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Liebherr Mobilkran LTM 1070-4.2
ein Thema erstellte Bauforum24 in News aus der Baumaschinen Industrie
Ehingen (Donau) - Die Feuerwehr München hat zwei neue Liebherr Feuerwehrkrane vom Typ LTM 1070 4.2 in Dienst gestellt. Mit den modernen 70-Tonnen-Mobilkranen ersetzt die Berufsfeuerwehr zwei ältere Kranfahrzeuge aus den Baujahren 1991 und 1998. Damit stärkt sie gezielt die Ausfallsicherheit sowie die Leistungsfähigkeit für anspruchsvolle technische Hilfeleistungen im Stadtgebiet und darüber hinaus. Bauforum24 Artikel (02.04.2026): Liebherr-Mobilkrane LTM 1230-5.1 Die Feuerwehr München hat zwei baugleiche Feuerwehrkrane LTM 1070-4.2 von Liebherr übernommen. Hier geht's zum vollständigen Beitrag-
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Ehingen (Donau) - Die Feuerwehr München hat zwei neue Liebherr Feuerwehrkrane vom Typ LTM 1070 4.2 in Dienst gestellt. Mit den modernen 70-Tonnen-Mobilkranen ersetzt die Berufsfeuerwehr zwei ältere Kranfahrzeuge aus den Baujahren 1991 und 1998. Damit stärkt sie gezielt die Ausfallsicherheit sowie die Leistungsfähigkeit für anspruchsvolle technische Hilfeleistungen im Stadtgebiet und darüber hinaus. Bauforum24 Artikel (02.04.2026): Liebherr-Mobilkrane LTM 1230-5.1 Die Feuerwehr München hat zwei baugleiche Feuerwehrkrane LTM 1070-4.2 von Liebherr übernommen. „Ausfallsicherheit von Fahrzeugen und Geräten ist für uns als Feuerwehr ein sehr wichtiges Thema“, erklärt Dominik Franz, Brandamtmann bei der Feuerwehr München. „Die bisherigen Krane waren über viele Jahre zuverlässig im Einsatz, doch mit zunehmendem Alter steigt das Risiko technischer Defekte sowie der Aufwand für Reparaturen deutlich.“ Zwei identische Krane für maximale Einsatzbereitschaft Der Feuerwehrbedarfsplan der Landeshauptstadt München sieht zwei Feuerwehrkrane mit einer maximalen Eintreffzeit von 30 Minuten vor. Entsprechend sind die neuen LTM 1070‑4.2 taktisch günstig im Nordwesten und Südosten des Stadtgebiets stationiert. Bei Bedarf können beide Krane auch gemeinsam für einen Tandemhub eingesetzt werden. „Mit zwei baugleichen Kranen gewinnen wir nicht nur Redundanz, sondern auch taktische Flexibilität“, so Dominik Franz. „Gerade bei komplexen Einsatzlagen ist es ein großer Vorteil, identische Technik mit identischen Leistungsdaten zur Verfügung zu haben.“ Passgenaue Lösung nach europaweiter Ausschreibung Der Liebherr LTM 1070 4.2 konnte sich im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung durchsetzen. Ausschlaggebend waren neben dem Gesamtpaket aus Fahrzeug und feuerwehrspezifischem Ausbau insbesondere die technischen Eigenschaften des 4‑achsigen Mobilkrans. Rund 50 Kranmaschinisten der Feuerwehr München wurden umfassend geschult. Wichtige Anforderungen der Feuerwehr München waren unter anderem eine möglichst hohe Traglast bei am Kran mitgeführtem Ballast, eine hohe Wendigkeit sowie variable Abstützungen – entscheidende Kriterien für Einsätze im dichten urbanen Raum. Hinzu kommen eine Bergewinde im Heckbereich und ein Intercom‑System zur sicheren Kommunikation zwischen Kranmaschinist und Anschläger sowie die Möglichkeit zur Nutzung von Schneeketten. „Der LTM 1070‑4.2 bietet genau die Kombination aus Leistung, Kompaktheit und Flexibilität, die wir für unsere Einsätze benötigen“, betont Dominik Franz. „Zudem hat sich dieser Kran bei anderen Feuerwehren bereits bewährt.“ Feuerwehrkrane kommen in München immer dann zum Einsatz, wenn andere Einsatzmittel der technischen Hilfeleistung an ihre Grenzen stoßen. Typische Szenarien sind schwere Verkehrsunfälle mit Lkw, Bussen oder Straßenbahnen sowie Unfälle im Bahnverkehr. Dazu zählen außerdem beschädigte oder umgestürzte Baukrane, Unwettereinsätze sowie die Rettung von Personen aus Höhen und Tiefen.. Die Krane der Feuerwehr München können bei Bedarf auch von umliegenden Landkreisen angefordert werden. Umfassende Schulung und enge Zusammenarbeit Bevor die beiden LTM 1070‑4.2 in den Einsatz gingen, durchlief die Feuerwehr München ein umfangreiches Schulungsprogramm. Dieses umfasste eine mehrtägige Multiplikatoren‑Einweisung bei Liebherr in Ehingen, ein Fahrertraining auf dem Truppenübungsplatz Münsingen sowie die anschliessende Schulung aller rund 50 Kranmaschinisten in München. Abgerundet wurde das Programm durch ein externes Seminar zur Bergung von Fahrzeugen und Maschinen. Die Bergung von schweren Fahrzeugen gehört zum breiten Einsatzbereich von Feuerwehrkranen. „Die Zusammenarbeit mit Liebherr war über den gesamten Beschaffungsprozess hinweg sehr professionell“, resümiert Dominik Franz. „Wir haben zwei qualitativ hochwertige Krane erhalten, die uns in unserer täglichen Arbeit optimal unterstützen. Für unsere Anforderungen gab es jederzeit passende Lösungen – und trotz kleiner zeitlicher Unterschiede in der Bauphase haben wir zwei exakt gleiche Fahrzeuge bekommen.“ Weitere Informationen: Liebherr-Werk Ehingen | © Fotos: Liebherr | Feuerwehr München
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London (Großbritannien) - Jahrzehntelang wurde hier Fernsehgeschichte geschrieben: Das Television Centre in White City im Westen von London wurde in den Fünfzigerjahren als zentraler Produktionsstandort des Fernsehsenders BBC errichtet. Vor über zehn Jahren begann die Umwandlung des teilweise denkmalgeschützten Areals in ein gemischt genutztes Quartier mit Wohnungen, Hotels, Gastronomie und öffentlichen Bereichen. Wolffkran war damals mit mehreren WOLFF 180 B und WOLFF 320 B Wippern beteiligt. Bauforum24 Artikel (18.03.2026): WOLFF Krane am Klinikum Memmingen Londoner Baustellen haben es in sich: Doch weder nicht überschwenkbare U-Bahngleise noch Wohnhäuser, erschwerte Platzverhältnisse oder knappe Zeitpläne konnten die roten „Wölffe“ stoppen. Für das erfahrene Wolffkran-Team vor Ort ist kein Gleis zu nah und kein Baugrundstück zu beengt. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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London (Großbritannien) - Jahrzehntelang wurde hier Fernsehgeschichte geschrieben: Das Television Centre in White City im Westen von London wurde in den Fünfzigerjahren als zentraler Produktionsstandort des Fernsehsenders BBC errichtet. Vor über zehn Jahren begann die Umwandlung des teilweise denkmalgeschützten Areals in ein gemischt genutztes Quartier mit Wohnungen, Hotels, Gastronomie und öffentlichen Bereichen. Wolffkran war damals mit mehreren WOLFF 180 B und WOLFF 320 B Wippern beteiligt. Bauforum24 Artikel (18.03.2026): WOLFF Krane am Klinikum Memmingen Londoner Baustellen haben es in sich: Doch weder nicht überschwenkbare U-Bahngleise noch Wohnhäuser, erschwerte Platzverhältnisse oder knappe Zeitpläne konnten die roten „Wölffe“ stoppen. Für das erfahrene Wolffkran-Team vor Ort ist kein Gleis zu nah und kein Baugrundstück zu beengt. Seit Anfang 2024 läuft Phase 2 dieser Neugestaltung. Im Auftrag des Entwicklers Mitsui Fudosan UK sowie des mit der Projektsteuerung betrauten Bauunternehmens Multiplex Construction stellt Wolffkran dafür insgesamt fünf Wippkrane bereit. Mitten im Stadtbezirk White City und direkt angrenzend an die Londoner Underground bringt das Projekt hohe Anforderungen an Planung und Logistik mit sich. Das Bauprojekt umfasst zwei zentrale Wohngebäude: Den 23-stöckigen Wohnturm „The Ariel“ mit 167 Wohnungen und das neungeschossige Gebäude „Scenery House“ mit 180 Wohneinheiten. Die ersten vier Krane, alle Typ WOLFF 355 B, wurden zwischen Juli und August 2025 montiert. Drei sind für die niedrigeren Gebäudeteile zuständig. Ein WOLFF 355 B (TC1) wurde freistehend mit einer anfänglichen Turmhöhe von 77,2 Metern montiert, um den Kern des Wohnturms im Gleitschalverfahren zu errichten. Während der rund 20-wöchigen Bauphase des Kernturms wurde der WOLFF 355 B auf eine Turmhöhe von 95,2 Metern geklettert. „Abspannungen am Turm wären zwar möglich gewesen, hätten aber zu Stillstandzeiten geführt, weshalb sich der Kunde für die freistehende Variante entschieden hat, die wir mit einer Turmkombination aus dem 3,3 Meter Turmelement TV 33 sowie vier TV 20-Turmelementen realisieren konnten“, sagt Gerard Saville, Senior Sales Manager bei Wolffkran Ltd. Nachdem die zentrale Gebäudestruktur erstellt war, wurde ein WOLFF 630 B (TC1A) mit 9,0 Metern Turmhöhe auf dem Kerngebäude auf einem Stahlrost installiert, der die Kranlasten gleichmäßig in die Gebäudestruktur ableitet. Nach der Inbetriebnahme demontierte der WOLFF 630 B umgehend den benachbarten WOLFF 355 B (TC1), bevor er den Rohbau des Wohnturms fertigstellte. Ein WOLFF liefert auch unter erschwerten Bedingungen Um die strengen Vorschriften zum Überschwenken einzuhalten – insbesondere aufgrund der unmittelbaren Nähe zur Hammersmith & City Line der London Underground – mussten alle Krane an der Gebäuderückseite positioniert werden, die ihrerseits besondere Anforderungen an den Kraneinsatz stellt. Da sich alle Turmdrehkrane und Mobilkrane innerhalb einer definierten Sicherheitszone befinden, müssen sie auf 75 Prozent ihrer regulären Tragfähigkeit reduziert werden. Gleichzeitig mussten die Kranfundamente um 33 Prozent des üblichen Fundamentgewichts verstärkt werden. Durch ihre hohe Tragfähigkeit von 11,6 Tonnen bei 40 Metern Ausleger können sie auch mit 75 Prozent Leistung alle erforderlichen Hebeaufgaben erfüllen. Die sehr steile Auslegerstellung und der geringe Parkradius von 12,0 Metern machen die WOLFF 355 B Wipper perfekt für diesen Job, da sie weder im Betrieb noch im geparkten Zustand über die Bahngleise schwenken. Durchdachter Fahrplan für den Auf- und Abbau Die Krananordnung wurde von Beginn an so geplant, dass sich die WOLFF 355 B teilweise gegenseitig abbauen können. Ein WOLFF 355 B wurde auf diese Weise bereits demontiert. Für die verbleibenden drei Krane – zwei WOLFF 355 B sowie den WOLFF 630 B auf dem Wohnturm – ist der Rückbau mit Mobilkranen vorgesehen. Besonders anspruchsvoll ist dabei die Demontage des WOLFF 630 B in knapp 100 Metern Höhe, für den ein 650-Tonnen-Mobilkran eingesetzt wird. Hier erweist sich die bogenförmige Form des Baufelds und der Zufahrtsstraße als Knackpunkt: Da für die Montage des Mobilkranauslegers kein ausreichend langes, gerades Straßenstück verfügbar ist, muss der Ausleger abschnittsweise in der Luft montiert werden, ein Vorgang, der im Fachjargon als ‚piken‘ bezeichnet wird. Im Gleisbereich, in einer sogenannten „theoretischen Risikozone“, dürfen die Krane aus Sicherheitsgründen nur mit 75 Prozent Leistung und auf verstärkten Kranfundamenten betrieben werden. Die Londoner Sicherheitsvorschriften für Kraneinsätze in der Nähe kritischer Infrastruktur gehören zu den strengsten weltweit. Schon die Montage der WOLFF Krane war aufwändig. Das neue TVC2-Projekt wird in unmittelbarer Nähe zu den vollständig belegten Wohngebäuden der ersten Bauphase errichtet, weshalb strenge Vorgaben zu Lärm und Umwelteinwirkungen während der Arbeiten gelten. Um den Bauablauf anderer Gewerke möglichst wenig zu beeinträchtigen, mussten die Arbeiten zudem überwiegend am Wochenende und damit außerhalb der regulären Arbeitszeiten stattfinden. Dennoch blieb es eine ständige Herausforderung andere Arbeiten während der Montagen stillzulegen, um die vorgeschriebenen Sicherheitszonen einzuhalten. Die erforderlichen Mobilkrane durften nur in unmittelbarer Nähe zum Gleis der U-Bahn aufgestellt werden, sodass auch ihre Tragfähigkeit auf 75 Prozent Leistung reduziert und alle Arbeiten parallel zum oder außerhalb des Gleisbereichs ausgeführt werden mussten. Rote „Wölffe“ sind in London alte Hasen Dass Wolffkran dieses Projekt übernehmen konnte, ist vor allem der langjährigen Erfahrung mit innerstädtischen Baustellen und Bauvorhaben in unmittelbarer Nähe zur Bahninfrastruktur zu verdanken. Gerade in London gehören enge Platzverhältnisse, strenge Vorgaben in bewohnten Nachbarschaften und komplexe Genehmigungsprozesse zum Baustellenalltag. Für Television Centre Phase 2 kam hinzu, dass der Auftrag sehr kurzfristig vergeben wurde und von der Planung bis zur ersten Kranmontage weniger als drei Monate lagen. „Diese Rahmenbedingungen schränkten den Kreis der möglichen Anbieter deutlich ein. Wolffkran war in der Lage, schnell zu reagieren und ein tragfähiges Kran- und Logistikkonzept bereitzustellen“, sagt Gerard Saville. „Ausschlaggebend waren dabei nicht nur die verfügbare Kranflotte, sondern vor allem die eingespielten Prozesse, die Erfahrung des Teams und die enge Abstimmung mit allen Projektbeteiligten.“ Kranspezifikationen auf dieser Baustelle: * Bei diesem Projekt arbeiteten die Krane aufgrund der Sicherheitsvorschriften nur mit 75 Prozent ihrer max. Traglast. Weitere Informationen: WOLFFKRAN | © Fotos: WOLFFKRAN
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Liebherr-Mobilkrane LTM 1230-5.1
ein Thema erstellte Bauforum24 in News aus der Baumaschinen Industrie
Ehingen (Donau) - In einer spektakulären Nachtaktion wurde im schweizerischen Rotkreuz (Kanton Zug) eine rund 60 Tonnen schwere Rohrbrücke über die Autobahn A41 installiert. Der Einsatz erforderte einen enormen logistischen Aufwand und war Teil des Aufbaus eines neuen Fernwärmenetzes. Ein Jahr lang plante Jörg Hodel, Inhaber der Hodel SHLK AG, das komplexe Vorhaben bis ins Detail. Für die finale Montage kamen zwei Liebherr-Mobilkrane vom Typ LTM 1230-5.1 zum Einsatz, die die 47 Meter lange Rohrbrücke über beiden Fahrbahnen der Autobahn platzierten. Die Kranarbeiten wurden aufgrund der erforderlichen Teil- und Vollsperrungen der hochfrequentierten Fernstraße bei Nacht durchgeführt. Bauforum24 Artikel (25.03.2026): Liebherr-Mobilbaukran MK 88-4.1E Die beiden LTM 1230-5.1 heben im Tandemhub die 60 Tonnen schwere Last von der angrenzenden Brücke. Hier geht's zum vollständigen Beitrag-
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Ehingen (Donau) - In einer spektakulären Nachtaktion wurde im schweizerischen Rotkreuz (Kanton Zug) eine rund 60 Tonnen schwere Rohrbrücke über die Autobahn A41 installiert. Der Einsatz erforderte einen enormen logistischen Aufwand und war Teil des Aufbaus eines neuen Fernwärmenetzes. Ein Jahr lang plante Jörg Hodel, Inhaber der Hodel SHLK AG, das komplexe Vorhaben bis ins Detail. Für die finale Montage kamen zwei Liebherr-Mobilkrane vom Typ LTM 1230-5.1 zum Einsatz, die die 47 Meter lange Rohrbrücke über beiden Fahrbahnen der Autobahn platzierten. Die Kranarbeiten wurden aufgrund der erforderlichen Teil- und Vollsperrungen der hochfrequentierten Fernstraße bei Nacht durchgeführt. Bauforum24 Artikel (25.03.2026): Liebherr-Mobilbaukran MK 88-4.1E Die beiden LTM 1230-5.1 heben im Tandemhub die 60 Tonnen schwere Last von der angrenzenden Brücke. Der gelungene Tandemhub zweier Liebherr-Mobilkrane LTM 1230-5.1 war der erfolgreiche Abschluss einer akribisch geplanten Meisterleistung Angesichts des engen Zeitfensters bei gesperrter Autobahn wurde der Hub auf dem Firmengelände der Hodel SHLK AG vorab unter realistischen Bedingungen simuliert: Vormontage der dreiteiligen Leitungsbrücke, anschließendes Anheben und Absetzen auf simulierte Auflager mit originalen Abstandsparametern. Für den Transport wurde die Rohrbrücke danach wieder in ihre Einzelteile zerlegt. Auf der gesperrten Autobahn ermittelt Jörg Hodel, Projektleiter und Inhaber der Hodel SHLK AG, präzise die Kranstellflächen für den bevorstehenden Einsatz. Insgesamt vier Nachteinsätze waren für den Einbau der gewaltigen Medienbrücke an der Autobahn erforderlich. Bevor der finale Tandemhub der Gesamtlast erfolgen konnte, wurde die Rohrbrücke auf einer angrenzenden Bestandsbrücke in zwei Nachtschichten erneut zusammengebaut und montagefertig vorbereitet. Dabei kam neben dem LTM 1230-5.1 ein weiterer Mobilkran von Hodel, ein LTM 1100-5.2, zum Einsatz. Während dieser seitlich der Brücke die präzise Positionierung der Bauteile unterstützte, übernahm der auf der Autobahn platzierte LTM 1230-5.1 die Hauptlast. Nur etwa eine Stunde benötigten die eingespielten Teams für den Aufbau der Mobilkrane... Zusätzliche Herausforderungen für die Montageteams ergaben sich durch zwei Hochspannungsleitungen, die beidseitig der Fernstraße in unmittelbarer Nähe zum Baufeld verlaufen. Da die wichtige Stromtrasse zur Versorgung der Schweizer Bahn sowie als wichtige Verbindung ins Tessin und nach Norditalien nur teilweise abgeschaltet werden konnte, wurden unter den Leitungen sogenannte Wimpelseile angebracht. Sie markierten die dort maximal zulässige Arbeitshöhe für Krane und Last und gewährleisteten so einen sicheren Ablauf der Hebearbeiten. … danach lief die Montage der Rohrbrücke wie geprobt ab. Jeweils am Bildrand zu sehen sind die beiden Stromtrassen, die den Kranteams besondere Vorsicht abverlangten. Diorama als Planungswerkzeug Diese Hochspannungsleitungen flossen sogar in ein vorab mit großer Akribie erstelltes Diorama ein. Das detaillierte Baustellenmodell im Maßstab 1:50 bildete sämtlich relevanten Objekte realitätsnah ab. Neben den Stromtrassen waren unter anderem auch die eingesetzten Krane und Baumaschinen, die Rohrbrücke sowie die Fahrspuren der Autobahn präzise nachgebildet. Das anschauliche Modell erwies sich als zentrales Planungsinstrument für die Abstimmungen zwischen den zahlreichen am Projekt beteiligten Unternehmen und Behörden. Der Blick auf die hervorragend ausgeleuchtete Baustelle aus der Vogelperspektive. Die intensive Vorbereitung und die präzise Planung von Jörg Hodel zahlten sich in jeder Hinsicht aus: Beim entscheidenden Nachteinsatz klappte alles reibungslos, und die strengen Zeitvorgaben aufgrund der Vollsperrung wurden exakt eingehalten. Zu Beginn der Sperrung hatten die Teams aller beteiligen Partner sowie die Mobilkrane ihre Positionen an den Auffahrten zur Baustelle bezogen. Jeder Beteiligte kannte seine Aufgabe, die Abläufe waren klar definiert und abgestimmt. Nach einer guten Stunde stand auf jeder Fahrbahn ein zugbereiter LTM 1230-5.1 vollständig ballastiert und sicher abgestützt. Das Anschlagen der Last an den zuvor definierten Punkten, das Anheben der Rohrbrücke sowie das millimetergenaue Absetzen auf den Auflagern verliefen ruhig und präzise wie ein Uhrwerk. Noch bevor der morgendliche Berufsverkehr einsetzte, hatten die Krane die Baustelle bereits verlassen. Das rund vier Quadratmeter große Diorama im Maßstab 1:50 war beim Planen und Besprechen der komplexen Operation sehr hilfreich. (Foto Hodel SHLK AG) Die Hodel SHLK AG mit Sitz im nördlich von Luzern gelegenen Hochdorf ist spezialisiert auf Rohr- und Anlagenbau. Zudem bietet das inhabergeführte Unternehmen den Bau von Heiz- und Energiezentralen sowie Dienstleistungen in den Bereichen Stahlbau, Transport, Kranarbeiten, Tiefbau und Vermessung an. Weitere Informationen: Liebherr-Werk Ehingen | © Fotos: Liebherr
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Memmingen - Auf rund 7,7 Hektar entsteht im Norden Memmingens ein Klinikneubau mit sechs Geschossen, 480 Betten und einer Bruttogeschossfläche von über 75.000 Quadratmetern. Seit Februar 2025 läuft der Rohbau. Auf der Baustelle prägen sechs WOLFF Krane das Bild – für den Kunden Glass GmbH Bauunternehmung in Unternehmensgrün lackiert. Neben hoher Umschlagsleistung kam es vor allem auf eine präzise Standortplanung an. Bauforum24 Artikel (05.02.2026): WOLFF 7534.16 Clear-Kran Grüner wird es nicht: Fünf von sechs „Wölffen“ sind aktuell auf der Memminger Baustelle dafür verantwortlich 60.000 Kubikmeter Beton und 10.000 Tonnen Stahl umzuschlagen. Sie werden noch bis Ende 2026 dort arbeiten. Während einer der WOLFF 6531.12 Cross für die Baustellenvorbereitung zum Einsatz kam und im Herbst 2025 schon wieder demontiert worden ist, werden die verbleibenden fünf WOLFF Krane in ihren durchschnittlich 16 Monaten Einsatzzeit auf der Klinikbaustelle rund 60.000 Kubikmeter Beton und 10.000 Tonnen Bewehrungsstahl bewegen. Mit Spitzentragfähigkeiten bis zu 3,3 Tonnen (WOLFF 6531.12 Cross), maximalen Traglasten bis 16,5 Tonnen (WOLFF 7534.16 Clear) und Hubgeschwindigkeiten bis zu 185 m/min (WOLFF 7534.16) ist das Rudel perfekt für diese „Materialschlacht“ gerüstet. Seit Anfang letzten Jahres arbeiten die Krane täglich zwölf Stunden ohne Unterbrechung. Eine Frage des Standorts Doch nicht nur die hohe Leistungsfähigkeit der grünen „Wölffe“ ist auf dieser Baustelle gefragt. Wolffkran brachte seine statische Expertise bereits in der frühen Planungsphase ein und unterstützte bei der Festlegung der Kranstandorte, die sich bei diesem Projekt als statisch anspruchsvoll erwiesen. Die Krane wurden in Zonen platziert, die später als Lichthöfe genutzt werden. Dort verlaufen sogenannte Rigolen, unterirdische Versickerungssysteme für Regenwasser. Zusätzlich befindet sich ein tieferliegender Gebäudeteil mit Hebeanlage unter einem Kranstandort. „Da in diesen Bereichen keine hohen Drucklasten einwirken dürfen, mussten die Kranfundamente so geplant werden, dass die Kräfte gezielt in tragfähige Ebenen abgeleitet werden. Hakenhöhen und Kranpositionen sind entsprechend so gewählt, dass die zulässigen Ecklasten eingehalten und die Grundbruchsicherheit gewährleistet ist“, erläutert Wolfgang Kavelius, Vertrieb Deutschland bei Wolffkran. „Gleichzeitig können die fünf Krane trotz überschneidender Arbeitsbereiche reibungslos parallel arbeiten“, so Wolfgang Kavelius. Eine gute Basis Die Krane wurden auf Kreuzrahmen mit speziellen Betonfertigteilgewichten gestellt, die Glass im eigenen Betonwerk herstellt. Diese sind so dimensioniert, dass sie im Rückbau einzeln wieder entfernt werden können – teils durch benachbarte Turmdrehkrane, teils mithilfe von Mobilkranen. Dadurch bleibt die Versickerungsfunktion der Rigolen erhalten. Eine tragfähige Partnerschaft „Bei komplexen Projekten wie in Memmingen zählen enge Abstimmung und technische Kompetenz“, sagt Michael Stehr, Leiter Krantechnik bei Glass. „Wenn täglich große Mengen an Material bewegt werden, braucht es Krane, die konstant Leistung bringen, und einen Partner, der bereits bei der Planung weiß, worauf es ankommt. Genau das schätzen wir an Wolffkran“, so Michael Stehr. Aus dieser Perspektive kaum zu erkennen, aber die Kranstandorte waren hier ein Knackpunkt. Glass berechnete diese gemeinsam mit dem erfahrenen Wolffkran Statik-Team. Glass setzt seit 14 Jahren auf Wolffkran. Der Fuhrpark umfasst mittlerweile 44 WOLFF Krane; allein im vergangenen Jahr wurden acht neue „Wölffe“ angeschafft. Aktuell realisiert Glass mit WOLFF Kranen unter anderem auch noch den Ausbau des Produktionsstandorts des Pharma-Unternehmens Daiichi-Sanyo in Pfaffenhofen und den Bau einer neuen Papiermaschinenanlage für die Firma Fripa in Miltenberg. Kranspezifikationen auf dieser Baustelle: Weitere Informationen: WOLFFKRAN | © Fotos: WOLFFKRAN | Linus Reulein
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WOLFF Krane am Klinikum Memmingen
ein Thema erstellte Bauforum24 in News aus der Baumaschinen Industrie
Memmingen - Auf rund 7,7 Hektar entsteht im Norden Memmingens ein Klinikneubau mit sechs Geschossen, 480 Betten und einer Bruttogeschossfläche von über 75.000 Quadratmetern. Seit Februar 2025 läuft der Rohbau. Auf der Baustelle prägen sechs WOLFF Krane das Bild – für den Kunden Glass GmbH Bauunternehmung in Unternehmensgrün lackiert. Neben hoher Umschlagsleistung kam es vor allem auf eine präzise Standortplanung an. Bauforum24 Artikel (05.02.2026): WOLFF 7534.16 Clear-Kran Grüner wird es nicht: Fünf von sechs „Wölffen“ sind aktuell auf der Memminger Baustelle dafür verantwortlich 60.000 Kubikmeter Beton und 10.000 Tonnen Stahl umzuschlagen. Sie werden noch bis Ende 2026 dort arbeiten. Hier geht's zum vollständigen Beitrag -
Liebherr-Mobilkran LTM 1250-5.1
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Ehingen (Donau) -Im französischen Bordeaux hat ein Liebherr-Mobilkran LTM 1250-5.1 den anspruchsvollen Rückbau des imposanten Gerüsts rund um den freistehenden Kirchturm der Basilika Saint-Michel übernommen. Die filigran gearbeitete Spitze des freistehenden Turms war in den vergangenen fünf Jahren umfassend restauriert worden und erstrahlt nun wieder in ihrer ursprünglichen Form. Nun wurde die massive, komplexe Stahlkonstruktion des Gerüsts zurückgebaut. Mit einer dafür idealen Rüstkonfiguration ließen sich selbst über 4 Tonnen schwere Elemente in großer Höhe bei Ausladungen von bis zu 24 Metern sicher heben und abtransportieren. Bauforum24 Artikel (05.03.2026): Liebherr‑Mobilkran LTM 1750‑9.1 Bis auf eine Hakenhöhe von 81 Metern greift der LTM 1250-5.1 am freistehenden Kirchturm der Basilika Saint-Michel in Bordeaux. Die spätgotische Turmspitze war baufällig geworden und ist in den letzten fünf Jahren restauriert worden. Hier geht's zum vollständigen Beitrag-
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Ehingen (Donau) -Im französischen Bordeaux hat ein Liebherr-Mobilkran LTM 1250-5.1 den anspruchsvollen Rückbau des imposanten Gerüsts rund um den freistehenden Kirchturm der Basilika Saint-Michel übernommen. Die filigran gearbeitete Spitze des freistehenden Turms war in den vergangenen fünf Jahren umfassend restauriert worden und erstrahlt nun wieder in ihrer ursprünglichen Form. Nun wurde die massive, komplexe Stahlkonstruktion des Gerüsts zurückgebaut. Mit einer dafür idealen Rüstkonfiguration ließen sich selbst über 4 Tonnen schwere Elemente in großer Höhe bei Ausladungen von bis zu 24 Metern sicher heben und abtransportieren. Bauforum24 Artikel (05.03.2026): Liebherr‑Mobilkran LTM 1750‑9.1 Bis auf eine Hakenhöhe von 81 Metern greift der LTM 1250-5.1 am freistehenden Kirchturm der Basilika Saint-Michel in Bordeaux. Die spätgotische Turmspitze war baufällig geworden und ist in den letzten fünf Jahren restauriert worden. Das französische Industrieunternehmen Groupe Foselev war mit seinem fabrikneuen LTM 1250-5.1 angerückt, um die oberen Teile des schweren Baugerüstes am höchsten Kirchturm (114 Meter) Südfrankreichs zu demontieren. Mit seinem erfolgreichen Ersteinsatz unterstrich der neue Liebherr-Mobilkran eindrucksvoll seine Spitzenposition als aktuell stärkster 5-Achs-Mobilkran der Welt. Mit seinem 60 Meter langen Teleskopausleger, einem Anlenkstück und einer 22 Meter langen, hydraulisch verstellbaren Doppelklappspitze erreichte der Kran eine Hakenhöhe von 81 Metern. Die massive Gerüstkonstruktion reichte nahezu bis zu diesem Niveau und hatte bei der Sanierung des vor 160 Jahren errichteten Turmhelms als Basis für ein weiteres Baugerüst gedient. Voll abgestützt auf dem Vorplatz der Basilika zeigte der LTM 1250-5.1 von Foselev seine Stärke: Mit 41 Tonnen Ballast und einer 22 Meter langen, hydraulisch verstellbaren Doppelklappspitze erreichte der fabrikneue Mobilkran, von nur zwei Standorten aus, jede Stelle des gewaltigen Gerüsts. In der gewählten Rüstkonfiguration und dank seiner hohen Tragkraftwerte erwies sich der LTM 1250-5.1 als ideales Arbeitsgerät für diesen Einsatz. Schließlich galt es, eine durch die Gerüstkonstruktion verursachte Störkante in rund 68 Metern Höhe sicher zu überwinden. Durch gezieltes Abwippen der Gitterspitze erreichte die Hakenflasche auch Lasten, die weit innerhalb der Stahlkonstruktion lagen. Mit einem Durchmesser von rund 25 Metern umschloss diese den freistehenden, nicht mit der Basilika verbundenen Steinturm. So konnte der LTM 1250-5.1, von nur zwei Standorten aus, sämtliche Bereiche des Gerüsts erreichen und dieses Stück für Stück zurückbauen. Kranfahrer David positioniert seinen neuen Kran. Mit dabei: Joël Karotsch, Leiter der Niederlassung von Foselev in Bordeaux. „Vom Renault zum Mercedes“ Dabei war jedoch allerhöchste Präzision gefragt. Kranfahrer David musste seine Maschine äußerst behutsam navigieren. Bis zu über 4 Tonnen schwere Elemente wurden von den Gerüstbauern in großer Höhe am Kranhaken angeschlagen, ausgebaut und anschließend mit großer Vorsicht an den frisch sanierten Kreuzblumen sowie den kleinen Seitentürmen vorbeimanövriert. Die Profis auf dem Gerüst waren dabei von der exakten Lastführung sichtlich beeindruckt. „Très, très précis“, kommentierte Thibaut, einer der kletternden Profis, das zentimetergenaue Führen des Kranhakens. Sowohl einzelne Stahlträger als auch komplette Gerüstfelder wurden von ihm und seinen Kollegen sicher angehängt und kontrolliert abgehoben. Der 60 Meter lange Teleskopausleger überwindet mit dem Adapterstück die Störkante des Gerüstes. Mit der hydraulisch wippbaren Doppelklappspitze können auch Elemente weit im Inneren der Stahlkonstruktion demontiert werden. Auch Kranfahrer David zeigte sich in seiner Kabine begeistert von den Fähigkeiten der neuen Maschine. Es war das erste Mal, dass er einen Liebherr-Kran steuerte, nachdem er zuvor ausschließlich Geräte anderer Hersteller bedient hatte. „Der Wechsel auf Liebherr ist für mich ein wenig wie vom Renault auf einen Mercedes umzusteigen“, kommentierte er augenzwinkernd. Obwohl es Davids erster Job mit dem neuen Kran war, meisterte er selbst das Verfahren des Geräts mit aufgestelltem Ausleger und angebauter Spitze sicher und routiniert. Etwa eine Stunde benötigte er für die Prozedur, dann war die Maschine auf der gegenüberliegenden Turmseite fertig abgestützt und wieder einsatzbereit. Blick auf den Kran und die Dächer von Bordeaux. Die südwestfranzösische Stadt ist eine der flächenmäßig größten städtischen Weltkulturerbestätten. Auf dem Bild rechts im Hintergrund fließt die Garonne. Sein Arbeitgeber Foselev zieht ebenfalls ein positives Fazit nach dem ersten Einsatz des neuen LTM 1250-5.1: „Ein perfekter Kran für diese Aufgabe“, sagt Joël Karotsch, Leiter der Niederlassung Foselev Sud Ouest in Bordeaux, nach seinem Besuch auf der Baustelle. „Die hydraulische Spitze ist bei diesem Einsatz natürlich besonders komfortabel und unverzichtbar.“ Der Kran ist in der Lage, mit Ballast und angebauter Gitterspitze umzupositionieren. Nach einer Stunde stand der LTM 1250-5.1 von Foselev am neuen Standort zugbereit. Die Unternehmensgruppe Foselev verfügt über mehr als 500 Krane, von denen 30 Geräte von Bordeaux aus disponiert werden. „Etwa ein Drittel unserer Krane stammt von Liebherr“, berichtet Karotsch und ergänzt: „Mit steigender Tendenz. Die modernen Features, die Robustheit der Maschinen und der zuverlässige After-Sales-Service von Liebherr sind für uns ausschlaggebend.“ Weitere Informationen: Liebherr-Werk Ehingen | © Fotos: Liebherr
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Liebherr‑Mobilkran LTM 1750‑9.1
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Ehingen (Donau) - Die Richter Kran- und Schwerlast GmbH erweitert ihren Fuhrpark um den dritten Liebherr‑Mobilkran LTM 1750‑9.1. Der 9-Achser stärkt die Einsatzflexibilität des Unternehmens vor allem in Infrastruktur‑, Industrie- und Windkraftprojekten. Bauforum24 Artikel (19.12.2025): Liebherr LTM 1300-6.3 und LTM 1250-5.1 Anton Pätzold, Matthias Richter und Martin Krusche (v.l.n.r.) bei der Kranübergabe des neuen LTM 1750-9.1 im Liebherr-Werk Ehingen. Hier geht's zum vollständigen Beitrag -
Ehingen (Donau) - Die Richter Kran- und Schwerlast GmbH erweitert ihren Fuhrpark um den dritten Liebherr‑Mobilkran LTM 1750‑9.1. Der 9-Achser stärkt die Einsatzflexibilität des Unternehmens vor allem in Infrastruktur‑, Industrie- und Windkraftprojekten. Bauforum24 Artikel (19.12.2025): Liebherr LTM 1300-6.3 und LTM 1250-5.1 Anton Pätzold, Matthias Richter und Martin Krusche (v.l.n.r.) bei der Kranübergabe des neuen LTM 1750-9.1 im Liebherr-Werk Ehingen. Die Richter Kran- und Schwerlast GmbH mit Sitz in Leipzig investiert erneut in einen leistungsfähigen Großkran: Mit dem dritten LTM 1750‑9.1 reagiert das Unternehmen auf den anhaltend hohen Auftragseingang aus den Branchen Infrastruktur, Energie und Industrie. „Die Menge an Projekten ist aktuell enorm – in allen Bereichen. Deshalb war klar: Wir brauchen zusätzliche Hubleistung in dieser Klasse“, erklärt Inhaber Matthias Richter. Martin Krusche, Leiter der Kranabteilung, ergänzt: „Der LTM 1750‑9.1 ist leistungsstark, schnell zu rüsten und ideal für unser Einsatzspektrum, also im Brückenbau, bei Transformatorenmontagen, Industrieanlagen sowie Reparatur‑ und Rückbauprojekten in der Windbranche.“ Noch flexibler mit drei 750‑Tonnern Beachtliche Traglaststeigerungen erreicht der Kran dank seiner Y-Abspannung. Optimiert für die Installation von Windkraftanlagen und ausgestattet mit einer Wippspitze erreicht der Neuzugang in Richters Kranflotte Hubhöhen von bis zu 156 Metern. Bei seinem zweiten Einsatz errichtete der LTM 1750‑9.1 im bergischen Land eine Windkraftanlage. Mit nun drei baugleichen Maschinen vom Typ LTM 1750‑9.1 erhöht der Kranvermieter seine operative Flexibilität deutlich – sowohl für parallele Großprojekte als auch für kurzfristige Einsatzverlängerungen. „Wenn ein Kranjob unerwartet länger dauert, können wir sofort reagieren und ein baugleiches Gerät zum nächsten Projekt schicken. Das verschafft uns enorme Planungssicherheit – auch hinsichtlich der Genehmigungen von Straßenfahrten“, so Krusche. Nach der Übergabe direkt zum Einsatz Sein erster Einsatz führt den neuen LTM 1750‑9.1 nach Nordbayern. Bereits einen Tag nach der Kranübergabe hebt der 9-Achser in Selb mehrere Anlagenteile eines Keramikherstellers ein. „Bei diesem Job erfolgen sämtliche Leistungen aus einer Hand: So übernehmen wir nicht nur die Einsatzvorbereitung und den Hub selbst. Die einzelnen, bis zu 80 Tonnen schweren Komponenten der Industrieanlage hat, unsere hauseigene Transportabteilung zuvor aus Nordschweden mit drei Schwerlastransporten abgeholt“, erklärt Anton Pätzold, Leiter der Transportabteilung. Direkt im Anschluss führte der Weg des 9-Achsers weiter quer durch Deutschland, wo der LTM 1750‑9.1 eine neue Windkraftanlage im bergischen Land errichtet. Als drittes Folgeprojekt steht im März der Rückbau von insgesamt elf Altanlagen in einem Windpark zwischen Leipzig und Dresden an – ein Einsatzspektrum, das die Vielseitigkeit und Leistungsfähigkeit des neuen Krans eindrücklich unterstreicht. 18 Liebherr‑Krane im Fuhrpark Mit dem Flottenneuzugang betreibt Richter nun 18 Krane – vom 60‑Tonner bis zum 750‑Tonner sowie MK‑Mobilbaukrane und eine LTR 1100‑Teleraupe – und setzt damit auf eine reine Liebherr-Flotte. Ein wesentlicher Vorteil für das Unternehmen: „Rund zwei Dutzend Kranfahrer sind für uns auf Baustellen im Einsatz. Sie profitieren enorm von der einheitlichen Bedienung der Maschinen. Wer einen kleineren Kran beherrscht, kann auch ein großes Gerät bedienen“, sagt Richter. Die Fahrer werden regelmäßig geschult – auch im Werk Ehingen: „Die Trainings sind professionell, selbst erfahrene Fahrer nehmen wertvolles Know‑how mit.“ Weitere Informationen: Liebherr-Werk Ehingen | © Fotos: Liebherr
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Haute-Loire (Frankreich) - Für die grundlegende Sanierung des historischen Staudamms Barrage de Lavalette im Département Haute-Loire im Südosten Frankreichs setzt das vom Bauunternehmen Legendre Génie Civil geleitete Baukonsortium auf eine maßgeschneiderte Lösung von Wolffkran. Ein WOLFF 7534.16 Clear auf einem City Portal ist seit März 2025 im Einsatz und spielt unter sehr beengten Platzverhältnissen bei dem anspruchsvollen Infrastrukturprojekt eine Schlüsselrolle. Bauforum24 Artikel (17.11.2025): WOLFFKRAN in Riad / Saudi-Arabien Der WOLFF 7534.16 Clear mit einer Hakenhöhe von 20,4 Metern, einer Auslegerlänge von 40,0 Metern und einer Tragfähigkeit von 16,0 Tonnen übernimmt den Austausch der Hochwasserklappen am Staudamm Barrage de Lavalette im Südosten Frankreichs. Die Bauarbeiten am Staudamm umfassen den vollständigen Austausch von drei Hochwasserklappen aus den 1950er-Jahren sowie die Modernisierung einer vierten Klappe aus den 1990er-Jahren, die nach jahrzehntelangem Betrieb stark verschlissen sind. Der WOLFF 7534.16 Clear mit einer Hakenhöhe von 20,4 Metern, einer Auslegerlänge von 40,0 Metern und einer Tragfähigkeit von 16,0 Tonnen übernimmt den Einbau von Provisorien und das Aus- und Einheben der alten und neuen Klappen. „Die Dammkrone ist lediglich 6,7 Meter breit, was die Montage des Krans und die Logistik der Anlieferung für unser Team zu einer anspruchsvollen Aufgabe machte“, sagt Cécile Caron, Vertriebsleiterin bei Wolffkran. „Windböen von über 45 km/h erschwerten den Aufbau zusätzlich und verlängerten die Montagezeit von den geplanten zwei auf rund 3,5 Tage“, so Cécile Caron. Portallösung hält Verkehr am Laufen Da über den Damm eine Straße führt, die nicht über die gesamte Bauzeit gesperrt werden kann, wurde der WOLFF auf einem WOLFF City Portal 520 (mit 5,2 Metern Seitenlänge) montiert, unter dem der Verkehr hindurchfließen kann. Dazu mussten zunächst 12,0 Meter lange Verteilträger mit einem Mobilkran installiert werden, die die Last des Krans auf der Dammkrone verteilen. In einem zweiten Schritt errichtete ein weiterer 90-Tonnen Mobilkran das City Portal und den spitzenlosen Turmdrehkran. Trotz des City Portals wird die Straße werktags täglich zwischen 9 und 14 Uhr gesperrt, da der Kran die befahrene Straße aus Sicherheitsgründen nicht mit Last überschwenken darf. Alle Hebearbeiten müssen demnach in diesem Zeitfenster durchgeführt werden. Ein WOLFF kommt auch mit wenig Platz zurecht: Für die Sanierung des Lavalette Damms lieferte Wolffkran ein Komplettpaket aus Kran, Portallösung, Service, Wartung und Kranbetrieb. Ein WOLFF für alles Ein besonders anspruchsvoller Projektteil war der Ausbau des Gegengewichts einer der bestehenden Hochwasserklappen. Der rund 51,0 Tonnen schwere Betonblock konnte nicht im Ganzen bewegt werden und wurde deshalb vor Ort zerteilt. Die einzelnen Segmente, die bis zu 16,0 Tonnen wogen, wurden anschließend mit dem WOLFF-Kran abtransportiert. „Wolffkran war der einzige Anbieter, der unter den gegebenen Einschränkungen eine Komplettlösung aus Kran, Portalkonstruktion, Montage und Service anbieten konnte“, sagt François-Xavier Béthuel, Leiter des Bereichs Krane bei Legendre Matériel. „Das Wolffkran-Team war bereits in der Planungsphase eng in die Baustellenkonzeption eingebunden und ist auch während der rund 24-monatigen Bauzeit für Betrieb, Service und Wartung verantwortlich, sodass wir alles aus einer Hand bekommen.“ Der WOLFF 7534.16 Clear wird voraussichtlich noch bis März 2027 auf dem Lavalette Staudamm arbeiten. Durch das WOLFF City-Portal ist die Straße auch weiterhin befahrbar und muss nur für einige Stunden am Tag gesperrt werden. Kranspezifikationen auf dieser Baustelle: Weitere Informationen: WOLFFKRAN | © Fotos: WOLFFKRAN
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Haute-Loire (Frankreich) - Für die grundlegende Sanierung des historischen Staudamms Barrage de Lavalette im Département Haute-Loire im Südosten Frankreichs setzt das vom Bauunternehmen Legendre Génie Civil geleitete Baukonsortium auf eine maßgeschneiderte Lösung von Wolffkran. Ein WOLFF 7534.16 Clear auf einem City Portal ist seit März 2025 im Einsatz und spielt unter sehr beengten Platzverhältnissen bei dem anspruchsvollen Infrastrukturprojekt eine Schlüsselrolle. Bauforum24 Artikel (17.11.2025): WOLFFKRAN in Riad / Saudi-Arabien Der WOLFF 7534.16 Clear mit einer Hakenhöhe von 20,4 Metern, einer Auslegerlänge von 40,0 Metern und einer Tragfähigkeit von 16,0 Tonnen übernimmt den Austausch der Hochwasserklappen am Staudamm Barrage de Lavalette im Südosten Frankreichs. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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Bergheim (Österreich) - Branchenführende Hubkraft, höchste Präzision und smarte Technologien zeichnen den PALFINGER PK 720 TEC aus und machen den Ladekran zur idealen Wahl für anspruchsvolle Bauprojekte. Das neueste Modell der TEC-Baureihe ist ab sofort in der EMEA-Region bestellbar. Entwickelt, um anspruchsvolle Aufgaben intelligent zu lösen: der neue PALFINGER PK 720 TEC. Mit dem PK 720 TEC erweitert PALFINGER seine TEC-Familie um eine leistungsstarke Lösung, die sich zwischen dem PK 580 und dem PK 880 TEC einfügt. Der Kran vereint modernste Ingenieurskunst mit intelligenten Assistenzsystemen und macht so anspruchsvolle Hebeaufgaben einfacher und effizienter. Das neue Modell ist ein Beispiel dafür, wie PALFINGER seinen Anspruch, langfristigen Kundennutzen zu schaffen, in praxisnahe Innovation übersetzt. Mit Reach Higher, der Strategie 2030+, hat PALFINGER „Lifting Customer Value“ als strategische Ausrichtung definiert. Ein wesentliches Element davon ist das Programm „Technologie- und Marktführerschaft“. Es verankert Innovationsfähigkeit als zentrale Kompetenz mit dem Ziel, die Produktivität und Wertschöpfung der Kunden über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg nachhaltig zu steigern. Gebaut für die härtesten Einsätze Der PK 720 TEC wurde speziell für herausfordernde Baustelleneinsätze entwickelt und überzeugt mit starker Leistung: Mit einem maximalen Hubmoment von 68,7 Metertonnen und einer hydraulischen Reichweite von bis zu 22 Metern eignet er sich perfekt für Schwerlastanwendungen. In der Ausführung mit neun Ausschüben und Fly-Jib inklusive Dual Power System (DPS-C) schafft er auch bei seiner maximalen Reichweite von 34,4 Metern eine beeindruckende Hubkraft und übertrifft damit andere Krane seiner Klasse. Dank des bewährten P-Profils der TEC-Baureihe verbindet der PK 720 TEC maximale Verwindungssteifigkeit mit geringem Eigengewicht. Das neue Lichtsystem sorgt mit jeweils zwei Arbeitsscheinwerfern am Knickarm und am Fly-Jib sowie LED-Streifen unterhalb des Knickarms für eine optimale Ausleuchtung und klare Sicht während der Arbeit. Intelligent konstruiert für smartes Arbeiten Als Teil der TEC-Reihe ist der PK 720 TEC mit modernsten Assistenzsystemen ausgestattet. Die PALTRONIC 180 Steuerungselektronik sorgt für intelligente und sichere Bedienung, während das LX-6 Steuerventil besonders sanfte und präzise Bewegungen ermöglicht. Für zusätzliche Sicherheit und Effizienz sorgen Features wie HPSC-Plus für intelligentes Stabilitätsmanagement, S-HPLS für mehr Hubleistung bei Bedarf und die Support Force Limit-Funktion, die die Stützkräfte automatisch an die Bodenverhältnisse der Baustelle anpasst. Ein weiteres Highlight ist die Height- & Bound-Funktion. Während die Höhenassistenz die maximale Arbeitshöhe begrenzt, definiert die Bound-Funktion eine „virtuelle Wand“, die den Arbeitsbereich begrenzt. Nach einmaliger Konfiguration ermöglicht dies sicheres und stressfreies Arbeiten unter Hindernissen oder in engen Baustellenbereichen. Der neue PK 720 TEC ist jetzt in der EMEA-Region bestellbar. Weitere Informationen: PALFINGER | © Fotos: PALFINGER
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Bergheim (Österreich) - Branchenführende Hubkraft, höchste Präzision und smarte Technologien zeichnen den PALFINGER PK 720 TEC aus und machen den Ladekran zur idealen Wahl für anspruchsvolle Bauprojekte. Das neueste Modell der TEC-Baureihe ist ab sofort in der EMEA-Region bestellbar. Entwickelt, um anspruchsvolle Aufgaben intelligent zu lösen: der neue PALFINGER PK 720 TEC. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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Liebherr LTM 1300-6.3 und LTM 1250-5.1
ein Thema erstellte Bauforum24 in News aus der Baumaschinen Industrie
Ehingen (Donau) - Zwei Liebherr-Mobilkrane der Schlamann Autokrane GmbH aus Nienburg/Weser haben im Serengeti-Park einen ausgemusterten Airbus A310 von Schwertransport-Fahrzeugen entladen und auf vorbereitete Lager gesetzt. Das Flugzeug soll künftig als außergewöhnliches Restaurant dienen und den Freizeit- und Safaripark um eine Attraktion bereichern. Bauforum24 Artikel (16.12.2025): Liebherr-Mobilkran LTM 1060-3.1 Ein LTM 1300-6.3 und ein LTM 1250-5.1 nehmen den 49 Tonnen schweren Airbus-Rumpf von den Schwertransportfahrzeugen auf. Hier geht's zum vollständigen Beitrag-
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Ehingen (Donau) - Zwei Liebherr-Mobilkrane der Schlamann Autokrane GmbH aus Nienburg/Weser haben im Serengeti-Park einen ausgemusterten Airbus A310 von Schwertransport-Fahrzeugen entladen und auf vorbereitete Lager gesetzt. Das Flugzeug soll künftig als außergewöhnliches Restaurant dienen und den Freizeit- und Safaripark um eine Attraktion bereichern. Bauforum24 Artikel (16.12.2025): Liebherr-Mobilkran LTM 1060-3.1 Ein LTM 1300-6.3 und ein LTM 1250-5.1 nehmen den 49 Tonnen schweren Airbus-Rumpf von den Schwertransportfahrzeugen auf. Für den anspruchsvollen Hub des rund 49 Tonnen schweren Airbus setzten die erfahrenen Kranprofis auf einen Tandemhub: Der LTM 1300-6.3 übernahm die Hauptlast von 32,5 Tonnen bei einer Ausladung von bis zu 22 Metern. Dafür wurde er mit 77 Tonnen Ballast gerüstet. Der LTM 1250-5.1 trug die restlichen 16,5 Tonnen und benötigte lediglich 42 Tonnen Ballast. „Das ist ein sehr spannender Auftrag“, berichtet Torsten Schlamann, Geschäftsführer der Schlamann Autokrane GmbH. „Das Flugzeug wurde vom Flughafen Langenhagen hierher transportiert. Wir hatten es dort aufgeladen und hier laden wir es wieder ab. Der LTM 1300-6.3 ist seit März im Einsatz und unser stärkster Mobilkran. Er zeichnet sich durch seinen mit 90 Metern sehr langen Teleskopausleger aus. Wir haben inzwischen schon viele Einsätze absolviert – die Fahrer sind glücklich mit dem neuen Kran und ich bin zufrieden. Es war eine gute Entscheidung, diesen Kran zu kaufen.“ Ein Airbus als Restaurant Der Serengeti-Park ist bekannt für seine Kombination aus Safari-Erlebnis und Freizeitpark. Mit dem Airbus A310 entsteht nun eine weitere Attraktion. Dirk Jasper, Bereichsleiter Projekt im Serengeti-Park, erklärt: „Wir hatten vor fünf Jahren die verrückte Idee, ein Flugzeug zum Restaurant umzubauen. Vor vier Jahren haben wir ein Flugzeug ersteigert. Es gab Hindernisse wie behördliche Auflagen und Fahrgenehmigungen, aber jetzt sind wir froh, dass das Flugzeug hier ist. Die Eröffnung des Restaurants ist für September 2026 geplant.“ Die Kranfahrer fädeln den Flugzeugrumpf zwischen beiden Kranen hindurch und legen ihn auf vorbereiteten Lagern ab. Die Schlamann Autokrane GmbH betreibt 21 Mobilkrane – fast alle stammen von Liebherr. Neben Mobilkranen vermietet das Unternehmen mit rund 90 Beschäftigten an vier Standorten auch Arbeitsbühnen und Stapler. Der Fuhrpark umfasst etwa 250 Geräte und Maschinen. Weitere Informationen: Liebherr-Werk Ehingen | © Fotos: Liebherr
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Ehingen (Donau) - Ende November fand das internationale Finale des Game of Cranes im Liebherr-Werk Ehingen statt. Die fünf besten Mobilkranfahrer aus den Regionen Nordamerika, Südamerika, Europa, Australien sowie Afrika, Mittlerer Osten und Asien traten in anspruchsvollen Disziplinen gegeneinander an – und kämpften um den Thron des Game of Cranes. Bauforum24 Artikel (31.10.2025): Liebherr LR 1700-1.0 und LTM 1650-8.1 Die Platzierungen v.l.n.r.: Nick Jackman (Vierter), Joey Fisher (Zweiter), Scott White (Erster), Kirk Smith (Dritter), Leonardo Navarro (Fünfter). Fünf praxisnahe und theoretische Aufgaben, die höchste Präzision, technisches Verständnis und Nervenstärke verlangten, erwarteten die Kranfahrer im Ehinger Liebherr-Werk. Während zweier Tage galt es Traglasten und Rüstzustände zu berechnen, Krane zu konfigurieren und Lasten zu transportieren – stets unter der Beobachtung einer strengen Jury. Dabei rotierten die Kranfahrer parallel von einer Station zur nächsten: Im Schulungszentrum mussten zum einen verschiedene Lasten wie Betonkübel und -steine korrekt an einen Hallenkran angeschlagen werden, während im Außenbereich ein Container – in dessen Innerem Pylone und eine Becherpyramide errichtet waren – um ein Hindernis gefahren werden musste. Christoph Kleiner, Geschäftsführer Vertrieb (links), beglückwünscht den Gewinner Scott White, der für die Region Europa antrat. „An den weiteren Stationen berechneten die Finalisten die Windlast einer Stahlplatte und hoben diese im Einhakenbetrieb über ein Hindernis, bevor sie im Zweihakenbetrieb eine Flasche präzise in ein Bierglas einschenkten“, berichtet Michaela Gogeißl, Sales Managerin Customer Training. Präzision und Konzentration erforderten auch die beiden letzten Aufgaben: Es galt eine 5 Tonnen schwere Last aufzunehmen und diese mit gleichzeitigen Bewegungen – Heben, Wippen, Drehen – durch einen S-Parcours zu führen, ohne anzustoßen. „Zu guter Letzt wartete der ‚Heiße Draht‘ auf unsere Profis. Dabei mussten sie einen Drehkranz im Zwei-Haken-Betrieb über eine Rohrkonstruktion führen, ohne diese zu berühren.“ Leonardo Navarro an Station 3: Der krönende Abschluss der Aufgabe bestand darin, eine Flasche Bier in ein Glas zu schenken. Scott White auf Platz Eins Nach zwei Tagen voller Spannung stand schließlich der Gewinner fest: Scott White von City Lifting aus Großbritannien sicherte sich mit 898 Punkten den Titel „World Crane Champion“. „Es war ein fantastischer Wettbewerb, der viel Spaß gemacht hat – ich bin überglücklich, dass ich es geschafft habe! Der S-Parcours war die größte Herausforderung, der Heiße Draht war die beste Station“, freut sich White. Er wurde bereits eingeladen, seinen Titel 2027 zu verteidigen. Das Anschlagen von Lasten will auch gekonnt sein: Joey Fisher an Station 1. Die weiteren Platzierungen: Platz 2: Joey Fisher (Johnson and Young Cranes, Australien) – 861 Punkte, Region: Australien. „Es war unglaublich, einfach großartig! Ich war mit meiner Frau Nicole hier und ehrlich gesagt ziemlich nervös – so viele Leute haben zugeschaut“, sagt der Kranfahrer bei der Siegerehrung. Platz 3: Kirk Smith (Titan Cranes, Neuseeland) – 811 Punkte, Region: Afrika / Mittlerer Osten / Asien. „Es war ein sehr anspruchsvoller Wettbewerb – und eine tolle Erfahrung! Der Sportsgeist meiner Mitstreiter war unglaublich, trotzdem hatte ich einige schlaflose Nächte“, schmunzelt Smith. Platz 4: Nick Jackman (Mountain Crane Service, USA) – 756 Punkte, Region: Nordamerika. „Es war ein großartiger Wettbewerb – sehr durchdacht und perfekt organisiert. Heute ist nicht nur das Finale des Game of Cranes, sondern auch Thanksgiving – und das Liebherr-Werk in Ehingen ist der beste Ort, um das zu feiern“, resümiert der Amerikaner, der von seiner Familie zum Wettbewerb begleitet wurde. Platz 5: Leonardo Navarro (WWN Guindastes, Brasilien) – 690 Punkte, Region: Südamerika. Glücklich berichtet Navarro: „Alle Etappen dieses Wettbewerbs erforderten viel Wissen und Können. Neben der professionellen Organisation, zu der auch eine Werksführung zählte und die Möglichkeit, auf der Kranabnahme den größten Kran – den LR 13000 – zu steuern, genoss ich den Austausch mit den anderen Kranfahrern!“ Scott White an Station 2: Hier galt es einen Container samt Spreader zu manövrieren. Können auf höchstem Niveau Zur Teilnahme am Game of Cranes gingen bei Liebherr rund 200 Bewerbungen von Mobilkranfahrer- und -fahrerinnen aus aller Welt ein. „Die Leistungen, die wir im Finale gesehen haben, waren beeindruckend. Alle Teilnehmer haben gezeigt, wie anspruchsvoll und professionell das Kranfahren heute ist“, sagt Christoph Behmüller, Leiter Aus- und Weiterbildung bei Liebherr in Ehingen. Nick Jackman (rechts) an Station 2: Die Jury überprüft, ob der Spreader korrekt am Kranhaken angebracht ist. Kirk Smith an Station 4: Hier galt es eine 5 Tonnen schwere Last aufzunehmen und diese durch einen S-Parcours zu manövrieren. Weitere Informationen: Liebherr-Werk Ehingen | © Fotos: Liebherr
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Ehingen (Donau) - Ende November fand das internationale Finale des Game of Cranes im Liebherr-Werk Ehingen statt. Die fünf besten Mobilkranfahrer aus den Regionen Nordamerika, Südamerika, Europa, Australien sowie Afrika, Mittlerer Osten und Asien traten in anspruchsvollen Disziplinen gegeneinander an – und kämpften um den Thron des Game of Cranes. Bauforum24 Artikel (31.10.2025): Liebherr LR 1700-1.0 und LTM 1650-8.1 Die Platzierungen v.l.n.r.: Nick Jackman (Vierter), Joey Fisher (Zweiter), Scott White (Erster), Kirk Smith (Dritter), Leonardo Navarro (Fünfter). Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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Tadano CC 38.650-1 GM-Raupenkran
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Zweibrücken - Das Zeitalter der fossilen Energiegewinnung neigt sich dem Ende zu. Deshalb wurde ein Kohlekraftwerk in Amsterdam bereits 2020 stillgelegt und schon kurz darauf mit dem Rückbau begonnen. Zuletzt stand unter anderem noch der 175 Meter hohe Schornstein, dem jetzt ein Tadano CC 38.650-1 mit einem Abrissroboter am Haken zu Leibe rückte. Beauftragt mit diesem Job wurde der Krandienstleister Sarens von den Bauunternehmen Combinatie ACGH, bestehend aus LEK sloopwerken, Vermeulen Sloop en Milieutechniek und MNE Sloop & Demontage. Bauforum24 Artikel (23.10.2025): Tadano CC 38.650-1 Heikler Job mit Sonderkonfiguration: Tadano CC 38.650-1 ebnet Kraftwerksschornstein mit hydraulischem Abbruchroboter ein Hier geht's zum vollständigen Beitrag-
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Zweibrücken - Das Zeitalter der fossilen Energiegewinnung neigt sich dem Ende zu. Deshalb wurde ein Kohlekraftwerk in Amsterdam bereits 2020 stillgelegt und schon kurz darauf mit dem Rückbau begonnen. Zuletzt stand unter anderem noch der 175 Meter hohe Schornstein, dem jetzt ein Tadano CC 38.650-1 mit einem Abrissroboter am Haken zu Leibe rückte. Beauftragt mit diesem Job wurde der Krandienstleister Sarens von den Bauunternehmen Combinatie ACGH, bestehend aus LEK sloopwerken, Vermeulen Sloop en Milieutechniek und MNE Sloop & Demontage. Bauforum24 Artikel (23.10.2025): Tadano CC 38.650-1 Heikler Job mit Sonderkonfiguration: Tadano CC 38.650-1 ebnet Kraftwerksschornstein mit hydraulischem Abbruchroboter ein Für Sarens war es nicht der erste Einsatz dieser Art: „Wir hatten bereits im Juli 2020 ein ähnliches Abbruchprojekt im holländischen Borsele mit einem Tadano PC 3800-1 abgewickelt. Deshalb war uns das Prozedere solch eines Rückbaus bekannt – ebenso wie die Herausforderungen und Risiken, die damit verbunden sind“, berichtet der verantwortliche Sarens Projektmanager Anton Mertens, der sich mit seinem Team bei diesem Job für den Tadano CC 38.650-1 als Einsatzkran entschied. Dessen Aufgabe war es, zwei verschiedene Abrissvorrichtungen bestehend aus einem Antriebsaggregat sowie einem Schneid- oder Brechwerkzeug auf bis zu 175 Meter zu heben und den Schornstein damit Stück für Stück von der Spitze bis auf den Boden zurückzubauen. Während des Prozesses mussten die Abbruchwerkzeuge immer wieder getauscht werden. Sonderkonfiguration für den CC 38.650-1 erforderlich Da die geforderte Konfiguration mit einer Systemlänge von 196 Metern inklusive Wippspitze und einer Tragfähigkeit von 25 Tonnen bei 55 Meter Ausladung standardmäßig nicht in den Traglasttabellen des CC 38.650-1 enthalten ist, schlug Tadano auf Anfrage von Sarens vor, die Traglasttabellen für SWSL_3 um eine zusätzliche Hauptauslegerlänge von 108 Metern in Kombination mit der bereits vorhandenen Auslegerlänge von 90 Metern zu erweitern. „Erste Untersuchungen zeigten schnell, dass wir mit unserem CC 38.650-1 die geforderten Tragfähigkeiten problemlos erreichen würden. Nachdem wir grünes Licht von Sarens für eine entsprechende Nachrüstung ihres CC 38.650-1 erhalten hatten, stellten wir die Traglasttabellen fertig und aktualisierten die LMI-Lastmomentanzeige des Sarens-Krans“, erklärt Christian Eickstädt, Manager AC & CC Retrofit bei Tadano. „Diese Unterstützung seitens des Herstellers war für uns entscheidend, da die geforderte Krankonfiguration zuvor ja noch nie gebaut worden war. Das war schon eine beeindruckende Service-Leistung, zumal alles unter großem Zeitdruck stattfinden musste“, betont Sarens Lifting Supervisor Jerry Couvreur. Aber auch vor Ort konnte Sarens auf die Unterstützung von Tadano zählen – während des gesamten Einsatzes waren immer Tadano Mitarbeiter aus Holland und Deutschland auf der Baustelle. Für den Einsatz konnte der CC 38.650-1 dann wie benötigt in der Konfiguration SWSL_3 mit 108 Meter Hauptausleger, inklusive 84 Meter Boom Booster sowie einer 90 Meter Wippspitze gerüstet werden. Das Gegengewicht teilte sich auf in 225 Tonnen am Oberwagen, 50 Tonnen Zentralballast und 245 Tonnen SL-Ballast. Bei den Hakenflaschen SWL 54 Tonnen fuhr das Sarens-Team zweigleisig: einmal mit drei Seilen und einmal mit einem Seil. „Diese beiden Haken mit ihren jeweiligen Einscherungen haben wir wegen ihrer hohen Hubgeschwindigkeit ausgewählt, um die Ausfallzeiten beim Tausch der Abbruchwerkzeuge möglichst gering zu halten“, erläutert Anton Mertens. Aufbau in nur fünf Tagen trotz Sonderkonfiguration Den CC 38.650-1 schaffte Sarens von seiner Zentrale im belgischen Wolvertem heran. Hierfür benötigte das Team vier Tage und mehr als 50 LKW-Transporte. Den Aufbau selbst bewältigten drei Monteure innerhalb von fünf Tagen, die dabei zeitweise von einem oder zwei Kranfahrern unterstützt wurden. Nach dem Abschluss der Montage fand eine gründliche Inspektion statt und es wurden verschiedene Kameras an der Auslegerspitze und ein Bildschirm in der Kabine installiert, um den Kranfahrern aus allen Perspektiven eine optimale Sicht während der Abrissarbeiten zu ermöglichen. Dies beanspruchte insgesamt zwei Tage. „In Anbetracht der Tatsache, dass es sich um eine noch nie zuvor gebaute Konfiguration handelte und einige Teile von einem anderen Standort bezogen werden mussten, waren wir mit dem Aufbau sehr zufrieden – zumal wir die anderen auf der Baustelle ablaufenden Abbrucharbeiten nicht stören durften“, resümiert Anton Mertens. Aufwändige Vorbereitung der Hubarbeiten Mit einer ganzen Reihe von Herausforderungen waren auch die Hubarbeiten verbunden. Das betraf zum einen die Sicherheit – insbesondere wegen der permanenten Gefahr herabfallender Bruchstücke aus großer Höhe während des Abrisses. Deshalb wurde vor dem Kran eine doppelte Container-Reihe aufgebaut, um ihn vor herabfallenden oder abgelenkten Betontrümmern zu schützen. Darüber hinaus wurde die Krankabine mit einer transparenten Abdeckung gesichert. „Außerdem haben wir die Kranposition so gewählt, dass der Wind laut einer Windstudie am wahrscheinlichsten von hinten kam, um so die Gefahr für unsere Kranfahrer durch herabfallende Trümmer zu minimieren“, betont Anton Mertens. Kam der Wind von der falschen Seite und war zu stark, wurden die Abbrucharbeiten unterbrochen. Dem Wind galt ohnehin ein besonderes Augenmerk bei diesem Job: Im Fall, dass die maximale Windgeschwindigkeit erreicht wurde, musste der Ausleger schnellstmöglich abgesenkt werden. Dieser Vorgang musste besonders sorgsam durchgeführt werden, da ein Anti-Staub-Sprühsystem am Ausleger des Krans angebracht war. „Dieses Teil erforderte besondere Aufmerksamkeit beim Aufrichten und Absenken des Auslegers, um Kollisionen oder Schäden zu vermeiden“, erklärt Anton Mertens. Ehrgeiziges Projektziel erreicht Trotz der einschränkenden Rahmenbedingungen wurde zwischen dem Auftraggeber und Sarens ein ehrgeiziger Mindestabbruch von fünf Metern pro Tag vereinbart. Damit war eine Einsatzzeit von zehn Wochen angesetzt und eine Gesamtverweilzeit des Krans auf der Baustelle von 12 Wochen. Der Hub selbst erfolgte hauptsächlich kreisförmig um den Schornsteinrand. Dabei arbeiteten immer ein Kranfahrer und ein Lifting Supervisor zusammen, die den CC 38.650-1 sehr intensiv beanspruchten: 16-Stunden-Tage und zwei Schichten waren die Regel – die steckte der CC 38.650-1 jedoch klaglos weg, sodass die Abrissarbeiten wie geplant im vorgesehenen Zeitfenster abgeschlossen werden konnten und der zuvor weithin sichtbare Schornstein des Kohlekraftwerks Hemweg 8 damit endgültig Geschichte ist. Weitere Informationen: Tadano | © Fotos: Tadano
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WOLFFKRAN in Riad / Saudi-Arabien
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Riad (Saudi-Arabien) - An der belebten King Abdullah Road mitten im Zentrum von Saudi-Arabiens Hauptstadt Riad entsteht mit der Sheikh Saleh Al-Rajhi Moschee ein neuer moderner Treffpunkt für Religion und Gemeinschaft. Zwei WOLFF Krane helfen das Bauwerk zu errichten. Besonders die Lage der Baustelle erfordert einen enormen Planungsaufwand. Bauforum24 Artikel (06.10.2025): WOLFF 7534.16 Clear-Kran Ein WOLFF 6015.8 Clear (links) und ein WOLFF 7532.12 Cross errichten seit März die rund 5.300 m² große Sheikh Saleh Al-Rajhi Moschee an der King Abdullah Road in Riad. Die Krane ermöglichen präzise Hebevorgänge mit hoher Reichweite. Das herausfordernde Klima und ein hohes Verkehrsaufkommen erfordern eine durchdachte Planung des Kraneinsatzes. Hier geht's zum vollständigen Beitrag -
Riad (Saudi-Arabien) - An der belebten King Abdullah Road mitten im Zentrum von Saudi-Arabiens Hauptstadt Riad entsteht mit der Sheikh Saleh Al-Rajhi Moschee ein neuer moderner Treffpunkt für Religion und Gemeinschaft. Zwei WOLFF Krane helfen das Bauwerk zu errichten. Besonders die Lage der Baustelle erfordert einen enormen Planungsaufwand. Bauforum24 Artikel (06.10.2025): WOLFF 7534.16 Clear-Kran Ein WOLFF 6015.8 Clear (links) und ein WOLFF 7532.12 Cross errichten seit März die rund 5.300 m² große Sheikh Saleh Al-Rajhi Moschee an der King Abdullah Road in Riad. Die Krane ermöglichen präzise Hebevorgänge mit hoher Reichweite. Das herausfordernde Klima und ein hohes Verkehrsaufkommen erfordern eine durchdachte Planung des Kraneinsatzes. Der Auftraggeber Rowad al Riyadh mietete für das Projekt einen WOLFF 6015.8 Clear mit einer Hakenhöhe von 51 Metern, einer Ausladung von 60 Metern und einer Traglast von 8,0 Tonnen sowie einen WOLFF 7532.12 Cross mit 41,6 Metern Hakenhöhe bei 70 Metern Ausladung und 12,0 Tonnen Tragfähigkeit. Beide Krane unterstützen die Arbeiten seit März 2025. Planung und Präzession auf engstem Raum Die großen vorgefertigten Fassadenelemente und die komplexe Dachkonstruktion erfordern eine besonders exakte Positionierung. Gleichzeitig müssen die Ausleger mit maximaler Reichweite konzipiert sein, um alle Bereiche der rund 10.000 Quadratmeter großen Baustelle abdecken zu können. Die Lage direkt an der stark befahrenen King Abdullah Road und neben einer Metrostation bringt enge Platzverhältnisse und umfangreichen Koordinationsaufwand mit sich. Auch das Klima stellt hohe Anforderungen: Hitze, Staub und nachmittägliche Stürme erfordern eine durchdachte, streng getaktete Einsatzplanung. „Viele der Hebevorgänge finden deshalb aus Sicherheitsgründen in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden statt, wenn die Wetterbedingungen stabil und Verkehrs- sowie Passantenströme gering sind“, erläutert Tariq Al-Sawaie, Managing Director Wolffkran Ltd, Saudi-Arabien. Die Krane sind sowohl mit einem Anti-Kollisionssystem als auch mit WOLFF Link ausgestattet. Ersteres verhindert Kollisionen, indem es Krane automatisch abbremst oder stoppt, wenn sie Hindernissen oder anderen Kranen zu nahe kommen. Letzteres ermöglicht die Live-Überwachung der Kranaktivitäten und gibt in kritischen Betriebssituationen Echtzeitwarnungen aus. Bereits in der Planungsphase erstellte das Wolffkran-Team Reichweitenstudien, definierte Sicherheitszonen und passte Ausleger- und Hakenstellungen so an, dass eine maximale Abdeckung der Baustelle bei minimaler Beeinträchtigung öffentlicher Bereiche möglich ist. Der Auftraggeber schätzt neben den zuverlässigen und allwettererprobten WOLFF Kranen besonders diese präzise Vorarbeit, die jetzt und noch bis Ende 2026 für einen reibungslosen Baufortschritt sorgt. Tradition in neuem Gewand Die Sheikh Saleh Al-Rajhi Moschee entsteht auf einer Fläche von rund 5.300 Quadratmetern und bietet Platz für etwa 2.300 Gläubige. Durch ihre zentrale Lage ist sie hervorragend in die öffentliche Infrastruktur eingebunden. Architektonisch erinnert sie an traditionelle, islamische Wüstenzelte, interpretiert diese jedoch in einer modernen Art und Weise mit prägnanten Dachschalen, Glasportalen und schattigen Vorplätzen. Mit dem Projekt erweitert Wolffkran seine Präsenz in Saudi-Arabien und realisiert erstmals gemeinsam mit dem Rowad al Riyadh ein Moschee-Projekt. Das Gebäude kombiniert traditionelle Zeltformen mit modernen Dachschalen und Glasportalen und bietet Platz für rund 2.300 Gläubige. Für Wolffkran ist das Projekt ein weiterer Meilenstein, mit dem der Premiumhersteller seine Präsenz im Nahen Osten ausbaut. Kranspezifikationen auf dieser Baustelle: Weitere Informationen: WOLFFKRAN | © Fotos: Wolffkran
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Rotterdam (Niederlande) - Die drei Rabobank Logos waren seit 2009 fester Bestandteil des 185 Meter hohen Aussichtsturms Euromast im Rotterdamer Floriadepark. Nachdem der Werbevertrag zwischen der Bank und Euromast 2025 jedoch ausgelaufen war, sollten die acht Meter hohen Logos aus einer Höhe von 174 Metern wieder entfernt und sicher zurück auf den Boden gebracht werden. Beauftragt mit dieser anspruchsvollen Mission wurde der Krandienstleister Mammoet, der dabei auf seinen Tadano CC 38.650-1 Gittermast-Raupenkran setzte. Auftraggeber war die Licht en Reclame Consultants BV. Bauforum24 Artikel / Bauforum24 TV Video (Datum): Titel verlinken Tadano CC 38.650-1 demontiert Rabobank-Logos vom Euromast in Rotterdam Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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