Förderpreis für GRIFAsoftstep

Ernst Wagener Hydraulikteile GmbH

Hattingen, 21.02.2019 - Gestern Abend, am 20.02.2019, wurde in Willingen zum 7. Mal der Förderpreis des VDBUM, Verband der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik e.V., verliehen. In der Kategorie „Innovationen aus der Praxis“ ging der 1. Platz an die Ernst Wagener Hydraulikteile GmbH in Hattingen, für ihr Produkt „GRIFAsoftstep“. Die Leiter für große mobile Maschinen hilft mit ausgeklügelter Technik, akute Verletzungen und Dauerbelastungen beim Auf-  und Absteigen zu vermeiden.


Bauforum24 TV Video (21.02.2019): VDBUM Seminar 2019 - Eröffnungsrede


WA_VDBUM19_Presse-0769 (1920).jpgSieger Foto des Förderpreises des VDBUM
v. li. n. re.: Dirk Bennje, Prof. Jan Scholten (Vorstandsmitglieder VDBUM), Jan Wagener (Geschäftsführer Ernst Wagener Hydraulikteile GmbH), Peter Guttenberger (1. Vorsitzender, VDBUM).

„Ich freue mich sehr über diese Anerkennung für ein wirklich tolles Produkt!“, sagt Jan Wagener, Geschäftsführer der Ernst Wagener Hydraulikteile GmbH. Und auch der Erfinder des GRIFAsoftstep, Daniel Griener, äußert sich mit den Worten: „Klasse! Ein deutliches Lob für diese wichtige Innovation und eine schöne Bestätigung unserer Partnerschaft mit der Firma Wagener.“

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Ergonomisch optimiertes Zugangssystem für große mobile Maschinen.

Ingenieur Daniel Griener, 80 kg Körpergewicht, sprang von der untersten Stufe einer Fahrzeugleiter ab, und die darunter stehende Waage zeigte 450 kg an. Dieses Erlebnis auf einer Messe war der Auslöser, um sich der Problematik anzunehmen und hat den Erfinder seitdem nicht mehr losgelassen. Welche  großen Kräfte auf den Körper und damit auf die Bänder, Gelenke usw. wirken, wenn man nur von der untersten Stufe springt, das macht sich im Arbeitsalltag kaum jemand bewusst. Dazu kommt neben der Dauerbelastung die Gefahr sich akut zu verletzen - mit Bänderdehnungen und –rissen oder Knochenbrüchen.

Die Berufsgenossenschaften empfehlen deshalb das langsame und rückwärtige Absteigen. Wer aber hält sich im Alltag daran? Kaum ein Maschinenbediener macht das. Dazu kommen weitere Probleme der Hersteller. Die Maschinen werden immer größer und haben eine größere Bodenfreiheit. Damit ist nicht nur der Abstieg unbequem, es wird auch der Einstieg immer unkomfortabler. Deshalb werden ergonomisch optimierte Zugangssysteme wie GRIFAsoftstep, z. B. von der BG-Bau mit 50 % gefördert.

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GRIFAsoftstep ist ein autarkes System. Es funktioniert ohne jegliche Energiequelle. Es ist keine Versorgung mit Luft, Elektrik oder Hydraulik nötig.  Beim Absteigen von der Maschine gleitet die letzte Stufe durch die „step-down Automatik“ mit dem Anwender herab und bringt ihn ganz sanft nahe an den Boden. Ein Herunterspringen ist unnötig. Beim nächsten Einstieg ist der Abstand zum Boden durch die herausgefahrene Stufe viel geringer als üblich und somit sehr komfortabel. Während der Anwender aufsteigt, fährt die unterste Stufe hinter ihm wieder hoch und die Bodenfreiheit der Maschine bleibt erhalten.

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GRIFAsoftstep wird mit nur vier Schrauben, wie die Originalleiter am Fahrzeug, montiert. Die dauerhafte Lackierung hält den gröbsten Schmutzattacken stand. Die Geschwindigkeit, mit der sich die Stufe absenkt, lässt sich auf das Körpergewicht des Bedieners im Bereich von 60 – 180 kg einstellen. Im alltäglichen Gebrauch muss der Bediener nichts weiter beachten, um GRIFAsoftstep zu nutzen.

GRIFAsoftstep kann überall eingesetzt werden, wo Höhen überwunden werden müssen und gleichzeitig Bodenfreiheit benötigt wird. Überall, wo Sicherheit und Komfort eine Rolle spielen, ist GRIFAsoftstep die Lösung. Ein Mitarbeiter, der wegen Unfall  ausfällt, ist nicht nur viel teurer, sondern gerade bei vermeidbaren Unfällen im höchsten Maße zu bedauern.

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Den Alleinvertrieb für GRIFAsoftstep hat die Ernst Wagener Hydraulikteile GmbH in Hattingen übernommen. So kann sich der Hersteller, die Griener Fahrzeugtechnik, voll auf die Produktion konzentrieren.

 

Weitere Informationen: Ernst Wagener Hydraulikteile GmbH | © Fotos: Ernst Wagener Hydraulikteile GmbH


Komische Regelung..... Der Preis gehört doch normalerweise dem Erfinder und nicht dem Verkäufer, oder ???

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