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Geschrieben
Deutschlands größter Hersteller von Sattelaufliegern, Schmitz Cargobull, streicht 411 weitere Stellen. Betroffen sind sowohl der Stammsitz in Horstmar, als auch das Werk im nahegelegenen Altenberge.

schmitz_cargobull_entlassungen_horstmar_altenberge.jpg



Dies wurde auf einer außerordentlichen Betriebsversammlung am Montag, den 7.9.2009, bekannt gegeben. War im April bereits der Abbau von 180 Stellen angekündigt worden, hat sich die Zahl noch einmal um 231 weitere Stellen erhöht.

Schmitz Cargobull hatte über den Sommer versucht, dem Stellenabbau mit Kurzarbeit entgegenzuwirken, sieht mittlerweile aber keine anderen Möglichkeiten mehr. Nach Ansicht des Betriebsrats sei eine Fortführung der Kurzarbeit im Fertigungsbereich noch bis zum 30. November 2010, für die Zentralbereiche sogar noch bis April 2011 möglich.

Wenn die Stellenstreichungen umgesetzt werden, hätten seit Beginn der Wirtschaftskrise mehr als 1.000 Mitarbeiter von Schmitz Cargobull ihre Arbeit verloren. Bisher wurde schon 752 Mitarbeitern gekündigt, darunter 474 Leiharbeiter und 278 bis März 2009 befristete Verträge.

Am 8.9.2009 beginnen die Verhandlungen zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat, die einen Interessenausgleich, sowie einen Sozialplan herbeiführen sollen. An den Standorten Horstmar und Altenberge zusammen sind zur Zeit noch rund 900 Mitarbeiter beschäftigt. Bundesweit beschäftigt das Unternehmen rund 4.000 Mitarbeiter.

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Video: Reinhard Eberle stellt das Konzept von Schmitz Cargobull vor auf der bauma 2007 auf BF24 TV

externer_link.jpg

Unternehmenslink: www.cargobull.com

(Foto: Schmitz Cargobull)
  • 17 years later...

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Geschrieben (bearbeitet)

...bei den Preisen, die in der Speditionsbranche so üblich sind fragt man sich sowieso, wie das Ganze überhaupt funktioniert.

Es ist erheblich zuviel Frachtraum auf dem Markt, die Frachtpreise sind seit Jahren unterirdisch... Spediteure sparen an allen Ecken und Enden... von den Fahrerlöhnen bis hin zum Material... jeder neue Spanngurt ist in der Branche schon fast eine "Großinvestition"... und bei der Kostenlawine, die mit der Mauterhöhung  in der Höhe von lt. BGL 7,6 Mrd. und den aktuellen Kraftstoffpreisen braucht man sich nicht zu wundern, dass die einen Spediteure ihre Buden dicht machen und die anderen versuchen mit dem vorhandenen / alten bzw. auch billigerem rollenden Material zu bestehen... ein Premium-Hersteller, wie Schmitz Cargobull bleibt das unweigerlich auf der Strecke.

Auf nen Schmitz Cargobull kann man auch nur 33 bzw. 34 EP draufstellen... wie auf jeden Fliegl, Berger, Kögl, Krone,... etc.

 

bearbeitet von Aka

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