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Zurow - Heidelberg Materials Mineralik hat am Standort Zurow in Mecklenburg-Vorpommern seinen Produktionsprozess vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt. Möglich wird dies durch den vollständigen Bezug regenerativ erzeugten Stroms sowie den Einsatz von zwei neuen vollelektrischen Radladern. Mit der Elektrifizierung der mobilen Baumaschinen schließt das Werk eine der letzten wesentlichen CO₂-Emissionsquellen seines Produktionsprozesses. Ergänzt wird das Energiekonzept am Standort perspektivisch durch eine bereits installierte, schwimmende Photovoltaikanlage. Bauforum24 Artikel (20.03.2026): Heidelberg Materials: Kaimauer-Sanierung Heidelberg Materials Mineralik hat am Standort Zurow in Mecklenburg-Vorpommern seinen Produktionsprozess vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt. Damit basiert die Energieversorgung bereits heute vollständig auf erneuerbaren Quellen – bislang jedoch über extern bezogenen Strom. Zugleich schafft der Standort die Voraussetzungen, einen wachsenden Anteil künftig auch selbst zu erzeugen. Die schwimmende Photovoltaikanlage mit 2,6 MWp auf einer Fläche von rund 1,5 Hektar wurde auf einem durch den Abbau entstandenen See installiert und kommt ohne zusätzliche Flächennutzung aus. Zwei vollelektrische Radlader für das Werk Zurow Bislang blieb bei den Bestrebungen für einen nachhaltigen Betrieb ein Bereich unberücksichtigt: die ausschließlich dieselbetriebenen Radlader. „Für die Produktion im Werk Zurow wollten wir bewusst neue Wege gehen. In Abstimmung mit der Firma LiuGong wurde bereits vergangenes Jahr ein Praxistest organisiert“, erklärt Alexander Lücke, Leiter Produktion & Technik Nord, Heidelberg Materials Mineralik. Der vollelektrische Radlader des Typs LiuGong 870HE zeigte dabei vielversprechendes Potenzial für den Einsatz in der Verladung im Kieswerk. Die 24,6 Tonnen schwere Maschine mit einer Batteriekapazität von 423 kWh und zwei Elektromotoren à 160 kW überzeugte insbesondere in typischen Ladezyklen. Komfort, Sichtverhältnisse und Geräuschpegel wurden von den Maschinenführern ebenfalls positiv bewertet. Der vollelektrische Radlader des Typs LiuGong 870HE zeigte bereits bei Tests im letzten Jahr vielversprechendes Potenzial für den Einsatz in der Verladung im Kieswerk. Daher „kommen aktuell für den durchgängigen Betrieb zwei Maschinen zum Einsatz. Als Grundlage wurde eine Ladeinfrastruktur mit 150 kW Ladeleistung installiert“, so Lennart Wentker, Leiter Produktion und Technik, Heidelberg Materials Mineralik. In der Praxis zeigt sich: Die elektrischen Radlader zeigen in Leistung und Bedienung ein Niveau vergleichbar mit konventionellen 23-Tonnen-Dieselmaschinen und erreichen eine ähnliche Umschlagleistung je Stunde - bis zu 2.500 Tonnen Sand und Kies werden am Standort täglich verladen. Auch wirtschaftliche Aspekte gewinnen an Bedeutung, denn angesichts steigender Energiekosten wird die Eigenversorgung mit Strom zunehmend relevanter. Die schwimmende Photovoltaikanlage mit 2,6 MWp auf einer Fläche von rund 1,5 Hektar wurde auf einem durch den Abbau entstandenen See installiert Letzter Baustein: Elektrische Radlader Die Einführung vollelektrischer Radlader ist der letzte große Schritt auf dem Weg zu einer nahezu vollständig CO₂-neutralen Produktion von Sand und Kies am Standort Zurow. Entsprechend hoch ist die strategische Bedeutung des Projekts. Innerhalb der Unternehmensgruppe übernimmt der Standort damit eine Vorreiterrolle. Auch im internationalen Vergleich hat das Projekt Modellcharakter. Ziel ist es, die gewonnenen Erfahrungen perspektivisch auf weitere Standorte zu übertragen. Kontinuierliche Verbesserung als Teil der Strategie Neben Zertifikaten für Qualitäts-, Umwelt- und Energiemanagement verfügt der Standort Zurow über eine CSC-Zertifizierung (Concrete Sustainability Council) in Gold – ein international anerkanntes Gütesiegel für nachhaltige Baustoffproduktion. Alle Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie von Heidelberg Materials und zeigen, wie Prozesse kontinuierlich verbessert und Effizienzpotenziale systematisch erschlossen werden. Der Einsatz neuer Technologien und die stetige Verbesserung von Kennzahlen sind dabei zentrale Bausteine. Die elektrischen Radlader zeigen in Leistung und Bedienung ein Niveau vergleichbar mit konventionellen 23-Tonnen-Dieselmaschinen Auch für den Transport vom Werk zum Kunden verfügt Heidelberg Materials Mineralik über umfangreiche Erfahrung mit alternativen Kraftstoffen wie HVO 100. Auf Kundenwunsch können logistische Lösungen angeboten werden, welche die CO₂-Emissionen beim Transport zur Baustelle um bis zu 90 % gegenüber herkömmlichen Diesel-Lkw reduzieren. HVO ist ein flüssiger erneuerbarer Kraftstoff, der auf Basis von ölhaltiger Biomasse hergestellt und zu den paraffinischen Dieselkraftstoffen gezählt wird. Die Abkürzung HVO bedeutet Hydrotreated Vegetable Oils („mit Wasserstoff behandelte Pflanzenöle“) *. *Bundesministerium für Verkehr Weitere Informationen: Heidelberg Materials | © Fotos: Heidelberg Materials | Sebastian Engels
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Heidelberg Materials Mineralik
ein Thema erstellte Bauforum24 in News aus der Baumaschinen Industrie
Zurow - Heidelberg Materials Mineralik hat am Standort Zurow in Mecklenburg-Vorpommern seinen Produktionsprozess vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt. Möglich wird dies durch den vollständigen Bezug regenerativ erzeugten Stroms sowie den Einsatz von zwei neuen vollelektrischen Radladern. Mit der Elektrifizierung der mobilen Baumaschinen schließt das Werk eine der letzten wesentlichen CO₂-Emissionsquellen seines Produktionsprozesses. Ergänzt wird das Energiekonzept am Standort perspektivisch durch eine bereits installierte, schwimmende Photovoltaikanlage. Bauforum24 Artikel (20.03.2026): Heidelberg Materials: Kaimauer-Sanierung Heidelberg Materials Mineralik hat am Standort Zurow in Mecklenburg-Vorpommern seinen Produktionsprozess vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt. Hier geht's zum vollständigen Beitrag-
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Nenzing (Österreich) - Seit August 2024 hat das Liebherr-Werk im österreichischen Nenzing auf HVO-Betankung der produzierten Geräte umgestellt. Der große Vorteil ist, dass die Nutzung als Treibstoff anstelle von fossilem Diesel weitgehend CO2-neutral ist. Damit leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag, um den weltweiten Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren. Auch in der Lieferkette des Werkes wird der HVO-Kraftstoff jetzt eingesetzt. Bauforum24 Artikel (20.08.2024): Liebherr Seilbagger HS 8130.1 mit Fräse Alle Neugeräte der Liebherr-Werk Nenzing GmbH werden bei der Inbetriebnahme mit HVO betankt. HVO ist ein synthetisch hergestellter Kraftstoff, der hauptsächlich aus pflanzlichen und tierischen Öl- und Fettabfällen der Lebensmittelindustrie gewonnen wird. Diese werden unter Zugabe von Wasserstoff in Kohlenwasserstoffe umgewandelt. HVO steht dabei als Abkürzung für Hydrogenated Vegetable Oils. Der von Liebherr in Nenzing verwendete HVO-Kraftstoff der Firma Neste gehört zu den hochwertigsten auf dem Markt und ist frei von Palmöl. Im Vergleich zu herkömmlichem Diesel und anderen fossilen Kraftstoffen verursacht HVO bei der Verbrennung bis zu 90 Prozent weniger CO2-Emissionen im Betrieb. Der Maschinenaufkleber weist auf die HVO-Betankung hin. Durch den Einsatz von HVO bei den Geräten am Liebherr-Standort in Nenzing können jährlich 300.000 Liter Diesel eingespart und die Emissionen um 810 Tonnen CO2 reduziert werden. Dies entspricht einer Verringerung der direkten CO2-Emissionen im Werk um 20 Prozent. Da HVO mit fossilem Dieselkraftstoff in jedem Verhältnis gemischt und mit konventionellen Verbrennungsmotoren verwendet werden kann, lassen sich die meisten Liebherr-Maschinen im weltweiten Flottenbestand sofort und effektiv mit HVO betreiben. Die CO2-Einsparung reduziert sich entsprechend dem HVO-Anteil in der Kraftstoffmischung. HVO in der Logistik Seit Anfang August 2024 führt auch ein namhaftes Vorarlberger Transportunternehmen alle Transporte für die Liebherr-Werk Nenzing GmbH mit Lkws durch, die mit HVO betrieben werden. Dank dieser Zusammenarbeit reduziert der Standort den CO2-Fußabdruck erheblich und verbessert die ökologischen Standards in der Lieferkette. Durch diese Umstellung können 23 Prozent der Transportemissionen und 3.500 Tonnen CO2 eingespart werden. Weitere Informationen: Liebherr-Werk Nenzing | © Fotos: Liebherr
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Liebherr-Werk Nenzing - HVO-Kraftstoff
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Nenzing (Österreich) - Seit August 2024 hat das Liebherr-Werk im österreichischen Nenzing auf HVO-Betankung der produzierten Geräte umgestellt. Der große Vorteil ist, dass die Nutzung als Treibstoff anstelle von fossilem Diesel weitgehend CO2-neutral ist. Damit leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag, um den weltweiten Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren. Auch in der Lieferkette des Werkes wird der HVO-Kraftstoff jetzt eingesetzt. Bauforum24 Artikel (20.08.2024): Liebherr Seilbagger HS 8130.1 mit Fräse Alle Neugeräte der Liebherr-Werk Nenzing GmbH werden bei der Inbetriebnahme mit HVO betankt. Hier geht's zum vollständigen Beitrag-
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