JCB 16C-1, 18Z-1 und 19C-1 Minibagger

Drei neue Minibagger für Galabau und Vermieter

Köln, Februar 2018 - JCB stellt drei neue Minibagger vor. Für den Galabau empfielt JCB den 16C-1 mit konventionellem Heck, beziehungsweise der 18Z-1 mit Nullheck. Das Premiummodell  ist der 19C-1. Laut Hersteller sollen Vermieter die Vorteile der Modelle 16C-1 und 18Z-1 schätzen, die für wechselnde Aufgaben konzipiert wurden.


Bauforum24 Artikel (24.10.2017): JCB Minibagger, Radlader und Hydradig


JCB 16C-1 Minibagger
JCB 16C-1 Minibagger

16C-1, 18Z-1 und 19C-1. Alle drei Modelle gehören mit 1,6 bis 1,8 t zu den Leichtgewichten von JCB. Diese drei Neuen aus dem Hause JCB bauen auf einem gemeinsamen Konstruktionsprinzip auf und verfügen darüber hinaus über modellspezifische Features, die sie zur jeweils passenden Maschine für verschiedenste Einsatzbereiche im Garten- und Landschaftsbau oder leichten Straßenbau machen sollen.

Für die Standfestigkeit ist der Motor so im Heck der Maschinen verbaut, dass laut Hersteller eine optimale Gewichtsverteilung erreicht wird. Das überarbeitete Planierschild soll dabei weiteren Halt geben. Alternativ ist neben der Standard-Ausführung eine verlängerte Version erhältlich, die nicht nur das Arbeiten bis zum Schild, sondern auch zusätzlich Stabilität ermöglicht.

Wer bei den täglichen Anforderungen mit den Maschinen noch mehr Flexibilität und Standfestigkeit benötigt, für den stellt der 16C-1 mit ausfahrbarem Fahrwerk eine gute Option dar. Die Maschine steht dann mit 1330 mm – und damit 350 mm breiter als die Maschinen mit eingefahrenem Fahrwerk – auf einem breiten Fundament.

JCB 16C-1 Minibagger
JCB 16C-1 Minibagger

Neben der hohen Standfestigkeit sollen auch Features wie die ROPS-geprüfte Kabinen- und Schutzdachkonstruktion, eine optimierte Rundumsicht und die 2GO-Hydrauliksperre von JCB dazu beitragen, dass diese drei neuen Modelle zu den sichersten Minibaggern am Markt zählen werden, so der Hersteller.

Das Premium-Modell 19C-1 beinhaltet darüber hinaus intelligente Arbeitsscheinwerfer mit der „Coming Home“-Funktion. Verlässt der Fahrer die Maschine im Dunkeln, leuchten ihm die Scheinwerfer noch kurze Zeit den Weg.

Laut Hersteller sorgt die Sicherheitskabine – bei gleichem Außenmaß – für bis zu 24 % mehr Innenraum und damit für mehr Bein- und Kopffreiheit und letztendlich mehr Arbeitskomfort für den Fahrer. Des Weiteren soll eine breite Kabinentür für einen bequemen Ein- und Ausstieg, selbst bei überdurchschnittlicher Körpergröße, sorgen.

Die Steuerung des Schwenkauslegers und der Zusatzhydraulik präsentiert sich sehr feinfühlig. Und speziell beim Premiummodell 19C-1, wo auf besonders hohen Komfort Wert gelegt wird, hat man die Aktivierung vom Fußpedal auf einen Daumenschalter am rechten Joystick gelegt. Das sei nicht nur bequemer, sondern schaffe auch zusätzlichen Platz im Fußraum, so der Hersteller.

Um einen Vielzahl von Anbaugeräten zu verwenden, beinhalten die Maschinen standardmäßig eine elektroproportional gesteuerte Hammer-/ Scherenhydraulik (High Flow). Der 19C-1 ist zudem mit einer Schwenklöffelhydraulik (Low Flow) ausgestattet, sodass eine Vielzahl von Anbaugeräten und Werkzeugen montiert werden kann.

Der 19C-1 kann außerdem mit einer Druckstartertaste, wie sie bereits aus dem Automobilsektor bekannt ist, ausgestattet. Um die Maschine vor unbefugtem Zugriff zu sichern, verfügt sie optional über eine integrierte Tastenfeld-Wegfahrsperre mit PIN-Verwaltung.

In allen Modellen wurden die Fahrhebel mit modernen T-Griffen ausgestattet und es bietet sich die Möglichkeit zusätzlicher Fahrpedale. Darüber hinaus sollen die neuen Instrumente und Schalter gut ablesbar und selbsterklärend sein.

JCB 18Z-1 Minibagger
JCB 18Z-1 Minibagger

Alle drei Maschinen besitzen in den Rahmen eingelassene Verzurr-Ösen. Dadurch wird verhindert, dass Ketten und Gurte während des Transports über das Gummilaufwerk gezogen und damit beschädigt werden.

JCB hat das Design des Leitrads überarbeitet und soll damit ein Blockieren der Kette in losem Material verhindern. Die „Short Pitch“-Gummiketten mit kleiner Teilung sollen für zusätzlichen Grip und reduzierte Vibrationen sorgen. Optional sind auch Stahlketten erhältlich.

Der abgeschrägte Laufwerkrahmen verhindert, dass sich Material anlagert. So soll es viel einfacher werden, diese Maschinen zu reinigen. Das ist gerade auch für alle Vermieter und Galabau-Unternehmer relevant, die auf ständig top gepflegte Maschinen Wert legen und dafür möglichst wenig Zeit investieren möchten.

JCB 19C-1 Minibagger
JCB 19C-1 Minibagger

Egal ob konventionelles Heck oder Nullheck, beide Oberwagen wurden von JCB so konstruiert, dass sie einen einfachen Zugang zu den Komponenten ermöglichen. Um einen ungehinderten Zugang zum Motorraum und zur Batterie zu erhalten, genügt es das Kontergewicht zur Seite zu schwenken. Für die tägliche Routine muss einfach eine separate Wartungsklappte geöffnet werden und man kommt damit bequem an Hydraulik-, Kraftstofftank und Kühleinheit ran.

Ausleger- und Löffelstielbolzen sind laut Hersteller bereits mit einem 500-Stunden-Schmierintervall zufrieden. Somit soll es genügen, wenn die Schmierung innerhalb der regelmäßigen Maschinenwartung durchgeführt wird. Langlebigkeit sollen darüber hinaus auch die komplett aus Stahl gefertigten Karosserieteile garantieren. Sie sind widerstandsfähig im harten Arbeitsalltag und lassen sich im Fall der Fälle, beispielsweise im Mietgeschäft, auch sehr einfach reparieren. Auch der Austausch beschädigter Scheiben gestaltet sich laut Hersteller höchst einfach, da diese aus Flachglas bestehen und sich leicht und preiswert auswechseln lassen sollen.

Der 12,2 kW (16.3PS) -Dieselmotor von Perkins erfüllt laut Hersteller nicht nur die aktuellen, sondern auch die darauf folgenden Emissionsvorschriften. Neben der standardmäßigen 2-Jahres-Garantie bietet JCB eine Reihe von Wartungs- und Servicepakete. Diese Maschinen wurden für den kompromisslosen Einsatz im Galabau, leichten Straßenbau und für die Einsätze in der Vermietung konstruiert. 

Weitere Informationen: JCB Website| © Fotos: JCB


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