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Komatsu D71PX-24 Planierraupe

Bei Erdbewegung und Materialverfüllung

Mainburg - Der Kiesbetrieb und der Umweltbetrieb gehen bei Rohrdorfer Hand in Hand. Was oben abgebaut wird, kann unten wieder zurück. Genau dieses Prinzip wird am Standort Mainburg des Rohrdorfer Werkes Steinbach konsequent weitergedacht. 


Bauforum24 Artikel (20.03.2026): Komatsu PC220LCi-12 Kettenbagger


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Die neue Komatsu D71PX-24 beim Materialeinbau am Standort Mainburg – kraftvoll, zuverlässig und perfekt dimensioniert für den erhöhten Materialdurchsatz der neuen Z1.2-Verfüllzulassung.

Mit der neu erteilten Genehmigung für die Z1.2-Verfüllung kann das Werk künftig auch Material mit Stoffgehalten bis zu den Zuordnungswerten Z1.2 als Verfüllmaterial annehmen – und damit einen Markt erschließen, der deutlich mehr Anlieferungen und einen deutlich höheren Materialdurchsatz bedeutet. Um diese Mehrmengen effizient, schnell und präzise in der Grube einzuarbeiten, hat sich Rohrdorfer gezielt für eine Komatsu D71PX-24 entschieden, geliefert von Kuhn Baumaschinen Deutschland.

Die neue Genehmigung für Verfüllmaterial bis Z1.2 ist für den Standort Mainburg ein echter Gamechanger. Während eine Z1.1-Zulassung bereits gering belastetes Bodenmaterial mit einem Mindestabstand zum höchsten Grundwasserstand zulässt, ermöglicht die Z1.2-Klasse die Annahme von Material an hydrogeologisch günstigen Standorten – also dort, wo der Grundwasserleiter durch ausreichend mächtige, natürliche Schichten geschützt ist. Am Standort Mainburg erfüllt das Gelände genau diese Voraussetzungen. Das Ergebnis: mehr Anlieferungen, ein breiteres Materialspektrum und entsprechend höhere Anforderungen an Einbaugeschwindigkeit und Verdichtungsqualität in der Grube.

Genau für dieses Aufgabenprofil wurde die D71PX-24 ausgewählt. Die Maschine bringt alles mit, was der Standort braucht. Mit einer Motorleistung von 179 kW (243 PS), einem Betriebsgewicht von rund 23,2 Tonnen und einem Schildvolumen von 4,65 m³ ist sie kräftig genug für harte Erdbewegung und präzise genug für gleichmäßige Schichten beim Einbau. Das elektronisch gesteuerte Hydrostatikgetriebe (HST) sorgt für ruhige, stufenlose Übertragung der Kraft – und für eine hervorragende Sicht auf das Planierschild dank der markant abgeschrägten Motorhaube. Als Sonderausstattung wurden Rückfahrblitzlicht, Zentralschmieranlage, Dieselfilterheizung und Zugmaul gewählt.

Eingesetzt wird die Maschine für Materialverfüllung, Rekultivierung, Erdbewegung und Rekultivierungsarbeiten – mit einem wechselnden Fahrerteam und geplanten 1.000 bis 2.500 Betriebsstunden pro Jahr. Wer mehr Aushub annehmen kann, muss ihn auch zuverlässig und gleichmäßig einbauen können.

2026_PM_7_Rohrdorfer_D71PX24_Bild2.jpgIm vollen Einsatz: Die D71PX-24 für Materialverfüllung, Rekultivierung und Erdbewegung im Drei-Schicht-Betrieb.

Die D71PX-24 übernimmt genau diese Aufgabe – Tonne für Tonne, Lage für Lage, im Sinne einer Kreislaufwirtschaft, die dem Standort Mainburg eine neue Dimension eröffnet.

Mit Fokus auf Nachhaltigkeit, Qualität und Kundenorientierung produziert Rohrdorfer an über 160 Standorten in Deutschland, Österreich, Italien und Ungarn hochwertige Baustoffe für den regionalen Bedarf. Das Produktsortiment umfasst Zement, Transportbeton, Fertigteile, Betonwaren, Betonzusatzmittel, Trockenbaustoffe sowie Sand und Kies. Rohrdorfer ist sich seiner ökologischen und sozialen Verantwortung bewusst und strebt bei allen Entscheidungen den Einklang zwischen ökonomischen Zielen und ökologischen Werten an. Mit zahlreichen Initiativen zur Ressourcenschonung und Innovationen, wie der ersten Anlage zur CO₂-Rückgewinnung in einem deutschen Zementwerk oder Europas erstem Abwärmekraftwerk, ist Rohrdorfer Vorreiter auf dem Weg zur CO₂-neutralen Baustoffproduktion.

Ambitionierte Klimaziele treiben das Unternehmen ebenso voran wie Marktanforderungen. Mit dem Programm „Race to Zero Emission“ hat sich Rohrdorfer das ambitionierte Ziel gesetzt, bis 2038 CO₂-neutral zu sein. Der kluge Umgang mit Ressourcen und die konsequente Kreislaufwirtschaft sind dabei keine Marketingbotschaft, sondern gelebte Geschäftspraxis – wie die neue Z1.2-Zulassung am Standort Mainburg eindrucksvoll zeigt.

Die D71PX-24 ist nicht die einzige Komatsu-Maschine am Standort. Bereits im Einsatz sind  ein PC240NLC-11, ein WA485-11, eine D61PX-15 sowie ein WA80M-8 – eine gewachsene Komatsu-Flotte, die für sich spricht. „Komatsu ist am Standort generell sehr zuverlässig“, fasst das Team die Erfahrung zusammen.

 

Weitere Informationen: Komatsu Europe | Kuhn | © Fotos: Kuhn


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