Klimaschutz bei JCB

Bagger & Radlader: leisten viel - schlucken wenig

Frechen, 25.02.2020 - Dass Klimaschutz gar nicht weh tun muss, sollen die kompakten Radlader und Midi-Bagger von JCB beweisen. Die Umstellung auf die neuesten Emissionsvorschriften der Stufe V lief rund und ebenso läuft es auch draußen im Einsatz. Denn mit der Umstellung auf die aktuellste Emissions-Stufe bringen die Radlader 403 und 409 und Kompaktbagger 85Z-2 und 86C-2 viele Detailverbesserungen mit, die das Arbeiten noch leichter und effizienter machen sollen.


Bauforum24 Artikel (17.10.2019): Neue Deutschland-Zentrale von JCB


J2001_Bagger-85Z-2 (1920).jpgDer 85Z-2 gehört zu neuen Baggergeneration von JCB, die der aktuellen Emissions-Stufe V entspricht und dadurch viel CO2 und Diesel spart.

95 Prozent der Dieselmotor-Emissionen mussten reduziert werden. Das war die hohe Anforderung der aktuell geltenden Stufe 5 der EU-Emissionsgesetzgebung für mobile Maschinen. Die einzige Möglichkeit, den CO2-Ausstoß noch weiter zu reduzieren, bestand jedoch darin, den Kraftstoffverbrauch insgesamt weiter zu senken. Die Ingenieure von JCB haben darum viele entscheidende Details ihrer Maschinen überarbeitet. Die neuen Radlader-Modelle 403 und 409 und die Kompaktbagger 85Z-2 und 86C-2 legen somit nicht nur in puncto Umweltverträglichkeit, sondern auch in Bezug auf Leistung und Arbeitseffizienz entscheidend zu.

Automatische Motorabschaltung
Wer hat es schon mal nachgerechnet: wie viele Betriebsstunden läuft die Maschine auf der Baustelle eigentlich quasi „im Leerlauf“? Je nach Aufgabe können das 5% oder auch 95% des Tages sein. Viel Zeit, die nichts einbringt und Umwelt und Geldbeutel dennoch belastet. Wertvolle Zeit also, die mit der automatischen Motorabschaltung der neuesten Radlader- und Baggergeneration von JCB eingespart wird.

J2001_Bagger86C-2 (1920).jpgMit der automatischen Motorabschaltung erkennt der JCB 86C-2 automatisch Leerlaufzeiten und nutzt sie, um weiter Kraftstoff zu sparen.

Wird einige Sekunden keine hydraulische Funktion aktiviert, senken die Hochleistungs-Dieselmotoren JCB by Kohler nun automatisch die Motordrehzahl auf Leerlaufniveau. Berührt der Fahrer wieder den Joystick, steht sofort wieder die vorherige Drehzahl zur Verfügung und die Arbeit kann ohne Verzögerung weitergehen. Wer bewusst eine größere Pause einlegen will, kann den Leerlauf auch bequem per Tastendruck einschalten. Die Spriteinsparung ist deutlich zu spüren, das bestätigen die Anwender der neuen JCB-Maschinengeneration bereits nach kurzer Zeit.

Radlader mit Smart Power
Wer einen noch geringeren Kraftstoffverbrauch anvisiert, der sollte sich das neue Smart Power-Modell des Radladers 403 genauer ansehen. Mit 19kW (25 PS) gegenüber den 26kW (36 PS) der klassischen 403-Variante brilliert die Smart Power-Variante mit einem noch niedrigeren Verbrauch bei hoher Leistung. Diese EU Emissions-Stufe V erreicht der Kompaktradlader dabei sogar ganz ohne Dieselpartikelfilter. Da spart man sich auch gleich das lästige Ausbrennen.

J2001_Radlader403 (1920).jpgDie neue Generation der 403er Radlader von JCB ist noch umweltfreundlicher bei gleich hoher Leistung.

Erstmals wird der 403 von JCB übrigens auch mit einem klappbaren ROPS-Rahmen angeboten. Der Radlader, der bereits mit seiner serienmäßigen Höhe von rund 2,24 Metern sehr vielseitig, bewältigt mit zurückgeklapptem Kabinendach sogar Durchfahrten von nur 1,85 Metern. Ideal also für Parkhäuser und überall dort, wo der deutsche Durchschnitts-Mann fast schon den Kopf einziehen muss.

Programmierbarer Öldurchfluss bei Midibaggern
Auch bei den 8- bis 10-Tonnen-Baggern von JCB wurden viele weitere Details optimiert. So sollte auch der Antrieb der unterschiedlichen Anbaugeräte noch effizienter werden. In den neuen 85Z-2 und 86C-2-Modellen kann der Anwender nun bequem über seinen Monitor den Öldurchfluss der Hydraulikkreise programmieren und den Durchfluss noch feinfühliger an die Forderungen der Anbaugeräte anpassen. Auch dies ein Punkt, der bekanntermaßen Diesel spart und Umwelt und Geldbeutel damit spürbar entlastet.

J2001_Radlader409 (1920).jpgKlimaschutz, den der Anwender in der Performance nicht spürt – damit punkten die neuen 409 Radlader von JCB mit EU Emissions-Stufe V.

Damit diese und viele weitere Funktionen auch genutzt werden, war es für JCB wichtig, dass sie leicht und intuitiv anzuwenden sind. Neu sind darum auch die elektroproportional gesteuerten Joysticks mit Schwenksteuerung auf einem Daumenschalter. Feinfühlig lassen sich die Anbaugeräte damit sehr präzise und mit einer Hand steuern. Ideal zum Beispiel, wenn beim Verfüllen nichts daneben gehen soll.

Der Komfort liegt im Detail
Eine neue Abgasnorm bedingt durch ihre technischen Änderungen auch immer einen Eingriff in das Chassis. Die Designer von JCB haben aus der Not eine Tugend gemacht und auch gleich die Frontscheibe so verändert, dass die Sicht nach vorn noch besser wird, das Gegengewicht der ZTS-Maschinen so umgestaltet, dass der Wartungszugang leichter fällt und neue Verzurrpunkte an Ober- und Unterwagen integriert, um noch mehr Möglichkeiten für einen sicheren Transport der Bagger zu bieten.

Insgesamt zeigt sich bei diesen Verbesserungen, dass Klimaschutz nicht immer nur etwas mit Verzicht zu tun haben muss. Im Gegenteil. JCB hat es mit seinen neuen Radlader- und Baggermodellen der Abgasstufe V geschafft, gleichermaßen mehr für den Klimaschutz, als auch für den Spaß und die Wirtschaftlichkeit der Anwender zu tun.

 

Weitere Informationen: JCB Deutschland GmbH | © Fotos: JCB


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