Kramer und John Deere vor Kooperation

"Grüne Linie" von Kramer bald bei John Deere?

München, 06.07.2017 - Die Kramer-Werke GmbH und die John Deere GmbH & Co. KG haben sich nach Angaben der Wacker Neuson Group, auf eine strategische Allianz geeinigt, die den Vertrieb von Kompaktmaschinen unter der Marke Kramer für die Landwirtschaft betrifft. Ziel der Vereinbarung sei eine langfristige Partnerschaft zwischen beiden Unternehmen. Die Kooperation stehe unter dem Vorbehalt einer kartellrechtlichen Freigabe.


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Kramer KT276 aus der "grünen Linie" soll in Zukunft auch von John Deere vertrieben werden
Kramer KT276 aus der "grünen Linie" soll in Zukunft auch von John Deere vertrieben werden

Langfristige Kooperation beim Vertrieb für die Landwirtschaft

Die zwischen der Kramer-Werke GmbH, Pfullendorf („Kramer“) und der John Deere GmbH & Co. KG, Mannheim („John Deere“) getroffene Vereinbarung betreffe den Vertrieb von Kompaktmaschinen der Marke Kramer (sog. „grüne Linie“) für die Landwirtschaft, so das Unternehmen. Diese Produktreihe wird am Standort von Kramer in Pfullendorf entwickelt und gefertigt und umfasst kompakte, allradgelenkte Radlader (9 Modelle), Teleradlader (4 Modelle) und Teleskoplader (9 Modelle) der Marke Kramer. Das Sortiment umfasst zudem eine große Auswahl an Anbaugeräten, Zubehör und Ersatzteilen.

John Deere biete keine vergleichbaren Maschinen an und werde seinem leistungsfähigen, unabhängigen Händlernetz daher – zunächst in Europa, später auch in den GUS-Staaten, in Nordafrika und im Mittleren Osten – Kramer für derartige landwirtschaftliche Kompaktmaschinen als bevorzugten Lieferanten empfehlen. Beide Partner sehen nach eigenen Angaben große Vorteile und Synergien darin, den wachsenden Markt für Material Handling-Produkte in der Landwirtschaft zu bedienen.

„Mit John Deere gewinnen wir den Weltmarktführer in der Landwirtschaft als strategischen Allianzpartner, der uns in unserer geplanten Expansion unterstützt. Die neu geschaffene Win-Win-Beziehung mit John Deere wird es Kramer erlauben, seine Marktposition in der Landwirtschaft noch schneller auszubauen,“ erklärt Cem Peksaglam, CEO der Wacker Neuson SE und ergänzt: „Mit den zusätzlichen Aufträgen wird sich das Wachstum von Kramer beschleunigen, insbesondere in den Märkten, in denen John Deere starke Marktpositionen innehat.“

 „Die exklusive Partnerschaft mit Kramer als einen der führenden Hersteller für kompakte Radlader und Teleskoplader in Europa ist für uns strategisch von großer Bedeutung. Wir sind uns sicher, dass wir unseren Vertriebspartnern in der Landwirtschaft damit Zugang zu einer attraktiven Ergänzung zu unserer eigenen Produktpalette bieten können. Die Kramer Lader passen ideal zu unserem Anspruch für fortschrittliche Technik und höchste Qualität“, erläutert Markwart von Pentz, President von John Deere und zuständig für den Bereich Agriculture and Turf Division – Europe, CIS, Asia, Africa and Global Tractor Platform.

Laut Wacker Neuson beabsichtigt John Deere zur Festigung dieser langfristigen, strategischen Kooperation eine Beteiligung an der Kramer-Werke GmbH zu erwerben.

Beide Unternehmen beabsichtigen gemeinsam die Kramer Maschinen für die Landwirtschaft erfolgreich über das unabhängige Händlernetz von John Deere zu vermarkten.

Die Kooperation steht laut Unternehmen unter dem Vorbehalt einer kartellrechtlichen Freigabe.

Weitere Informationen: Wacker Neuson Group Website | © Fotos: Wacker Neuson Group


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