Mercedes-Benz Trucks bei Retro Classics

Vom N1 aus dem Jahr 1926 bis zum Safety-Truck

März 2016 – Das Thema Sicherheit gehört seit jeher zur Unternehmensstrategie von Daimler und wurde schon früh Teil der Markenpositionierung. Mercedes-Benz Trucks hat seine Teilnahme an Europas größter Oldtimershow „Retro Classics 2016“ daher unter das Motto „Sicherheitssysteme im Lastkraftwagen im historischen Umfeld“ gestellt.


Bauforum24 Artikel (04.09.2015): Mercedes-Benz Future Truck erstmals mit Straßenzulassung


56e16bdfe3b09_H3101(lowres)(Kopie).thumbIm Jahr 1896 liefert Benz einen „Lieferungswagen“ mit Kastenaufbau an das Pariser Kaufhaus „Du bon Marché“

Die Marke der Automobilpioniere Gottlieb Daimler und Carl Benz, die für die Motorisierung des Personen- und Gütertransports steht, begeht 2016 das Jubiläum „120 Jahre Lkw“: Nach mehrjähriger Entwicklungsarbeit hatte die Daimler-Motoren-Gesellschaft am 1. Oktober 1896 den ersten motorisierten Lkw nach London ausgeliefert. Der mit einem 3 kW (4 PS) starken Zweizylindermotor ausgerüstete Lastwagen ist für 1,5 Tonnen Nutzlast ausgelegt. Im gleichen Jahr lieferte Benz einen „Lieferungswagen“ mit Kastenaufbau an das Pariser Kaufhaus „Du bon Marché“.

Die Entwicklung der Zweikreis-Druckluftbremse und des Anti-Blockier-Systems (ABS), mit der die Forscher und Entwickler der damaligen Daimler-Benz AG bereits in den 1960er Jahren begannen, sind zwei Höhepunkte in der Historie der Sicherheitssysteme. 1970 wurde ABS in seiner ersten Entwicklungsstufe für Pkw´s vorgestellt, 1978 war es serienreif und wurde zunächst für die Personenwagen der S-Klasse eingeführt. Aber schon 1981 präsentierte die Marke Mercedes-Benz das erste Lkw-ABS für Last- und Sattelzüge.
 

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Mercedes-Benz Safety-Truck

Vom Active Brake Assist zum Highway Pilot
Zu den Highlights in der neueren Entwicklung von Sicherheitssystemen für Nutzfahrzeuge gehört der revolutionäre Active Brake Assist. 2006 im Schwer-Lkw Mercedes-Benz Actros eingeführt, hat er sich seitdem bestens in der Praxis bewährt. Seit 2012 wird laut Hersteller bereits die dritte Evolutionsstufe des Lebensretters ausgeliefert. In den Jahren seit der Markteinführung konnten bereits mehr als 66 000 Notbremssysteme für schwere Lkw in den Verkehr gebracht werden.

Und die Entwicklung schreitet laut Hersteller weiter: Blind-Spot-Assist und Highway Pilot sind die aktuellsten Entwicklungen. Vom neuen  Blind-Spot-Assist versprechen sich die Daimler-Ingenieure einen deutlichen Rückgang schwerer Unfälle, zu denen es immer wieder bei Abbiege-Vorgängen kommt. Und da es vor allem beim Rechtsabbiegen zu fatalen Kontakten mit Radfahrern und Fußgängern kommt, soll der neue elektronische Helfer speziell diesen Bereich überwachen.

Der sogenannte Highway Pilot soll auf dem Weg zum autonomen Fahren den ersten entscheidenden Schritt bilden, so ermöglicht er teilautonomes Fahren. Das bedeutet: Das System kann den Lkw auf Autobahnen zwar selbst steuern – der Fahrer bleibt aber voll verantwortlich, muss den Verkehr jederzeit überwachen und auch jederzeit eingreifen können. Der Highway Pilot ist also vergleichbar mit einem Autopiloten, wie er in Flugzeugen üblich und ganz normal ist.

Sicherheit ist seit jeher Teil der Daimler Unternehmensstrategie – unfallfreies Fahren die Vision. Und an dieser Vision wird ständig gearbeitet.

56e16bdc5f16b_1997M672(lowres)(Kopie).thDer N1 stammt aus dem Jahr 1926

Vom N1 aus dem Jahr 1926 bis zum Safety-Truck

Mit 14 Exponaten sind die Nutzfahrzeuge von Mercedes-Benz auf der Messe Retro Classics vertreten. Damit präsentiert die Lkw-Sparte der Daimler AG, von leichten, mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugen sowie von Sonderfahrzeugen wie dem Unimog, ihre historisch gewachsene Kompetenz rund um den Truck.

Am Beginn der dargestellten Zeitreise steht das Lastwagenmodell mit dem kurzen Namen N1. Der 1,5-Tonner, Baujahr 1926, schultert an Nutzlast das, was heute ein Sprinter wegschafft. Hinsichtlich der Fahrzeugsicherheit, zeigt das Exponat rückblickend welch gewaltigen Entwicklungsweg die Technik hatte.

Manche von Daimler entwickelten Sicherheitstechnologien sind mittlerweile in die Gesetzgebung eingeflossen. Hochaktuelles Beispiel dafür ist die Vorgabe der EU zum Einbau von Notbremssystemen und Spurassistenten für neu zugelassene Lkw und Omnibusse seit November 2015. Bei Daimler gibt es beides bereits seit zehn Jahren (Active Brake Assist) bzw. seit 16 Jahren (Spurhalte-Assistent) im Lkw und kurz darauf im Reisebus. Ein weiteres Beispiel: Das elektronische Stabilitätsprogramm ESP ist seit Herbst 2014 für neu zugelassene Transporter vorgeschrieben – im Mercedes-Benz Sprinter gehört ESP bereits seit  2002 zum Serienumfang.


Weitere Informationen: Mercedes-Benz Trucks

(© Fotos: Daimler AG)

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