jaenno

4-Achs Tieflader Herstellerempfehlung/Kaufberatung

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T.V.

Die letzten Jahre waren auch kein Problem, nicht mal die Neugenehmigung für den 2-Achser vornedran.

Alles wurde mit dem Bearbeiter abgesprochen, ein paar mal den Antrag hin und hergeschickt.

Dann war die Behörde einverstanden.

Das kommt mir hier vor wie die Gebühren für Wasseruhren, früher 35€ und ging halt so gelegentlich. Jetzt 150€ alle 5 Jahre und wehren kann man sich ohnehin nicht.

Versand gibt’s bei uns seit Jahren nicht mehr, muss man runterladen.

Genau die Geschichten die ich jetzt erfahren hab,  erzählen mir die Firmen die hier Krane transportieren, teurer und schwieriger.

 

 

 

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Aka

Krane... ich hatte für die Schnellläuferachse (80km/h) und für die Langsamläuferachse (20/25km/h) entsprechende Genehmigungen mit jeweilig genehmigten Maximalwerten... also nicht mal für jeden Krantyp - obwohl sich ja je nach zwischengebolztem Kran die Achsabstände, Achslasten, Gesamtlänge, usw. ändern.

Liebherr 20K, 28K, 32K, 35K, 50K, 63K, 71K wurden alle mit der gleichen Genehmigung gefahren...

Dazu hatte ich vor einigen Jahren von einer Kranfirma aus dem Münchener Raum schon erfahren, dass das bei ihnen nicht mehr geht und sie jetzt für jedes Kranmodell eine eigene Genehmigung brauchen... ist natürlich ein massiver Kostenfaktor & Aufwand... statt z.B. wie in unserem Fall 2 Genehmigungen für die SL-Achse und 1 für die LL-Achse, plötzlich 14 Genehmigungen für die SL-Achse und 7 für die LL-Achse.

Dazu kam noch, dass zwischenzeitlich neue Kranmodelle, wie LH42 K.1 und LH 81K zusätzlich auch noch dazu gekommen sind.

Da machts massiv Sinn die in einer Firma vorhandene Modellpalette massiv auszudünnen... als Kranfirma, womöglich noch mit Kranen von verschiedenen Herstellern Liebherr, Potain,... usw. da wirste ja kirre... und aufm LKW brauchste ne große Fernverkehrskabine mit nem Regalsystem statt dem Bettenabteil um den gesamten Papierwust archivieren und mitführen zu können.

Gut lt. dem netten BAG-Referenten damals in der Bauakademie brauchste die Genehmigungen nicht unbedingt auf Papier... als PDF aufm Smartphone ist zwar sinnlos, weil kein normaler Mensch 100-seitige sowieso schon teils schwerst verständliche Auflagenkataloge auf nem Mäusekino-Bildschirm ala Smartphone studiert, reicht aber angeblich aus.

PS: ...ich hatte nicht mal Probleme als wir unseren neuen Kran-3-Achs-LKW in die §70 für die Kranachsen aufnehmen wollten. Da hab ich mit Liebherr telefoniert, denen entsprechende Daten & ne Skizze zum LKW geschickt... die haben das dann mit ihrer Software mit nem LH 81K durchgerechnet... Ergebnis: der LKW schafft zwar nicht die Werte um innerhalb der von Liebherr zur Liebherr-Achse mitgelieferten ABE zu sein, aber die gesetzlichen Vorgaben werden erfüllt... ein Schrieb mit diesem Hinweis hat unserem Gutachter vom TÜV gereicht, das so in seinem Gutachten auszuweisen und letztendlich der Regierungsbehörde damit der LKW die Krane ziehen darf.

Dabei hatten wir nichtmal ne Liebherr SL-Achse sondern ne alte Langendorf...

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Edited by Aka

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T.V.

Auch wenn wir abschweifen, einfacher wird es irgendwie nicht. Wir hatten auch eine Liebherr-Achse für 26K, 34K und 71k.

Dann wurde es mühsam und wir haben es bei den Händlern gelassen.

Jetzt fahren es die Liebherr oder Potain Händler. Einige Fuhrunternehmen die Genehmigungen hatten, haben auch vom Genehmigungsverfahren Abstand genommen.

Bisher konnte man einen 71k oder 81k mit dem passenden Spediteur und dem 4Achser des Liebherr-Händlers mit 2 LKWs umsetzen, jetzt braucht man einen dritten Lkw dazu, da die Genehmigungen für die 4 Achser wegfallen.

Brauch ich mich nicht mehr gegen den 81k1 wehren.

Zurück zum Thema, wir haben nur noch 2 Bagger für die wir den 40 to Tieflader brauchen.

Hätten wir einen zuverlässigen Fuhrunternehmer mit dem entsprechenden Tieflader, würden wir den Tieflader weglassen.

Natürlich ist es bequem wenn man kurzfristig umsetzen kann, aber der Aufwand wir immer größer.

Deshalb bleib ich beim Tieflader gerne unter den 18,75m um noch das Teil als normalen Hänger verwenden zu können.

 

 

Edited by T.V.

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jaenno

Mit den Ausnahmegenehmigungen haten wir bis dato ebenfalls wenig Probleme. Sicherlich war es beim ersten Mal etwas aufwendig mit TÜV-Gutachten usw., welches im Übrigen auch der Größte Faktor war. Alles andere haben wir abgegegeben und macht für uns eine Transport-Service-Firma. Das ist nahezu ein Selbstläufer. Die beantragen auch Sondergenehmigungen für andere Geräte etc. . Hervorragender Service für kleines Geld...!

 

Grundsätzlich stellt sich für mich ja nun die Frage, 4-Achser ja/nein. Ich muss mir das in der jew. Kombination einfach mal zusammenrechnen, was an Zuladung bleibt. Nicht, dass man sich mit dem größeren Auto selbst ins Bein schiesst... Dennoch für die übrigen Arbeiten, in denen er keinen TL zieht, ist er in unserem Unternehmen als 4-Achser einfach viel mehr wert...

Die Anforderungen sind immer größer geworden und die Projekte ebenfalls. Die 2-Achser wissen wir sicherlich aufgrund Ihrer Größe zu schätzen, dennoch macht ein 4-Achser erst einmal technisch gesehen mehr Sinn und stünde als Erstes an. Einen 2-Achser werden wir in jedem Fall auch noch anschaffen in den kommenden Jahren.

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T.V.

So, diese Woche hatte ich nochmals ein Telefonat mit dem Leiter der Stelle bei uns in der Stadt. Der 4-fache Preis des letzten Jahres ist ganz normal, es müssten ja die Ämter miteinander sprechen und das wäre aufwendig.

Er konnte mir zwar nicht erklären warum ich dann mit dem Zuggewicht runter sollte und mit dem Fahrbereich zurückstecken musste, aber das Ganze wäre/ist grob auf eine Vermags-Rechner einsehbar.

Hab mit diversen Firmen die auch betroffen sind Rücksprache genommen...auch welchen die extrene Dienste in Anspruch nehmen, es kommt überall aufs Gleiche raus, eine extreme Steigerung der Kosten für die Genehmigungen...mit Vemags sollte alles günstiger, einfacher und schneller werden. Bei uns ist das schon heftig, da der Tieflader nur ca. 1* im Monat mit über 40to Zuggewicht unterwegs ist. Also 100€ Kosten pro Fahrt...ohne den eigenen Aufwand zu rechnen.

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