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André

Putzmeister Rotorpumpen in Frankreich populär

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André
Frankreich ? das Land der Rotorfans

Bei unseren Nachbarn in Frankreich ist die Nachfrage nach Putzmeister Rotor-PUMIs seit Jahren erheblich höher als nach PUMIs mit Kolbenpumpe. Das Rotorsystem ? in Frankreich auch als ?ROMIX? ein Begriff ? ist dort so bekannt und erfolgreich, dass mancher Kunde den Rotor gern auf einer ?normalen? Autobetonpumpe mit Verteilermast aufbauen möchte.
Die Putzmeister AG setzt diese Wünsche gern um. Eine dieser Autobetonpumpen der BQF-Baureihe haben wir auf einer typischen Baustelle im Süden von Paris getroffen.


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Ohne den fließenden Verkehr zu sehr zu behindern, lässt sich die BQF 24.08 auf der Straße aufstellen.


Bei der Maschine handelt es sich um eine BQF 24.08 aus dem Baujahr 1999. Die Rotorpumpe mit 24-Meter-Mast in Multi-?Z?-Faltung gehört zur großen Flotte von BETON DE FRANCE, einem landesweit operierenden Pumpendienst. Als Maschinist arbeitet Alain Meroy seit drei Jahren auf der Rotorpumpe, mit der er ganz unterschiedliche Materialien fördert. Abends kehrt er gar nicht mehr auf den Betriebshof zurück, sondern nimmt die ROMIX mit zu seinem Wohnort. ?Das ist besser so, damit spare ich mir die Fahrten zum Depot und kann morgens gleich los zur ersten Baustelle. Denn bei den vielen Staus hier im Großraum Paris muss man schon einen zusätzlich Zeitpuffer einkalkulieren, um pünktlich vor Ort zu sein,? erklärt er. Da Fahrer und Maschine praktisch auf sich allein gestellt sind, ist die BQF für den ?Ernstfall? mit allem nötigen Zubehör ausgestattet.

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Systematische Darstellung der Putzmeister-Rotorpumpe.

Heute Morgen fährt Alain Meroy als erstes zu einem Einsatz in der früher einmal ländlichen Umgebung von Paris. Im Garten eines 300 Jahren alten Gutshauses soll ein Fundament betoniert werden, - 20 m³ Normalbeton, Verteilermast-Spitze mit 15 m Schlauchleitung verlängern, viel Wartezeit ? das Übliche eben.

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Der 24-Meter-Mast dient als ?Rohrbrücke? und überwindet zunächst die Gartenmauer.


Warten auf den Beton

Um 7.15 Uhr fährt die Rotorpumpe auf der Baustelle vor. Nach 30 Minuten ist die Maschine klar zum Pumpen: der Verteilermast ist über der Mauer in Position gebracht und mit Hilfe einer Reduzierung sind die 100er Rohre und Förderschläuche angeschlossen. Spät, gegen 9.00 Uhr kommt der erste von insgesamt drei Fahrmischern. So ist genügend Zeit zu einem Plausch am Fahrzeug und für einen Espresso mit dem Putzmeister-Besuch im Café nebenan. Ganz nebenbei erfährt man, dass Alain Meroy mit einem Rotorschlauch etwa 4.000 m³ pumpt. Gewechselt wird dieses Verschleißteil etwa 3- 4 Mal pro Jahr. ?Nein ? den Schlauch umdrehen, um die Lebensdauer zu verlängern, das machen wir nicht?, stellt Maschinist Meroy klar. Und er erzählt, wie unterschiedlich die Materialien sind, die sein Rotor klaglos fördert: ?Ich pumpe die ganze Palette, die eine Quetschpumpe so mitmacht ? Querbeet: Magerbeton, Magermörtel, Stahlfaserbeton, Leichtbeton, also auch Material, was sich für eine Kolbenpumpe teilweise weniger eignet. Und so habe ich immer gut zu tun!?


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Der große Trichter der Rotorpumpe lässt sich bequem befüllen.

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Die Schlauchleitung wird seitlich um das Gebäude herumgeführt.


Restbeton-Entsorgung entfällt ? Umwege gespart

Bei diesem Einsatz zeigte sich auch eine andere Stärke des Rotorsystems. Denn der gesamte Beton konnte nach vorn in die Schalung gepumpt werden. Dies war insofern wichtig, da es sonst auf der Baustelle keine Reinigungsmöglichkeit für das Pumpsystem und die Förderleitung gab. Und diese Besonderheit ist ein wichtigen Grund dafür, dass die M 24 Rotor-Betonpumpe trotz häufiger Staus im Durchschnitt zwei Baustellen pro Tag anfährt und ihr Geld verdient. Denn das Ansteuern der nächst gelegenen Entsorgungsstelle hätte Maschinist Meroy bei diesen Verkehrs-Verhältnissen viel Zeit gekostet.


(Praxis-Tipp) Auch ein Pumpenschlauch lebt nur einmal

Es passiert zwar nur selten, aber gelegentlich lässt es sich doch beobachten, dass der Rotorschlauch nach einer gewissen Fördermenge nicht gewechselt, sondern erst einmal gedreht wird. Aus vermeintlichen Kostengründen wird so versucht, die Lebensdauer dieses Verschleißteils zu verlängern. Jörg Herrmann, Leiter der Zentral-Servicewerkstatt der PM AG in Aichtal, hält nichts von dieser vermeintlichen Sparmaßnahme: ?Wer den Pumpenschlauch drehen möchte, braucht mehr Zeit, als wenn er ein Neuteil einsetzt. Denn die Schlauchtüllen müssen an den Enden entfernt und nach dem Drehen wieder eingepreßt werden. Und danach hat der Pumpenfahrer immer noch einen verschlissenen Rotorschlauch, dessen Gewebeeinlage stark beansprucht wurde. Das Risiko des Platzens ist also hoch. Und das alles, nur um die rund 840 ? für einen neuen Rotorschlauch zu sparen? Man gewinnt eigentlich nichts, sondern kann nur verlieren!?

Weitere Info: www.putzmeister.de

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