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Fassade unterfüttern und isolieren


DFM
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Hallo zusammen,
ich habe das Fundament an der Stirnseite unseres vor 2 Jahren gekauften Hauses freigelegt, da über der Grasnarbe teilsweise der Putz Löcher aufwies und ich wissen wollte, ob es hier eine Problematik mit der Bausubstanz gibt und damit ein Handlungsbedarf.

Das Fundament (orange gestrichener Bereich) ist nicht unterkellert. Darüber ist das Wohnzimmer. Hier keine Probleme mit aufsteigender Feuchtigkeit etc.

Das Fundament besteht aus Basaltbruchstein. Es ist ein Anbau aus den 50 oder 60er Jahren.

Das Bild nach Abgraben zeigt, daß der Putz nur knapp unter die Grasnarbe geht.

Ich habe eine horizontale Feuchtigkeitssperre aus Bitumen o.ä. etwas über Niveau der Grasnarbe vorgefunden, die beim Bau damals aufgebracht wurde.

Jetzt möchte ich den freigelegten Bereich auch mit einer vertikalen Sperre versehen und einen Abschluss zum Putz schaffen.

Was haltet Ihr davon, dann eine Verschalung vor das Fundament zu setzen und Beton einzufüllen, so daß ich einen Abschluss habe?

Würdet Ihr eine normale Betonmischung nehmen oder was spezielles, was ggfs. stabiler gegen Feuchtigkeit von Boden her auch langfristig sicher ist?

VG und danke Euch

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vor 20 Minuten, DFM schrieb:

...

Was haltet Ihr davon, dann eine Verschalung vor das Fundament zu setzen und Beton einzufüllen, so daß ich einen Abschluss habe?

...

Meiner Meinung nach ist das Unfug... das ist eine Vorstellung die so mancher Laie hat, der glaubt sich dadurch das Leben leichter machen zu können. Ich hab so etwas auch schon einmal in der Praxis gesehen, wo wir als Baufirma an der der Stelle weiter machen sollten, wo einer mit einem solchen Murks gescheitert ist.

Ich würde das Bruchsteinmauerwerk erst einmal richtig sauber machen, dass auch alle Erdreste usw. weg sind - Hochdruckreiniger. Sollten sich recht tiefe Löcher in den Fugen ergeben, würde ich die als erstes mit Zementmörtel auswerfen. Danach würde ich eine Lage Zementmörtel (wie Putz) aufziehen... muß nicht 100% gerade sein, sondern um eine gechlossene Fläche zu bekommen. Wenn da ein paar Wellen, Dellen usw. z.B. von hervorstehenden Steinen drin sind ist das egal... wichtig ist nur eine geschlossene Oberfläche zu bekommen, wo man ne Abdichtung drauf anbringen kann - eben muß das nicht sein.

Und auf diese Oberfläche kann man danach entsprechende Abdichtungen... Dickbeschichtungen anbringen.

Wenn du was richtig Gutes haben willst und dafür auch Geld investieren willst ist z.B. die Firma Remmers dein Freund. Hier (klick) bzw. hier (klick) haben die z.B. auch genau für Leute mit deinem Problem einen detailiert beschriebenen Lösungsvorschlag. 

Edited by Aka
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Wenn da kein Keller hinter den Steinen ist, für was soll der Aufwand gut sein?

Loch wieder anständig verfüllen, Tiefborde versetzten und zwischen Haus und Borde Spritzschutzmaterial einbauen. 

 

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Ich geb jetzt mal den Counterpart zu meinen 2 Vorpostern,  

du hast das eh schon freigelegt, mach es noch ein wenig frei bis zur 5cm unter Gründungsebene ,

Kärcher die vorhandenen Steine ab und verputz das mit Estrichbeton 0/8 mit genug Zement drin,

das du eine glatte fläche hast, und dann stell  es mit ner 80-100mm EPS dämmung ab.

Da das anscheinedn deine Wetterseite ist, wegen der Vollverschidnelung.. es könnte sinng sein,

die EPS Dämmung hoch zuziehen bis auf schindel niveau, und die schindeln auf der dämmung bis zum boden durch zu ziehen...

Oder halt den gesamten giebel zudämmen.

eventuell noch eine drainage davor und den vom schachtmeister angesprochenen spritzschutzstreifen.

 

 

 

Edited by SirDigger
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da du schon freigelegt hast .... Drainage unbedingt  und...... "Ich würde das Bruchsteinmauerwerk erst einmal richtig sauber machen, dass auch alle Erdreste usw. weg sind - Hochdruckreiniger "  macht eine gute Firma auch . Ansonst haben die Vorredner schon top Hinweise gegeben .

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