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Las Vegas - Bobcat, ein weltweit führender Hersteller von kompakten Baumaschinen, präsentiert auf der CES 2026 eine Reihe wegweisender Technologien, die den Arbeitsalltag auf der Baustelle spürbar vereinfachen. Die Innovationen stellen Benutzerfreundlichkeit und Produktivität in den Mittelpunkt. Sie machen die Bedienung intuitiver und geben Anwendern die Sicherheit, mehr zu leisten. Die neuen Lösungen bündeln künstliche Intelligenz, Elektrifizierung, Autonomie und Konnektivität in einem skalierbaren System. Davon profitieren Bediener ebenso wie Servicetechniker und Flottenbetreiber. Bauforum24 Artikel (07.11.2025): Bobcat im Einsatz bei VOX Der vollelektrische RogueX3 verfügt über einen elektrischen Antriebsstrang und kann ferngesteuert oder autonom ohne Kabine arbeiten. „Seit fast 70 Jahren ist Bobcat führend in der Kompaktmaschinenbranche, indem wir echte Probleme für echte Menschen lösen“, erklärt Scott Park, CEO und Vice Chairman von Doosan Bobcat. „Die Anforderungen an die Arbeitskräfte verändern sich, Baustellen werden komplexer. Darauf antworten wir mit intelligenten Systemen, die Kunden schneller und effizienter arbeiten lassen. Das sind keine Zukunftsvisionen – diese Technologien verändern die Arbeit schon heute.“ Bobcat Jobsite Companion: KI-Assistenz erstmals für Kompaktmaschinen Im Mittelpunkt des Messeauftritts von Bobcat auf der CES 2026 steht der digitale Baustellenbegleiter Bobcat Jobsite Companion, die branchenweit erste KI-gestützte Assistenzfunktion für kompakte Baumaschinen. Der Technologie-Prototyp unterstützt Bediener in Echtzeit bei alltäglichen Aufgaben. Anwender stellen Fragen oder geben Sprachbefehle, das System reagiert über Sprache und Display. Es passt Anbaugeräte an die jeweilige Umgebung an, gibt konkrete Betriebsempfehlungen und automatisiert mehr als 50 Funktionen – ohne dass der Anwender die Hände von den Bedienelementen nehmen muss. Jobsite Companion basiert auf dem proprietären KI-Sprachmodell von Bobcat und läuft vollständig auf der Maschine. Dadurch kann das System in Echtzeit reagieren, ohne auf eine Cloud-Verbindung angewiesen zu sein. Auf diese Weise ist die volle Funktionalität auch auf abgelegenen Baustellen oder bei eingeschränkter Konnektivität gewährleistet – eine wichtige Voraussetzung für den Einsatz auf dem Bau. Diese Technologie definiert das Zusammenspiel von Mensch und Maschine neu. Sie markiert den größten Entwicklungsschritt bei Bedienoberflächen seit fast 20 Jahren. „Jobsite Companion senkt die Einstiegshürde für neue Bediener und hilft gleichzeitig erfahrenen Profis, schneller und präziser zu arbeiten“, erläutert Joel Honeyman, Vice President of Global Innovation bei Doosan Bobcat. „Es handelt sich nicht nur um eine intelligentere Technologie, sondern auch um eine intelligentere Erfahrung, die eine fachkundige Anleitung direkt in die Kabine bringt.“ Service.AI: KI-gestützter Support für schnellere Reparaturen und mehr Betriebszeit Mit Service.AI stellt Bobcat darüber hinaus eine KI-basierte Service- und Supportplattform vor, die Ausfallzeiten reduziert und Reparaturen beschleunigt. Händler und Techniker greifen damit sofort auf Reparaturhandbücher, Garantieinformationen und Diagnoseanleitungen zu. Zusätzlich nutzt Service.AI das umfangreiche Archiv historischer Servicefälle von Bobcat, um Fehler schneller einzugrenzen. Mit Service.AI stellt Bobcat darüber hinaus eine KI-basierte Service- und Supportplattform vor, die Ausfallzeiten reduziert und Reparaturen beschleunigt. Händler und Techniker greifen damit sofort auf Reparaturhandbücher, Garantieinformationen und Diagnoseanleitungen zu. Der Prototyp stellt das Know-how eines Meistertechnikers digital bereit und führt Schritt für Schritt durch den Serviceprozess. Das vereinfacht komplexe Diagnosen, verkürzt Reparaturzeiten und hilft, den Fachkräftemangel im Servicebereich abzufedern. Kollisionswarnung und -vermeidung: Mehr Sicherheit, weniger Risiko auf der Baustelle Als weitere Neuheit zeigt Bobcat außerdem den Prototyp eines Kollisionswarn- und -vermeidungssystems. Es ist das erste System in der Entwicklung für Kompaktmaschinen, das eine Maschine aktiv abbremst oder stoppt, bevor es zur Kollision kommt. Ein fortschrittliches Bildradar erfasst Position, Richtung und Geschwindigkeit von Objekten in Echtzeit. Erkennt das System eine Gefahr, warnt es den Fahrer und reduziert automatisch die Geschwindigkeit – bis hin zum vollständigen Stillstand. Das System erhöht die Aufmerksamkeit des Fahrers, ohne die Bedienung zu verkomplizieren. In Kundentests gilt es bereits als entscheidendes Argument für die Wahl einer Bobcat-Maschine. Fortschrittliche Display-Technologie: Ein intelligenter Blick auf die Baustelle Bobcat stellt auch seine fortschrittliche Display-Technologie vor, ein transparentes, automatisch abdunkelndes, berührungsempfindliches MicroLED-Display, das sich nahtlos in die Kabinentür oder das Maschinenfenster integrieren lässt. Das System blendet wichtige Betriebsdaten direkt in das Sichtfeld des Fahrers ein, sodass er sowohl die Baustelle als auch die Maschine gleichzeitig im Blick hat. Zu den integrierten Funktionen gehören: 360-Grad-Kameraansichten Kollisionswarnungen und Vermeidungshinweise Anzeige der Baustellenmerkmale Leistungsdaten der Maschine in Echtzeit Visuelle Maschinenverfolgung und -überwachung in Echtzeit „Das ist mehr als ein Bildschirm“, sagt Honeyman. „Es ist ein intelligentes Fenster zur Arbeit – für mehr Überblick, Kontrolle und Sicherheit.“ RogueX3: Die Evolution autonomer, elektrischer und modularer Ausrüstung Bobcat verschiebt die Grenzen der Innovation mit RogueX3, seiner bisher fortschrittlichsten Konzeptmaschine. Der vollelektrische und autonome RogueX3 hebt die Modularität auf die nächste Stufe und passt sich nahtlos an eine Vielzahl von Baustellenanforderungen an. Die auf der CES vorgestellte Ausführung verfügt über einen elektrischen Antriebsstrang und kann ferngesteuert oder autonom ohne Kabine arbeiten. RogueX3 wurde jedoch für ultimative Flexibilität entwickelt. Seine modulare Bauweise ermöglicht austauschbare Komponenten – Kabine oder keine Kabine, Räder oder Raupen, konfigurierbare Hubarme und vieles mehr –, sodass der Benutzer die Maschine an spezifische Aufgaben anpassen kann. In Zukunft könnte die Maschine auf verschiedene Arten gebaut und betrieben werden, z. B. mit Elektro-, Diesel-, Hybrid- oder sogar Wasserstoffantrieb. Aufbauend auf den Erkenntnissen des RogueX und des RogueX2 hat das innovative Design des RogueX3 bereits zu mehreren Patentanmeldungen geführt, die die Zukunft der Produktpalette von Bobcat prägen werden. Bobcat Standard Unit Pack (BSUP): Modularer Strom für eine elektrische Zukunft Die Grundlage für die elektrische Zukunft von Bobcat bildet das Bobcat Standard Unit Pack (BSUP), ein schnell aufladbares, modulares Batteriesystem, das für den rauen Baustelleneinsatz entwickelt wurde. BSUP-Einheiten sind: Stapelbar und so konzipiert, dass sie in Kompaktmaschinen wie Ladern, Baggern und Gabelstaplern passen Für staubige, schmutzige und stark beanspruchte Umgebungen entwickelt Für alle Bobcat-Maschinen skalierbar und für andere OEMs verfügbar BSUP ermöglicht einen flexiblen, leisen und emissionsfreien Betrieb und wird zum zentralen Baustein kommender elektrischer Baumaschinen. Gemeinsam bilden Bobcat Jobsite Companion, Service.AI, Kollisionswarnung und -vermeidung, die fortschrittliche Display-Technologie, RogueX3 und BSUP ein integriertes Lösungssystem, das die Möglichkeiten auf der modernen Baustelle neu definiert. „Wir stellen uns die Zukunft nicht nur vor – wir entwickeln sie“, betont Scott Park. „Mit der Kombination aus KI, Autonomie, Elektrifizierung und Konnektivität schafft Bobcat Technologien, die Menschen befähigen, Arbeit vereinfachen und neue Maßstäbe setzen.“ Die auf der CES vorgestellten Produkte und Technologien werden als Prototypen oder Konzeptmodelle präsentiert und zeigen die Innovationen, die die Zukunft prägen. Auch wenn sie derzeit noch nicht im Handel erhältlich sind, stehen mehrere von ihnen kurz vor der Markteinführung. Weitere Informationen: Bobcat | © Fotos: Bobcat
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Las Vegas - Bobcat, ein weltweit führender Hersteller von kompakten Baumaschinen, präsentiert auf der CES 2026 eine Reihe wegweisender Technologien, die den Arbeitsalltag auf der Baustelle spürbar vereinfachen. Die Innovationen stellen Benutzerfreundlichkeit und Produktivität in den Mittelpunkt. Sie machen die Bedienung intuitiver und geben Anwendern die Sicherheit, mehr zu leisten. Die neuen Lösungen bündeln künstliche Intelligenz, Elektrifizierung, Autonomie und Konnektivität in einem skalierbaren System. Davon profitieren Bediener ebenso wie Servicetechniker und Flottenbetreiber. Bauforum24 Artikel (07.11.2025): Bobcat im Einsatz bei VOX Der vollelektrische RogueX3 verfügt über einen elektrischen Antriebsstrang und kann ferngesteuert oder autonom ohne Kabine arbeiten. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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Stuttgart, 19.05.2021 – Daimler Trucks setzt bei der Elektrifizierung seiner Lkw für flexible und anspruchsvolle Fernverkehrseinsätze auf die wasserstoffbasierte Brennstoffzelle. Das Ziel sind Reichweiten von bis zu 1.000 Kilometer und mehr ohne Tank-Zwischenstopp. Der Lkw-Hersteller hat bereits Ende April mit intensiven Tests des ersten neuen, weiterentwickelten Prototyps seines 2020 vorgestellten Mercedes-Benz GenH2 Truck begonnen – und damit einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum Serienprodukt erreicht. Die Entwickler von Daimler Trucks prüfen den Brennstoffzellen-Lkw dabei auf Herz und Nieren. Im Fokus der für Fahrzeug und Komponenten höchst beanspruchenden, breit angelegten Versuchsreihen stehen unter anderem der Dauereinsatz, unterschiedliche Wetter- und Straßenbedingungen sowie diverse Fahrmanöver. Bauforum24 Artikel (11.05.2021): Mercedes Benz Truck Wallet Daimler Trucks startet intensive Tests seines Brennstoffzellen-Lkw Der Entwicklungsplan von Daimler Trucks sieht Tests auf öffentlichen Straßen noch für dieses Jahr vor. Der Beginn der Kundenerprobungen ist für 2023 geplant und ab 2027 sollen die ersten Serienfahrzeuge des GenH2 Truck an Kunden übergeben werden. Martin Daum, Vorsitzender des Vorstands der Daimler Truck AG und Mitglied des Vorstands der Daimler AG: „Wir verfolgen konsequent unsere Technologiestrategie bei der Elektrifizierung unserer Lkw. Unser Ziel ist unseren Kunden je nach Anwendungsfall die besten lokal CO2-neutralen Lkw auf Basis von Batterien oder wasserstoffbasierten Brennstoffzellen anzubieten. Wir liegen voll im Plan und es freut mich sehr, dass die intensiven Tests mit dem GenH2 Truck erfolgreich gestartet sind.“ „Der wasserstoffbasierte Brennstoffzellenantrieb wird im CO2-neutralen Lkw-Fernverkehr der Zukunft unverzichtbar sein – das bestätigen auch unsere zahlreichen Partner, mit denen wir mit voller Kraft daran arbeiten, die Technologie in Serie auf die Straße zu bringen. Darüber hinaus sorgt das klare Bekenntnis von Seiten der Regulatoren auf nationaler und europäischer Ebene zum Einsatz von Wasserstoff im Straßengüterverkehr für wichtige Impulse. Die Unterstützung der Politik spielt eine wichtige Rolle, um den Aufbau einer Infrastruktur für grünen Wasserstoff voranzutreiben und die Wirtschaftlichkeit von Brennstoffzellen-Lkw für unsere Kunden zu ermöglichen“, so Daum weiter. Anspruchsvolle Tests für 1,2 Millionen Kilometer Laufleistung Die Entwicklungsingenieure von Daimler Trucks legen den GenH2 Truck für dieselben Anforderungen an die Dauerhaltbarkeit von Fahrzeug und Komponenten wie einen vergleichbaren konventionellen Mercedes-Benz Actros aus. Das bedeutet 1,2 Millionen Kilometer Laufleistung, zehn Betriebsjahre und insgesamt 25.000 Betriebsstunden. Daher muss der GenH2 Truck – genau wie jede neue Actros-Generation auch – höchst anspruchsvolle Tests absolvieren. So hat das Fahrzeug allein in den ersten Testwochen bereits hunderte Kilometer unter Dauerlast auf dem Rollenprüfstand zurückgelegt und zahlreiche extreme Situationen aus der Betriebspraxis wie Vollbremsungen und Bordsteinkantenfahrten auf der Teststrecke durchlaufen. Völlig neues Fahrzeugkonzept und neue Komponenten Beim GenH2 Truck handelt es sich um ein von Grund auf neu konzipiertes Fahrzeug mit völlig neuen Komponenten, auf welche die Entwickler bei den Tests ihr besonderes Augenmerk legen. Dazu zählen das Brennstoffzellensystem, der vollelektrische Antriebsstrang und alle dazugehörigen Systeme wie beispielsweise die spezielle Kühlung. Das individuelle Gewicht der neuen Komponenten und ihre jeweilige Position im Fahrzeug haben zudem Auswirkungen auf die Fahreigenschaften des Lkw. Dadurch wirken beispielsweise bei Schwingungen durch Straßenunebenheiten und vor allem in Extremsituationen andere Kräfte auf den Lkw als bei konventionellen Fahrzeugen. Um hier frühzeitig umfassende Erkenntnisse zu gewinnen wird bereits der aktuelle Prototyp – wie es auch für die Serienvariante des GenH2 Truck geplant ist – im Rahmen der Tests mit bis zu 25 Tonnen Zuladung für rund 40 Tonnen Gesamtgewicht beladen. Flüssigwasserstoff bietet zahlreiche Vorteile Daimler Trucks präferiert flüssigen Wasserstoff, da der Energieträger in diesem Aggregatzustand im Gegensatz zu gasförmigem Wasserstoff eine deutlich höhere Energiedichte in Bezug auf das Volumen aufweist. Dadurch kommt ein mit Flüssigwasserstoff betankter Brennstoffzellen-Lkw mit wesentlich kleineren und aufgrund des geringeren Drucks auch erheblich leichteren Tanks aus. Dies lässt einen größeren Laderaum und ein höheres Zuladungsgewicht der Lkw zu. Gleichzeitig kann mehr Wasserstoff getankt werden, was die Reichweite deutlich vergrößert. Somit eignet sich der Serien-GenH2 Truck wie entsprechende konventionelle Diesel-Lkw für schwer planbare, mehrtägige Fernverkehrstransporte, bei denen der tägliche Energiedurchsatz hoch ist. Die Experten von Daimler Trucks treiben die Entwicklung der Flüssigwasserstoff-Tanktechnologien auf Basis eines vordefinierten Entwicklungsplans kontinuierlich voran. Die Ingenieure planen, bis Ende des Jahres den entsprechenden Reifegrad neuer Tanksystem-Prototypen zu erreichen, um mit diesen die laufenden anspruchsvollen Tests des GenH2 Truck fortzusetzen. Bis zur Serienreife sollen die Fahrzeug-Tests dann ausschließlich mit Flüssigwasserstoff-Tanksystemen durchgeführt werden. Für die bis dahin stattfindenden intensiven Tests des GenH2 Truck wird als interne Zwischenlösung ein Tanksystem mit gasförmigem Wasserstoff eingesetzt. Damit demonstriert Daimler Trucks, dass beide Varianten – gasförmig und flüssig – technisch umsetzbar sind. Weitere Informationen: Daimler, Mercedes-Benz, Daimler Truck & Buses | © Fotos: Mercedes Benz
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Stuttgart, 19.05.2021 – Daimler Trucks setzt bei der Elektrifizierung seiner Lkw für flexible und anspruchsvolle Fernverkehrseinsätze auf die wasserstoffbasierte Brennstoffzelle. Das Ziel sind Reichweiten von bis zu 1.000 Kilometer und mehr ohne Tank-Zwischenstopp. Der Lkw-Hersteller hat bereits Ende April mit intensiven Tests des ersten neuen, weiterentwickelten Prototyps seines 2020 vorgestellten Mercedes-Benz GenH2 Truck begonnen – und damit einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum Serienprodukt erreicht. Die Entwickler von Daimler Trucks prüfen den Brennstoffzellen-Lkw dabei auf Herz und Nieren. Im Fokus der für Fahrzeug und Komponenten höchst beanspruchenden, breit angelegten Versuchsreihen stehen unter anderem der Dauereinsatz, unterschiedliche Wetter- und Straßenbedingungen sowie diverse Fahrmanöver. Bauforum24 Artikel (11.05.2021): Mercedes Benz Truck Wallet Daimler Trucks startet intensive Tests seines Brennstoffzellen-Lkw Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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DEARBORN, Mich. (USA) und WOLFSBURG, Deutschland, 10.06.2020 - Die Ford Motor Company und die Volkswagen AG haben weitere Verträge innerhalb ihrer bestehenden globalen Allianz unterzeichnet. Mit den jetzt vereinbarten Projekten sollen die Produkte noch besser auf die Kundenbedürfnisse in Europa und anderen Regionen ausgerichtet werden. So werden die jeweiligen Stärken der Unternehmen bei mittelgroßen Pickups sowie Nutz- und Elektrofahrzeugen genutzt. Die Pläne für die Kooperation wurden im vergangenen Jahr von Ford und Volkswagen verkündet. Bauforum24 Artikel (10.06.2020): Automobile Lebensretter von Volkswagen Ford und Volkswagen vertiefen globale Allianz Durch die Allianz wollen beide Unternehmen ihren Kunden unter anderem schneller neue Technologien und eine breitere Modellauswahl bieten. Ausgehend von einem anhaltenden Wachstum der weltweiten Nachfrage nach Nutzfahrzeugen und nach leistungsstarken Elektrofahrzeugen erwarten beide Partner große Skaleneffekte für die jeweiligen Portfolios. Designskizze des neuen Amarok Die Volkswagen-Ford-Allianz wird: die Realisierung eines von Ford konstruierten und gebauten mittelgroßen Pickups vorantreiben, der ab 2022 von Volkswagen Nutzfahrzeuge als Amarok in das eigene Modellangebot aufgenommen wird. das Nutzfahrzeuggeschäft beider Unternehmen bereits im kommenden Jahr weiter stärken: Mit einem Stadtlieferwagen auf Basis des neuesten Caddy-Modells, das Volkswagen Nutzfahrzeuge entwickeln und fertigen wird. Ford wird als weiteres Projekt später einen gemeinsamen Transporter im Ein-Tonnen-Ladesegment entwickeln. die E-Mobilitätsstrategie beider Unternehmen unterstützen, indem Ford ab 2023 ein eigenes Elektrofahrzeug für den europäischen Markt auf Basis des Modularen E-Antriebskasten (MEB) von Volkswagen anbieten wird. Der Caddy 5 bei seiner Weltpremiere im Februar 2020 In den drei Nutzfahrzeug-Projekten der Allianz sollen insgesamt rund 8 Millionen Fahrzeuge entwickelt und produziert werden. „Angesichts der Covid-19-Pandemie und ihrer Auswirkungen auf die Weltwirtschaft ist es mehr denn je von entscheidender Bedeutung, belastbare Allianzen zwischen starken Unternehmen zu bilden", sagt Volkswagen Chef Dr. Herbert Diess. „Diese Zusammenarbeit wird die Entwicklungskosten effizient senken, eine stärkere weltweite Verbreitung von Elektro- und Nutzfahrzeugen ermöglichen und die Position beider Unternehmen entscheidend stärken.“ MEB-Plattform bietet erhebliche Skalen - und Kostenvorteile „Diese Allianz kommt in einer Zeit großer Begeisterung für die Verzahnung von immer intelligenteren vernetzten Fahrzeugen in einer immer smarteren Welt“, sagt Ford-CEO Jim Hackett. „Hier entstehen einerseits enorme Chancen zur innovativen Lösung globaler Mobilitätsfragen und zur Schaffung herausragender Vorteile für unsere Kunden - gleichzeitig müssen Unternehmen sorgfältig entscheiden, wie sie ihr Geld investieren.“ Sowohl Ford als auch Volkswagen verfügen über ein starkes gewerbliches Transporter- und Pickup-Geschäft auf der ganzen Welt, dazu gehören beliebte Modelle wie Transit und Ranger von Ford und die Transporter, Crafter, Caddy und Amarok von Volkswagen Nutzfahrzeuge. Ford und Volkswagen Nutzfahrzeuge kooperieren in drei Fahrzeug-Segmenten „Nutzfahrzeuge sind heute für Ford von grundlegender Bedeutung und ein Geschäftsbereich, den wir mit Nachdruck zu weiterem Wachstum bringen wollen. Die Zusammenarbeit mit Volkswagen an diesen Plattformen wird beiden Unternehmen signifikante finanzielle Vorteile bei der Entwicklung, sowie bei Fabriken und Anlagen verschaffen“, sagte Jim Farley, Chief Operating Officer von Ford. „Unabhängig davon wird Ford in den kommenden zwei Jahren sein Angebot um batterie-elektrische Varianten des Ford Transit und des Ford F-150 für Nutzfahrzeugkunden ergänzen, die zunehmend Wert auf null Emissionen legen und die Leistungsfähigkeit bei Konnektivität, Datenverarbeitung und künstlicher Intelligenz benötigen.“ „Die Zusammenarbeit mit Ford ist ein wichtiger Baustein unserer Strategie GRIP 2025+ und Teil der aktuellen Transformation von Volkswagen Nutzfahrzeuge", sagt Thomas Sedran, Vorstandsvorsitzender von Volkswagen Nutzfahrzeuge. „Diese langfristige Zusammenarbeit mit Ford wird unsere sehr gute Position im Bereich der leichten Nutzfahrzeuge, insbesondere in unseren europäischen Kernmärkten, stärken und ist ein Beweis dafür, dass wir unseren Plan Schritt für Schritt erfolgreich umsetzen.“ Thomas Sedran, Vorstandsvorsitzender von Volkswagen Nutzfahrzeuge Die Nutzung der MEB-Plattform von Volkswagen durch Ford in Europa ist zudem ein wichtiger Eckpfeiler in der Elektromobilitätsstrategie von Volkswagen und unterstützt die Anstrengungen beider Unternehmen, die Ziele des Pariser Klimaabkommens von 2015 zu erreichen. Volkswagen und Ford wollen zudem weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit bei Elektrofahrzeugen prüfen. Ab 2023 rechnet Ford innerhalb von mehreren Jahren mit der Auslieferung von mehr als 600.000 Elektrofahrzeugen auf Basis der MEB-Plattform. Das geplante Modell soll ein großzügiges Platzangebot mit den Vorzügen des Elektroantriebs kombinieren. Entworfen und konstruiert wird das Fahrzeug von Ford in Köln-Merkenich. Ford erweitert damit sein Angebot an E-Fahrzeugen neben dem vollelektrischen Mustang Mach-E, der 2021 vorgestellt wird. Darüber hinaus können beide Hersteller künftig das Self-Driving System (SDS) von Argo AI unabhängig voneinander für eigene hochleistungsfähige, selbstfahrende Fahrzeuge nutzen. In der vergangenen Woche schloss Volkswagen seine angekündigte Investition in Argo AI ab. An dem in Pittsburgh ansässigen Unternehmen hält Ford bereits Eigentums- und Entwicklungsanteile. Allianz bringt erhebliche strategische Vorteile Die Entscheidung von Volkswagen und Ford, jeweils in Argo AI zu investieren, zeigt, wie Allianzen die Entwicklung bahnbrechender Technologien gewährleisten können, die viel Zeit und Ressourcen erfordern. Das SDS von Argo AI ist aktuell das erste System für autonomes Fahren mit kommerziellen Einsatzplänen sowohl in Europa als auch in den USA. Durch die globalen Aktivitäten von Ford und Volkswagen erreicht die Plattform von Argo AI das bisher größte geografische Einsatzpotenzial aller autonomen Technologien. Dies ist ein wichtiger Faktor, um ein solches System kosteneffizient und erfolgreich zu entwickeln. Die Volkswagen-Ford-Allianz beinhaltet keine wechselseitige Eigentümerschaft zwischen den Unternehmen, die weiterhin Wettbewerber bleiben werden. Weitere Informationen: Volkswagen Nutzfahrzeuge | © Fotos: Volkswagen Nutzfahrzeuge
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Kooperation bei Volkswagen & Ford
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DEARBORN, Mich. (USA) und WOLFSBURG, Deutschland, 10.06.2020 - Die Ford Motor Company und die Volkswagen AG haben weitere Verträge innerhalb ihrer bestehenden globalen Allianz unterzeichnet. Mit den jetzt vereinbarten Projekten sollen die Produkte noch besser auf die Kundenbedürfnisse in Europa und anderen Regionen ausgerichtet werden. So werden die jeweiligen Stärken der Unternehmen bei mittelgroßen Pickups sowie Nutz- und Elektrofahrzeugen genutzt. Die Pläne für die Kooperation wurden im vergangenen Jahr von Ford und Volkswagen verkündet. Bauforum24 Artikel (10.06.2020): Automobile Lebensretter von Volkswagen Ford und Volkswagen vertiefen globale Allianz Hier geht's zum vollständigen Beitrag-
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