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Oberscheld - Im Diabaswerk Oberscheld der HH Basalt- und Diabaswerk GmbH hat Sandvik in enger Zusammenarbeit mit dem Betreiber eine schrittweise Modernisierung im Bestand umgesetzt, vom Austausch der Brechtechnik bis zur Weiterentwicklung der Siebtechnik und des Materialflusses. Mit dem CS430 Kegelbrecher, mehreren Sandvik Siebmaschinen und innovativen GFK-Staubabdeckungen entstand ein in wichtigen Kernbereichen modernisierter Anlagenbereich, der durch hohe Produktionszuverlässigkeit, spürbar verbesserte Wartungsabläufe und einen optimierten Arbeitsschutz überzeugt. Bauforum24 Artikel (04.11.2025): Sandvik "eNimon" Blick in den Tagebau der HH Basalt- und Diabaswerk GmbH am Standort Oberscheld Das Diabaswerk Oberscheld der HH Basalt- und Diabaswerk GmbH, einer von drei Standorten der Hermann Hofman Gruppe, ist eine Bestandsanlage mit einer über Jahrzehnte gewachsenen Infrastruktur, die die regionale Bauindustrie zuverlässig mit hochwertigen Baustoffen beliefert. In Oberscheld zeichnete sich in den letzten Jahren ein klarer Modernisierungsbedarf in der Aufbereitung ab. Die Modernisierung sollte im laufenden Betrieb umgesetzt werden und eine langfristig verlässliche und wartungsfreundliche Produktion sicherstellen. Gesamtansicht der Aufbereitung in Oberscheld: zentraler Standort zur Versorgung der regionalen Bauindustrie Projektstart: Ersatzteilrisiko wird Modernisierungschance Anfang 2023 stand der Betrieb vor der Herausforderung, seinen zentralen Sekundärbrecher, einen Aubema-Kreiselbrecher, aufgrund schlechter werdender Ersatzteilverfügbarkeit zu ersetzen. Sandvik übernahm früh eine aktive Rolle in Beratung und Prüfung der verfahrenstechnischen Anforderungen, um eine Lösung zu entwickeln, die passgenau auf den Standort zugeschnitten ist und die Kundenanforderungen sowohl technisch als auch im Hinblick auf die Umsetzung im laufenden Betrieb erfüllt. „Wir haben uns für Sandvik entschieden aufgrund der Zuverlässigkeit der Technik und den konstant guten Absiebergebnissen Hier ist insbesondere der CS 430 hervorzuheben,“ sagt Felix Hofmann, Betriebsleiter, HH Basalt & Diabas GmbH. Die Entscheidung fiel für den Sandvik CS430 Kegelbrecher, inklusive stahlbautechnischer Adaption an den vorhandenen Stahlbau. So wurde Sandvik mit der Planung und Umsetzung der Baumaßnahme beauftragt und kombinierte die Lieferung mit verfahrenstechnischer Garantie. Ergänzt wurde das Projekt mit einer neuen Kranbahn zur Wartung und Instandhaltung des Brechers montiert. Seit Herbst 2023 unterstützt der Sandvik CS430 an zentraler Position im Prozess zuverlässig die Produktion am Standort Oberscheld. Der neue Sandvik CS430 Kegelbrecher im Diabaswerk Oberscheld bildet die Basis für die schrittweise Modernisierung der Aufbereitung im Bestand. Siebtechnik & Materialfluss: Modernisierung als Gesamtsystem Mit dem erfolgreichen Brecherprojekt gewann Sandvik nicht nur detaillierte Einblicke in die bestehende Anlage, sondern auch ein umfassendes Verständnis für die prozesstechnischen Anforderungen am Standort. Auf dieser Grundlage konnte gemeinsam mit HH Basalt & Diabas ein Modernisierungsfahrplan entwickelt werden, der die Besonderheiten einer Bestandsanlage berücksichtigt und sich realistisch in den laufenden Betrieb integrieren lässt. Im nächsten Schritt rückte deshalb nicht mehr eine einzelne Maschine in den Fokus, sondern die Leistungsfähigkeit des gesamten Materialflusses. Anfang 2024 fiel die Entscheidung für die nächste Ausbaustufe. Diese beinhaltete die Installation zusätzlicher Anlagentechnik, bestehend aus zwei neuen Sandvik-Siebmaschinen, sowie einem neuen Antriebskonzept für den Schubwagen zum Vorbrecher. Von der Bestandsaufnahme bis zur Umsetzung, Sandvik begleitet das Projekt vor Ort und erarbeitet praxisnahe Lösungen gemeinsam mit dem Betreiber. Am Standort Oberscheld wurden dazu in zwei Etappen zunächst eine SJ2168 3-Deck-Kreisschwinger in der Größe 6,0 m × 2,1 m in Betrieb genommen. Zusätzlich wurde der vorhandene Bestands-Schubwagen zum Vorbrecher durch ein hydraulisches Aggregat HPY 600 (SH-Serie) modernisiert, dass das bisherige mechanische Getriebe ersetzte. Anfang 2025 folgte dann die Installation einer SJ1547 2-Deck-Kreisschwinger-Siebmaschine mit 4,0 m × 1,5 m. Beide Siebmaschinen wurden mit Sandvik Original-Gummisiebbelägen ausgestattet. Damit war ein weiterer Schritt hin zu höherer Betriebssicherheit und besserer Wartungslogik getan, denn insbesondere im siebtechnischen Bereich müssen Stillstandzeiten so gering wie möglich gehalten werden. Leichtbau-Staubabdeckungen aus GFK verbessern Wartungsfreundlichkeit und Arbeitsschutz an den Sandvik Siebmaschinen. Ein sichtbares Ergebnis dieser Ausrichtung ist zudem die Integration der innovativen Staubabdeckungen aus GFK-Leichtbau an den Sandvik-Siebmaschinen. Diese Abdeckungen wurden in Zusammenarbeit von Sandvik mit der LSE GmbH, einem Engineering-Partner mit hoher Leichtbaukompetenz, entwickelt. In Oberscheld kommen die GFK-Abdeckungen an allen Siebmaschinen zum Einsatz. „Diese Staubabdeckung ist so leicht, dass sie von einer Person getragen werden können. Gleichzeitig absorbieren sie Lärm effektiv und tragen zum Schallschutz bei,“ sagt Norbert Schramm, Geschäftsführer der LSE GmbH. Statt schwerer Stahllösungen, die häufig tagelange Demontagen bedeuten, ist der Wechsel bzw. Einbau dieser Abdeckungen im Rahmen eines sehr kurzen Wartungsfensters von nur rund einer Stunde möglich. Neben der deutlich verbesserten Wartungslogik zahlt die Lösung auch auf Umwelt- und Arbeitsschutz ein, denn Staub wird zuverlässig gekapselt und Schallemissionen werden reduziert. Gerade für einen laufenden Steinbruchbetrieb ist dies ein wichtiges Kriterium und ein echter Mehrwert. Partnerschaftliche Zusammenarbeit vor Ort: Betriebsleiter Felix Hofmann (Mitte) mit Vertretern der LSE GmbH und Sandvik im modernisierten Anlagenbereich. Bestandsmodernisierung: Partnerschaft als Erfolgsfaktor Technisch ist eine Bestandsmodernisierung selten eine reine Installation. In Oberscheld gab es gleich mehrere herausfordernde Rahmenbedingungen, die beachtet werden mussten. Dazu gehörten vor allem ein stark begrenzter Platz und die notwendige Abstimmung mit Gebäudesubstanz, Statik und Wartungszugängen sowie die Anforderungen an Arbeitsschutz und Betriebskontinuität. Der Erfolg entstand deshalb nicht allein aus Maschinenqualität, sondern aus der Entwicklung einer echten Partnerschaft. „Sandvik sticht besonders hervor durch die Qualität der technischen Beratung, Projektierung, und bei der Erarbeitung innovativer und praxisnaher Lösungen, die angeboten werden,“ so Felix Hofmann. Während des gesamten Projekts arbeitete Sandvik eng mit dem Betreiber zusammen, führte Bestandsaufnahmen und verfahrenstechnische Analysen durch und überführte die Anforderungen in praxisnahe, umsetzbare und auf den Standort angepasste Lösungen. Sandvik Service im Einsatz an der Siebtechnik im Werk Oberscheld: Wartung und Anlagenprüfung im laufenden Betrieb Bereit für den nächsten Schritt: Weitere Siebmaschine in Planung Heute zeigt sich in Oberscheld, was eine Modernisierung im Bestand leisten kann, wenn Technik, Engineering und Betriebspraxis konsequent zusammen gedacht werden. Die installierten Lösungen sind so ausgelegt, dass sie nicht nur hohe Leistung bringen, sondern vor allem auch Kontinuität und Verlässlichkeit bieten. Durch geringe Ausfallzeiten, konstante Absiebergebnisse und stabile Körnungen verfügt der Betrieb über hohe Produktions- und Produktsicherheit. Gleichzeitig reduziert die innovative und wartungsfreundliche Ausführung der Siebabdeckungen den Aufwand bei siebtechnischen Arbeiten deutlich und macht Stillstandszeiten planbarer. Sandvik hat sich dabei als Partner erwiesen, der von der Projektierung bis in den After-Sales verlässlich und greifbar bleibt. Der beste Beleg dafür ist der bis heute reibungslose betriebliche Ablauf im Diabaswerk Oberscheld. Eine weitere Siebmaschine befindet sich aktuell in der Ausarbeitung und soll 2026 in die Bestandsanlage integriert und in Betrieb genommen werden. Weitere Informationen: Sandvik | © Fotos: Sandvik
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Sandvik am Diabaswerk Oberscheld
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Oberscheld - Im Diabaswerk Oberscheld der HH Basalt- und Diabaswerk GmbH hat Sandvik in enger Zusammenarbeit mit dem Betreiber eine schrittweise Modernisierung im Bestand umgesetzt, vom Austausch der Brechtechnik bis zur Weiterentwicklung der Siebtechnik und des Materialflusses. Mit dem CS430 Kegelbrecher, mehreren Sandvik Siebmaschinen und innovativen GFK-Staubabdeckungen entstand ein in wichtigen Kernbereichen modernisierter Anlagenbereich, der durch hohe Produktionszuverlässigkeit, spürbar verbesserte Wartungsabläufe und einen optimierten Arbeitsschutz überzeugt. Bauforum24 Artikel (04.11.2025): Sandvik "eNimon" Blick in den Tagebau der HH Basalt- und Diabaswerk GmbH am Standort Oberscheld Hier geht's zum vollständigen Beitrag-
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