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17.11.2015
In Casablanca, Marokko, läuft gerade ein Projekt zum Bau eines neuen, größeren Fischereihafens. Für die Nassgrabungsarbeiten setzt das Subunternehmen Somit einen Schwimmbagger als Trägergerät für einen hydraulischen Abbruchhammer HB 7000 von Atlas Copco ein. Um den zuverlässigen Betrieb des Anbaugerätes unter Wasser sicherzustellen, hat Atlas Copco ein Komplettpaket mit Hydraulikhammer, Kompressor und Unterwasser-Anschlusssatz geliefert.
Bauforum24 Artikel (09.11.2015): Brückenabriss mit Anbaugeräten von Atlas Copco
Der Bau des neuen Fischereihafens erfordert umfangreiche Nassgrabungen für den Kanal und die Becken. Die leitende Baufirma hat für die Nassgrabungs- und Meeresarbeiten das italienische Subunternehmen Somit verpflichtet. Als Primärausrüstung verwendet Somit einen Bucephalus - einen selbstfahrenden Schwimmbagger mit Tieflöffel, der mit einem Liebherr R 984 ausgerüstet ist.
 
Abbrucharbeiten unter Wasser
Auf der Suche nach einem geeigneten Anbaugerät für den Liebherr-Bagger hat sich Somit an Atlas Copco gewandt. Angesichts einer Arbeitstiefe von 5 bis 18 m empfahl Atlas Copco einen hydraulischen HB 7000 Abbruchhammer mit Unterwasser-Paket. Für die Druckluftzufuhr sorgt ein ebenfalls auf dem Schwimmbagger montierter Atlas Copco XAHS 347 Cd Kompressor.

Die Ausrüstung wurde als Komplettpaket geliefert. Nach erfolgreichem Test der für das Druckluft-Paket am Liebherr-Bagger installierten Druckluftschläuche konnten die Nassgrabungen beginnen.

Warum ein Kompressor und ein Unterwasserpaket?
Mustapha El Idrissi, Vertriebsingenieur bei Atlas Copco Marocco, erklärt: „Abbrucharbeiten unter Wasser erfordern eine spezielle Installation. Der Kompressor und das Unterwasser-Paket sind unverzichtbar, um schwere Schäden am Gerät zu vermeiden. Das Unterwasser-Anschlusspaket führt Druckluft aus dem Kompressor in den Schlagraum des Hydraulikhhammers. Sie verhindert das Eindringen von Wasser in das Anbaugerät und vermeidet Probleme mit Wasserschlag. Ein automatischer Schalter verhindert den Start des Hydraulikhammers ohne Druckbelüftung."

Der neue Hafen ist doppelt so groß
Die nationale Hafenbehörde von Marokko (ANP) hat Dumez Maroc, Unternehmensteil von VINCI Construction, als Hauptauftragnehmer mit dem Bau des neuen Fischereihafens für Casablanca beauftragt. Die Fertigstellung der im Februar 2015 begonnenen Arbeiten ist für Januar 2017 geplant. Der neue Hafen wird sich über eine doppelt so große Fläche wie der bisherige Fischereihafen erstrecken.

Neben den Nassgrabungen umfasst das Projekt den Bau einer Hauptmole (715 m), einer sekundären Mole (500 m), zweier Kais (325 bzw. 145 m), 11 Hektar Kaiflächen, einer Helling (70 m) und 240 m schwimmender Bootsstege.

Weitere Informationen: Atlas Copco
(© Fotos: Atlas Copco)Mehr News aus der Baubranche...
Bauforum24 Artikel (27.01.2015): Transmin Gesteinsbrecher ab sofort mit Atlas Copco Hydraulikhämmern
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Bauforum24 Artikel (10.07.2014): Atlas Copco: 15 neue Hydraulikhämmer für M&V Veit Baumaschinen
Bauforum24 Artikel (04.04.2014): Atlas Copco Powercrusher PC 3 Prallmühle

Bauforum24 TV präsentiert: Video: Atlas Copco Dynapac MF2500 CS Beschicker – Tiefbau Live 2015
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Bauforum24 TV präsentiert: Video: Atlas Copco Powercrusher PC 3 Prallbrecher - Steinexpo 2014
Bauforum24 TV präsentiert: Video: Atlas Copco Abbruchzange CC 3300 - bauma 2013
16.11.2015
Doosan Construction Equipment führte den neuen Stufe IV-konformen Raupenbagger DX235LC-5 ein. Er stellt das neueste Modell der Baggergeneration „LC-5" dar und bietet mehr Komfort und Kontrolle mit neuen Funktionen, die für mehr Kraftstoffeffizienz, Betriebszeit und Rentabilität sorgen und dabei den Schwerpunkt auf höhere Leistung, Robustheit und Agilität legen sollen.
Bauforum24 Artikel (04.09.2015): Doosan DX255LC-5 vorgestellt: 25-Tonnen-Kettenbagger mit Stufe IV

Der DX235LC-5 ist eine Maschine in Standardkonfiguration (2,99 m), die das schmale Modell DX235NLC-5 und die erstmalig auf der Intermat 2015 vorgestellten DX235LCR-5-Modelle mit geringem Radius ergänzen soll. Er erfüllt die Anforderungen von Kunden auf der Suche nach einer Maschine, die mehr Leistungsfähigkeit und Stabilität als der vorhandene Stufe IIIB-konforme Doosan DX225LC-3 mit 22 t bietet, aber vergleichbare Werte hinsichtlich Kraftentfaltung und Produktivität wie das größere Modell DX255LC-5 aufweist.

Deutlich höhere Reißkraft an Löffel und Arm
Der DX235LC-5 kombiniert die Vorteile eines Unterwagens mit einer Breite von 2,99 m, eines um 900 kg höheren Gewichts und eines sehr viel schwereren Gegengewichts (5000 kg gegenüber 4300 kg beim Modell DX225LC-3) mit einem verstärkten Arm und Ausleger (einschließlich der Zylinder). Dadurch verfügt der DX235LC-5 über wesentlich mehr Reißkraft an Löffel und Arm. Die Armreißkraft des DX235LC-5 übertrifft die des DX225LC-3 um durchschnittlich 7-8 %, wobei der Unterschied zwischen den beiden Maschinen mit 15-16 % mehr Löffelreißkraft sogar noch deutlicher ausfällt. Darüber hinaus bietet der DX235LC-5 eine um +6 % höhere Hubkapazität über die Front (7,71 t) sowie +8 % über die Seite (4,92 t).



Der DX235LC-5 trägt das gleiche neue markante Maschinendesign, das alle Bagger der neuen Doosan LC-5-Generation auszeichnet, und wird durch den bewährten wassergekühlten DL06P 6-Zylinder-Turbodiesel von Doosan angetrieben. Der DL06P-Motor überzeugt durch Komfort und Wirtschaftlichkeit, weil er die Anforderungen der Stufe IV-Abgasnorm erfüllt, ohne dass hierzu ein Dieselpartikelfilter (DPF) erforderlich ist. Möglich machen dies Nachbehandlungsverfahren wie die gekühlte Abgasrückführung (AGR) und die selektive katalytische Reduktion (SCR). Der DL06P-Motor stellt eine Leistung von 124 kW (245 PS) bei 1800 U/min bereit.



Neben dem DL06P-Motor, lt Hersteller einem der zuverlässigsten und kraftstoffsparendsten Motoren, die Doosan je entwickelt hat, wurden weitere innovative und exklusive Funktionen eingeführt, die insgesamt für eine Steigerung von 9% in puncto Kraftstoffeffizienz sorgen sollen. Dazu gehört zum Beispiel die neue Tageskilometerzähleranzeige, der es dem Fahrer ermöglicht, den täglichen Kraftstoffverbrauch direkt an der Instrumententafel abzulesen. Zudem hat Doosan ein neues System namens SPC (Smart Power Control) entwickelt, um die Balance zwischen Pumpenleistung und Dieselmotor zu optimieren und so Kraftstoff einzusparen.

Die neue Kabine des DX235LC-5, die hinsichtlich Raumangebot und Ergonomie heraussticht, ist größer als die beim DX225LC-3 und weist zusätzliche Verbesserungen für hervorragenden Fahrerkomfort und Bedienerfreundlichkeit lt. Hersteller auf. Sie verfügt über ein neues System, das die Steuerung der Anbaugeräte über Joystick oder Zweiwegepedal ermöglicht und damit für eine überragende Kontrollierbarkeit sorgt. Darüber hinaus kann der Fahrer mit dem Jog-Shuttle-Schalter eine einzigartige Funktion benutzen, über die weltweit ausschließlich Doosan-Bagger verfügen.



Des Weiteren wurden die Joysticks zwecks einfacherer Bedienung verkürzt und ein zusätzliches Geradeausfahrpedal links von den Hauptfahrpedalen installiert. Dies ist insbesondere dann sehr nützlich, wenn über längere Strecken hinweg geradeaus gefahren werden muss. Die Bedienerkonsole wurde auf die Sitzfederung verlagert, um Vibrationen zu reduzieren. Dadurch hat der Fahrer unter widrigen Bedingungen eine bessere Kontrolle über die Maschine.

Geringere Gesamtbetriebskosten
Der DX235LC-5 ist lt. Hersteller werksseitig mit dem neuen, modernen, drahtlosen CoreTMS- Flottenüberwachungssystem ausgerüstet. Diese Funktion, die bei früheren Doosan-Baggern nicht serienmäßig verfügbar war, ist nun in allen Maschinen der neuen LC-5-Generation mit mehr als 14 Tonnen als Serienausrüstung vorhanden.

Wie alle neuen LC-5 Bagger mit mehr als 20 Tonnen verfügt der DX235LC-5 über eine dickere Verstärkungsplatte in den Löffelstielen und Auslegern zur Verstärkung der Front und Verhinderung von Spannungskonzentrationen. Darüber hinaus wurde auch ein anderes Schweißverfahren angewandt. Zur weiteren Maximierung der Widerstandsfähigkeit und Lärmreduzierung sind alle LC-5 Modelle mit EM-Buchsen (EM = Enhanced Macro-Surface) ausgestattet, die bei optimaler Schmierung sehr viel effektiver als herkömmliche Buchsen sind.



Der DX235LC-5 verfügt serienmäßig über Luftvorreiniger, um den Großteil an Staub, Insekten, Regen und Schnee aus dem Lufteinlass zu entfernen und sicherzustellen, dass sauberere Luft zum Luftfilter des Motors gelangt. Das verlängert lt. Hersteller die Wartungsintervalle des Luftfilters sowie die Betriebszeit und erhöht die Produktivität. Weiterhin hat Doosan die Kabinenluftfilter optimiert und die Klimaanlagen-Luftfilter neu gestaltet, um einen Austausch zu erleichtern. Alle aktuellen Sonderausrüstungen sollen für das neue Modell DX235LC-5 erhältlich sein, darunter: schmale Ketten, kurze und lange Löffelstiele, Bodenplatten, Hydraulikleitungen usw.

Doosan Bagger DX235LCR-5 – Technische Kurzübersicht
• Schaufeln: 0,51 – 1,49 m3
• Betriebsgewicht: 22,8 Tonnen
• Grabtiefe (Std.-Frontausrüstung): 6080 mm
• Grabreichweite (Std.-Frontausrüstung): 9465 mm
• Grabhöhe (Std.-Frontausrüstung): 9450 mm
• Gesamtbreite (mit 600 mm Raupenbreite): 2990 mm
• Höhe (Std.-Frontausrüstung): 3130 mm
• Gesamtlänge in Fahrposition (Std.-Frontausrüstung): 9505 mm
• Heckschwenkradius: 2755 mm
• Zugkraft: 27,5 Tonnen
• Reißkraft am Löffel (ISO): 16,5 Tonnen
• Reißkraft am Löffelstiel (ISO): 12,6 Tonnen
• Hubkraft am Boden (über die Front): 7,71 Tonnen
• Fahrgeschwindigkeit: niedrige Fahrstufe – 3,0 km/h
hohe Fahrstufe – 5,5 km/h
• Motor (SAE J1995, netto): 6-Zylinder Doosan DL06P Stufe IV-konform (AGR/SCR)
124 kW (171,34 PS) bei 1800 U/min

Weitere Informationen: Doosan DX255LC-5 Raupenbagger
(© Fotos: Doosan)Mehr News aus der Baubranche...
Bauforum24 Artikel (18.06.2015): Doosan DX19 Minibagger mit 1,9 Tonnen neu vorgestellt
Bauforum24 Artikel (09.03.2015): Doosan DX420LC-5, DX490LC-5 und DX530LC-5 mit Stufe IV
Bauforum24 Artikel (06.02.2015): Doosan DX340LC-5 und DX380LC-5 - neue Kettenbagger mit Stufe IV
Bauforum24 Artikel (03.02.2015): Doosan DX300LC-5 - neuer 30-Tonnen-Bagger mit Euro Stufe IV
Bauforum24 Artikel (08.01.2015): Doosan DX235LCR-5 - neuer 24-Tonnen-Kurzheckbagger der LC-5-Serie

Bauforum24 TV präsentiert: Video: Doosan Muldenkipper DA40 und Radlader DL550-3 - Steinexpo 2014
Bauforum24 TV präsentiert: Video: Doosan DL450-3 und DA30 bei Steinbruchtagen Mendig 2014
Bauforum24 TV präsentiert: Video: Doosan DX225MH Material Handler - Conexpo 2014
Bauforum24 TV präsentiert: Video: Doosan Infracore präsentiert die neue Bagger-DX-Serie

16.11.2015
Seit August 2015 arbeitet ein Bell B25E als vielseitige Produktionsmaschine in der Förderkette der nordhessischen Knüllwalder Tagebau GmbH. Neben Sanden und hochwertigen Tonmaterialien baut der Betrieb ganzjährig Basalt ab und komplettiert sein vielseitiges Lieferangebot mit Produkten aus dem qualifizierten Beton- und Bauschutt-Recycling. Das kleinste Modell aus dem Muldenkipperprogramm von Bell Equipment fährt mit aktueller EU-4-Abgastechnologie und löst in Knüllwald nach gut drei Jahren einen Bell B25D ab.
Bauforum24 Artikel (30.12.2014): Bell B50E Dumper mit 35 bis 50 Tonnen Nutzlast - Intermat 2015

Vielfältige Produktionspalette
Die Ursprünge des heutigen Unternehmens etwa 40 Kilometer südlich von Kassel reichen zurück bis zur vorigen Jahrhundertwende. Anfänglich rein auf Basaltgewinnung ausgelegt, intensivierte man nach Übernahme des Betriebs durch Carl Hellwig, den Großvater des heutigen Geschäftsführers Karl-Hans Krug, Anfang der zwanziger Jahre den Abbau und die Verarbeitung der anstehenden Sande und Tone. Eine Ziegelei mit drei Ringöfen entstand, hinzu kamen ein eigener Baubetrieb mit Schreinerei sowie ab 1959 die Kalksandstein-Produktion. Als einer der größten Arbeitgeber Nordhessens beschäftigte das Gesamtunternehmen zeitweise bis zu 250 Menschen.

Mit dem Tod des Firmengründers 1961 und der sinkenden Nachfrage nach keramischen Tiefbau-Produkten setzte in den siebziger Jahren eine Umstrukturierung ein, an deren Ende die Schließung der Ziegelei und der Verkauf der Kalksandstein-Produktion standen. Der Abbaubetrieb blieb in den Händen der Familie und ging unter Federführung von Karl-Hans Krug 1987 in die neu gegründete Knüllwalder Tagebau GmbH + Co. Betriebs KG über.


Karl-Hans Krug

Als „Quereinsteiger" setzte der hauptberufliche Zahnarzt Krug frühzeitig auf die Nutzung aller vorhandenen Ressourcen, eine nachfrageorientierte Produktion und eine schlanke, flexible Betriebsorganisation. So wurde die nach dem Krieg eingestellte Basaltgewinnung in den 90er Jahren wieder aufgenommen und die Wiederverwertung bzw. Verfüllung unbelasteter Baurestmassen vorangetrieben. Auf Basis der vielfältig anstehenden hochwertigen Rohstoffe – darunter auch Bentonit, Tuffit, Quarzit – bietet das Unternehmen eine marktgerechte Lieferpalette an qualifizierten Produkten für industrielle und bautechnische Anwendungen.

Insgesamt rund 200.000 Tonnen Rohstoffe werden heute pro Jahr in Knüllwald abgebaut – anteilig jeweils 45 % Sande und Tone sowie 10 % Basalt. Die Produktion der definierten Körnungen bzw. Mischungen erfolgt mit semistationärer bzw. mobiler Aufbereitungstechnik. Gewinnung und Umschlag der Massen auf dem rund 70 ha großen Areal übernehmen insgesamt sieben Großgeräte, die auch in der Verfüllung der unbelasteten Restmassen eingesetzt werden. Aufgrund der beschränkten Breite des 22-m³- Nachbrecherbunkers nutzt das Unternehmen einen 25-Tonnen-Knicklenker als einzige Transportmaschine. Seit 2012 setzt Karl-Hans Krug dabei auf Dumper-Technologie von Bell Equipment, geliefert und betreut durch den zuständigen Bell-Regionalpartner König Baumaschinen.



Verfügbarkeit bei jeder Witterung
Der Austausch des bisherigen Bell B25D durch das Nachfolgemodell B25E erfolgte turnusgemäß im August dieses Jahres nach insgesamt 4000 Betriebsstunden. Regelmäßig alle drei bis vier Jahre wechselt Karl-Hans Krug die Großgeräte im Betrieb, die wie die übrige Technik von insgesamt nur vier erfahrenen Mitarbeitern bewegt werden. „Ich will die Maschinen nicht besitzen, sondern damit arbeiten," erklärt Krug seine Strategie, die insbesondere auch auf eine hohe Verfügbarkeit im witterungssensiblen Ganzjahresbetrieb ausgerichtet ist.

Durch den selektiven Abbau der einzelnen Rohstoffsorten auf insgesamt vier Ebenen erreichen die 6x6-Transportstrecken im Knüllwalder Tagebau bis 300 Meter und weisen Steigungen von max. 30 % auf. „Zwar trocknen unsere Fahrwege im Vergleich zu anderen Tongruben schneller ab, dennoch überzeugen die Bell-Muldenkipper mit sehr guten Retarderleistungen gerade bei Bergabfahrten unter Last," nennt Karl-Hans Krug ein wichtiges Plus, das auch die Entscheidung für den Bell B25E maßgeblich beeinflusste. Auch in der aktuellen Version nach EU4 besitzt der 25-Tonner eine hochwirksame Kombination aus Motorbremse und variablem Getrieberetarder, die in sechs gut dosierbaren Stufen automatisch für sanfte, aber effektive Verzögerung sorgt.

Wirtschaftlichkeit im Fokus
Seit Ende vergangenen Jahres werden die 2013 vorgestellten E-Serien-Modelle von Bell Equipment mit Abgasreinigung nach EU IV/Tier4final geliefert. Die wichtigste Neuerung der neuen Modelle sind die Mercedes-Benz-Motoren OM936LA. Als EGR-Motoren mit minimaler Nachverbrennung gekühlter Abgase erlauben die 7,7-l-Sechszylinder die EU4-konforme Abgasreinigung ohne Dieselpartikelfilter, alleine durch das in Bell-Muldenkippern bereits tausendfach bewährte SCR-Verfahren auf Harnstoffbasis. Neben einer besseren Verfügbarkeit durch wegfallende Filterregeneration und geringere Ausfallrisiken sind die neuen MBAggregate im Zusammenspiel mit Allison-Sechsgang-Automaten auch auf hohe Wirtschaftlichkeit hin ausgelegt. Der Bell B25E leistet in der Spitze 210 kW, wobei das maximale Drehmoment von 1150 Nm im breiten Drehzahlband von 1200 bis 1600 U/min anliegt.

Diese Motorcharakteristik gewährleistet souveräne Fahreigenschaften auf ausgebauten Fahrstrecken und im schweren Gelände, wobei dem „kleinen" Bell eine neue Frontaufhängung und die elektronisch aktivierte Traktionskontrolle zugutekommen. Auch im Klassenvergleich der bei 25-Tonnern besonders sensiblen Betriebsgewichte ist der B25E Bell-typisch weit vorne: Mit 19,7 t Leergewicht unterbietet er seine direkten Wettbewerber um bis zu 3,5 Tonnen – bei identischen Nenn-Nutzlasten bzw. Muldenvolumen (24,0 t / 15,0 m³). In der Praxis ergeben sich dadurch spürbare Einsparungspotenziale beim Kraftstoffverbrauch und anderen verschleißkritischen Betriebskosten (z.B. Reifen).



Dies zeigt sich auch im Knüllwalder Tagebau mit seinen vielfältigen Transportaufgaben: Während für das Vorgängermodell B25D in der täglichen Praxis noch Durchschnittsverbräuche von 9 – 12 l/h dokumentiert sind, meldet das satellitengestützte Management-System Fleetm@tic für den neuen Bell B25E ein Drei-Monats-Mittel von unter 8 Litern pro Stunde.

 
Weitere Informationen: Bell Equipment
(© Fotos: Bell Equipment)Mehr News aus der Baubranche...
 
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Bauforum24 Artikel (17.12.2014): Bell B40D Dumper im Kaolin-Tagebau im Einsatz
Bauforum24 Artikel (12.09.2014): Bell Equipment Nachbericht zur Steinexpo 2014
Bauforum24 Artikel (22.07.2014): Bell zeigt B30E und B40D auf steinexpo 2014
Bauforum24 Artikel (11.06.2014): Bell 4206D mit zwei E-Ject E-17 Anhänge-Scraper

Bauforum24 TV präsentiert: Video: Bell B30E Muldenkipper - Kurt König Einsatztage 2014
Bauforum24 TV präsentiert: Video: Bell B60D Dump Truck at bauma Africa 2013
Bauforum24 TV präsentiert: Video: Bell Muldenkipper der E-Serie auf der bauma 2013
Bauforum24 TV präsentiert: Video: Bell Knickdumper B25D mit Abrollkipper - TiefbauLive 2011
13.11.2015
Nenzing (Österreich), November 2015 – Dank ihrer Vielseitigkeit findet man Spezialtiefbaumaschinen von Liebherr auf Baustellen in der ganzen Welt. Nahe dem Zentrum von Paris kommt ein Großdrehbohrgerät vom Typ LB 24 im Zuge der Errichtung eines Hochhauses durch die Baugesellschaft Bouygues SA zum Einsatz.
Bauforum24 Artikel (03.09.2015): Liebherr R 926 Compact Raupenbagger für Kanalbauarbeiten


Im Geschäftsviertel La Défense im Westen des Pariser Zentrums wird ein 18-stöckiges Gebäude errichtet, das Apartments sowie eine Schule beherbergt. Da sich der neue Gebäudekomplex direkt an einer Linie der Pariser S-Bahn RER befindet, entsteht zudem eine Unterführung.

Die Gründungsarbeiten dafür wurden von einem Liebherr-Drehbohrgerät übernommen, das sich im Besitz des Unternehmens Franki Fondations Groupe Fayat befindet. Aufgabe des LB 24 war das Einbringen von Pfählen mit einer Länge von bis zu 30 m sowie einem Durchmesser von rund 1.500 mm im Kellybohrverfahren. Auf diese Pfähle werden nun Balken mit einer Breite von 2 m, einer Höhe von 4 m sowie einer Länge von 20 m gesetzt.



Dank seiner Leistungsstärke, seines einfachen Transportes und schnellen Aufbaus war das LB 24 das perfekte Gerät für diese Aufgabe. Vor dem Hintergrund der eingeschränkten Platzverhältnisse auf der Baustelle waren die kompakten Abmessungen des Drehbohrgerätes ein weiterer Pluspunkt.

Das LB 24 gehört zur Serie der Liebherr-Großdrehbohrgeräte. Die rund 76 t schwere Maschine ist mit einem 270 kW starken Dieselaggregat ausgestattet. Ein technischer Vorteil des LB 24 ist das Seilvorschubsystem mit 20 t Rückzugskraft. Damit verfügt der Anwender über ein Höchstmaß an Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit, selbst unter schwersten Bodenverhältnissen und Einsatzbedingungen.

Technisch einzigartig sind die stabile Mäklerausführung des LB 24 sowie die äußerst robust gestaltete Kinematik mit großer Systembreite. Das Drehborgerät ist zudem mit dem innovativen Liebherr-eigenen BAT-Bohrantrieb bestückt, welcher ein Drehmoment von 270 kNm bietet. Wesentliche Vorteile dieses Hydraulikantriebes sind die automatische Drehmoment-Regelung, die stufenlose Drehzahl-Optimierung sowie vier elektronisch einstellbare Drehzahlbereiche. Weitere Vorzüge dieses Bohrantriebes sind sein einfacher Aufbau, sein äußerst geringer Wartungsaufwand und insbesondere seine hohe Leistungsfähigkeit.

Weitere Informationen: Liebherr Baumaschinen
(© Fotos: Liebherr)Mehr News aus der Baubranche...

Bauforum24 Artikel (03.07.2015): Liebherr R 950 Tunnel mit 45 t Einsatzgewicht und Stufe IV
Bauforum24 Artikel (29.07.2015): Fotostrecke: Liebherr LH 35 M Timber mit EU-Abgasnorm Stufe IV
Bauforum24 Artikel (03.06.2015): Liebherr R 960 Demolition Longfront mit 33 Meter Arbeitshöhe
Bauforum24 Artikel (05.05.2015): Liebherr R 970 SME Raupenbagger bei Recycling GmbH Lahnau
Bauforum24 Artikel (15.04.2015): Liebherr R 946 Raupenbagger im Tontagebau im Westerwald

Bauforum24 TV präsentiert: Video: Liebherr LH 35 M Timber Holzfahrmaschine - Ligna 2015
Bauforum24 TV präsentiert: Video: Liebherr R 9150 Miningbagger in Aktion - Steinexpo 2014
Bauforum24 TV präsentiert: Video: Liebherr R 970 SME Miningbagger - Steinexpo 2014
Bauforum24 TV präsentiert: Video: Liebherr präsentiert auf der NordBau den neuen R 914 Compact

11.11.2015
Das inhabergeführte Familienunternehmen Depenbrock Bau aus Stemwede hat seinen Maschinenpark um die ersten zwei Bergmann Dumper vom Typ 3012 erweitert und ersetzt damit die Lkws auf Kanal- und Erschließungsbaustellen.
Bauforum24 TV präsentiert: Video: Bergmann Kompaktdumper auf der bauma 2013
Bergmann Dumper 3012
Einer der ersten beiden 3012 mit einer Nutzlast von 12t in Ausführung als Dreiseitenkipper wird seit Mai diesen Jahres bei der Erschließung eines ehemaligen Kasernengeländes eingesetzt. Auf diesem Gelände in der Nähe der Stadt Würzburg kann der Bergmann-Dumper mit drehbarem Fahrerstand seine Vorteile voll unter Beweis stellen. Der 3012 Dreiseitenkipper wird für Transportaufgaben auf befestigten Straßen oder im schweren Gelände eingesetzt. Dank seiner Dreiseitenkippmulde, soll der Dumper selbst beim seitlichen Entladen immer in seinen äußeren Maschinenabmessung bleiben und nicht in die Gegenfahrbahn ragen.


Bergmann Dumper 3012

"Auch die geringe Beladehöhe des Dreiseitenkipper ist ein riesen Vorteil" so der Bauleiter Herr Putzer, „den Dumper 3012 können wir selbst mit unseren Kompaktbaggern mühelos beladen." Die Transportleistung des 3012 soll besonders auf beengten Baustellen durch den drehbaren-Fahrerstand ohne Abstriche bei der Sicherheit jederzeit durch beste Sichtverhältnisse im Arbeitsbereich gewährleistet sein.

Neben der Variante als Dreiseitenkipper wird der Dumper 3012 auch mit einer Heckkippmulde oder mit einer hydraulisch drehbaren Mulde und mit einem Schnellwechsel-System für verschiedene Aufbauten wie Pritsche, Mischtechnik oder Kranaufbau geliefert.


Bergmann Dumper 3012

Bergmann Maschinebau ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen mit Sitz im Emsland und fertigt bereits seit über 50 Jahren Dumper und Spezialtransporter und hat sich neben den Verkauf auch in der Vermietung von Kompakt-Dumpern einen Namen aufgebaut. Das Unternehmen beschäftigt heute ca. 250 Mitarbeiter und ist neben der Herstellung von Dumper auch als Zulieferer für die Automobilindustrie tätig.


Bergmann Dumper 3012

Weitere Informationen: Bergmann Dumper und Depenbrock

(© Fotos: Bergmann)
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Bauforum24 TV präsentiert: Video: Bergmann Kompaktdumper auf der bauma 2013
Bauforum24 TV präsentiert: Video: Bergmann Kettendumper 4010 auf der MAWEV 2012
Bauforum24 TV präsentiert: Video: Bergmann Dumper 2090 - bauma 2010
11.11.2015
Zoeller stellt ein Seitenlader-Konzept für den Ein-Mann-Betrieb mit einer umfangreichen Auswahl an Liftervarianten vor. Die Seitenlader-Aufbauten eignen sich für Fahrgestelle in Rechts- oder Linkslenkerausführung. Die Gefäßentleerung erfolgt dabei vollautomatisch vom Fahrerhaus mit einem Joystick gesteuert oder halbautomatisch von einem Bedienstand neben dem Lifter. Ein Pendelpressenverdichter soll ein besonders großes Abräumvolumen bieten. Der Pressenraum mit 3,2 m³ Volumen soll auch die Leerung mehrerer MGB 1.100 unmittelbar nacheinander erlauben.
Fotostrecke (28.05.2015): Abfallsammelaufbau Zoeller Medium X2C inkl. Delta 2301 Premium KEU-KL-FS Schüttung
Ein-Mann-Betrieb und gleichzeitige Leerung von 2 Gefäßen bietet der Zoeller SLF XL
 
Mit dem Kammlifter Flex 1100 sollen sich 2 Stück MGB 120/240 Liter gleichzeitig oder ein 4-Rad-MGB 1.100 Liter aufnehmen und entleeren lassen. Die maximale Hubkraft des Lifters beträgt laut Hersteller 550 kg.

Ein besonderes Augenmerk richtete der Mainzer Hersteller auf eine maximale Verfügbarkeit mit minimierten Wartungskosten. Dafür wurden die Hydraulikzylinder des Verdichters außerhalb des Pressenraumes angeordnet und kommen mit den Entsorgungsfraktionen nicht in Berührung. Durch die geschützte Anordnung soll ein leichter Zugang gewährleistet sein. Der standardmäßig integrierte Kammlifter Flex 1100 soll ebenfalls äußerst robust und für eine hohe Standfestigkeit ausgelegt sein. Ein Verdichtungszyklus dauert laut Hersteller ca. 13 Sekunden, 7,5 Sekunden für den Presshub und 5,5 Sekunden für den Rückhub.

Der Zoeller SLF XL nimmt gleich 2 Gefäße bei einem Entleerungszyklus

Durch die Verwendung eines Fahrgestell-Radstandes von 4000 / 4200 mm und einer Nachlaufachse in Verbindung mit 28 m³ Ladevolumen soll sich eine große Wendigkeit des Fahrzeuges bei einer niedrigen Aufbauhöhe ( fahrgestellabhängig von z.B. 3,63 m) ergeben. Über den farbigen 6,7" Farbgrafik-Monitor im Bedienterminal erfolgt die Eingabe zur Aufbausteuerung. Eine Ausse-bedienung neben dem Lifter bietet u.a. die Möglichkeit der halbautomatischen Entleerung von Behältern mit weiteren Funktionen. 3 Kameras unterstützen bei der Überwachung des Arbeitsraumes vor dem Lifter, des Rückraumes und des Einfülltrichters. Der Zoeller SLF XL, so die Typenbezeichnung des Herstellers, ist alternativ mit einem Grabber-( Klammeraufnahme ) oder Heavy-Lifter ( für Behälter SUB 2,3 und 3,2 m³ ) verfügbar. Der Lifter ist unter anderem vorbereitet für Ident- und Wiegesysteme sowie Datenfernübertragung.


Der Kammlifter C1100 ist robust bei hoher Standfestigkeit. Mit ihm lassen sich zwei 2-Rad-Behälter gleichzeitig oder ein großer 4-Rad-MGB 1.100 aufnehmen

Firmengruppe Bohmann fuhr erstes Vorführfahrzeug

Die Bohmann Gruppe aus Rastede hatte als erstes Entsorgungsunternehmen Gelegenheit das neue Seitenlader-Sammelfahrzeug einzusetzen, welches der Hersteller Zoeller als Vorführfahrzeug im Einsatz hat. Bei der Firmengruppe wurde das Fahrzeug im täglich Entsorgungseinsatz eingesetzt und der Fahrer soll mit der erzielten Zuladung in der Papierabfuhr sehr zufrieden gewesen sein. Mit Seitenladern kennt sich die Firma Bohmann aus, denn seit vielen Jahren befinden sich Seitenlader im Fuhrpark. Dabei soll der neue Zoeller Seitenlader SLF XL durch seine Wendigkeit, die komfortable Bedienung und die Möglichkeit , 2 Gefäße auf einmal in einem Zyklus zu leeren, beeindruckt haben.

Mit der Übernahme der Firma Heinemann 1996 ist die Bohmann Gruppe seit nun knapp 20 Jahren im Entsorgungsbereich tätig. Weitere Leistungen im nordwestdeutschen Raum sind Erdarbeiten, Straßenbau sowie Sand- und Kiestransporte.

Die maximale Hubkraft des Lifters beträgt 550 kg. Ein Verdichtungs-zyklus dauert ca. 13 Sekunden


Weitere Informationen: Zoeller Gruppe und Bohmann Gruppe
(© Fotos: Zöller Kipper)Mehr News aus der Baubranche...

10.11.2015
Die Eigentümerfamilie Lehnhoff hat entschieden, alle Anteile der Lehnhoff-Gruppe an Komatsu's europäische Tochtergesellschaft zu veräußern. Eine entsprechende Vereinbarung wurde am 6. November 2015 unterzeichnet. Komatsu wird damit neue Eigentümerin der Lehnhoff Hartstahl GmbH & Co.KG, vorbehaltlich der Genehmigung durch die zuständigen Kartellbehörden.
Bauforum24 Artikel (09.10.2015): Lehnhoff Variolock und Anbaugeräte im Gleisbaueinsatz

Keiko Fujiwara (Präsidentin Komatsu EU (KEISA), Peter A. Lehnhoff (geschäftsführender Gesellschafter) anlässlich der Vorstellung von Frau Fujiwara auf der Lehnhoff-Betriebsversammlung am 9. November 2015 in Baden-Baden

Die Meldung von Lehnhoff Hartstahl im Wortlaut:
 

Weitere Informationen: Lehnhoff Hartstahl und Komatsu
 
 
 
(© Foto: Lehnhoff)Mehr News aus der Baubranche...
Bauforum24 Artikel (30.10.2014): Lehnhoff Variolock VL 210 bei Aemisegger im Einsatz
Bauforum24 Artikel (07.10.2014): Lehnhoff Ladeschaufel bei Rückbau in Darmstadt
Bauforum24 Artikel (03.09.2014): Lehnhoff auf der GaLaBau 2014 mit zusätzlicher Live-Demo
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Bauforum24 Artikel (26.08.2014): Lehnhoff MBL: Neue Mini-Basic-Tieflöffel-Serie

Bauforum24 TV präsentiert: Video: Lehnhoff Schnellwechsler Variolock - bauma 2013
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Bauforum24 TV präsentiert: Video: Lehnhoff zeigt Schwenktieflöffel auf der TiefbauLive 2011
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10.11.2015
Schwalmtal-Storndorf. Eine Forst- oder Schotterstraße zu bauen, ist die eine Sache - diese langfristig zu erhalten, um eine nachhaltige Werterhaltung zu ermöglichen, die andere. Unterschiedliche Schäden an diesen Bauwerken erfordern unterschiedliche Maßnahmen und Bauweisen. Besonders große Herausforderungen liegen in der Aufarbeitung nach Naturkatastrophen, wie etwa nach Starkregen, Hochwasserschäden oder aufgrund überdurchschnittlicher Nutzung von Schwerverkehr.
Bauforum24 TV präsentiert: Video: Stehr Spezialmaschinen - Grader mit Knickschar und Aufreißer
Stehr SUG 40 T Anbaugrader für Traktoren

Um den Wert einer Schotterstraße zu erhalten, müssen diese gepflegt werden. Die verschiedenen maschinellen sowie natürlichen Einflüsse erfordern dabei unterschiedlichste Erhaltungsmaßnahmen. Um nachhaltig mit der Umwelt umzugehen, sollte so viel wie möglich von dem auf der Straße vorhandene Material aufbereitet und eingearbeitet werden. Ist zusätzliches Material notwendig, sollten lokale Vorkommen genutzt werden, um Transportwege kurz zu halten.

Die Firma Stehr aus dem oberhessischen Schwalmtal nahm sich dieser Thematik an. Es wurden Maschinen entwickelt, welche die dabei entstehenden Probleme lösen, Arbeitsabläufe verbessern und Kosten einsparen aber trotzdem die Belange von Naturschutz und Landschaftspflege berücksichtigen sollen.

Die aktuelle Entwicklung heißt Universal Grader SUG 40 T (Stehr-Universalgrader) - eine Planiervorrichtung, die als Anbaugerät an Grader oder an Schleppern mit einer Rückfahreinrichtung bei vielen Arbeiten sogar selbstfahrenden Gradern überlegen sein soll. Die Übersicht, die Wendigkeit und das Handling auf der Baustelle sollen dabei besser sein.

In der Transportstellung lässt sich die komplette Ausrüstung sogar mit frontangebautem Plattenverdichter mit 60 km/h schnellstens zum Einsatzort transportieren. Sämtliche Funktionen werden proportional, elektronisch über einen Joystick gesteuert. Somit soll sich auch eine Lasersteuerung schnellstens adaptieren lassen. Über die Schlepperseitige Load-Sensing-Funktion erfolgt die Bereitstellung der hydraulischen Energie. Das Load-Sensing-System (LS-System), auch Lastdruck-Melde-System, ist eine hydraulische Steuerung, bei der Druck und/oder Volumenstrom der Hydraulikpumpe an die vom Verbraucher geforderten Bedingungen angepasst werden. Dazu werden die Proportionalventile und die Hydraulikpumpe elektrisch angesteuert und geregelt.


Stehr SUG 40 T Anbaugrader für Traktoren

Mitauslöser für die bereits zum Patent angemeldete Neuentwicklung war die Beobachtung von Jürgen Stehr auf einer Baustelle. Während einer Vorführung seines neuen Anbauverdichters am Radlader zeigte sich, dass der Verdichtungsvorgang viel schneller als der Planiervorgang mit einem Grader durchgeführt wurde. Das geschah laut Stehr, weil die für einen gleichmäßigen Materialauftrag erforderliche Materialfüllung vor der Schar nicht immer sichergestellt war: entweder läuft überschüssiges Material seitlich an der Schar ab und bleibt als Grat liegen, oder es fehlt an anderer Stelle. Deshalb sind für eine ordentliche Feinplanierung immer mehrere Grader-Überfahrten nötig - und diese kosten Zeit!

Durch das viele Hin- und Herbewegen des Materials erfolge außerdem eine Entmischung und eine Austrocknung des Materials - dadurch sei eine nachfolgende optimale Verdichtung nicht möglich. Dieser Effekt trete ganz besonders bei Wald- und Feldwegen mit einer wassergebundenen Decke auf, deren Dachprofil häufig mit einem Anhängegrader am Schlepper angelegt wird. Da diese nicht mehr dem Stand der Technik entspreche, hat Stehr dem Graderschild eine neue Kinematik verpasst, in dem sich ein Innenrohr in einem Außenrohr verschiebt.

Durch das Verschieben soll das Schild in sämtliche Richtungen sowohl gerade, in beide Richtungen schräg, V-förmig nach vorne offen oder geschlossen verstellt werden können. Als sehr vorteilhaft soll sich auch die direkt am Schild angebrachte, hydraulisch absenkbare Aufreißvorrichtung erwiesen haben. Da diese am Schild angebracht ist, kann man vorher die Oberfläche bis zu 10 cm tief aufreißen und gleichzeitig mischen. Als Werkzeug dienen die von Bodenstabilisierungsfräsen bekannten handelsüblichen Rundschaftmeißel.

Durch das in Fahrtrichtung offene vier Meter breite V-Schild, das auf 2,55 Meter zur Transportstellung zusammengefahren werden kann, soll immer genügend Material vor der Schar bleiben. Ein ganz besonderer Effekt stellt sich laut Stehr ein, wenn in V-Stellung der Anlenkpunkt des Zugbalkens angehoben oder abgesenkt wird. Es soll sich bereits mit einem Übergang ein sauberes Rinnen- oder Dachprofil erstellen lassen, was im land- und forstwirtschaftlichen Wegebau oftmals gefordert ist.

Durch das schnellere Profilieren soll zeitnaher verdichtet werden können, wodurch das Material noch eine gewisse Feuchte aufweist. Aber auch das übliche Feinplanieren soll mit dem Stehr-Planierschild deutlich leichter und schneller gehen. Laut Stehr soll dies bei manchen Einsätzen bis zu fünfmal schneller zum Ergebnis führen als mit dem herkömmlichen Equipment! „Ganz einfach, weil zahlreiche Überfahrten wegfallen, die nicht nur Zeit kosten, sondern auch unnötige Betriebsstunden auf den Zähler bringen und damit auch eine Menge Sprit kosten, mehr schädliche Abgase und enorm mehr CO2 erzeugen," so Jürgen Stehr.

Laut Stehr wird die neue Erfindung schon sehr gut angenommen. Bei einer Vorführung bei der Fa. DBS Schmidt im Pfälzischen Waghäusel blieb laut Stehr nicht nur die Vorführmaschine sofort auf der Baustelle - auch zwei weitere Kunden (die Fa. Kübler/Kammerstein und Fa. Lipp Landschaftspflege und Wegebau aus Sasbach im Schwarzwald), die vor Ort dabei waren, sollen derart begeistert gewesen sein, dass sie sofort eine Kombination Stehr-Anbaugrader SUG 40 T und Plattenverdichter SBV 80 H3 bestellt haben.

Youtube Video von Stehr Baumaschinen:

Weitere Informationen: Stehr Baumaschinen
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09.11.2015
Beim nächtlichen Abbruch einer Stahlbetonbrücke über der Bundesautobahn 8 zwischen Merklingen und Nellingen kamen neben verschiedenen Abbruchzangen, Hämmern und Pulverisierern auch der hydraulische Magnet HM 2000 zum Einsatz bei Abbau und Sortierung des Abbruchmaterials.
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„Das war eine logistische Meisterleistung", lobt Jörg Hamann, Sprecher der Deutschen Bahn Projekt Stuttgart–Ulm GmbH, den Ablauf der Baumaßnahme. Denn für den im Rahmen der geplanten Modernisierungen notwendigen Abbruch der Brücke waren inklusive aller Nebenarbeiten gerade einmal 14 Stunden vorgesehen. Ein Zeitfenster, das die beauftragte Firma Fischer Weilheim GmbH aus Weilheim a. d. Teck sogar unterbot. Für den Rückbau der 64 Meter langen, 6 Meter breiten und 1.500 Tonnen schweren Stahlbetonbrücke „Blaubeurer Weg" setzte sie 8 Kettenbagger mit einem Arbeitsgewicht von bis zu 50 Tonnen ein. Als Anbaugeräte dienten mehrere bis zu vier Tonnen schwere Zangen, Hämmer und Betonpulverisierer von Atlas Copco.

Auch Joachim Schmid, Geschäftsführer des Abbruchunternehmens, ist von der Leistungsfähigkeit der modernen Maschinen überzeugt: „Früher wurde so etwas gesprengt." Doch die Bagger und deren Anbaugeräte seien heute so gut, dass solch ein Abbruch schnell erledigt werden könne. „Das ist eine Baustelle, wo wir nicht sagen können, wir kommen dann morgen wieder", erklärt Schmid die Notwendigkeit zuverlässiger Maschinen und Arbeitsprozesse.



Entsprechend Schlag auf Schlag gingen die Arbeiten auf der Baustelle vonstatten: Sofort nach Beginn der Sperrung demontierten Arbeiter die Leitplanken und Mittelbegrenzungen und legten als Schutz der Fahrbahn Vlies und Schotter aus. Danach folgte der Rückbau der Brückengeländer, der massiven Betonteile und des kompletten Überbaus.

Auch wenn der technische Ablauf eines Brückenabrisses immer recht ähnlich ist, so herrscht laut Joachim Schmid dennoch jedes Mal eine besondere Atmosphäre. Denn „jede Brücke ist ein Einzelstück". So verfügte diese Überführung über der A 8 beispielsweise nicht über eine Mittelstütze. Die Bagger konnten daher nicht wie üblich von oben, sondern nur von der Fahrbahn aus arbeiten. Umso wichtiger, dass die Anbaugeräte einen zielgerichteten Einsatz und eine genaue Dosierung der Leistung ermöglichen.



Doch nicht nur die bewährten Zangen und Hämmer verhalfen zu einem gelungenen Abbruch der Brücke, auch der eingesetzte Hydro-Magnet HM 2000 kam zum Einsatz. Als starrer Magnet für Trägergeräte von 15–45 Tonnen soll er sich bestens für die Heraustrennung von Altmetall aus dem restlichen Abbruchmaterial eignen. Zudem soll er für einen höheren Profit durch die optimale Nutzung von Stahlabfällen und für eine schnelle, leistungsstarke Sortierung und effiziente Wiederverwertung sorgen. Zudem gilt: Auf aufgeräumten Baustellen treten deutlich weniger Gerätebeschädigungen auf.

Die DB Projektgesellschaft begann im Anschluss an den Brückenabriss mit dem Bau eines neuen Überführungsbauwerkes über die A 8 mit einer Gesamtlänge von rund 87 Metern und einer Höhe von bis zu 6,40 Meter. Der rund 600.000 Euro teure Ersatzneubau soll im Januar 2017 fertiggestellt sein.


Weitere Informationen: Atlas Copco
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06.11.2015
Die Wurzeln des Schweizer Unternehmens Zumbühl Transport und Kies AG reichen zurück bis 1888. Dabei stets auf dem aktuellen Stand der Technik zu sein, ist Geschäftsführer Philipp Zumbühl besonders wichtig. Mit dem Erwerb eines Scheuerle-Nicolas EuroCompact in der Kombination 3+5 mit 90 Tonnen Nutzlast vergrößerte er seinen bestehenden Fahrzeugpark, um ein Fahrzeug für den Transport schwerer Baumaschinen.
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Ausgestattet mit einer Teleplatten- und einer Telebaggerbrücke, ist der Scheuerle-Nicolas EuroCompact der Firma Zumbühl für alle großen Transportaufgaben gerüstet

Der Scheuerle-Nicolas EuroCompact ist ein robuster Allrounder in Leichtbauweise für den Baumaschinentransport und soll über ein besonders gutes Verhältnis von Nutzlast zu Eigengewicht verfügen. Durch eine, zwischen die erste Achslinie des Dollyfahrwerks zurückversetzte, Kupplung und weitere Optimierungen wie in den Fahrzeugrahmen eingeformte Kuppelstellen gewann der Scheuerle-Nicolas EuroCompact rund einen Meter Lade- bei gleichbleibender Gesamtzuglänge. In der geräumigen Prismamulde sollen selbst große Baggerarme problemlos Platz finden.

„Der Achsausgleich von 650mm setzt Maßstäbe in dieser Fahrzeugklasse. Durch den Einsatz hochfester Feinkornbaustähle konnte das Eigengewicht auf ein Minimum reduziert werden ", so Martin Rössler, Area Manager Sales bei der TII Sales, der gemeinsamen Vertriebsgesellschaft von Scheuerle, Nicolas und Kamag.


Mit seinem Achsausgleich von 650 mm setzt der SCHEUERLE-NICOLAS EuroCompact Maßstäbe in seiner Fahrzeugkategorie

Die von Zumbühl angeschaffte Telebaggerbrücke ist zudem mit innovativen Auslegern ausgestattet, die eine besonders niedrige Ladehöhe ermöglichen sollen. Erreicht wurde dies durch ein Wendeauslegerkozept mit seitlichen Einschub-Verbreiterungen, das eine äußere Brückenhöhe von nur vierzehn Zentimetern ermöglichen soll. Der EuroCompact ist auf Kundenwunsch auch als teilmodulares System erhältlich, bei dem sich beispielsweise zwei Dollys zu einem 4-achs Dolly zusammenfügen lassen. Dies soll dem Kunden immer eine perfekte Anpassung des Nutzlastschwerpunkts ermöglichen.
 
Weitere Informationen: TII Gruppe und Scheuerle
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05.11.2015
Stuttgart/Ilmenau - Der Mercedes-Benz Unimog kommt nicht nur bei Kommunen zum Einsatz, sondern auch als Agrarvariante zum Beispiel bei der herbstlichen Maisernte. Hier sind Power, Traktion und hohe Nutzlast des Unimog U 530 gefragt. Die Transportgeschwindigkeiten von 60 km/h auf der Landstraße und 80 km/h auf der Autobahn sollen in Verbindung mit der Nutzlast eine sehr hohe Transportleistung bringen.
Bauforum24 TV präsentiert: Video: Perfektion im Gelände: Der neue Unimog U 4023 / U 5023
Ein Mercedes-Benz Unimog U 530 in Agrarausführung bei der Maisernte im thüringischen Ilmenau
 
Dank seiner 299 PS hat der U 530 keine Mühe, sich parallel zum zügig fahrenden Häcksler zu halten. Neben seinem Commonrail-Motor mit 7,7 l Hubraum und rund 1200 Nm Drehmoment und dem automatisierten Schaltgetriebe mit 16 Vorwärts- und 14 Rückwärtsgängen soll vor allem der permanente Allradantrieb und die optional lieferbare Reifendruckregelanlage „Tirecontrol plus" für die notwendige Traktion auf dem Feld sorgen - bei gleichzeitig niedrigem Bodendruck. Die Reifendruckregelanlage ist ab Werk verfügbar und wird in den Portalachsen integriert, was eine Luftführung von innen an die Felge ermöglicht. Die Einstellung lässt sich über Multifunktionslenkrad und Display einstellen, wobei zwischen den Modi „Straße", „Sand" und „Schlechtweg" gewählt werden kann. Für gute Traktion auf dem Feld sollen weiter die grobstolligen Breitreifen der Größe 495/70/R24 sorgen. Sie sind nicht nur für den landwirtschaftlichen Einsatz geeignet, sondern auch für die auf der Autobahn erlaubten 80 km/h.

Die Unimog Agrarvariante unterscheidet sich von der kommunalen Ausführung unter anderem durch die Front- sowie die Heckzapfwelle (ab Werk lieferbar für die Modelle U 427 bis U 530 ab dem Modelljahr 2016), des Weiteren sind verschiedene Varianten von Front und Heckkrafthebern sowie Agrarbereifungen erhältlich. Schließlich ist eine höhenverstellbare Anhängerkupplung von Scharmüller (K 80) verfügbar wie auch verschiedene Pritschen, teilweise mit Einlegeboden. Für Anbaugeräte stehen bei jeder Variante drei Anbauräume zur Verfügung, zusätzlich zu Front und Heck ist dies der Raum auf dem Chassis. Die neue Load-SensingHydraulikanlage bietet mit dem optionalen Zusatztank hohe Volumenströme. Wie alle Unimog ist auch die Agrarausführung universell einsetzbar, neben der Landwirtschaft im Winterdienst, Straßenunterhalt und bei Reinigungsarbeiten sowie Forst- und Gehölzpflege. Damit bietet das Konzept Unimog die Möglichkeit zur Auslastung über das ganze Einsatzjahr.

Weitere Informationen: Mercedes-Benz Unimog
(© Fotos: Daimler AG)Mehr News aus der Baubranche...

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Bauforum24 Artikel (14.11.2014): Unimog U 4000 mit Doppelkabine für Stromversorgung auf Island
Bauforum24 Artikel (05.08.2014): Euro VI Unimog auf der Schiene: Zweiwege-Rangierer von Zagro
Bauforum24 Artikel (16.07.2014): Neue Unimog Generation für schweres Terrain

Bauforum24 TV präsentiert: Video: Perfektion im Gelände: Der neue Unimog U 4023 / U 5023
Bauforum24 TV präsentiert: Video: Mercedes-Benz Unimog U 4023 & U 5023 Offroad Fahrbericht
Bauforum24 TV präsentiert: Video: Mercedes-Benz Arocs 2040 AK und Unimog im Vergleich – IFAT 2014
Bauforum24 TV präsentiert: Video: Neuer Unimog von Mercedes-Benz - demopark 2013
05.11.2015
Der englische Baumaschinenhersteller JCB feiert in diesem Jahr sein 70jähriges Bestehen. Die ideale Gelegenheit, um auf die Firmengeschichte, besondere Ereignisse und bahnbrechende Produkteinführungen zurückzublicken.
Bauforum24 Artikel (20.07.2015): Boels Rental kauft 250 JCB-Maschinen
Das Lebenswerk von Mr. JCB geht mit dem 70. Jubiläum weiter
JCB wurde am 23. Oktober 1945 von Joseph Cyril Bamford in einer kleinen Werkstatt in Uttoxeter, Staffordshire, gegründet. Das war der Tag, an dem sein Sohn Anthony, der heutige Lord Bamford, geboren wurde, und eine Zeit, über die Joseph C. Bamford ausdrückte: „Die Geburt eines Sohns hilft, sich auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren, und für den, der unten anfängt, gibt es nur einen Weg, und der ist nach oben".


Damit begann die JCB-Geschichte: ein Einachs-Kipper aus Militärschrott

Der Grundstein für den späteren Erfolg war der Bau eines Einachs-Kippers aus Militärschrott, der heute in der JCB-Firmenzentrale präsentiert wird. JC Bamford baute ihn in seiner Garage und verkaufte ihn für 45 £ auf dem örtlichen Markt. Das alte Gefährt des Käufers nahm er in Zahlung, arbeitete es auf und verkaufte auch dieses für 45 £ – das war sein Verkaufspreis für den Anhänger. 1947 expandierte die Firma und es zog JC Bamford nach Crakemarsh Hall.


Lord Bamford auf dem Arm seiner Mutter Marjorie zeigt sich schon früh interessiert

1950 ging es für JCB weiter, diesmal auf das Gelände einer ehemaligen Molkerei in Rocester. 1953 erwies sich als Schlüsseljahr für die Produktentwicklung – Bamford erfand den Baggerlader, der als JCB Mk 1 bekannt wurde. Erstmals gab es eine hydraulische Arbeitsmaschine, die am Heck baggern konnte und vorn eine Schaufel trug. 600.000 Baggerlader haben das Haus JCB bis zum heutigen Tag verlassen, und die Maschinen werden auf drei Kontinenten gebaut.


Im Jahr 1953 kam der erste JCB-Baggerlader auf den Markt


Seit dem Umzug nach Rocester erhöhen sich die Produktionskapazitäten von JCB

Ebenfalls 1953 prangte an einer Maschine erstmals das heute weltweit bekannte JCB-Logo, welches fünf Jahre später als Marke eingetragen wurde. Die Sechziger Jahre waren eine Dekade der Expansion: 1962 hatten die JCB Dancing Diggers, die „tanzenden Bagger" ihren ersten Auftritt, in Holland wurde die erste JCB-Tochter diesseits des Kanals eröffnet, der Baggerlader JCB 3C erschien auf dem Markt und das Unternehmen entwickelte sich so erfolgreich, dass 1964 eine Umsatzsteigerung von 60 Prozent auf acht Millionen £ mit einer Bonusausschüttung in Höhe von 250.000 £ an die Mitarbeiter belohnt wurde.


Die „Dancing Diggers" von JCB hatten 1962 ihre Premiere


Die Belegschaft feiert JC Bamford für die Ausschüttung einer Sonderprämie

1969 produzierte JCB eine Rekordzahl von 4.500 Maschinen, von denen die Hälfte in den Export ging. In Anerkennung dieses Exporterfolgs erhielt das Unternehmen seinen ersten Queen's Award, 26 weitere sollten hinzukommen. Ein weiterer Ritterschlag folgte, denn JC Bamford wurde für die Verdienste um den Außenhandel zum Commander of the British Empire (CBE) ernannt. Anfang der 1970er begann JCB mit einer Basis in Whitemarsh, Baltimore, den nordamerikanischen Markt mit seinem riesigen Wachstumspotenzial zu erschließen.


Firmengründer JC Bamford übergibt 1975 die Geschäfte an seinen Sohn Anthony

Zwischen 1971 und 1973 verdoppelte sich der Umsatz auf 40 Millionen £, bevor sich 1975 der Gründer von JCB aus dem operativen Geschäft mit den Worten verabschiedete: „Anthony steht vor der großen Herausforderung, JCB durch die nächsten Jahrzehnte in ein neues Jahrhundert zu führen. Eine anspruchsvolle Aufgabe, aber er ist gut vorbereitet und er wird dabei von einer sehr starken Mannschaft in allen Rängen der Firma unterstützt. Für Erfolg kann es niemals Grenzen geben."


1977 ist Marktstart für den neuen Teleskoplader 520, der Lasten über Hindernisse heben kann

Meilensteine der Siebziger Jahre: 1972 wurde JCB Frankreich eröffnet und 1977 kam der Teleskoplader auf den Markt. Eine neuartige Maschine, die dem Materialumschlag auf Baustellen und in landwirtschaftlichen Betrieben neue Bahnen brach. Der Teleskoplader entwickelte sich zu einem der erfolgreichsten Produkte in der Geschichte von JCB. Heute ist JCB Weltmarktführer im Segment der Teleskoplader.


JCB's erster Minibagger erweitert 1982 die angebotene Produktpalette

1979 wurde mit dem Bau des zweiten JCB-Werks im Vereinigten Königreich, dem JCB Transmission in Wrexham, ein weiterer Markstein gesetzt. Die Auf-nahme der Fertigung in Indien 1979 läutete eine Periode der globalen Expan-sion ein. Innovation blieb das Lebenselixier des Unternehmens, und 1985 trat der Baggerlader 3CX Sitemaster auf den Plan, der für JCB zu einem Bestseller wurde. Im selben Jahr wurde die Produktion des hunderttausendsten Baggerladers gefeiert.


Mit dem ersten Fastrac erschließt JCB 1991 den Agrar-Sektor

Per 1990 war JCB mit dem JCB Fastrac – dem ersten schnellfahrenden, vollgefederten Traktor der Welt – in neue Bereiche vorgedrungen. Ebenfalls in diesem Jahr wurde Anthony Bamford von der Queen zum Ritter geschlagen und trug seither den Titel Sir.


Zwei Generationen vereint: Sir Anthony Bamford und sein Vater im Jahr 1995

Im Jahr 1995 feierte JCB sein 50. Firmenjubiläum. 1997 ging der innovative Teletruk-Gabelstapler an den Start und 1998 eröffnete JCB das zweite Werk in Wrexham, Wales. Im Jahr darauf öffnete JCB Earthmovers in Cheadle, Staffordshire, die Tore. 2000 liefen die ersten Maschinen in der nordamerikanischen JCB-Hauptniederlassung in Savannah, Georgia, vom Produktionsband.


Bereits 2004 konnte die 500.000te JCB-Maschine gefeiert werden

Am 1. März 2001 gingen nach der Nachricht des Todes von Joseph Cyril Bamford die Flaggen in den JCB-Werken rund um die Welt auf Halbmast. Die britische Financial Times schrieb, er sei mit einer seltenen Kombination aus „technischem Genie und Vermarktungssinn" gesegnet gewesen. 2004 versammelten sich die Mitarbeiter in der Weltzentrale anlässlich der Fertigstellung der 500.000sten Maschine. Es war auch das Jahr, in dem JCB den großen Schritt in den Motorenbau unternahm und den Dieselmax-Motor herausbrachte, den die JCB Power Systems in Derbyshire baut. 2005 wurde das JCB-Werk in Pudong, China, eröffnet und zugleich der größte Auftrag in der Geschichte des Unternehmens verkündet – die US-Armee bestellte für 140 Millionen Dollar einen hochschnellen Baggerlader für militärtechnische Zwecke, bekannt als High Mobility Engineer Excavator (HMEE). 2006 trat der Sohn Jo von Sir Anthony Bamford in den Vorstand von JCB, sodass das Unternehmen nun in dritter Generation von Familienhand geführt wird.


Schnellstes Dieselauto der Welt: 2006 erreicht der JCB-Dieselmax 563,41 km/h

Auch im selben Jahr stellte der JCB Dieselmax Streamliner einen Weltrekord auf. Das Fahrzeug erreichte 563,41 km/h und gilt damit nach wie vor als das weltschnellste Auto mit Dieselmotor. 2008 zieht JCB Heavy Products in ihr neu erbautes Werk am Stadtrand von Uttoxeter. Darauf folgte 2009 eine 40-Millionen-Pfund-Investition in das JCB-Werk im indischen Ballabgarh, aus der die größte Baggerladerfabrik der Welt hervorging – im selben Jahr konnte JCB die 750.000te produzierte Maschine feiern. JCB kündigte des Weiteren ein Investitionsprojekt im Umfang von 40 Millionen $ zur Entwicklung einer neuen Reihe aus Kompaktladern und Raupenladern an, die am Hauptsitz in den USA gebaut werden sollten.


Das JCB-Werk in Neu-Delhi erhält eine 40 Mio.-Investition

Der Blick ist in die Zukunft gerichtet, aber nicht nur: 2011 feierte JCB seine Unternehmensgeschichte mit der Eröffnung der „Story of JCB", einer Dauerausstellung über die Entwicklung von JCB und die Wurzeln der Familie Bamford in der Maschinenbaubranche.


Premierminister Cameron eröffnet 2012 das JCB-Werk in Brasilien

2012 eröffnete der britische Premier David Cameron offiziell das für 63 Millionen £ erbaute Werk im Staat Sao Paulo, Brasilien. Im selben Jahr sichert sich JCB einen 60 Millionen £ schweren Regierungsauftrag über mehr als 1.000 Baggerlader in Brasilien. Als 2013 der 68. Geburtstag von JCB heranrückte, enthüllte ein unabhängiger Wirtschaftsbericht, dass das Unternehmen 24.000 Arbeitsplätze in Großbritannien geschaffen und 545 Millionen £ für die Staatskasse erwirtschaftet hat. Es war ein denkwürdiges Jahr für den JCB-Vorsitzenden Sir Anthony Bamford: Premierminister David Cameron lud ihn als Peer in das House of Lords.


Ein Meilenstein: im Jahr 2013 wurde die 1millionste Maschine produziert

In Indien wurde 2014 die Produktion im neuen 62-Millionen-£-Werkskomplex in Jaipur aufgenommen, und JCB kündigte Pläne im Wert von 20 Millionen £ für einen neuen Firmensitz in Köln für JCB Deutschland an. Kurz vor dem 70-jährigen Jubiläum fielen, ganz im Sinne des in den letzten sieben Jahrzehnten so dominanten Fokus auf Produktinnovation, die Hüllen von dem neuen Baggerlader 3CX Compact.


Auch im Jubiläumsjahr 2015 setzt Lord Bamford auf Innovation. Hier bei der Präsentation des 3CX Compact

Weitere Informationen: JCB Baumaschinen
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Bauforum24 Artikel (02.09.2014): JCB Wertscheck-Aktion zur Galabau 2014

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04.11.2015
Die Schwenk Zement KG hat sich vor kurzem für die Anschaffung von zwei Liebherr-Raupenbaggern R 980 SME entschieden. Die Investition der beiden 100 Tonnen-Bagger wurde mit dem in Ulm ansässigen Liebherr-Vertriebspartner, der Nagel Baumaschinen Ulm GmbH, umgesetzt. Die Bagger werden im firmeneigenen Kalksteinbruch zum direkten Gesteinabbau eingesetzt.
Bauforum24 TV Video und Web TV Inhalt Bauforum24 TV präsentiert: Video: Liebherr R 970 SME Miningbagger - Steinexpo 2014

 
Im Kalksteinbruch der Schwenk Zement KG belädt der neue Liebherr-Raupenbagger R 980 SME einen Muldenkipper für die Versorgung der Brecheranlage

Im süddeutschen Heidenheim an der Brenz betreibt die Schwenk Zement KG einen Kalksteinbruch mit angeschlossenem Zementwerk. Für den Gewinnungseinsatz im Steinbruch wurden kürzlich zwei neue Liebherr-Raupenbagger R 980 SME in Betrieb genommen.

Die SME-Raupenbagger von Liebherr sind laut Hersteller besonders für Einsätze in der Gewinnung geeignet und auf die harten Einsatzbedingungen im Steinbruch zugeschnitten. SME steht für „Super Mass Excavation". Der Bagger ist mit einem verstärkten Unterwagen ausgestattet, bei dem die Fahrwerkskomponenten des nächstgrößeren Modells des Standardprogramms, d. h. des Miningbaggers R 9100, montiert wurden. In Verbindung mit einem schweren Ballastgewicht soll dieser Unterwagen die Stabilität der Maschine verbessern und gleichzeitig die Verwendung eines Löffels mit größerem Volumen gestatten.

Auch die Ausrüstung, wie Stiel- und Löffelzylinder, ist mit größerem Durchmesser und passender Kinematik an die höheren Reiß- und Losbrechkräfte angepasst. Leistung und Wirtschaftlichkeit des Baggers sollen dadurch im Vergleich zum Standardmodell R 976 insgesamt gesteigert werden.

Die im französischen Colmar hergestellten Liebherr-Bagger sind mit einem Einsatzgewicht von jeweils 100 Tonnen die größten Modelle des aktuellen Raupenbagger-Programms der Liebherr France SAS. Der Liebherr-Motor bietet eine Leistung von 420 kW / 571 PS und erfüllt die Abgasnormen der Stufe IIIB / Tier 4i. Beide Modelle verfügen über eine identische Ausstattung mit einem Ausleger von 7,20 m, einem Stiel von 3,30 m und einem Liebherr-Tieflöffel in HD-Ausführung mit 6,5 m3 Inhalt.

Bei der Schwenk Zement KG sind die Liebherr-Raupenbagger R 980 SME gemeinsam mit einem Radlader direkt an der Abbauwand im Einsatz. Die Gewinnung erfolgt stets mit zwei der drei Maschinen. Während der Radlader flexibler und mobiler ist, eignet sich der der Raupenbagger für die Sortierung des Gesteins und bietet gleichzeitig höhere Reiß- und Losbrechkräfte. „Früher haben wir in der Produktion mit drei Radladern gearbeitet. Mit den beiden Liebherr-Raupenbaggern haben wir heute die ideale Lösung gefunden, denn wir erreichen mehr Leistung und Produktivität und erhalten uns dank des Radladers unsere Flexibilität.", erläutert Wolfang Kuhnt, der Leiter des Steinbruchs. Seitdem die zwei Raupenbagger im Einsatz sind, hat sich die Sprengarbeit im Steinbruch reduziert. Die Sohle und das Material können trockener aufgenommen und verarbeitet werden und der Verlust von Rohmaterial bei der Schwenk Zement KG kann reduziert werden.

Im Einsatz vor Ort erreichen die Liebherr-Raupenbagger eine durchschnittliche Umschlagleistung von 350 Tonnen pro Stunde und sollen so eine optimale Versorgung der Brecheranlage gewährleisten, die auf eine Kapazität von 700 Tonnen pro Stunde begrenzt ist. „Die Raupenbagger können jedoch ohne weiteres auch 500 Tonnen pro Stunden, zu zweit also 1.000 Tonnen, erreichen", erklärt Kuhnt. Den Materialtransport übernehmen anschließend Starrahmen-Muldenkipper mit einer Nutzlast von 65 Tonnen.


Die „SME"-Raupenbagger von Liebherr sind für Arbeiten im Steinbruch entwickelt worden

Die Fahrer der Schwenk Zement KG sind von der Kraft der Maschine einhellig begeistert. Mit 394 kN bzw. 508 kN beeindruckt der Raupenbagger R 980 SME mit seinen Reiß- und Losbrechkräften.
Aufgrund der Arbeitsintensität und der vielen Stunden, die der Fahrer in der Maschine verbringt, hat der ihm gebotene Komfort einen besonders hohen Stellenwert. Die neue Fahrerkabine des R 980 SME ist geräumig und wurde speziell für Liebherr-Bagger über 60 Tonnen entwickelt. Sie ist schallgedämmt und verfügt serienmäßig über einen luftdruckgefederten Sitz mit Sitzheizung. Ein 7"-Touch Screen mit hochauflösender Farbanzeige sowie die serienmäßige Klimaautomatik sorgen für noch mehr Komfort bei der Arbeit.

Mit einem Durchschnittsverbrauch von 55 Litern pro Stunde sind die beiden Raupenbagger R 980 SME zudem sparsamer im Betrieb als der Radlader. Dieser geringe Kraftstoffverbrauch wird durch die integrierte Systemtechnik von Liebherr erreicht. Die Technik basiert auf einem Hydrauliksystem, das mit strategisch angeordneten Sensoren arbeitet. Jeder Steuervorgang des Baggerführers wird vom Steuerrechner verarbeitet, der den Betrieb des Motors und des Hydrauliksystems entsprechend optimiert. So kann schnell, flüssig und präzise gearbeitet werden. Je nach Bedarf sind die Kreisläufe für einen optimalen Energieverbrauch getrennt oder verbunden. Aus jedem Milliliter an verbrauchtem Kraftstoff resultiert so ein Maximum an Leistungsfähigkeit.
Der mit drei Hydraulikkreisen ausgestattete Raupenbagger R 980 SME verfügt über eine dritte Pumpe, die für ruckfreie und flüssige Bewegungen der Maschine sorgt.

Die Firmengruppe Schwenk ist ein Familienunternehmen. Es wurde 1847 gegründet und hat seinen Sitz in Ulm, Baden-Württemberg. Der Baustoffhersteller beschäftigte 2014 an seinen Standorten in Europa und Afrika etwa 3.500 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Umsatz von mehr als 1 Mrd. Euro. In Heidenheim an der Brenz arbeiten 120 Beschäftigte im Zementwerk, davon 20 im Steinbruch. Dieser wird seit mehr als einem Jahrhundert betrieben und erstreckt sich über eine Fläche von 70 ha.


Video: Liebherr R 970 SME auf der Steinexpo 2014



Weitere Informationen: Liebherr R 980 SME und Schwenk Zement KG
(© Fotos: Liebherr)
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