SANDVIK auf der steinexpo 2017

Das Flaggschiff und die Weltneuheit

Stockholm (Schweden), August 2017 - Produktneuheiten aus dem Portfolio von Sandvik in den Segmenten Bohr-, Mobil- und Stationärtechnik sowie aus dem Bereich Verschleißschutz und Siebmedien werden auf der 10. steinexpo in speziell definierten Bereichen der insgesamt 1400 m² großen Sandvik-Ausstellungsfläche präsentiert.


Bauforum24 Artikel (12.05.2017): Sandvik LH621 Tunnellader - Steinsalzabbau mit Bergbaumaschinen


Als Weltneuheit ist die Vorstellung eines brandneuen Vertreters der Sandvik Ranger-Serie angekündigt.
Als Weltneuheit ist die Vorstellung eines brandneuen Vertreters der Sandvik Ranger-Serie angekündigt

Als eine absolute Weltneuheit geht mit der steinexpo ein brandneues Mitglied der Sandvik Ranger-Serie an den Start. Die als Prelaunch ausgewiesene Präsentation ist etwas ganz Besonderes, denn genaugenommen wird das Gerät erst sieben Tage nach der steinexpo in Finnland vor Händlern erstmals öffentlich gezeigt und vorgeführt. Im Vorfeld dieser exklusiven Vorschau bedeckt der Mantel des Schweigens selbst noch die Typenbezeichnung.

Bekannt wurde allerdings bereits, dass der Arbeitsradius der Maschine einen Bereich von 290 Grad abdecken soll. Besonders stolz sind die Entwickler zudem auf die neu konzipierte Kabine dieses mit Industrie 4.0-Andockstellen versehenen Bohrgerätes. Die technischen Besonderheiten des neuen Rangers werden Interessenten auf der steinexpo päsentiert.

Das Flaggschiff und die Weltneuheit

Sandvik Bohrgerät Pantera DP1500i
Das Bohrgerät Pantera DP1500i gilt als Flaggschiff der Sandvik-Bohrgeräte-Reihe in Deutschland

Unbestritten gilt das Bohrgerät Pantera DP1500i als das Flaggschiff der Sandvik-Bohrgeräte-Reihe in Deutschland. In zahlreichen deutschen Steinbrüchen seit Jahrzenten zuhause, wurde die einstmals in Deutschland entwickelte Maschine sukzessive weiter verbessert und mit einem sparsamen Betriebsmittel- und Kraftstoffverbrauch dank Motorisierung und Hydraulikauslegung nach Stand der Technik an moderne Nutzeranforderungen angepasst.

Neuer Sekundärbrecher

Sandvik CS550 Steilkegelbrecher
Sandvik CS550 Steilkegelbrecher

Neuester Vertreter der CH/S 500er Serie des Herstellers ist der Sandvik CS550 Steilkegelbrecher. Er wurde als leistungsstarker Sekundärbrecher für Anwendungen im Kapazitätsbereich von 250 bis 750 t/h konzipiert. Beim Einbau der Brechwerkzeuge wurde völlig auf Vergußmasse verzichtet und ist mit modernen Automatisierungsfunktionen ausgestattet. Durch ergonomische Verbesserungen sollen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sicherer und zeitsparender sein. Als jüngster Kegelbrecher der 500er Brecher-Reihe ergänzt der Sandvik CS550 die Modelle Sandvik CH550 und Sandvik CH540.

Die Hochleistungsmaschine für Sekundär-Brechstufen wurde speziell für Einsätze in Werken der Gesteinsindustrie konzipiert. Laut Hersteller punktet der Sandvik CS550 mit seinem Einzugsverhalten und erzielt im Klassenvergleich einen um 25 % höheren Zerkleinerungsgrad in dieser Brechstufe. Zu verdanken sei das Zerkleinerungsverhältnis bei hohem Durchsatz und hervorragender Kornqualität einer eigens entwickelten neuartigen Brechraum-Geometrie, so der Hersteller. Damit soll der CS550 nachhaltig die Tertiärstufe entlasten.

Im Ergebnis soll die Materialkreislaufbelastung der Prozessstufe um bis zu 50 % reduziert werden können. Zum Vorteil einer großen Aufgabeöffnung, angepasst an Backenbrecher der Primärstufe, gesellt sich beim Sandvik CS550 ein breites Spektrum an Spaltweiten und einstellbaren Brechhüben. Laut Hersteller resultiert daraus eine extreme Flexibilität, die den Sandvik CS550 für eine Vielzahl von Anforderungen prädestinieren soll.

Die von Sandvik selbst entwickelte Brechersteuerung, die jüngst als Standard für die Sandvik-Brecher der 500er Reihe eingeführt wurde, soll den Betrieb optimieren, den Brecher an unterschiedliche Aufgabebedingungen anpassen und ebenfalls eine Fernüberwachung erlauben. Schutz gegen Überlastung gewährt das so genannte Hydroset-System. Es regelt automatisch die Stellung der Hauptwelle und lässt nicht brechfähiges Material bedarfsweise passieren.

 

Verschleißschutz und Siebmedien

Sandvik WX6500 Siebmedium
Sandvik WX6500 Siebmedium

Eine Kombination von Vorteilen verschiedener Siebmedien repräsentieren die neu entwickelten Sandvik-Siebmedien, für die stellvertretend das brandneue Produkt Sandvik WX6500 steht, welches erstmals der Fachöffentlichkeit vorgestellt wird. Es soll die Siebgenauigkeit eines Drahtgewebes für Trennschnitte von 2 bis 32 mm Korngröße mit allen Vorteilen eines Gummisiebbelages vereinen. Neben einer, laut Hersteller, bis zu zehnfach höheren Haltbarkeit gegenüber herkömmlichen Drahtgeweben sollen Anwender die besonders unkomplizierte Handhabung der leichten und flexiblen Siebmedien zu schätzen wissen.

Laut Hersteller ist das Siebmedium Sandvik WX6500 im Punkt Produktqualität einem Drahtgewebe absolut ebenbürtig, soll aber weitere positive Eigenschaften mitbringen, die Drahtsiebe laut Hersteller, nicht vorzuweisen haben. Beispielsweise soll der Nutzwert deutlich erhöht werden, indem der neuartige Siebbelag Steckkorn reduziert und Materialanhaftungen vermindert. Der laut Hersteller, verschleißresistente Siebbelag soll die Erzeugung eines konstanten Qualitätsproduktes über die gesamte Einsatzzeit hinweg gewährleisten.

Das soll die Produktionssicherheit erhöhen und wegen der langen Lebensdauer des speziellen Siebbelags sollen sich noch dazu die Wechselintervalle und die Produktionsstillstände deutlich reduzieren. Siebkontrollen beschränken sich auf deutlich größere Intervalle. Ist ein Wechsel fällig, soll dieser bedeutend schneller und – wegen der Flexibilität der Siebmedien – unkomplizierter als bei Drahtsiebbelägen vorgenommen werden können.

 

Mobile Aufbereitung

Sandvik QJ341+ raupenmobile Backenbrecheranlage mit Doppeldeckvorsieb
Sandvik QJ341+ raupenmobile Backenbrecheranlage mit Doppeldeckvorsieb

Das Segment der mobilen Aufbereitung wird durch die neue raupenmobile Backenbrecheranlage QJ341+ repräsentiert. Das neue Brechermodell mit dem Plus verfügt serienmäßig über ein Doppeldeckvorsieb und erweitert somit die Leistungsfähigkeit des Sandvik-Bestsellers unter den mobilen Backenbrechern mit der Typenbezeichnung QJ341.

Durch die intensive und damit besonders gründliche Vorabsiebung großer Feinstoffmengen empfiehlt sich der QJ341+ gegenüber dem Standardmodell besonders für Einsätze im Naturstein. Laut Hersteller belegen Testergebnisse eine Steigerung der Produktivität des Brechprozesses von bis zu 38 % bei bestimmten Anwendungen. Zudem soll die effektive Feinstoffabtrennung vor dem Brechprozess den Verschleiß in der Brechkammer vermindern.

Auf Interesse dürfte außerdem der ebenfalls für die Plus-Anlage neu entwickelte Teleskopförderer für die Feinfraktion treffen, der für einen störungsfreien Austrag der größeren Vorsiebmaterialmengen sorgen soll. Um Betreibern die Möglichkeit zu eröffnen, die Vorabsiebung entweder komplett oder einfach gesiebt auf den Hauptförderer oder den Feingutförderer zu leiten, kann die integrierte, steil gestellte Drei-Wege-Wechselschurre in drei Stellungen gebracht werden, ohne dass Siebbeläge entnommen werden müssen.

Analog zum Standardmodell verfügt der QJ341+ zudem über Features wie die hydraulische Spalteinstellung, eine reversierbare Brechbacke und einen Hydraulikantrieb zum Starten unter Last sowie eine Sandvik SPS-Steuerung inklusive Steuerungsbildschirm. Schrägachsen- und Radialkolbenmotoren sollen die Hydraulikströmungsgeschwindigkeiten verringern, den Kraftstoffverbrauch senken und die Haltbarkeit der 50-t-Anlage mit Durchsätzen bis zu 400 t/h verbessern.

Sandvik ist auf der steinexpo 2017 am Stand C38 zu finden

Weitere Informationen: SANDVIK Website | © Fotos: SANDVIK


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