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Geschrieben
On 4.6.2026 at 20:08, RH6Fahrer schrieb:

Alt heißt ja nicht gleich dass etwas schlecht ist. Meine Mitarbeiter sehen es wie ich. Lieber was altes als gar nichts. 

Schon öfters gesehen, dass einige in der Hoffnung auf neues Werkzeug das alte dann sehr rudimentär behandeln.

Genau so wie Schüppen, Abziehbretter etc. nach Beton - / Asphalteinbau nicht reinigen und der nächste kriegt einen Föhn wenn er damit arbeiten soll...

Erziehen ist schwierig - Die meisten wissen um ihren 'Wert' im Fachkräftemangel...

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Stunde, caterpillar91 schrieb:

...

Erziehen ist schwierig - Die meisten wissen um ihren 'Wert' im Fachkräftemangel...

Stimmt und das ist äußerst schade... so wie sich manche benehmen... wobei ne Schaufel, ne Spitzhake, Vorschalghammer, Teerkrücke / Teerverteiler, etc. noch harmlos ist...

Wir hatten es bei meinem ehem. Arbeitgeber, dass ein Tiefbau-Polier die Stihl-Kettensäge -die wohl nicht oder nur etwas zäh angesprungen ist- einfach mal weg / irgendwie in den Graben geschmissen hat, ins Auto gesprungen ist und beim nächsten Händler auf eigenen Faust ne Solo oder Dolmar geholt hat. 

Konsequenzen... keine... als der GF das Thema bei zuständigen Bauleiter abgesprochen hat -ist ja durchaus aufgefallen, als die Rechnung über den Tisch vom GF ging- kam ein Schulterzucken, dazu ein blöder Kommentar - das wars...

Von einem anderen Polier hatte ich -Fuhrparkleitung- ne Rechnung über 25,-€ vom örtlichen VW-Vertragshändler auf dem Tisch... der ist tatsächlich mitm Firmen-VW-Bus extra zum Vertragshändler gefahren um das Scheiben-Waschwasser nachfüllen zu lassen... als GF hätte ich den hochkant rausgeschmissen - rein um ein Exempel zu statuieren... und wenn ich hinterher mit weniger Personal ein paar Baustellen weniger gemacht hätte.

 

Edit: ...ansonsten wurde in der Firma zunhemend versucht, auch weil sehr viel Werkzeug / Elektrowerkzeug durch die zahlreichen Subunternehmer aus aller Herren Länder abhanden gekommen ist bei den Kosten / Preisen möglichst weit unten ins Regal zu greifen... so wurde z.B. überwiegend Bosch blau... in möglichst einfacher / billiger Ausführung beschafft oder so Sachen, wie Stromwürfel... da gabs statt der "4-500,-€-Variante" z.B. klick nur noch die 100-150,-€-Ausführung... z.B. so etwas hier (klick)

bearbeitet von Aka
Geschrieben

Kommt halt immer auf verschiedene Faktoren an...
Bei uns werden zum Beispiel zum Kernbohren seit einigen Jahren nur noch Nass-Trocken-Sauger von Einhell genommen, die ich meistens für unter 80€ in der Bucht oder bei Amazon kaufe. Die halten meistens rund 2 Jahre und dann gibts nen neuen. 
Wir hatten auch schon Sauger von Kärcher oder Nilfisk. Die kosten aber locker das vier- bis fünffache, halten aber definitiv nicht vier- bis fünfmal so lange.
Ansonsten wird (Marken)Kleinwerkzeug immer bei K&O bzw auch mal bei HKL gekauft. Hin und wieder kaufen wir auch Sachen, die wir selten benötigen, gerade aber von der BG gefördert werden.
Insgesamt würde ich sagen, sind wir zu arm für billiges Werkzeug. Wenn die Mitarbeiter stehen, weil das Werkzeug nicht mitspielt, kostet mich das ein mehrfaches dessen, was ich an billigem Werkzeug gespart hab.

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Geschrieben
vor 22 Stunden, Aka schrieb:

Stimmt und das ist äußerst schade... so wie sich manche benehmen... wobei ne Schaufel, ne Spitzhake, Vorschalghammer, Teerkrücke / Teerverteiler, etc. noch harmlos ist...

Wir hatten es bei meinem ehem. Arbeitgeber, dass ein Tiefbau-Polier die Stihl-Kettensäge -die wohl nicht oder nur etwas zäh angesprungen ist- einfach mal weg / irgendwie in den Graben geschmissen hat, ins Auto gesprungen ist und beim nächsten Händler auf eigenen Faust ne Solo oder Dolmar geholt hat. 

Konsequenzen... keine... als der GF das Thema bei zuständigen Bauleiter abgesprochen hat -ist ja durchaus aufgefallen, als die Rechnung über den Tisch vom GF ging- kam ein Schulterzucken, dazu ein blöder Kommentar - das wars...

Von einem anderen Polier hatte ich -Fuhrparkleitung- ne Rechnung über 25,-€ vom örtlichen VW-Vertragshändler auf dem Tisch... der ist tatsächlich mitm Firmen-VW-Bus extra zum Vertragshändler gefahren um das Scheiben-Waschwasser nachfüllen zu lassen... als GF hätte ich den hochkant rausgeschmissen - rein um ein Exempel zu statuieren... und wenn ich hinterher mit weniger Personal ein paar Baustellen weniger gemacht hätte.

 

Edit: ...ansonsten wurde in der Firma zunhemend versucht, auch weil sehr viel Werkzeug / Elektrowerkzeug durch die zahlreichen Subunternehmer aus aller Herren Länder abhanden gekommen ist bei den Kosten / Preisen möglichst weit unten ins Regal zu greifen... so wurde z.B. überwiegend Bosch blau... in möglichst einfacher / billiger Ausführung beschafft oder so Sachen, wie Stromwürfel... da gabs statt der "4-500,-€-Variante" z.B. klick nur noch die 100-150,-€-Ausführung... z.B. so etwas hier (klick)

Schön zu wissen, dass wir nicht die einzigen mit diesen Problemen sind.

Der Komfortgedanke einiger Kollegen ohne jeglichen unternehmerischen Gedanken ist schon beängstigend. Wie kann man nur so gleichgültig sein.😵‍💫

Bei Nachunternehmern hört man desöfteren, man müsse sich diese 'bei Laune' halten.

Wir hatten einen, den haben wir im Sommer mit unseren Getränken, PSA und Kleinwerkzeugen versorgt. Die Pfandflaschen flogen massig durchs Baufeld, die Handschuhe von Würth wurden wie Einmalhandschuhe benutzt und wir hatten einen exorbitanten Verbrauch an Schüppen, Besen und Schonhämmern.

Unser Radlader wurde unter diesen Leuten auch nicht besser...

Und reden mit denen... Standartantwort - 'JaJa Meister...'

Irgendwann wurden die Führungskräfte dann zum Glück wach. 

Geschrieben
vor 11 Stunden, meisterLars schrieb:

Kommt halt immer auf verschiedene Faktoren an...
Bei uns werden zum Beispiel zum Kernbohren seit einigen Jahren nur noch Nass-Trocken-Sauger von Einhell genommen, die ich meistens für unter 80€ in der Bucht oder bei Amazon kaufe. Die halten meistens rund 2 Jahre und dann gibts nen neuen. 
Wir hatten auch schon Sauger von Kärcher oder Nilfisk. Die kosten aber locker das vier- bis fünffache, halten aber definitiv nicht vier- bis fünfmal so lange.
Ansonsten wird (Marken)Kleinwerkzeug immer bei K&O bzw auch mal bei HKL gekauft. Hin und wieder kaufen wir auch Sachen, die wir selten benötigen, gerade aber von der BG gefördert werden.
Insgesamt würde ich sagen, sind wir zu arm für billiges Werkzeug. Wenn die Mitarbeiter stehen, weil das Werkzeug nicht mitspielt, kostet mich das ein mehrfaches dessen, was ich an billigem Werkzeug gespart hab.

Man merkt bei dir halt, es ist DEIN Geld und das verschwendest äußerst ungern.😃👍🏼

Bei euch ist alles durchdacht und ich denke was sorgsamen Umgang mit den gestellten Materialien betrifft, hast du deine Leute auch auf Spur gebracht.👍🏼

Je größer das Unternehmen, desto schwieriger wird das ganze Unterfangen gefühlt...

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