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@Aka Ein Liebherr hebt was drauf steht und das wird auch geprüft. Der LR13000 wurde mit 3370 geprüft und ist als 3000 Tonne angegeben, hat auch die entsprechende Ausrüstung verfügbar um 3000 Tonnen heben zu können. Die Sarens / Ale / Mammoet Ringkrane heben alle ihre angegebene Last und sind entsprechend geprüft.

Der Chinese erzählt Märchen. Der Kran hat vermutlich noch keine 500 Tonnen gehoben.

bearbeitet von GaLaPflaster
  • 2 months later...

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Geschrieben
On 17.4.2026 at 18:35, GaLaPflaster schrieb:

@Aka Ein Liebherr hebt was drauf steht und das wird auch geprüft. Der LR13000 wurde mit 3370 geprüft und ist als 3000 Tonne angegeben, hat auch die entsprechende Ausrüstung verfügbar um 3000 Tonnen heben zu können. Die Sarens / Ale / Mammoet Ringkrane heben alle ihre angegebene Last und sind entsprechend geprüft.

Der Chinese erzählt Märchen. Der Kran hat vermutlich noch keine 500 Tonnen gehoben.

 

Die gleichen Vorurteile wie bei den Japanern Mitte der 80iger Jahre, als die deutsche Automobilindustrie lachten und hämisch spotteten, das die Japaner bezüglich Preis und Ausstattung nichts anderes zu bieten hätten, schon gar nicht an Zuverlässigkeit und Verarbeitung.

Nun, 40 Jahre später spricht man davon, das die Gefahr besteht, das BYD, ein Chinese, VW kaufen könnte.

Lachen tut auch keiner mehr über den größten Autobilhersteller Toyota, der weiterhin zweigleisig gefahren ist und für dritte Weltländer und den Outback weiterhin Verbrenner produziert und seine Kundschaft bedient.

 

Z.B Zoomlion und XCMG, produzieren im Jahr je 50.000 Bagger, und je zwischen 800-1200 Mobilkrane im Monat. Der Stahlbau bei Zoomlion für Baggerarme und Fahrgestelle werden zu 100% autonom Robotergeschweißt.

Im November 2018 übernahm Zoomlion die WILBERT TowerCranes GmbH. Damit hat Zoomlion erstens den strategischen Zugang zum europäischen Markt für hochwertige, obendrehende Turmkrane (Laufkatz- und Wippkrane) sowie das technologische Premium-Know-how von Wilbert für komplexe Hochbau- und Kraftwerksprojekte.

Zoomlion produziert zur Zeit die höchsten und stärksten Turmdrehkrane für Kraftwerks und Brückenbauten.

XCMG arbeitet in Joint-Venture-Strukturen eng mit dem Motorengiganten Cummins zusammen, um optimierte Antriebe (und zunehmend auch Wasserstoff- oder Hybridlösungen) für schwere Muldenkipper und Großbagger bereitzustellen.

Ganz frisch im Juni 2026 haben die XCMG Group und die ZF Friedrichshafen AG einen weitreichenden Joint-Venture-Vertrag unterzeichnet

XCMG bewirbt die Zuverlässigkeit seiner schweren Autokrane, Mobilkrane und Lkw-Krane explizit mit der verbauten deutschen Bosch Rexroth-Technologie.

Shantui setzt bei seinen Raupen und Baggern Linde Hydraulik ein.

Die Verbindung zwischen Linde Hydraulics (LHY) und Shantui (dem führenden chinesischen Planierraupenhersteller) ist eine der engsten und technologisch wichtigsten Allianzen in der gesamten chinesischen Schwerindustrie.

 

Wer meint, XCMG liefert einen 4000to Kran, der nur 500to hebt, hat den Schuss vor dem Bug nicht gesehen und gehört, und hat die gleiche Hochnäsigkeit wie die deutsche Automobilindustrie Mitte der 80iger.

Die Chinesen sind nicht nur auf Augenhöhe, sie ziehen gerade dran vorbei!

 

 

Nur ein Beispiel:

" Der „Kran-Krieg“ um Platz 1"

Das emotionalste Duell fechten beide Konzerne bei den Mobilkranen aus......... Liebherr und XCMG.

Über Jahrzehnte war Liebherr der unangefochtene weltweite Spitzenreiter im jährlichen Umsatz-Ranking für Krane (ICm20-Index).

Im Jahr 2021 stürzte XCMG Liebherr erstmals von diesem Thron und übernahm die weltweite Nummer-1-Position bei den Kran-Verkäufen.

Seitdem liefern sich beide Marken ein technologisches Wettrüsten bei extremen Großkranen (All-Terrain-Krane). Wenn Liebherr ein neues Modell mit überragender Traglast auf den Markt bringt, kontert XCMG zeitnah mit Giganten wie dem XCA3000 (3.000 Tonnen Traglast), um der Welt die eigene technologische Unabhängigkeit zu demonstrieren. 

Ein spektakuläres Beispiel für die aktuelle Koexistenz und Rivalität zeigt sich beim australischen Bergbaugiganten Fortescue. Das Unternehmen treibt eine radikale Null-Emissions-Strategie voran und hat Großaufträge an beide Hersteller vergeben: 

Der Liebherr-Deal: Fortescue schloss eine gigantische 2,8 Milliarden US-Dollar umfassende Partnerschaft mit Liebherr. Geliefert werden bis 2030 rund 475 emissionsfreie Maschinen, darunter autonome batterie-elektrische Mining-Trucks (wie der T 264) und Elektrobagger.

Der XCMG-Deal: Fast zeitgleich (Erweiterung im September 2025) bestellte Fortescue bis zu 400 grüne Riesen-Muldenkipper bei XCMG. 

Auf den riesigen australischen Minenfeldern arbeiten die Maschinen von Liebherr und XCMG somit Hand in Hand am selben Dekarbonisierungsprojekt – während die Konzerne im Hintergrund um Marktanteile kämpfen.

 

Das Einzige, was ich noch an deutscher Vormachtstellung sehe, ist die schnelle und und in die Vergangenheit reichende Ersatzteilversorgung.

Aber wer meint, Baumaschinenhersteller aus China sitzen noch in der zweiten oder dritten Reihe, der irrt.

 

 

Zum Schluss noch, wo die Reise hingeht!

"Zoomlions Lighthouse Factories“ (Leuchtturm-Fabriken):

Das Areal vereint 14 hochmoderne Einzelfabriken unter einem Dach, die über das industrielle IoT (Internet der Dinge) und modernste 5G-Technologie vernetzt sind. 

 

Extreme Taktzeiten:

Dank KI-gestützter Roboter und Hunderter fahrerloser Transportsysteme (AGVs) laufen die Maschinen dort im Minutentakt vom Band. Im Durchschnitt wird alle 6 Minuten ein Bagger, alle 18 Minuten ein Mobilkran und alle 27 Minuten ein Betonpumpenwagen fertiggestellt. 

 

Mischproduktion (Flexible Manufacturing):

Die Fabrik hat ein großes Branchenproblem gelöst. Über 100 verschiedene Maschinenmodelle (von 5 bis 30 Tonnen Gewicht) können vollautomatisch und ohne Rüstzeiten auf ein und derselben Produktionslinie im Mix gefertigt werden. 

 

„Build-to-Order“-System:

Die Fabriken arbeiten größtenteils nicht mehr auf Vorrat (Build-to-Stock). Sobald ein Kunde weltweit seine Wunschkonfiguration übermittelt, generiert die künstliche Intelligenz der Fabrik automatisch den maßgeschneiderten Produktionsauftrag."

 

Hochnäsigkeit und Lachen über Chinas Baumaschinenindustrie ist fehl am Platz!

 

 

 

 

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