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Mercedes-Benz auf der Retro Classics 2026
ein Thema erstellte Bauforum24 in News aus der Baumaschinen Industrie
Leinfelden-Echterdingen/Stuttgart - Mercedes-Benz Trucks Classic eröffnet das Jubiläumsjahr „130 Years Trucks“ auf der Retro Classics Stuttgart vom 19. bis 22. Februar 2026. Auf einer gemeinsamen Ausstellungsfläche mit Partnern wie der IG Süd für historische Nutzfahrzeuge, einer aktiven Gemeinschaft von Oldtimer-Lkw-Freunden aus Süddeutschland, sowie Konrad Auwärter, einem ausgewiesenen Kenner und Bewahrer der deutschen Omnibustradition, zeigt die Marke eine einzigartige Zeitreise durch die Geschichte von Lkw und Bus. Allein der Stand von Mercedes-Benz Trucks hat dabei eine Ausstellungsfläche von 700 m². Erwartet werden auf der Messe rund 70.000 Besucher. Bauforum24 Artikel (06.02.2026): Mercedes-Benz Arocs Retro Classics 2026: Mercedes-Benz Trucks Classic startet Jubiläumsjahr „130 Years Trucks“ mit dem ersten Lkw der Welt Hier geht's zum vollständigen Beitrag-
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Mercedes-Benz auf der Retro Classics 2026
eine Bauforum24 News erstellte Bauforum24 in Mercedes-Benz
Leinfelden-Echterdingen/Stuttgart - Mercedes-Benz Trucks Classic eröffnet das Jubiläumsjahr „130 Years Trucks“ auf der Retro Classics Stuttgart vom 19. bis 22. Februar 2026. Auf einer gemeinsamen Ausstellungsfläche mit Partnern wie der IG Süd für historische Nutzfahrzeuge, einer aktiven Gemeinschaft von Oldtimer-Lkw-Freunden aus Süddeutschland, sowie Konrad Auwärter, einem ausgewiesenen Kenner und Bewahrer der deutschen Omnibustradition, zeigt die Marke eine einzigartige Zeitreise durch die Geschichte von Lkw und Bus. Allein der Stand von Mercedes-Benz Trucks hat dabei eine Ausstellungsfläche von 700 m². Erwartet werden auf der Messe rund 70.000 Besucher. Bauforum24 Artikel (06.02.2026): Mercedes-Benz Arocs Retro Classics 2026: Mercedes-Benz Trucks Classic startet Jubiläumsjahr „130 Years Trucks“ mit dem ersten Lkw der Welt „130 Jahre Lkw stehen für 130 Jahre Pioniergeist und Innovation. Wir können stolz darauf sein, wie weit wir gekommen sind und gleichzeitig ist dieses Jubiläum Ansporn, unsere Reise vorausschauend fortzusetzen. Tradition und Zukunft gehören bei Mercedes-Benz Trucks untrennbar zusammen – ebenso wie unsere klare Ausrichtung auf die Bedürfnisse unserer Kunden und einen erstklassigen Service. Dazu gehört auch, zukunftsorientiert zu denken und Transportlösungen gemeinsam mit unseren Kunden weiterzuentwickeln“, erklärt Jean-Marc Diss, Leiter Global Sales & Marketing Mercedes-Benz Trucks. Der erste Lkw der Welt – ein technischer Meilenstein Das Highlight am Stand in Halle 10 ist der Wiederaufbau des weltweit ersten motorisierten Lastwagens, den Gottlieb Daimler 1896 präsentierte. Der „Phoenix“ genannte Zweizylinder-Heckmotor leistet vier PS bei 1,06 Liter Hubraum und treibt über einen Riemenantrieb die Hinterachse an. Schraubenfedern schützen den empfindlichen Motor vor Erschütterungen, die Vorderachse wird per Kette gelenkt. Der Fahrer sitzt wie bei einer Kutsche auf dem Bock, während der Motor am Heck platziert ist. Bemerkenswert: Daimler integrierte bereits ein Prinzip, das bis heute in schweren Lkw genutzt wird: die Außenplanetenachsen. Retro Classics 2026: Daimler Motor-Lastwagen – 1896 Schon 1898 folgte die nächste Evolutionsstufe: Der Motor wanderte unter den Fahrersitz, später weiter nach vorn vor die Vorderachse – ein Layout, das den Weg zu höheren Leistungen und Nutzlasten ebnete. Daimler testete die Fahrzeuge unter realen Bedingungen in einer Ziegelei, bevor sie in Serie gingen. Damit begann eine Erfolgsgeschichte, die den internationalen Transport revolutionierte. Bereits 1899 lieferte Daimler die ersten Lkw nach England und Frankreich, wo sie sich gegen dampfbetriebene Fahrzeuge durchsetzen. Die internationale Bedeutung zeigte sich früh: Auf der Weltausstellung in Paris im Jahr 1900 präsentierte Daimler seine Fahrzeuge einem weltweiten Publikum. Bereits 1898 hatte das Unternehmen mit der Gründung der Daimler Manufacturing Company in Long Island City, New York, den Schritt in den US-Markt vollzogen. Damit entstand schon um die Jahrhundertwende eine globale Präsenz – eine Tradition, die bis heute fortbesteht. Ein frühes Zeichen dafür, dass das Unternehmen vorausschauend international agierte. Retro Classics 2026: Mercedes‑Benz L 1113 – 1966 Drei Jahrzehnte Actros – der Beginn der modernen Lkw-Generation Der Mercedes-Benz Actros steht seit 1996 für den Wandel vom klassischen Nutzfahrzeug zum hochentwickelten, elektronisch vernetzten Arbeitsgerät. Auf der Retro Classics 2026 zeigt Mercedes-Benz Trucks Classic die erste Generation des Actros. Dreißig Jahre nach seiner Premiere auf der IAA. Der Actros markiert einen grundlegenden technologischen Schnitt: Er ist der erste schwere Lkw der Marke mit CAN-Datenbus, elektronisch gesteuerten Bremssystemen, integrierten Sicherheitsassistenten und dem damals wegweisenden MegaSpace-Fahrerhaus. Mercedes-Benz eActros 600 Mit dem Actros schafft Mercedes-Benz 1996 neue Standards für Effizienz, Sicherheit und Fahrerkomfort. 2006 folgt ein weiterer Schritt in der Entwicklung digitaler Sicherheitsassistenzsysteme: Der Active Brake Assist debütiert und feiert 2026 ebenfalls ein Jubiläum. Der Assistenzsystem-Pionier wird seither kontinuierlich weiterentwickelt und prägt den Weg zu mehr aktiver Sicherheit im Straßenverkehr. Heute umfasst die Actros-Familie mehrere Generationen bis zum aktuellen Actros L und eActros 600. Gemeinsam stehen sie für drei Jahrzehnte technischer Fortschritte. Von neuen Antriebstechnologien über vernetzte Systeme bis hin zu umfassenden Sicherheitsfunktionen. Diese Entwicklung zeigt, wie stark der Actros zur Modernisierung des Güterverkehrs beiträgt und wie eng die Geschichte des Modells mit den 130 Jahren Lkw-Innovation verbunden ist. Safety Truck auf Basis des Mercedes-Benz eActros 600 Mit dem neuen Safety Truck auf Basis des eActros 600 zeigt Mercedes-Benz Trucks, wie weit sich die Sicherheitstechnik in 130 Jahren Lkw-Geschichte entwickelt hat. Während der weltweit erste Lkw von 1896 mit vier PS, Kettenlenkung und harten Eisenreifen noch eher eine motorisierte Kutsche war, brachte der Actros 1 vor 30 Jahren moderne Elektronik in den Schwerlastverkehr – darunter Scheibenbremsen rundum, ein elektronisches Bremssystem und vernetzte Steuerungstechnik, die neue Sicherheitsmaßstäbe setzte. Mercedes-Benz Safety Truck mit Active Brake Assist 6 mit Fußgängererkennung und automatisierter Bremsung Der neue Safety Truck führt diese Entwicklung nun in eine neue Dimension: Eine 270-Grad-Sensorfusion, intelligente Helfer wie Active Brake Assist 6 oder Active Sideguard Assist 2 sowie ein umfassendes Schutzkonzept machen den Truck zu einem der sichersten Fahrzeuge seiner Klasse. Mit Technologien, die teils bereits künftige gesetzliche Standards übertreffen, zeigt der Safety Truck, wie moderne Sicherheitsassistenzsysteme Unfälle verhindern oder ihre Folgen deutlich mindern können. Ein weiterer Schritt von Mercedes-Benz Trucks auf dem Weg zur Vision vom unfallfreien Fahren. 75 Jahre Setra – selbsttragende Omnibusse seit 1951 Die Marke Setra präsentiert anlässlich ihres 75-jährigen Jubiläums auf der Retro Classics 2026 einen Setra S 8 aus der Oldtimersammlung in Neu-Ulm. Das rot-beige 9,3 m lange Fahrzeug aus dem Jahr 1954 hat 29 Sitzplätze und wird von einem Reihen-Sechszylinder Dieselmotor von Henschel mit 74 kW (100 PS) angetrieben. Im Jahr 1951 fand die Premiere dieses ersten sich selbsttragenden Omnibusses am Rande der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) in Frankfurt auf einem Firmengelände eines Kässbohrer Generalvertreters statt. Doch schnell stand der erste Integralbus Deutschlands, der Fahrgestell und Aufbau vereinte, im Fokus der Fachwelt. Dieses Bauprinzip des Ulmer Fahrzeugherstellers Kässbohrer, das stromlinienförmige Außendesign, die großen Kofferräume und der Einbau eines Heckmotors mit direktem Antrieb auf die Hinterachse setzte fortan neue Maßstäbe im europäischen Omnibusbau. Retro Classics 2026: Mercedes‑Benz L 4500 – 1955 Weitere Jubiläen und Exponate Neben dem ersten Lkw zeigt Mercedes-Benz Trucks Classic auf dem Stand zahlreiche historische Meilensteine: Daimler Kardan Lkw (1899), der im Rahmen der Sonderausstellung „Legenden auf Rädern“ im Technik Museum Speyer in einer gläsernen Werkstatt wieder fahrbereit aufgearbeitet wird. Mercedes-Benz L 1500 mit Holzvergaser (1937), der eine fast vergessene alternative Antriebstechnik zeigt, die in Deutschland bis in die 1950er Jahre verbreitet war. Mercedes-Benz L 4500 (1965), LP 608 (1965) und L 1113 (1966) als typische Vertreter der Nachkriegsära und Symbole des wirtschaftlichen Aufschwungs. Unimog U 416 (1978) und ein Unimog von 1946, passend zum Jubiläum „80 Jahre Unimog“. Mercedes-Benz Actros 1843 LS der ersten Generation (Baujahr 2000), passend zum Jubiläum 30 Jahre Mercedes-Benz Actros. Setra Omnibus Setra S 8 aus der Oldtimersammlung in Neu-Ulm, zum Jubiläum 75 Jahre Setra und Symbol für die Buskompetenz im Konzern. Mercedes-Benz Atego Race Truck (2000), ein Rennbolide aus vergangenen Tagen, der auch heute noch die Herzen der Fans höherschlagen lässt. Mercedes-Benz eActros 600 Safety Truck, ein Beispiel für aktuelle Lösungen im lokal emissionsfreien und möglichst sicheren Transport. Interaktive Angebote am Stand Besucherinnen und Besucher erwartet auf dem Stand ein abwechslungsreiches und interaktives Erlebnis: Dazu zählen eine Reifenwechselstation, Informationen zur Wiederinbetriebnahme des historischen Lkw von 1899 sowie ferngesteuerte Modellfahrzeuge (RC-Modelle). Die detailgetreuen Lkw-Nachbildungen werden am Samstag und Sonntag von ihren Erbauern persönlich gesteuert, die zudem gern Einblicke in Entwicklung und Technik der Modelle geben. Ergänzt wird das Angebot durch ein besonderes Highlight: Täglich um 12:30 Uhr werden im Wechsel die Motoren eines Lkw von 1896 sowie eines Race Trucks auf dem Stand gestartet – ein eindrucksvolles akustisches Erlebnis für die Messebesucher. Für fachlichen Austausch stehen außerdem Experten des Fördervereins des Technik Museum Speyer (samstags und sonntags) sowie Fachleute von Mercedes-Benz Trucks Classic zur Verfügung. Retro Classics 2026: Daimler Motor-Lastwagen – 1899 Die Ausstellung öffnet täglich ihre Tore für Besucher und Besucherinnen: am Donnerstag von 11:00 bis 19:00 Uhr sowie von Freitag bis Sonntag jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr. Damit bietet die Messe allen Fans historischer Fahrzeuge und Interessierten Gelegenheit, die Vielfalt der ausgestellten Klassiker von Mercedes-Benz Trucks live zu erleben. Das Markenversprechen „Trucks you can trust“ Im Gesamtbild der Retro Classics wird sichtbar, wie die gezeigten historischen und aktuellen Fahrzeuge das Selbstverständnis von Mercedes-Benz Trucks widerspiegeln. Themen wie technischer Fortschritt, Verlässlichkeit im täglichen Einsatz und der enge Austausch mit Kunden prägen die Marke seit 130 Jahren und stehen damit in direktem Zusammenhang mit den Werten „Progress“, „Zuverlässigkeit“ und „Partnerschaftlichkeit“, die gemeinsam unser Markenversprechen „Trucks you can trust“ definieren. Diese Werte leiten auch unseren Anspruch, gemeinsam mit unseren Kunden zukunftsorientiert weiterzugehen. Weitere Informationen: Daimler Truck | © Fotos: Daimler Truck-
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Leinfelden/Wörth am Rhein/Neu-Ulm - Mit der „Tour der Legenden“ feierten die Organisatoren, der Stuttgarter ETM Verlag in Zusammenarbeit mit der Spedition Fehrenkötter, die 20. Deutschlandfahrt für historische Nutzfahrzeuge. Damit ließen sie die Macher und Unterstützer der Tour wie Gründer und Spediteur Robert Fehrenkötter sowie erste Nutzfahrzeugsammler wie August Alborn, Emil Bölling und Hans Witteler ebenso hochleben wie die automobilen Legenden. Schließlich stellen diese seit der Erfindung von Omnibus und Lastwagen die Mobilität von Menschen und Gütern und damit auch den Wohlstand der Gesellschaft sicher. Bauforum24 Artikel (16.09.2024): Transporter von Mercedes-Benz Vans Mercedes-Benz LAK 315 und O 3500: Langhauber der Wirtschaftswunderzeit Mercedes-Benz Lkw und Busse sowie Setra Busse zählen zu den Klassikern der rund 125-jährigen Nutzfahrzeughistorie. Acht der rollenden Kulturdenkmäler aus den Klassiksammlungen von Daimler Truck nahmen in diesem Jahr an der Deutschlandfahrt teil – darunter auch zwei der beim Publikum beliebten Langhauber aus der Wirtschaftswunderzeit, während der sie beim Wiederaufbau halfen und die Lust am Reisen neu entfachten. Der 14,7-Tonner Mercedes-Benz LAK 315 entstand zwischen 1953 und 1958 im Werk Gaggenau und war baugleich mit seinem Vorgänger L 6600, den Mercedes schon ab 1950 dort baute. Der allradgetriebene Kipper der Deutschlandfahrt stammt von 1955, gelangte aus dem Fuhrpark des Kies- und Sandspezialisten Emil Bölling – einem der ersten Unterstützer der Deutschlandfahrt - zu Mercedes-Benz Trucks Classic und befindet sich in einem behutsam restaurierten Original-Zustand. Dass dieses Fahrzeug im Jubiläumsjahr auf der Tour dabei sein musste, versteht sich von selbst. Auch Omnibusse wie der Mercedes-Benz O 3500 von 1950 trugen zu dieser Zeit stolz die lange Nase voraus, denn der vollständig neu entwickelte Bus teilte sich die technische Basis mit der Lkw-Baureihe L 3500. 1949 schlug in Sindelfingen die Geburtsstunde des Busses, bevor er ab 1951 als erstes Fahrzeug im Werk Mannheim gefertigt wurde. Bis zum Produktionsende 1955 verkaufte er sich mehr als 6.000-mal und ist damit der erfolgreichste Omnibus seiner Zeit. Ursprünglich lieferte Daimler-Benz den O 3500 der Deutschlandfahrt an die Polizei in Ost-Berlin, die das Fahrzeug nach fünf Jahren an den Linienverkehr der Stadt Potsdam abgab. Dort verrichtete er bis 1975 seinen Dienst, bevor ein Liebhaber das Fahrzeug erstand und restaurierte. Dieses Frühjahr hat Daimler Buses den O 3500 in Neu-Ulm noch einmal technisch aufgearbeitet. Mercedes-Benz LP 333: ein Tausendfüßler etabliert Frontlenker-Lkw Ein weiterer Publikumsmagnet ist der Mercedes-Benz LP 333. Seine Freunde bezeichnen den dreiachsigen Lastwagen liebevoll als Tausendfüßler. Mit zwei gelenkten Vorderachsen ist der Veteran ein Glanzlicht jeder Klassiker-Veranstaltung. Mit der aus heutiger Sicht eigenwillig anmutenden Konstruktion reagierte die damalige Daimler-Benz AG auf die sogenannten Seebohm’schen Gesetze. Ende der fünfziger Jahre begrenzte der damalige Bundesverkehrsminister Hans-Christoph Seebohm in Deutschland unter anderem das zulässige Gesamtgewicht von Lkw und nur Dreiachser durften als Solofahrzeuge insgesamt 16 Tonnen bewegen. Mit einem Eigengewicht von 8,3 Tonnen und einer Nutzlast von neun Tonnen blieb der LP 333 noch unter der 16-Tonnen-Regelung für Dreiachser. Als die Gesetze kurze Zeit später revidiert wurden und Zweiachser wieder 16 Tonnen wiegen durften, verschwand der LP 333 aus dem Angebot. Bis 1961 baute Daimler-Benz nur 1.833 dieser Fahrzeuge. Heute existieren nur noch wenige fahrbereite Exemplare. Die kurze Bauzeit reichte aber aus, um dem Frontlenkerkonzept zum Durchbruch zu verhelfen. Mercedes-Benz LP 323: 7,4-Tonner mit Pullman-Kabine Davon zeugt auch der Mercedes-Benz LP 323, dessen Geburtsstunde ein Jahr später war. Auch bei ihm steht wie schon beim LP 333 das „P“ in der Typenbezeichnung für Pullman. Der Name leitete sich von den US-amerikanischen Luxus-Eisenbahnwagen ab. Die kompakte Bauweise des 7,4-Tonners mit Frontlenker-Kabine ermöglichte eine längere Pritsche bei kürzerem Radstand, was Nutzlast und Wendigkeit des Fahrzeugs zugutekam. Bis 1991 leistete das Fahrzeug der Deutschlandfahrt treu seine Dienste – zuletzt bei einer Metallwarenhandlung. Anschließend wurde der LP 323 während zwölfjähriger Detailarbeit im Werk Wörth restauriert. Mercedes-Benz LP 1620: ein Adventskalender auf Rädern 1963 brachte Mercedes-Benz für die schweren Lkw ein Fahrzeug mit komplett neuer Kabine auf den Markt. Große Fensterflächen und kantiges Design waren das Markenzeichen und boten gleichzeitig eine bisher nicht gekannte Rundumsicht. Da das Fahrerhaus höher gesetzt wurde als beim Vorgänger fiel der Motortunnel im Innenraum deutlich niedriger aus und ermöglichte nun den Durchstieg zur Beifahrerseite. Klar, dass auch hier das „P“ in der Typenbezeichnung stehen musste. Technisch konnte das Fahrzeug ebenfalls mit einigen Neuerungen aufwarten. Der neue Diesel-Direkteinspritzmotor OM 346 senkte den Verbrauch im Vergleich zum Vorgänger signifikant und mit der neuen Zweikreis-/Zweileitungs-Bremsanlage konnte die Sicherheit deutlich erhöht werden. Da das Fahrerhaus bei dieser Baureihe nicht kippbar ausgeführt war, erreichte man über Wartungsklappen an der Fahrerhausfront und beiden Seiten die entsprechenden Aggregate. Deshalb erhielt das Fahrzeug sehr bald seinen Spitznamen „Adventskalender“. Unser Fahrzeug erblickte 1964 das Licht der Welt und erfreut sich in top restauriertem Zustand mit Originalmotor und Getriebe nach über 2 Millionen Kilometern immer noch bester Verfassung. Mercedes-Benz L 1113: unverkennbarer Klassiker und Dauerläufer Auch der Mercedes-Benz L 1113 war ein Ergebnis der Seebohm’schen Gesetze, aber im Gegensatz zum LP 333 ein Dauerbrenner. Zunächst stellte Daimler-Benz den mittelschweren Kurzhauber mit den Kulleraugen 1959 als L 322 vor und fertigte ihn ab 1963 unter der Typenbezeichnung L 1113 über einen Zeitraum von insgesamt 25 Jahren. Zum Zeitpunkt der Umbenennung erhielt er auch den Direkteinspritzer-Dieselmotor OM 352 – ebenfalls ein Bestseller, der über Jahrzehnte die erste Wahl für die mittelschweren Lkw von Mercedes-Benz war. Das Fahrzeug der Deutschlandfahrt wurde erstmals 1966 zugelassen und lief 20 Jahre lang bei einem Obsthändler, bevor es Teil der Sammlung von Mercedes-Benz Trucks Classic wurde. Setra S6: zeitlos schöner Club-Bus, so gut wie neu und technisch ausgefeilt Ein Sympathieträger des Personenverkehrs ist wiederum der Setra S6. Der zeitlos schöne, rot-weiß lackierte Club-Bus aus dem Oldtimer-Fundus der Marke ist mit einer Länge von 6,7 Metern der kleinste Setra, der jemals gebaut wurde. Von der Dachrandverglasung bis zur Einzelradaufhängung mit progressiv wirkender Gummi-Torsionsfederung an beiden Achsen ist der Kompaktbus aus dem Jahr 1962 der Inbegriff des zeitgenössischen, komfortablen Reisens für bis zu 25 Passagiere. Mit selbsttragender Karosserie und Heckmotor von Henschel bot er das gleiche technische Grundgerüst wie die größeren Setra Modelle. Das Exemplar für die Deutschlandfahrt gehörte ursprünglich der Fachhochschule Ulm. Sie nutze den Bus für Messungen und tauschte ihn 1972 in neuwertigem Zustand und mit gerade mal 25.000 Kilometern auf der Uhr gegen ein anderes Fahrzeug ein. Mercedes-Benz 814: die Leichte Klasse zeigt klare Kante Die Lkw der „leichten Klasse“ lösten 1984 die LP-Typen ab, die fast 20 Jahre lang als die Nummer eins ihres Segments geglänzt hatten, und markierten mit einer umfassenden Auswahl an Typen von Sattelzugmaschine über Fahrgestell bis zu Kipper sowie einem fein gestuften Angebot an Gewichts- und Motorvarianten den Beginn des modernen Lkw-Baus. Das Design der Leichten Klasse mit klarer, sachlicher Kante löste die runden, verspielten Formen der vorausgegangenen Baureihen ab. Das belegt der teilnehmende Mercedes-Benz 814, dessen Aufbau den Werbeslogan zur Markteinführung trägt: „Leichter in bester Form“. Jubel auf 1.200 Kilometer: Route führte vom Sauerland nach Bayern Alle acht Fahrzeuge befinden sich trotz ihres Alters in bestechender Form. Die ist auch von Vorteil. Wie schon die erste Deutschlandfahrt im Jahr 1987 führte auch die 20. Auflage vom Westen in den Süden Deutschlands. Von Brilon im Sauerland, wo sich der Konvoi bei Mercedes-Benz Händler Witteler formierte, ging die Reise ins unterfränkische Fladungen und weiter über Kirchberg an der Jagst bis nach Oberbayern. Dort macht der Tross zunächst in Forstinning Station. Im weiteren Verlauf führte die Route über die österreichische Grenze nach Lengau im Innviertel (Oberösterreich) und über Ainring im Berchtesgadener Land nach Wörgl in Tirol. Nach insgesamt sechs Etappen und mehr als 1.200 Kilometer endete die „Tour der Legenden“ in Dachau ganz in der Nähe der bayerischen Landeshauptstadt München. Weitere Informationen: Daimler Truck AG | © Fotos: Daimler
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Leinfelden/Wörth am Rhein/Neu-Ulm - Mit der „Tour der Legenden“ feierten die Organisatoren, der Stuttgarter ETM Verlag in Zusammenarbeit mit der Spedition Fehrenkötter, die 20. Deutschlandfahrt für historische Nutzfahrzeuge. Damit ließen sie die Macher und Unterstützer der Tour wie Gründer und Spediteur Robert Fehrenkötter sowie erste Nutzfahrzeugsammler wie August Alborn, Emil Bölling und Hans Witteler ebenso hochleben wie die automobilen Legenden. Schließlich stellen diese seit der Erfindung von Omnibus und Lastwagen die Mobilität von Menschen und Gütern und damit auch den Wohlstand der Gesellschaft sicher. Bauforum24 Artikel (16.09.2024): Transporter von Mercedes-Benz Vans Jubiläumstour: Acht Lkw- und Bus-Legenden von Mercedes-Benz und Setra bei der 20. Deutschlandfahrt für historische Nutzfahrzeuge Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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