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München - In einem Kieswerk in München belädt ein Liebherr-Großradlader Baustellenfahrzeuge von MAN und Daimler Truck. Was auf den ersten Blick wie ein gewöhnlicher Arbeitseinsatz wirkt, ist in Wahrheit ein Meilenstein: Alle drei Maschinen sind mit Wasserstoffmotoren ausgestattet, die weitgehend CO2-frei arbeiten und neue Maßstäbe für eine nachhaltige Baustellenlogistik setzen. Bauforum24 Artikel (07.11.2025): Liebherr L 580 XPower Radlader Der L 566 H ist der erste Prototyp eines Liebherr-Großradladers mit Wasserstoffmotor. Der Einsatz ist ein Blick in die Zukunft und zugleich ein Beweis dafür, dass emissionsarme Baustellen bereits heute möglich sind. Damit daraus gelebte Praxis wird, braucht es ein flächendeckendes H2-Infrastrukturnetz. Der gemeinsame Einsatz der verschiedenen europäischen Hersteller beweist: Mit engagierten Kooperationen und der Nutzung von Synergien lässt sich die Entwicklung klimafreundlicher Technologien proaktiv vorantreiben. München (Bayern, Deutschland), Jänner 2026 – Der Einsatz im Kieswerk zeigt eindrucksvoll: Wasserstoffantriebe stehen ihren dieselbetriebenen Pendants in nichts nach. Der L 566 H von Liebherr – der erste Prototyp eines Großradladers mit Liebherr-Wasserstoffmotor – arbeitet Seite an Seite mit dem Kleinserien-Truck MAN hTGX und einem Entwicklungsträger auf Basis eines Mercedes-Benz Arocs von Daimler Truck. Alle drei Fahrzeuge bewältigen anspruchsvolle Aufgaben im Erdbewegungsbereich und beim Materialtransport – emissionsarm und zuverlässig. Die Allianz Wasserstoffmotor, eine branchenübergreifende Interessensvertretung mit Sitz in Karlsruhe (Deutschland) ermöglichte den gemeinsamen Einsatz. In der Gestaltung einer emissionsarmen Mobilität nimmt Wasserstoff eine Schlüsselrolle ein – insbesondere bei schweren Maschinen mit hohem Energiebedarf. In einem Kieswerk bei München belädt der mit Wasserstoff betriebene Radlader effizient und leistungsstark einen H2-Lkw. Der Großradlader L 566 H beschickt Anlagen mit Gesteinsmaterial und belädt Lkw. „Das Besondere ist, dass unser Radlader genau gleich eingesetzt werden kann wie eine konventionelle Dieselmaschine. Es ist keine spezielle Einsatzplanung notwendig, da der Radlader die ganze Schicht durchhält und danach mit einer Schnellbetankung von 10-15 Minuten wieder einsatzfähig ist“, erklärt Hans Knapp, Leiter der Abteilung Vorentwicklung und Antriebstechnik bei der Liebherr-Werk Bischofshofen GmbH. Liebherr hat im Sommer 2024 in Bischofshofen (Österreich) den Prototyp sowie eine neue, werkseigene Wasserstofftankstelle erstmals einem Fachpublikum vorgestellt. Danach folgte die Präsentation des Radladers auf der Weltleitmesse Bauma 2025. Der L 566 H ist einer von mehreren wasserstoffbetriebenen Radladern dieses Typs, den Liebherr bei verschiedenen Kunden testet. Wasserstoff: Energieträger für Arbeitsmaschinen und anspruchsvolle Anwendungen Je nach Einsatz und Lastprofil eignen sich unterschiedliche Technologien. Liebherr verfolgt in diesem Zusammenhang einen technologieoffenen Ansatz. Der Wasserstoffantrieb überzeugt aufgrund seiner robusten Komponenten und Speicherfähigkeit insbesondere bei schweren, anspruchsvollen Einsätzen und hohen Reichweiten. Zu diesen Ergebnissen kam auch das Entwicklungsteam der Liebherr-Werk Bischofshofen GmbH. Nach umfangreichen Studien wurde Wasserstoff als optimale Alternative zum Dieselantrieb identifiziert, um schwere Fahrzeuge mit hohen Energiebedarfen emissionsarm zu betreiben. Wasserstoffmotoren ermöglichen – beim Einsatz von grünem Wasserstoff – einen weitgehend CO2-freien Betrieb mit äußerst geringen Stickoxidemissionen und überzeugen zugleich durch einen hohen Wirkungsgrad. Gemeinsame Sache: Sowohl die Nutzfahrzeuge von MAN und Daimler Truck als auch der Liebherr-Radlader arbeiten allesamt mit einem Wasserstoffmotor. Wasserstoffantrieb: Prototyp, Serienreife und Baustellenpraxis Während sich der Radlader L 566 H noch im Entwicklungsstadium befindet, hält Wasserstoff bei Nutzfahrzeugen bereits bei ersten Serienfahrzeugen Einzug. Hier spielt der emissionsarme Energieträger bei hohen Reichweiten und Lastanforderungen seine Stärken aus. Der MAN hTGX ist neben dem MAN eTGX die zweite zero-emission-Alternative von MAN, bereits bestellbar und wird in einer Kleinserie gefertigt. Peter Albrecht, Senior Manager Engineering Vehicle & External Engines der MAN Truck & Bus SE erklärt: „Das Fahrverhalten des Motors ist vergleichbar mit dem des Dieselmotors. Wir haben auch die entsprechenden Assistenzsysteme und Getriebe-Automatismen wie im konventionellen Dieselfahrzeug.“ Auch Daimler Truck ist mit einem wasserstoffbetriebenen Baustellenfahrzeug im Kieswerk vertreten. Mirco Conitz, Lead Engineer H2 ICE der Daimler Truck AG, bestätigt die flexible Einsatzfähigkeit des Wasserstoffmotors und ergänzt: „Unser Entwicklungsträger auf Basis des Mercedes-Benz Arocs arbeitet zudem leiser als sein dieselbetriebenes Pendant.“ Beim Testeinsatz ist auch ein wasserstoffbetriebener Entwicklungsträger auf Basis des Mercedes-Benz Arocs von Daimler Truck im Einsatz. Gemeinsam für eine emissionsarme Zukunft Der Testeinsatz im Kieswerk zeigt: Emissionsarme Baustellen sind keine ferne Vision, sondern bereits heute möglich. Die europäischen Hersteller Liebherr, MAN, Daimler Truck und die Allianz Wasserstoffmotor demonstrieren, wie Wasserstoff als praktikabler und weitgehend CO2-freier Energieträger durch engagierte Kooperation und gezielte Nutzung von Synergien in den realen Baustellenbetrieb gebracht werden kann. Damit Wasserstoff in Zukunft sein volles Potenzial entfalten kann, braucht es in Europa ein flächendeckendes Transportnetz und einen fairen Wasserstoffpreis, wie es im asiatischen Raum bereits konsequent verfolgt wird. Über die Allianz Wasserstoffmotor Die Allianz Wasserstoffmotor ist ein Verbund aus Automobilunternehmern, Zulieferern, Ingenieuren verschiedener Spezialisierungen und Forschungsinstituten und versteht sich vorrangig als Kommunikationsplattform mit dem Ziel, Erkenntnisse mit der Gesellschaft zu teilen. Die Allianz Wasserstoffmotor wurde im Jahr 2021 gegründet und vereinigt das Wissen von Industrie und Forschung. Weitere Informationen: Liebherr-Werk Bischofshofen | © Fotos: Liebherr | Daimler Truck
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Liebherr, MAN und Daimler Truck
ein Thema erstellte Bauforum24 in News aus der Baumaschinen Industrie
München - In einem Kieswerk in München belädt ein Liebherr-Großradlader Baustellenfahrzeuge von MAN und Daimler Truck. Was auf den ersten Blick wie ein gewöhnlicher Arbeitseinsatz wirkt, ist in Wahrheit ein Meilenstein: Alle drei Maschinen sind mit Wasserstoffmotoren ausgestattet, die weitgehend CO2-frei arbeiten und neue Maßstäbe für eine nachhaltige Baustellenlogistik setzen. Bauforum24 Artikel (07.11.2025): Liebherr L 580 XPower Radlader Der L 566 H ist der erste Prototyp eines Liebherr-Großradladers mit Wasserstoffmotor. Hier geht's zum vollständigen Beitrag-
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Gratkorn, Steiermark (Österreich) - Liebherr setzt gemeinsam mit STRABAG wichtige Schritte in Richtung einer dekarbonisierten Baustelle. Mit dem kürzlich erfolgten Projektstart im Kanzelsteinbruch in Gratkorn testet STRABAG den Liebherr-Großradlader mit Wasserstoffantrieb über einen Zeitraum von zwei Jahren. Für die eigene Wasserstoff-Tankstelle im Steinbruch liefert Energie Steiermark grünen Wasserstoff. Der Radlader L 566 H ist der weltweit erste Großradlader mit Wasserstoffmotor. Bauforum24 Artikel (01.10.2024): Liebherr Zweiwegebagger A 922 Rail Feierlicher Projektstart im Beisein von Klemens Haselsteiner (STRABAG CEO), Leonore Gewessler (Bundesministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie), Jan Liebherr (Präsident des Verwaltungsrats der Liebherr-International AG) und Martin Graf (Vorstandsdirektor Energie Steiermark) (v. l. n. r.). Bei einer Fachveranstaltung im Steinbruch Gratkorn erfolgte im Beisein von Leonore Gewessler (Klimaschutzministerin), Klemens Haselsteiner (STRABAG CEO), Martin Graf (Vorstandsdirektor Energie Steiermark) und Jan Liebherr (Präsident des Verwaltungsrats der Liebherr-International AG) der Projektstart für den ersten Testeinsatz des Großradladers mit Wasserstoffmotor. Neben Fachvorträgen und einem Rundgang durch den Steinbruch wurde der mit Wasserstoff angetriebene Radlader im praktischen Einsatz gezeigt. Für die nächsten zwei Jahre testet STRABAG den Prototypen L 566 H im täglichen Einsatz. Um den Radlader direkt im Steinbruch zu betanken, wird eine Wasserstoff-Tankstelle errichtet. Der Energieversorger „Energie Steiermark“ liefert den dafür nötigen grünen Wasserstoff. Der Liebherr-Großradlader mit Wasserstoffmotor wird in einem mehrjährigen Testbetrieb im Kanzelsteinbruch erprobt. Leonore Gewessler – Bundesministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie – würdigte das vorbildliche Engagement der Firma Liebherr zur Reduktion der Treibhaus- und Schadgase sowie die Zusammenarbeit mit STRABAG zur Erprobung der Wasserstoff-Technologie. „Ich freue mich, dass innovative Firmen Pilotprojekte vorantreiben, insbesondere in der schwer zu elektrifizierenden Mobilität wie im Bausektor“, so Gewessler. Die Kooperation mit STRABAG, einem der bedeutendsten Bauunternehmen Europas, zeigt, wie wichtig und gleichzeitig positiv die Antriebstechnik von Liebherr eingeschätzt wird. Diese Wertschätzung und zugleich Bestätigung über den eingeschlagenen Weg freuen Liebherr außerordentlich. STRABAG als erster Testkunde Als einer der größten Baumaschinenhersteller stellt Liebherr der Firma STRABAG den Prototyp L 566 H als Testmaschine zur Verfügung. Der Großradlader mit Wasserstoffmotor soll bis zu 100 Tonnen CO₂ jährlich einsparen, was etwa 37.500 Litern Diesel entspricht. „Wir wollen bis 2040 klimaneutral werden. Das erreichen wir nur, wenn wir ganzheitlich und konsequent CO₂ einsparen. Beispielsweise beim Betrieb von Baumaschinen“, erklärt STRABAG CEO Klemens Haselsteiner. „Die Technologie des Wasserstoffmotors erlaubt es, auch große Fahrzeuge, die aufgrund hoher Energiebedarfe schwer zu elektrifizieren sind, CO2 frei zu betreiben“, erklärt Dr.-Ing. Herbert Pfab, technischer Geschäftsführer der Liebherr-Werk Bischofshofen GmbH. Der L 566 H von Liebherr ist der weltweit erste Prototyp eines Großradladers mit Wasserstoffmotor. „Diese Technologie erlaubt es, auch große Fahrzeuge, die aufgrund hoher Energiebedarfe schwer zu elektrifizieren sind, CO2 frei zu betreiben“, erklärt Dr.-Ing. Herbert Pfab, technischer Geschäftsführer der Liebherr-Werk Bischofshofen GmbH. Die Wasserstoffmotoren werden im eigenen Motorenwerk des Liebherr-Produktsegments Komponenten in Bulle (Schweiz) hergestellt. Sie ermöglichen zukünftig nicht nur Nullemissionen bei Treibhausgasen und stoßen nahezu keine Stickoxide aus, sondern bieten auch einen hohen Wirkungsgrad. Pilotprojekt zur Emissions-Reduktion Mit dem Pilotprojekt zeigen Liebherr und STRABAG, wie es in einem schwer zu dekarbonisierenden Sektor gelingen kann, mittels alternativer Kraftstoffe Emissionen zu reduzieren. Klimaneutraler Wasserstoff, mithilfe von Wind- und Wasserkraft oder Sonnenenergie, kann als ein wichtiger Wegbereiter für das von der österreichischen Politik vorgegebene Ziel der Klimaneutralität dienen. „Grüner Wasserstoff ist ein unverzichtbares Element unserer Energiezukunft. Als wichtiger und wertvoller Energieträger hilft er – gerade in der Industrie – fossiles Erdgas zu ersetzen“, so Klimaschutzministerin Gewessler. Was den zweijährigen Testeinsatz im Steinbruch Gratkorn zum Vorzeigeprojekt macht, ist vor allem das gemeinschaftliche Vorgehen von Liebherr und STRABAG: Zwei Unternehmen, die die Dekarbonisierung aktiv vorantreiben. Weitere Informationen: Liebherr-Werk Bischofshofen | © Fotos: Liebherr | STRABAG, Martin Anger
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Gratkorn, Steiermark (Österreich) - Liebherr setzt gemeinsam mit STRABAG wichtige Schritte in Richtung einer dekarbonisierten Baustelle. Mit dem kürzlich erfolgten Projektstart im Kanzelsteinbruch in Gratkorn testet STRABAG den Liebherr-Großradlader mit Wasserstoffantrieb über einen Zeitraum von zwei Jahren. Für die eigene Wasserstoff-Tankstelle im Steinbruch liefert Energie Steiermark grünen Wasserstoff. Der Radlader L 566 H ist der weltweit erste Großradlader mit Wasserstoffmotor. Bauforum24 Artikel (01.10.2024): Liebherr Zweiwegebagger A 922 Rail Feierlicher Projektstart im Beisein von Klemens Haselsteiner (STRABAG CEO), Leonore Gewessler (Bundesministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie), Jan Liebherr (Präsident des Verwaltungsrats der Liebherr-International AG) und Martin Graf (Vorstandsdirektor Energie Steiermark) (v. l. n. r.). Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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