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Köln - Am 13. März 2026 wurde die STATION-Berlin erneut zum Treffpunkt der Abbruchbranche: 125 Aussteller präsentierten auf einer komplett ausverkauften Fläche von 1.210 m² ihre Produkte, Dienstleistungen und Lösungen. Darüber hinaus belegten 12 spannende Vorträge die einzigartige Vielfalt der Branche – deren Themen von Maschinentechnik über Arbeitsschutz bis hin zu Analyse- und Recyclingverfahren reichten. Denn im Abbruch gilt: Jedes Projekt bringt eigene Randbedingungen mit – sensible Nachbarschaften, laufender Betrieb, Verkehr, Schadstoffe, enge Zeitfenster oder anspruchsvolle Stoffstrom- und Dokumentationsanforderungen. Das stellten die Redebeiträge eindrucksvoll und praxisnah zur Schau. Bauforum24 Artikel (19.03.2025): Fachtagung Abbruch 2025 Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky begeisterte als diesjähriger Keynote Speaker das Publikum und lieferte mit seinen Prognosen zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung zahlreiche Denkanstöße. Die FACHTAGUNG ABBRUCH hat sich über viele Jahre hinweg als das bedeutendste Event in der Branche für Abbruch, Recycling und Schadstoffsanierung etabliert. Auch in diesem Jahr überzeugte die Veranstaltung des Deutschen Abbruchverbandes mit einer umfassenden Fachausstellung mit 125 Ausstellern, hochkarätigen Referenten und vielfältigen Möglichkeiten zum fachlichen Austausch. Über 1.300 Fachbesucher aus der gesamten Branche fanden den Weg in die STATION-Berlin. Neben dem nationalen Publikum nutzten auch internationale Gäste die Gelegenheit, sich vor Ort über Entwicklungen, Projekte und Innovationen zu informieren. In seiner Eröffnungsrede hieß DA-Geschäftsführer Andreas Pocha die Teilnehmer willkommen und betonte die besondere Stärke der Branche: Rückbau ist nie „Standard“, sondern immer eine maßgeschneiderte Lösung – technisch, organisatorisch und rechtlich. „Dabei bleibt eines konstant: die Werte der Branche“, so Pocha. „Sicherheit, Qualität, Verantwortung und pragmatische Lösungsorientierung stehen immer im Mittelpunkt.“ Gelegenheit für produktive Gespräche am Stand gab es bei der FACHTAGUNG ABBRUCH 2026 reichlich. Neue Ideen, spannende Kontakte und innovative Lösungen wurden in der ausverkauften Fachausstellung mit insgesamt 125 Ausstellern ausgetauscht. Insgesamt 12 Vorträge untermauerten diese Vielfalt. Sie reichten von Zukunftsbildern für die Arbeitswelt über anspruchsvollste Rückbauprojekte bis hin zu Sprengtechnik aus der Praxis und KI-gestützten Ansätzen für Analyse, Klassifizierung und Entscheidungsprozessen. Kristina zur Mühlen, TV-Moderatorin und Physikerin, führte durch das gesamte Vortragsprogramm. Die Teilnehmer hatten im Anschluss an jeden Vortrag die Möglichkeit, über ein Online-Tool Fragen an die Referenten zu stellen. Unterstützt wurde die FACHTAGUNG ABBRUCH nicht zuletzt von zahlreichen Sponsoren, die auch in diesem Jahr wieder dazu beigetragen haben, die Tagung zu einem ganz besonderen Event zu machen. Zukunftsblick 2035: Rückbau wird zum Systemgeschäft Mit einem Blick nach vorn eröffnete Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky den Tag. Seine zentrale Botschaft: Der Abbruch entwickelt sich von der „nachgelagerten Dienstleistung“ zum neuralgischen Punkt einer neuen Bau- und Immobilienökonomie. Künftig entscheidet Rückbau nicht nur über Zeit und Kosten, sondern über CO₂-Bilanzen, Materialverfügbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit ganzer Wertschöpfungsketten. Treiber seien insbesondere ESG-Vorgaben, EU-Taxonomie, CO₂-Bepreisung und steigende Dokumentationspflichten. Jánszky skizzierte außerdem, wie Künstliche Intelligenz, digitale Zwillinge und Robotik den Rückbau bis 2035 verändern können: Bestände werden vor dem ersten Gerätedurchlauf datenbasiert analysiert, Rückbauvarianten simuliert und Materialströme präziser kalkuliert. Robotik übernimmt gefährliche oder präzisionskritische Arbeiten – der Mensch wird stärker zum Operator, Planer und Qualitätsmanager. Sein Fazit: Wer heute in Datenkompetenz, Prozessqualität und Technologie investiert, baut sich die Basis für Resilienz und Wachstum. Rückbau im laufenden Werk: Logistik unter Echtzeit-Bedingungen Wie komplex selektiver Rückbau bei laufender Produktion sein kann, zeigte Peter Mues (AWR Abbruch GmbH, Mülheim-Kärlich) anhand eines Großprojekts im Werk Mercedes-Benz AG, Sindelfingen. Der Rückbau eines zuvor als Montagegebäude genutzten Komplexes lag im Herzen des Werks – angrenzend an weiterhin betriebene Produktionsbereiche und Sozialgebäude. Lärm- und Staubemissionen, Erschütterungen und strikte Werkslogistik waren damit zentrale Projektparameter. Mehr als 1.300 Fachbesucher zog es in diesem Jahr in die STATION-Berlin zu Europas größtem Branchentreff im Bereich Abbruch und Rückbau. Besonders herausfordernd: Stoffströme und Flächen mussten so organisiert werden, dass Rückbau und anschließender Neubau nahtlos ineinandergreifen. Unbelastete mineralische Materialien sollten vor Ort zu RC-Material aufbereitet und wiederverwendet werden – bei gleichzeitig fehlenden Zwischenlagerflächen. Biblis: Sanierung und Entsorgung mit maximaler Regelwerksdichte Ein Praxisbericht mit besonderer Tragweite kam aus dem Kerntechnikbereich: Thomas Wellmann (ERM GmbH) und Markus Brilon (RWE Nuclear GmbH) gaben Einblicke in Sanierung und Entsorgung beim Rückbau des ehemaligen Kernkraftwerks Biblis. Im Mittelpunkt stand der Umgang mit asbesthaltigen Bauteilen und die daraus folgenden Anforderungen an Verfahren, Nachweise und Arbeitsschutz. Thematisiert wurden die prüfende Anwendung gesetzlicher Grundlagen und Normen, die abgestimmte Auslegung mit Behörden und ausführenden Unternehmen sowie die Entwicklung und Genehmigung geeigneter Vorgehensweisen – inklusive Probesanierungen, Messungen und messtechnischer Begleitung. Kühlturm-Rückbau in Berlin: Präzision statt Sprengung Dass die zum Einsatz kommende Abbruchmethode auch immer von der Umgebung abhängt, zeigte Philipp Bunde (sat. Industrie-Abbruch GmbH) am Rückbau eines rund 52 Meter hohen Kühlturms in Berlin-Lichterfelde. Wegen sensibler Technik in unmittelbarer Nähe war eine Sprengung ausgeschlossen – gefragt war ein kontrolliertes, abschnittsweises Vorgehen. Beim Dialogabend, der ebenfalls in der STATION-Berlin stattfand, bot sich den Besuchern in entspannter Atmosphäre, beim Essen mit Getränken und Musik noch einmal die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und sich mit anderen Besuchern und potenziellen Geschäftspartnern auszutauschen. Die eigentliche Herausforderung lag in der Baustellensituation: Nähe zum Teltowkanal, nur eine Arbeits- und Standfläche, begrenzter Aktionsradius durch angrenzende Gebäude und Rohrbrücken. Ergebnis: sicherer Rückbau unter Extrembedingungen – und rund 3.000 m³ RC-Material für den Stoffkreislauf. Materialdaten in Echtzeit: KI für mineralische Stoffströme „Wissen, was drin ist“ – darum ging es bei Hannes Berteit (Optocycle GmbH, Tübingen). Sein Punkt: Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft im mineralischen Bereich scheitert oft nicht an fehlender Technik, sondern an fehlenden, uneinheitlichen Qualitätsdaten. Genau hier setzt der vorgestellte Ansatz an. Technisch basiert die Lösung auf multispektraler Videoerfassung kombiniert mit KI-gestützter Auswertung. Die Ergebnisse laufen als „Single Source of Truth“ in einer Software zusammen. Sprengen unter Kontrolle: Von Scholven bis München Im gemeinsamen Beitrag der Mitglieder des Fachausschusses Sprengtechnik des Deutschen Abbruchverbandes wurde Sprengtechnik als hochpräzises Werkzeug der Moderne gezeigt – anhand zweier sehr unterschiedlicher Beispiele. Beim Kraftwerkstandort Scholven wurde am 22.11.2025 das Kesselhaus F mit Treppenturm und LUVO-Anbau gesprengt. Besonderheiten: der kombinierte Einsatz verschiedener Verfahren. Ganz anders, aber ebenso eindrucksvoll: die „Operation Bunkerherz“ in München, direkt am Hauptbahnhof – sprengtechnischer Teilrückbau eines massiven Luftschutzbunkers für den Neubau der U-Bahn-Linien U4/U5. Fazit beider Projekte: Sprengen ist dann stark, wenn Planung, Schutzkonzept, Monitoring und Ausführung millimetergenau zusammenspielen. Wiederverwendung als Erlöshebel: Zirkulär wird marktfähig Wie Rückbau wirtschaftlich zirkulär gedacht werden kann, zeigten Katrin Mees (Deutscher Abbruchverband e. V.) und Christopher Wrociszewski (Concular GmbH). Sie stellten klar: Wiederverwendung ist kein „Nice-to-have“, sondern kann zusätzliche Erlöse und neue Geschäftsmodelle schaffen – wenn Demontage, Dokumentation, Lagerung und Vermarktung frühzeitig organisiert werden. Im Vortrag wurde deutlich, dass der Kreislauf nur funktioniert, wenn alle Zahnräder greifen: Flächenentwicklung, Rückbau, Daten/Erfassung und Wiederverwendung müssen zusammengedacht werden. Asbest 2025+: Was Unternehmer jetzt beachten müssen Mit Blick auf die Anforderungen der Gefahrstoffverordnung ordnete Berit Schuchmann (BG BAU) ein, welche Pflichten und Verfahren beim asbestbezogenen Rückbau künftig besonders relevant sind – und wie sich Anzeige- und Zulassungsfragen je nach Risikobereich verändern. Sie betonte insbesondere Verfahren zur Minimierung bzw. Vermeidung der Faserfreisetzung sowie Maßnahmen gegen Faserverschleppung – als entscheidende Stellschrauben für Sicherheit und Praxistauglichkeit. Brückenrückbau mit rollendem Verkehr: Mönchhof-Dreieck Rückbau bei laufendem Autobahnbetrieb ist eine eigene Disziplin – das zeigte der Beitrag von Thomas Holzheu und Thomas Rieder (Max Wild GmbH) zum Mönchhof-Dreieck. Bevor der konventionelle Abbruch starten konnte, wurde ein Traggerüst eingeschoben, das den Spannbetonüberbau statisch stützte und gleichzeitig die darunterliegenden Autobahnen schützte. Besonders spektakulär: Der rund 104 Meter lange und ca. 3.200 Tonnen schwere Überbau wurde zunächst um etwa 5,20 Meter angehoben. Dabei kamen 20 Hydraulikpressen zum Einsatz. Vorbereitet wurde das Projekt u. a. mit georeferenzierter 3D-Planung. Weltweit erster Vollelektrischer Rückbau Dass vollelektrischer Rückbau bereits heute machbar ist, zeigten David Porst (MMRHP Metzner Recycling GmbH) und Peter Bauer (Volvo CE Germany GmbH). Im Zentrum stand ein Pilotprojekt, in dem Rückbau, Aufbereitung und Logistik konsequent auf Elektrifizierung ausgelegt wurden – mit dem Ziel, Emissionen und Transporte deutlich zu reduzieren. Das Fazit der Referenten: Erfolgsentscheidend ist ein starkes Netzwerk aus Auftraggeber, Netzbetreiber, Auftragnehmer und Dienstleistern – und gerade im innerstädtischen Umfeld sehen sie großes Potenzial für voll- und teilelektrische Baustellen. Arbeitssicherheit, die wirkt: Praxisbrille statt Zeigefinger Arbeitsschutz muss im Alltag ankommen – mit diesem Anspruch traten Ann-Christin Vennes (Vennes Erd- u. Tiefbau Abbruch GmbH & Co. KG) und Philipp Ellsäßer (QIKY GmbH) auf. Sie kombinierten Baustellenpraxis mit digitaler Umsetzungskompetenz und zeigten anhand konkreter Beispiele, wie sich Organisation, Technik und Kommunikation so verbinden lassen, dass Arbeitssicherheit verständlich und umsetzbar wird. Der Vortrag setzte bewusst auf Haltung statt Hochglanz: ehrlich, praxisnah, ohne erhobenen Zeigefinger – aber klar in der Sache. Ziel war, Impulse zu geben, bekannte Muster zu hinterfragen und Arbeitsschutz modern zu denken: als Führungs- und Kulturthema, das Menschen erreicht und dadurch messbar wirkt. KI als Entscheidungshilfe: Mineralische Abfälle regelwerkskonform klassifizieren Zum Abschluss zeigte Carl Wolfgang Finck (Mineral Waste Manager GmbH), wie KI-gestützte Analyseprozesse die abfallrechtliche Entscheidungsfindung in der mineralischen Abfallwirtschaft unterstützen können. Sein Ausgangspunkt: Der Engpass liegt häufig nicht in fehlenden Daten, sondern in der fachlichen Bewertung und Einordnung – vor allem bei komplexen Regelwerken und länderspezifischen Vorgaben. KI kann hier Abhilfe schaffen, indem sie Laboranalysen strukturiert und verifiziert, Messwerte mit relevanten Regelwerken abgleicht und praxisnah in Haufwerken und realen Stoffströmen denkt. Ergebnis sind transparente, nachvollziehbar dokumentierte Einstufungen, reduzierte manuelle Prüfschritte, kürzere Durchlaufzeiten und eine frühere Erkennung von Fehlklassifizierungen – mehr Effizienz und Rechtssicherheit auf der Baustelle. Fazit: Vielfalt ist kein Schlagwort – sie ist der Alltag der Branche Die FACHTAGUNG ABBRUCH 2026 machte deutlich, warum ein Oberthema in diesem Jahr bewusst nicht gesetzt wurde: Die Abbruchbranche ist zu vielseitig, um sie auf einen Begriff zu reduzieren. Rückbau bedeutet immer neue Rahmenbedingungen – mal prägt die Umgebung die Methode, mal der Betrieb, mal Gefahrstoffe, Verkehr, Zeitdruck, Dokumentationsanforderungen oder das Ziel, Material möglichst hochwertig in den Kreislauf zurückzuführen. Genau diese Vielfalt ist zugleich die Stärke der Branche. Die Vorträge zeigten, wie breit das Spektrum ist – von industriellen Großrückbauten über Kerntechnik und hochpräzise Sprengungen bis hin zu elektrifizierten Baustellen und KI-gestützten Analyse- und Entscheidungsprozessen. Rückbau erfordert Erfahrung, Planungstiefe und Innovationsbereitschaft – und vor allem die Fähigkeit, für jedes Projekt die passende Lösung zu entwickeln. Nach einem intensiven Tag bot der anschließende Dialogabend den Tagungsteilnehmern in entspannter Atmosphäre die Gelegenheit, Eindrücke zu vertiefen, Kontakte zu knüpfen und Gespräche aus der Fachausstellung fortzusetzen. Ausblick auf 2027 Interessierte können sich bereits jetzt den Termin für die FACHTAGUNG ABBRUCH 2027 vormerken, die am 05. März 2027 wiederum in der STATION-Berlin stattfindet. Informationen zur FACHTAGUNG ABBRUCH stellt der DA auf der Webseite https://www.fachtagung-abbruch.de/ bereit. Weitere Informationen: Deutscher Abbruchverband | © Fotos: Deutscher Abbruchverband| Jule Halsinger
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Köln - Am 13. März 2026 wurde die STATION-Berlin erneut zum Treffpunkt der Abbruchbranche: 125 Aussteller präsentierten auf einer komplett ausverkauften Fläche von 1.210 m² ihre Produkte, Dienstleistungen und Lösungen. Darüber hinaus belegten 12 spannende Vorträge die einzigartige Vielfalt der Branche – deren Themen von Maschinentechnik über Arbeitsschutz bis hin zu Analyse- und Recyclingverfahren reichten. Denn im Abbruch gilt: Jedes Projekt bringt eigene Randbedingungen mit – sensible Nachbarschaften, laufender Betrieb, Verkehr, Schadstoffe, enge Zeitfenster oder anspruchsvolle Stoffstrom- und Dokumentationsanforderungen. Das stellten die Redebeiträge eindrucksvoll und praxisnah zur Schau. Bauforum24 Artikel (19.03.2025): Fachtagung Abbruch 2025 Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky begeisterte als diesjähriger Keynote Speaker das Publikum und lieferte mit seinen Prognosen zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung zahlreiche Denkanstöße. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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Darmstadt - Es ist einer der zentralen Verkehrsknoten in Hessen: Täglich passieren 160 000 Fahrzeuge das Darmstädter Kreuz, wo die A5 und A67 aufeinandertreffen. Doch am vierten Novemberwochenende war die A67 in beide Richtungen – Frankfurt und Mannheim – für Autos und Pkw gesperrt. Ein Dutzend Cat Baumaschinen der Peter Kolb GmbH hatte das Kommando übernommen. Bauforum24 Artikel (20.02.2026): CAT Radlader 980 XE Das sechs Meter hohe Bestandsbauwerk aus dem Jahr 1967 mit einer Länge von 138 Metern musste weichen. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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Darmstadt - Es ist einer der zentralen Verkehrsknoten in Hessen: Täglich passieren 160 000 Fahrzeuge das Darmstädter Kreuz, wo die A5 und A67 aufeinandertreffen. Doch am vierten Novemberwochenende war die A67 in beide Richtungen – Frankfurt und Mannheim – für Autos und Pkw gesperrt. Ein Dutzend Cat Baumaschinen der Peter Kolb GmbH hatte das Kommando übernommen. Bauforum24 Artikel (20.02.2026): CAT Radlader 980 XE Das sechs Meter hohe Bestandsbauwerk aus dem Jahr 1967 mit einer Länge von 138 Metern musste weichen. Es war damit das vierte Mal, dass die Abbruchkompetenz des Unternehmens, das im Auftrag von Eiffage Infra-Südwest tätig war, am Darmstädter Kreuz gefragt war. Diese hatte bereits die Nordrampe und das Zentralbauwerk beseitigt, die Defizite im Hinblick auf ihre Tragfähigkeit aufwiesen. Nun sollte auch das sechs Meter hohe Bestandsbauwerk aus dem Jahr 1967 mit einer Länge von 138 Metern über vier Feldern weichen. Es war der Brückenklasse 3 zugeordnet und entsprach einem kritischen beziehungsweise ungenügenden Bauwerkszustand. Daher war ein Neubau unausweichlich: Ein moderner Stahlverbundbau mit drei Hohlkästen war bereits parallel errichtet worden und sollte durch den Baumaschineneinsatz keinen Schaden nehmen. Deswegen wurden zuerst die Kragarme entfernt, um ausreichend Sicherheitsabstand zu haben, bevor die Baumaschinen-Schwergewichte so richtig loslegten. Peter Kolb hatte geballte Baumaschinentechnik der neuesten Generation aufgeboten. Unternehmer Peter Kolb hatte für den Abbruch geballte Technik der neuesten Generation aufgeboten, um dem Bauwerk zu Leibe zu rücken. „Die große Maschinerie sagt alles. Die Brücke besteht aus massivem Beton. Es geht in Summe um 3 200 Kubikmeter feste Masse“, so Bauleiter Alexander Hasenstab. Ein Cat Kettenbagger 395 und eine 15 Tonnen schwere Schere spielten dabei die Hauptrolle. Dieser bearbeitete von der linken Seite beginnend das Bauwerk so, wie es geplant war. Erst wurden die Brückenkappen beseitigt, dann fiel die Fahrbahnplatte, sodass dann im weiteren Verlauf Pfeiler sowie Widerlager demontiert werden konnten. Hand in Hand arbeitete das Schwergewicht mit einem Cat Kettenbagger 352 sowie zwei Cat Kettenbaggern 340 und einem Cat Kettenbagger 336F zusammen. Unter den Baumaschinen, die sich auf der ganzen Länge verteilten und dem Bauwerk sowie seinem Stahlbeton zusetzten, herrschte klare Arbeitsteilung: Hydraulikmeißel zerkleinerten mit ihrer Schlagenergie den Beton. Betonscheren durchtrennten die Bewehrung und Pulverisierer zerdrückten den Beton. „Jeder wusste genau, was zu tun war“, so der Firmenchef. Jeder Bagger, jeder Fahrer hatte seinen festen Platz, damit alles nach Plan lief. Ein Dutzend Cat Baumaschinen hatte das Kommando übernommen. Eigentlich war der Startschuss für Freitagabend um 21 Uhr geplant: Die Cat Flotte harrte bereits hinter Baken und Warnleuchten in Position direkt neben der Autobahn. Cat Radlader wie ein 966 und 950K wollten loslegen und 4 500 Kubikmeter Sand für ein Fallbett zum Schutz der Fahrbahn verteilen, damit dann die Schwergewichte mit 95, 50 und knapp 40 Tonnen Einsatzgewicht das alte Überführungsbauwerk an der Südrampe beseitigen konnten. Doch zunächst hieß es, sich in Geduld üben. Ein Verkehrsunfall hatte eine Vollsperrung auf der Autobahn ausgelöst und erst sollte sich der Stau auflösen, bevor die Abbruchkolonne dann zwei Stunden später als vorgesehen den Rückbau über das Wochenende in Angriff nehmen konnte. Das Zeitfenster war von vornherein ambitioniert. Stehen bei so einem Abbruch zwei Stunden weniger zur Verfügung als geplant, kann es eng werden. Doch Mitarbeiter und Maschinen der Abbruchfirma hielten sich ran und gaben Gas. Ein Cat Kettenbagger 395 und eine 15 Tonnen schwere Schere spielten dabei die Hauptrolle. „Die Herausforderung waren der enge Zeitplan und die Logistik“, so der Unternehmer. Exakte Planung und gute Vorbereitung im Vorfeld sind darum die halbe Miete. Der Firmenchef und sein erfahrenes Team von Maschinisten konnten dabei auf Unterstützung durch die Zeppelin Niederlassung Hanau zählen – ein 24-Stunden-Bereitschaftsdienst im Service war permanent auf Stand-by, um bei einem Maschinenausfall ohne Zeitverzug einzuspringen oder im Notfall ein Dieselaggregat betriebsbereit zu halten. „Auch für uns ist die Betreuung der Baumaschinen auf einer solch eng getakteten Baustelle, für die eine Autobahn gesperrt wurde, kein Alltagsgeschäft. Im Vorfeld muss viel abgestimmt, terminiert und vorbereitet werden, damit alles wie am Schnürchen klappt und alle Räder ineinandergreifen. Durch die regelmäßige Wartung sind die Maschinen ohnehin gut in Schuss. Trotzdem überlassen wir nichts dem Zufall und haben im Vorfeld einen Probelauf mit den Anbaugeräten gemacht und sie nochmal gründlich gecheckt“, erklärt Werner Dölger, Zeppelin Serviceberater. Unter den Baumaschinen herrschte klare Arbeitsteilung. Ein Anhänger mit Betriebsstoffen wie Motor- und Hydrauliköl, Kühlmittel sowie diversen Ersatzteile wurde bevorratet und zur Baustelle gebracht. „Aufgrund der großen Flotte an Maschinen der neuen Generation, die mit Oilquick-Schnellwechslern ausgerüstet sind, hatten wir vorsorglich Schnellkupplungen sowie Dichtungen vor Ort“, zählt Sören Schmidt, Zeppelin Servicetechniker, auf, der Rufbereitschaft hatte. Vorsorglich wurde auch der Notdienst im Zentralen Ersatzteillager in Köln aktiviert. „Diese Dienstleistungen bietet keiner in der Branche in diesem Umfang an“, stellt Werner Dölger klar. Und das ist für Peter Kolb der ausschlaggebende Punkt, bei Projekten wie dem Brückenabbruch auf seinen langjährigen Baumaschinenpartner zu setzen. Denn bei einem solch harten Abbrucheinsatz unter Dauerlast, insbesondere wenn mit Hydraulikhämmern gearbeitet wird, wirken extreme mechanische und thermische Belastungen auf die Maschinen. Und das geht wiederum auf Dichtungen, Hydraulikschläuche und zentrale Komponenten. Verladen wurde das Material auf zwei Cat Dumper 730C, die es dann auf ein Zwischenlager brachten. Bereits vier Tage vor Start der Abbruchbaustelle halfen Servicetechniker mit, Cat Baumaschinen aufzubauen, die alle Bernd Weidenweber, Zeppelin Gebietsverkaufsleiter aus Hanau, geliefert hatte. So wurde am Cat 395 der Stiel angebaut, das Fahrwerk breiter gestellt und die Laufstege aufgebaut, die für den Transport abmontiert und angepasst wurden. Auch ein werksneuer Cat 352 trat seinen ersten Arbeitseinsatz am Darmstädter Kreuz an. Hier mussten die Laufwerke ebenfalls breiter gestellt werden. „Wir haben dann die Abbruchschere ausgelitert, damit der Fahrer ihre volle Leistung abrufen kann. Auch haben wir sichergestellt, dass alle überschneidenden Funktionen von Schere und Stiel funktionieren. Weil der Bagger erstmals auf der Baustelle in den Einsatz ging, standen wir vorsorglich auf Abruf bereit, um schnell reagieren zu können“, erklärt der Zeppelin Servicemitarbeiter. Doch weder er noch seine Kollegen mussten deswegen einspringen. „Der Bagger hat von Anfang an seine Leistung gebracht – so wie er sollte“, meint er. Jeder Bagger hatte seinen festen Platz, damit alles nach Plan lief. Peter Kolb ließ es sich nicht nehmen, mitanzupacken und seine Mitarbeiter, die sich in mehreren Schichten hinter dem Steuer der Baumaschinen abwechselten, abzulösen. So steuerte der Unternehmer sein Flaggschiff, den Cat 395, selbst. Der Kettenbagger wurde nicht nur mit einer Schere eingesetzt, sondern er sollte auch das Material auf zwei Cat Dumper 730C verladen, die es dann auf ein Zwischenlager brachten. Stahl wurde von Beton getrennt, der auf der Recyclinganlage des Unternehmens aufbereitet wurde. Ein Cat Radlader 908M war für Transportarbeiten vorgesehen: Er sollte zum Beispiel die Gasflaschen mit Sauerstoff transportieren, der für Trennarbeiten benötigt wurde. Außerdem sorgte er mit seinem Kehrbesen für eine saubere Fahrbahn zum Abbruchende. Dank exakter Planung und eines abgestimmten Maschineneinsatzes konnte bereits am Sonntagabend die Fahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben werden. Mit dem Rückbau wurde somit der Schlussstein einer umfassenden Erneuerungsmaßnahme der Autobahn GmbH gesetzt. Der Neubau war bereits errichtet worden und sollte durch den Baumaschineneinsatz keinen Schaden nehmen. Unternehmer Peter Kolb (Mitte) mit seinem Bauleiter Alexander Hasenstab (links) und Bernd Weidenweber (rechts), Zeppelin Gebietsverkaufsleiter aus Hanau. Stahl wurde von Beton getrennt, der auf der Recyclinganlage des Unternehmens aufbereitet wurde. Weitere Informationen: Zeppelin Baumaschinen | © Fotos: Zeppelin
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Baden-Baden - Abbruch verlangt Konzentration, Kontrolle – und Anbaugeräte, die Belastung in jeder Form souverän standhalten. Mit der vollhydraulischen SQ-Serie liefert Lehnhoff Schnellwechsler, die ein Zusammenspiel aus enormer Hydraulikleistung und Resistenz gegenüber den starken Torsionskräften bieten – selbst in 25m Höhe. Bauforum24 Artikel (08.01.2026): Speziallöffel von Lehnhoff Hält auch bei den starken Kräften eines Hydraulikhammers: Der SQ70 von Lehnhoff Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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Baden-Baden - Abbruch verlangt Konzentration, Kontrolle – und Anbaugeräte, die Belastung in jeder Form souverän standhalten. Mit der vollhydraulischen SQ-Serie liefert Lehnhoff Schnellwechsler, die ein Zusammenspiel aus enormer Hydraulikleistung und Resistenz gegenüber den starken Torsionskräften bieten – selbst in 25m Höhe. Bauforum24 Artikel (08.01.2026): Speziallöffel von Lehnhoff Hält auch bei den starken Kräften eines Hydraulikhammers: Der SQ70 von Lehnhoff Stabilität, wo sie am meisten zählt Wer in luftiger Höhe mit tonnenschweren Scheren oder Zangen durch Beton und Stahl schneidet, braucht absolute Sicherheit. Sowohl was die Bedienung angeht als auch die Leistung. Genau hier setzt Lehnhoff mit der SQ-Serie an. Die vollhydraulischen Schnellwechsler –vom SQ60V über den neuen SQ70/55V bis hin zum SQ80 – sind so konstruiert, dass sie selbst unter höchsten Lasten und Drehmomenten am High-Reach-Ausleger das Abbruchwerkzeug sicher halten. Ob beim kontrollierten Rückbau von Betonstrukturen oder dem kraftvollen Schnitt durch schwere Stahlträger: Das System hält – was es verspricht. Mit dem SQ80 gelingt der Anbaugerätewechsel im Abbruch sicher und schnell – ganz ohne Kompromisse bei der Kraft. Sicherheit sichtbar gemacht Mit dem LSC-System (Lehnhoff Safety Control) ist das Thema Sicherheit bei der SQ-Serie nicht einfach nur mitgedacht, sondern gleich konsequent so umgesetzt, dass es für den Bediener einen echten Mehrwert bietet. LSC überwacht per Display in Echtzeit den Verriegelungsstatus – Fehlbedienungen oder unsichere Zustände werden unterbunden, noch bevor sie überhaupt zu einem Risiko werden können. Für Sebastian Denniston, Sales Manager OEM bei Lehnhoff Hartstahl, ist das mehr als Technik: „Abbruch ist ein kontrollierter Prozess. Wer hier arbeitet, muss sich blind auf sein System verlassen können – auch bei 1.500 Stunden im Dauereinsatz. Bei Lehnhoff ist genau das unser Ansatz.“ Die Erfolgsgeschichte des Abbruchunternehmens Van Loo zeigt, wie sich die SQ-Serie von Lehnhoff in der Praxis bewährt. Selbst in luftiger Höhe arbeitet das Anbaugerät sicher am Ausleger. Van Loo Projects: zwei 25 Tonnen Bagger, sechs Tools, null Standzeit Das zeigt sich bereits bei zahlreichen Einsätzen in der Praxis. Beim Rückbau einer Industriehalle setzte das belgische Unternehmen Van Loo Projects gleich zwei 25-Tonnen-Bagger jeweils mit dem vollhydraulischen SQ80 ein – und wechselte täglich zwischen sechs unterschiedlichen Anbaugeräten. Dank automatischer Kupplung aller Hydraulik- und Stromleitungen war ein reibungsloser Ablauf möglich, ohne dass sich Bediener um Schlauchverbindungen kümmern mussten. Selbst komplexe Werkzeuge für magnetgestützte Sortierung konnten ohne Zusatzaufwand angeschlossen werden. Ein echter Effizienzgewinn – nicht allein wegen des Tempos, sondern wegen der nahtlosen Integration in den Arbeitsprozess. Mehr als ein Schnellwechsler – Eine Haltung Moderne Rückbauprojekte sind längst keine reine Abrissarbeit mehr. Sie verlangen technische Präzision, den Übergang ins Recycling und jederzeit den Wechsel zum passenden Werkzeug – ohne Sicherheitskompromisse. Die Lehnhoff SQ-Serie erfüllt diese Anforderungen nicht nur – sie ist genau dafür gemacht. Da alle eingesetzten Bagger mit Lehnhoff SQ80 Schnellwechslern ausgestattet wurden, konnten alle Anbaugeräte beim Abbruchprojekt von Van Loo zwischen den Baggern gewechselt werden – ein echter Effizienzgewinn. Mit den Schnellwechslern der SQ-Serie liefert Lehnhoff eine Lösung für alle, die im Rückbau mit Verantwortung arbeiten – und gleichzeitig maximale Kontrolle behalten wollen. Kein Schnellwechsler für den Akkord – sondern ein System für den entscheidenden Moment. Weitere Informationen: Lehnhoff Hartstahl | © Fotos: Lehnhoff
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Abbruch Hochhäuser "Weiße Riesen" in Duisburg Hochheide
ein Thema erstellte Schrotti in Abbruch & Rückbau
In Duisburg wird zur Zeit das erste Hochhaus von insgesamt 6 Hochhäusern des Wohnparks Hochheide zurückgebaut. Die 20stöckigen Gebäude wurden 1974 fertiggestellt und haben eine Höhe von 60 Metern. Der Wohnpark gilt mittlerweile als sanierungsbedürftig, weshalb die Stadt Duisburg mindestens die beiden leerstehenden Hochhäuser abreißen lassen will. Den Abbruch des ersten Gebäudes an der Friedrich-Ebert-Straße 10-16 hat die Fa. Prangenberg & Zaum aus Viersen übernommen. Die Tiefgarage wurde bereits abgebrochen und aktuell wird das Hochhaus entkernt. Im Herbst dieses Jahr soll die Sprengung erfolgen. Alle Infos rund um den Abbruch: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/startschuss-fuer-abriss-des-weissen-riesen-in-hochheide-aid-1.6513694 Hier einige Eindrücke vom letzten Dienstag, den 24.01.2017 (Gebäude an der Friedrich-Ebert-Straße): Das Gebäude in voller Größe Spuren vom Vandalismus der vergangenen Jahre Blick aus Richtung Kaufland Mit Aufzügen werden die Schadstoffe aus dem Gebäude nach unten befördert Vielleicht gibt es ja Mitglieder aus diesem Forum, die hin und wieder an dieser Baustelle vorbei kommen und aktuelle Fotos zum Fortschritt posten können? Grüße, Schrotti- 75 Antworten
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Nabend. Wie man in den letzten Monaten bzw. schon fast Jahren mitverfolgen konnte wird morgen am 09.12.2014 die letzte Schicht bei Opel gefahren. Damit geht eine weitere Ära zu ende in Bochum, wie man gerade aus der Lokalzeit Ruhr entnehmen konnte soll bereits ab Januar 2015 abgerissen werden. Ich gehe mal davon aus das zuerst sämtliche Maschinen und Produktionsstrassen demontiert werden bevor der Abbruch der Hallen beginnt. Ich bin mal gespannt ob das alles nur eine Abbruchfirma macht oder ob es eine Arge gibt zwischen mehreren Firmen, denn das Gelände mit seinen Hallen ist riesig. Hab zuerst mal ein paar Fotos von Google, wenn es mit dem Wetter mal passt versuch ich mal Fotos zu machen. Man ist sich auch noch nicht sicher ob das Verwaltungsgebäude mit dem Markanten OPEL Schriftzug unter Denkmalschutz gestellt wird oder evt. auch noch abgerissen wird. Viele Grüße mit einem traurigen "Glück Auf" Verwaltungsgebäude Gesamtansicht Ein Teil der Hallen. Und noch mal eine größere Ansicht, hier sieht man die Dimension von dem Werk.
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Waakirchen - Wenn Andreas Habermann, Chef des gleichnamigen Bauunternehmens aus Waakirchen im bayerischen Landkreis Miesbach, hinter dem Steuer eines neuen Cat Kurzheckbaggers 319 CR Platz nimmt und die Vorserienmaschine testet, darf man auf sein Feedback gespannt sein. Bauforum24 Artikel (10.10.2025): Cat Radlader 938 Unternehmer Andreas Habermann (rechts) mit seiner Tochter und Bauingenieurin Sophia Habermann (links), Dominik Wiesboeck (Zweiter von links), leitender Verkaufsrepräsentant der Zeppelin Niederlassung München, und Theresia Brändle (Zweite von rechts), verantwortliche Produktmanagerin für mittelgroße Kettenbagger bei Zeppelin. Der Unternehmer sitzt normalerweise in einem Cat 323, kann aber alle anderen Baumaschinen des Familienbetriebs genauso bedienen. Das sind weitere Kettenbagger wie ein Cat 325, 325D und 323E, Minibagger wie ein Cat 301.8, 306 und 309, Radlader wie zwei Cat 950, ein Cat 930 und 926 sowie Raupen wie eine Cat D6 und D5. Weil der für die Testmaschine vorgesehene Fahrer Urlaub hatte, tauschte Andreas Habermann seine reguläre Fahrerkabine und wurde selbst zum Testfahrer des Cat 319 CR. „Den besten Bagger, den wir je hatten, war ein Cat 320ELRR. Er war der Vorgänger für unser Testgerät und hat auf ganzer Linie wegen der Abmessungen überzeugt. Der Bagger war leistungsstark, hatte Kraft und war völlig unkompliziert im Handling“, berichtet Andreas Habermann. Die Messlatte war darum hoch, die er an den Nachfolger der Kurzheck-Baumaschine stellte. Sein erstes Fazit über den Cat 319 CR: „Der Bagger ist genau das, was wir brauchen. Er lässt sich gut fahren.“ Wir wollten wissen, was der neue Cat Kurzheckbagger 319 CR auf dem Kasten hat und konfrontierten den Unternehmer mit den Fakten. Einsatzgewicht Andreas Habermann: „Das Gewicht mit 21,6 Tonnen passt perfekt: Der Bagger bringt die Kraft auf, die wir auf Baustellen, etwa beim Aushub für Einfamilienhäuser, brauchen. Er kann es locker mit einem 25-Tonnen-Bagger aufnehmen. Nur ein solcher ist aber oftmals zu groß für unsere Zwecke, und mit einem Cat 315 stoßen wir an Grenzen. Daher liegt der Cat 319 CR in der goldenen Mitte.“ Leistung Andreas Habermann: „Der Bagger ist leistungsstark. Der Motor mit 98,9 kW (135 PS) arbeitet leise. Nach den ersten 40 Betriebsstunden im schweren Einsatz ist der Tank halb voll.“ Reichweite und Grabtiefe Andreas Habermann: „Die Reichweite passt. Selbst beim Aushub von Baugruben kommen wir mit dem Verstellausleger von 2,60 Metern Länge gut zurecht. Normale Baugruben sind an die 3,3 Meter tief. Der Bagger erreicht eine Grabtiefe von 5,46 Metern. Das passt locker. Geht es tiefer, müssen wir sowieso von unten graben.“ Transporte Andreas Habermann: „Müssen wir den Bagger per Tieflader auf Baustellen transportieren, wird die Transportbreite nicht zum Hindernis. Mit 2,90 Metern haben wir keine Probleme mit einer Durchfahrtsbeschränkung. Die kompakte Bauweise bringt nicht nur bei der Beförderung Vorteile, sondern auch bei engen Platzverhältnissen. Allerdings gibt es Baustellen im Tiefbau, die wir mit dem Tieflader nicht direkt anfahren können. Dann muss der Bagger selbst auch ein Stück auf der Straße zurücklegen. Daher würden wir die Baumaschine mit Gummi-Pads ausrüsten, sollten wir den Bagger übernehmen.“ Kurzheck-Bauweise Andreas Habermann: „Der Testbagger hat 700 Millimeter breite Bodenplatten. Er steht trotz Kurzheck dank Schildabstützung stabil. Da wackelt nichts, selbst wenn ich schweres Material mit dem Löffel hebe. Gerade für unsere Einsätze im Forstwegebau kommt es darauf an, dass der Oberwagen nicht über das Laufwerk hinausragt. Wenn wir einen Rückeweg bauen, sollte beim Schwenken kein Baumstamm im Weg sein, an dem wir anecken. Auch für Baustellen wird das immer wichtiger, dass Maschinen kompakt sind. Müssen wir Grundstücke verfüllen, müssen wir mit einem Bagger nah an einem Gebäude arbeiten können, was mit dem Cat 319 CR dank seines Heckschwenkradius von 1 750 Millimetern in jedem Fall möglich ist.“ Komfort und Sicht Andreas Habermann: „Die Kabine hat viel Platz. Die Steuerung mit den Joysticks für den Tiltrotator ist gut zu bedienen. Es gibt keine Einschränkung bei der Sicht. Die Kameras übertragen ein gutes Bild. Es gibt keine Lichtstreuung.“ Assistenzsysteme Andreas Habermann: „Wenn wir Baugruben ausheben, nutzen wir GPS. Die Geländedaten spielen wir auf einem USB-Stick ein und wissen, wo wir wie viel graben müssen.“ Fazit Der Cat 319 CR hat die Erwartungen von Andreas Habermann erfüllt. Für ihn ist klar: Die Baumaschine kann einen festen Platz in seinem Maschinenpark bekommen – der neue Kurzheckbagger ist mehr als ein Vorseriengerät zum Testen. Weitere Informationen: Zeppelin Baumaschinen | © Fotos: Zeppelin
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Waakirchen - Wenn Andreas Habermann, Chef des gleichnamigen Bauunternehmens aus Waakirchen im bayerischen Landkreis Miesbach, hinter dem Steuer eines neuen Cat Kurzheckbaggers 319 CR Platz nimmt und die Vorserienmaschine testet, darf man auf sein Feedback gespannt sein. Bauforum24 Artikel (10.10.2025): Cat Radlader 938 Unternehmer Andreas Habermann (rechts) mit seiner Tochter und Bauingenieurin Sophia Habermann (links), Dominik Wiesboeck (Zweiter von links), leitender Verkaufsrepräsentant der Zeppelin Niederlassung München, und Theresia Brändle (Zweite von rechts), verantwortliche Produktmanagerin für mittelgroße Kettenbagger bei Zeppelin. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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Ludwigshafen - Beim Rückbau der Zeller Brücke setzte die Christof Brand GmbH auf die volle Leistungsfähigkeit moderner Liebherr-Baumaschinen und bewies dabei eindrucksvoll ihre Projektkompetenz. In enger Zusammenarbeit mit Liebherr-Mietpartner GmbH und der Liebherr Baumaschinen Vertriebs- und Service GmbH sorgten leistungsstarke Erdbewegungsmaschinen für einen reibungslosen Ablauf. Bauforum24 Artikel (22.09.2025): Liebherr Raupenbagger R 978 SME Insgesamt 13 Liebherr-Erdbewegungsmaschinen waren beim Abbruch der Zeller Brücke im täglichen Einsatz. Das vollhydraulische LIKUFIX-Schnellwechselsystem ermöglichte einen flexiblen Einsatz verschiedenster Anbauwerkzeuge und trug maßgeblich zur Effizienz und Sicherheit auf der Baustelle bei. Ein Projekt, das zeigt, wie moderne Maschinentechnologie und starke Partnerschaften im Tiefbau erfolgreich zusammenspielen. Ludwigshafen (Deutschland) 26. September 2025 – Am 30. Juli 2025 um Punkt 11:00 Uhr wurde die 64 Jahre alte Zeller Brücke im Odenwald erfolgreich gesprengt. Die 116 Meter lange Spannbetonbrücke war über Jahrzehnte hinweg eine zentrale Verkehrsader zwischen dem Odenwald und dem Rhein-Main-Gebiet – täglich nutzten mehr als 15.000 Fahrzeuge die Verbindung. Nach einer Sonderprüfung im April 2025 wurden gravierende Risse im Stahlbeton festgestellt. Eine Sanierung war nicht mehr möglich, sodass aus Sicherheitsgründen die Entscheidung zur kontrollierten Sprengung getroffen wurde. Insgesamt 44 Kilogramm Sprengstoff wurden gezielt an den Pendelstützen angebracht. Die Firma Reisch Sprengtechnik GmbH steuerte die Sprengung der Zeller Brücke. Der Evakuierungsradius betrug 250 Meter – die Sprengung verlief planmäßig und ohne Zwischenfälle. Die Liebherr-Raupenbagger waren mit Sortiergreifern, Hydraulikhämmern, Abbruchzangen und Pulverisieren ausgestattet und für die Zerkleinerung und Sortierung der Brückenteile zuständig. Leistungsstarke Liebherr-Maschinen im Dauereinsatz Seit Juli waren insgesamt 13 Liebherr-Erdbewegungsmaschinen im täglichen Einsatz – darunter ein Mobilbagger A 918 Compact, sieben Raupenbagger der Modelle R 926 Multi User, R 930, R 934, R 936, R 946, ein Radlader L 566 XPower und ein Muldenkipper TA 230, sowie eine Planierraupe PR 726. Die Raupenbagger waren mit Sortiergreifern, Hydraulikhämmern, Abbruchzangen und Pulverisieren ausgestattet und für die Zerkleinerung und Sortierung der Brückenteile zuständig. Der Radlader verlud das gebrochene Material auf den Muldenkipper, der den schnellen und sicheren Abtransport sicherstellte. Die Planierraupe war für die Profilierung und Verdichtung der Baustellenflächen zuständig. Nach vollständigem Abräumen der Brückentrümmer konnten die Gleise und Oberleitungen der Bahnanlagen sowie der Bahnverkehr, der unterhalb der Brücke verläuft, wiederhergestellt werden. Dank des vollhydraulischen Schnellwechselsystems LIKUFIX konnten die Maschinen flexibel zwischen verschiedenen Anbauwerkzeugen wechseln – ein entscheidender Vorteil für die Effizienz und Sicherheit auf der Baustelle. Nachhaltigkeit im Fokus: Recycling für den Neubau Ein besonderes Augenmerk lag auf der nachhaltigen Verwertung des Brückenmaterials. Die zerkleinerten Beton- und Stahlteile wurden direkt vor Ort durch einen leistungsstarken Brecher aufbereitet. Das gewonnene Recyclingmaterial wird beim geplanten Neubau der Brücke im Jahr 2026 wiederverwendet – ein wichtiger Beitrag zur Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft. Die enge Zusammenarbeit zwischen der Christof Brand GmbH, der Liebherr-Mietpartner GmbH und der Liebherr-Baumaschinen Vertriebs- und Service GmbH hat sich bei diesem Projekt bewährt. Christof Brand GmbH – ein verlässlicher Partner mit eigener Maschinenpower Die Christof Brand GmbH, langjähriger und geschätzter Kunde von Liebherr, übernahm die Gesamtkoordination des Projekts. Bereits im Mai wurde der Bahnverkehr unter der Brücke eingestellt. Brand sorgte für die Errichtung einer Baubehelfsstraße sowie einer Behelfsbrücke über die Mümling, um den Baustellenverkehr während der Bauphase sicherzustellen. Ein Großteil der eingesetzten Liebherr Maschinen stammte aus dem firmeneigenen Fuhrpark. Für zusätzlichen Bedarf griff Brand auf die zuverlässige Unterstützung von Liebherr-Mietpartner GmbH zurück. Die flexible und schnelle Bereitstellung weiterer Maschinen und Anbauwerkzeuge ermöglichte einen reibungslosen Ablauf der Arbeiten direkt nach der Sprengung. Liebherr-Mietpartner GmbH und Liebherr Baumaschinen Vertriebs- und Service GmbH: starke Partner auf der Baustelle Die enge Zusammenarbeit zwischen Liebherr-Mietpartner GmbH und der Liebherr-Baumaschinen Vertriebs- und Service GmbH stellte sicher, dass alle Maschinen optimal betreut und gewartet wurden. Die hohe Verfügbarkeit, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Liebherr-Maschinen trugen maßgeblich zum erfolgreichen und sicheren Ablauf des Projekts bei. Weitere Informationen: Liebherr | © Fotos: Liebherr
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Liebherr-Erdbewegungsmaschinen
ein Thema erstellte Bauforum24 in News aus der Baumaschinen Industrie
Ludwigshafen - Beim Rückbau der Zeller Brücke setzte die Christof Brand GmbH auf die volle Leistungsfähigkeit moderner Liebherr-Baumaschinen und bewies dabei eindrucksvoll ihre Projektkompetenz. In enger Zusammenarbeit mit Liebherr-Mietpartner GmbH und der Liebherr Baumaschinen Vertriebs- und Service GmbH sorgten leistungsstarke Erdbewegungsmaschinen für einen reibungslosen Ablauf. Bauforum24 Artikel (22.09.2025): Liebherr Raupenbagger R 978 SME Insgesamt 13 Liebherr-Erdbewegungsmaschinen waren beim Abbruch der Zeller Brücke im täglichen Einsatz. Hier geht's zum vollständigen Beitrag -
Turin (Italien) - Der CASE CX135E XRD setzt neue Maßstäbe im städtischen Abbruch und definiert das Arbeiten mit großer Reichweite auf kompaktem Raum für die spezialisierte Abbruchbranche neu. Bauforum24 Artikel (29.07.2025): Case Evolution E-Serie CASE Special Applications setzt ersten ultrakompakten Long-Reach-Abbruchbagger in Lyon ein. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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Turin (Italien) - Der CASE CX135E XRD setzt neue Maßstäbe im städtischen Abbruch und definiert das Arbeiten mit großer Reichweite auf kompaktem Raum für die spezialisierte Abbruchbranche neu. Bauforum24 Artikel (29.07.2025): Case Evolution E-Serie CASE Special Applications setzt ersten ultrakompakten Long-Reach-Abbruchbagger in Lyon ein. Nach der großen Begeisterung auf der Bauma im April hat die Special Applications Division von CASE Construction Equipment einen CX135E XRD Long-Reach-Abbruchbagger an eine Baustelle in Lyon geliefert. Das Projekt wird von dem Abbruchspezialisten Franck Gojon und seinem Sohn Kevin, vom französischen Bauunternehmen SJTP, durchgeführt und sieht den Abriss eines 11 m hohen Gebäudes auf einem beengten Grundstück vor, um Platz für die Erweiterung einer benachbarten Schule zu schaffen. „Bei CASE ist es unser Ziel, praxisnahe Lösungen zu liefern, die unseren Kunden helfen, auch komplexe Herausforderungen zu meistern“, erklärt Alain De Nanteuil, Leiter der Geschäftsentwicklung bei CASE Special Applications. „Da unbebaute Flächen zunehmend verschwinden, treiben Stadterneuerung und strenge Umweltvorschriften den Rückbau bestehender Strukturen sowie das Recycling von Materialien voran. Dadurch steigt die Nachfrage nach wendigen Abbruchmaschinen, die für enge und komplexe Baustellen entwickelt wurden – dort, wo Leistung und Präzision entscheidend sind.“ Neue Maßstäbe für hohe Reichweiten Der CX135E XRD wurde unter Mitwirkung erfahrener Kunden entwickelt und basiert auf der langjährigen Erfahrung von CASE im Bereich der MIDI-Bagger. Die Maschine profitiert von technologischen Fortschritten in den Bereichen Hydraulik, Maschinenarchitektur und Bedienerfreundlichkeit. Ein hydraulisch verstellbares Fahrwerk ermöglicht das Passieren von nur 2,4 Meter breiten Zufahrten – bei einer Transportbreite von nur 2,32 m. Für maximale Stabilität kann das Fahrwerk auf 2,92 m ausgefahren werden. Mit einer maximalen Arbeitshöhe von 13 Metern ist der CX135E XRD ein echter „Reichweiten-Meister“ – und dennoch kompakt genug, um auf engem Raum zu arbeiten, der normalerweise nur 10-Tonnen-Maschinen vorbehalten ist. „Was mir an dieser Maschine besonders gefällt, ist die Kombination aus Kompaktheit und Leistung – das ist bei städtischen Einsätzen wie diesem enorm wichtig“, sagt Kevin Gojon, Inhaber von SJTP. „Bei diesem Projekt ermöglicht uns die zusätzliche Reichweite der Maschine, den Abraum direkt in Container zu verladen. Das spart Zeit, weil wir die Maschine nicht ständig umsetzen müssen, und reduziert gleichzeitig die Anzahl der Maschinen auf der Baustelle – was wiederum das Risiko von Kollisionen verringert.“ Unübertroffene Sicht Die Kabine des CX135E XRD ist hydraulisch kippbar und mit einem großen Panoramadachfenster ausgestattet – für maximale Sicht und volle Kontrolle. Jedes Detail wurde so konzipiert, dass der Fahrer auch unter schwierigen Bedingungen freie Sicht auf seine Arbeit hat. Zwei integrierte Kameras am Ausleger und Arm übertragen Live-Bilder auf ein dediziertes 10,4-Zoll-Display in der Kabine. Das ermöglicht präzises Arbeiten, mehr Sicherheit und ein hohes Maß an Vertrauen für den Bediener. „Der Bildschirm in der Kabine hilft mir, die Maschine genau zu positionieren. Das ist bei diesem Projekt besonders wichtig, da wir das Dach und die Wände sehr vorsichtig zurückbauen müssen, um angrenzende Gebäude nicht zu beschädigen“, erklärt Franck Gojon. „Mit den Kameras kann man selbst dann sehen, wenn etwas verdeckt ist oder die direkte Sicht fehlt.“ „Der niedrige Schwerpunkt der Maschine sorgt für außergewöhnliche Stabilität im gesamten Arbeitsbereich. Die Kabine ist durch drei Abbruchschutzgitter und Panzerglas gesichert.“ Darüber hinaus verfügt der CX135E XRD über ein integriertes Überlast-Warnsystem für maximale Sicherheit im Einsatz. Intelligenter arbeiten Wie alle Maschinen der CASE E-Serie bietet auch der CX135E XRD eine komfortable Kabine mit Premium-Sitz, intuitiven Bedienelementen und einem 7-Zoll-Farb-Touchscreen. Das hochmoderne Bosch Rexroth elektronische Open-Center-Hydrauliksystem (eOC) ermöglicht die Feinabstimmung und Speicherung individueller Hydraulikeinstellungen – auch für verschiedene Anbaugeräte. „Für eine so kompakte Maschine ist die Kabine erstaunlich geräumig. Die Joystick-Bedienung ist sehr benutzerfreundlich, und mit der kippbaren Kabine, die man per Fingerspitze justieren kann, hat man jederzeit den perfekten Blick auf das Arbeitsfeld“, sagt Franck Gojon. „Die Maschinensteuerung hat meine Erwartungen übertroffen – sie ist unglaublich präzise und geschmeidig.“ „Ich habe mich sehr schnell an die Bedienung gewöhnt, die Reaktionsgeschwindigkeit ist hervorragend“, fügt sein Sohn Kevin hinzu. Zu den serienmäßigen Ausstattungsmerkmalen gehören eine elektrische Betankungspumpe, eine automatische Motorabschaltung sowie leistungsstarke LED-Arbeitsscheinwerfer. CASE Special Applications Die Special Applications Division von CASE entwickelt maßgeschneiderte Speziallösungen wie den CX135E XRD, mit denen Kunden effizienter, sicherer und flexibler arbeiten können. „Weitere Modelle von CASE Special Applications werden in Kürze vorgestellt – für spezielle Einsätze wie Arbeiten mit geringem Bodendruck, lange Reichweiten oder Tilt-Rotate-Funktionen. Darüber hinaus bieten wir individuell angepasste Sonderprojekte für unsere Kunden an“, erklärt Alain De Nanteuil. „Mit dieser Division, kombiniert mit fortschrittlicher Technologie und ergonomischem Design, gestaltet CASE die Zukunft des Bauwesens.“ Technische Daten (Kurzfassung) Betriebsgewicht: 14,5 Tonnen Max. Leistung: 55 kW (73 PS) Arbeitsbreite: 2,32–2,92 m Max. Arbeitshöhe: 13 m Kabinen-Neigungswinkel: 30° Hubkapazität bei max. Höhe: 3,5 Tonnen (Frontposition, mit abgesenktem Schild) Empfohlene Anbaugeräte: Brecher oder Sortiergreifer bis 600 kg Weitere Informationen: CASE Construction Equipment | © Fotos: CASE
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Karlsruhe - Als Demonstrationsmesse für Bau, Abbruch und Recycling vereint die RATL vom 9. bis 11. Oktober 2025 in Karlsruhe innovative Maschinentechnik, richtungsweisende Trends und fundiertes Fachwissen in einem Rahmen. Das kompakte Angebot ist ideal für Investitionsentscheidungen im direkten Technikvergleich und Austausch mit Experten auf kurzen Wegen. Bauforum24 Artikel (02.05.2023): RecyclingAKTIV & TiefbauLIVE 2023 Praxisnah und zukunftsweisend: RATL 2025 mit frischem Auftritt, technischer Substanz und klaren Impulsen für Bau, Abbruch und Recycling In ihrer 5. Ausgabe am Standort der Messe Karlsruhe präsentiert sich die RecyclingAKTIV & TiefbauLIVE (RATL) 2025 stärker denn je: optisch modernisiert und inhaltlich weiterentwickelt. Mit einem noch präziseren Fokus auf die eng verknüpften Themenfelder Recycling und Tiefbau, praxisnahen LiveDemonstrationen sowie einem vielfältigen Mix an Formatangeboten richtet sich die RATL gezielt an die Bedürfnisse mittelständischer Bau-, Abbruch und Entsorgungsbetriebe. „Das Programm wurde in enger Abstimmung mit dem Messebeirat aus renommierten Fachverbänden konzipiert, wie es bei allen unseren Fachmessen erfolgt. Die Mitglieder des Beirats bringen eine hohe fachliche Expertise ein und haben das Ohr am Markt, sodass ein stimmiges Gesamtbild mit allen Facetten der gesamten Branche entstanden ist.“, betont Beate Frères, Director Market Area der Messe Karlsruhe. Demo-Formate als Herzstück der Messe Das Kernstück der RATL bleibt das kompakte Freigelände mit rund 90.000 Quadratmetern auf dem modernisierten Peter-Gross-Bau Areal. Hier findet sich die Messe-DNA an den drei Messetagen in über 50 Live-Vorführungen auf erlebnisreichen Bühnen wieder – von realitätsnahen Musterbaustellen über thematische Aktionsflächen bis hin zur Anbaugeräte-Arena. Ergänzt von zahlreichen Live-Demos an den AusstellerStänden und einem angrenzenden Hallenbereich, der für wertvolle Einblicke wie etwa in digitale Anwendungen und technologische Innovationen sorgt. „Die RATL 2025 verbindet Orientierung bei Innovationen mit dem Erlebnischarakter einer Live-Messe. Sie macht Fachlichkeit greifbar, inspiriert dazu, neue Maschinenlösungen auszuprobieren und zeigt mit rund 250 Ausstellenden – von jungen Start-ups bis zu traditionsreichen Familienunternehmen – die Relevanz der Branchen rund um Bau, Abbruch und Recycling in einem unmittelbaren Rahmen. Für mich ist das die rundeste RATL seit ihrem Bestehen!“, erläutert RATL-Projektleiterin Olivia Hogenmüller. Infrastrukturbau im Fokus – Gleisbau erleben Neu im Messe-Programm ist die Musterbaustelle Infrastrukturbau mit Spezialisierung auf Gleisbau, die in enger Kooperation mit dem Verband der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik e.V. (VDBUM) und einem Gleisbauunternehmen aus der Region konzipiert wurde. Ein Zweiwegebagger demonstriert live im Zusammenspiel mit verschiedenen Anbaugeräten baustellenübliche Aufgaben, wie Schwellen- und Schotterarbeiten an den Schienensträngen. Parallel dazu werden Tiefbauarbeiten neben dem Gleis gezeigt, etwa Rohrverlegung oder Gründungsarbeiten. Schrott & Metall – Stoffströme anschaulich gemacht Die Aktionsfläche Schrott & Metall legt bei der diesjährigen RATL-Ausgabe den Schwerpunkt auf die Verwertung von Autokarossen. Für besondere Aufmerksamkeit sorgt ein Autokarosserie-Zerkleinerer. Die Anlage zeigt in beeindruckender Geschwindigkeit, wie ganze Fahrzeugkarossen in Null Komma Nichts zerkleinert werden. Neben diesem Highlight werden noch typische Anwendungen eines mobilen Schrottplatzes vorgestellt. Anbaugeräte-Arena: Bühne für Rückbau und Aufbereitung Im Zentrum des Freigeländes rückt die Anbaugeräte-Arena unter dem Titel „Demolition Edition“ die Themen Abbruch und mineralische Aufbereitung in den Fokus. Drei Mal täglich zeigen führende Anbietende wie Hersteller technisch anspruchsvolle Anbaugeräte und Schnellwechselsysteme im Zusammenspiel mit Baggern im praktischen Einsatz entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Rückbau bis zum Recycling. Neue Impulse für Bauprozesse und Nachwuchs Die Musterbaustelle Elektromobilität, in Kooperation mit dem VDBUM und dem Gala Bau-Verband Baden-Württemberg, präsentiert einen vollständig elektrisch betriebenen Bauprozess für den innerstädtischen Tief- und Gala Bau. Gleichzeitig macht die Aktionsfläche Holz & Biomasse neue Maschinen, Zerkleinerungsanlagen und Umschlaggeräte zur Vorsortierung, Störstoffentfernung und Herstellung hochwertiger Holzrecyclate technisch greifbar. Neu in diesem Jahr: Aussichtsplattformen ermöglichen einen dezidierten Einblick in das In- und Output-Material der Anlagen und erlauben es dem Besuchenden noch näher dran zu sein. Auf der Sonderfläche Baustelle→Zukunft dreht sich alles um berufliche Perspektiven im Bauwesen – mit Einblicken in zukunftsfähige Ausbildungswege und Weiterbildungsmöglichkeiten. Werkstatt der Zukunft: Parts & Service live erleben Premiere feiert zudem die Live-Werkstatt Parts & Service 4.0 powered by Granit Parts. Gemeinsam mit zwölf Partnerbetrieben zeigt das Unternehmen der Fricke-Gruppe modernste Ausstattung und Serviceprozesse für Baumaschinen: vom Spezialwerkzeug über Diagnosesysteme bis hin zu Hebebühnen und Reifenmontagetechnik. Die Messe reagiert damit auf die steigende Bedeutung von Wartungskompetenz und investitionsfähiger Langlebigkeit von Maschinen als Wettbewerbsfaktor. Neu: bvse-Mineralik-Forum im Freigelände Erstmals bietet der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e. V. (bvse) ein eigenes Mineralik-Forum für fundierten Wissenstransfer an. An zwei Messetagen geht es um kompakte Vorträge über die Ersatzbaustoffverordnung, Qualität und Standards von Sekundärbaustoffen, digitales Stoffstrommanagement, Kontrolltechnologien und die Verwertung teerhaltiger Straßenaufbrüche. Das Forum findet direkt in der Anbaugeräte-Arena im Freigelände statt. Weitere Informationen: RecyclingAKTIV & TiefbauLIVE (RATL) | © Fotos: RATL | Messe Karlsruhe
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Karlsruhe - Als Demonstrationsmesse für Bau, Abbruch und Recycling vereint die RATL vom 9. bis 11. Oktober 2025 in Karlsruhe innovative Maschinentechnik, richtungsweisende Trends und fundiertes Fachwissen in einem Rahmen. Das kompakte Angebot ist ideal für Investitionsentscheidungen im direkten Technikvergleich und Austausch mit Experten auf kurzen Wegen. Bauforum24 Artikel (02.05.2023): RecyclingAKTIV & TiefbauLIVE 2023 Praxisnah und zukunftsweisend: RATL 2025 mit frischem Auftritt, technischer Substanz und klaren Impulsen für Bau, Abbruch und Recycling Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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Czech Republic - DEVELON (vormals Doosan Construction Equipment) hat die neue Materialumschlagmaschine DX270WMH-7 mit Radantrieb auf den Markt gebracht. Das Herzstück der DX270WMH-7 ist DEVELONS wassergekühlter 6-Zylinder-Turbodieselmotor DL06V der neuesten Generation, der eine Leistung (SAE J1995) von 141 kW (189 PS) bei 1.900 U/min liefert. Bauforum24 Artikel (15.07.2025): Mobilbagger von DEVELON Hohe Stabilität: Der Unterwagen der DX270WMH-7 von DEVELON mit einzeln gesteuerten Pratzen gewährleistet außergewöhnliche Balance und Langlebigkeit Nie dagewesene Leistung Unterwagen, Löffelstiel und Ausleger wurden ebenso überarbeitet wie die Hubkabine und das Gegengewicht. Damit zeichnet sich die DX270WMH-7 durch nie dagewesene Leistung für anspruchsvollste Aufgaben in einer Vielzahl von Anwendungen bei Materialsortierung und - umschlag aus. Dies umfasst den Umschlag von Altmetall und anderen festen Abfällen sowie entsprechende Anwendungen in den Branchen Recycling, Abbruch und Holzwirtschaft. Die DX270WMH-7 verfügt über einen breiteren und längeren Unterwagen mit breiten Achsen, die gemeinsam mit dem passenden Radstand für höhere Stabilität im Einsatz sorgen. Die neue hydraulische Kabine mit einer Hubhöhe von 2.603 mm bietet dem Bediener eine verbesserte Rundumsicht auf das Anbaugerät und den Arbeitsbereich. Hinzu kommt der schnellere Hub. Verbesserte Rundumsicht: Aus der neuen hydraulischen Kabine mit einer Hubhöhe von 2.603 mm hat der Bediener einen guten Blick auf das Anbaugerät und den Arbeitsbereich. Das aktuelle DXW-7-Kabinendesign zeichnet sich durch einen komfortablen, ergonomischen Innenraum aus, der mit einem technisch aktuellen 8-Zoll-Display sowie entsprechenden intelligenten Bedienelementen ausgestattet ist. Die strukturellen Verstärkungen der Hubkabine gewährleisten den reibungslosen Betrieb und bieten besseren Schutz für Komponenten wie Schläuche und Schmierleitungen. Zwei Sicherheitsventile sorgen dafür, dass sich die Kabine im Notfall absenken lässt - eines in der Kabine und das andere außerhalb. Größere Reichweite und höhere Hubkapazität Die DX270WMH-7 bietet eine deutlich verbesserte Leistung ohne Abstriche beim Arbeitsbereich – mit größerer Reichweite und höherer Hubkapazität. Die Serienausstattung umfasst einen geraden Löffelstiel. Wahlweise sind auch ein Schwanenhals-Löffelstiel und ein langer Schwanenhals-Löffelstiel erhältlich. Der gerade Löffelstiel ist mit dem Schaufelgestänge und der Standardkupplung für Sortiergreifer ausgestattet. Die Schwanenhals-Löffelstiele sind eine kostengünstige Lösung für den Einsatz hängender Anbaugeräte. Die Löffelstiele und Ausleger wurden speziell für den Materialumschlag entwickelt. Der Schwerpunkt liegt auf Langlebigkeit und stabilem Hub. Die neue Maschine lässt sich dank der ergonomischen Joysticks und dem Lenkrad einfach bedienen. Sie ist mit einer Zwei-Wege-Hydraulik mit Zusatz- und Drehkreis ausgestattet, die die Effizienz steigert. Der Bediener kann Anbaugeräte über Tasten an den Joysticks oder ein optionales Fußpedal steuern. Verschiedene Optionen: Die Serienausstattung umfasst einen geraden Löffelstiel. Wahlweise sind auch ein Schwanenhals-Löffelstiel und ein langer Schwanenhals-Löffelstiel erhältlich. Das eigens von DEVELON entwickelte System Smart Power Control (SPC) steigert die Effizienz der Maschine bei gleichbleibender Produktivität dank der stufenlosen Drehzahlregelung und der Pumpendrehmomentsteuerung, durch die die Drehzahl automatisch auf die jeweilige Last abgestimmt wird. Anwendungsspezifische Konstruktion Die DX270WMH-7 wurde auf Basis langjähriger Erfahrung mit Vorgängermodellen speziell im Hinblick auf die anspruchsvollen Anforderungen von Abfall- und Recyclingbetrieben entwickelt. Der breite und stabile Unterwagen mit einzeln gesteuerten Pratzen gewährleistet außergewöhnliche Balance und Langlebigkeit, selbst in unebenen oder mit Schutt übersäten Umgebungen. Zur Serienausstattung gehört ein Umkehrlüfter, der für die Aufrechterhaltung der optimalen Motortemperatur sorgt, indem Staub und Schmutz automatisch vom Kühlsystem ferngehalten werden – was Wartungsaufwand und Ausfallzeiten minimiert. Die innovative „virtuelle Wand“ erhöht die Sicherheit des Bedieners und auf der Baustelle. Die anpassbaren Betriebsgrenzen verhindern den unbeabsichtigten Kontakt mit Hindernissen vor der Maschine oder mit Decken bei Arbeiten in Innenräumen. Auch der Kontakt von Anbaugerät und Kabine mit der Umgebung wird durch das System verhindert. Weitere Informationen: DEVELON | © Fotos: DEVELON
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DEVELON Materialumschlagmaschine
ein Thema erstellte Bauforum24 in News aus der Baumaschinen Industrie
Czech Republic - DEVELON (vormals Doosan Construction Equipment) hat die neue Materialumschlagmaschine DX270WMH-7 mit Radantrieb auf den Markt gebracht. Das Herzstück der DX270WMH-7 ist DEVELONS wassergekühlter 6-Zylinder-Turbodieselmotor DL06V der neuesten Generation, der eine Leistung (SAE J1995) von 141 kW (189 PS) bei 1.900 U/min liefert. Bauforum24 Artikel (15.07.2025): Mobilbagger von DEVELON Hohe Stabilität: Der Unterwagen der DX270WMH-7 von DEVELON mit einzeln gesteuerten Pratzen gewährleistet außergewöhnliche Balance und Langlebigkeit Hier geht's zum vollständigen Beitrag -
KTEG High-Reach-Abbruchbagger 390HR-7
ein Thema erstellte Bauforum24 in News aus der Baumaschinen Industrie
Emden - Zwei massive Gebäude, elf Meter hoch, stark bewehrt – Huneke rückte dem Umspannwerk Emden mit dem KTEG 390HR-7 zu Leibe und meisterte den Rückbau schneller als geplant. Ein Abbruchprojekt, das zeigt, wozu ein KTEG High-Reach-Abbruchbagger in der Lage ist. Bauforum24 Artikel (10.02.2025): Kiesel: KTEG Kurzheckbagger Mit seinem High-Reach-Ausleger erreicht der KTEG 390HR-7 auch in elf Metern Höhe jede kritische Stelle. Hier geht's zum vollständigen Beitrag-
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Emden - Zwei massive Gebäude, elf Meter hoch, stark bewehrt – Huneke rückte dem Umspannwerk Emden mit dem KTEG 390HR-7 zu Leibe und meisterte den Rückbau schneller als geplant. Ein Abbruchprojekt, das zeigt, wozu ein KTEG High-Reach-Abbruchbagger in der Lage ist. Bauforum24 Artikel (10.02.2025): Kiesel: KTEG Kurzheckbagger Mit seinem High-Reach-Ausleger erreicht der KTEG 390HR-7 auch in elf Metern Höhe jede kritische Stelle. In Emden wird ein Stück Industriegeschichte rückgebaut: Auf dem Gelände eines ehemaligen Umspannwerks rückte die Karl Huneke Straßen- und Tiefbau GmbH mit einem Meister der Extreme an, um gleich zwei massive Bauwerke rückzubauen – darunter eine alte Schaltzentrale mit elf Metern Höhe und drei Vollgeschossen. Der Rückbau stellte nicht nur baulich hohe Anforderungen, sondern verlangte auch maximale Standsicherheit und leistungsstarke Technik von der Abbruchmaschine. Der KTEG 390HR-7 erfüllt genau die Anforderungen für Abbruchprojekte dieser Größe: eine starke Maschine, mit stabilem, hydraulisch verstellbarem Fahrwerk, 23 m Reichhöhe, maximal 3,5 t Anbaugewicht und einer 30° kippbaren Abbruchkabine. Sicherer Rückbau mit Distanz: Der Abbruch erfolgte mit größtmöglichem Abstand zur Bausubstanz. Stahlbeton, drei Geschosse und kein Spielraum für Kompromisse Das Hauptgebäude des ehemaligen Umspannwerks war ein echter Brocken. Es bestand aus massivem Stahlbeton und die Bewehrung stellte beim Abbruch eine deutliche Herausforderung dar. Hinzu kam ein zweites Gebäude mit ebenfalls drei Vollgeschossen – ein Wohngebäude aus den 1980er Jahren, das direkt angrenzte. Damit nicht genug: Aus Sicherheitsgründen musste der Rückbau mit größtmöglichem Abstand erfolgen, damit im Falle eines Falles kein Gebäudeteil in Richtung der Maschine stürzen konnte. In solchen Fällen kommt es auf jedes Detail an – vor allem auf eine Abbruchmaschine, die auch bei großer Reichhöhe hervorragende Stabilität bietet. Dank hydraulisch ausfahrbarem Fahrwerk bleibt der KTEG 390HR-7 auch bei voller Ausladung absolut standfest. Beratung auf Augenhöhe: Warum es der KTEG 390HR-7 wurde Die Ausgangslage war komplex, die Anforderungen klar: große Reichhöhe, hohe Traglast, kompromisslose Standsicherheit und eine Sicherheitskabine, die den Fahrer jederzeit optimal schützt. Ursprünglich hatte das Team von Huneke bereits einen Hitachi ZX 350LCN-7 angefragt, doch nach dem Austausch mit Eduard Heisler, Mietparkleiter bei Kiesel, wurde schnell klar, dass ein ganz anderer Kandidat besser passen würde. „Herr Heisler hat uns den KTEG 390HR-7 in allen Details vorgestellt – schnell war uns klar: Genau diese Maschine brauchen wir“, erinnert sich Geschäftsführer Björn Huneke. „Da wurden wir wirklich top beraten, wie sich bei der Arbeit herausgestellt hat.“ Mit integrierten Schnellwechsler verläuft der Wechsel zwischen Abbruchschere und Sortiergreifer innerhalb Sekunden. Dass die Wahl auf den KTEG 390HR-7 fiel, war kein Zufall. Die High-Reach-Abbruchmaschine ist speziell für anspruchsvolle Einsätze konzipiert und bietet die beste Leistung in dieser Klasse. Mit seinem hydraulisch ausfahrbaren Fahrwerk und Zusatzkontergewicht von 11,9 t ermöglichen einen 360° Arbeitsradius für maximale Produktivität. Hinzu kommt, dass selbst bei einer maximalen Reichhöhe von 23 m sogar Werkzeuge von bis zu 3,5 t eingesetzt werden können – ein entscheidendes Kriterium beim Rückbau des Emder Umspannwerks. Ebenso überzeugend: die eigens für den Rückbau ausgelegte Sicherheitskabine mit 270° Hitachi Aerial Angle-Kamerasystem, Seitenschutz, FOPS-Guard Level 2 und P5A-Sicherheitsglas, die dem Fahrer maximalen Schutz und Komfort bietet. Reibungsloser Ablauf, starke Performance Am 16. Mai wurde der KTEG 390HR-7 in Emden angeliefert. Dank eines Transportgewichts von unter 50 t gelang das schnell und unkompliziert. Nachdem das Fahrwerk auseinandergefahren und das Anbaugerät aufgenommen wurde, konnte er direkt in Betrieb genommen werden. Durch die maximalen Reichhöhe von 23 m und FOPS-Guard Level 2 Sicherheitskabine, haben die Maschinisten immer maximale Sicherheit – selbst bei anspruchsvollen Abbruchprojekten. Bereits in der darauffolgenden Woche lief der Rückbau somit auf Hochtouren – und das verlief schneller als gedacht. Obwohl man im Vorfeld sicherheitshalber mit drei Wochen geplant hatte, war das Projekt bereits nach einer Woche abgeschlossen. „Unser Baggerfahrer war rundum zufrieden“, berichtet Björn Huneke. „Einzig die Gummifußmatte in der Kabine fehlte anfangs – aber selbst der wurde flugs nachgeliefert.“ Eine Anekdote, die zeigt, dass es bei der Zusammenarbeit mit Kiesel – mein Systempartner nicht nur um Technik, sondern auch um die vollständige Kundenzufriedenheit geht. Zum Einsatz kamen die in der Auslieferung enthaltene Demarec MQP30 Abbruchschere mit C-Gebiss und ein DRG22 Sortiergreifer, um das Abbruchmaterial vor Ort gezielt zu trennen. Dass dabei alles reibungslos funktionierte, lag nicht zuletzt an der logistischen Vorbereitung: Monteure und Anbauteile waren punktgenau vor Ort. „Wir arbeiten schon länger mit Kiesel zusammen, vor allem im Bereich der Anbaugeräte – und auch ein Hitachi-Bagger gehört zu unserem Fuhrpark“, erklärt Huneke. Ein Projekt, das Maßstäbe setzt – und eine Partnerschaft, die überzeugt Für Huneke war das Projekt nicht nur ein weiterer erfolgreicher Rückbau, sondern auch ein Beispiel für effiziente Zusammenarbeit auf Augenhöhe. „Wenn man beim Abbruch auf Nummer sicher gehen will, setzt man auf Hitachi – und damit auch auf Kiesel“, bringt es Björn Huneke auf den Punkt. „Wir wissen, dass immer sofort ein Service-Techniker da ist, wenn etwas sein sollte. Das gibt uns die Sicherheit, die wir im Tagesgeschäft brauchen.“ Neben der Sicherheit steht bei der Kabine des KTEG 390HR-7 vor allem die Übersichtlichkeit im Mittelpunkt, damit Bediener stets alles genau im Blick haben. Ob der KTEG 390HR-7 auch in Zukunft wieder zum Einsatz kommen wird? „Mit mehr Abbruchprojekten dieser Art würden wir uns genau diesen Bagger zulegen“, sagt Huneke und ergänzt: „Wenn man einmal gesehen hat, was der leistet – dann will man ihn nicht mehr hergeben.“ Weitere Informationen: KTEG | © Fotos: Kiesel
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Epiroc HB 4100 Hydraulikhämmer
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Essen - Die F. Beissner GmbH baut ihre Schlagkraft im schweren Abbruchgeschäft weiter aus. Das mittelständische Unternehmen mit Sitz in Niemetal/Varlosen hat kürzlich zehn Hydraulikhämmer vom Typ Epiroc HB 4100 über den langjährigen Partner US Abbruchtechnik in Oberhausen erworben. Bauforum24 Artikel (09.12.2024): Premium-Anbaugeräte von Epiroc Zehnfacher Durchbruch: Beissner setzt auf geballte Abbruch-Power mit Epiroc HB 4100 Hydraulikhämmern Hier geht's zum vollständigen Beitrag-
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Essen - Die F. Beissner GmbH baut ihre Schlagkraft im schweren Abbruchgeschäft weiter aus. Das mittelständische Unternehmen mit Sitz in Niemetal/Varlosen hat kürzlich zehn Hydraulikhämmer vom Typ Epiroc HB 4100 über den langjährigen Partner US Abbruchtechnik in Oberhausen erworben. Bauforum24 Artikel (09.12.2024): Premium-Anbaugeräte von Epiroc Zehnfacher Durchbruch: Beissner setzt auf geballte Abbruch-Power mit Epiroc HB 4100 Hydraulikhämmern Die jeweils über vier Tonnen schweren Anbaugeräte kommen an Kettenbaggern der 40-Tonnen-Klasse zum Einsatz. Ausgerüstet mit modernen Oilquick-Adapterplatten ermöglichen sie schnelle und sichere Werkzeugwechsel direkt auf der Baustelle – ein entscheidender Vorteil bei komplexen Abbruchszenarien. Die Einsatzfelder sind vielfältig und anspruchsvoll: Brückenabrisse mit engem Zeitfenster – wie beim Rückbau der Betonkrebsbrücke auf der A39 über dem Mittellandkanal nahe Wolfsburg Anfang Juni, wo vier der neuen Hämmer bereits erfolgreich arbeiteten – sowie Recyclingaufgaben und Anwendungen in nahegelegenen Steinbrüchen. Auf besagter Baustelle wurden innerhalb eines Wochenendes rund 2.600 Tonnen Beton und Stahl rückgebaut und anschließend fachgerecht aufbereitet. Die Arbeiten fanden unter schwierigen Bedingungen auf einer Ponton-Anlage statt und wurden im Mehrschichtbetrieb durchgeführt. Die Entscheidung für die Epiroc HB 4100 basiert auf langjähriger Erfahrung und Vertrauen: „Die Hämmer liefern konstant hohe Abbruchleistung, sind robust und selbst unter härtesten Bedingungen zuverlässig – gerade bei horizontalem Einsatz oder in staubiger Umgebung“, sagt Jens Uhlendorf, Geschäftsführer der F. Beissner GmbH. Die neueste Generation dieser Hydraulikhämmer ist mit dem innovativen HATCON ® -Telemetriesystem ausgestattet. Es liefert Echtzeitdaten zu Einsatzdauer, Standort sowie Wartungszyklen – ein Plus für Planungssicherheit, Transparenz und Betriebseffizienz. Beissner setzt seit Jahren auf die enge Zusammenarbeit mit US Abbruchtechnik in Oberhausen – von der Auslieferung und Inbetriebnahme neuer Geräte bis hin zur regelmäßigen Wartung und temporären Gerätemiete bei Bedarf. Diese Partnerschaft stellt sicher, dass Technik und Service Hand in Hand gehen – eine Grundlage für den nachhaltigen Erfolg auf dem anspruchsvollen Abbruchmarkt. Weitere Informationen: Epiroc | © Fotos: Epiroc
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Coesfeld - In diesem Jahr kamen mit dem Radium Häckseltransportwagen und dem neuen Dreiseitenkipper FlexBody gleich zwei neue Modelle ins Krampe-Produktportfolio. Kürzlich wurden die Test- und Prototypenfahrzeuge präsentiert; die Nullserie geht nun während der Ernte in den Einsatz. Nach der Vorstellung auf der Agritechnica im November sollen beide Fahrzeuge in Serie produziert werden. Bauforum24 Artikel (09.01.2025): Krampe Halfpipe HP20 Krampe schafft Platz für 7.600 qm zusätzliche Hallenfläche. Action auf dem Firmengelände Um die Produktion auf den Zuwachs vorzubereiten, laufen die Bauarbeiten auf dem Werksgelände in Coesfeld auf Hochtouren. Eine alte Halle wurde Anfang April abgerissen und die vorbereitenden Arbeiten für die Neubauten sind gestartet. In den kommenden rund 12 Monaten entsteht im nördlichen Bereich des Werksgeländes ein großer Neubau. Insgesamt werden 7.600 Quadratmeter zusätzliche Hallenfläche geschaffen – ein bedeutender Schritt für weiteres Wachstum und die Zukunft des Standorts. Hier werden künftig die neuen Fahrzeugtypen «FlexBody» und «Radium» gebaut. Die große Fertigungstiefe und der hohe Grad der Automatisierung sollen auch in den neuen Hallen beibehalten werden. Ein neues Blechzentrum mit vollautomatisiertem Laser, eine Laserschweißanlage und weitere konventionelle Schweißroboter finden dort ihren Platz. 4 Hallenschiffe für mehr Anhänger Angrenzend an eine bestehende Produktionshalle werden drei neue Hallenschiffe gebaut. Der erste Bereich bietet Platz für einen weiteren Laser und die Blechvorfertigung. Im zweiten und dritten Hallenschiff ist die Schweißerei vorgesehen. Auch Komponenten werden in diesen beiden Hallen vorgefertigt und anschließend für die Lackierung vorbereitet. In den kommenden rund 12 Monaten entsteht ein großer Neubau, in dem künftig die neuen Fahrzeugtypen «FlexBody» und «Radium» produziert werden. Quer zu den drei Hallenschiffen ist auf der Ostseite ein weiteres Gebäude als Logistikachse und als Fläche für die Strahlanlage geplant. Mit einer Beheizung über die Fernwärme einer Biogasanlage, einer Klimatisierung im Sommer und einer großzügigen PV-Anlage zum Eigenverbrauch, erfüllen die Gebäude modernste Nachhaltigkeits-Standards. Der Neubau soll zu März 2026 fertig sein. Anschließend müssen noch Maschinen und Anlagen aufgebaut und in Betrieb genommen werden. Ab Juni 2026 startet dann voraussichtlich die Produktion. Bis dahin werden die Dreiseitenkipper und die Häckseltransportwagen in anderen Werkshallen mitproduziert. Aus alt mach neu Zusätzlich wurden die Hallen am alten Firmensitz in Coesfeld-Lette reaktiviert. An diesem Standort, ca. 5,5 km vom Hauptstandort entfernt, sollen dann die «FlexBody»-Dreiseitenkipper sowie Teile der «Carrier»-Serie endmontiert werden. Die Montage der komplexeren Radium Häckseltransportwagen bleibt am Hauptstandort, um von kurzen Wegen und schnellen Optimierungen in regelmäßigen Meetings zu profitieren. Neue Krampe Kollegen gesucht Neben dem Bau der neuen Hallen und der Beschaffung des dazugehörigen Maschinenparks, sucht Krampe aktuell verstärkt nach qualifiziertem Personal, das die entsprechenden Maschinen bedient und die neuen Anhänger produziert. Neben klassischer Werbung, wie Anzeigen, Radio- und Kino-Werbung werden auch Karriere-Abende inkl. Speed-Dating mit Robin Krampe und den Abteilungsleitern angeboten. Die Resonanz ist groß – zur Freude des Fahrzeugbauers, denn das Ziel ist es bis zum Ende des Jahres 40-50 neue Mitarbeitende zu finden. Weitere Informationen: Krampe Fahrzeugbau | © Fotos: Krampe
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Coesfeld - In diesem Jahr kamen mit dem Radium Häckseltransportwagen und dem neuen Dreiseitenkipper FlexBody gleich zwei neue Modelle ins Krampe-Produktportfolio. Kürzlich wurden die Test- und Prototypenfahrzeuge präsentiert; die Nullserie geht nun während der Ernte in den Einsatz. Nach der Vorstellung auf der Agritechnica im November sollen beide Fahrzeuge in Serie produziert werden. Bauforum24 Artikel (09.01.2025): Krampe Halfpipe HP20 Krampe schafft Platz für 7.600 qm zusätzliche Hallenfläche. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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Vilvoorde (Belgien) - Komatsu Europe ergänzt seine Produktreihe an Abbruchanbaugeräten durch einen neuen statischen Pulverisierer sowie einen rotierenden Pulverisierer und eine neue Abbruchzange. Bauforum24 Artikel (17.03.2025): Komatsu Radlader WA485-11 Komatsu Europe erweitert sein Angebot an Anbaugeräten für den Abbruch durch drei neue Produktlinien Die neuen Abbruchanbaugeräte sind so konzipiert, dass sie den Kundenanforderungen hinsichtlich Effizienz, Leistung und Zuverlässigkeit gerecht werden. Kurze Spielzeiten werden durch große Hydraulikkomponenten für maximalen Ölstrom und ein maßgefertigtes Ventil zur Geschwindigkeitsregelung erreicht. Auf der mechanischen Seite lag der Schwerpunkt in der Entwicklung auf Belastbarkeit und Verschleißfestigkeit. Daher werden Strenx® 960 Stahl für die Hauptstruktur, Hardox® für die Schutzplatten und Alu-Bronze-Buchsen am Hauptgelenk verwendet. Komatsu bietet eine umfassende Lösung aus einem Bagger und passenden Anbaugeräten an, wodurch Kunden Zeit bei der Auswahl ihrer Ausrüstung sparen. Um eine hohe Zuverlässigkeit sicherzustellen, wurden alle Maschinen- und Anbaugeräte-Kombinationen gründlich auf optimale Leistung getestet, sodass Kunden sich sicher sein können, die richtige Wahl getroffen zu haben. „Jedes Anbaugerät ist in vier Größen verfügbar. Rotierende Pulverisierer und Abbruchzangen für 15- bis 70-Tonnen-Maschinen und statische Pulverisierer für 16- bis 60- Tonnen-Maschinen“, erläutert Bastiaan Cassiman, Produktmanager für Anbaugeräte. „Die Anbaugeräte bieten jederzeit hohe Schneid- und Brechleistung. Sie zerkleinern jedes Material, sowohl beim Primär- als auch Sekundärabbruch.“ Komatsu setzt mit seiner Palette von Abbruchwerkzeugen, die auf herausragende Zuverlässigkeit, Benutzerfreundlichkeit und bequeme Wartung ausgelegt sind, neue Maßstäbe in der Abbruchtechnik. Mit hochwertigen Komponenten und leicht austauschbaren Teilen ermöglichen die Anbaugeräte von Komatsu einen schnellen Zugang für Wartungsarbeiten und minimale Ausfallzeiten, was zu hoher Produktivität beim Kunden beiträgt. Die neuen Anbaugeräte bieten nicht nur eine überlegene Leistung, sondern tragen auch zu einer sauberen und nachhaltigeren Umwelt bei. Die bereits in der Vergangenheit eingeführten Sortier- und Abbruchgreifer von Komatsu haben sich als wertvolle Werkzeuge für die Industrie erwiesen. Nun wird die Produktpalette durch die genannten Abbruchanbaugeräte erweitert und im Laufe des Jahres folgen noch weitere fortschrittliche Anbaugeräte. Hauptmerkmale Überdimensionierte Drehverbindung mit integriertem Hydraulikmotor Hardox® 450 Verschleißschutzplatten Bewehrungsstahlschneiden als Standard bei allen Modellen Maßgeschneiderte, austauschbare Zähne Optimale Position des Zylinders für eine konstant hohe Kraft Integriertes Ventil zur Geschwindigkeitsregelung Individuell gefertigte Hydraulikleitungen mit Drehkupplung für hohen Ölstrom Optimierte Zahngeometrie für maximales Eindringverhalten und höchste Brechleistung Mit integrierten Adaptern für vollhydraulische Schnellwechsler verfügbar Weitere Informationen: Komatsu Europe International | © Fotos: Komatsu
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