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Schnellwechsler HS03D von Lehnhoff

Hydraulische Verriegelung für Kompaktbagger

Baden-Baden - Mit zunehmender Leistungsfähigkeit moderner Kompaktbagger steigen auch die Belastungen auf Schnellwechsler und Anbaugeräte. Besonders in der 2- bis 6-Tonnen-Klasse können hohe Torsions- und Losbrechkräfte zu Verschleiß an Lagerungen und Verbindungen führen. Der neue hydraulische Schnellwechsler HS03D von Lehnhoff setzt hier mit einer aktiven hydraulischen Verriegelung an.


Bauforum24 Artikel (24.02.2026): Lehnhoffs SQ-Schnellwechsler


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Aktiv unter Spannung: Die doppeltwirkenden Zylinder sorgen für eine dauerhaft stabile Verriegelung und reduzieren Bewegung im System.

Aktive Verriegelung reduziert Mikrobewegungen
Kernmerkmal des HS03D sind doppeltwirkende Hydraulikzylinder. Sie halten die Verbindung zwischen Schnellwechsler und Anbaugerät dauerhaft unter hydraulischer Vorspannung.

„Wir sprechen hier von einer aktiven hydraulischen Verriegelung“, erklärt Christoph Geiger, Leiter Konstruktion und Entwicklung bei Lehnhoff. „Das System wird dauerhaft mit Druck verspannt. Dadurch reduzieren wir Mikrobewegungen zwischen Schnellwechsler und Anbaugerät.“

Im Unterschied zu Systemen mit Federkraft oder passiver hydraulischer Sicherung bleibt die Verbindung kontinuierlich unter Spannung. Dadurch lassen sich Bewegungen zwischen den Bauteilen verringern, was sich auf den Verschleiß der Komponenten auswirken kann.

„Je weniger Spiel im System entsteht, desto geringer ist die Belastung für Maschine und Anbaugerät“, ergänzt Geiger.

Für Anwendungen mit hohen Belastungen
Die Vorteile zeigen sich insbesondere bei Arbeiten, bei denen Kompaktbagger regelmäßig hohen Belastungen ausgesetzt sind. Dazu zählen beispielsweise Abbrucharbeiten mit Hydraulikhämmern oder Abbruchzangen, Bodenverdichtung mit Anbauverdichtern sowie Erdarbeiten mit großvolumigen Löffeln.

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Für die Praxis gemacht: Der HS03D bringt mehr Stabilität und Kontrolle in die 2–6-Tonnen-Klasse – genau dort, wo Maschinen heute an ihre Grenzen gehen.

In diesen Anwendungen entstehen hohe Kräfte zwischen Maschine und Anbaugerät. Eine möglichst spielfreie Verbindung kann dazu beitragen, den Verschleiß der beteiligten Komponenten zu reduzieren.

Kompatibel mit Powertilt-Systemen
Der HS03D ist für den Einsatz mit Powertilt-Systemen ausgelegt.

„Viele dieser Systeme arbeiten bereits mit einer doppeltwirkenden Hydraulik“, erläutert Sebastian Denniston, Salesmanager OEM bei Lehnhoff. „Der HS03D lässt sich entsprechend integrieren und sorgt für eine dauerhaft verspannte Verbindung.“

Bereits vorhandene Powertilt-Systeme können unter den entsprechenden technischen Voraussetzungen weiter genutzt werden.

Nachrüstung bestehender Maschinen
Auch für bestehende Maschinen bietet Lehnhoff Möglichkeiten zur Nachrüstung. Je nach Ausstattung kann der vorhandene Schnellwechsler ersetzt und die Hydraulik entsprechend angepasst werden.

„In vielen Fällen reicht es aus, den Schnellwechsler auszutauschen und die Hydraulik anzupassen“, sagt Geiger. „Verfügt die Maschine bereits über ein 4/2-Wegeventil, lässt sich die Umrüstung häufig mit überschaubarem Aufwand umsetzen.“

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Starke Kombination: Im Einsatz mit Powertilt-Systemen spielt der HS03D seine Vorteile voll aus und sorgt für eine durchgängig stabile Verbindung.

Der HS03D richtet sich damit sowohl an Betreiber von Neumaschinen als auch an Unternehmen, die bestehende Kompaktbagger auf den aktuellen technischen Stand bringen möchten. Ziel ist eine stabile Verbindung zwischen Maschine und Anbaugerät, um den steigenden Belastungen im täglichen Einsatz Rechnung zu tragen.
 

Weitere Informationen: Lehnhoff Hartstahl | © Fotos: Lehnhoff


SirDigger

Geschrieben

Das SW durch hydraulikdruck Spielfrei gehalten werden... ist jetzt an sich nichts neues... 

MAXI100

Geschrieben

Was spricht gegen die mechanische Verriegelung mit Federkraft ?

Woher nimmt der SW den Druck ? Läuft das was gegen ein DBV und erzeugt Wärme, verbraucht unnötig Diesel ?

Komme ich da früh auf die Baustelle und der SW ist offen, weil ohne Hydraulikdruck ?

schnädderle

Geschrieben (bearbeitet)

Beim Lehnhoff-System kommt ein Umschaltventil mit getrennter Druckbegrenzung rein.

Öffnen wird auf 50 bar eingestellt und schliessen auf 150 bar.

Das Öl wird aus einer Pumpenleitung abgezweigt und geht über ne 0,7mm-Blende in den Block rein,wo es dann verteilt wird.

Wenn SW verriegelt ist und damit gearbeitet wird,geht etwas Öl über die Druckbegrenzung 50 bar in Tank verloren,Von der Menge ist das aber sehr wenig.

Der Hintergrund,warum dieser Block zwingend bei Lehnhoff-HS-Systeme eingebaut werden muss ist,dass bei nem normalen Kreuzschaltventil der max. Pumpendruck die Verriegelung dermassen weit in die Löffellasche reindrückt,dass nicht mehr entriegelt werden kann,deswegen der reduzierte Druck.

Zumal Schliessen im SW über ne Kolbenfläche stattfindet und öffnen über ne Ringfläche,von dem her gesehen hab ich hier schon bei gleichem Druck schlechteres Entriegeln.

Verriegelungszylinder  hat Sperrventile verbaut,dass bei Drucklosigkeit verriegelt bleibt .

 

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bearbeitet von schnädderle

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