BAU 2017: Top Angebote für Handwerker

Viel Neues für Architekten und Handwerker

München, 16.01.2017 - Treffpunkt Handwerk – unter diesem Motto bündelt die BAU, Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme, seit Jahren ihre spezifischen Angebote für Handwerker. Auch 2017 sollen Handwerker aus allen Gewerken und Branchen wieder auf ihre Kosten kommen. Heute startet die BAU 2017 mit 2.120 Ausstellern auf 185.000 m² auf dem Gelände der Messe München.


Bauforum24 Artikel (09.04.2016): bauma 2016 - Infos zur Baumaschinenmesse in München


handwerker-stammtisch.jpgAktuelle Themen aus dem Berufsalltag werden am Handwerker-Stammtisch der BAU diskutiert

Stammtisch soll Architekten und Handwerker zusammen bringen
Architekten und Handwerker diskutieren auch auf der BAU 2017 wieder am Stammtisch auf dem Stand des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB) im Eingang Ost. Die Konradin Mediengruppe und der ZDB haben spannende Themen und hochkarätig besetzte Diskussionsrunden zusammengestellt:

  •  „Dämmen nach Fahrplan“ - Mit den möglichen Folgen der hohen Luftdichtheit moderner Gebäude und unzureichender Lüftung werden sich Verbandsvertreter, Handwerker und Planer am 17. Januar auseinandersetzen.
  •  „Bauen 2017 - ist Qualität unbezahlbar geworden?“ – das ist das Thema am Mittwoch, 18. Januar. Wie kann man es als Handwerksunternehmen auch heute noch schaffen, qualitativ hochwertige Bauten abzuliefern, ohne gleich Konkurs anmelden zu müssen?
  •  „BIM ist nicht Simsalabim?!“ - BIM ist in aller Munde und wird gerne als Allheilmittel für die Prozesse am Bau gesehen. Welchen Einfluss aber hat BIM auf Ausschreibungsprozesse und können wirklich alle am Bau Beteiligten davon profitieren? Darüber werden Experten am 19. Januar diskutieren.
  • „Integration - Lösung für die Nachwuchsprobleme am Bau?“ Nachwuchs für die Baubranche ist schwer zu finden. Wie Integration funktionieren kann, welche Fragestellungen und Probleme auftreten können und was in der Praxis zu beachten ist, zeigen wir am Freitag, 20. Januar, an erfolgreichen Beispielen.

Nationalteam trainiert für World Skills
Auf das Trainingscamp des Nationalteams des Deutschen Baugewerbes dürfen sich die Besucher der BAU schon jetzt freuen. Die besten Nachwuchshandwerker demonstrieren ihr Können in verschiedenen Disziplinen und trainieren so für die kommende Berufsweltmeisterschaft „World Skills“ in Abu Dhabi. Das Nationalteam besteht aus den besten deutschen Maurern, Fliesenlegern, Stuckateuren und Zimmerern. Die Teammitglieder qualifizieren sich über die Deutschen Meisterschaften bzw. über Contests. Auf der BAU 2017 wird ein vorläufiger WM-Kader trainieren.

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Handarbeit im Messetrubel: Auch 2017 wird das Nationalteam des Deutschen Baugewerbes wieder ein Trainingscamp auf der BAU aufschlagen

Die Teammitglieder üben die beim internationalen Berufswettbewerb geforderten Tätigkeiten ihres Gewerks. Die Maurer erstellen Wände mit unterschiedlichen Steinen und bilden dabei verschiedene Motive ab. Die Fliesenleger fliesen Wände und Böden mit anspruchsvollen Motiven. Die Stuckateure erstellen Trockenbaukonstruktionen u.a. mit Stuckelementen. Die Zimmerer bauen eine Holzkonstruktion mit Dachstuhl.

Das Nationalteam trainiert auf der BAU bereits zum dritten Mal. Schon in den Jahren 2013 und 2015 wurden in München die Grundsteine für spätere Weltmeistertitel gelegt. Fliesenlegermeister Björn Bohmfalk und Stuckateurmeister Andreas Schenk holten Gold bei WorldSkills 2013 in Leipzig, Zimmerer Simon Rehm wurde 2015 Weltmeister in Sao Paulo.
Organisiert wird das Handwerkercamp im Eingang Ost vom ZDB, Zentralverband des Deutschen Baugewerbes.

Forum Treffpunkt Handwerk
Im Forum Treffpunkt Handwerk in der Halle B0 geben Experten Tipps und Hilfestellungen für den Berufsalltag. Jeden Tag gibt es Referate und Diskussionsrunden zu einer Vielfalt von Themen. Im Einzelnen:

  • Montag: Nachhaltiges Bauen (in Zusammenarbeit mit dem Bauzentrum Poing)
  • Dienstag: Mehrgenerationenhaus (in Zusammenarbeit mit dem Bauzentrum Poing) / Wettbewerb „Auf IT gebaut – Bauberufe mit Zukunft“ / Azubimarketing für Unternehmen der Bauwirtschaft (in Zusammenarbeit mit dem RKW)
  • Mittwoch: Energieeffizienz (in Zusammenarbeit mit dem Bauzentrum Poing)
  • Donnerstag: Smart Building (in Zusammenarbeit mit dem Bauzentrum Poing)
  • Freitag: Marketing und Social Media für Handwerker (in Zusammenarbeit mit Konradin Medien) / Sicheres und gesundes Bauen (in Zusammenarbeit mit der BG Bau)
  • Samstag: Europaprojekte und Berichte aus der Praxis (in Zusammenarbeit mit der städtischen Fachschule für Bautechnik)
  • Die Basis der BAU ist das Bau- und Ausbauhandwerk
  • Auch wenn die BAU die Weltleitmesse für Architektur ist: Ihre Basis ist doch das Bau- und Ausbauhandwerk. Annähernd 40 Prozent der Besucher kommen aus dem Baugewerbe, vom Dachdecker bis zum Fliesenleger sind alle Branchen vertreten.

dachkonstruktionen.jpg
Dachkonstruktionen: auf der BAU zum Greifen nah

Begleitend zu den Präsentationen der Aussteller werden die Leitthemen der BAU 2017 (Intelligente Fassade – Digitales Planen, Bauen und Betreiben – Vernetzte Gebäude – Bauen und Wohnen 2020) in mehreren Sonderschauen thematisiert und veranschaulicht – aus verschiedenen Blickwinkeln und unter unterschiedlichen Aspekten. Die BAU arbeitet dabei mit renommierten Partnern zusammen. Hier eine Übersicht.

Bauen 2020: Von der Energieeffizienz zur Produkteffektivität
Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) nimmt mit ihrer Sonderschau das Leitthema Bauen und Wohnen 2020 auf. Im Fokus stehen die Themen Ganzheitlichkeit und Produkteffektivität. Durch die EU-Gebäuderichtlinie müssen Neubauten künftig als Fast-Nullenergiegebäude ausgeführt werden. Damit wird der Aspekt der Energieeffizienz über die gesamte Produktionskette auch für Hersteller zu einem relevanten Verkaufsargument. Aber auch weiterführende Nachhaltigkeitsaspekte rücken in den Mittelpunkt: Dauerhaftigkeit, Amortisationskosten, Recyclingfähigkeit, Komfortaspekte oder Wohngesundheit. Die Sonderschau zeigt, wie solche Kennwerte konsequent optimiert werden können.

Fraunhofer StadtLabor / Fraunhofer CityLaboratory
Gebäude, die ganz auf ihre Nutzer eingehen und gleichzeitig energieeffizient denken und nachhaltig arbeiten. Intelligente Fassaden, deren Eigenschaften das Raumklima positiv beeinflussen und die zugleich ein optimaler Energielieferant sind. Städte, die dank cleverer Recycling- und Aufbereitungsmethoden keinen Müll und kein Abwasser mehr produzieren, sondern den Stoffkreislauf schließen. Diese Zukunftsvisionen liegen auf der Sonderschau »StadtLabor« der Fraunhofer-Allianz Bau gar nicht mehr fern. 14 Fraunhofer-Institute zeigen hier ihre aktuelle Forschungs- und Entwicklungsarbeit für urbane Zentren und geben damit Antworten auf die Frage nach der Zukunft unserer Städte.

Generationengerecht Bauen 2.0 – Wohnungswirtschaft im Wandel
Unter dem Leitthema „Bauen und Wohnen 2020“ präsentiert die GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik® wieder eine Musterimmobilie zum Thema „Generationengerecht Bauen“. Die Sonderschau mit dem Titel „Wohnungswirtschaft im Wandel“ richtet sich insbesondere an die Immobilienwirtschaft. Die Grundidee: Mehr Komfort für alle Lebensphasen und jedes Lebensalter. Denn eine generationengerecht gestaltete Immobilie bietet nicht nur ein barrierearmes Wohnumfeld, sondern Komfort für alle Nutzer. Wie die aufwändige Präsentation mit vielen Produktlösungen zeigt, lässt sich dabei der Bedarf sowohl im Wohnungsbestand als auch im Neubau decken.

Quality follows function
Das Planen und Bauen von Gebäuden und Bauelementen wird immer komplexer und differenzierter. Einen Baustoff oder ein Bauelement für alle Einsatzzwecke gibt es nicht mehr, je nach Nutzung bestehen unterschiedliche Anforderungen. Auf der Sonderschau gibt das ift Rosenheim Empfehlungen für den Einsatz von Bauteilen, und zwar in Abhängigkeit vom Einsatzzweck und von den Bedürfnissen der Nutzer. Beispiele sind Schulen, Pflegeeinrichtungen, Verwaltungsbauten, Sicherheitsbauten, der Mietwohnungsbau und der gehobene Wohnungsbau. Im Mittelpunkt steht die Präsentation und Erklärung der „Anwendungsorientierten Bauqualität“ und deren Auswirkungen auf Sicherheit und Kosten.

Weitere Informationen: BAU 2017 Website | © Fotos: Messe München


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