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Hyundai Kettenbagger HX235A LCR

Hyundai-Kettenbagger im schweren Kanalbau

Dinkelsbühl, Dezember 2021 - In Dinkelsbühl ist die Dauberschmidt-Gruppe ansässig. Das über 130 Jahre alte Unternehmen unter  Leitung von Geschäftsführer Peter Kehrle, ist im Großraum Mittelfranken im Tief-, Straßen und Kanalbau primär für die öffentliche Hand tätig. In dem rund 50 Maschinen großen Fuhrpark an Baggern und Radladern sind seit rund einem Jahr zwei Hyundai-Kettenbagger im Einsatz. Ein HX235A LCR und seit Mitte 2020 ein 21-t-Mobilbagger Hyundai HW210. Betreut werden die acht Hyundai-Bagger im Fuhrpark vom zuständigen HCEE-Vertragshändler Engelhardt Baumaschinen GmbH aus Schopfloch.


Bauforum24 Artikel (05.11.2021): Hyundai-Radlader HL970A


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Die Firmengruppe Dauberschmidt setzt eine große Hyundai-Baggerflotte betreut von Engelhardt Baumaschinen aus Schopfloch ein. Hier der 21 t schwere Mobilbagger HW210 mit Schild- und Pratzenabstützung bei der Erschließung eines neuen Wohngebietes.

 

Der 21 t schwere Mobilbagger mit Pratzen- und Schildabstützung ist aktuell bei der Erschließung des Bauabschnitt III im Wohngebietes Gaisberg bei Dinkelsbühl im Einsatz. Er bereitet den Untergrund vor, schachtet Kanäle aus, hebt Rohre ein, belädt LKW mit Erdaushub und ist aufgrund der großen verfahrbaren Lasten von bis zu 8.000 kg in Längsrichtung das „Schweizer Taschenmesser“ auf der Baustelle.

 

Ganz anders das Einsatzfeld des im Mai 2021 ausgelieferten 23-t-Kurzheckbaggers HX235ALCR mit Schild und Verstellausleger. Er ist der Universalist auf einer Mitte April 2021 begonnenen Kanalbaustelle in Oberrammersdorf bei Ansbach. Hier wird ein rund 2.000 m langes Trennsystem neu gebaut. Es trennt künftig Regen- von Schmutzwasser. Zusätzlich sind rund 20 Hausanschlüsse anzulegen. Aufgabe des Baggers ist das Herstellen des Planum, Freilegen von Kanalschächten, Aushubarbeiten, Heben von Rohren und Verbauelementen sowie die Aufbereitung des ausgebauten Materials mit einem Schaufelseparator.

Die neuen Rohre werden in Tiefen zwischen 3.000 bis 6.000 mm verlegt. Dazu müssen ungefähr 12.000 m³ Aushub bewegt werden. Eine aufwändige Arbeit, denn der Aushub muss mit LKW abgefahren und nach dem Einbau der neuen Leitungen wieder angefahren werden. Es werden separate Rohrleitungen für Regen- und Brauchwasser verlegt.

 

Peter Kehrle lobt die Maschinen: „Ich habe mich für die soliden Hyundai-Maschinen aufgrund von Preis-/Leistung entschieden und weil der Service von unserem Partner Engelhardt schnell und kompetent ist. Wir nutzen die Geräte rund 36 Monate oder bis etwa 6.000 Betriebsstunden. Auch die Ersatzteilpreise sowie das flexible Anmieten von Maschinen beim Händler sind gute Argumente für die südkoreanischen Bagger.“

 

Modernste Baggertechnik

Der 24 Tonnen schwere HX235A LCR ist mit einem 5.650 mm langen Ausleger und 2.920 mm langen Stiel ausgerüstet. 600 mm-Dreistegbodenplatten sorgen für sicheren Stand.

 

Der HX235A LCR hat die Oberrahmenkonstruktion der neuen A-Serie, welche die Hubleistung signifikant erhöht. In Kombination mit dem reduzierten Heckschwenkradius und einem neuen Hubmodus ist diese leistungsstarke Maschine ein exzellenter Allrounder für das Graben und Bewegen schwerer Lasten. Die EPFC (elektronische Pumpenfördermengenregelung) verbessert die Feinregelung bei gleichzeitiger Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs. Das System ermöglicht es den Bedienern, ihre Maschine auf den anstehenden Job auszurichten und somit ein optimales Verhältnis zwischen Leistung und Präzision zu gewährleisten. Kraftquelle ist ein Cummins-Stage V-Motor mit 129 kW Leistung.

 

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Der neue HX235A LCR ist ein moderner Kurzheckbagger der 24-t-Klasse mit Verstellausleger – eingesetzt wird er im schweren Kanalbau. Mit Schnellwechsler ausgestattet kann er unterschiedlichste hydraulische Anbaugeräte wie den im Bild gezeigten Schaufelseparator antreiben.

 

10.000 mm maximale Reichweite und 5.750 mm maximale Grabtiefe prädestinieren den Kurzheckbagger mit 1.780 mm Heckschwenkradius für den Kanalbau. Wichtiges Merkmal aller HX-Hydraulikbagger ist die um bis zu vier dB im Innenraum leisere und 13 % größere Kabine.

 

Das kapazitive Touchscreendisplay wurde auf 8 Zoll vergrößert. Hier hat der Fahrer die Möglichkeit, zahlreiche Parameter in übersichtlichen und intuitiv geführten Menüpunkten einzustellen. Zwei Ansichten und drei Modi sind abrufbar. Neben Anzeigen und Schaltern lassen sich viele Einstellungen sehr einfach mit einblendbaren Schiebereglern bequem einstellen und mit minimalem Aufwand anpassen. Zusätzlich befinden sich 18 konventionelle Tasten unter dem Display zum Aktivieren von Zentralschmierung, Standgas, Arbeitsscheinwerfern etc. Das reaktionsschnelle Display ist blendfrei, vibrationsarm und es lässt sich in Neigung und Drehrichtung frei einstellen.

 

Zusätzlich lassen sich Informationen vom Smartphone per Wifi Direkt auf das Display übertragen. Um dem Fahrer effizientes Arbeiten zu erleichtern, verfügt das Display über eine große farbige ECO-Anzeige. Farbige Balken im Drehzahlmesser signalisieren die Effizienz - grüner Balken bedeutet effizientes Arbeiten, rot entsprechend hoher Kraftstoffverbrauch und Verschleiß. Drei Arbeitsmodi ECO, Standard und Power sind in der Steuerung hinterlegt und lassen sich anwählen.

 

Je nach gewählter Funktion reagiert der Drehregler unterschiedlich mit physischen Rückmeldungen. Das Radio ist in direkter Reichweite des Fahrers in die rechte Armlehne integriert und mit Bluetooth und USB-Schnittstelle für die Koppelung von Smartphone und Radio ausgerüstet. Das serienmäßige Mikrofon synchronisiert sich per Bluetooth über das Radio mit der Freisprecheinrichtung. Um dem Fahrer effizientes Arbeiten zu erleichtern, verfügt das Display über eine farbige ECO-Anzeige. Farbige Balken im Drehzahlmesser signalisieren die Effizienz - grüner Balken bedeutet effizientes Arbeiten, rot entsprechend hoher Kraftstoffverbrauch und Verschleiß. Drei Arbeitsmodi ECO, Standard und Power sind in der Steuerung hinterlegt und lassen sich per Knopfdruck anwählen.

 

In einer Bibliothek lassen sich per Touchscreen Ölmenge und -druck von bis zu 20 Anbaugeräten hinterlegen (Hyundai nennt dies EPPR-Funktion, EPPR steht für: Electronic Proportional Pressure Reduce Valve). Für besonders anspruchsvolle Anbaugeräte lässt sich die hydraulische Förderleistung durch das Zusammenschalten von zwei Pumpen steigern - auch diese Konfigurationsdaten werden zusammen mit Druck und Ölliefermenge im Hyundai-System hinterlegt. Ein Feature, das besonders im Abbruch sehr wichtig ist. Hier wird permanent zwischen Hammer, Schere, Pulverisierer, Sortierlöffel u.a. gewechselt.

 

Die Rückfahrkamera ist serienmäßig. Optional liefert Hyundai das System AAVM (Advanced Around View Monitoring – verbesserte Rundumsicht): Hierbei erscheint auf dem Display eine 360-Grad-Rundumsicht, zusammengesetzt aus den Bildinformationen von vier am Bagger montierten Kameras. Mit dem optionalen Überwachungssystem IMOD (Intelligent Moving Objects Detection) werden Objekte erkannt, die sich rund um den Bagger bewegen.

 

Weitere Informationen: Hyundai Construction Equipment Europe | © Fotos: HCEE/OBA


Habe noch nie einen Hyundai Radbagger in live gesehen, geschweige den gefahren. Ist in unserer Gegend nicht vertreten.

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