Search the Community

Showing results for tags 'herrenknecht'.



More search options

  • Search By Tags

    Type tags separated by commas.
  • Search By Author

Content Type


Forums

  • Bauforum24 Inside...
    • News & Infos zu Bauforum24
    • Fragen & Anregungen zu Bauforum24
    • Mitglieder stellen sich vor
    • Usertreffen & Stammtische
    • Bauforum24 Business Talk
  • Bauwesen - allgemeine Themen und News
    • News aus der Baumaschinen Industrie
    • News aus der Baubranche
    • Baufirmen
    • Messen & Veranstaltungen
    • Sonstiges zum Thema Bau
    • Versteigerungen, Auktionen, Ebay
    • Web Tipps
    • Fachliteratur & Zeitschriften
    • TV Tipps
    • Bauforum24 Mediathek
    • News aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft
    • Hersteller- und Firmeninformationen von A - Z
    • Verbands- , Organisations- & Gemeinschaftsinformationen von A bis Z
  • Baumaschinen & Baugeräte
    • Bagger
    • Seilbagger - hydraulisch
    • Radlader / Raddozer
    • Kompaktlader / Skidsteer Loader
    • Raupen / Dozer
    • Dumper & Muldenkipper
    • Grader
    • Scraper & Schürfraupen
    • Walzen, Verdichtung, Fertiger, Pflastermaschinen & Fräsen
    • Brecher & Siebanlagen
    • Sonstige Baumaschinen
    • Anbaugeräte & Löffel
    • Baugeräte & Werkzeuge
    • Baumaschinen allgemein
    • Baumaschinen - Technik
    • Baumaschinen Wartung, Reparatur & Diagnose
    • Baustellenlogistik
    • Jobreports Maschinen-Technik: Reparatur, Wartung, Konstruktion
    • Literatur, Prospekte, Kataloge, Merchandising
    • Gestohlene Baumaschinen - Sachfahndung
    • Baumaschinen - Vermietung / Verleih
  • Baustellen Fotos & Jobreports
  • Hoch & Tiefbau
  • Hausbau
  • Bergbau, Tagebau & Gewinnung
  • Ausbildung & Beruf
  • Jobbörse
  • Nutzfahrzeuge
  • Marktplatz
  • Krane, Schwerlast und Hebetechnik
  • Forstmaschinen
  • Oldtimer & Historisches
  • Off Topic
  • New Forum

Categories

  • Aibotix
  • ALLU
  • Ammann
  • Arden
  • Arjes
  • Atlas
  • Atlas Copco
  • Ausa
  • Ausbildung
  • Avant
  • Bauer
  • Bauforum24
  • Bell
  • Benninghoven
  • Bergmann
  • Beumer
  • BHS Sonthofen
  • BKT Bohnenkamp
  • Bomag
  • Bosch
  • Bosch Rexroth
  • Bott
  • Bredenoord
  • Brokk
  • BRZ
  • Case
  • Cifa
  • Claas
  • CompAir
  • Conrad
  • Continental
  • DAF
  • Dappen
  • Darda
  • Derix
  • Deutz
  • Deutz Fahr
  • Dewalt
  • Dienstleister
  • Doka
  • Doll
  • Doosan Bobcat
  • Dynapac
  • Endress
  • Engcon
  • Epiroc
  • Eurocomach
  • Expander
  • Fassi
  • Fayat
  • Fein
  • Fels
  • Fendt
  • Fiat
  • Flex
  • Flexco
  • Fliegl
  • Ford
  • Forschung
  • FRD
  • Fritzmeier
  • Fuchs
  • Fuso
  • Genie
  • Gergen
  • GHH
  • Giant
  • GINAF
  • Goldhofer
  • Goodyear
  • Groundforce
  • Hagedorn
  • Hamm
  • Hammel
  • HanseGrand
  • Hartl
  • Hatz
  • Haulotte
  • Hazet
  • HeidelbergCement
  • Hella
  • Herrenknecht
  • Hesse
  • Hiab
  • Hikoki
  • Hilti
  • Hinowa
  • Hitachi
  • HKS
  • Hunklinger
  • Husqvarna
  • Hydrema
  • Hyundai
  • Imko
  • Isuzu
  • Iveco
  • JCB
  • JLG
  • Kaeser
  • Kamag
  • Kärcher
  • Kässbohrer
  • Kee Safety
  • Keestrack
  • Kemroc
  • Kinshofer
  • Klaas
  • Kleemann
  • Klickparts GmbH
  • Kobelco
  • Koch
  • Kögel
  • Komatsu
  • Konecranes
  • Kramer
  • Krampe
  • Kubota
  • Holcim
  • Lehnhoff
  • Leica
  • Liebherr
  • Linden Comansa
  • LIS
  • LST
  • Magni
  • Makita
  • MAN
  • Manitou
  • MB Crusher
  • MBI
  • Mecalac
  • Meiller
  • Menzi Muck
  • Mercedes-Benz
  • Merlo
  • Metabo
  • Metso
  • MF Gabelstapler
  • Milwaukee
  • Moba
  • Moerschen Mobile Aufbereitung
  • MTS
  • MTU
  • New Holland
  • Nikola
  • Nissan
  • Norton Clipper
  • NZG
  • Olko
  • Optimas
  • Palfinger
  • Paschal
  • Paul Nutzfahrzeuge
  • Paus
  • Peri
  • Pfreundt
  • Poclain
  • Porr AG
  • Powerscreen
  • Prime Design
  • Probst
  • Putzmeister
  • Quadix
  • Rädlinger
  • RAM
  • Renault Trucks
  • Robo Industries
  • Rockster
  • Rotar
  • Rototilt
  • Rottne
  • RSP
  • Ruthmann
  • Sandvik
  • Sany
  • Scania
  • Schaeff
  • Schäffer
  • Scheppach
  • Scheuerle
  • Schiltrac
  • Schmitz Cargobull
  • Schwing Stetter
  • Sennebogen
  • SKF
  • SMP
  • Soilmec
  • Stehr
  • Tadano Faun
  • Takeuchi
  • Terex
  • TII Group
  • Topcon
  • Toro
  • Toyota
  • TPA Stahl
  • Tsurumi
  • Trimble
  • Unic Minikran
  • Unimog
  • Vemcon
  • Vögele
  • Volkswagen
  • Volvo
  • Wacker Neuson
  • Weber MT
  • Weidemann
  • Weserhütte
  • Westtech
  • Weycor
  • Wiedenmann
  • Wiggenhorn
  • Wirtgen
  • Wolffkran
  • XAVA
  • XCentric
  • XCMG
  • Yanmar
  • Zandt cargo
  • Zeppelin Cat
  • ZF
  • Zoeller
  • News Archiv
  • Messen/Events
  • Verbände

Categories

  • content_cat_name_1837
  • content_cat_name_306
  • content_cat_name_4403
  • content_cat_name_314
    • content_cat_name_315
    • content_cat_name_328
    • content_cat_name_332
    • content_cat_name_333
    • content_cat_name_336
    • content_cat_name_341
    • content_cat_name_345
    • content_cat_name_348
    • content_cat_name_349
    • content_cat_name_350
    • content_cat_name_956
    • content_cat_name_2615
    • content_cat_name_2769
    • content_cat_name_3053
    • content_cat_name_3341
    • content_cat_name_3387
    • content_cat_name_3405
    • content_cat_name_3515
    • content_cat_name_3968
    • content_cat_name_4275
    • content_cat_name_4903
    • content_cat_name_5001
    • content_cat_name_5324
    • content_cat_name_5781
    • content_cat_name_6198
    • content_cat_name_6337
    • content_cat_name_6338
  • content_cat_name_335
  • content_cat_name_339
  • content_cat_name_1439
  • content_cat_name_2235
  • content_cat_name_3827

Blogs

  • Mining Equipment

Find results in...

Find results that contain...


Date Created

  • Start

    End


Last Updated

  • Start

    End


Filter by number of...

Found 18 results

  1. Bauforum24

    Ausbildungstag bei Herrenknecht

    Schwanau, 03.06.2019 - Am 25. Mai 2019 lud die Herrenknecht AG interessierte Schülerinnen und Schüler mitsamt ihren Eltern zum Ausbildungstag in das Schwanauer Werk ein. Über 350 Besucher nutzten die Möglichkeit, in der topmodernen Ausbildwerkstatt hinter die Kulissen des Technologieführers im maschinellen Tunnelbau zu schauen. An 15 Stationen und Mitmachaktionen konnten die Jugendlichen die Ausbildungsmöglichkeiten entdecken und hautnah erleben, welche Aufgaben die Auszubildenden erwarten. Bauforum24 Artikel (31.01.2019): Herrenknecht E-Power Pipe An 15 Stationen wurden die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten praxisnah vorgestellt. Bei Mitmach-Aktionen konnten die Besucher das jeweilige Metier hautnah erleben und selbst Hand anlegen Schon vor dem offiziellen Beginn (um 10 Uhr) am 25. Mai fanden sich trotz strahlendem Sonnenschein die ersten Besucher an der Ausbildungswerkstatt der Herrenknecht AG in Schwanau ein. Insgesamt informierten sich mehr als 350 Besucher über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten. Die Präsentation der einzelnen Ausbildungsberufe sowie Mitmachaktionen erlaubten den Schüler/innen einen praxisnahen Einblick in den Beruf. An 15 Stationen wurden die 13 verschiedenen Ausbildungsberufe im gewerblichen, technischen und kaufmännischen Bereich sowie drei Studiums-Einstiegmöglichkeiten vorgestellt. Bei der Herstellung einer Rose aus Metall, dem Design technischer Zeichnungen und der Nutzung des Lötkolbens zeigte sich schnell vorhandenes Talent und Interesse für den dahinterstehenden Ausbildungsberuf. So wurden theoretische Jobbeschreibungen lebendig und erlebbar. Das Innere einer Tunnelbohrmaschine konnte anhand einer VR-Brille virtuell erkundet werden. Live-Impressionen erhielten interessierte Teilnehmer der im Halbstundentakt stattfindenden Werksbesichtigung. Highlight der Besichtigung war das sich drehende Schneidrad einer Tunnelbohrmaschine für ein Metro-Projekt. Das Interesse an den verschiedenen Angeboten und dem modernen Maschinepark in der Ausbildungswerkstatt war groß Fragen zum Bewerbungsprozess, zu theoretischen und praktischen Inhalten der Ausbildungsberufe und dualen Studiengängen sowie zum Ablauf der Ausbildung beantworteten die Auszubildenden und Ausbildungsleiter bereitwillig vor Ort. Die Gelegenheit, Informationen aus erster Hand zu erhalten, wurde gerne genutzt. Klaus Himmelsbach, Leiter des Ausbildungswesens bei der Herrenknecht AG, ist zufrieden: „Es freut mich persönlich, dass das Angebot, in unsere Ausbildungsberufe reinschnuppern zu können, so gut aufgenommen wird. Einfach toll, wenn wir junge Menschen von unserem Unternehmen begeistern und Transparenz schaffen. Denn erst, wenn sich Schüler wirklich etwas unter den Ausbildungsberufen vorstellen können, sind sie in der Lage, sich für die richtige Ausbildung zu entscheiden.“ Am vergangenen Samstag hatte Herrenknecht zum Ausbildungstag in die Ausbildungswerkstatt eingeladen. Rund 350 Schüler und ihre Eltern nahmen die Gelegenheit war, hinter die Kulissen des Schwanauer Unternehmens für Tunnelvortriebstechnik zu blicken Derzeit befinden sich ca. 150 Auszubildende bei der Herrenknecht AG am Standort Schwanau in der Ausbildung. Herrenknecht bietet ab dem neuen Ausbildungsjahr insgesamt 180 jungen Menschen Ausbildungs- und Studienplätze und ist damit einer der größten Ausbilder in der Region. Den gesamten Erlös vom Grill- sowie vom Kaffee-und Kuchen-Stand spendet das Ausbildungsteam an die Kinderkrebsklinik Freiburg. Weitere Informationen: Herrenknecht AG| © Fotos: Herrenknecht
  2. Schwanau, 03.06.2019 - Am 25. Mai 2019 lud die Herrenknecht AG interessierte Schülerinnen und Schüler mitsamt ihren Eltern zum Ausbildungstag in das Schwanauer Werk ein. Über 350 Besucher nutzten die Möglichkeit, in der topmodernen Ausbildwerkstatt hinter die Kulissen des Technologieführers im maschinellen Tunnelbau zu schauen. An 15 Stationen und Mitmachaktionen konnten die Jugendlichen die Ausbildungsmöglichkeiten entdecken und hautnah erleben, welche Aufgaben die Auszubildenden erwarten. An 15 Stationen wurden die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten praxisnah vorgestellt. Bei Mitmach-Aktionen konnten die Besucher das jeweilige Metier hautnah erleben und selbst Hand anlegen Hier geht's zum vollständigen Beitrag
  3. Bauforum24

    bauma Innovationspreis 2019

    Frankfurt am Main, 05.02.2019 - Es geht auf das Finale zu. Die fünfzehn Kandidaten für den bauma Innovationspreis 2019 stehen fest. Auf dem Mediendialog am 28. und 29. Januar in München wurden sie der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Fachjournalisten hatten dort die Möglichkeit, ihre Wertung abzugeben. Keine leichte Aufgabe, denn die Unternehmen und Institute haben sich bereits über zwei Auswahlrunden hinweg qualifiziert. Den Preis verdient hat somit jeder von ihnen. Bauforum24 Artikel (29.01.2019): bauma - Branchenbarometer bauma Innovation Award Preisträger 2016 in der Allerheiligen-Hofkirche in München Der Innovationspreis wird zum zwölften Mal in den Kategorien Maschine, Komponente/digitale Systeme, Bauwerk/Bauverfahren/Bauprozesse, Wissenschaft/Forschung und Design vergeben. Insgesamt 138 Bewerbungen aus dem In- und Ausland stellten sich dem Wettstreit um die fortschrittlichste technische Entwicklung. Die fünf Sieger werden nach dem Mediendialog ermittelt und am Vorabend der bauma, die vom 8. bis 15. April auf dem Messegelände in München stattfindet, in der Allerheiligen-Hofkirche in der Residenz geehrt. Die Jury bewertet die Bewerbungen anhand von Kriterien, die für die Branche und ihre Zukunft bedeutsam sind. Dazu gehört wie praxisorientiert eine Lösung ist oder welches wirtschaftliche Potenzial sie bietet. Die zunehmende Digitalisierung spielt ebenso eine Rolle wie Umweltschutzaspekte, Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz oder die Humanisierung des Arbeitsplatzes. In der Kategorie Design sind Ästhetik und Optik oder die Verbindung von Form und Funktion weitere entscheidende Kriterien. Für den Innovationspreis nominiert sind folgende Bewerber: Kategorie 1 Maschine • E-Power Pipe®, Herrenknecht AG • 370 EC-B Fibre, Liebherr-Werk Biberach GmbH • Neue Großfräse mit MILL ASSIST, Wirtgen GmbH Kategorie 2 Komponente/digitale Systeme • Bomag Ion Dust Shield, Bomag GmbH • Positionierungssystem DokaXact, Doka GmbH • Schichtdickenmessung PAVE-TM, Moba Mobile Automation AG Kategorie 3 Bauwerk/Bauverfahren/Bauprozesse • b-project, Bauer Spezialtiefbau GmbH • Weltweit. Die mobile Fertigung, Max Bögl Stiftung & Co. KG • Innovative Bautechniken für das Bauen von Morgen, Ed. Züblin AG, Direktion Stuttgart Kategorie 4 Wissenschaft/Forschung • Conti-E-Impulszerkleinerung, TU Bergakademie Freiberg, Institut für Aufbereitungsmaschinen • Fahrer Leitsystem 4.0, TU München, Lehrstuhl Materialfluss und Logistik • Definierter Abtrag hochbewehrter Stahlbetone, Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Kategorie 5 Design • INTUSI Intuitives User Interface, Liebherr-Hydraulikbagger GmbH • Mecalac TV1200, Mecalac Construction Equipment • Design HDD-System Drill 2019, Tracto-Technik GmbH & Co. KG Der Wettbewerb ist ein gemeinschaftliches Projekt unter der Federführung des VDMA e.V., des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie e.V. (HDB), des Zentralverbands des deutschen Baugewerbes e.V. (ZDB), des Bundesverbands Baustoffe - Steine und Erden e.V. (BBS) und der bauma. Mit dem Mediendialog hat die internationale Fachpresse gut zweieinhalb Monate vor Messebeginn die Gelegenheit, mit Ausstellern Interviews zu führen und sich über neue Produkte zu informieren. Über 440 Aussteller-Vertreter aus 23 Ländern und rund 220 Journalisten aus 38 Ländern haben diese Möglichkeit zum persönlichen Austausch genutzt. Weitere Informationen: bauma Innovationspreis 2019 und VDMA e.V.| © Fotos: VDMA
  4. Frankfurt am Main, 05.02.2019 - Es geht auf das Finale zu. Die fünfzehn Kandidaten für den bauma Innovationspreis 2019 stehen fest. Auf dem Mediendialog am 28. und 29. Januar in München wurden sie der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Fachjournalisten hatten dort die Möglichkeit, ihre Wertung abzugeben. Keine leichte Aufgabe, denn die Unternehmen und Institute haben sich bereits über zwei Auswahlrunden hinweg qualifiziert. Den Preis verdient hat somit jeder von ihnen. Bauforum24 Artikel (29.01.2019): bauma - Branchenbarometer bauma Innovation Award Preisträger 2016 in der Allerheiligen-Hofkirche in München Hier geht's zur kompletten Bauforum24 News
  5. Bauforum24

    Herrenknecht E-Power Pipe®

    Schwanau / München, 29.01.2019 - E-Power Pipe® ist ein grabenloses Verfahren für die wirtschaftliche und umweltschonende Verlegung von Erdkabeln. Die Neuentwicklung von Herrenknecht ist für den bauma Innovationspreis 2019 in der Kategorie „Maschine“ nominiert. Die grabenlose Technologie bietet gegenüber der konventionellen offenen Bauweise deutliche Vorteile. Das innovative Verfahren schließt eine technische Lücke, weil es Vortriebe kleinen Durchmessers mit zehnfach größeren Haltungslängen, geringerer Tiefenlage sowie hoher Präzision und Geschwindigkeit ermöglicht. Bauforum24 Artikel (19.10.2018): Neue Abwasserkanäle für Singapur Mit E-Power Pipe® hat die Herrenknecht AG ein innovatives Verfahren entwickelt, das allen Anforderungen der grabenlosen Verlegung von Kabelschutzrohren gerecht wird und eine echte wirtschaftliche Alternative zur offenen Verlegung darstellt. Mit E-Power Pipe® hat Herrenknecht ein neues Verfahren entwickelt, um Kabelschutzrohre kleineren Durchmessers über lange Strecken von über einem Kilometer schnell und sicher im Untergrund zu installieren. Das innovative Verfahren hat bewährte Bohrtechnologien zielführend modifiziert und weiterentwickelt, sodass Erdkabel zukünftig grabenlos sowie oberflächennah in zwei bis vier Metern Tiefe mit minimalem Eingriff in die Landschaft verlegt werden können. Herzstück ist die komplett ferngesteuerte Vortriebsmaschine AVNS350XB, die mit einem Bohrdurchmesser von 505 Millimetern für Haltungslängen über 1.000 Metern ausgelegt ist. Mit hoher Präzision kann die Maschine den geplanten Streckenverlauf einhalten und so bestehende Infrastrukturen wie Rohrleitungen, Straßen, Schienen oder kleinere Gewässer sicher unterqueren. Einzelne Bohrungen können in einem geringen Abstand von lediglich 1 – 2 m realisiert und so mehrere Leitungen parallel verlegt werden. Mit der neu entwickelten Vortriebsmaschine AVNS350XB können Haltungen mit bis zu 10- fach längeren Vortriebslängen als bisher grabenlos realisiert werden. Die Vortriebsmaschine ist mit einer Strahlförderpumpe (Jetpump) und einem integrierten Hydraulikaggregat ausgestattet. Die beengten Platzverhältnisse limitierten mit herkömmlichen Methoden die Materialabförderung über längere Abschnitte und begrenzten damit bislang auch die mögliche Vortriebslänge. Durch den Einsatz der Jetpump zur Abförderung des Abraummaterials können im kleinenDurchmesserbereich bis zu 10-fach längere Vortriebsstrecken bei hohen Geschwindigkeiten realisiert werden. Das zweistufige Verlegeverfahren E-Power Pipe® Am Startpunkt wird eine neu entwickelte Vorschubeinheit installiert, mit deren Vorschubkraft Vortriebsrohre und Vortriebsmaschine entlang der vorgegebenen Trasse in Richtung des Zielpunkts gedrückt werden. Das Bohrloch bleibt hierbei permanent durch die Maschine bzw. die Vortriebsrohre sicher gestützt. Nach dem Durchstich am Zielpunkt wird die Vortriebsmaschine von den Vortriebsrohren getrennt. Im Anschluss wird das vorgefertigte Kabelschutzrohr mit den noch im Bohrloch befindlichen Vortriebsrohren verbunden und über die Vorschubeinheit im Startschacht zurück- und damit eingezogen. Nach der Installation des Schutzrohrs ist die Mission von E-Power Pipe® abgeschlossen. Der finale Einzug der Erdkabel erfolgt durch entsprechend spezialisierte Unternehmen. Das E-Power-Pipe®-Verfahren hat sich bereits in Pilotprojekten bewährt. Hier der erfolgreiche Durchbruch bei einem Pilotprojekt in Borken. Bestandteil der Verfahrensinnovation war die Entwicklung von neuen, verlängerten Vortriebsrohren, die einen deutlich kontinuierlicheren Vortrieb ermöglichen. Speziell für diese Vortriebsrohre entwickelte Herrenknecht eine passende Vorschub- und Zugeinheit mit 10 Metern Hub und einer Schub- und Zugkraft von 350 Tonnen. Die Technik basiert auf einer Zahnstangenführung, angetrieben mit Elektromotoren. Dadurch sorgt das innovative Konzept für höhere Verlege-Performance und wegen geringer Geräuschemissionen für höhere Akzeptanz. Bei den Pilotprojekten konnte das E-Power-Pipe®-Verfahren mit Tagesbestleistungen von 184 m beim Vortrieb und 266 m während des Schutzrohreinzugs überzeugen. Die Leistungsfähigkeit von E-Power Pipe® konnte in Pilotprojekten bereits erfolgreich unter Beweis gestellt werden. Dabei wurden Tagesbestleistungen von 184 m beim Vortrieb und 266 m während des Schutzrohreinzugs erzielt. Die Entwicklung des Verfahrens wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert (BMWi-Forschungsvorhaben IBoTec) und von Herrenknecht in Zusammenarbeit mit der Amprion GmbH und der RWTH Aachen durchgeführt. Umweltschonende Alternative zur offenen Bauweise Die Installation von Erdkabeln mit dem E-Power-Pipe®-Verfahren bietet eine bodenschonende Alternative zur konventionellen offenen Bauweise. Durch das grabenlose Verlegeverfahren reduzieren sich die Erdbewegungen auf die Stellen an denen später HGÜ-Kabel verbunden werden müssen. Dies kann auf die gesamte Trasse bezogen eine Reduktion um etwa 90 Prozent bedeuten. Die Verlegung erfolgt über lange Strecken ohne Umwelteinflüsse, da die Oberflächen und der Bodenaufbau weitgehend erhalten bleiben. Der Einsatz von Baumaschinen und LKWs wird auf diese Weise ebenso wie die Lärm- und Emissionsbelastung erheblich verringert. Die Stahlschutzrohre wurden eigens für die neue, grabenlose Verlegetechnologie entwickelt. Sie sind länger als gewöhnliche Rohre, mit einer innovativen Verbindungstechnik ausgestattet und ermöglichen einen deutlich kontinuierlicheren Vortrieb. Grabenlose Technologie zum Ausbau des Hochspannungsnetzes Im Rahmen des geplanten Netzausbaus mit Gesamtinvestitionen von ca. 50 Mrd. Euro (inkl. Offshore Netzanbindungen) ergibt sich in Deutschland ein Bedarf an 3.050 Kilometern Netzverstärkungen an vorhandenen Trassen und rund 2.400 Kilometern neuer Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungs-Leitungen, die vorrangig als Erdkabel auszuführen sind. Mit einer umweltfreundlichen Verlegung leistungsfähiger Stromtrassen können Anwohner und Grundstückseigentümer entlastet, die gesellschaftliche Akzeptanz erhöht und Genehmigungsverfahren beschleunigt werden. Die neue Vortriebsmaschine AVNS350XB fährt komplett ferngesteuert. So kann die Maschine den geplanten Streckenverlauf präzise einhalten und bestehende Infrastrukturen sicher unterqueren. Auch der Personalaufwand ist im Vergleich zur offenen Verlegung deutlich geringer. So können mit gleichem Personaleinsatz mehrere Trassenabschnitte gleichzeitig bearbeitet werden. Diese Zeit- und Kostenersparnis steigert die Effizienz erheblich. Mit diesem Verfahren kann sich die deutsche Bauindustrie neue Geschäftsfelder und ein weltweites Wachstumspotenzial erschließen. Nominierung für den bauma Innovationspreis 2019 Das Verfahren wurde für den bauma Innovationspreis 2019 in der Kategorie „Maschine“ nominiert. Der Preis wird Mitte April in fünf Kategorien vergeben. Eine Fachjury bewertet Praxisrelevanz, wirtschaftliches Potenzial und Beitrag zum Umweltschutz der Innovationen. Der Preis wird gemeinschaftlich ausgelobt und in fünf Kategorien vergeben vom VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.), der bauma und den Spitzenverbänden der deutschen Bauwirtschaft, HDB (Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.), ZDB (Zentralverband des deutschen Baugewerbes e.V.) und BBS (Bundesverband Baustoffe-Steine und Erden e.V.). Nahe dem rheinland-pfälzischen Bacharach findet derzeit das dritte Pilotprojekt des E-Power- Pipe®-Verfahrens statt. MASCHINENDATEN E-POWER PIPE® Maschinentyp: AVNS350XB › Bohrdurchmesser: 505 mm › Max. Drehmoment: 10 kN › Durchmesser Schutzrohr: ca. DN250 bis DN400 › Verlegelänge: > 1.000 m › Verlegetiefe: 1,5 m bis 4 m › Abstand der Leitungen: 1 m bis 2 m Weitere Informationen: Herrenknecht AG| © Fotos: Herrenknecht
  6. Schwanau / München, 29.01.2019 - E-Power Pipe® ist ein grabenloses Verfahren für die wirtschaftliche und umweltschonende Verlegung von Erdkabeln. Die Neuentwicklung von Herrenknecht ist für den bauma Innovationspreis 2019 in der Kategorie „Maschine“ nominiert. Die grabenlose Technologie bietet gegenüber der konventionellen offenen Bauweise deutliche Vorteile. Das innovative Verfahren schließt eine technische Lücke, weil es Vortriebe kleinen Durchmessers mit zehnfach größeren Haltungslängen, geringerer Tiefenlage sowie hoher Präzision und Geschwindigkeit ermöglicht. Bauforum24 Artikel (19.10.2018): Neue Abwasserkanäle für Singapur Mit E-Power Pipe® hat die Herrenknecht AG ein innovatives Verfahren entwickelt, das allen Anforderungen der grabenlosen Verlegung von Kabelschutzrohren gerecht wird und eine echte wirtschaftliche Alternative zur offenen Verlegung darstellt. Hier geht's zur kompletten Bauforum24 News
  7. Bauforum24

    Neue Abwasserkanäle für Singapur

    Singapur/Schwanau, 18.10.2018 - In Singapur bohrte eine Herrenknecht-Tunnelbohrmaschine zwei große Abwasserröhren des Stamford Diversion Kanal. Die Herausforderung dabei: kurvige Engstellen, innerstädtischer Vortrieb in einer der am dichtesten besiedelten Städte der Welt. Nach dem finalen Durchbruch der jeweils 1.000 Meter langen Zwillingsröhren werden die neuen Abwasserkanäle zukünftig den Fluss „Singapore River“ entlasten und Überschwemmungen eindämmen. Bauforum24 Artikel (01.10.2018): Herrenknecht Tunnelbohrmaschinen Der Stamford Diversion Canal besteht aus zwei Zwillingsröhren mit jeweils rund 1.000 Metern Länge. Eine besondere Herausforderung für die Baustellen-Crew stellte ein Kurvenradius von 180 Metern dar Mit knapp sechs Millionen Einwohnern auf einer Fläche von lediglich 700 Quadratkilometern belegt Singapur weltweit den dritten Platz der am dichtesten besiedelten Länder der Welt. Dort bohrte der EPB-Schild S-975 von Herrenknecht zwei Abwasserkanäle mit einer Länge von zwei Mal rund 1.000 Meter. Der finale Durchbruch erfolgte im Dezember 2017. Die neuen Röhren erweitern das bereits bestehende Abwassersystem und entlasten langfristig den Fluss „Singapore River“, beispielsweise bei Starkregen. Dadurch sinkt die Überschwemmungsgefahr im Stadtstaat erheblich. Mitten im Zentrum von Singapur ergänzen die beiden Zwillingsröhren den fünf Kilometer langen, bereits bestehenden Stamford Kanal. Aufgrund der innerstädtischen Lage wurde für den runden Startschacht mit 24 Metern der kleinstmögliche Durchmesser gewählt. Wegen der engen Platzverhältnisse soll bereits bei der Konstruktion auf eine möglichst kompakte Bauweise der Maschine geachtet wurden sein. Die Einzelteile des EPB-Schildes trafen laut Herrenknecht just in time auf der Baustelle ein. Sorgfältig und behutsam ließen die Herrenknecht-Ingenieure die TBM Bauteil für Bauteil in den Startschacht hinab, bis diese für ihre Tunnelmission bereit war. Die Herrenknecht-Tunnelbohrmaschine (EPB- Schild, Ø 5.250 mm) hat einen Schilddurchmesser von 5.250 mm und eine Antriebsleistung von 630 kW. Die Maschine erreichte Ende 2017 die Zielwand für den finalen Durchbruch Nach Fertigstellung der ersten Röhre wurde die Maschine an ihren Ausgangspunkt im Startschacht zurückgebracht, wo sie mit dem Vortrieb für die zweite Tunnelröhre begann. Mit einer Antriebsleistung von 630 Kilowatt arbeitete sich die TBM durch komplexe Bodenverhältnisse (Granit im hohen Verwitterungsgrad) und unterquerte bei geringer Überdeckung belebtes Stadtgebiet der Metropole Singapur, gesäumt von Wolkenkratzern mit Shoppingmalls und Wohnungen. In den Jahren 2010 und 2011 war die „Orchard Road“, die in der Nähe des Stamford Kanals verläuft, immer wieder von starken Überschwemmungen betroffen, da der bestehende Abwasserkanal die Wassermassen bei Starkregen und Sturmflut nicht fassen konnte. In den letzten Jahren seien die Regenfälle stärker und Überschwemmungen in Singapur häufiger geworden, berichtet die „National Water Agency“. Dies soll künftig durch die Erweiterung des Abwassersystems vermieden und der Stamford Kanal um bis zu 30 Prozent entlastet werden. Nach Bestleistungen von 91 Metern pro Woche konnte das Baustellenteam des Kunden Tiong Seng Contractors (Pte.) Ltd. im Dezember 2017 den finalen Durchbruch feiern Herausforderungen waren außerdem der geringe Abstand der beiden Röhren zueinander sowie ein enger Kurvenradius von 180 Metern im Trassenverlauf. Hier waren Präzision und Feinarbeit gefragt: Mit Schildgelenkzylindern wurde die Kurvenfahrt kontinuierlich so angepasst, dass sich die Abweichungen immer innerhalb der Toleranz bewegten. So war ein kontinuierlicher Vortrieb mit Bestleistungen von bis zu 18 Metern am Tag und 91 Metern pro Woche möglich. Die Baustellenmannschaft des Kunden Tiong Seng Contractors (Pte.) Ltd. leistete eine hervorragende Performance. Weitere Informationen: Herrenknecht | © Fotos: Herrenknecht
  8. Singapur/Schwanau, 18.10.2018 - In Singapur bohrte eine Herrenknecht-Tunnelbohrmaschine zwei große Abwasserröhren des Stamford Diversion Kanal. Die Herausforderung dabei: kurvige Engstellen, innerstädtischer Vortrieb in einer der am dichtesten besiedelten Städte der Welt. Nach dem finalen Durchbruch der jeweils 1.000 Meter langen Zwillingsröhren werden die neuen Abwasserkanäle zukünftig den Fluss „Singapore River“ entlasten und Überschwemmungen eindämmen. Der Stamford Diversion Canal besteht aus zwei Zwillingsröhren mit jeweils rund 1.000 Metern Länge. Eine besondere Herausforderung für die Baustellen-Crew stellte ein Kurvenradius von 180 Metern dar Hier geht's zur kompletten Bauforum24 News
  9. Bauforum24

    Herrenknecht Tunnelbohrmaschinen

    Oslo, Norwegen / Schwanau, Deutschland, 28.09.2018 - Königlicher Doppel-Durchbruch in Oslo. Nach je rund 9 Kilometern durch knallharten Gneis schaffen die Zwillingstunnelbohrmaschinen von Herrenknecht „Queen Eufemia“ und „Queen Ellisiv“ am Dienstag, den 11. September 2018, einen historischen Doppeldurchbruch, nahe der Osloer Innenstadt. Das Follo Line Projekt ist das derzeit größte Infrastrukturprojekt des Landes und umfasst den Bau des längsten Eisenbahntunnels Norwegens. Die beiden 20 Kilometer langen Tunnelröhren verbinden Oslo mit dem südlicheren Ski und sollen so die Fahrzeit für Pendler ab 2021 um die Hälfte verkürzen. Bauforum24 Artikel (06.09.2018): Besuch bei Herrenknecht Queen Eufemia bricht als erste der beiden Schwestermaschinen durch den Fels. Rund 24 Monate nach Vortriebsstart legt der Doppeldurchbruch einen Meilenstein im Follo Line Projekt. Per Livestream verfolgten am 11. September rund 25.000 Zuschauer weltweit die eng aufeinanderfolgenden Durchbrüche zweier Herrenknecht-Schwestermaschinen, „Queen Eufemia“ und „Queen Ellisiv“. Nicht nur für den Bauherren Bane NOR und das Joint Venture Acciona-Ghella war das ein historischer Tag. Auch die norwegische Tunnelbranche erlebt mit dem Einsatz von insgesamt vier Herrenknecht-Tunnelbohrmaschinen (TBM) beim Großprojekt Follo Line eine Premiere. Es ist ein Vorstoß maschineller Vortriebstechnik in ein Land, in dem traditionell der konventionelle Tunnelbau dominiert. Doch Anne Kathrine Kalager, Projektleiterin bei Bane NOR ist sich sicher: “TBM werden künftig in Großprojekten eine realistische Alternative sein, sogar in unserem extremen Hard Rock.” Die vier TBM mit Durchmessern von je 9.900 mm bohren sich seit Ende 2016 insgesamt durch rund 36 Kilometer knallharten Gneis. Die Eisenbahnstrecke Follo Line, mit einer Gesamtlänge von 22 Kilometern, soll im Dezember 2021 fertiggestellt werden. Auf 20 Kilometern wird die Strecke im Untergrund gebaut. Ein Großteil davon mittels maschineller Vortriebstechnik – genauer: 18,5 Kilometer. Wenige Minuten nach dem ersten Durchbruch bricht auch Queen Ellisiv nach nur 23 Monaten durch den knallharten Gneis. 9 Kilometer Vortrieb liegen hinter den TBM. Zwei weitere Tunnelbohrmaschinen bohren sich aktuell noch durch Gneis und Hartgestein in Richtung Ski. Foto: © Acciona Ghella Joint Venture Bis zum finalen Durchbruch der vier Maschinen müssen insgesamt vier Millionen Kubikmeter Fels weichen – das ist fast das doppelte Volumen der Cheops-Pyramide. Um die knallharte Mission zu meistern werden Doppelschild-TBM eingesetzt. Sie zählen zu den technisch anspruchsvollsten Tunnelvortriebsmaschinen und vereinen die Funktionsprinzipien von Gripper und Einfachschild-TBM in einer Maschine. Die Verfahrenskombination ermöglicht in standfesten Geologien parallel zum Vortrieb den Einbau von Betonsegmenten. Die Bestleistung von „Queen Ellisiv“ lag unter diesen extremen Bedingungen bei 19 Ringen, das entspricht rund 34 Metern pro Tag. Doch nicht nur der Vortrieb verlief zügiger als erwartet. Die Werksabnahme für die erste TBM im März 2016 erfolgte bereits elf Monate nach Auftragseingang. Nur 19 Monate lagen zwischen Vertrag und dem Arbeitsbeginn der vierten und damit letzten Maschine in Oslo, im November 2016. Zeitweise waren rund dreißig Herrenknecht-Serviceexperten gleichzeitig vor Ort, um den Aufbau der Maschinen tatkräftig zu unterstützen. „So waren wir dem offiziellen Zeitplan mit dem Start der TBM rund vier Monate voraus“, erklärt Fernando Vara, Projektdirektor des Acciona-Ghella Joint Ventures. Auch während des Vortriebs arbeiten die Bohr-und Serviceteams eng zusammen. In Schwanau kümmern sich bis zu 40 Sanierungsexperten um die professionelle Wiederaufbereitung der Schneidrollen. Mit der Güte der Abbauwerkzeuge steht und fällt der Vortrieb. Gefertigt aus Spezialstahl, 19 Zoll im Durchmesser sind sie rund 190 Kilogramm, die Zentrumsschneidrollen sogar 372 Kilogramm schwer. Sie werden mit bis zu 32 Tonnen Druck auf 70 Ringbahnen gegen den extrem abrasiven Fels gedrückt. Die geologischen Bedingungen führen zu hohem Verschleiß. Während des gesamten Projekts müssen auf jeder Maschine rund 4.250 Rollenwechsel ausgeführt werden. „Niemals zuvor habe ich es mit einem derart harten Gestein zu tun gehabt. Das packt man nur mit Teamwork“, so Francesco Giampietro, langjähriger TBM-Manager bei Ghella. Per Livestream konnte man am 11. September weltweit den Doppeldurchbruch verfolgen. Auch vor Ort warteten die Bohrteams auf den Durchschlag der beiden Tunnelbohrmaschinen. Foto: © Acciona Ghella Joint Venture Das Follo Line Projekt ist das aktuell größte Infrastrukturprojekt in Norwegen. Ab 2021 wird die Hochgeschwindigkeitsstrecke Oslo mit dem südlich gelegenen Ski verbinden. Durch das Umsteigen von PKW auf öffentliche Verkehrsmittel soll das Verkehrsaufkommen in der norwegischen Hauptstadt reduziert werden. Ein wichtiger Meilenstein ist hierfür die Follo Line. „Die Hälfte der norwegischen Bevölkerung lebt im Umkreis von 100 Kilometern um die Hauptstadt“, so Kalager. „Somit verstärkt die Follo Line auch das gesellschaftliche Fundament für die Zukunft.“ Bis hier Züge fahren, geht es für zwei Maschinen weiter durch extrem harten Fels. Im Frühjahr 2019 wird der finale Durchbruch der beiden weiteren Tunnelbohrmaschinen erwartet, die sich aktuell noch im Vortrieb in Richtung Ski befinden. Bis dahin bohren sich „Anna from Kloppa“ und „Magda Flatestad“ tagtäglich durch eine der, mit bis zu 300MPa, härtesten Gesteinsarten der Welt. Der erfolgreiche Doppeldurchbruch ist eine Premiere in dem bislang von konventionellem Tunnelbau dominierten Norwegen. Foto: © Acciona Ghella Joint Venture Projektdaten Felsenfester Vortrieb: Doppel-Durchbruch bei der Follo Line MASCHINENDATEN PROJEKTDATEN S-980, S-981, S-982 UND S-983 – FOLLO LINE- NORWEGEN Maschinentyp: 4x Doppelschild-TBM › Schilddurchmesser: 4x 9.900 mm › Antriebsleistung: 4x 4.550 kW › Vortriebslänge: 1x 8.881 m 1x 8.892 m 1x 9.113 m 1x 9.128 m › Geologie: Festgestein, Gneis › Bauherr: Bane NOR › Kunde: AGJV Acciona-Ghella Joint Venture Die beiden 20 Kilometer langen Tunnelröhren verbinden Oslo mit dem südlicheren Ski und sollen so die Fahrzeit für Pendler ab 2021 um die Hälfte verkürzen. Weitere Informationen: Herrenknecht AG| © Fotos: Herrenknecht AG + Acciona Ghella Joint Venture
  10. Oslo, Norwegen / Schwanau, Deutschland, 28.09.2018 - Königlicher Doppel-Durchbruch in Oslo. Nach je rund 9 Kilometern durch knallharten Gneis schaffen die Zwillingstunnelbohrmaschinen von Herrenknecht „Queen Eufemia“ und „Queen Ellisiv“ am Dienstag, den 11. September 2018, einen historischen Doppeldurchbruch, nahe der Osloer Innenstadt. Das Follo Line Projekt ist das derzeit größte Infrastrukturprojekt des Landes und umfasst den Bau des längsten Eisenbahntunnels Norwegens. Die beiden 20 Kilometer langen Tunnelröhren verbinden Oslo mit dem südlicheren Ski und sollen so die Fahrzeit für Pendler ab 2021 um die Hälfte verkürzen. Bauforum24 Artikel (06.09.2018): Besuch bei Herrenknecht Queen Eufemia bricht als erste der beiden Schwestermaschinen durch den Fels. Rund 24 Monate nach Vortriebsstart legt der Doppeldurchbruch einen Meilenstein im Follo Line Projekt. Hier geht's zur kompletten Bauforum24 News
  11. Bauforum24

    Besuch bei Herrenknecht

    Schwanau, 05.09.2018 - Die Herrenknecht AG empfängt den Bundesminister für Wirtschaft und Energie Peter Altmaier im Werk Schwanau. Am 05.09.2018 stellte Unternehmensgründer und Vorstandsvorsitzender Dr.-Ing. E.h. Martin Herrenknecht dem Bundesminister das Unternehmen und das globale Projektgeschäft vor. Die Energiewende sowie die weltweiten Marktherausforderungen für das Unternehmen standen als Gesprächsthemen im Vordergrund. Bauforum24 Artikel (16.07.2018): Herrenknecht Ausbildungstag 2018 Am 4.9.2018 informierte sich Peter Altmaier bei einem Besuch im Schwanauer Werk der Herrenknecht AG über das Unternehmen und das globale Projektgeschäft des Weltmarktführers in der maschinellen Tunnelvortriebstechnik. Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, besuchte am Dienstag den 04.09.2018, die Herrenknecht AG in Schwanau und informierte sich vor Ort über das Unternehmen, die internationale Projektwelt sowie über einzelne im Bau befindliche Tunnelbohrmaschinen (TBM). Thematisiert wurden zusätzlich die Herausforderungen am Weltmarkt der Tunnelbaubranche. Beim anschließenden Firmenrundgang stellte Vorstandsvorsitzender Dr.-Ing. E.h. Martin Herrenknecht das innovative Verfahren E-Power-Pipe® vor, mit dem Kabelschutzrohre für die anschließende Installation von Hochspannungsleitungen sicher und schnell verlegt werden können. Tunnelbohrmaschinen von Herrenknecht kommen weltweit für Ver- und Entsorgungsleitungen aller Art sowie bei herausfordernden Tunnelprojekten zum Einsatz. Auch zu den weltweiten Marktherausforderungen tauschte man sich aus. Herrenknecht ist weltweit führend in der maschinellen Tunnelvortriebstechnik. Mit EPower- Pipe® hat das Unternehmen ein neues Verfahren entwickelt, um Kabelschutzrohre kleineren Durchmessers mit Haltungslängen von über einem Kilometer schnell und sicher im Untergrund zu installieren – bislang gab es für diese Anforderungskombination keine technische Lösung. Die grabenlose Technologie kann präzise gesteuert und bei nur geringen Überdeckungen eingesetzt werden. Damit bietet sie beim Hochspannungs-Netzausbau eine bodenschonende Alternative zur konventionellen offenen Bauweise. Dies verringert anschließende Renaturierungsmaßnahmen der unterirdischen Stromtrasse und kann so zu einer besseren Akzeptanz in der Bevölkerung beitragen. Beim Werksrundgang stellte der Vorstandsvorsitzende Dr.-Ing. E.h. Martin Herrenknecht das innovative Verfahren E-Power-Pipe® vor, mit dem Kabelschutzrohre für die anschließende Installation von Hochspannungsleitungen sicher und schnell verlegt werden können. Im Frühjahr 2017 stellte Herrenknecht zusammen mit der Amprion GmbH, einem in Europa führenden Übertragungsnetzbetreiber, und der RWTH Aachen mit einem erfolgreichen Pilotprojekt in Borken (Nordrhein-Westfalen) die Leistungsfähigkeit von E-Power Pipe® unter Beweis. Die Entwicklung des Verfahrens wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert (BMWi-Forschungsvorhaben IBoTec) und von Herrenknecht in Kooperation mit der Amprion GmbH und der RWTH Aachen durchgeführt. Zugute kommt dem Familienunternehmen aus Schwanau dabei die Erfahrung aus mehr als 4.100 Projekten weltweit. Neben Referenzen für Ver- und Entsorgungsleitungen aller Art (Utility Tunnelling) gehören dazu herausfordernde Tunnelprojekte in Europa wie beispielsweise der Eisenbahntunnel Follo Line, bei dem sich vier Highspeed-Tunnelbohrer durch härtesten norwegischen Gneis arbeiten. Ebenso sind Herrenknecht-TBM beim Infrastrukturausbau der französischen Hauptstadt, „Grand Paris Express“, im Einsatz, bei dem mehr als 200 Kilometer neue Metrolinien erstellt werden. Mit dem Brenner Basistunnel entsteht derzeit die längste unterirdische Eisenbahnverbindung der Welt. Aber auch bei großen Tunnelbau- Projekten in Australien, den USA und in China bohren die Tunnelbohrmaschinen des mittelständischen Familienunternehmens. Neben dem Vorstand war auch Wolfgang Brucker (Bürgermeister von Schwanau, 5. v. rechts), Dr. Johannes Fechner (Bundestagsabgeordneter SPD, 3. v. links) und Marion Gentges (CDULandtagsabgeordnete) anwesend. Der EPBSchild von Herrenknecht im Hintergrund wird in Virginia, USA, einen knapp zwei Kilometer langen Autobahntunnel erstellen, der die Chesapeake Bucht mit dem Festland verbindet. Peter Altmaier sagte während seines Besuchs: „Die technischen Leistungen der Herrenknecht AG beeindrucken weltweit. Immer wieder schafft es das Unternehmen, die Grenzen des Machbaren im Tunnelbau zu verschieben und innovative Lösungen auch auf angrenzenden Geschäftsfeldern zu entwickeln. Als Bundeswirtschaftsminister setze ich mich dafür ein, dass solche Erfolge in unserem Land auch in Zukunft möglich sind.“ Besonders für Projekte mit sehr anspruchsvollen technologischen Anforderungen ist das Know-how von Herrenknecht gefragt. „In Anbetracht der derzeitigen Abschottungstendenzen vieler Länder und politischer Unwägbarkeiten wird die weltweite Situation komplexer. In China beispielweise müssen wir in der Branche mit staatlich geförderten Playern konkurrieren,“ erläutert Dr.-Ing. E.h. Martin Herrenknecht die herausfordernde Marktsituation. „Durch das umfassende Technik und Serviceportfolio und über die weltweite Präsenz sind wir aber auch für die Zukunft gut aufgestellt.“ Die weiter wachsende Weltbevölkerung, die anhaltende Verstädterung und die zunehmende Vernetzung sorgen für einen konstant hohen Bedarf an Infrastrukturprojekten – dazu gehören leistungsfähige Metro- und Hochgeschwindigkeits-Schienennetze und Transportsysteme sowie Abwasser-, Wasser-, Öl, Gas- und Energiesysteme. Weitere Informationen: Herrenknecht AG | © Fotos: Herrenknecht AG
  12. Schwanau, 05.09.2018 - Die Herrenknecht AG empfängt den Bundesminister für Wirtschaft und Energie Peter Altmaier im Werk Schwanau. Am 05.09.2018 stellte Unternehmensgründer und Vorstandsvorsitzender Dr.-Ing. E.h. Martin Herrenknecht dem Bundesminister das Unternehmen und das globale Projektgeschäft vor. Die Energiewende sowie die weltweiten Marktherausforderungen für das Unternehmen standen als Gesprächsthemen im Vordergrund. Bauforum24 Artikel (16.07.2018): Herrenknecht Ausbildungstag 2018 Am 4.9.2018 informierte sich Peter Altmaier bei einem Besuch im Schwanauer Werk der Herrenknecht AG über das Unternehmen und das globale Projektgeschäft des Weltmarktführers in der maschinellen Tunnelvortriebstechnik. Hier geht's zur kompletten Bauforum24 News
  13. Bauforum24

    Herrenknecht Ausbildungstag 2018

    Schwanau, Juli 2018 - Mittlerweile zum dritten Mal veranstaltete Herrenknecht am vergangenen Samstag in seiner Ausbildungswerkstatt den Ausbildungstag. An 15 Stationen und Mitmachaktionen wurden die einzelnen Ausbildungsberufe vorgestellt. Außerdem konnten die rund 300 Schüler und ihre Eltern das Ausbilderteam kennenlernen und in direkten Austausch mit den Auszubildenden treten. Bauforum24 Artikel (21.07.2017): Herrenknecht-Bohrer baut Autotunnel An 15 Stationen wurden die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten praxisnah vorgestellt. Bei Mitmach-Aktionen konnten die Besucher das jeweilige Metier hautnah erleben und selbst Hand anlegen. Am 07.07.2018 hatte Herrenknecht zum Ausbildungstag in die Ausbildungswerkstatt eingeladen. Rund 300 Schüler nahmen gemeinsam mit ihren Eltern die Gelegenheit wahr, hinter die Kulissen des Schwanauer Tunnelvortriebsunternehmen zu blicken und sich über die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren. Ganz praxisnah wurden an 15 Stationen die 10 verschiedenen Ausbildungsberufe im gewerblichen, technischen und kaufmännischen Bereich sowie drei Studiums-Einstiegsmöglichkeiten vorgestellt. Bei Mitmach-Aktionen konnten die Besucher das jeweilige Metier hautnah erleben und selbst Hand anlegen. Auch der Chef selbst war vor Ort, schaute den Auszubildenden über die Schulter und bewies sein Können bei der Metallverarbeitung. Die Schüler und Schülerinnen zeigten sich begeistert von den verschiedenen Angeboten und dem modernen Maschinepark in der Ausbildungswerkstatt Selbst eine Rose aus Metall herstellen, spannende Fragen in einem IT-Quiz beantworten, sich am Design einer technischen Zeichnung versuchen oder den Lötkolben schwingen – die Schüler und Schülerinnen zeigten sich begeistert von den verschiedenen Angeboten und dem modernen Maschinepark der Ausbildungswerkstatt. Auch die Möglichkeit, von den etwa 50 anwesenden Herrenknecht-Azubis Erfahrungen aus erster Hand zu erhalten, wurde rege genutzt. Außerdem stand das Ausbilderteam für Fragen zur Verfügung. Selbst der Chef, Dr.- Ing. E.h. Martin Herrenknecht, kam persönlich vorbei. Herrenknecht hatte zum Ausbildungstag in die Ausbildungswerkstatt eingeladen. Rund 300 Schüler nahmen gemeinsam mit ihren Eltern die Gelegenheit wahr, hinter die Kulissen des Schwanauer Unternehmen für Tunnelvortriebstechnik zu blicken „Beim Ausbildungstag ermöglichen wir potentiellen Nachwuchskräften, einen Blick in die Arbeitswelt zu werfen und unser Unternehmen kennenzulernen“, sagt Herrenknecht-Ausbildungsleiter Klaus Himmelsbach. „Eine besondere Freude ist es natürlich, wenn der Chef selbst vorbeikommt. Wir sind immer auf der Suche nach gutem Fachpersonal und haben das Ziel, unsere Azubis nach ihrer Ausbildung zu übernehmen.“ Die Ausbildung hat seit jeher im Familienunternehmen Herrenknecht einen sehr hohen Stellenwert. Anfang letzter Woche fand ein Einführungstag für die 56 neuen Azubis und ihre Eltern statt, die ab September 2018 eine Ausbildung bei Herrenknecht beginnen. Mit insgesamt bis zu 180 Ausbildungsplätzen ist Herrenknecht einer der größten Ausbildungsbetriebe in der Region. Regelmäßig werden Auszubildende von Herrenknecht bei den Abschlussfeiern der Berufs- und Hochschulen mit Preisen geehrt. Weitere Informationen: Ausbildung bei Herrenknecht | © Fotos: Herrenknecht
  14. Schwanau, Juli 2018 - Mittlerweile zum dritten Mal veranstaltete Herrenknecht am vergangenen Samstag in seiner Ausbildungswerkstatt den Ausbildungstag. An 15 Stationen und Mitmachaktionen wurden die einzelnen Ausbildungsberufe vorgestellt. Außerdem konnten die rund 300 Schüler und ihre Eltern das Ausbilderteam kennenlernen und in direkten Austausch mit den Auszubildenden treten. Bauforum24 Artikel (21.07.2017): Herrenknecht-Bohrer baut Autotunnel An 15 Stationen wurden die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten praxisnah vorgestellt. Bei Mitmach-Aktionen konnten die Besucher das jeweilige Metier hautnah erleben und selbst Hand anlegen. Hier geht's zur kompletten Bauforum24 News
  15. Bauforum24

    Herrenknecht-Bohrer baut Autotunnel

    Eptingen (Schweiz), Juli 2017 - Der Sanierungstunnel Belchen ist im Rohbau fertiggestellt. Der Vortrieb fand mit dem Durchschlag in Eptingen im Schweizer Kanton Basel-Landschaft am 21. Juni 2017 – drei Monate früher als geplant – seinen erfolgreichen Abschluss. Bauforum24 Artikel (05.09.2016): Herrenknecht - Größte TBM in Europa Am 21. Juni 2017 konnten die Mineure und Projektverantwortlichen den Durchstich der Tunnelbohrmaschine beim Sanierungstunnel Belchen feiern Der hierfür im Schwanauer Herrenknecht-Werk gefertigte Tunnelbohrer (Durchmesser 13,91 Meter) fuhr in nur gut 16 Monaten 3,2 Kilometer Tunnel durch anspruchsvolle Geologie auf. Das neue Bauwerk ist die Voraussetzung für eine schnelle und wirtschaftliche Sanierung der beiden bestehenden, parallel verlaufenden Straßentunnelröhren. Durchmesser 13,91 Meter, Gewicht 2.000 Tonnen, Länge 75 Meter – die im Schwanauer Herrenknecht-Werk speziell für den Bau des Sanierungstunnel Belchen gefertigte Tunnelbohrmaschine (TBM) vom Typ Einfachschild-TBM ist laut Hersteller die größte ihrer Bauart. Bis zu 90 Meter Tunnel pro Woche bohrte und sicherte der Maschinenriese durch die anspruchsvolle und wechselhafte Geologie des Belchen-Höhenzuges. Unter der Regie der vom Schweizer Bundesamt für Strassen ASTRA beauftragten Marti Tunnelbau AG benötigte die Vortriebsmannschaft für die 3,2 Tunnelkilometer trotz 1-Schicht-Betrieb von Montag bis Freitag nur gut 16 Monate. Sie steuerte die TBM damit drei Monate schneller durch den Berg als ursprünglich geplant. Nach der Baustellenmontage fiel im Februar 2016 am Südportal bei Hägendorf (Kanton Solothurn) der Startschuss für den Vortrieb des 3,2 Kilometer langen Sanierungstunnels Belchen Nach dem Bohrstart am Südportal bei Hägendorf (Kanton Solothurn) am 9. Februar 2016 feierten die Projektbeteiligten am 21. Juni 2017 den erfolgreichen Durchschlag am Nordportal bei Eptingen (Kanton Basel-Landschaft). Zum Abschluss der Vortriebsarbeiten gratulierten den Mineuren vor Ort unter anderem ASTRA-Direktor Jürg Röthlisberger sowie die Baselbieter Regierungsrätin Sabine Pegoraro und ihr Solothurner Amtskollege Roland Fürst. Der Belchentunnel, der zwischen Basel und Luzern das Juragebirge durchquert, ist für den Nord-Süd-Straßenverkehr via Gotthard sowie für den Schweizer Binnenverkehr von großer Bedeutung. Durch die beiden bestehenden, richtungsgetrennten Doppelspurröhren des A-2-Straßentunnels mit einer Länge von knapp 3,2 Kilometern rollen derzeit durchschnittlich 55.000 Fahrzeuge pro Tag. Beide Röhren müssen infolge zunehmenden Gebirgsdrucks dringend saniert werden, um die Betriebssicherheit zu gewährleisten. Die Tunnelbohrmaschine für den Sanierungstunnel Belchen wurde den Projektverantwortlichen der Marti Tunnelbau AG Mitte September 2015 im Herrenknecht-Werk in Schwanau übergeben Der jetzt aufgefahrene Sanierungstunnel wurde westlich der beiden bestehenden Röhren mit einem Abstand von 40 bis 116 Metern zum bestehenden Tunnelsystem durch den Berg getrieben. Entlang der Tunneltrasse meisterten die Mineure der Marti Tunnelbau AG mit der Herrenknecht-Einfachschild-TBM bei Überdeckungen von bis zu 360 Metern anspruchsvolle geologische Bedingungen. Weiche Gesteinsschichten wechselten sich mit bis zu 225 MPa harten Schichten ab, teils mit verkarsteten und wasserführenden Übergangszonen. Zudem waren lange Abschnitte im druckhaften Opalinuston und im quellfähigen Gipskeuper zu durchqueren. Baustellenleiter Sergio Massignani fasste nach dem Durchstich zusammen: „Durch die umfassende Kenntnis des Untergrundes aus den beiden bestehenden Tunnelröhren, gepaart mit unserer Erfahrung und dem Know-how von Herrenknecht, war die Maschine für die anspruchsvollen Anforderungen der Trasse beim Sanierungstunnel Belchen optimal ausgelegt.“ Nach dem Abschluss des Endausbaus und der Inbetriebnahme des Sanierungstunnels im Jahr 2021 werden nacheinander die beiden aus den 1970er- Jahren stammenden bestehenden Röhren saniert, sodass in Nord- und in Südrichtung wie bisher je zwei Spuren zur Verfügung stehen und der Verkehr ungehindert fließen kann. Jürg Röthlisberger fasste das Konzept des Projektes anlässlich des TBM-Starts im Februar 2016 mit den Worten „Bauen, ohne zu stauen“ zusammen. Video: Doku: Herrenknecht Tunnelbohrmaschine im Detail erklärt Weitere Informationen: Herrenknecht Website| © Fotos: Herrenknecht
  16. Bauforum24

    Herrenknecht-Bohrer baut Autotunnel

    Eptingen (Schweiz), Juli 2017 - Der Sanierungstunnel Belchen ist im Rohbau fertiggestellt. Der Vortrieb fand mit dem Durchschlag in Eptingen im Schweizer Kanton Basel-Landschaft am 21. Juni 2017 – drei Monate früher als geplant – seinen erfolgreichen Abschluss. Bauforum24 Artikel (05.09.2016): Herrenknecht - Größte TBM in Europa Am 21. Juni 2017 konnten die Mineure und Projektverantwortlichen den Durchstich der Tunnelbohrmaschine beim Sanierungstunnel Belchen feiern Hier geht's zur kompletten Bauforum24 News
  17. Bauforum24

    Herrenknecht - Größte TBM in Europa

    Schwanau, September 2016 - Der neue Durchmesser-Titan unter den europäischen Tunnelbohrmaschinen ist fertiggestellt: Die TBM für den Santa Lucia Tunnel im Apennin ist 15,87 Meter groß. Sie überragt den bisherigen europäischen Rekordhalter um mehr als 20 Zentimeter und ist die größte bisher im Schwanauer Werk gefertigte Maschine. Die technische Abnahme des Erddruckschildes fand Ende August statt. Bauforum24 Artikel (03.11.2015): Lückenschluss der Berliner U5 Vertreter des Kunden Pavimental S.p.A., des Bauherren Autostrade per l’italia S.p.A und von Herrenknecht Die in Schwanau montierte Tunnelbohrmaschine für den Santa Lucia Straßentunnel hat einen Durchmesser von 15,87 Metern. Der 4.800 Tonnen schwere Bohrer wird im Apennin bei Florenz in den nächsten drei Jahren einen 7.528 Meter langen Tunnel bauen – und löst den bestehenden Größenrekordhalter ab, der ebenfalls in Italien zum Einsatz kam (Erddruckschild für die Galleria Sparvo, Durchmesser 15,62 Meter). Zur Fertigstellung fand am 29. August 2016 eine umfassende technische Abnahme statt. Höhepunkt war das Drehen des Schneidrades (410 Tonnen), das sich entsprechend ausgerüstet durch den heterogenen Baugrund wühlen soll. Die TBM-Auftraggeber, das Bauunternehmen Pavimental S.p.A., Vertreter des Bauherren Autostrade per l’italia S.p.A. sowie Ingenieure und Vorstand der Herrenknecht AG inspizierten die Maschine. Zusammen mit der nun fertiggestellten TBM werden in Italien demnächst 13 Herrenknecht-Tunnelbohrer im Einsatz sein – davon insbesondere die größeren Formate. Acht davon haben einen Durchmesser von über 8 Metern. Großprojekte wie der Neubau der Autostrada A1 sollen moderne, neue Infrastrukturen schaffen. In Gebirgszügen wie dem Apennin gehören Tunnel zur Umsetzung sicherer und effizienter Verkehrsadern mit dazu. Auf der A1-Neubaustrecke allein sind insgesamt 44 neue Straßentunnel im Bauplan vorgesehen – darunter der Santa Lucia Tunnel. Die Fahrtzeit von Bologna nach Florenz soll sich dank dem Neubau zukünftig um 30% verkürzen. Im Jahr 2019 soll die Strecke in Betrieb genommen werden. Imposante 15,87 Meter misst der Durchmesser der Tunnelbohrmaschine für den Santa Lucia Tunnel Maschinendaten S-900 Maschinentyp: EPB-Schild Schild-Durchmesser: 15.870 mm Antriebsleistung: 8.750 kW Drehmoment: 101.296 kNm Weitere Informationen: Herrenknecht Website ( © Fotos: Herrenknecht)
  18. Bauforum24

    Herrenknecht - Größte TBM in Europa

    Schwanau, September 2016 - Der neue Durchmesser-Titan unter den europäischen Tunnelbohrmaschinen ist fertiggestellt: Die TBM für den Santa Lucia Tunnel im Apennin ist 15,87 Meter groß. Sie überragt den bisherigen europäischen Rekordhalter um mehr als 20 Zentimeter und ist die größte bisher im Schwanauer Werk gefertigte Maschine. Die technische Abnahme des Erddruckschildes fand Ende August statt. Vertreter des Kunden Pavimental S.p.A., des Bauherren Autostrade per l’italia S.p.A und von Herrenknecht Hier geht's zur kompletten Bauforum24 News