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PKW-Anhänger 400Kg, Hersteller Gimmel

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Hallo wave.gif

Ich bin mir selber nicht ganz sicher, ob das Thema wirklich hier her gehört.
Aber da mit PKW-Anhängern schon seit je her Baustoffe Transportiert wurden und da es sich bei meinem
Modell bereits auch um einen waschechten Oldtimer handelt, möchte ich es mal versuchen.
Falls mein Bericht aber doch auf zu großes Missfallen stoßen sollte,
bitte ich die Administratoren das Thema zu löschen.

Nun zur eigentlichen Geschichte:
Am Anfang stand der Entschluss, einen geeigneten PKW-Anhänger an zu schaffen,
um einzelne Bauteile meiner Oldtimer besser Transportieren zu können.
Da ich Privat kein großes Auto besitze, viel die Auswahl gering und die Entscheidung daher sehr leicht.
Nur mochten mir die Baumarkt-Anhänger optisch weder gefallen,
noch erweckten diese mein Vertrauen bezüglich Qualität und Lebensdauer.
So half wieder Kommissar Zufall, als bei Arbeiten auf an einem Wirtschaftsweg in einem Garten diesen Anhänger sah und sofort wusste:"Den muss ich haben!"
Der Besitzer des Gartengrundstückes und letztlich auch des Anhängers war schnell gefunden.
Er war sogar bereit den Hänger zu verkaufen, doch dauerte es fast ganze 4 Monate, bis ich ihn endlich hatte!

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Der Anhänger im Fundzustand am Fundort in einem kleinen Garten im Esslinger Stadtteil Kennenburg.
Laut Vorbesitzer stand er dort seit 6 Jahren an ein und der selben Stelle, Wind und Wetter ausgesetzt.
Der TÜV war schon genau so lange abgelaufen...

3, 2, 1... Zähe und langwierige Verhandlungen führten zu einem Besitzerwechsel und in meinen Fuhrpark.

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In Esslingen geboren.
Der Hersteller verdiente seine Brötchen hauptsächlich mit dem Bau von Pferdetransportern.
Dieser ist aber schon lange Geschichte...

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Ob der das wirklich (ver)trägt?!

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"Die waren schon drauf, als ich den vor über 30 Jahren gekauft habe" meinte der Vorbesitzer zu den Reifen auf meine Nachfrage bezüglich des Alters.
Aber Hauptsache diese schönen, alten VW-Käfer Felgen und Radkappen sind Beulen- und Dellenfrei!

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Ich dachte immer, dass die nur teures Benzin verkaufen!?
Aber von dem allein konnte man wohl in den 60er Jahren nicht leben!

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Idiotensicher und einfach nur herrlich, diese alte Technik!



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Auf den ersten Blick schien die gesamte Substanz des Anhängers ganz gut.
Doch bei genauerer Betrachtung haben die letzten Jahrzehnte ihre Spuren hinterlassen.
Gerade das Holz im vorderen Bereich war stark verwittert.

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Die vordere, linke Ecke des Wagenkasten.
Für die obere Einfassung hat man damals einfach auf der Oberseite des Winkelprofileisen ein dreieckförmiges Stück heraus getrennt und im 90° Winkel zueinander gebogen.
Die vordere Ecke hat keine Verbindung zur oberen Einfassung und ist nur durch ein paar Schrauben mit dem Holz des Wagenkastens verbunden.

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In der Mitte stumpf auf Stoß gesetzt und dann vernagelt.
Das musste früher für die vordere Bordwand als stabile Einfassung reichen.

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Die untere, linke Ecke des Wagenkasten.
Wohl um den Rahmen des Fahrgestelles verstärken zu wollen, wurde der Winkelstahl der Ecke einfach außen drauf "gebraten."



So sieht es leider an vielen Stellen aus! Morsch und gammelig!

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Ecke hinten links mit primitivem Bordwandverschluss und Heckklappe mit großzügigen Spaltmaß.

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Schweißkünste der 60er!







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Alles schönreden half nichts!
Ein neuer, stabiler Rahmen musste her.
Dieser wurde von mir aus Winkelprofileisen selbst zusammen geschweißt.

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Zur Verstärkung der festen Bordwände des Aufbaus habe ich an Vorder- und Längsseite U-Stahlprofile angeschweißt.

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Der Aufbau wurde auch, wie das Fahrgestell, von mir aus Winkelprofileisen von Hand zusammen geschweißt.

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Steht von allein

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Blick in Fahrtrichtung auf den Aufbau.

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Die schmalen, senkrecht freistehenden Blechstreifen sitzen hinter den U-Profilen des Fahrgestellrahmens und sollen dafür sorgen, dass zwischen U-Profilen und dem Holz des Aufbaus kein Spalt entsteht.

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Alle Schweißnähte wurden für eine schönere Optik von mir von Hand verschliffen.

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Diese Ecke besteht aus 3 Winkelprofileisen.
Zur besseren Stabilität wurde auch diese Ecke von mir verschweißt und der Optik wegen sauber verschliffen.

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Im Original waren die Ecken der seitlichen Bordwände nicht verschweißt, sondern nur stumpf aneinander gesetzt.
Zur besseren Stabilität sind die Ecken jetzt verschweißt.
Der Optik wegen wurden sie von mir sauber von Hand verschliffen.

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Die Winkelprofileisen von Aufbau und Fahrgestell habe ich an allen Ecken verschweißt und von Hand sauber verschliffen.

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Erste Anprobe des Aufbaus auf den Rahmen.

Die neuen Rahmen für Fahrgestell und Kastenaufbau wurde nach den gleichen Massen erstellt, die das Original hatte.

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