xxchrissixx

O&K MH Plus B 1997 Schaltpläne, etc

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schnädderle

Hallo MH4_5_Hans,

Pinbelegung fürs Tastenfeld und Display gibts meines Wissens nicht,da diese über die Leiterplatte gesteuert werden (Display über CAN Bus )

Im Schaltplan sind zwar Schnittstellen für Tastatursymbole und Display eingezeichnet,das sind aber nicht die Tastsignale aus der Tastatur zur Leiterplatte,sondern der geschaltete Ausgang aus der Leiterplatte raus.

Beim Austausch der Leiterplatte und des Grenzlastreglers gegen Neuteile müssen diese auf das Gerät programmiert sein,da sonst ausser Zündung an nicht viel passieren wird.

Die Bauteile müssen wissen,wo sie eingebaut sind und was geschaltet werden kann,d.h. Gerätetyp und Konfiguration muss ausgewählt und programmiert werden.

Wenn du jemand hast,der ein ähnliches Gerät hat (MH City bis MH6.5/Wassergekühlter Deutzmotor mit el. Drehzahlverstellung) und der dir leihweise sein Display/Leiterplatte/Tastaturfeld zu Testzwecken zur Verfügung stellt,kannst du einfach austauschen und testen,ohne programmieren und konfigurieren.

Die Sache hat aber ein Haken,sollte dein Kabelbaum ,ausser im PMS-System, irgendwo ein Defekt/Kurzschluss haben,raucht das geliehene Display ab und es gibt zwei,die ein Problem haben.

 

 

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MH4_5_Hans

Vielen Dank für  die Info,

durch einen Wasserschaden kann ich die Beleuchtung nicht mehr einschalten. Ich hätte versucht die Tastatur auf Fehler zu untersuchen, leider nicht Möglich ohne Schaltplan. Ich habe dann die Beleuchtung an den Steckern X106 und X107 aufgetrennt und auf normale Kippschalter gelegt. Soweit wieder alles in Ordnung. Beim einbauen der Zentralleletronik ist mir ein Fehler unterlaufen.  Durch die kurzen Kabel war nur ein eingeschränkte Sicht möglich und habe den X1 Stecker um 180 ° gedreht und um eine Reihe versetzt anstecken können ( der Verpolschutz ist bescheiden). Beim Anschliesen der Batterie begann der Bagger sofort zu Hupen. Da ich den Fehler aber nicht bemerkt habe, dachte ich zuerst die Elelktronik ist nun endgültig beleidigt und versuchte den Bagger zu starten. Der Anlaser lief aber der Motor springt nicht an. Stutzig wurde ich als der Fehlercode 40000 im Display auftauchte und ich bei Zündung Aus einen Zeitparameter verstellenkonnte (versehentlicht). Als ich den Fehler bemerkt habe, die Batterie abgeklemmt, den Stecker richtig angesteck, Baterie wieder angeklemmt und der Bagger lief wieder wie zuvor.

Am nächsten Tag hatte ich ein halbe Stunde Arbeit mit dem Bagger. Ich bilde mir nun ein, dass der Bagger beim Schwenken viel härter stehenbleibt aber dafür die Bremse vom Schwenken viel später (ca. 10 Sekunden) schiesst (Kontrolllampe). Gibt es Parameter die das Schwenken beeinfliesen bzw. gibt es eine Übersicht über alle Parameter und was sind Defaultwerte?

Wie kann man diese Parameter kontrollieren bzw. darauf zugreifen

MH4.5 Baujahr 2003

 

schöne Grüße

Hans

 

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MH4_5_Hans

Da ich noch ein Neuling bin und noch nicht  100% sicher mit dem Umgang dieses Mediums bin, habe ich dierekt  an schnädderle geschrieben und nicht über das Forum. Die Redaktion hat mich auf meine Fehler hingewiesen und mich gebeten hier weiter zu machen. Ich möchte mich für meinen Fehler entschuldigen und den Leseren das Verpasste nachreichen. Habe fast alles aus der Anwort kopiert, nur was wegen der Anonymisierung notwendig war wurde von mir entfernt. ich hoffe schnädderle ist mit meinen Vorgehen einverstanden (die Antwort enthält nur technische Informationen) und ist mir nicht böse, anderfalls nehem ich  demütig die Bestrafung an.

Antwort von schnädderle:

Hallo Johann,

meines Wissens nach kann man über einen Tastencode Zugang zur Tastatur erlangen,wo man prüfen kann,ob die Tastaturbefehle auch ausgeführt werden.

Maschineneinstellung übers Display geht definitiv nicht,da diese nicht im Display gespeichert sind,sondern in der PMS-Box.

Und hier ist der Zugang nur über den EDS-Tester.

Tester ist bei uns  noch vorhanden,die Software befindet sich auf der PMS-Box.

Übers  Display wird die Schwenkbremse gesteuert,d.h. beim anschwenken öffnet der Servodruck einen Druckschalter,die Schwenkbremse öffnet,Pume beginnt zu fördern  und die Drehbewegung beginnt.

Beim Beenden der Schwenkbewegung (Linker Joystick auf neutral) schliesst der Druckschalter, geht die Schwenkpumpe auf Nullförderung,durch die Drehbewegung angetriebener Schwenkmotor,der jetzt zur Pumpe wird und Öl fördert,bremst der Oberwagen hydraulisch über ein  Bremsventil ab und die Schwenkbremse bleibt solange offen,bis der Drehzahlsensor am Schwenkgetriebe Stillstand misst.

Dieser Sensor selbst oder seine el. Steckverbindung macht im Alter Probleme.

Was auch sein kann,dass das Magnetventil,das die Schwenkbremse ansteuert,Aussetzer hat.

Dieses Magnetventil befindet sich hinterm Fahrerhaus unter der Bodenplatte,dort ist ne Ventilverkettung,da gibts ein Ventil mit ner Notbetätigung (Knebel),dieser Knebel sollte ganz auf Anschlag rausgedreht sein (wenn Knebel reingedreht wird,wird das Ventil mechanisch betätigt und die Bremse ist offen,sobald die Maschine läuft).

An dem Ventil ist ein el. Anschluss-Stecker/Würfelstecker,der hat ne Leuchtdiode,wo man sieht,wann das Ventil angesteuert wird.

Das Ventil sollte nach Oberwagenstillstand sofort abgeschaltet werden/Kontrollleuchte im Display wird bewusst verzögert geschaltet,um bei rechts/links-Schwenkbewegung ein Flackern zu verhindern.

Ich vermute mal,dass die Steckverbindung vom Drehzahlsensor Schwenkgetriebe schadhaft ist oder der Sensor selbst.

Den besagten Druckschalter kann man auch prüfen,der sitzt unter der Kabine in der Kaskade....................hast du nen  el. Schaltplan?........wenn nicht,kann ich dir einen zukommen lassen.

Ich frage deshalb,in der Kaskade gibts drei gleiche Druckschalter,die Ansteuerung Last,Schwenken und Hammer/Schere erkennen,ich weiss jetzt aus dem Stehgreif jetzt nicht ,welcher der dreien,kann man aber über die auf dem Kabel aufgedruckte Zahl im E-Plan rausfinden...............

Gruss   schnädderle

 

mein Antwort:

 

Hallo schnädderle

Vielen Dank für die Zahlreiche Info. Ich habe zwischenzeitlich weiter geforscht.

1.       Schwenkbremse dauergeschlossen: Motor wird beim Ansteuern  anschwenken  belastet (Bremse geschlossen, Schwenkantrieb arbeitet gegen Bremse.

2.       Bremse in Automatik: Oberwagen schenkt normal, beim Abbremsen bleibt oberwagen schnell stehen  ohne Nachlauf.

3.       Brems auf dauerlüften  (freies Drehen): geht nicht, Oberwagen steht Fest.

 

Für mich hat es den Anschein als vorher ein Art By-Passventil das stillsetzen des Schwenkvorgang begleitet hat, bzw. ein Kurzschlußventil  den Vor und Rücklauf des Schwenkmotor berückt hat und so das frei Drehen ermöglicht hat.  Irgend so was muss es geben, denn wenn die Schwenkpumpe Nullförderung hat und der Oberwagen sich noch dreht dann würde sich am Ölmotor  doch extrem Drücke einstellen oder nicht? Irgendwo muss das Öl ausweichen können.

Für mich wäre wichtig  ob die Zentralelektronik so was steuert oder diese Funktionen rein mechanisch ausgeführt sind um die richtige Vorgehensweise zu machen.

 

 

Vielen Dank, Du bist eine große Hilfe.

 

Schöne Grüße

Hans

 

 

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schnädderle

Hallo Hans,
Zu 1. :Funktion korrekt
Zu 2. :Funktion inkorrekt==>weiches Abbremsen über die Sekundärventile an Schwenkpumpe wäre normal,Verdacht auf klemmenden Bremskolben von Schwenkpumpe (Bremse löst nicht beim schwenken und wird überdrückt).
Zu 3: Funktion inkorrekt,Bremse sollte dauernd gelöst sein==>Definitiv Bremskolben fest
Zuerst aber bitte prüfen,ob das Servoventil in der Verkettung arbeitet==>Würfelstecker Leuchtdiode,ob überhaupt am Ventil Strom ankommt,falls ja,den Knebel unten am Ventil ganz reindrehen auf Anschlag,dann prüfen ob bei leicht angehobener Ausrüstung der Oberwagen von Hand langsam bewegt werden kann,wenn ja,ist Magnetventil defekt,wenn nicht,klemmt der Bremskolben in der Schwenkbremse.
Das Problem ist folgendes:

In der Schwenkbremse befindet sich eine mehrlagige Lamellenbremse,d.h. im Wechsel Aussen und innenverzahnte Bremslamellen,die aussenverzahnten bleiben stehen und die innenverzahnten drehen mit dem Schwenkmotor mit.
Wenn die Bremse aktiviert/eingelegt wird,wird der Servodruck,der die Bremse gelöst hält, abgelassen und ein Federpaket drückt das Lamellenpaket zusammen.
Da jede Bremslamelle auf der Vorder-und Rückseite eine Reibfläche hat,entsteht eine relativ hohe Anzahl cm² Bremsfläche gesamt.
Diese Reibflächen nehmen mit der Zeit verschleisstechnisch ab und der Kolben muss weiter ausfahren um zu bremsen.
Wenn er zu weit rausfährt,kann es passieren dass er verkantet und der Servodruck es nicht schafft,den Kolben in die gelöste Stellung zu bringen.
Abhilfe wäre hier,Schwenkmotor abflanschen und auf Seite legen,die Bremse (ringsum kleine Inbusschrauben) auszubauen und unter einer Handhebelpresse zu zerlegen.
Einen reinen Freilauf hat das Schwenksystem ansich nicht,weil es damals aus Sicherheitsgründen gesetzlich verboten wurde.
Sollte er trotzdem hin und wieder sich ganz frei drehen ohne dass man durch gegensteuern abbremsen kann,ist es warscheinlich,dass der Steuerspiegel im Schwenkmotor abhebt==>Dann darf Maschine nicht in Einsatz genommen werden/Unfallgefahr!!
Bei einem intakten System kommt der Oberwagen selbsttätig nach ner viertel,spätestens ner halben Umdrehung zum stehen.
Die Zentralelektronik steuert ausschliesslich nur die Schwenkbremse,alles andere wird mech./hydr. geregelt.

Gruss Hans

Edited by schnädderle

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MH4_5_Hans

Hallo schnädderle

habe gestern mit Handy einen kurzen Film gedreht um die Ventile zu beobachten. Oberwagen anschwenken Ventil Schwenkbremse ist an.  Steuerhebel langsam in Neutalstellung Obwagen wird langsammer und bei quasi Stillstand schließt sofor die Bremse (Ventil  ist aus). Es schein als ob es keine Nachlaufzeit für Ventil Schwenkbremse Auf nicht mehr gibt und die Bremse zu früh schließt und die minimale Restbewegung von der Schwenkbremse eleminiert wird. Doe Folge hartes stehene bleiben am Ende der Drehbewegung. Muss noch mal freies Schwenken genau überprüfen ob Ventil Schwenkbrems AUF angesteurert glaube nicht, bin aber nicht sicher. Würde aber auf einen Fehler in der Software oder Parameter in der Zentralelektronik hinweisen.

Wie schon erwähnt,

Du bist eine große Hilfe für mich, um gezielt den Fehler zu finden.

P.S. den Stecker zum Inintiator (Schwenkantrieb) habe ich gefunden und war auch ein Stückweise vergammelt, aber mit dem Multimeter konnte die zur halbwegs plausible Spannungen messen, die korrekte Funktion des Initators muß ich erst mit einen Oszi nachmessen

 

Vielen Dank

Hans

   

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