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VW Weltpremiere der neuen T-Baureihe

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Volkswagen Nutzfahrzeuge stellt in Amsterdam die sechste Generation der in Hannover produzierten Transporter-Baureihe vor. Wesentliche technische Neuerungen sollen für mehr Sicherheit, verbesserten Komfort und mehr Fahrdynamik bei gleichzeitig geringeren Verbrauchswerten und niedrigeren Einstiegspreisen sorgen.

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Bauforum24 News, Artikel und Informationen Bauforum24 Artikel (23.09.2014): Fotostrecke: Volkswagen Tristar - VW Bulli Pickup-Konzept
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Exklusiv zur Markteinführung bietet Volkswagen Nutzfahrzeuge das Sondermodell ?Generation SIX? an

Design: Der Bulli ist ein Design-Klassiker. Entsprechend behutsam wurde er modernisiert: Er soll einen schärferen, präziseren und damit wertigeren Eindruck vermitteln. Der gesamte Körper soll nun wie aus einem Guss, wie aus dem Vollen gefräst, wirken. So soll auch die neue T-Generation sofort erkennbar bleiben. Die solide Basis, auf der alle Modelle der T-Baureihe aufsetzen: Das Nutzfahrzeug. Entwickelt für Profis. Robust und zuverlässig. Die Spitze der Modellreihe bildet hingegen der Multivan. Besonders Familien und Outdoor-Sportler sollen seine sprichwörtliche Variabilität schätzen. Dazwischen der Caravelle als Bindeglied. Konzipiert sowohl für den beruflichen als auch den privaten Einsatz, ist diese Großraumlimousine nun erstmals auch als
Highline erhältlich. Designer und Techniker haben ebenfalls im Innenraum einen weiten Bogen gespannt und hochwertige Interieurs für beide T-Varianten entwickelt: Betont praktisch bei den Transporter-Versionen ? besonders edel und individuell beim Multivan, entsprechend den Anforderungen der unterschiedlichen Kundengruppen. In Abhängigkeit des Modells gestalten sich zudem die Ablagen und Fächer. Hier soll alles seinen richtigen Platz finden. Egal ob Zollstock, Kaffeebecher, Handy oder Tablet. Die Funktion bestimmt die Form.

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In der T-Baureihe startet demnach für die EU6-Märkte eine komplett neue TDI-Motoren-Generation

Motoren: In der T-Baureihe startet für die EU6-Märkte eine komplett neue TDI-Motoren-Generation, die auf den werksinternen Namen ?EA288 Nutz? hört. Dieser Motor ist speziell im Hinblick auf die Anforderungen eines Nutzfahrzeugs entwickelt worden. Langlebigkeit und Robustheit standen damit laut Hersteller an oberster Stelle. Angeboten werden die quer eingebauten und um acht Grad nach vorn geneigten TDI (1.968 cm3) mit
62 kW / 84 PS, 75 kW / 102 PS, 110 kW / 150 PS und 150 kW / 204 PS. Auf Seite der Benziner steht gleichfalls ein 2,0 Liter großer Vierzylinder im Programm. Er leistet entweder 110 kW / 150 PS oder 150 kW / 204 PS. Über die gesamte Baureihe sollen die neuen Motoren rund einen Liter Kraftstoff gegenüber der Vorgängergeneration sparen. Alle Euro5- und Euro6-Motoren verfügen serienmäßig über ein Start-Stopp-System. In Summe konnte so der Verbrauch, laut Hersteller, durchschnittlich um 15% Prozent reduziert
werden.

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Der neue Multivan Highline und der neue Transporter

Komfort: Neu ist die adaptive Fahrwerksregelung Dynamic Cruise Control (DCC) für die sogenannten geschlossenen Aufbauten. Mit dieser soll das Fahrzeug an drei Fahrmodi angepasst werden können: Komfort, Normal und Sport. In diesen Fällen passt sich die elektrisch einstellbare Dämpfung via vorgewähltem Programm dem ausgewählten Fahrstil an. Damit soll das DCC für eine Verbesserung der Fahreigenschaften sorgen.

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In der vorderen Fondreihe des Multivan sind je nach Ausstattungsversion ein oder zwei drehbare Einzelsitze installiert

Die Variabilität der Sitzlandschaft soll den Fond zu einem Spiel-Raum in Sachen Umgestaltung machen. Vom normalen Koffer- bis zum großen Frachtraum - alles soll möglich sein. Besonders einfach gestaltet sich laut Hersteller nun das Öffnen und Schließen der Heckklappe. Unabhängig von der reinen Betätigung von Hand gibt es in der ersten Steigerung eine automatische Zuziehhilfe. Sie soll das Schließen mit deutlich geringerem Kraftaufwand ermöglichen und die Klappe zudem mit einem wesentlich dezenteren Geräusch ins Schloss ?fallen? lassen. Noch komfortabler ist die neue, komplett elektrifizierte Variante. Sie öffnet automatisch über
den Heckklappengriff, schließt per Schlaufenzug oder Taster und öffnet per Knopfdruck über die im Fahrzeugschlüssel integrierte Funkfernbedienung oder einen Taster in der Fahrertür.

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Äußerlich ist der Highline unter anderem an 17 Zoll großen Leichtmetallrädern ?Cascavel? in Silber sowie LED-Rückleuchten zu erkennen

Sicherheit: Das optional für Transporter, Multivan und Caravelle erhältliche und im Multivan Business serienmäßige Umfeldbeobachtungssystem ?Front Assist? soll mittels Radar kritische Abstände zum Vordermann erkenne und helfen, den Anhalteweg zu verkürzen. In Gefahrensituationen soll das System den Fahrer optisch und akustisch sowie mit einem leichten Bremsruck warnen. Bei der automatischen Distanzregelung (?ACC?) misst ein Sensor die Entfernung und die Relativgeschwindigkeit zum vorausfahrenden Fahrzeug. In Verbindung mit dem DSG soll ?ACC? das Fahrzeug, beispielsweise in Kolonnen oder in Stausituationen, auch bis zum völligen Stillstand abbremsen. Situationsabhängig soll ACC danach innerhalb einer definierten Zeit selbstständig wieder anfahren. Bestandteil von ?Front Assist? und ?ACC? ist die City-Notbremsfunktion. Sie soll bei niedrigen Geschwindigkeiten unterhalb von 30 km/h unterstützen und somit einen großen Sicherheitszuwachs vor allem im dichten Stadtverkehr darstellen. Übersieht der Fahrer ein Hindernis, soll das System automatisch abbremsen und für eine Verringerung der Aufprallgeschwindigkeit sorgen. Um das Risiko zu diesem Szenario zu minimieren, kommt im Transporter serienmäßig die Multikollisionsbremse zum Einsatz. Eine weitere Option ist der ?Light Assist?. Dieser soll für ein kameragesteuertes automatisches Ein- und Ausschalten des Fernlichts sorgen.

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Das Cockpit des Transporter bietet zahlreiche praktische Ablagemöglichkeiten

Die bei Fahrzeugen mit Multifunktionsanzeige serienmäßige ?Müdigkeitserkennung? soll Abweichungen vom normalen Fahrverhalten erkennen und empfiehlt dem Fahrer eine Pause. Während der Fahrt soll die auf Wunsch erhältliche elektronische Sprachverstärkung dem Fahrzeuglenker helfen, seinen Blick konzentriert auf das Straßengeschehen zu richten. Ohne den Kopf zu drehen, soll die Stimme des Fahrers automatisch über die Lautsprecher der Radioanlage an die Passagiere verstärkt widergegeben werden können. Für alle Fahrzeuge mit 4MOTION gibt es auf Wunsch den Bergabfahrassistenten. Er soll mit gezielten Bremseingriffen an den einzelnen Rädern, wie es der Fahrer mit der Betriebsbremse im Einzelnen nicht kann, und durch Abregelung der Motordrehzahl für ein sicheres und kontrolliertes Bergabfahren sorgen. Die elektronische Gespannstabilisierung für den Anhängerbetrieb nutzt gleichfalls die Komponenten des elektronischen Stabilisierungsprogramms und soll damit einen großen Teil zur Sicherheit während der Fahrt beitragen. Vor allem für schneereiche und kalte Regionen empfiehlt sich zudem die für freie Sicht sorgende neue Frontscheibenheizung.

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Die Instrumententafel präsentiert sich klar und geometrisch, die waagrechte Gliederung in vier Ebenen betont die Breite des Cockpits

Infotainment: Für die Sicherheit beim Fahren sind, laut Hersteller, alle Geräte mit einer Bluetooth-Freisprecheinrichtung ausgestattet. Beim 6,33 Zoll großen Bildschirm setzt Volkswagen Nutzfahrzeuge erstmals auf ein Display, das mittels einer Annäherungssensorik arbeitet: Sobald sich der Fahrer oder Beifahrer dem Touchscreen mit der Hand nähert, schaltet das System automatisch vom Anzeige- in den Bedienmodus. Darüber hinaus verfügen die Displays über eine Funktion, bei der über Wischgesten Listen
gescrollt oder in CD-Covern der zum Beispiel auf einer SD-Karte befindlichen, eigenen Mediathek geblättert werden kann. Weiterhin gibt es je nach Ausstattungsumfang die Mobiltelefon-Schnittstelle "Comfort?. Sie beinhaltet eine induktive Antennenkopplung an die Fahrzeugmobilfunkantenne, einen zusätzlichen USB-Anschluß und eine Ablage für das Mobiltelefon. Die Navigationsgeräte ?Discover Media und Discover Media Plus? sind mit den Guide & Inform Diensten von Car-Net ausgestattet.

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Ausschließlich zur Markteinführung steht das Sondermodell ?Generation SIX? zur Verfügung, das besonders durch die vier verschiedenen Zweifarb-Lackierungen auffällt

Generation SIX: Exklusiv zur Markteinführung bietet Volkswagen Nutzfahrzeuge das Sondermodell ?Generation SIX? an. Es basiert auf dem Multivan Comfortline und ist um Ausstattungsumfänge bereichert, die es erheblich aufwerten sollen. So sind die Privacy-Verglasung LED-Frontscheinwerfer und -Rückleuchten, Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht sowie das Chrompaket serienmäßig. Exklusiv sind weiterhin optional insgesamt vier Zweifarblackierungen mit farblich abgestimmten Dekorelementen in der Schalttafel sowie 18 Zoll große Leichtmetallräder ?Disc? im Retrodesign in zwei unterschiedlichen Farbgestaltungen erhältlich. Umfangreich ist die Ausstattung mit elektronischen Helfern. Parkpilot vorn und hinten, Side Assist mit elektrisch anklappbaren Spiegeln, Geschwindigkeitsregelanlage und Adaptive Cruise Control (ACC) sind beispielsweise serienmäßig mit an Bord. Das Gleiche gilt für die Radioanlage Composition Media. Alcantara-Sitze in einem eigenständigen zweifarbigen Design, ein Multifunktionslenkrad und Schaltstock mit abgesetzten Nähten sowie Textilfußmatten mit abgesetzter Umrandung sollen im Innenraum dem Auge schmeicheln. Sitzheizung und Climatronic sollen indes für Wohlfühl-Temperaturen sorgen.

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Das 18 Zoll große Leichtmetallrad ?Disc?. Es ist eine Reminiszenz an die Urahnen und erinnert stark an die Stahlfelgen des T1

Preise: Die sechste Generation der T-Baureihe wird in wenigen Tagen bestellbar sein, die Preise bewegen sich dabei auf dem Niveau des Vorgänger-Modells oder auch leicht darunter. So beginnt die Preisliste beim Transporter bei 23.035 Euro (zzgl. Mehrwertsteuer für 62 kW-TDI/Euro5), der Einstieg in die Welt des Multivan beginnt bei 29.952 Euro für den Multivan Conceptline mit 62 kWTDI (inkl. Mehrwertsteuer Euro6). Der bisherige Startline wird durch den aufgewerteten Trendline zum Preis von 34.301 Euro (brutto) ersetzt.

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(© Fotos: Volkswagen Nutzfahrzeuge)

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Rein äußerlich kaum eine Veränderung zum Vorgänger - zumindest nicht so gravierend wie bei den Modellwechseln T3 => T4 oder T4 => T5.

Aber was will man bei einem so ausgereiften Fahrzeug mit der Bestnote "Sehr Gut" schon großartig verändern?

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