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Garching - Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit in der Rückverladung oder beim Material-umschlag reicht – ein rückwärtsfahrender Radlader, ein Mensch im Gefahrenbereich und schon ist der Unfall passiert. Genau hier setzt Caterpillar mit dem neuen Kollisionswarnsystem für den Cat Radlader 966 XE an. Bauforum24 Artikel (27.05.2026): CAT Monitor Simulator Die Personenerkennung erfasst Personen im hinteren Arbeitsbereich und markiert diese direkt im Fahrerdisplay. Doch die integrierten und nachrüstbaren Sicherheitsfeatures gehen über klassische Warnsysteme hinaus: Die Baumaschine warnt nicht nur ihren Fahrer, sie greift im Ernstfall selbst aktiv ins Fahrgeschehen ein. Mit einem intelligenten Zusammenspiel aus Radar, Kamera, Bremssystem und Fahrerassistenz soll der Radlader gefährliche Rückwärtskollisionen nicht nur erkennen, sondern dank automatischem Bremseingriff verhindern. Bestandteile sind aufeinander abgestimmte Komponenten. Herzstück ist die Radar-Objekterkennung (Cat Object Detection), die den Gefahrenbereich hinter der Maschine permanent überwacht. Ergänzt wird sie durch Stroboskoplichter, die wiederum das Umfeld zusätzlich warnen: „Vorsicht, der Radlader bewegt sich rückwärts.“ Hinzu kommt die Personenerkennung über eine intelligente Kamera (Cat Rear People Detection). Sie erfasst Personen im hinteren Arbeitsbereich und markiert diese direkt im Fahrerdisplay. „So ein Warnhinweis kann entscheidend sein, Gefahren zu erkennen, einzuschätzen und zu beherrschen, die anderenfalls unerkannt bleiben“, so Theresia Brändle, Produktmanagerin für mittelgroße Radlader. Drei farblich gekennzeichnete Warnzonen – Gelb für Aufmerksamkeit, Orange für Vorsicht und Rot für kritische Situationen – sind abhängig von der Fahrgeschwindigkeit und passen sich dynamisch an die Entfernung der Person zur Maschine an und werden auf dem Monitor in der Kabine hervorgehoben. Drei Warnzonen werden auf dem Monitor in der Kabine hervorgehoben. Eine weitere Stufe ist das Cat Collision Mitigation System (CMS). Bei erkannter Kollisionsgefahr während der Rückwärtsfahrt erfolgt ein automatischer Bremseingriff durch die Bewegung der Maschine. Die Besonderheit: Das System arbeitet nicht mit einer separaten Zusatzbremse, sondern nutzt das vorhandene elektrohydraulische Betriebsbremssystem. Der automatische Bremseingriff ist beim Rückwärtsfahren bis 15 km/h ausgelegt. Auch bei höheren Geschwindigkeiten bleibt das System aktiv. Die CMS-Erkennungszonen sind in Länge, Breite und Neigung sowie in der Fahrtrichtung dynamisch und damit vom Bremsweg abhängig. Bei langsamer Fahrt ist es möglich, auf wenige Zentimeter an Objekte heranzufahren oder an ihnen entlangzufahren. Vorerst wird das System für 250 Betriebsstunden im Demo-Modus freigeschaltet. Erst danach entscheidet der Kunde, ob das System dauerhaft und kostenpflichtig aktiviert werden soll. „Der Grund ist pragmatisch: Nicht jeder Einsatz ist gleich. In sehr engen oder stark frequentierten Arbeitsbereichen kann ein automatischer Bremseingriff auch betriebliche Abläufe beeinflussen. Fahrer und Betreiber sollen deshalb die Möglichkeit haben, das System zunächst realistisch im Alltag zu testen. Denn Bremsweg, Beladung und Untergrund setzen dem System klare Grenzen. Eine vollständige Kollisionsvermeidung ist bei höheren Geschwindigkeiten nicht zugesichert. Die volle Verantwortung liegt immer beim Fahrer“, macht Theresia Brändle deutlich. Die Radar-Objekterkennung überwacht den Gefahrenbereich hinter der Maschine permanent. Besonders kritisch wird es, wenn sich Personen oder Hindernisse einem Radlader im Stillstand nähern, in den kritischen Warnbereich eintreten und die Maschine rückwärts anfährt. Für diesen Fall wurde das Anfahrstoppsystem Cat Motion Inhibit entwickelt, wobei der Fahrer über eine Hinweismeldung auf dem Display und einen Alarmton informiert wird. Befindet sich der Radlader mindestens 15 Sekunden im Stillstand und der Fahrer schaltet von der Neutralstellung in den Rückwärtsgang, verhindert Motion Inhibit das Einlegen des Rückwärtsgangs und legt die Bremse an, sofern das Erkennungssystem eine Person oder ein Objekt im kritischen Warnbereich feststellt. Dabei werden die Informationen der Radar-Objekterkennung und die Daten der intelligenten Kamera zur Personenerkennung genutzt. Erst wenn der Fahrer wieder in die Neutralstellung schaltet, durch Lenken den Erfassungsbereich freigibt oder die Gefahr aus dem kritischen Bereich ausgetreten ist, kann der Radlader rückwärtsfahren. Oder die Vorwärtsfahrt, weg von der erkannten Gefahr, antreten. Sämtliche sicherheitsrelevanten Ereignisse werden inzwischen digital dokumentiert und an VisionLink übertragen – darunter Warnmeldungen, Motion-Inhibit-Eingriffe und automatische Bremsvorgänge. Das System lässt sich bei Bedarf temporär über eine Operator-OverrideTaste unterdrücken, womit Motion Inhibit- und Bremseingriff deaktiviert werden. Lässt der Fahrer die Taste los, ist das System sofort wieder aktiv. Da dabei jedoch dauerhaft die rechte Hand gebunden ist, bleibt produktives Arbeiten nur eingeschränkt möglich – das ist ein bewusst gesetzter Sicherheitsmechanismus. Wer den Fahrer komplett aus der Gefahrenzone bringen will, kann die Fernsteuerung Cat Command installieren. Zwei Möglichkeiten stehen dabei zur Auswahl: Der Bediener kann mithilfe einer Steuerkonsole außerhalb des Gefahrenbereichs mit Blickkontakt und in bis zu 400 Metern Entfernung vor Ort arbeiten. Oder es wird die Cat Command Station gewählt, die entweder vor Ort für den Einsatz in Sichtverbindung oder kilometerweit entfernt für Anwendungen ohne Sichtverbindung für sicheres Arbeiten mit dem Cat Radlader 966 XE sorgt. Damit reagiert der Radlader in Echtzeit auf die Steuerbefehle wie Start und Stopp, Füllen und Entleeren der Schaufel sowie Heben und Senken des Hubgerüsts. Weitere Informationen: Zeppelin Baumaschinen | © Fotos: Caterpillar
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Caterpillar Kollisionswarnsystem
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Garching - Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit in der Rückverladung oder beim Material-umschlag reicht – ein rückwärtsfahrender Radlader, ein Mensch im Gefahrenbereich und schon ist der Unfall passiert. Genau hier setzt Caterpillar mit dem neuen Kollisionswarnsystem für den Cat Radlader 966 XE an. Bauforum24 Artikel (27.05.2026): CAT Monitor Simulator Die Personenerkennung erfasst Personen im hinteren Arbeitsbereich und markiert diese direkt im Fahrerdisplay. Hier geht's zum vollständigen Beitrag-
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Ismaning, Januar 2023 - Volvo Construction Equipment (Volvo CE) setzt seine Vision von null Unfällen in die Tat um und führt das Collision Mitigation System für Volvo-Radlader ein. Dabei handelt es sich um ein automatisches Bremssystem, das die Reaktion des Fahrers unterstützt und dazu beiträgt, das Risiko und die Folgen von Kollisionen beim Rückwärtsfahren zu verringern. Bauforum24 Artikel (21.12.2022): Volvo Radladers L260H Volvo CE Collision Mitigation System Als erstes System seiner Art von einem Originalhersteller (OEM) unterstützt es den Fahrer beim Rückwärtsfahren und betätigt automatisch die Betriebsbremse, wenn sich der Radlader einem Hindernis nähert, und warnt den Fahrer, weitere Maßnahmen zu ergreifen. Da Radlader durchschnittlich 40 bis 50 Prozent ihrer Betriebszeit im Rückwärtsgang fahren, ist das Collision Mitigation System eine wertvolle Lösung für Fahrer und Bauleiter. Es ist zwar nicht dazu gedacht, das sichere und umsichtige Verhalten des Fahrers zu ersetzen, aber es ist ein intelligentes Werkzeug, um die Sicherheit auf der Baustelle weiter zu erhöhen – ein zentraler Schwerpunkt und Kernwert für Volvo CE seit der Gründung des Unternehmens. Als Teil des Volvo-Konzerns hat sich das Unternehmen mit seiner Vision „Null Unfälle“ der Sicherheit verschrieben, die nicht nur durch seine Produkte, sondern auch durch seine Arbeitsabläufe umgesetzt wird. „Wir bei Volvo CE entwickeln weiterhin proaktiv intelligente Lösungen, die nicht nur die Folgen von Unfällen abmildern, sondern diese sogar ganz vermeiden wollen. Das neue Collision Mitigation System ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit, um das Unfallrisiko weiter zu reduzieren und unsere Verpflichtung zu null Unfällen zu erreichen“, sagt Lars Eriksson, Global Product Manager für Radlader bei Volvo CE. So funktioniert‘s Mit diesem neuen System kommen die Kunden nicht nur der Vermeidung von Unfällen und damit der Verbesserung der Sicherheit auf der Baustelle für alle einen Schritt näher, sondern auch der Verringerung ungeplanter Unterbrechungen, die durch diese vermeidbaren Vorfälle entstehen können. Das System erkennt, wenn die Gefahr einer Kollision besteht und reagiert, indem es automatisch die Bremsen für zwei bis drei Sekunden aktiviert, um die Maschine vor dem Aufprall abzubremsen oder sie zum Stillstand zu bringen, um einen Aufprall zu vermeiden. Durch das Einleiten der Bremsung wird der Fahrer zum Eingreifen aufgefordert. Für einen nahtlosen Haldenbetrieb merkt sich das System die letzte Steigung, die die Maschine erklommen hat, so dass der Fahrer eine Halde rückwärts herunterfahren kann, ohne das System zu aktivieren. Das System kann auch vorübergehend für bestimmte Baustellenbedingungen deaktiviert werden. Es funktioniert nur, wenn sich der Radlader im Rückwärtsgang befindet und mit einer Geschwindigkeit von 3 bis 15 km/h fährt, unabhängig davon, in welchem Gang er sich befindet. Aber auch solche Assistenzsysteme können Unfälle nicht völlig ausschließen, weshalb sich Volvo CE stets für ein sicheres Fahrverhalten des Fahrers einsetzt. Ein Boost für die Sicherheit am Arbeitsplatz Das von Volvo CE entwickelte und zum Patent angemeldete Collision Mitigation System für Volvo-Radlader ist eine werkseitig installierte Option, die derzeit für die mit OptiShift ausgestatteten Radlader der Baureihen L110H/L120H, L150H, L180H, L220H, L260H und L200H High Lift erhältlich ist. Es erfordert den Einbau eines Radarerkennungssystems und ist ein zusätzliches System zu der bereits bestehenden breiten Palette von Funktionen, Optionen und Baustellendiensten, die Volvo CE für seine Radlader anbietet, die darauf ausgelegt sind, die Sicherheit auf der Baustelle zu erhöhen und ungeplante Unterbrechungen zu minimieren. Weitere Informationen: Volvo | © Fotos: Volvo
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Volvo CE Collision Mitigation System
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Ismaning, Januar 2023 - Volvo Construction Equipment (Volvo CE) setzt seine Vision von null Unfällen in die Tat um und führt das Collision Mitigation System für Volvo-Radlader ein. Dabei handelt es sich um ein automatisches Bremssystem, das die Reaktion des Fahrers unterstützt und dazu beiträgt, das Risiko und die Folgen von Kollisionen beim Rückwärtsfahren zu verringern. Bauforum24 Artikel (21.12.2022): Volvo Radladers L260H Volvo CE Collision Mitigation System Hier geht's zum vollständigen Beitrag-
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