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Willingen - Nicht nur die Branche befindet sich im Wandel, sondern auch ihr Selbstverständnis. Dies war auf dem Großseminar des Verbandes der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik e.V. (VDBUM) vom 10. bis 13. Februar in Willingen deutlich spürbar. Die Rekordteilnahme an der Veranstaltung, die unter dem Motto „Brücken bauen – Zukunft gestalten“ stand, bekräftigt zudem, dass sich die vielen Herausforderungen nur durch ein starkes Netzwerk meistern lassen und der persönliche Austausch alles andere als ein Auslaufmodell ist. Bauforum24 Artikel (13.02.2025): 12. VDBUM-Förderpreis vergeben Einigkeit auf dem Podium: Die Akteure der Branche haben sich auf die anstehenden Bauaufgaben vorbereitet. Nun ist die Politik am Zuge. „Es war ein Großseminar der Superlative“, lautet das Fazit von VDBUM-Präsident Dirk Bennje. „Wir haben die ultimative Teilnehmerzahl erreicht, die wir an diesem Standort erreichen können. Das Vortragsprogramm war von höchster Qualität, wie die Rückmeldungen von Teilnehmenden bestätigen, zudem waren die rund 50 Vorträge durch die Bank gut besucht“, so Bennje weiter. Er blickt auch zurück auf emotionale Momente bei der Mitgliederversammlung, etwa die Verabschiedung von Josef Andritzky nach 17 Jahren im Vorstand des VDBUM und seine Ernennung zum Ehrenvorstand, die Wahl von Peter Schmid, Leiter Gerätepark bei Max Bögl, als dessen Nachfolger und neuer Stimme der Anwender. Und, nicht zu vergessen, die Verleihung der goldenen Ehrennadel für die 50-jährige VDBUM-Mitgliedschaft an den ehemaligen Geschäftsführer und Ehrenvorstand Udo Kiesewalter. Darüber hinaus wurden Weichen für die Zukunft gestellt: Die Kaufmännische Leiterin Wencke Böhling erhielt Prokura, René Esselmann, Leiter Entwicklung Mitgliedernetzwerk, und Stefan Schumski, Technischer Projektleiter, erhielten Handlungsvollmacht. Der Verband beschäftigt nunmehr 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Geschäftsstelle in Stuhr und hat 2025 mehr als 320 Veranstaltungen für seine über 11.000 Netzwerkmitglieder organisiert. Der Verband ist gut aufgestellt, die Mitgliedszahlen sind erneut gestiegen. „Die Baubranche war früher ein Erlediger, nun befindet sie sich im Wandel zum Partner, um die Herausforderungen dieses Landes zu bewältigen“, erklärte Dirk Bennje bei der Eröffnung der ersten Abendgala. Als entscheidendes Thema nannte er die Kommunikation von Baumaschinen auf der Baustelle. Dies sei durch die Entwicklung von MiC 4.0 möglich – „aber es flutscht noch nicht richtig“. Bennje wies hier auch auf den SiteRouter hin. Der VDBUM warb an seinem Stand für die herstellerunabhängige Datendrehscheibe, die nach dem Vorbild des etablierten Agrirouters bei Mischflotten und inkompatiblen Schnittstellen eine einheitliche Verbindung schafft. „Wir verstehen uns als Anbieter, der die Datenkommunikation vorantreibt“, so Bennje. Optimistisch ins Baujahr 2026 Zum anschließenden Lounge-Talk bat Moderatorin Alexandra von Lingen – wie immer bestens vorbereitet – Jörg Laue (CFO der Hochtief Infrastructure GmbH und Mitglied des Aufsichtsrats der Hochtief AG), Maximilian Schmidt (Geschäftsführer Vertrieb bei der Kiesel GmbH) und Markus Bühl (Prokurist und Vertriebsleiter der Wirtgen Group Deutschland), als Certreter der drei Schwerpunktpartner auf die als Baubesprechung gestaltete Bühne. Sie gaben einen Ausblick auf die Inhalte ihrer zahlreichen Vorträge und verdeutlichten, wie essentiell das Generieren von Daten – in Echtzeit – für die Beschleunigung der Bauprozesse ist. Alle drei blickten mit Optimismus in das beginnende Baujahr, in dem es genug zu tun gibt, denn „wir haben einen enormen Bedarf an Infrastruktur“, sagte Markus Bühl. Führungskräfte von morgen: Meisterschülerinnen und Meisterschüler sowie Studierende aus ganz Deutschland nahmen auf Einladung des VDBUM und seiner Partner am Großseminar 2026 teil. Die Keynote hielt der ehemalige Finanzminister Christian Lindner, der sich für weniger staatliche Bevormundung und mehr Deregulierung starkmachte. Der Vortrag polarisierte, was laut VDBUMPräsident Dirk Bennje, durchaus gewollt war, und führte zu angeregten Diskussionen an den Tischen. „Wenn die Politik 500 Mrd. Euro verspricht, dann müssen die Gelder auch fließen“, sagte der VDBUM-Präsident am Mittwochmorgen zum Start des Seminarprogramms und brachte auf den Punkt, woran es der Branche fehlt: „Wir brauchen Verlässlichkeit.“ Der VDBUM versteht es als seine Aufgabe, Brücken zwischen der Branche und der Politik zu bauen. Alexandra von Lingen übergab das Wort anschließend an Oberst i.G. Stefan Gruhn. In seinem interessanten Impulsvortrag brachte der uniformierte Redner ein eher unpopuläres Thema auf die Tagesordnung: Das Erreichen der Kriegstüchtigkeit bis 2029. Der studierte Bauingenieur leitet das BAIUDBw Kompetenzzentrum Baumanagement Düsseldorf, eines von sieben Kompetenzzentren der Bundeswehr. Er zeigte auf, dass für die Kriegstüchtigkeit neue Liegenschaften benötigt werden, die Bestände sich gleichermaßen in teils desolatem Zustand befinden. Um Neubau- und Sanierungsprojekte zu beschleunigen, können Leistungen nun extern vergeben werden. Den Bauunternehmen präsentierte Oberst Gruhn die Bundeswehr als potenten Bauherren, dem zig Milliarden Euro für Bau und Sanierung der erforderlichen Infrastruktur zur Verfügung stehen. „Ich brauche von Ihnen zeit- und bedarfsgerechte Infrastruktur und freue mich, wenn Bagger in Bundeswehrkasernen rollen“, so Oberst Gruhn. Fehlerkultur etablieren Im Anschluss begann die Podiumsdiskussion unter dem Seminarmotto „Brücken bauen – Zukunft gestalten“. Neben Oberst Gruhn nahmen Michael Gutzeit (Director HVDC Projects bei der TransnetBW), Jörg Laue (CFO der Hochtief Infrastructure GmbH), Prof. Dr. Christian Lippold (Leitung Planung, Bau & Innovation bei der Autobahn und Dieter Schnittjer, VDBUM-Vorstandsmitglied und Geschäftsführer der VDBUM Service GmbH auf dem Podium Platz. „Es ist extrem mühsam, in Deutschland Baugenehmigungen zu erhalten und das haben wir uns teils selbst auferlegt“, sagte Michael Gutzeit. SüdLink, das größte Infrastrukturprojekt der Energiewende, das 2028 fertiggestellt sein soll, benötigte zwölf Jahre Planungszeit. „Wir bringen dieses Land voran, wenn wir die Prozesse deutlich verkürzen“, stellte Jörg Laue fest und schloss an: „Wir brauchen Vertrauen und auch die richtigen Vertragsmodelle.“ Hier seien einige Märkte Deutschland schon weit voraus. Benötigt werde Tempo, Tempo, Tempo! „Wir fangen dort an, wo Herr Laue aufgehört hat, nämlich dem Erkennen, mit welchen Anlagen sich die Effizienz bei den Bauprojekten steigern lässt“, beschrieb Dieter Schnittjer die Rolle des VDBUM. Die Diskutanten waren sich einig, dass es in Sachen Fehlerkultur noch Nachholbedarf auf Deutschlands Baustellen gibt. Hier besteht auch eine Hierarchieproblematik, auch ein Bauhilfsarbeiter müsse sich einbringen können, wenn er feststellt, dass etwas nicht funktioniert. Gesprächsbedarf: An den Ständen der weit über 100 Aussteller wurden zukunftsfähige Lösungen präsentiert. Die Stimmung war allerorten gut. Auf Alexandra von Lingens Frage, wie weit die Unternehmen in Sachen BIM sind, sagte Prof. Lippold: „Wir erleben einen fundamentalen Wechsel in der Planungstechnologie und arbeiten eng mit der DEGES zusammen, die hier schon Erfahrung gesammelt hat. Michael Gutzeit berichtete, dass der Ausschreibungsprozess inzwischen digital vonstattengeht: „Südlink funktioniert nicht ohne digitale Prozesse“. Oberst Gruhn erklärte, dass bei der Bundeswehr derzeit Referate eingerichtet werden, die sich ausschließlich mit BIM beschäftigen. „“Wir sind, das gebe ich ehrlich zu, noch nicht so weit, wie wir sein sollten“. Dieter Schnittjer benannte die Weiterbildung als zentrales Branchenthema. Jörg Laue unterstrich, wie entscheidend es bei fortschreitender Digitalisierung ist, die Arbeitnehmer*innen mitzunehmen: „Wir verlangen viel, nämlich, dass sie einem neuen Tempo Schritt halten“, so Laue. Dies sei alternativlos, denn „entweder ist man bei der Digitalisierung vorne dabei, oder man wird überrollt“. Christian Lippold richtete sich direkt an die anwesenden Bauunternehmen: „Wenn wir ein Projekt ausschreiben, dann ist die Finanzierung gesichert.“ Das Machen einfacher machen Thematisiert wurde auch das Arbeitszeitgesetz. „Wir müssen die Flexibilität bewahren und ausbauen“, sagte Dieter Schnittjer. Jörg Laue ergänzte, dass 96 % der Mitarbeitenden Vertrauensarbeitszeit wünschen. Zum Abschluss bat Alexandra von Lingen um kurze Statements zur Frage: „Was müssen wir tun, damit wir in fünf Jahren diese Themen nicht mehr besprechen müssen?“. Michael Gutzeit nannte dazu Bürokratieabbau, mehr Schnelligkeit, Priorisierung und Flexibilität“. Jörg Laue wünschte sich starke, entscheidungsfreudige Bauherren. Mit Blick auf die zehnmonatige Haushaltssperre forderte Christian Lippold eine überjährige Finanzierung. „Wir müssen priorisieren und fragen: Was ist wichtig für Deutschland?“, so Oberst Gruhn. „Wir müssen das Machen einfacher machen“, lautete das Schlusswort von Dieter Schnittjer. Auffällig war die Einigkeit, die auf dem Podium herrschte. Die verschiedenen Akteure der Branche zeigten sich gut vorbereitet für die anstehenden Aufgaben. Am Zuge ist nun die Politik. Das dreizügige Vortragsprogramm beinhaltete die Schwerpunktthemen „Trassen- und Gleisbau“, „Straßen- und Brückenbau“, „Forschung und Entwicklung“, „Digitalisierung und BIMLösungen“, „Abbruch und Recycling“ und „Werkstatt und Logistik“ und wurde außerordentlich gut aufgenommen. Genannt sei der Vortrag „SuedLink - eine krasse Trasse“ von Michael Gutzeit, bei dem der Vortragsraum Winterberg bis auf den letzten Platz gefüllt war und dutzende Interessierte Gutzeits Ausführungen im Stehen verfolgten. Viele Zuhörerinnen und Zuhörer nutzten nach Ende der Referate die Möglichkeit, Nachfragen zu stellen oder auch Input für mögliche Optimierungen zu liefern. Erfolgsmodell: Der „Tag der Arbeitskreise“ wurde wieder sehr gut angenommen. Auf der Agenda stand auch die Gründung des neuen Arbeitskreises „Allgemeine Technik/Hydraulik“. Bestens besucht war auch die Fachausstellung. Die Unternehmen der Branche zeigten, dass sie gute Lösungen für die Umsetzung der digitalen Transformation, nachhaltige Antriebskonzepte oder Effizienzsteigerung auch in Zeiten des Fachkräftemangels entwickelt haben. Die Stimmung unter den 130 Ausstellern war verhalten positiv bis optimistisch, oft wurde von einer guten Auftragslage und einer Wachstumserwartung berichtet. Der VDBUM stellte neben dem SiteRouter auch den digiTrainer vor, der die Sicherheitsunterweisung vom monotonen Multiple-Choice-Test zu einem echten Erlebnis auf spielerische Art macht. Zur DNA des VDBUM gehört die Nachwuchsförderung. Auch in diesem Jahr ermöglichte der Verband gemeinsam mit seinen Partnern Ammann, GP Papenburg, Lectura, Max Bögl, Morneweg, Strabag und TWF Patenschaften für 40 Studierende, Meisterschülerinnen und Meisterschülern, die die Chance nutzten, sich mit der den Führungspersönlichkeiten der Branche zu vernetzen. Großseminar der Rekorde Der VDBUM-Förderpreis wurde am 11. Februar zum 13. Mal verliehen. 53 Anmeldungen für die drei Kategorien bedeuteten einen neuen Rekord. Gewinner der Kategorie „Entwicklungen aus der Industrie“ wurde der Elektro-Großfertiger SD25 80C e der Dynapac GmbH. In der Kategorie „Projekte aus Universitäten und Hochschulen“ gewann Road2Go: GST digital“, eine Masterarbeit von Claudia Föllmer von der Bauhaus-Universität Weimar. In der Kategorie „Innovationen aus der Praxis“ konnten die drei Nominierten den Gästen der Abendgala ihre Innovationen und deren Praxisrelevanz vorzustellen. Dies waren die abaut GmbH mit „die nächste Generation der Telematik", die Adam Hörnig Baugesellschaft mbH & Co. KG mit dem „Verschub-Monitoring-System“ und die Leonhard Weiss GmbH & Co. KG mit dem „Greifersystem Bahntunnel“. Die 910 Führungskräfte der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik – auch dies ein Rekord – entschieden sich per eVoting-Abstimmungsgerät mehrheitlich für „die nächste Generation der Telematik“. Die abaut GmbH gewann mit 40,34 % der Stimmen. VDBUM-Vorstand Prof. Jan Scholten zeichnete alle Gewinner gemeinsam mit Präsident Dirk Bennje und Vizepräsident Marco Fecke aus. Ausgezeichnet: Die drei Erstplatzierten des VDBUM Förderpreises - Marten Buse (3.v.l., Dynapac), Prof. Dr.-Ing. Jürgen Melzner (3.v.r., Bauhaus-Universität Weimar in Vertretung von Claudia Föllmer) und Sebastian Kaluza (2.v.r., abaut GmbH) mit VDBUM Präsident Dirk Bennje (l.), seinem Stellvertreter Marco Fecke (r.) und Vorstand Prof. Jan Scholten (2.v.l.). Die Deutschen Meisterschaften im Steuern von Baumaschinensimulatoren – kurz: der Azubi Cup –erlebten am 12. Februar ihr Finale. Zum dritten Mal nach 2022 und 2024 hatte der VDBUM gemeinsam mit seinen Partnern Michael Scholz und Yann Eisenbarth von BIK und VTechsaar, die Baumaschinensimulatoren der Firma Acreos bereitstellten, den Wettbewerb in Theorie und Praxis veranstaltet. Aus den acht Vorentscheiden in ganz Deutschland gingen 24 Finalisten hervor, die noch einmal ihr ganzes Können zeigten. Auf der großen Bühne bei der Abendgala wurden dann die drei Besten ausgezeichnet. Drittplatzierter wurde Dean Gründel (Landschaftsgestaltung- Straßen, Tief und Wasserbau GmbH, Freiberg), den zweiten Rang erreichte Tim Schmittgal (Schneider GmbH & Co. KG, Öhringen), Bester der Besten wurde Leon Koppenhöfer (Schneider GmbH & Co. KG, Öhringen). VDBUM-Vorstand Roland Caillé, der die Preisverleihung gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen Dirk Jank moderierte, würdigte die tolle Leistung“ aller Teilnehmer und ermunterte die anwesenden Unternehmen dazu, ihre Auszubildenden zu einer Teilnahme am nächsten Azubi Cup zu ermuntern. Ein Dank ging auch an Stefan Schumski und Verena Windhorst vom VDBUM-Team, die sich federführend um die Meisterschaften gekümmert hatten. Standing ovations zum Abschied Der Auftritt von Gedächtnistrainer Markus Hofmann zog das Publikum in seinen Bann. Der Träger des Deutschen Weiterbildungspreises verstand es hervorragend, die Gehirne des Publikums nach drei anstrengenden Seminartagen in den Zustand eines akuten Fokus zu versetzen und sie auf unterhaltsame Weise in die Grundzüge eines besseren Gedächtnisses einzuführen. Einen Gänsehautmoment erlebten die Besucherinnen und Besucher, als Josef Andritzky sich nach seiner letzten Moderation von der großen VDBUM-Bühne verabschiedete und vom Publikum mit standing ovations verabschiedet wurde. Nach dem Ende des Großseminars fand bereits zum dritten Mal am Freitagvormittag der „Tag der Arbeitskreise“ statt. Auch mit diesem letzten Programmpunkt wurde noch ein Rekord gebrochen, denn rund 130 Interessierte nahmen an den vier Arbeitskreisen „Baulogistik“, „Elektrotechnik“, „Wasserstoff/Alternative Antriebe“ sowie „Werkstatt 4.0“ teil oder brachten sich bei der Gründung des neuen Arbeitskreises „Allgemeine Technik/Hydraulik“ ein. Die Arbeitskreise brachten nach gut dreistündigem Austausch eine Reihe von Ergebnissen mit. Der neue AK „Allgemeine Technik/Hydraulik“ hat, wie der Sprecher Axel Binner erklärte, einen Fahrplan zu den Themen Ausbildung, der Vermeidung von Umweltschäden durch Öl und Condition Monitoring erarbeitet. Auch die anderen Arbeitskreise haben Themen wie die Hochvolt-Ausbildung, die künftige Stromversorgung auf Baustellen, die optimale Werkstatteinrichtung und -planung, die Nutzung des SiteRouters oder die H2-Mobilbetankung konkretisiert, Positionspapiere erarbeitet oder angekündigt. Alle haben in den nächsten Monaten Online-Meetings vereinbart, um ihre Inhalte weiter voranzubringen. „Wir sind auf einem sehr guten Weg“, fasste Wolfgang Lübberding, Technischer Leiter des VDBUM, die Aktivitäten der fünf Arbeitskreise zusammen Emotionaler Moment: VDBUM-Vorstand Josef Andritzky (2.v.l) wird von VDBUM-Präsident Dirk Bennje (l.) und VDBUM-Vizepräsident Marco Fecke verabschiedet und zum Ehrenvorstand ernannt. Ein besonderer Dank ging an Sabine Andritzky. Das 55. VDBUM Großseminar findet vom 16. bis 19. Februar 2027 statt. Da sich eine ähnlich hohe Beteiligung wie in diesem Jahr abzeichnet, empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung. Dem Ausrichtungsort Willingen will der VDBUM treu bleiben, da das Kongresszentrum Sauerland Stern mitsamt der umliegenden Hotels eine perfekte Infrastruktur für die Anforderungen des Großseminars bietet. Weitere Informationen: VDBUM | © Fotos: VDBUM
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Willingen - Nicht nur die Branche befindet sich im Wandel, sondern auch ihr Selbstverständnis. Dies war auf dem Großseminar des Verbandes der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik e.V. (VDBUM) vom 10. bis 13. Februar in Willingen deutlich spürbar. Die Rekordteilnahme an der Veranstaltung, die unter dem Motto „Brücken bauen – Zukunft gestalten“ stand, bekräftigt zudem, dass sich die vielen Herausforderungen nur durch ein starkes Netzwerk meistern lassen und der persönliche Austausch alles andere als ein Auslaufmodell ist. Bauforum24 Artikel (13.02.2025): 12. VDBUM-Förderpreis vergeben Einigkeit auf dem Podium: Die Akteure der Branche haben sich auf die anstehenden Bauaufgaben vorbereitet. Nun ist die Politik am Zuge. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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Willingen - Der Verband der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik e.V. hat im Rahmen seines 53. Großseminars den VDBUM-Förderpreis für herausragende Projekte verliehen. Die diesjährigen Gewinner sind Hochtief, DMS Technologie und die TU München. Der zusätzlich ausgelobte Azubi-Sonderpreis ging an die Hagedorn Unternehmensgruppe. Bauforum24 Artikel (05.02.2024): 11. VDBUM-Förderpreis verliehen Glückliche Gewinner: Die drei Erstplatzierten des VDBUMFörderpreises und Geehrten des Azubi-Sonderpreises mit VDBUMPräsident Dirk Bennje (4.v.l.), seinem Stellvertreter Marco Fecke (l.) und Vorstand Prof. Jan Scholten (r.) Der neue VDBUM-Vorstand Dirk Jank (3.v.l.) nahm den Preis anstelle der verhinderten Hochtief-Vertreter an. Der VDBUM-Förderpreis ist eine feste Größe in der Branche und trägt maßgeblich dazu bei, innovative Ideen und Projekte zu fördern und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Vergeben wird er traditionell am zweiten Abend des VDBUM-Großseminars, das vom 11. bis 14. Februar im Kongresszentrum Sauerland Stern in Willingen stattfindet und an dem in diesem Jahr 1.100 Führungskräfte der Branche teilnehmen. Für die diesjährige, zwölfte Ausgabe des Ideen-Wettbewerbs hatte die Fachjury nach einer ersten Sichtung 30 Einreichungen in den Kategorien „Innovationen aus der Praxis“, „Entwicklungen aus der Industrie“ sowie „Projekte aus Hochschulen und Universitäten“ zugelassen. „Die Zukunft unserer Branche liegt in den Händen derer, die mit mutigen Ideen vorangehen“, sagte der neue VDBUM-Präsident Dirk Bennje, der die Preisträger gemeinsam mit dem neuen Vizepräsidenten Marco Fecke und dem Vorstandskollegen Prof. Jan Scholten auszeichnete. Zunächst wurden die Preisträger in zwei Kategorien geehrt. Gewinner der Kategorie „Entwicklungen aus der Industrie“ wurde die DMS Baggerschildsteuerung der DMS Technologie GmbH. Der Siegerbeitrag basiere auf einer naheliegenden Idee, auf die man allerdings erst einmal kommen müsse, sagte Bennje. Tatsächlich lässt sich mit dieser Innovation viel Zeit beim Planieren einsparen. Der 1. Platz der Kategorie „Projekte aus Hochschulen und Universitäten“ beschäftigt sich mit der Problematik des Fachkräftemangels. Ausgezeichnet wurde der kollaborative Schüttgutroboter, eine Einreichung des Lehrstuhls für Fördertechnik Materialfluss der Technischen Universität München (TUM). Vergeben wurde auch der „Azubi Sonderpreis“. „Diese Bewerbung passte in keine unserer Kategorien, gefiel uns aber sehr gut, da sie bei jungen Leuten Leidenschaft für die Baubranche entfacht“, begründete Bennje die Würdigung der „Azubi Baustelle“, die die Hagedorn-Unternehmensgruppe ins Leben gerufen hat. Bei Einsätzen auf echten, regulär abgerechneten Baustellenprojekten erreichen die Auszubildenden schnell einen hohen Wissensstand und gewinnen an Sicherheit, was sie auf ihrem weiteren beruflichen Weg unterstützt. Verbunden mit der Auszeichnung ist ein Preisgeld in Höhe von 1.500,00 Euro. Zünglein an der Waage Im Vorjahr war erstmals das Publikum in die Entscheidung der Jury einbezogen worden und konnte in der Kategorie „Entwicklungen aus der Industrie“ live per Smartphone und App über den Gewinner mitentscheiden. Diese interaktive und spannungsvolle Art der Preisvergabe kam äußerst gut an und wurde nun fortgeführt. Diesmal gingen allerdings drei Bewerber der Kategorie „Innovationen aus der Praxis“ ins Rennen. Dazu waren die rund 800 Besucherinnen und Besucher der Abendgala mit eVoting-Abstimmungstools ausgestattet worden. Dirk Bennje präsentierte die drei Wettbewerbsbeiträge, die die Jury in die Top 3 gewählt hatte und bei denen die Teilnehmer*innen des 53. VDBUM Großseminars nun das Zünglein an der Waage spielen durften. Dies waren die „Hilfsseilkonstruktion für Rückbau einer Schrägseilbrücke“ von Hochtief, der „Suspensionsspiegelwächter Schlitzwand“ der Implenia Civil Engineering GmbH und „Durchgängig digital im Tiefbau“ von der MTS Schrode AG. Gerne machten die Anwesenden von ihrem Wahlrecht Gebrauch und wählten in einem spannenden Finish die „Hilfsseilkonstruktion für Rückbau einer Schrägseilbrücke“ von Hochtief zum Siegerbeitrag der Kategorie. 46,31 % der abgegebenen Stimmen entfielen auf diesen Beitrag. Die Erstplatzierten der drei Kategorien erhalten jeweils ein Preisgeld von 2.500,00 Euro. Alle Einreichungen werden während des Großseminars in der Förderpreis-Galerie auf Roll-Ups präsentiert, sodass die Besucher*innen sich über die aktuellen Entwicklungen und Innovationen der Branche informieren können. Auch auf der Verbands-Website werden die Einreichungen dargestellt. Die Gewinnerbeiträge sowie spannende weitere Beiträge werden zudem im Verbandsmagazin VDBUM INFO und den social media-Kanälen vorgestellt. Die Siegerbeiträge werden darüber hinaus ein Jahr lang im Coreum in Stockstadt einem breiten Publikum zugänglich sein. Ab sofort können innovative Ideen aus Praxis, Industrie und Forschung für den 13. VDBUM Förderpreis eingereicht werden. Eine Teilnahme lohnt sich, denn die Einreichung steigert den Bekanntheitsgrad der Innovation und kann als persönliches Karriere-Sprungbrett dienen. Die Bewerbungsunterlagen finden Interessierte auf der VDBUM-Website. Die Preisverleihung findet während des Großseminars 2026 statt. Blaupause: die Hilfsseilkonstruktion von Hochtief ist für viele der bestehenden Schrägseilbrücken weltweit geeignet. Foto: Hochtief Gewinner in der Kategorie „Innovationen aus der Praxis“ Hilfsseilkonstruktion für Rückbau einer Schrägseilbrücke Hochtief Die 1970 erbaute Rheinbrücke Duisburg Neukamp A40 ist die größte Schrägseilbrücke Deutschlands. Derzeit setzt die ARGE Hochtief/MCE einen Ersatzneubau um. Der Rückbau der Bestandsbrücke ist der weltweit erste seiner Art. Mit seinem Nachunternehmer DDM aus den Niederlanden hat Hochtief eine Hilfsseilkonstruktion für den Rückbau von Schrägseilbrücken entwickelt, die unabhängig von den in die Bestandsbrücke eingeprägten Spannungen in allen Rückbauzuständen für Tragsicherheit und Einhaltung der Arbeitssicherheit sorgt. Diese Lösung wurde von Januar bis Oktober 2024 erstmals eingesetzt. Normalerweise erfolgt ein Rückbau in umgekehrter Reihenfolge zum Aufbau. So wird sichergestellt, dass die Montagezustände in der Bestandsstatik berücksichtigt sind. Die bei der Montage der Bestandsbrücke eingebauten Seile zum Spannen der Pressenkonsolen im Pylon wurden nicht mehr vorgefunden. Diese Problematik wurde durch Hilfsseile gelöst, die über die Pylonspitze gespannt und am Brückenüberbau mittels Augenblechen befestigt wurden, um die Tragwerkslasten in diese Seile umzulagern. Unabhängig von den eingeprägten Lasten in den Bestandseilen konnten die Montagezustände gerechnet werden. Die Konstruktion wurde im Vorfeld im Werk hergestellt, wodurch ein erheblicher Zeitvorsprung erzielt wurde. Auch die Verstärkung der Bestandsbrücke wurde vor Beginn des Rückbaus eingeschraubt. Nach Umlegung des Verkehrs auf das erste neue Teilbauwerk konnte sofort mit dem Rückbau zu begonnen werden, was für eine erhebliche Bauzeitverkürzung sorgte. In den kommenden Jahren dürfte aufgrund von Stahl-Ermüdung der Ersatzneubau etlicher Schrägseilbrücken anstehen. Das neue Verfahren ist mit leichten Anpassungen für viele der bestehenden Schrägseilbrücken weltweit geeignet. Zeitsparend: Mit der DMS-Baggerschildsteuerung lassen sich Projekte deutlich schneller umsetzen. Foto: DMS Gewinner in der Kategorie „Entwicklungen aus der Industrie“ DMS Baggerschild BSS DMS Technologie GmbH Planieren auf kleineren Baustellen erfolgt oft manuell mit Baggerlöffel und -schild, was zeitaufwendig und abhängig von der Expertise des Fahrers relativ unpräzise ist. Mit der DMS-Baggerschildsteuerung ist nun eine passende technische Lösung für Bagger bis 10 verfügbar. Sie ist mit einer drahtlosen Verbindung zwischen Steuerung und Laserempfänger sowie einem einfachen Bedienkonzept speziell für Kompaktbagger bis 10 t konzipiert und ermöglicht teilautomatisiertes Planieren. Der Baggerschild wird automatisch gesteuert, während der Fahrer die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung manuell kontrolliert. Da der Kompaktbagger wendig und leicht transportierbar ist, kann er auf verhältnismäßig kleinen Flächen eingesetzt werden. Die Steuerung besteht aus einem Laserempfänger, einem Mast am Baggerschild und Seitenplatten sowie der Steuerung im Bagger, die die Signale des Laserempfängers empfängt und den Schild hydraulisch bewegt. Dadurch wird die Lasertechnik zur aktiven Steuerung genutzt, ohne den Bewegungsraum des Oberwagens einzuschränken. Eine zuvor teure und komplexe Technik kann nun erstmals intuitiv und wirtschaftlich eingesetzt werden. Auf verschiedenen Baustellen konnte die Arbeitszeit im Vergleich zur davor kalkulierten Zeit um 50 bis 80 % reduziert werden - sowohl für Personal als auch die Maschine. Die automatische Anpassung des Baggerschildes an die voreingestellte Höhe gewährleistet eine gleichbleibende Qualität. Die Gesamtersparnis betrug auf Testbaustellen etwa 30 bis 40 %, wodurch sich die Baggerschildsteuerung nach zwei bis drei Baustellen amortisieren sollte. Seit Anfang 2024 wurden über 50 Bagger in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und Polen damit ausgestattet. Sicherer, autonomer Betrieb: Der kollaborative Schüttguttransportroboter entlastet den Menschen. Foto: TUM Gewinner in der Kategorie „Projekte aus Hochschulen und Universitäten“ Kollaborativer Schüttgutroboter Technische Universität München (TUM), Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss Der autonome Kettendumper entlastet den Menschen, indem er den repetitiven Schüttguttransport übernimmt, während der Mensch sich auf die wertschöpfenden Prozesse fokussieren kann. Für die Entwicklung des kollaborativen Schüttguttransportroboters wurde ein elektrischer Kettendumper von Wacker Neuson mit verschiedenen Sensoren zur Umgebungswahrnehmung sowie einem Steuerungscomputer ausgestattet. Dadurch wird der Dumper befähigt, selbstständig GPS-basiert auf einer Baustelle zu navigieren. An definierten Be- und Entladepunkten kann er das Schüttgut aufnehmen und abladen. Dazu misst der Dumper die Position und Orientierung seiner Systemkomponenten (Grundfahrzeug, Mulde, Schaufel) mithilfe von Beschleunigungssensoren. Damit der Dumper im autonomen Betrieb keine Kollisionen verursacht, werden Ultraschallsensoren eingesetzt, durch die eine 360°-Abdeckung um den Dumper erreicht wird. Sollte eine Kollision detektiert werden, wird die Geschwindigkeit heruntergeregelt oder ein Stopp eingeleitet. Dadurch kann ein sicherer autonomer Betrieb gewährleistet werden. Neben dem eigenständigen Transport kann der Dumper über eine Fernbedienung remote gesteuert werden. Zudem verfügt der Dumper über den Follow-Me Modus. Bei diesem werden mittels Künstlicher Intelligenz und Bildverarbeitung Menschen, Gesten und Marker erkannt. Durch eine intelligente Steuerung ist der Dumper in der Lage, anhand des Bildes den Abstand zwischen ihm und dem Bediener zu messen. Darauf basierend werden dann Steuerungsbefehle erzeugt, wodurch der Dumper dem Menschen folgt. Die funktionsfähige Maschine ist am Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss Logistik der Technischen Universität München aufgebaut. Eigenverantwortliches Arbeiten: Dank der Azubi-Baustelle erreichen die Auszubildenden schnell einen hohen Wissensstand. Foto: Hagedorn Gewinner des „Azubi-Sonderpreis“ Azubi Baustelle Hagedorn Die Hagedorn Unternehmensgruppe bietet ihren Auszubildenden mit der Azubi-Baustelle die Möglichkeit, eigenständig und praxisnah an Projekten des Baudienstleisters zu arbeiten. Mit einem erfahrenen Ausbilder als Polier vor Ort und ausschließlich Azubis im Team können die Nachwuchskräfte sich vollkommen auf die Maschinen und Aufgabenbereiche konzentrieren. Vom Entkernen über Abbruch bis hin zu Erdarbeiten erlernen sie hier den kompletten Ablauf einer Baustelle und sammeln wertvolle Erfahrungen in jedem Bauabschnitt. Die Azubis wachsen auf den Baustellen besonders schnell in ihre zukünftigen Aufgaben hinein. Durch die frühe Übernahme von Eigenverantwortung entwickeln sie ein geschultes Auge für wichtige Details und sind aktiv in alle Abläufe eingebunden. Dadurch, dass alle Azubis aus den verschiedenen Lehrjahren zusammenkommen, entsteht eine besondere Dynamik. Es gibt keine Hierarchien, sondern ein kollegiales, freundschaftliches Miteinander. Diese offene Atmosphäre fördert den Austausch und schafft ein angenehmes Arbeitsklima, in dem alle voneinander lernen und die Zusammenarbeit noch effektiver wird. Es handelt sich dabei um echte, regulär abgerechnete Baustellenprojekte. Dank der praxisnahen Erfahrung erreichen die Azubis schnell einen hohen Wissensstand und gewinnen an Sicherheit, was sie auf ihrem weiteren beruflichen Weg unterstützt. Laut Unternehmensangaben berichten die Azubis stolz, dass sie deutlich mehr Maschinenstunden sammeln als ihre Schulkollegen aus anderen Betrieben – ein klarer Vorteil in ihrer Ausbildung. Das einzigartige Konzept wird auch von den Kunden des Baudienstleisters sehr geschätzt. Weitere Informationen: VDBUM | © Fotos: VDBUM
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Willingen - Der Verband der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik e.V. hat im Rahmen seines 53. Großseminars den VDBUM-Förderpreis für herausragende Projekte verliehen. Die diesjährigen Gewinner sind Hochtief, DMS Technologie und die TU München. Der zusätzlich ausgelobte Azubi-Sonderpreis ging an die Hagedorn Unternehmensgruppe. Bauforum24 Artikel (05.02.2024): 11. VDBUM-Förderpreis verliehen Glückliche Gewinner: Die drei Erstplatzierten des VDBUMFörderpreises und Geehrten des Azubi-Sonderpreises mit VDBUMPräsident Dirk Bennje (4.v.l.), seinem Stellvertreter Marco Fecke (l.) und Vorstand Prof. Jan Scholten (r.) Der neue VDBUM-Vorstand Dirk Jank (3.v.l.) nahm den Preis anstelle der verhinderten Hochtief-Vertreter an. Hier geht's zum vollständigen Beitrag-
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Czech Republic - Die 2021 vorgestellte, branchenweite erste Transparente Schaufel (Transparent Bucket) für Radlader von DEVELON, vormals Doosan Construction Equipment, hat bereits einige Preise gewonnen, so etwa den Preis der Innovation als auch den Preis für Sicherheit auf der Matexpo im selben Jahr im belgischen Kortrijk. Weiterhin erregt Develon mit seinen Innovationen und der weiterentwickelten transparenten Schaufel die Aufmerksamkeit in der Fachwelt, so etwa beim 52. Großseminar des Verbands der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik (VDBUM) im März 2024 im sauerländischen Willingen. Bauforum24 Artikel (24.05.2024): DEVELON Auftritt in Venusberg Transparentes Schaufelsystem Dort präsentierten Marc Glesius, Vertriebsleiter von Develon, und Christian Zitzow, Leiter Vermietung und Logistik des Develon Händlers Atlas Rostock, die Smart Transparent Bucket 2.0 beim VDBUM-Förderpreis 2024 in der Kategorie „Entwicklungen aus der Industrie“. Die patentierte Develon Entwicklung belegte im Live-Voting von 781 Teilnehmenden knapp hinter dem Gewinner, mit nur wenigen Stimmen weniger und über 39 % einen hervorragenden zweiten Platz. „Diese Auszeichnung bei einer Publikumsabstimmung ist für uns etwas ganz Besonderes, da wir viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer des VDBUM-Großseminars vom Mehrwert der Innovation mit der transparenten Schaufel 2.0 überzeugen konnten“, freut sich Andreas M. Lohner, Geschäftsführer Deutschland und Vertriebsleiter von DACH und Osteuropa bei Develon. Vor allem würdigten die Abstimmenden die neuen smarten Features der Transparenten Schaufel. Auch die einfache und kostengünstige Nachrüstung bei DEVELON Radladern der Serie -7 ab 12 Tonnen ist mit der Version 2.0 sehr gut möglich. Andreas Lohner dazu: „Mit der Objekterkennung haben wir ein weiteres wichtiges Leistungsmerkmal für unsere Kunden hinzugefügt, das die Sicherheit bei der Arbeit mit dem Radlader deutlich erhöht. Gerade beim Einsatz in Mietparks, in Recyclingbetrieben und in Kieswerken kommt die transparente Schaufel bei den Fahrern sehr gut an.“ Tote Winkel gehören der Vergangenheit an Die Transparente Schaufel macht, wie der Name es bereits andeutet, die Radladerschaufel quasi „durchsichtig“. Zwei Kameras mit schmutzabweisenden Oberflächen nehmen den Bereich vor der Schaufel von oben und von unten auf. Beide Bilder werden auf einem Monitor in der Fahrerkabine mittels einer gebogenen Projektionsmethode und dem Einsatz von künstlicher Intelligenz in einer speziellen Weitwinkelansicht angezeigt. Der Maschinenführer hat somit den kompletten Arbeitsbereich im Blick; tote Winkel gehören der Vergangenheit an. Daraus ergeben sich viele Vorteile. Die Betriebssicherheit wird deutlich erhöht, zugleich steigt die Arbeitseffizienz, und auch der Bedienerkomfort wird größer. Objekterkennung vermeidet gefährliche Kollisionen Noch weiter gesteigert werden diese Vorteile durch die Objekterkennung, die erstmals auf der Bauma 2022 vorgestellt worden ist. Dieses smarte Tool überwacht den Arbeitsbereich der Schaufel nun automatisch auf etwaige Gefährdungspotenziale. Wird ein Gegenstand oder gar ein Mensch im Gefahrenbereich erkannt, wird der Bediener in der Kabine akustisch gewarnt. Durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz werden auf diese Weise gefährliche Kollisionen und Schäden an Mensch und Material vermieden. Weitere smarte Tools begeistern die Fachwelt Der Name Develon steht für „develop onwards“. Dementsprechend ist die Transparente Schaufel nur eine von mehreren innovativen Develon Entwicklungen auf dem Weg zur smarten Baumaschine, hebt Andreas Lohner hervor. Gerade erst im Januar gewannen zwei neue Systeme die CES 2024 Innovation Awards auf der CES 2024 Exhibition in Las Vegas. In der Kategorie „Vehicle Tech & Advanced Mobility“ landete das „Smart Collision Mitigation with Sensor Fusion“ ganz oben auf dem Treppchen. Dieses System erkennt Objekte im 360-Grad-Umkreis eines Baggers mittels Sensor Fusion-Technologie von Kamera und Radar. In der Kategorie „Mobile Devices, Accessories & Apps“ gewann wiederum das X-Agent-System. Das KI-basierte System unterstützt Fahrer von Baggern, Radladern und knickgelenkten Muldenkippern auf der Basis von Informationen wie Fahrer-/ Ausrüstungsstatus und Arbeitsplan bei der Wahl der optimalen Route. X-Agent steigert die Produktivität der Fahrer und ermöglicht darüber hinaus auch die Fernsteuerung der Maschinen. Weitere Informationen: DEVELON | © Fotos: DEVELON
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Transparente Schaufel von DEVELON
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Czech Republic - Die 2021 vorgestellte, branchenweite erste Transparente Schaufel (Transparent Bucket) für Radlader von DEVELON, vormals Doosan Construction Equipment, hat bereits einige Preise gewonnen, so etwa den Preis der Innovation als auch den Preis für Sicherheit auf der Matexpo im selben Jahr im belgischen Kortrijk. Weiterhin erregt Develon mit seinen Innovationen und der weiterentwickelten transparenten Schaufel die Aufmerksamkeit in der Fachwelt, so etwa beim 52. Großseminar des Verbands der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik (VDBUM) im März 2024 im sauerländischen Willingen. Bauforum24 Artikel (24.05.2024): DEVELON Auftritt in Venusberg Transparentes Schaufelsystem Hier geht's zum vollständigen Beitrag-
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