19 Beiträge in diesem Thema

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Schreibe dafür am besten mal tunnel-mani an, vielleicht kann er hier das ganze ein bisschen besser erörtern als alter Tunnelbauer.

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Geschrieben

Bei weichen Böden wird der Boden Teilweise vereist. Bei der Werhahnlinie in Düsseldorf wurde das Verfahren bei der Unterfahrung des Kaufhofs an der Kö angewand. Vieleicht kann ja einer der Tunnelbauer mal genauer beschreiben wie das Funktioniert.

 

Bericht über die Werhanlinie hier im Forum

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Geschrieben (bearbeitet)

Das Vereisen funktioniert so ähnlich wie das Wellpoint, nur wird über die Filter nicht das Wasser abgesaugt, sondern Stickstoff eingeblasen. So entsteht eine Eiswand an der man runter graben kann. Dieses System findet auch bei sehr weichen und nassen Böden im Kanalbau Anwendung. Es spart somit den Verbau und das ungewollte einspülen des dahinter befindlichen Bodens.

https://www.google.ch/url?sa=t&source=web&rct=j&url=http://old.ingbz.it/Bodenvereisung_Roberti%26Palla_Bozen_25.11.11_Relazione_DEFa84e.pdf%3Ff%3DRl4wV5BcG8dIJPEYjCgNaQ%3D%3D&ved=0ahUKEwiljKLZz67TAhWrB8AKHaOzBKoQFggtMAI&usg=AFQjCNEzUAScoIgrNE5tcNxm4J1LFCmh8A

bearbeitet von Schachtmeister
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Das mit Umbrella finde ich sehr krass ... ich meine - was ist das für ein kranker Aufwand! Und über die Kosten darf man am besten erst gar nicht erst anfangen Nachzudenken ;) Die Tunnelbauer haben teilweise Ideen, auf die normale Menschen niemals kommen würden. Auch der Trick mit dem Vereisen durch Stickstoff ist zwar clever, aber auf der Anderen Seite bestimmt sehr sehr Kostenintensiv!

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In der Tat wird da wirklich sehr großer Aufwand getrieben. Habe die Tage noch eine Doku über den Ubahn bau in London gesehen. So wurde mal eben für ein halbes Jahr eine Hafen durchfahrt gesperrt ,gespundet und dann ausgepumpt um einen alten Ziegelsteintunnel von 1840 mit Gusseisenplatten aufzureissen und dann den alten Tunnel zu verbreitern. Oder als die Bohrmaschine knapp (natürlich so geplant) an einer anderen Röhre und einer Rolltreppe vorbegrub. Eine sehr beeinddruckende Doku. 

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