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PeKn

Hanomag 10E Frage zur Wendeschaltung Vor/zurück

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O&K Spezi

moin, der inchzylinder bei hydrostatischen antrieb nimmt den steuerdruck, in folge den hochdruck weg;

oder bei automaticgetrieben den wandlerdruck weg. (das kann auch über ein seilzug ect. geschehen)

sollte dort etwas schwergängig sein, merkt man keine festsitzende bremse !

druck weg, lader hat keine kraft.

ist nur eine vermutung von mir ! denn ohne zu bremsen läuft dieser und ruckt sofort beim schalten an ???

nochmal fft-hinte@web.de viel erfolg.  VG Dt.

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O&K Spezi

ps.  inchzylinder --- ist als beim KFZ die kupplung treten. VG Dt.

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PeKn

Hallo zusammen, leider habe ich diesen Thread nicht weiter verfolgt weil andere "Problemchen" dazwischen gekommen sind. Siehe Thread im Fachbereich Diagnose usw. bzgl. der Lenkung Hanomag 10S (Sollte E heißen, konnte ich aber nicht mehr ändern...). Weil "dort" wegen dem Antrieb nachgefragt wurde, also hier nun die Weiterführung:

Vorab: Ich habe den Lader mittlerweile trotz dieses "Problems" gekauft, der Preis war einfach zu verlockend und wenn er die anstehenden Arbeiten durchhält hat er sich quasi schon abbezahlt.

Auch konnte ich mich vor dem Kauf ausgiebig an einen Kieshaufen austoben. Es ist wirklich so wie anfangs und unten beschrieben... im kalten Zustand geht kaum was vorwärts, ist er warmgelaufen (ca. nach 5-10 Minuten) funktioniert der Antrieb problemlos. Beim Test hat sich auch herausgestellt das es nur am Rande etwas mit der Bremse an sich zu tun hat. Ist der Lader richtig warmgefahren, kommt man auch nach Betätigung des Bremspedal wieder ohne merkliche Verzögerung vom Fleck.

Kopie meiner Antwort im Lenkungs-Thread aufgrund Nachfrage  zum Antriebsproblem
Bzgl. Anfahren im kalten Zustand:

Bei der ersten Probefahrt stand ich beim Starten auf der Bremse, zudem war der Motor bzw. Lader "frisch" angelassen, entsprechend ging nichts vorwärts. Jetzt beim zweiten Test habe ich genau darauf geachtet, was ich wann mache. Also:

Direkt nach dem Starten des Motors dauert es einige Minuten bis man vernünftig vom Fleck kommt, egal welche Fahrstufe welche Richtung man anwählt. Bremse wurde dabei nicht betätigt. Tritt man dann beim Fahren im noch kalten Zustand auf die Bremse, und löst sie wieder, dauert es anfangs "relativ" lange bis man wieder anfahren kann. Beim Gasgeben dreht dabei der Motor während der Wartezeit quasi im Leerlauf hoch. Dass man nach dieser "Kaltstartbremsung" endlich wieder weiterfahren kann merkt man beim hin und herschalten der Wendeschaltung. Man spürt einen leichten "Ruck" als wie wenn etwas "einkuppeln" würde. Auffallend ist dabei auch dass man anfangs (also solange der Antrieb noch kalt ist) behutsam Gasgeben muss sonst dreht der Motor wieder leer durch. Aber wie gesagt verliert sich das mit immer wärmer werdenden Antrieb.

Diese Wartezeit wird bei wärmer werdenden Motor immer kürzer und ist nach ca. 10-15Minuten komplett weg, bis auf eine gewisse Verzögerung von einigen Sekunden wie beim beim Richtungswechsel, was aber wohl normal ist.

Am Wochenende startet nun der erste echte Dauertest. (Auskoffern einer 4m breiten, ca. 30m langen Zufahrt zu einem landw. Grundstück -> 50cm Humusschicht runter, Kies von anderen Teil des Grundstück abschieben und Zufahrt damit wieder auffüllen)

Da wird sich ja zeigen ob der Antrieb noch was taugt oder es ein Griff ins berühmte Klo war. 😉
Ende der Kopie

Ich kann ja mal versuchen bei den Arbeiten am Wochenende Fotos oder gar ein Video zu machen damit man sich einen besseren Eindruck von diesem "Kaltstart-Effekt" machen kann, schau mer mal ob ich Zeit dazu habe...

Viele Grüße
Peter

Edited by PeKn

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PeKn

Sodala, auch hier ein kurzes Update zum Kalt-Start-Anfahr Problem.

Also ganz weg ist das Problem nicht, aber es hat sich etwas gebessert. Nun nach den ersten beiden Arbeitswochenenden ist es so, dass direkt nach dem Motorstart und einlegen einer Fahrtrichtung (unabhängig von Schnell-Langsam) der Lader anfängt langsam loszufahren, bzw. etwas "ins Rollen" kommt. Gibt man dazu auch noch etwas Gas kann man ihn ganz behutsam fahren, gibt man aber zu viel/zu schnell Gas dreht der Motor wieder wie vorher "lastfrei" hoch. Danach wieder das bekannte Bild: Nach ein paar Minuten Motorlauf fährt er problemlos und lässt sich per Gasgeben normal beschleunigen/abbremsen.

Allerding ist nun bei den ersten mehrstündigen Betriebsfahrten etwas zusätzliches Aufgefallen:
Fährt man zum Laden in einen Kieshaufen und gibt zügig Vollgas um die Schaufel voll zubekommen, schiebt er anfangs voll an, stockt aber sporadisch im Vortrieb (wie wenn man die Wendeschaltung kurz auf Null stellt) um danach sofort wieder volle Leistung zu bringen. Meine Frau meinte dazu er habe ab und zu "leichten Schluckauf". Wie gesagt passiert das rein sporadisch, vielleicht alle 10 Schubvorgänge mit voller Leistung einmal.

Momentan habe ich nicht die Zeit mir das in Ruhe anzusehen, werde aber vor dem nächsten Arbeitseinsatz alle relevanten Ölstände kontrollieren und ggf. nachfüllen. Oder könnte das eine andere Ursache haben, etwa einen Wackelkontakt im Wendeschalter oder den Steckern?

Solange es nur soradisch auftritt können wir damit leben und schauen uns das nach dem ersten Arbeitsblock dann in aller Ruhe an...

Auch hier, vielen Dank für alle Tipps, Infos und Hilfe!
Peter

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PeKn

Kurzes UpDate:

Problem ist gelöst!

Hydrauliköl wurde gewechselt, Ölfilter für Hubwerk und Antrieb erneuert, leichte Undichtigkeit des Regelventils für Anfahrdrehzahl (Dichtung des Ventil-Flansches war spröde) und Leckage in Steuer-Zuleitung zum Hydrostat (vermute zumindest das es diese Leitung ist) beseitigt.

Ergebnis: Kaltstartproblem ist Vergangenheit, volle Leistung hat er sofort nach dem Motorstart. Beim Richtungswechsel bremst er richtig satt ab und fährt dann sofort in die entgegengesetzte Richtung. Und wenn man zum Laden in einen Kieshaufen fährt, blieben vorher die Räder einfach stehen, nun gräbt er sich regelrecht ein wenn man nicht rechtzeitig vom Gas geht. 🙂

Also voller Erfolg!😀

Vielen Dank für all Eure wertvollen Tipps, auch diejenigen die ich per PN bekommen habe!

Edited by PeKn
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