen am nächsten Werktag. Weitere Informationen: Zeppelin Baumaschinen | © Fotos: Zeppelin
-
- zeppelin
- zeppelin baumaschinen
- (und 10 weitere)
-
Garching, Juli 2016 - Der Cat Kurzheck-Mobilbagger M315F ergänzt, zusammen mit dem neuen M317F, die Cat Mobilbagger der Serie F. Neben dem Konstruktionsprinzip der Maschinen mit Standard-Oberwagen bieten die neuen Modelle eine Alternative in kompakter Bauweise. Cat M315F Kurzheck-Mobilbagger Hier geht's zur kompletten Bauforum24 News
- 35 Antworten
-
- 1
-
-
CAT D30D Dumper, wer erinnert sich an Caterpillar-Zweiachser?
ein Thema erstellte webuehn in Dumper & Muldenkipper
Wer erinnert sich noch an die Zweiachs-Dumper von CAT? Es gab mal die Serie mit den D25, D30, D35 und D40. Beliebt waren die in kleineren Steinbrüchen mit schlechten Wegen und zum Abfahren des Deckgebirges. Ich denke, die letzten CAT dieser Serie wurden 1990 in Deutschland verkauft. Heute sieht man nur noch wenige Zweiachser in dieser Größenordnung. CAT und Volvo haben keine mehr im Programm. Das Verhältnis zischen Nutzlast und Eigengewicht ist einfach zu ungünstig für die Gewinnungsindustrie. Letztes Jahr hatten wir dann doch noch mal einen auf der Inspektions-Liste. Baujahr 1989, inspiziert für einen Kunden aus Jordanien.- 3 Antworten
-
- 3
-
-
- muldenkipper
- muldendumper
-
(und 2 weitere)
Getaggt mit:
Bauforum24
