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FabianDo
vor 10 Stunden, schnädderle schrieb:

Wenn du beim Drucktest in eine Richtung auf beiden Schläuchen gleichzeitig  190bar  drauf hast,könnte sein dass der Schieber gebrochen ist.

Beim einsteuern wird auf einer Seite aus dem Steuerblock Hochdruck draufgegeben,die Gegenseite wird/sollte zum Tankkanal geschaltet.

Wenn jetzt der Kolben in der Mitte gebrochen ist,wird zwar eingesteuert,aber es entsteht ein Staudruck bis zum nichtgeöffneten Rücklaufanschluss am Steuerblock.

Das andere wäre ebenfalls möglich ,was hdk sagt.

HD-Leitungen vom betroffenen Kreis vor der Drehdurchführung abklemmen und zustopfen,dann Drücke messen vorw./rückw.

Es darf immer nur eine Leitung Druck haben jenachdem welche Richtung angesteuert wird,wenn ja,dann weiter mit Fehlersuche an Drehdurchführung,wenn nicht,weiter mit Fehlersuche an Steuerschieber.

 

Dann werd ich die Drücke vor dem Drehverteiler noch kontrollieren. 

Gibt es eine andere Möglichkeit zu kontrollieren ob der Antriebsmotor defekt ist? 

Soll ich die Motoren einmal Seiten vertauschen um zu sehen ob das Problem auf der Gegenseite auftritt? Danke und LG 

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salva1986
Müsste dann das Problem auf die Gegengesetze Richtung auftreten? Lg


1. wenn dein Fahrmotor defekt ist bleibt der Fehler auf der Seite wie aktuell

2. wenn der Fehler mit wandert ist entweder wie gesagt dein steuerschieber, drehdurchführung nicht ok.

3. es kann auch ein dbv sein.

Der Druck von 190 bar kommt mir ein bisschen wenig vor. Ich denke bei dem Modell müssten es 220 bar sein.


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schnädderle

Man kann den Fahrmotor auf zuviel Lecköl prüfen.

Es müssten insgesamt 4 Schläuche/Leitungen zum Fahrmotor gehen:

-HD vorwärts

-HD rückwärts

-1./2. Gang-Umschaltung

-Lecköl==>diese Leitung abschrauben und zustopfen,auf den Anschlussnippel irgendwas schlauchartig passendes draufstecken und das andere Ende in nen Eimer.

Fahrantrieb am Kettenrad mit nem Hammer zum Rahmen blockieren/verkeilen,dass beim einsteuern der Antrieb stehen bleibt.

Voll einsteuern und den Ölaustritt aus dem Schlauch beobachten,sollte 1-2 Ltr./min nicht überschreiten,wenn wesentlich mehr kommt,Ist der Motor verschlissen (Steuerspiegel zuviel Abrieb/Riefen)

Es kann sein,dass der Hersteller dazu nen Rep.satz anbietet.

Was salva1986 sagt stimmt nicht ganz.

Wenn am fehlerhaften Hydr.kreis der Fahrmotor defekt ist und man tauscht ihn mit dem anderen,dann hat man das Problem auf der anderen Seite,weil der Fehler mitgewandert ist.

Sollte Nach Tausch das Problem auf der gleichen Seite liegen,liegts nicht am Fahrmotor.

bearbeitet von schnädderle
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schnädderle

Es könnte auch sein,dass ein Sekundärventil am Fahrmotor defekt ist ,sofern welche am Fahrmotor vorhanden sind (Kann mann über die Leckölprüfung nicht rausmessen,da die Ventile jeweils in den Gegenkanal abspritzen.)

Wenn solche Ventile vorhanden sind ,einfach mal zueinander tauschen,wenn der Fehler mitwandert,ists Ventil defekt,Wenn nicht,sind die Ventile i.O.

Gemessener Druck von 190 bar wäre der Primärdruck/Arbeitsdruck und scheint fast i.o. zu sein.

Die meisten Minibagger haben Steuerblöcke in Sandwichbauweise,da sind selten mehr wie 200-220 bar primär.

Die Sekundärventile liegen meistens 20-30 bar höher.

bearbeitet von schnädderle
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FabianDo

Hab mich mal an die Arbeit gemacht und bin dadurch ein bisschen weiter gekommen. 

Habe den Vermuteten Fahrmotor mal Interesse halber Auseinander gebaut, motorische sowie Getriebe Seite. Hat für das Alter gute ausgeschaut. Habe dann die Fahrmotoren zueinander getauscht, und das Problem blieb auf der gleichen Seite. Dadurch hab ich die Motoren ausgeschlossen. Heute hab ich eine Leitung direkt vom Steuerblock zum Fahrmotor gelegt und somit den Drehdurchführung überbrückt. So hatt es aufeinmal Einwandfrei funktioniert. 

Deshalb liegt meine Vermutung jetzt bei diesem. Habt ihr Erfahrung damit. Reicht es wen ich wegen einem neuen Dichtsatz schaue..

Schönen Abend... 

bearbeitet von FabianDo
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