Hitachi ZW310-6 Radlader in der Kiesgrube

28 Tonnen Kies mit drei Ladespielen verladen

Bad Saulgau, Februar 2018 - Seit der letzjährigen Einführung der neuen Radlader der Serie 6 von Hitachi  sind diese schon bei zahlreichen Kunden im Einsatz. Hier kommt ein ZW310-6 in der Kiesgrube der Georg Reisch GmbH in Bad Saulgau zum Einsatz.


Bauforum24 Artikel (05.12.2017): Hitachi ZW150-6 Radlader vorgestellt


Hitachi ZW310-6 Radlader im Einsatz in der Kiesgrube der Georg Reisch GmbH in Bad Saulgau
Hitachi ZW310-6 Radlader im Einsatz in der Kiesgrube der Georg Reisch GmbH in Bad Saulgau

Laut Hersteller kann mit dem ZW310-6 nicht nur eine bis zu 30 Prozent höhere Ladeleistung als beim Vorgängermodell erzielt werden, sondern auch die Geschwindigkeit des Hubarms soll sich spürbar erhöht haben, was sich unmittelbar und positiv auf die Effizienz bei Ladevorgängen auswirken soll. Der Power-Schnellschalter soll für höhere Schürf- und Traktionskräfte auf Knopfdruck sorgen. Für einen sparsameren Kraftstoffverbrauch als beim Vorgänger sorgen laut Hersteller der neue Stufe IV Motor sowie die serienmäßige Wandlungsüberbrückungskupplung, die bei höheren Fahrgeschwindigkeiten Kraftstoff einsparen soll

Die rundum verglaste Panoramakabine mit Komfortsitz soll nicht nur für angenehmes Arbeiten, sondern auch für einen sicheren Überblick über das komplette Arbeitsfeld sorgen. Die Schwingungsdämpfung soll ebenfalls zu störungsfreiem Arbeiten beitragen. Die Wartungspunkte für die tägliche Inspektion sind laut Hersteller für den Maschinenführer einfach zugänglich.

Um die Maschine optimal nutzen zu können, ist das passend konfigurierte Anbaugerät für die jeweilige Anwendung Voraussetzung. Kiesel bietet als Systemlösung die passenden Schnellwechsler und Schaufeln für die unterschiedlichsten Aufgaben in Gewinnung, Recycling und Umschlag.

Hitachi ZW310-6 Radlader im Einsatz in der Kiesgrube der Georg Reisch GmbH in Bad Saulgau
Hitachi ZW310-6 Radlader im Einsatz in der Kiesgrube der Georg Reisch GmbH in Bad Saulgau

Die Georg Reisch GmbH aus Bad Saulgau ist seit über 80 Jahren in der Region Oberschwaben in Süddeutschland bekannt. Zum breiten Portfolio des 300 Mitarbeiter zählenden Unternehmens gehört auch das Kieswerk in Bad Saulgau, in dem ein Hitachi Radlader ZW310TPD-6 in der Verladung arbeitet.

Im Kieswerk in Bad Saulgau gibt es die Gelegenheit, den leistungsstarken Hitachi-Radlader ZW310-TPD-6 bei der Arbeit zu beobachten. Hier werden unter der Regie des erfahrenen Maschinenführers Thomas Krall jeden Monat zwischen 3.000 und 5.000 Tonnen Material für den Betonzuschlag und auch Straßenkies abgebaut, gesiebt und verladen. Der neue Radlader ist seit Ostern 2017 im Kieswerk aktiv und hatte bis Oktober schon 850 Stunden geleistet, nachdem die vorhergehende Maschine, ein ZW310-3 mit 13.000 Stunden in den Ruhestand geschickt worden war.

Anders als bei anderen Fabrikaten habe es in der ganzen Zeit niemals Probleme mit der Hydraulik oder mit den Schläuchen gegeben, erklärt Thomas Krall. „Wir waren mit dem Radlader sehr zufrieden, darum war klar, dass wir dieses Modell wieder nehmen, denn in Sachen Leistung macht dem Radlader so schnell keine andere Maschine etwas vor“, erzählt Thomas Krall, der seit über 30 Jahren Erfahrungen mit Baumaschinen aller Art und verschiedener Hersteller hat und den neuen Radlader nun täglich fährt. „Die neuere Generation ist genauso leistungsfähig wie ihr Vorgänger, komfortabel in der Bedienung und läuft noch etwas sanfter. In der Kabine ist es auch viel ruhiger als früher, das ist schon sehr angenehm.“

Hitachi ZW310-6 Radlader im Einsatz in der Kiesgrube der Georg Reisch GmbH in Bad Saulgau
Hitachi ZW310-6 Radlader im Einsatz in der Kiesgrube der Georg Reisch GmbH in Bad Saulgau

Mit dem Radlader wird in drei schnellen Ladespielen ein Lkw gefüllt, dabei ist die dritte Schaufel nur noch halb gefüllt, wenn der LKW etwa 26 bis 28 Tonnen Material mitnehmen will. Mit einer vollen Schaufelladung können damit mehr als 10 Tonnen Kies oder Sand in der 4,6 m³ fassenden Schaufel verladen werden. Auch das Füllen der Schaufel geht schnell: Mit hoher Kraft stößt die Schaufel ins Haufwerk, eine leichte Drehbewegung nach oben, schon ist die Schaufel optimal gefüllt. Einmal zurücksetzen, an den Lkw fahren, auskippen. Dann das Ganze noch zweimal wiederholen, der komplette Ladevorgang dauert so pro Lkw keine 4 Minuten.

Krall erklärt, dass sich die Hitachi-Maschinen seiner Erfahrung nach in Sachen Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Stabilität wirklich sehr gut machen und sagt: „Diese Maschinen laufen einfach, man kann sich auf sie verlassen.“ Besonders zufrieden zeigte sich Krall mit der Betreuung durch Gebietsverkaufsleiter Matthias Ortner und auch mit dem Servicespezialist Gerd Ott von der Niederlassung in Memmingen: „Wenn man etwas braucht, dann ruft man an und das funktioniert immer sehr schnell. So eine Maschine kann eben nicht tagelang stehen."

Weitere Informationen: Hitachi Website, Kiesel Website | © Fotos: Kiesel


Japan-Bagger

Geschrieben

ich bin zwar kein Radlader-Experte, frage mich aber dennoch, warum es eine Maschine in dieser Größe sein muss, wenn für einen LKW (nehme an, dass 40 To GG gemeint sind) nur 2,5 Schaufeln nötig sind. Hätte es da nicht auch eine kleine (und somit kostengünstigere) Maschine getan?

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FatCatGotHot

Geschrieben

So wie ich den Bericht lese ist der Radlader das Schlüsselgerät in diesem Betrieb. Er dient nicht nur zum Verladend es Kies, sondern auch dem direkten Abbau. Von der eigentlichen Ladeleistung hast Du sogesehen Recht - 3 Ladespiele gelten als optimal. Von dem Gesichtspunkt hätte es ein etwas kleinerer Lader getan.

Ein kleinerer Lader würde wahrscheinlich beim Abbau schnell an seine Grenzen kommen -  das Schürfen des Kies würde wohl zu lange dauern und die Ausfallzeiten könnten sich schnell häufen. Die beim auf der kleineren Maschine gersparten Kosten hätte man sehr schnell wieder verloren.

  • Danke 1

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