Derix Gruppe baut Hallen aus Holz

Voll im Trend? Industriehallen aus Holz

Niederkrüchten, Juli 2017 - Der natürliche Baustoff Holz wird im Bereich des Industrie-Hallenbaus zunehmend populärer. Immer mehr Unternehmer überzeugen laut Derix die Materialeigenschaften und die Nachhaltigkeitsaspekte. Dank moderner Technologie und standardisierter Prozesse werde Holz heute als hochwertiger High-Tech Baustoff genutzt. Dabei seien Bauherren wie Architekten oftmals erstaunt, dass mit Holz tatsächlich auch wirtschaftlicher gebaut werden kann als mit den Substitutionswerkstoffen Stahl und Beton, so das Unternehmen.


Bauforum24 Artikel (24.07.2017): 5 Meter großes Hochhaus aus Holz


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Dieses Holztragwerk besteht aus einer Dreigelenkrahmenkonstruktion und wurde innerhalb von 4 Wochen realisiert. Foto: DERIX-Gruppe

Das Baumaterial Holz besticht laut Derix neben den flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten, die es durch große, stützenfreie Spannweiten bietet, vor allem durch seine hohe Tragfähigkeit bei geringem Eigengewicht und die kurzen Bau- und Montagezeiten. „Vergleicht man zum Beispiel Holz mit Beton, so stellt man fest, dass bei gleicher Tragkraft Holz nur 20% des Eigengewichts hat und somit auch nur 20% der Transportkosten verursacht. Dies ist vor allem im Bereich des Lager- und Logistikbaus ein wichtiges Argument, denn hier wird oftmals sehr eng kalkuliert,“ so Markus Derix, geschäftsführender Inhaber der DERIX-Gruppe. „Der hohe Vorfertigungsgrad, mit dem die Holzbauteile „just in time“ zur Baustelle geliefert werden, trägt dann zusätzlich dazu bei, Bau- und Montagezeiten kurz und die Kosten überschaubar zu halten,“ erklärt Markus Derix.

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Dieses Tragwerk besteht aus fast 200 Holzbauteilen mit einer Länge von bis zu 36 m und überspannt eine Hallenfläche von 18.000 m². Für dieses Tragwerk wurden rund 600 m³ Holz verbaut. Foto: DERIX-Gruppe

Während sich in der Vergangenheit Ressentiments gegen den Holzbau oft auf Ängste hinsichtlich vermeintlicher Brandgefahren gründeten, werde dieser Mythos nach Meinung des Unternehmens nun zunehmend widerlegt. Experten seien sich einig, dass das Brandrisiko bei einem Holzbau mitnichten größter ist als bei anderen Gebäuden. Dieser Erkenntnis folgend, ordnete die Landesregierung Baden-Württemberg bereits 2015 ihre Brandschutzverordnung neu und ließ mehrgeschossige Holzgebäude zu. Die anderen Bundesländer schließen sich hier mittlerweile an und aktualisieren ihre Verordnungen entsprechend.

Video: Bau eines Logistikhallen-Tragwerks aus Brettschichtholz

Die Tatsache, dass die Aspekte Nachhaltigkeit, Umweltverträglichkeit und Gesundheit immer stärker in den gesellschaftlichen Fokus rücken, macht laut Derix auch vor dem industriellen Bauen nicht halt. So werde schon längst nicht mehr nur im Wohnungsbau oder bei der Erstellung öffentlicher Gebäude auf umwelt- und ressourcenschonende Bauweise, nachhaltige Baustoffe und ein gutes Raumklima geachtet. „Holz ist einfach das Material der Wahl, wenn es darum geht, nachhaltig und ökologisch zu bauen“, meint Markus Derix. „Es ist der einzige Baustoff, der nachwächst – und der darüber hinaus auch noch aktiv das Klima schützt, denn Holz speichert ja CO2 und entzieht es somit langfristig der Atmosphäre,“ so der Experte. Letzten Endes sollen die Unternehmen davon direkt profitieren. Nach Ansicht der DERIX-Gruppe leisten die Unternehmen nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt und zur Gesunderhaltung ihrer Mitarbeiter, sondern könnten auch unter Beweis stellen, dass ihnen nachhaltiges Wirtschaften wirklich am Herzen liegt.

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Hier wurde ein neuer Produktionsstandort nach modernen Nachhaltigkeitsstandards konzipiert. Somit war klar, dass die Tragwerkkonstruktion aus Holz sein musste. Foto: Solarlux

Weitere Informationen: DERIX-Gruppe Website | © Fotos: DERIX-Gruppe / Solarlux


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