peter.lustig.86

Wegebau mit Fräsen/Steinbrecher/Bodenfräse

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Guest

Das HEN Gerät ist völlig uninteressant. Das haben wir ( Maschinenabteilung eines Landesforstbetriebes ) schon getestet.  Keine Leistung , ein Weg von 3,5 Meter Breite = 3 Übergänge. Der Verschleiß an den Fräsmeißeln enorm, Der Boden wird total entmischt (Feinanteile kommen nach oben), der eingebaute Verdichter ist ein Witz, aber kein Verdichtungsgerät. Ganz schlechte Italienische Verarbeitung ! Das optimalste System zur Pflege von Schotterstraßen dürfte momentan von Stehr sein. Hier sind einige Wünsche von uns, ( Wie sieht Wegepflege der Zunft aus )  mit eingeflossen und wurde in Langzeitversuche getestet.  Mit dem am Traktor angebauten Knickschild mit  Aufreißern,  Plattenverdichter oder Gummiradwalze  bekommt man eine Leistung hin, die keine andere Maschine schafft. Alle Wegeprofile, auch die Erstellung eines Spitzgraben ist möglich. Am dritten Tag bei uns im Einsatz wurden über 8  KM am Tag erreicht. Da ist sogar noch mehr möglich, wenn man  einen weiteren Traktor nur zur Verdichten einsetzt. Bei den niedrigen Kosten / Lfd. Meter  die bei dieser Arbeitsweise entstehen,  wird es ermöglicht, eine Schotterstraße in kürzeren Abständen wieder herzurichten. Eine Auswertung dieser Arbeitsweise durch unsere Ökonomen ergab, dass  enorme Kosten durch die Werterhaltung des Wegenetzes in Zukunft eingespart werden können.

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Colin

Wir haben bereits mit Gutzwiler sprich Kirby und mit Wirtgen gearbeitet, diese sind bei uns verbreitet. Die Geräte sind hierzulande sehr geschätzt. Oft steinige Melorationen. Diese sind härtesten Einsätzen gewachsen und überzeugen in Verarbeitung als auch der Leistung.

 

Hier würde ich wenn dann am ehesten zu Wirtgen greiffen, da weisst Du was Du hast. Wie ich mir sagen lies, müssen die Artikel von PTH auch top sein.

Ansonsten wie BG110 geschrieben hat, nimmst ein Wirtgen WR da hast bestimmt keine Probleme. Alle die wirklich Leistung und ein Ergebnis wollen, greifen auf diese zurück. Gibt für mich nichts besseres.

 

Wie andere Leute hier auch schon erwähnten, mach keine halben Sachen, sondern wenn dann richtig.

Edited by Colin

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Ralf 730
vor 6 Minuten, Colin schrieb:

Wir haben bereits mit Gutzwiler sprich Kirby und mit Wirtgen gearbeitet, diese sind bei uns verbreitet. Die Geräte sind hierzulande sehr geschätzt. Oft steinige Melorationen. Diese sind härtesten Einsätzen gewachsen und überzeugen in Verarbeitung als auch der Leistung.

 

Hier würde ich wenn dann am ehesten zu Wirtgen greiffen, da weisst Du was Du hast. Wie ich mir sagen lies, müssen die Artikel von PTH auch top sein.

 

 

Wie andere Leute hier auch schon erwähnten, mach keine halben Sachen, sondern wenn dann richtig.

Da hast du ja die Top 3 alle benannt Colin. PTH ist  für Bodenklasse 6 aufwärts das richtige, halt ein richtiger Felsbrecher, die anderen eher 5 bis 6.

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Zeppi

Hallo pth ist top hat aber auch seine Grenzen ,wenn das Material naß ist oder zu viel feinanteil brauchst du viel Leistung und hast Verschleiß ohne Ende.Wir haben auch zwei Wirtgen Ws die sind bis auf Kleinigkeiten top die Firma amag (Merkt Mixed in Place)hat die fräsen modifiziert im Einsatz.Das Problem ist aber mit einem pth oder Kirby machst du aus 0/56  am Ende 0/16 mit der ws 250 kannst du aber kein0/100 brechen da es ein Bodenstabilisierer ist,das nächste Problem mit dem pth kommst du Max 10 bis 15 cm tief  die ws wiederum braucht einen erfahrenen Maschinisten wenn du nur 10cm ausfräsen willst sonst erschlägt dich der Graderfahrer.

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bg110
vor 9 Stunden, peter.lustig.86 schrieb:

Servus,

mur ist schon klar, dass es nicht einfach mit drüber fräsen und fertig getan ist! Ich bin selbst Bauingenieur, habe als Bauleiter in ner Tiefbaufirma gearbeitet und bin nun in ne Kommune gewechselt. Im Wege und Straßenbau kenne ich mich, denke ich, ganz gut aus! Und genau daher kommt auch meine Idee. Das Problem ist einfach, dass die Gemeinden immer weniger Kohle für Wegebau haben und der konventionelle Wegebau einfach zu teuer ist. Flächenkommunen mit teilweise 1200 km Wirtschaftswegen haben nicht das Geld um pro km 5-8000 € auszugeben. Genau da möchte ich ansetzen! Nach meinen Kalkulationen dürfte ein km Weg aufbereiten zw 1200 und 2500 liegen. Gräben räumem und Anlegen kann der Bauhof machen, denn merkt der Bauhof, dass er weiterhin was zutun hat und im nicht die Existenz genommen wird, stehen die auch anders dazu!

das Umhängen könnte ein Problem werden, aber bei 2 Gerätrn eventuell noch händelbar.

Kennt überhaupt jemand das Wegepflegegerät der HEN- AG? Ich habe das Gerät schon im Einsatz gesehen und mir hat das Prinzip gefallen.

 

 

na, du bist ja echt lustig... wie dein nickname schon sagt...

 

von ner baufirma in eine kommune. das kann man ja grundsätzlich mal sehen wie man will...

da sitzt du jetzt bestimmt im tiefbauamt und hast in deinem aufgabenbereich die feldwegeunterhaltung, stimmts? und weil deine kommune kein geld hat, wege ordentlich instand zu setzen, bist du jetzt so schlau und denkst, daß du die wegeunterhaltung als lohnunternehmer für deine kommune anbieten kannst... natürlich kannst du das nicht selbst machen, sondern deswegen willst du das auch mit einem 450-euro-jobber machen. einen schlepper zu kaufen und ne fräse dazu ist ja heute auch kein problem mehr, geld gibt's von den banken billig

 

nicht schlecht, der gedanke, aber hast du auch mal an die etablierten firmen, die in diesem bereich ihr auskommen verdienen, gedacht? da meinst du jetzt, mal so ganz nebenbei, in den markt drücken zu müssen, obwohl das verfahren, was du anbieten willst, eigentlich auch nicht funktioniert.

wenns dir neben deiner kommunalen beschäftigung her langweilig ist, dann pflaster doch einfach höfe, terassen und garageneinfahrten. mit deinem fachwissen hast du den ganzen galabau-fuzzis sicher eine menge voraus.  und lass die wegeunterhaltung einfach die machen, die das können und sich auch damit auskennen und die entsprechenden geräte haben.

ich hab nichts gegen neue marktteilnehmer. die sollten sich halt an gewisse Spielregeln halten. aber oft ists dann doch so, daß das preisniveau noch weiter nach unten geht und firmen, welche einen entsprechenden personalstamm und geräte- und fuhrpark vorhalten, zu den preisen der newcomer eigentlich gar nicht mehr arbeiten können. schon gar nicht, wenn das einer so im nebenerwerb anbieten möchte, so wie du jetzt beispielsweise.

als ich mich vor knapp 10 jahren selbstständig gemacht habe, bin ich nicht mit dumpingpreisen in den markt gegangen... da haben nur jede menge kontakte und dann halt auch eine absolut einwandfreie ausführung der arbeiten geholfen. und da gabs bei mir auch keine experimente, ich hab ganz klassisch mit einem grader angefangen. ich bin davon überzeugt, daß das voll schief gegangen wäre, wenn ich da auf so Ideen wie mit wegepflegegeräte usw. gesetzt hätte. das möchte hier niemand haben, damals schon nicht und heute immer noch nicht.

die forstverwaltungen und kommunen haben wenig geld. das ist ein alter hut. beim forst siehts ein bissl besser aus, da in den letzten jahren die förster vermehrt ein plus in ihren kassen hatten und das geld jetzt zur verfügung steht. und klar, wenn mehr holz geschlagen wird und gut verkauft wird, ist halt einfach auch mehr da. und trotzdem ists nicht üppig. aber mit vielen meiner auftraggeber fahren wir mittlerweile auf der schiene, daß ein weg nach dem anderen grundsätzlich instandgesetzt wird und danach eigentlich auch 2-3 jahre nicht mehr angerührt werden muß, weil die wasserableitung so lange problemlos funktioniert. die haben inzwischen alle erkannt daß es besser ist, einen weg mal richtig zu machen statts wie mit der gießkanne das geld über die gemarkung in die wege zu stecken und dann am ende des jahres doch keinen einzigen weg so richtig gemacht zu haben.

was ich persönlich noch viel wichtiger finde : auch das wenige geld, das meine auftraggeber haben, muß effizient eingesetzt werden. kleine Budgets dürfen nie dazu führen, daß die arbeiten nur halbherzig ausgeführt werden. wenig geld bedeutet dann eben weniger wege-meter, aber dafür trotzdem richtig.

 

und sorry, so geräte wie das hen-wegepflegegerät oder in der art, das ist für mich nur halbherzig.

ich bin mir ziemlich sicher, daß ich da in der kostenkalkulation mit meinem grader und meinem schlepper mit den anbau-plattenverdichtern ziemlich gut mithalten kann, was so die wegeunterhaltung betrifft...

 

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