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Raupenbagger für Erdbaustellen, welche Größe ist richtig?


jaenno
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Tja, bei großen Erdbaumaschinen kann ich leider keinen Tipp geben. Aber auch wenn ich wirklich zu den ganz kleinen Vermietern gehöre die in der Region tätig ist sind mir alle Probleme bekannt. Teilweise sind sie normal, teilweise Hausgemacht. Grundsätzlich gehört das Zauberwort "Service" zum Fundament eines Dienstleister und das sind wir Vermieter.

Aus Erfahrung würde ich behaupten das wenn man einen pers. respektvollen Umgang, motiviertes Personal, flexiblen Service auch vor 8.00 und nach 17.oo Uhr möchte oder zu schätzen weiß kommt man nicht an kleinen regionalen fast immer Innhabergeführten Firmen herum.

Nachteil, kleine Firmen haben oft nicht die Maschinen in allen Größen und Mengen. Also kommt man bei größeren Geschichten nicht um die großen Player herum. Die haben halt eine riesen Auswahl und dicke Kataloge, stellen mal eben einen Vorführer auf die Baustelle zum Nulltarif. Aber je Größer der Laden/Kette umso unpersönlicher, komplizierter und leider auch unzuverlässiger wird gearbeitet. Aber das ist natürlich nur bei Firmen so die irgendwann die Idee ihres Betriebs vergessen oder verlagert haben. Zur Vermietung kommt dann schnell ne große Werkstatt, Verkauf, Transport und Personal ohne Ende. Der Umsatz, Kommerz und Wachstum steht dann an erster Stelle. Sind es keine  Inhaber geführten Fa. mehr wird natürlich auch das max. an Kapital rausgezogen und der Kunde steht an letzter Stelle. 

Der Markt boomt derart das man sich (theoretisch) leisten kann Kunden schlecht zu behandeln, kauf oder jemand anders kauft. Deswegen arbeite ich nur mit festen Händlern zusammen die man kennt und schätzt. Da kommt es nicht auf ein paar tausend € an bei der Anschaffung, man braucht eine funktionierende Geschäftsbeziehung. Ehrlicher Verkauf, Erreichbarkeit, Ersatzteile die kommen, guter Rat ohne Verkaufsabsicht und vor allen keinen Unterschied zwischen klein und groß zu machen.

Vor kurzem habe ich von Kubota auf Kobelco gewechselt. Der Grund war das Kobelco einfach wirtschaftlicher ist ohne an der Qualität zu sparen. Der Auslöser war aber mein Kubota Händler zu dem ich immer ein gutes Verhältnis hatte. Irgendwann kam einfach nichts mehr, egal was man angefragt hat, man musste Monatelang auf Angebote warten, wen sie dann überhaupt kamen. Kann man sich gerade als kleiner der Branche nicht leisten, ist oft so, wenn man was braucht dann sofort.

Diese große Lücke hat dann mein neuer Kobelco Händler gefüllt, den ich auch gerne  Weiterempfehle. Dafür bekommt man leider oft Kritik von irgendwelchen unzufriedenen Motzern die dann mal kurz den Hals aufreißen und arrogant ihren Frust abbauen. Das aber ohne Anstand und Respekt.

Ja ist so, Kobelco war/ist ein noch recht unbeschriebenes Blatt und manche glauben sogar Kobelco ist ein Chinese. Im Großmaschinen  sind sie den Profis bekannt aber im Kleinmaschinen Bereich sind sie relativ unbekannt. Es sind eigenständige Qualitätsmaschinen aus Japan die dort auch gebaut werden, wie Kubota, Takeuchi u.s.w. Kubota baut teilweise in Deutschland was super ist und eigentlich die perfekte Kombination. Habe aber auch gehört das sie mittlerweile auch ein Modell in China bauen lassen😌

Wenn du einen großen Kettenbagger suchst der lange im Betrieb bleiben soll brauchst du Top Qualität die findest du bei Kobelco. Einen Kobelco nicht mal anzuschauen und zu probieren wäre ein Fehler. Einen Kontakt zu meinem Händler aus NRW kann ich die gerne geben, wenn du aus einem anderen Bundesland kommst musst du schauen. Da sind wir wieder beim Service, wie es woanders weiß ich nicht. Meiner hat zum Glück  Ende  2020 gesagt bestell Maschinen der Markt ist leer und so ist es, habe versucht noch was passendes zusätzlich zu bekommen. Nix zu machen, Auftragsbücher voll, wenn nicht "irgendwas" rumsteht haste Pech. Das macht eine gute Geschäftsbeziehung aus und ich fühle mich gut betreut. Läuft mein Geschäft geht es meinem Händler auch gut. Funktioniert aber nur wenn man nicht immer, Geiz ist geil und was letzte Preis, im Kopf hat. Für die Händler gilt, jeder Kunde ist ein Kunde, jeder fängt mal klein an und vergesst nicht mit wem ihr groß geworden seid.

Ui, viel Text. Wollte ich ja gar nicht.

Gruß in die Runde

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Zum Thema Cat muss ich auch was sagen... Ich hatte irgendwie immer eine Abneigung gegen Cat und wollte nie einen auf dem Hof haben. Als dann der Kauf eines neuen gebrauchten auf dem Plan stand und wir einige besichtigt haben, stand bei einem Händler auch ein M318 in der Ecke. Nach langem überreden seinerseits hab ich mir das Ding doch einmal angesehen. Er hat mich überzeugt und wir haben ihn dann auch gekauft. Vor 4 Jahren lief auf einmal das Öl aus dem Drehkranz. Bei Cat angerufen und erkundigt, ob da Schläuche durch den Rahmen laufen, die man so nicht sieht. Die Aussage von der Werkstatt:" nein. Das ist das Schwenkgetriebe. Das könnt ihr auch nicht selbst zerlegen, da man da Spezialwerkzeug braucht" der Monteur kam und das erste was er gemacht hat, seinen Laptop aufgeklappt mit der Ausbauanleitung für das Getriebe. Das Schauspiel hab ich mir 15min mit angesehen, wie er für jeden abzuschraubenden Schlauch ins Laptop geguckt hat. Danach gab es eine Ansage meinerseits und die Androhung, wenn er nochmals in den Kasten guckt ich den Pickel nehme und das Problem mit dem Bildschirm löse. Auf einmal konnte er selbständig denken was alles weg muss...

Dann war das Getriebe ausgebaut und auf einmal hatte er das benötigte Spezialwerkzeug nicht dabei. Also das Ding in den Bus und ab in die Niederlassung nach Würzburg. Nach 2 Std suchen haben sie gemerkt, dass die Getriebe in Bremen repariert werden und es auch nur da das Spezialwerkzeug liegt. Also kam das Getriebe mit der Tour nach Bremen. Irgendwann war das Getriebe wieder da. Eingebaut hab ich es selbst. Einen Tag später lief wieder das Öl aus dem Drehkranz. Also wieder alles zerlegt und 3 Schläuche gefunden, die durch den Rahmen laufen. Diese getauscht und Ruhe war. Die Reparatur von Getriebe mit 7500€/netto hat sich Cat fürstlich bezahlen lassen. 

Im Moment steht der Kauf eines Minibaggers an. Beim freundlichen CAT Verkäufer angerufen und ihm erklärt, was ich will. Seine Antwort:" schreib mir eine E-Mail. Ich habe jetzt keine Zeit" nach langem zögern hab ich mich dazu aufgerungen was zu schreiben. Das Angebot ist per Post gekommen, aber in die engere Auswahl kommt er nicht.

Wobei aka bei den vollen Auftragsbüchern der Hersteller schon recht hat. Hier mal eine Auswahl der Antworten am Telefon:

Bobcat: der Chef hat kein Interesse Minibagger zu verkaufen, da die Lieferzeit zu lange ist.

Takeuchi: da musst du schon selbst vorbeikommen. 

Yanmar: AUX 1 und AUX 2 am Bagger braucht kein Mensch. Ich mach dir ein Angebot für eine Standartmaschine

Böhrer mit Kubota: ich reiche es an den zuständigen Verkäufer weiter. Er meldet sich schnellstmöglich ( bis heute noch nix)

Wacker und eurocomach waren da und haben beide eine gute Beratung gemacht. Die finale Entscheidung steht noch aus, da mir die Zeit fehlt, mich mit der Finanzministerin auseinander zu setzen

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...und bei Marken wie z.B. Liebherr, die als Neumaschinen gekauft werden, lange gefahren werden und nicht nach wenigen Jahren Leasing aufm Gebrauchtmarkt landen gibts das Problem, dass nix da ist was gebraucht verkauft werden kann.

Da ist der Gebrauchtmarkt leer... wenn man den Händler / Vertragshändler nicht dazu bringen kann, dass der einem eher zähneknirschend ne Maschine aus seinem Mietpark verkauft - ich hab das z.B. auch im Kranbereich gesehen, wenn ich bei einem bestimmten Liebherrhändler Mietkrane angefragt habe... ich kann mich noch gut an den Spruch von nem Disponenten dort erinnern... "ich muß mal gucken, was unsere Verkäufer von meinem Mietpark übrig gelassen haben... leer nix mehr da" :D

Und der Chef von einem anderen Händler auf die -für Insider schon fast unverschämte- Frage nach einem gebrauchten Untendreher Liebherr 81K.1 geantwortet... "würde ich Ihnen gerne verkaufen, aber die sind gebraucht handverlesen und praktisch nicht vorhanden... davon würde ich selbst so viele einkaufen, wie auf meinen Hof passen um se verkaufen zu können... wenn ich welche wo auch immer her kriegen würde"

PS: ...CAT... au ja, der "Computer-Freak", kenne ich... das war neben Hamm mit den Walzen auch der Monteur, von dem ich immer mehrseitige mit i.O. durchgehakte -halt EDV-mäßige- UVV-Berichte zum Ablegen auf den Schreibtisch bekommen hab... wenn die Ordner sowieso schon voll waren, dann sind se explodiert, wenn der CAT-Mann da war.

Edited by Aka
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Das hört sich nicht so richtig erquickend an...;-)

 

Vermutlich werden wir mal mit dem Hitachi starten, wer hätte das gedacht... Der passt einfach von "allem" am besten...

 

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Wenn Ihr vor allem Masse bewegen wollt, nehmt den Stiel nicht zulang.

Dafür dann den Löffel größer. 

Wenn ich mich zur Zeit umsehen sollte,

Mit integrieter 3D Steuerung der Komatsu PC240Lci-11

wenn Ich preissensibel wäre, Kobelco, Hyundai, Hidromek oder JCB.

 

 

Edited by SirDigger
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