Kleemann MOBIREX MR 110 Z EVO2

Höhere Leistung und Qualität im Recycling

Göppingen, November 2019 - Auf dem Fireclay Recyclinghof der Mone Bros. Ltd. westlich von Leeds (Vereinigtes Königreich) bereitet eine MR 110 Z EVO2 Bauschutt auf. Den Wechsel zwischen Beton- und Ziegelbruch macht der leistungsstarke Prallbrecher mühelos mit.


Bauforum24 Artikel (27.11.2017): Kleemann Brechanlagen in der Luft


Prallbrecher_MR 110 Z EVO2 (1920).jpg
Sowohl zur Aufbereitung von gesprengtem Naturstein, also auch von Bauschutt eignet sich der mobile Prallbrecher von KLEEMANN. Er produziert dabei erstklassige Endkornqualität.

Mit mehreren Steinbrüchen und Recyclinghöfen rund um Leeds blickt die Mone Brothers Ltd. auf eine lange Tradition in der Mineralaufbereitung zurück. Seit der Gründung in 1965 entwickelte sich das Unternehmen schnell vom reinen Baumaschinenverleih zu einem der führenden Anbieter von Baustoffen und Recyclingdiensten in West Yorkshire.

Im Minutentakt rollen Kipplaster auf den knapp 2,5 Hektar großen Recyclinghof Fireclay und bringen Bauschutt von Abrissarbeiten und Baustellen und nehmen gebrochenes und von Fremdstoffen befreites Material wieder mit. Durchschnittlich werden  davon über 300.000 Tonnen jedes Jahr hier verarbeitet. Während der Ziegelbruch zu Hartgesteinschotter nach dem britischen Standard 6F2 aufbereitet und überwiegend als Schottertragschicht im Straßenbau verwendet wird, findet der recycelte Betonbruch als noch höherwertigeres Type 1 seinen Einsatz als Frostschutzschicht.

Darüber hinaus arbeitet die Mone Bros. Ltd. viel mit dem lokalen Versorgermarkt zusammen und unterstützt mit ihrem Material beim Ausbau des Strom-, Wasser- und Gasnetzes. Die Unternehmen bringen ihren Bauschutt und nehmen aufbereitetes Type 1 gleich wieder mit.

Die unterschiedlichen Aufgabematerialien und erforderlichen Qualitätsstandards wirken sich auch auf den Produktionsprozess aus. Für das 6F2 kann aufgrund des höheren zulässigen Überkornanteils auf einen geschlossenen Kreislauf verzichtet und so die Aufgabeleistung erhöht werden. So schafft es die MR 110 Z EVO2 der Mone Bros. Ltd. auf über 280 Tonnen pro Stunde.

Für das Type 1 wechselt die Anlage in wenigen Minuten ihren Standort und die Nachsiebeinheit wird ebenso schnell in ca. 15 Minuten montiert. Durch die integrierte Überkornrückführung entstehen so immer noch über 250 Tonnen pro Stunde klassifiziertes Produkt, das auch die höchsten Standards im britischen Straßenbau erfüllt.

Typischerweise werden diese Produkte im Vereinigten Königreich mit Backenbrechern produziert, von denen auch die Mone Bros. Ltd. noch einen von KLEEMANN in ihrem Steinbruch im Einsatz haben – die Entscheidung zu Gunsten eines Prallbrechers sind dennoch aus gutem Grund gefallen.

Zum einen hat sich laut Michael Coleman, Geschäftsführer bei Mone Bros. Ltd. die Produktqualität deutlich erhöht. Der Prallbrecher schafft in einer Brechstufe eine Kornform, an die ein Backenbrecher, ohne zweite Brechstufe nicht herankommt. Der etwas höhere Feinanteil hilft dabei, das Material im späteren Einsatz zu binden und entspricht daher auch der erforderlichen Menge.

Neben der Produktqualität sticht aber auch die höhere Leistung der MOBIREX hervor. Während Backenbrecher im Recycling ein empfohlenes Brechverhältnis von 7:1 bieten, schaffen Prallbrecher ein Verhältnis von 15:1 und ermöglichen so eine höhere Aufgabengröße und damit wesentlich mehr Leistung.

„Die Leistung ist wirklich fantastisch und ein echter Gewinn für unser Geschäft“ Michael Coleman, Managing Director, Mone Brothers Ltd.

So ist auch leicht auszurechnen, warum die Mone Bros. Ltd. zwei ihrer Backenbrecher durch einen Prallbrecher ersetzte. Das reduzierte die bereits geringen Betriebskosten aufgrund des diesel-direkt-elektrischen Antriebskonzeptes der KLEEMANN EVO Brecher nochmal um 15%.

Die Entscheidung zu Gunsten von KLEEMANN war, trotz der langjährigen Zusammenarbeit und der positiven Erfahrung mit dem After Sales Service, nicht selbstverständlich. „Wir hatten uns auch andere Anlagen angeschaut, aber keine konnte mit der MOBIREX mithalten und sie hatten auch viel höhere Unterhaltskosten“ bestätigt Michael Coleman.

Weitere Informationen: KLEEMANN GmbH  Wirtgen Group | © Fotos: KLEEMANN GmbH


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