Manu L4 0 Geschrieben vor 16 Stunden Geschrieben vor 16 Stunden Hallo zusammen. Ich habe mir vor Kurzem ein O&K L4-1 Radlader Baujahr 1988 gekauft. Der Radlader fährt allerdings dauerhaft im 2. Gang. Der langsame Arbeitsgang funktioniert nicht! Ihm fehlt einfach die Kraft, wenn ich in einen Haufen fahre drehen die Räder auf losem Untergrund nicht durch. Ich habe schon ein paar Dinge probiert, um der Sache auf den Grund zu kommen, bisher aber ohne Erfolg. Ich hoffe hier Hilfe zu finden und bin für jeden Tipp dankbar. Die Schaltung erfolgt über einen Hebel am Lenkrad der elektrisch die entsprechenden Ventile schaltet. Vorwärts und rückwärts funktioniert einwandfrei. Die zwei Hydraulikölfilter und den Dieselfilter habe ich schon vor der Fehlersuche gewechselt. Jetzt zu meinem Problem: Das Ventil zum Schalten zwischen dem 1. und 2. Gang sitzt an der Vorderachse am Antrieb und ist direkt im Hydraulikmotor integriert. (Ich nenne es jetzt einfach mal Venil) Eigentlich wird das federrückgestellte Ventil über eine elektrische Spule geschaltet, um den Axialkolbenmotor umschwenken zu lassen. Das funktioniert aber nicht. Ich habe die Spule bereits ausgebaut und direkt bestromt. Der Pin der aus der Spule kommt zuckt, sie scheint also zu funktionierten. Ich habe auch mal den Widerstand gemessen, der war zwischen 5 und 6 Ohm, was meiner Recherche nach auch ok ist. (die Spule ist von Hydronorma, GU35 -4-A 198, 12V DC 26W) Um einen Defekt des Schalthebels am Lenkrad auszuschließen, habe ich ein Kabel mit Schalter direkt von der Batterie an die Spule gelegt. Man hört die Spule auch im eingebauten Zustand leise klacken, wenn sie Saft bekommt. Wenn die Spule ausgebaut ist, kann ich (dort wo der Pin der Spule draufdrückt) den Finger ins Ventil stecken und irgendwas (ich vermute den Kolben des Ventils) gegen eine Feder zurückdrücken. Hier ist also nichts verklemmt, oder so. Sobald ich die Spule abmontiere, läuft allerdings Hydrauliköl aus dem Ventil, sodass ich nicht wirklich sehen kann wie es im Ventil aussieht. Um auszuschließen das die Spule vielleicht einfach zu schwach ist, habe ich ein Distanzstück zwischen Spule und dem Kolben des Ventils gelegt. Dadurch wurde beim Aufschrauben der Spule der Kolben gegen die Feder gedrückt. Ich hätte erwartet das der Radlader jetzt dauerhaft im 1. Gang fährt. Dem war aber nicht so. Es hat sich nichts geändert. Was mich etwas stutzig macht: Der Pin der Spule der beim Bestromen axial bewegt wird, hat 3mm Durchmesser. Dieser soll direkt auf den Kolben des Ventils (der geschätzt 12-14mm Durchmesser hat) drücken? Ist das normal? Oder fehlt hier vielleicht ein Teil? Der Kolben im Ventil hat übrigens keine Bohrung, in der der 3mm Pin eintauchen könnte. Um den Pin ist aber ein kleines ca. 10mm langes Röhrchen, das meistens beim Demontieren rausrutscht. Hat hier jemand eine Idee wo das Problem liegen könnte? Der Hydraulikmotor ist von Hydromatik GmbH (Mannesmann Rexroth) Typ: A6V 33 EL 2 FZ 1 0246 BJ: 1988 Ich weiß nicht was ich noch probieren soll und denke das mir wohl nichts anderes übrigbleibt, als den kompletten Axialkolbenmotor zu demontieren und auseinanderzulegen. Ich bin dankbar für jede Hilfe. Falls noch weitere Info’s gebraucht werden kann ich die auch gerne nachreichen. Gruß Manu Zitieren
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