Bedburg, Halle (Saale) - Elektro Würkner setzt auf der Ziegelwiese in Halle (Saale) drei SANY-Minibagger für den Ausbau der Leitungsinfrastruktur ein. Die Arbeiten stehen im Zusammenhang mit einer geplanten Videoüberwachung auf der Peißnitzinsel. Dafür werden Glasfaserleitungen und Leerrohre verlegt und an einem zentralen Sammelpunkt zusammengeführt.
Bauforum24 Artikel (16.06.2026): SANY auf der GaLaBau 2026
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Zwischen Parkwiese, Glasfaser und Videoüberwachung.
Hintergrund des Vorhabens sind Straftaten und Sachbeschädigungen in der Vergangenheit. Die neue Infrastruktur soll die Kameras miteinander verbinden. Die Bagger heben dazu Kabelgräben aus und legen Anschlussstellen frei.
Arbeiten in einer öffentlichen Grünanlage
Die Lage der Baustelle erfordert eine Abstimmung mit der Nutzung des Parks. Spaziergänger und Radfahrer passieren das Baufeld, für das Befahren der Grünflächen waren Genehmigungen erforderlich. Hinzu kommen vorhandene Leitungen im Boden, die bei den Erdarbeiten berücksichtigt werden müssen.
„Im Kabeltiefbau bewegen wir uns oft auf vorhandenen Trassen, wo wir 60 Zentimeter tief schachten und ein Rohr oder ein Kabel vorfinden“, erläutert Geschäftsführer Olaf Würkner. Entsprechend vorsichtig müsse gearbeitet werden, um Beschädigungen zu vermeiden. Für diese Aufgaben setzt das Unternehmen kompakte Bagger ein, mit denen sich auch auf begrenzten Flächen arbeiten lässt.
Rund 35 SANY-Maschinen im Fuhrpark
Die Zusammenarbeit mit SANY begann 2016 mit dem Test einer Maschine. Nach Angaben von Würkner waren anschließend die Erfahrungen im laufenden Betrieb und das Verhältnis von Anschaffungskosten zu Qualität ausschlaggebend für weitere Käufe.
Inzwischen umfasst der Fuhrpark rund 35 SANY-Maschinen. Je nach Betriebsstunden und Bedarf werden jährlich etwa zwei bis vier Geräte ersetzt. Damit richtet das Unternehmen die Erneuerung des Bestands an der Nutzung und den betrieblichen Anforderungen aus.
Erfahrungen aus dem täglichen Betrieb
Würkner bewertet die bisherigen Erfahrungen mit den Maschinen positiv. Bei Hydraulik und Motor habe das Unternehmen nach seinen Angaben keine auffälligen Probleme festgestellt. Ketten, Bolzen und andere beanspruchte Bauteile unterlägen dem üblichen Verschleiß im Tiefbaueinsatz. Auch die Fahrer schätzten laut Würkner die Zuverlässigkeit und den Wartungsaufwand der Geräte.
Elektro Würkner besteht seit rund 60 Jahren und beschäftigt etwa 220 Mitarbeitende. Der Einsatz in Halle ist ein Beispiel dafür, wie das Unternehmen neue Leitungsinfrastruktur in bestehende öffentliche Flächen integriert.
Weitere Informationen: SANY | © Fotos: SANY
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