Saint-Dizier (Frankreich) - Das Schweizer Unternehmen Graf Tiefbau AG kaufte seinen ersten Yanmar Bagger bereits im Jahr 1997 – ein echter Meilenstein. Noch heute ist der Oldtimer tatkräftig im Einsatz und behauptet sich unermüdlich neben seinen elf moderneren Kollegen.
Bauforum24 Artikel (01.12.2025): Yanmar C30R Raupendumper
Mehr als 10‘000 Stunden hat der ViO70 seit 1997 auf dem Buckel und schaufelt noch heute effektiv im Graf Fuhrpark mit. Sein Einsatzgebiet sind der Kanalisationsbau und Leitungsbau: „Die hier anfallenden Aufgaben erledigt er mit Bravour“, erzählt Fabian Cervi stolz. Der 39jährige hat vor 10 Jahren in 3. Generation die Geschäfte von Graf Tiefbau übernommen. Für ihn ist es eine Herzensaufgabe, die Vision seines Vaters und Großvaters weiterzuführen.
Gegründet wurde die Graf Tiefbau AG 1964 von seinen Großeltern. In den folgenden drei Jahrzehnten prägten Fabians Eltern Barbara und Carlo Cervi-Graf das Unternehmen – mit Pioniergeist und Mut zur Innovation. Unter ihrer Leitung kamen beispielsweise einer der ersten mobilen Brecher sowie die anspruchsvolle Larsenrammung zum Einsatz, die damals nur unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen realisiert werden konnte. Und auch der grüne Maulwurf, der mit seinen großen Schaufeln – seit den 70er Jahren bis heute – das Erscheinungsbild des Unternehmens und das jeder einzelnen Maschine prägt, stammt aus der Zeit seiner Eltern.
Mit Weitblick und Bodenhaftung
Trends und technologische Neuerungen spielen für den jungen Geschäftsführer Fabian Cervi eine zentrale Rolle, damit Graf Tiefbau auch künftig vorne mitspielt. Gleichzeitig bleibt er bewusst nah am Tagesgeschäft: Rund 30 Prozent seiner Arbeitszeit verbringt er selbst auf der Baustelle. „So verliere ich nicht den Bezug und weiß, was die Mitarbeiter bewegt. Man bleibt am Ball, lebt vom Wissen – und nicht vom Hoffen.“
Wenn Fabian Cervi über seine Maschinen spricht, kommt er vor allem beim SV100 von Yanmar ins Schwärmen. „Er überzeugt mich einfach in jeder Hinsicht: übersichtlich, wartungsfreundlich und mit einer intuitiven Steuerung, die sofort vertraut wirkt. Man merkt, dass hier an die Bedürfnisse der Maschinisten gedacht wurde“, betont der Geschäftsführer, der selbst 30% seiner Arbeitszeit noch auf der Baustelle verbringt. „Und wenn ich die Wahl habe, setze ich mich am liebsten in den SV100.“
Kein Wunder, dass Graf Tiefbau heute gleich drei Modelle dieser Baureihe im Einsatz hat. Der Neuzugang ersetzt den älteren ViO75 – damals fast blind gekauft, aber so erfolgreich im Alltag, dass er bis heute zuverlässig im Abbruch arbeitet. Die SV100 übernehmen nun vielfältige Aufgaben im schweren Abbruch, beim Aushub oder im klassischen Tiefbau.
Die vielseitige Flotte des Schweizer Unternehmens reicht vom kleinen Mobilbagger, über die kompakten 3,5-Tonnern bis hin zu den kräftigen 10-Tonnern. Sie deckt damit alle Einsatzbereiche im Tiefbau ab.
Fabian Cervi und seine Maschinisten schätzen an Yanmar die Kombination aus Wendigkeit auf engem Raum, beeindruckender Kraft und bewährter Langlebigkeit. Für die Bediener bedeutet das: keine komplizierten Schulungen, sondern einfach einsteigen und loslegen. „Unsere Maschinisten sind begeistert, weil die Geräte übersichtlich und zuverlässig sind – und weil man spürt, dass sie für den Alltag auf der Baustelle entwickelt wurden“, so Herr Cervi.
Beeindruckend flexibel und vielseitig
Der SV100 ist nicht wählerisch – er stellt sich jeder Herausforderung mit Bravour: Während der eine 10-Tonner auf einer privaten Baustelle die Hangsicherung eines großen Einfamilienhauses übernimmt, waren die anderen beiden Fahrzeuge zeitgleich am Feldrand im Einsatz – und legten binnen einer Woche einen 600 Meter langen, befestigten Waldweg aus kleinen Schottersteinen an.
Solche Projekte verdeutlichen, wofür Graf Tiefbau in der Region steht. Gefragt nach dem Erfolgsgeheimnis seines Unternehmens, bringt es Fabian Cervi auf den Punkt: „Wir denken anders. Uns geht es nicht um maximalen Profit, sondern um das bestmögliche Ergebnis für den Kunden.“ Mit einem großen, modernen Maschinenpark, der Nähe zu den Auftraggebern und einem unkonventionellen Blick auf Lösungen hat sich das Familienunternehmen von Basel bis Olten und Frick einen Namen gemacht: Rund 70% bis 80% Prozent der Aufträge stammen von privaten Bauherren, der Rest von der öffentlichen Hand. „Wir denken bei unserer Arbeit um die Ecke und sind dabei genauso flexibel und wendig, wie unsere Yanmar Bagger“, so Herr Cervi schmunzelnd im Schwyzerdütsch, „Und mit RUBAG als Händler an unserer Seite sind wir perfekt aufgestellt: Ersatzteile werden innert 24 Stunden geliefert, der mobile Service funktioniert reibungslos, und die Zusammenarbeit ist seit Jahren familiär und sehr vertrauensvoll.“
Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Ausblick
Auch im Bereich Digitalisierung ist Graf Tiefbau längst vorne mit dabei. Sämtliche Maschinen sind getrackt, und die neuesten Modelle verfügen über GPS-gestützte 3D-Steuerungen. „Man sitzt im Bagger und sieht sofort, wo und wie man ansetzen muss – das spart enorm viel Zeit und macht unsere Arbeit präziser“, erklärt Fabian Cevi. Heute setzt Graf Tiefbau konsequent auf digitale 3D-Modelle – und steigert damit sowohl Effizienz als auch Präzision auf der Baustelle.
Für die Zukunft ist das Unternehmen gut aufgestellt. Neue Investitionen richten sich vor allem auf Effizienz und nachhaltige Weiterentwicklung – so bleibt Graf Tiefbau auch in Zukunft bestens aufgestellt: „Trends wie eMobilität, digitale Steuerungen oder arbeitserleichternde Tools werden im Tiefbau immer wichtiger. Für uns geht es darum, diese Innovationen frühzeitig zu nutzen – damit wir auch morgen vorne mitspielen können“, so Fabian Cervi abschliessend.
Weitere Informationen: Yanmar | © Fotos: Yanmar
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