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Nenzing (Österreich) - Die Heisig Spezialtief- und Wasserbau GmbH hat ein Liebherr LRB 19 beim Bau eines neuen Getreidesilos im niedersächsischen Clenze eingesetzt. Ausgerüstet mit dem Rüttler LV 23 stellte das Ramm- und Bohrgerät einen temporären Spundwandkasten her. Bauforum24 Artikel (17.09.2026): Liebherr-Drehbohrgerät LB 25 Das Ramm- und Bohrgerät LRB 19 und der Rüttler LV 23 von Liebherr sind für Rammarbeiten perfekt aufeinander abgestimmt. Für das Projekt mussten insgesamt 36 Doppelspundbohlen zehn Meter tief in den Boden eingebracht werden. Nach Angaben des Unternehmens benötigte das LRB 19 dafür pro Bohle rund fünf Minuten Rüttelzeit. Die Baustelle stellte aufgrund von steifem bindigem Boden, begrenzten Platzverhältnissen sowie der Nähe zu vorhandener Infrastruktur und Leitungen besondere Anforderungen an die Arbeiten. In einer Stunde einsatzbereit Ein wichtiger Faktor für Heisig Spezialtief- und Wasserbau waren die Rüst- und Transportzeiten der Maschine. Gerade bei Projekten mit kurzer Einsatzdauer wirken sich längere Auf- und Abrüstzeiten unmittelbar auf die Wirtschaftlichkeit aus. „Die Auf- und Abrüstzeiten sind für uns ziemlich wichtig. Wir haben auch kleine Baustellen. Wenn wir dann zwei Tage beschäftigt sind mit Auf- und Abrüsten, ist das nicht wirtschaftlich. Jetzt sind wir in einer Stunde rammbereit und können gleich starten“, erklärt Jan ter Beek, Prokurist bei Heisig Spezialtief- und Wasserbau. In Clenze (Niedersachsen) hat das LRB 19 eine Doppelspundbohle in fünf Minuten eingerüttelt. Auch beim Transport war die kompakte Bauweise ein Kriterium für die Anschaffung. Nach Angaben des Unternehmens lässt sich das LRB 19 mit weniger als 60 Tonnen transportieren. Wird der Ballast entfernt, sinkt das Transportgewicht auf unter 40 Tonnen. Dadurch kann Heisig das Gerät mit dem eigenen Tieflader und ohne Schwerlastgenehmigung transportieren. LRB 19 mit Rüttler LV 23 Für die Arbeiten in Clenze wurde das Ramm- und Bohrgerät mit dem Liebherr-Rüttler LV 23 ausgerüstet. Eine überarbeitete Schlauchführung mit Schlauchschlitten soll dabei verhindern, dass Hydraulikschläuche den Arbeitsbereich beim Einbringen der Spundbohlen behindern. Aufgrund der kompakten Abmessungen konnte sich das Gerät auch innerhalb der vergleichsweise kleinen Baugrube bewegen. Nach drei Arbeitstagen waren die Rammarbeiten für den temporären Spundwandkasten abgeschlossen. Wechsel zwischen Rammen und Bohren Das LRB 19 ist für unterschiedliche Verfahren im Spezialtiefbau ausgelegt. Für Ramm- und Rüttelarbeiten kann es mit dem Hammer H 6 sowie den Rüttlern LV 23 und LV 23 F ausgerüstet werden. Weitere Einsatzmöglichkeiten sind Kellybohren, Arbeiten mit Doppelbohrkopf, Vollverdrängerwerkzeug und Endlosschnecke sowie Bodenmischen. Die Modellbezeichnung LRB 19 verweist auf den maximalen Verfahrweg des Schlittens von 19 Metern. Die kompakte Baugröße des LRB 19 ermöglicht einen einfachen Transport ohne Schwerlastgenehmigung. Für den Wechsel der Anbaugeräte verfügt die Maschine über ein hydraulisches Schnellwechselsystem. Dabei werden hydraulische, mechanische und elektrische Verbindungen automatisch gekoppelt. Der Fahrer muss für den Wechsel die Kabine nicht verlassen. Nach Angaben von Heisig dauerte der Umbau zwischen Rüttler und Bohrgetriebe zuvor etwa eine Stunde. Mit dem Schnellwechselsystem des LRB 19 sei der Wechsel innerhalb von rund zehn Minuten möglich. Drei Tage für den Einsatz In Clenze brachte das LRB 19 insgesamt 36 Doppelspundbohlen jeweils zehn Meter tief in den Boden ein. Das Projekt konnte nach drei Tagen abgeschlossen werden. Für Heisig Spezialtief- und Wasserbau sind insbesondere die kurzen Rüstzeiten, die Transportmöglichkeiten und der schnelle Wechsel zwischen unterschiedlichen Anbaugeräten relevant, da das Unternehmen das Gerät auch auf kleineren und zeitlich begrenzten Baustellen einsetzt. Weitere Informationen: Liebherr-Werk Nenzing | © Fotos: Liebherr
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Nenzing (Österreich) - Die Heisig Spezialtief- und Wasserbau GmbH hat ein Liebherr LRB 19 beim Bau eines neuen Getreidesilos im niedersächsischen Clenze eingesetzt. Ausgerüstet mit dem Rüttler LV 23 stellte das Ramm- und Bohrgerät einen temporären Spundwandkasten her. Bauforum24 Artikel (17.09.2026): Liebherr-Drehbohrgerät LB 25 Das Ramm- und Bohrgerät LRB 19 und der Rüttler LV 23 von Liebherr sind für Rammarbeiten perfekt aufeinander abgestimmt. Hier geht's zum vollständigen Beitrag
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Frankfurt am Main - Frankfurt hat für die Zukunft gegraben – und zwar tief. Auf dem Gelände der Kläranlage der Stadtentwässerung Frankfurt am Main (SEF) entsteht derzeit eine moderne Schlammfaulungsanlage, die künftig dafür sorgen wird, dass die Abwasserbehandlung der Stadt fit für die kommenden Herausforderungen ist. Für den Neubau erstellte die W. Schmidt-Diehler GmbH gemeinsam mit den Spezialisten des Bereichs Bauer Umwelt der BAUER Resources GmbH sowie der BAUER Spezialtiefbau GmbH die schlüsselfertige Baugrube – auf rund 5.800 m² Fläche und mit beeindruckender Präzision. Bauforum24 Artikel (23.04.2026): Bauer Hausausstellung 2026 Präzision im Einsatz: Der Semi-GPS-3D-Bagger arbeitet das Planum bis auf 2 cm genau aus. Bodenaushub wiederverwenden Im Februar 2025 starteten die Arbeiten und wurden bis Ende September 2025 abgeschlossen. Schon der Beginn stellte das Team vor besondere Herausforderungen: Die Baufläche wurde in den 1960er-Jahren mit unterschiedlichstem Material um bis zu 4 m aufgefüllt. „Wir mussten den aufgefüllten Boden sauber vom gewachsenen Kies trennen, um Letzteren nachhaltig wiederverwenden zu können, zum Beispiel als Zuschlagstoff für Beton“, erklärt Felix Blanco Ochando, Oberbauleiter im Bereich Bauer Umwelt der BAUER Resources GmbH, und fügt hinzu: „Unser Ziel ist es, möglichst viele Materialien im Kreislauf zu halten. Jeder wiederverwendete Kies, jeder recycelte Beton reduziert den Bedarf an neuen Ressourcen und schont die Umwelt.“ Gleichzeitig galt es, die Fläche für den Spezialtiefbau vorzubereiten. Starke Partnerschaft: Bauer Resources und Bauer Spezialtiefbau arbeiteten Hand in Hand, um die Baugrube termingerecht und passgenau fertigzustellen. Drei Bauphasen: abtragen, bohren, ausheben In der ersten Bauphase wurde das Auffüllmaterial abgetragen und ein stabiles Bohrplanum auf rund 6.700 m² mittels Bodenkonditionierung durch Kalk-Zement-Einfräsen hergestellt. Anschließend folgte in der zweiten Bauphase das Einbringen von Schneckenortbetonpfählen mit einer BAUER BG 30 und einer Spundwand im U-Jagged-Verfahren mit einer RG 19 T von RTG, das für eine höhere Steifigkeit sorgt und in diesem Fall keine Rückverankerung benötigt. Dennoch wurden in Teilbereichen Bohr- und GEWI-Anker gesetzt, um die Standsicherheit zu optimieren. „Gerade die Kombination aus unterschiedlichen Verfahren und die enge Zusammenarbeit von Bauer Resources und Bauer Spezialtiefbau haben hier einen reibungslosen Ablauf ermöglicht“, betont Blanco Ochando. In der zweiten Bauphase wurden zudem die Rückverankerung für die Spundwand erstellt und parallel Kampfmittelverdachtsflächen sondiert, während der Endaushub mit Tiefteilen bereits begonnen hatte. Insgesamt wurden rund 45.000 m³ Boden bewegt – bis auf 2 cm genau. Möglich machte das auch der Einsatz modernster Technik: Ein Semi-GPS-3D-Bagger arbeitete halbautonom, unterstützt von Roverstab und Drohnenvermessung. „Per Knopfdruck zog der Bagger das Planum fast von allein. Präziser und effizienter geht es kaum“, so der Oberbauleiter. In der dritten Bauphase erfolgten der vollständige Endaushub, die Herstellung des Feinplanums, Drainagen und Sickerpackungen sowie der Einbau einer Schottertragschicht als Unterbau für die neuen Faulbehälter. Spundwandelemente im innovativen U-Jagged-Verfahren wurden millimetergenau mit einer RG 19 T eingebracht. Die Pfahlarbeiten wurden mit einer BG 30 ausgeführt. Schlüsselfertige Baugrube übergeben Ende September 2025 wurde die Baugrube schlüsselfertig an den Hochbau übergeben. Nach der endgültigen Fertigstellung übernimmt die neue Schlammfaulungsanlage eine Schlüsselrolle in der Klärschlammbehandlung Frankfurts – mit modernster Technik, nachhaltiger Bauweise und auf einem Fundament, das bis ins Detail durchdacht ist. Drohnenaufnahmen dokumentierten Baufortschritt und Materialmengen von insgesamt 45.000 m³ bewegtem Boden. Weitere Informationen: BAUER | © Fotos: BAUER
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Bauer: Bau einer Schlammfaulungsanlage
ein Thema erstellte Bauforum24 in News aus der Baumaschinen Industrie
Frankfurt am Main - Frankfurt hat für die Zukunft gegraben – und zwar tief. Auf dem Gelände der Kläranlage der Stadtentwässerung Frankfurt am Main (SEF) entsteht derzeit eine moderne Schlammfaulungsanlage, die künftig dafür sorgen wird, dass die Abwasserbehandlung der Stadt fit für die kommenden Herausforderungen ist. Für den Neubau erstellte die W. Schmidt-Diehler GmbH gemeinsam mit den Spezialisten des Bereichs Bauer Umwelt der BAUER Resources GmbH sowie der BAUER Spezialtiefbau GmbH die schlüsselfertige Baugrube – auf rund 5.800 m² Fläche und mit beeindruckender Präzision. Bauforum24 Artikel (23.04.2026): Bauer Hausausstellung 2026 Präzision im Einsatz: Der Semi-GPS-3D-Bagger arbeitet das Planum bis auf 2 cm genau aus. Hier geht's zum vollständigen Beitrag-
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