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Hayingen - Digitalisierung, Automatisierung und die Vernetzung von Baumaschinen und Anbaugeräten stehen im Mittelpunkt des MTS-Innovationstags am 9. Oktober 2026 in Hayingen. Unter dem Motto „Digitalisierung & Automatisierung in Theorie & Praxis“ richtet sich die Veranstaltung an Bauunternehmen, Geräteführer, Planer und Entscheider. Bauforum24 TV Video (21.09.2026): NordBau 2026 Rundgang MTS-Innovationstag 2026 Die Baustelle von morgen beginnt heute Im Mittelpunkt stehen digitale Lösungen und Schnittstellen für den Tief- und Straßenbau. Dabei geht es unter anderem um die Frage, wie Daten, Baumaschinen und Anbaugeräte miteinander vernetzt und in durchgängige Arbeitsprozesse eingebunden werden können. Das Veranstaltungsprogramm verbindet Fachvorträge und Diskussionen mit praktischen Vorführungen auf einem rund 10.000 Quadratmeter großen Live-Parcours. MiC 4.0 und gemeinsame Schnittstellen Nach dem Come-together ab 8 Uhr beginnt das Programm um 9 Uhr mit einer Podiumsdiskussion zu MiC 4.0. Der herstellerunabhängige und maschinenübergreifende Standard soll ein gemeinsames Datenverständnis zwischen Trägergeräten, Anbaugeräten und digitalen Systemen ermöglichen. An der Diskussion nehmen Rainer Schrode, Vorstandsvorsitzender der MTS Schrode AG, Dr. Darius Soßdorf, Geschäftsführer Machines in Construction MiC 4.0 und FVB, Alexander Lutz von Reif Bauunternehmung, Jan Rotard von Vemcon sowie Dieter Schnittjer vom VDBUM Service teil. Ab 9.40 Uhr läuft das Fachprogramm auf zwei parallelen Bühnen zu den Themen Automatisierung und Digitalisierung. Im Bereich Automatisierung geht es unter anderem um die technische Umsetzung von MiC 4.0 am Beispiel von MTS und Liebherr, die Wirtschaftlichkeit von Tiltrotatoren, mobile Bodenanalyse, Ersatzbaustoffe und Möglichkeiten zur Optimierung von Abläufen im Kanalbau. Auf der zweiten Bühne stehen herstellerunabhängige Schnittstellen für Bagger-Navigationssysteme, die 3D-Visualisierung von Planung und Bauabläufen, Künstliche Intelligenz im Planungsprozess, 3D-Dokumentation, modellbasierte Mengenermittlung und digitale Geländemodelle auf dem Programm. „Im Prinzip geht es darum, Digitalisierungs- und Automatisierungsstrategien zusammenzuführen“, erklärt MTS-Vorstandsvorsitzender Rainer Schrode. „Die Synergie entsteht dort, wo Maschinen, Anbaugeräte, Daten und Menschen in einem durchgängigen Prozess zusammenspielen.“ Technik auf 10.000 Quadratmetern Nach der Mittagspause verlagert sich die Veranstaltung auf die Musterbaustelle. Ab 14 Uhr führt ein moderierter Rundgang über den Live-Parcours. Zu den Stationen gehören Bodenverbesserung und Bodenverdichtung, Leitungsbau, Tiltrotatoren, MiC 4.0 sowie die 3D-Maschinensteuerung mit MTS-NAVI. Gezeigt werden außerdem der MTS-Rover mit 3D-Planmanager, MTS-SMART mit Personalmanagement, MTS-Rail sowie Anwendungen für Abbruch, Recycling und weitere Einsatzbereiche. Die praktischen Vorführungen sollen zeigen, wie die zuvor in den Fachvorträgen behandelten Schnittstellen, Datenflüsse und digitalen Prozesse auf der Baustelle eingesetzt werden können. Ergänzt wird der Live-Parcours durch eine Fachausstellung mit Partnerunternehmen. MTS-Demotage am Wochenende Der MTS-Innovationstag findet am Freitag, 9. Oktober 2026, am Unternehmensstandort in Hayingen statt. Die Teilnahme kostet 185 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Direkt im Anschluss folgen am 10. und 11. Oktober die MTS-Demotage unter dem Titel „Schwäbische Bauma“. Das offene Veranstaltungsformat umfasst Maschinenvorführungen, Aussteller sowie ein Rahmenprogramm. Weitere Informationen: MTS Schrode | © Fotos: MTS
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Hayingen - Digitalisierung, Automatisierung und die Vernetzung von Baumaschinen und Anbaugeräten stehen im Mittelpunkt des MTS-Innovationstags am 9. Oktober 2026 in Hayingen. Unter dem Motto „Digitalisierung & Automatisierung in Theorie & Praxis“ richtet sich die Veranstaltung an Bauunternehmen, Geräteführer, Planer und Entscheider. Bauforum24 TV Video (21.09.2026): NordBau 2026 Rundgang MTS-Innovationstag 2026 Die Baustelle von morgen beginnt heute Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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Hayingen, Oktober 2020 - „Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.“ Mit diesem Zitat von Georg Christoph Lichtenberg leitete MTS Vorstandsvorsitzender Rainer Schrode seine Begrüßungsrede zu Deutschlands erster Leistungsschau für BIM im kommunalen Verkehrswege- und Tiefbau (K-VTB) ein. Deren zentraler Leitgedanke war es, das „Big Picture“ der BIM-Idee auf seine wichtigsten Puzzlesteine runterzubrechen, und so die bereits heute bestehenden Umsetzungsmöglichkeiten im Hinblick auf die Besonderheiten des K-VTB verständlich und praxisnah darzustellen – mit Blick auf alle am Bauprozess Beteiligten. Die in moderierte Kleingruppen aufgeteilten Teilnehmer rotierten im 20-Minuten-Takt über den Leistungsschau-Parcours und hatten an den insgesamt 13 Stationen ausführlich Gelegenheit, sich ihr eigenes Bild zu machen. Bauforum24 Artikel (08.11.2019): Oevermann nutzt e.p.m-Verfahren Rund 300 geladene Fach- und Führungskräfte rotierten über die auf 10.000 qm Fläche verteilten 13 Themenstationen des BIMParcours im Schwäbischen Hayingen, dem zentralen Stützpunkt der MTS Schrode AG. Wie jede Veränderung erfordere auch die Digitalisierung ein Umdenken, das auf Ängste, Vorbehalte und Widerstände stößt, die man nur auflösen könne, indem man jeden Einzelnen genau hier abholen würde, so Schrode. „Digitalisierung fängt immer im Kopf an und der wichtigste Schlüssel für ihre erfolgreiche Umsetzung ist die persönliche Begeisterung aller am Bauprozess Beteiligten. Darum ist es so entscheidend, dass jeder aus dem Big Picture ein eigenes Bild macht.“ Unter welchen Voraussetzungen modellbasiertes Bauen für kleinere Bauunternehmen, Ingenieurbüros und Kommunen schon heute umsetzbar ist, stellte Schrode bereits im letzten Jahr mit Deutschlands erster Modellbaustelle für BIM im K-VTB im Schwäbischen Erbstetten unter Beweis. Ausgangspunkt für die Idee der diesjährigen Leistungsschau war sein Wunsch, aktuelle Weiterentwicklungen aufzuzeigen, die aufgezeigten Möglichkeiten noch greifbarer zu machen und ebenso konkret wie praxistauglich auf das Parcours-Beispiel Straßenbau runterzubrechen: Angefangen wurde bei der Planung und den Auftraggeber-Informations-Anforderungen (AIA), im Rahmen derer Auftraggeber, Bauunternehmer und Planer gemeinsam definieren, was sie für die Planung, den Bau und die Unterhaltung des Bauwerks konkret benötigen und in welcher Tiefe die Informationen für die jeweiligen Anwendungsfälle abzubilden sind. Eine Art gemeinsam erstelltes Lastenheft also. Der Parcours führte weiter vorbei am gemeinsamen Projektraum und dem Bauabwicklungsplan (BAP). Dieser legt fest, wie genau was genau wann genau auf welcher Grundlage umzusetzen und zu dokumentieren ist. "Denn beim modelbasierten Bauen gilt es, eine im Laufe des Projektgeschehens immer größer werde Menge an Informationen zu sammeln, zu verwalten und allen Prozessbeteiligten in zielführender Weise zugänglich zu machen", erläutert Schrode. Dabei sei jeder Prozessbeteiligte gleichzeitig Nutzer und Autor dieses Modells. So beispielsweise der Geräteführer, der beim Aufnehmen von Homogenbereichen oder Infrastrukturleitungen mit seinem Löffel als ‚BIM-Autor‘ agiert. Beim profilgerechten Einbau entlang der Oberflächenkonturen des virtuellen Bauwerkmodells wird er dann wieder ‚BIM-Nutzer‘". Ebenso wie der Planer, der am Ende der Prozesskette das fertige Bauwerk nicht mehr komplett neu aufmessen muss, sondern das Ausführungsmodell als Grundlage für seine Abrechnung nutzen kann und – wenn überhaupt – nur noch einzelne Lagen und Höhen prüfen muss (AsBuilt). Die Rollen wechseln in der Prozesskette ständig weiter: So ist der Geräteführer beispielsweise bei der Qualitätssicherung wieder ‚BIM-Autor‘, indem er über das sauber aufeinander abgestimmte Zusammenspiel aus 3D-Baggersteuerung und Anbauverdichter Verdichtungsgrad und Tragfähigkeit während des Verdichtungsprozesses automatisch misst und dokumentiert. Der letzte BIM-Nutzer in diesem Zirkel ist der Auftraggeber, der im Ergebnis nicht mehr nur wie bisher ein Stück Straße oder Infrastruktur erhält, sondern auch ein Bauwerksmodell mit sämtlichen Informationen, also echtes „Datengold“ für den folgenden Zirkel der Bewirtschaftung und Unterhaltung des Bauwerks. Um allen Prozessbeteiligten den mit dem Leistungsschau-Parcours veranschaulichten Weg zu ebnen, entwickelte MTS unter Federführung von Ausbildungsleiter Tobias Hesse eine bislang einmalige und in ihrem Grundmodul BIM Basic durch buildingSMART und VDI zertifizierte Weiterbildung zum „BIMBaustellen-Manager für kommunalen Verkehrswege- und Tiefbau“. Die darauf aufbauende nebenberufliche Qualifizierungsmaßnahme BIM Professional vermittelt ihren Teilnehmern im Rahmen von 10 Monaten das nötige Expertenwissen, um BIM-Prozesse zu verstehen und im eigenen Unternehmen erfolgreich anleiten und umsetzen zu können. Plädoyer für eine völlig neue Baukultur Wer am Ende des Leistungsschau-Parcours angekommen ist, begreift, dass BIM wenig bis gar nichts mit irgendeiner Software-Lösung zu tun hat, sondern in erster Linie eine völlig neue Form der Baukultur darstellt, bei der das Herzstück das Miteinander, die Kommunikation, der Austausch und die Transparenz zwischen allen Prozessbeteiligten ist. Damit schließt sich der Bogen zur ersten und von Dipl. Ing. und Buchautor Marcus Becker betreuten Eingangsstation. Deren Herzstück war eine von ihm lebendig moderierte Podiumsdiskussion, an der Vertreter aller Prozessbeteiligten teilnahmen: Zu Gast waren der Hayinger Bürgermeister Kevin Dorner, der MTS-Software-Entwickler Dr. Alexander Beetz, Marco Herberger vom Ingenieurbüro Eisele sowie CAD-Spezialist Andreas Ragg, die gemeinsam die zweite Modellbaustelle für kommunalen Verkehrswege- und Tiefbau ins Leben riefen und betreuen. MTS-Vorstandsvorsitzender Rainer Schrode schließt den Rundgang mit dem dringenden Aufruf an jeden Einzelnen, schon heute neue Wege zu wagen. Denn der BIM-Stufenplan rücke näher und würde jeden einholen, der sich damit nicht rechtzeitig auseinandersetze. Das gelte für alle am Bauprozess Beteiligten. Ganz abgesehen von den vielen wirtschaftlichen Vorteilen auch im Hinblick auf Terminsicherheit und Effizienz sowie auf die gesteigerte Attraktivität von Arbeitsplätzen, die letztlich für alle Prozessbeteiligten Thema ist. Dipl. Ing. Markus Becker ergänzt in seinem Schluss-Plädoyer: „Im Kern geht es also für jeden von uns darum, die bestehende Baukultur völlig neu zu definieren und gegenseitige Vorurteile hinter uns lassen. Denn ein echtes Team ist nicht nur eine Gruppe, die zusammenarbeitet, sondern immer auch eine Gruppe, die einander vertraut.“ Weitere Informationen: MTS Schrode AG | © Fotos: MTS
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MTS Schrode zeigt Leistungsschau
ein Thema erstellte Bauforum24 in News aus der Baumaschinen Industrie
Hayingen, Oktober 2020 - „Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.“ Mit diesem Zitat von Georg Christoph Lichtenberg leitete MTS Vorstandsvorsitzender Rainer Schrode seine Begrüßungsrede zu Deutschlands erster Leistungsschau für BIM im kommunalen Verkehrswege- und Tiefbau (K-VTB) ein. Deren zentraler Leitgedanke war es, das „Big Picture“ der BIM-Idee auf seine wichtigsten Puzzlesteine runterzubrechen, und so die bereits heute bestehenden Umsetzungsmöglichkeiten im Hinblick auf die Besonderheiten des K-VTB verständlich und praxisnah darzustellen – mit Blick auf alle am Bauprozess Beteiligten. Die in moderierte Kleingruppen aufgeteilten Teilnehmer rotierten im 20-Minuten-Takt über den Leistungsschau-Parcours und hatten an den insgesamt 13 Stationen ausführlich Gelegenheit, sich ihr eigenes Bild zu machen. Bauforum24 Artikel (08.11.2019): Oevermann nutzt e.p.m-Verfahren Rund 300 geladene Fach- und Führungskräfte rotierten über die auf 10.000 qm Fläche verteilten 13 Themenstationen des BIMParcours im Schwäbischen Hayingen, dem zentralen Stützpunkt der MTS Schrode AG. Hier geht's zum vollständigen Beitrag-
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