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London (Vereinigtes Königreich) - Die Neugestaltung von 1 Victoria Street verwandelt das Areal eines alten Bürokomplexes aus den sechziger Jahren in einen modernen, nachhaltigen Bürostandort im Herzen Westminsters. Das Besondere: Große Teile der bestehenden Tragstruktur und Fundamente bleiben erhalten. Bauforum24 Artikel (08.04.2026): „Wölffe“ am Gleis Aktuell stehen vier von insgesamt neun WOLFF Wippern auf der Baustelle 1 Victoria Street. Nach der anspruchsvollen Demontage Ende 2026 beginnt die Hauptbauphase mit vier Wippern, die auf dem Dach des Gebäudes aufgestellt werden. Dadurch kann auf eine neue Pfahlgründung verzichtet und der CO₂-Fußabdruck des Projekts deutlich reduziert werden. Für den Kraneinsatz brachte dieses Konzept jedoch außergewöhnliche technische Anforderungen mit sich: Die WOLFF Krane mussten auf der zweiten Untergeschossebene auf den mehr als sechzig Jahre alten Bestandsfundamenten installiert werden – was deutlich anspruchsvoller war, als es klingt. Das Krankonzept für 1 Victoria Street ist in mehrere Bauphasen unterteilt und umfasst insgesamt neun WOLFF Krane. Den Auftakt machte ein WOLFF 355 B Wippkran (TC0), der während der Rückbauarbeiten für den Kunden Keltbray im Einsatz war. Auf dem beengten und anspruchsvollen Areal war er nicht nur durch seinen platzsparenden Wippausleger das perfekte Arbeitstier, sondern erwies sich mit seiner Kombination aus Reichweite, Traglast und Präzision als entscheidend für die sichere Positionierung schwerer und unhandlicher Lasten. Während der gesamten Abbrucharbeiten übernahm der WOLFF 355 B alle Schwerlasthebungen, darunter Bagger, Kettenlader, Dumper, Schuttmulden, Generatoren und den Baustahl. Die Krane auf die Bestandsfundamente aufzustellen war aufwendiger als es auf den ersten Blick scheint, da sowohl die Lage der Krane als auch ihrer Auflagerpunkte durch die Bestandsstruktur vorgegeben wurden. Das WOLFF Kreuzrahmensystem konnte hier mit seiner Flexibilität punkten. Den Auftakt machte ein WOLFF 355 B Wippkran (TC0), der während der Rückbauarbeiten für den Kunden Keltbray im Einsatz war. Auf dem beengten und anspruchsvollen Areal war er nicht nur durch seinen platzsparenden Wippausleger das perfekte Arbeitstier, sondern erwies sich mit seiner Kombination aus Reichweite, Traglast und Präzision als entscheidend für die sichere Positionierung schwerer und unhandlicher Lasten. Während der gesamten Abbrucharbeiten übernahm der WOLFF 355 B alle Schwerlasthebungen, darunter Bagger, Kettenlader, Dumper, Schuttmulden, Generatoren und den Baustahl. Anspruchsvolle Montage auf Bestandsfundamenten Die Montage der Krane im Untergeschoss erforderte eine sorgfältige Koordination. Da der Abbruchkran TC0 länger als erwartet im Einsatz blieb, wurde TC2 (WOLFF 355 zunächst mit einer reduzierten Höhe errichtet, um jegliche Kollisionsgefahr auszuschließen. Sobald TC0 demontiert war, wurde TC2 auf seine volle Arbeitshöhe von 50,0 Metern geklettert. Eine der größten technischen Herausforderungen des Projekts war die Installation der Krane auf den bestehenden Fundamenten des ursprünglichen Gebäudes. Da diese ohne neue Pfahlgründung weitergenutzt werden, musste jeder Kran direkt über den vorhandenen Fundamentstützpunkten positioniert und die Kranaufstellung an die Tragstruktur angepasst werden. Die Lage der Krane und ihrer Auflagerpunkte wurde also durch die Bestandsstruktur vorgegeben. Eine freie Positionierung der Krane oder die Verankerung in eigens dafür errichteten Betonfundamenten, wie sie bei Neubauten üblich ist, kam nicht infrage. Das flexible WOLFF Kreuzrahmensystem als Schlüssellösung Zum Einsatz kam daher das WOLFF-Kreuzrahmensystem. Das Besondere an diesem System ist, dass die vier Stützbeine jedes Krans individuell auf unterschiedliche Längen von sechs bis zehn Metern eingestellt werden können. Der gesamte Kranturm wurde zudem gedreht, um ihn an den verfügbaren Auflagepunkten der bestehenden Fundamente im Untergrund auszurichten. Die Anforderungen für den Kran TC2 waren besonders anspruchsvoll: Es wurden vier verschiedene Stützbeinlängen an einem einzigen Kreuzrahmen benötigt, um die korrekte Ausrichtung zu erreichen – ein Beweis für die große Flexibilität des WOLFF-Kreuzrahmensystems. Mit fortschreitendem Bauverlauf wird die Sohlplatte im Untergeschoss um die Kranfundamente herum betoniert, sodass zum Schluss nur noch die Turmdurchbrüche zugänglich bleiben. Demontage auf engstem Raum ohne Mobilkran Einer der anspruchsvollsten Aspekte des Projekts steht noch bevor: die Demontage der Krane im Untergeschoss. Die Sohlplatten werden extrem nah an die Krantürme herangeführt, sodass der Kreuzrahmen und die Ballastgewichte nahezu vollständig von der Gebäudestruktur umschlossen werden. Wolffkran stehen im Untergeschoss zudem nur eine sehr begrenzte Raumhöhe und wenig Bewegungsspielraum zur Verfügung. Da eine konventionelle Demontage mit Mobilkranen unter diesen Bedingungen nicht möglich ist, wird eine Kombination aus Deckenhebezeugen, Niederflur-Gabelstaplern und Verschubsystemen (Skating-Systemen) eingesetzt, um die zentralen Ballastblöcke und Kreuzrahmen kontrolliert und präzise abzubauen und aus dem Gebäude zu transportieren. Für die nächste Hauptbauphase, die Ende 2026 beginnt, wird die Kranaufstellung auf das Dach des Gebäudes verlegt. Dort übernehmen zwei WOLFF 355 B (TC 5,6) und zwei WOLFF 630 B (TC 7,8) Wippkrane die Hebearbeiten für die oberen Geschosse sowie die Montage der Fassade und der technischen Gebäudeausrüstung.Die neue 1 Victoria Street Nach der Fertigstellung soll 1 Victoria Street moderne Büro- und Einzelhandelsflächen im Zentrum Westminsters bieten. Gleichzeitig bleiben rund 52 Prozent der bestehenden Gebäudestruktur aus den 1960er Jahren erhalten, wodurch der CO₂-Fußabdruck des Projekts deutlich reduziert werden kann. Der Bezug des Gebäudes ist für Anfang 2028 geplant. Für Wolffkran zählt das Projekt insbesondere aufgrund der komplexen Kranlogistik auf engem innerstädtischem Raum sowie der außergewöhnlichen Kranaufstellung auf Bestandsfundamenten zu den technisch anspruchsvollsten Baustellen im Zentrum Londons. Kranspezifikationen auf dieser Baustelle: Weitere Informationen: WOLFFKRAN | © Fotos: WOLFFKRAN | Neil McAleer Photography
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Kraneinsatz mit neun „Wölffen“
ein Thema erstellte Bauforum24 in News aus der Baumaschinen Industrie
London (Vereinigtes Königreich) - Die Neugestaltung von 1 Victoria Street verwandelt das Areal eines alten Bürokomplexes aus den sechziger Jahren in einen modernen, nachhaltigen Bürostandort im Herzen Westminsters. Das Besondere: Große Teile der bestehenden Tragstruktur und Fundamente bleiben erhalten. Bauforum24 Artikel (08.04.2026): „Wölffe“ am Gleis Aktuell stehen vier von insgesamt neun WOLFF Wippern auf der Baustelle 1 Victoria Street. Nach der anspruchsvollen Demontage Ende 2026 beginnt die Hauptbauphase mit vier Wippern, die auf dem Dach des Gebäudes aufgestellt werden. Hier geht's zum vollständigen Beitrag -
Antwerpen (Belgien) - Am Europa-Terminal in Antwerpen entsteht derzeit eines der ambitioniertesten wasserbaulichen Projekte Europas: der Bau einer neuen Kaimauer. Ebenso komplex ist der Rückbau der bestehenden Struktur – eine Aufgabe, die dem niederländischen Unternehmen Adex Groep aus Harderwijk übertragen wurde. Zur Bewältigung dieser Herausforderung entwickelte Adex Groep eine spezielle Lösung: einen selbstnivellierenden Ponton, ausgerüstet mit einem 320‑Tonnen-Abbruchkran, der treffend den Namen Genius trägt. Bauforum24 Artikel (27.10.2025): Epiroc InSite™ - Telematiklösung Epiroc treibt präzisen Rückbau unter Wasser am Antwerpener Europa-Terminal voran Extreme Bedingungen erfordern besondere Lösungen Die alte Kaimauer erstreckt sich über 1.200 Meter und steht auf 49 massiven Betonkaissons von jeweils 30 Metern Durchmesser und Höhe, von denen die meisten unter Wasser liegen. „Diese Kaissons, die mit Sand gefüllt und mit Mörtel verstärkt sind, müssen vollständig entfernt werden, da sie die neue Kaimauer behindern“, erklärt Davy Kies, Leiter Technische Dienste bei Adex Groep. Der Einsatz in der Westerschelde, einem Gebiet mit einem Tidenhub von bis zu sechs Metern, erhöht die Komplexität zusätzlich. Adex Groep passte nahezu die gesamte Ausrüstung an die Gegebenheiten an: verlängerte Ausleger, verlängerte Spundpfähle und ein vollständig modernisierter Ponton mit einem automatischen Nivelliersystem, welches die Lastverteilung über Drucksensoren kontinuierlich überwacht und ausgleicht. Technologie in großer Wassertiefe Kernstück des Rückbauprozesses ist der Epiroc HB 7000 Hydraulikhammer, geliefert von SAES International B.V., Epiroc Partner für die Niederlande und Belgien. Der Hammer wurde speziell für Unterwasserarbeiten konfiguriert und kann in Tiefen von bis zu 24 Metern betrieben werden – eine Fähigkeit, die in der Branche selten ist. Ergänzt wird er durch eine Betonschere am speziell entwickelten „Genius“-Kran, der Bewehrungsbetonblöcke von bis zu einem Kubikmeter Größe abtragen kann. Leistung im industriellen Maßstab Der „Genius“-Kran selbst ist ein Beispiel für zirkuläre Konstruktion und besteht zu einem großen Teil aus wiederverwendeten Komponenten. „Mit zwei Joysticks schneiden oder vibrieren wir täglich bis zu 1.000 Tonnen Beton aus der alten Kaimauer heraus“, berichtet Willem van de Nagel, Maschinenführer und Mitentwickler des Krans. „Wenn wir pro Kaisson etwa sechs Meter Höhe entfernt haben, beseitigt ein weiterer pontongestützter Kran die Trümmer. Drei Stunden Abbruch bedeuten einen ganzen Tag Aufräumarbeit.“ Präzisionsarbeit unter Wasser Der Rückbau erfolgt bis 30 Meter unter TAW (dem belgischen Referenzpegel) und erfordert hochentwickelte Positionierungstechnik. Das GPS‑ und Lasersystem von CT Systems liefert Echtzeitdaten und korrekte Parameter für jedes Anbaugerät, was höchste Genauigkeit in großer Tiefe ermöglicht. Verlässliche Partnerschaften sichern den Betrieb SAES übernimmt eine zentrale Rolle als zuverlässiger Partner für Hämmer, Ersatzteile und technischen Support. „Hydraulikhämmer sind leistungsstark, aber Unterwasserarbeiten sind besonders sensibel“, erklärt Kies. „SAES versteht die Komplexität unserer Projekte und reagiert sofort, wenn Unterstützung benötigt wird. Fällt ein Hammer aus, steht immer ein Ersatz bereit.“ Van de Nagel ergänzt: „Mit schweren Abbruchwerkzeugen in 24 Metern Tiefe zu arbeiten, ist nur durch präzise Technik und vertrauensvolle Partnerschaften möglich.“ Ein Projekt, das Maßstäbe setzt Seit dem Projektstart im August 2023 erzielt Adex Groep beeindruckende Fortschritte im Hafen von Antwerpen. Trotz eines anspruchsvollen Anlaufs und der Mobilisierung hochspezialisierter Ausrüstung überzeugt das Projekt durch technische, logistische und organisatorische Exzellenz im maritimen Bauwesen. Weitere Informationen: Epiroc | © Fotos: Epiroc
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Epiroc HB 7000 Hydraulikhammer
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Antwerpen (Belgien) - Am Europa-Terminal in Antwerpen entsteht derzeit eines der ambitioniertesten wasserbaulichen Projekte Europas: der Bau einer neuen Kaimauer. Ebenso komplex ist der Rückbau der bestehenden Struktur – eine Aufgabe, die dem niederländischen Unternehmen Adex Groep aus Harderwijk übertragen wurde. Zur Bewältigung dieser Herausforderung entwickelte Adex Groep eine spezielle Lösung: einen selbstnivellierenden Ponton, ausgerüstet mit einem 320‑Tonnen-Abbruchkran, der treffend den Namen Genius trägt. Bauforum24 Artikel (27.10.2025): Epiroc InSite™ - Telematiklösung Epiroc treibt präzisen Rückbau unter Wasser am Antwerpener Europa-Terminal voran Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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